Leserstimmen zu
Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort

Alan Bradley

Flavia de Luce (8)

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Hardcover
€ 19,99 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Text auf Buchrückseite: Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge … Inhalt: Flavia kann es nun kaum erwarten nach Hause zu kommen und erhofft sich von ihrer Familie ein warmer Empfang. Leider kommt alles anders als Erhofft und Flavia erfährt das ihr geliebter Vater im Krankenhaus liegt. Statt ihn gleich besuchen zu können, muss sie erfahren das er kein Besuch empfangen darf. Stattdessen muss sie als Botin dem Holzbildhauer einen Brief überbringen und stolpert schon über die Leiche des Mr. Sambridge. Anstatt den Tod zu melden, macht sich Flavia gleich an die Arbeit um den Fall gleich selbst in die Hand zu nehmen. Der Fall führt sie zu unerwarteten Entdeckungen und auf eigene Faust nach London... Meinung: Man merkt gleich das der achte Band schon ein wenig anders als die Anderen Bücher ist. Der Beginn der Geschichte beginnt schon mit dem Krankenhausaufenthalt des Vaters ein wenig düster. Man merkt auch das Flavia kein Kind mehr ist und nun schon sehr auf sich selbst gestellt ist. Dieser Band hat mir echt gut gefallen, da der letzte Band eher nicht so mein Fall war. Das Buch hat mich gut unterhalten und bekommt von mir 4 von 5 Punkten.

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Schnitzer

Von: wal.li

30.10.2017

Flavia de Luce ist echt heilfroh, nach hause zu kommen. Sie freut sich auf das Willkommen, dass ihr die Familie hoffentlich bereiten wird. Das blöde Internat in Kanada war wirklich eine bescheuerte Idee. Mal wieder allerdings wird Flavia enttäuscht, niemand erwartet sie so richtig. Mit großer Sorge hört sie, dass ihr geliebter Vater wegen eine Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt wird. Flavia ist froh über jede Ablenkung und gerne übernimmt sie eine kleine Aufgabe für die Frau das Geistlichen. Sie soll einen Brief an einen begnadeten Schnitzer überbringen, der nicht weit entfernt lebt. Flavias Spürnase wird unweigerlich geweckt als sie den älteren Herrn tot auffindet. Natürlich kommt Flavia nicht umhin, erst einmal den Ort zu untersuchen, an dem der Mann offensichtlich gestorben ist. Da kann doch etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Und wenn sie schon die Gelegenheit hat, die erste zu sein, die einen oder zwei Blicke umherwirft, dann nimmt sie die Gelegenheit doch wahr. Natürlich informiert Flavia auch die Polizei, aber sie wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht gleichzeitig versuchte schneller als diese zu sein. Ein Fall, in den sie sich hineinstürzen kann, der sie alle Not vergessen lässt. In ihrem achten Fall erlebt Flavia de Luce keine fröhliche Heimkehr. Kein Wunder, dass sie die Gelegenheit nutzt, ihre Sorge und Angst mit einer Ermittlung, die sie wahrlich fordert, zu überdecken. Wer würde eine solche Gelegenheit nicht nutzen. Flavia, die am Beginn der Pubertät die Veränderung spürt, und die nochmal ihr altes Kinder-Ich wiederfindet, die mit Gladys durch den Winter fährt, Eis und Schnee trotzt. Dogger ist weiterhin ihr liebevoller Beschützer. Doch die Krankheit des Vaters hängt drohend über allem. Da hilft kein noch so schwieriger Fall. Es ist wie eine Spinne, die in ihrem Netz hockt und auf die Möglichkeit zum Angriff wartet. Flavias unbeschwerte Kindheit könnte bald unwiderruflich vorbei sein. Und so liest man dieses Buch, gespannt auf jede Entwicklung und doch mit Sorge im Hinblick auf die kommende Zeit. Wer will schon gerne erwachsen werden und wer konnte sich dem je entziehen.

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Flavia ist durch ihren Aufenthalt in Kanada erwachsener geworden, hat aber definitiv nichts von ihrem Charme verloren. Eine Protagonistin mit einem Faible für Chemie, ein geheimnisvoller Toter und ungewöhnliche Ermittlungsmethoden, der achte Band steht den genialen vorherigen Teilen in nichts nach. Auch hier merkt man wieder die Liebe zum Detail, was die Geschichte an sich und auch die verschiedenen Protagonisten, lebendig oder nicht, angeht. Der Schreibstil ist einfach angenehm, die Geschichte war viel zu schnell vorbei. Alan Bradley fallen immer wieder neue Ideen ein, so dass die Spannung sich vom ersten bis zum achten Band halten konnte. Flavia de Luce gehört zu meinen absoluten Lieblingsreihen, ich liebe einfach Flavias Art, ihre Schwestern, Buckshaw... Wer Flavia noch nicht kennt, ist selber Schuld. ;)

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Flavia

Von: get lucky

06.08.2017

Mord ist nicht das letzte Wort --- Flavia de Luce Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor - denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge... Bisher hatte ich noch kein Buch von Flavia gelesen, bei diesem Band handelt es sich bereits um den achten Fall. Vielleicht lag es daran, dass ich ein bisschen gebraucht habe, hineinzukommen in die Welt der Falvia. Manchmal ermittelt sie fast kindlich naiv, aber auch schlau, gewitzt und mit einem gehörigen Wissen Chemie. Die Ereignisse überschlagen sich manchmal fast etwas, deshalb mein Rat: Lest es in einem Rutsch durch !

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Zuerst einmal will ich anmerken, dass ich es total doof finde, dass dieser achte Teil der Reihe ein komplett anderes Cover hat, als die vorherigen. Es passt einfach nicht zur Reihe, was ich sehr traurig finde. Aber trotzdem bin ich sehr gut ins Buch gekommen, den Alan Bradleys Schreibstil gefällt mir wahnsinnig gut und auch Flavia konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite wieder komplett von sich überzeugen. Leider wurde ich ein bisschen enttäuscht, den Flavias Spezialgebiet ist normalerweise die Chemie doch in diesem Buch gab es nur zwei oder drei Stellen, an denen sie Chemikalien anwenden musste. Das finde ich sehr schade, den das hat die Bücher immer zu etwas besonderem gemacht, während man beim Lesen auch noch ein bisschen was lernt. Unsere Junge Protagonistin hat auch bei diesem Mordfall wieder sehr klug kombiniert, was mir teilweise ein bisschen zu schnell ging, den ich bin manchmal nicht ganz hinter her gekommen. Außerdem habe ich die Auseinandersetzungen zwischen Flavia und ihren Schwestern vermisst, den an diesen Stellen war das Buch besonders lustig. Das Ende hat mich zu Tränen gerührt, den darauf war ich nicht wirklich vorbereitet, doch trotzdem muss es einen weiteren Teil geben, den ich muss unbedingt wissen wie es mit der Familie weiter geht.

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Bewährte Kost

Von: Christian

25.07.2017

Flavia ist zurück in England und stolpert sogleich in den nächsten Mordfall. "Mord ist nicht das letzte Wort" ist bereits ihr 8. Fall...und leider gehört er zu den schwächsten Teilen der Reihe. Inhalt: Flavia kehrt nach ihrem Aufenthalt im kanadischen Mädcheninternat nach Buckshaw zurück. Doch ihre Rückkehr hat sie sich anders vorgestellt: Ihr Vater liegt mit einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus und sie muss das Haus deshalb mit ihren Schwestern und ihrer Cousine Undine teilen (was ihr nicht unbedingt leicht fällt). Als sie bei einem Botengang die Leiche von Mr. Sambridge findet, stürzt sie sich sofort in die Ermittlungen! In der Hütte des zurückgezogen lebenden Bildhauers findet sie einige Geheimnisse und ihre Ermittlungen führen sie sogar bis zu einer waschechten (?) Hexe. Wer steckt hinter dem Mord und was hat das ganze mit einer berühmten Kinderbuchreihe zu tun? Meine Meinung: Nachdem mir der letzte Band (Eine Leiche wirbelt Staub auf) trotz dem Setting im Mädcheninternat überraschend gut gefallen hat, habe ich mich umso mehr um eine Fortsetzung der Reihe gefreut. Dieses Mal kehrt der Autor zu den Ursprüngen der Reihe zurück und konzentriert sich auf Flavias Ermittlungsarbeiten (zuletzt hatte er beispielsweise großen Wert auf ihre Familiengeschichte gelegt (Tote Vögel singen nicht)). In gewohnt trockenem/britischen Humor nimmt die außergewöhnliche Ermittlerin den neuen Fall an - auch um den Sorgen über ihren Vater und der angespannten Situation in ihrem Zuhause zu entkommen. Dabei stößt sie wieder auf allerhand skurriler Charaktere und Geheimnisse. Doch ehrlich gesagt war ich dieses mal nicht ganz überzeugt und dachte eher, dass dem Autor langsam die Luft ausgeht und/oder die Geschichte um die mittlerweile 12-jährige Flavia an Charme verliert. Es ist immerhin der 8. Fall und da sind Ermüdungserscheinungen wahrscheinlich ganz normal...ich wurde trotzdem wunderbar unterhalten und freue mich auf einen Folgeband, der mich dann ja vielleicht wieder restlos überzeugen kann. Fazit: Zurück in Buckshaw muss Flavia ihren mittlerweile achten Fall lösen. Leider konnte er mich dieses mal nicht richtig fesseln und der Autor konzentriert sich zusehr auf bewährte Kost. Ich vergebe dennoch 4 Sterne.

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Ich kann es nicht anders sagen, aber für mich, von den 4 Büchern die ich bisher aus der Reihe gelesen habe, der beste Teil. Die Autorin war in den anderen Büchern teilweise sehr ausschweifend, aber dieses war sehr knackig und auf den Punkt. Dennoch hat es hier an nichts gefehlt. Es war alles sehr gut vorstellbar und auch die Charaktere waren prima ausgearbeitet. Man merkt richtig wie auch Flavia langsam „erwachsen“ wird. Dennoch behält Sie Ihren einmaligen Charme. Genau der macht diese Buchreihe ja auch so großartig. Man kann sich prima in Ihre Gedankengänge hineinversetzten und es hat natürlich wieder unglaublich Spaß gemacht, mitzurätseln. Es hat mir auch wieder besonders gut gefallen, dass die Geschichte wieder in Bishop’s Lacey spielt. Hier treffen wir wieder die „alten“ Bekannten aber man merkt auch sofort, dass sie sich ebenfalls geändert haben und somit das ganze Buch im gesamten etwas reifer wirkt. Die Geschichte war wieder sehr kreativ, emotional aber auch humorvoll. Fazit: Ein rund um gelungener Teil.

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Wer Flavia noch nicht kennt, sollte sie dringend kennenlernen

Buchhandlung Schwarz auf Weiß

Von: Tanja Drecke aus Buxtehude

12.07.2017

Flavia de Luce ist eine Krimiserie, die in bester Tradition mit dem englischen Krimi steht. Es ist ein bisschen wie Miss Marple als Kind/Teenager. Denn natürlich gibt es auch einen Inspektor, Inspektor Hewitt, der die Lorbeeren einheimsen darf, der die Fälle ohne die Hilfe des schlauen Kindes aber niemals vollständig aufklären könnte. Das Endes dieses Falles ist ein bisschen so, als wenn Miss Marple oder Hercule Poirot alle Beteiligten in ein Zimmer bittet und die große Lösung präsentiert. Muss man die Bücher in der Reihenfolge lesen? Nein, nicht zwingend, aber ich glaube, dass es schöner ist, die Figuren in ihrer Entwicklung mitzuerleben. Und Manches dürfte sich auch nicht so leicht erschließen, wenn man mit dem neunten Band anfängt. Herrliche Krimi-Unterhaltung. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer. Eine kleine Anmerkung: Schade, dass die Cover-Optik geändert wurde, da es a) jetzt nicht mehr so schön in meinem Bücherregal ausschaut und ich b) die alten Designs auch schöner und passender fand. Aber dem Inhalt tut das natürlich keinen Abbruch. Wir haben dazu eine Leseempfehlung geschrieben: https://www.buchhandlung-schwarzaufweiss.de/2017/07/12/kennen-sie-eigentlich-flavia-de-luce/

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