Leserstimmen zu
Flavia de Luce 9 - Der Tod sitzt mit im Boot

Alan Bradley

Flavia de Luce (9)

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Hardcover
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Über den Autor: Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Wie sieht für Sie der typische Ermittler aus? Männlich, mittelalt, ein bisschen brummig, mti einer aufgeweckten jungen Kollegin an seiner Seite? Denken Sie um! Denn kaum jemand hat eine so hohe Erfolgsquote, was die Lösung von Kriminalfällen betrifft, wie Flavia de Luce: zwölf Jahre alt, auf liebenswere Weise ein bisschen naseweiß, begnadete Chemikerin, an ihrer Seite nur treues Fahrrad Gladys. Auch in diesem ungewöhnlich heißen Sommer in England kreuzt während eines Bootsausflugs mit ihrer Familie eine Leiche Flavias Weg. Der tote Mann ist in blaue Seide gehüllt und trägt einen einzelnen roten Ballettschuh. Als auch noch drei Klatschtanten in der ortsansässigen Kirche dran glauben müssen, läuft Flavias zauberhafte Spürnase erneut zu Hochtouren auf. Meine Meinung: Ein Urlaub mit der Familie, dazu ein entspannter Bootsausflug. Denkste! Nicht, wenn Flavia dabei ist. Natürlich wird diese Idylle von einer Leiche durchkreuzt. Flavia ist sofort Feuer und Flamme. Ein neuer Fall, der aufgeklärt werden will. Doch wo anfangen und was hat es mit der seltsamen Kleidung der Leiche auf sich? Schräge Typen und wunderliche ältere Damen laufen ihr hierbei über den Weg. Doch Flavia wäre nicht Flavia, wenn sie nicht mit List und Tücke und sehr viel Geschick ihren Charme und ihr enormes chemisches Wissen einzusetzen wüßte. Diesmal hat sie einen, für mich unerwarteten, Helfer, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Wunderbar, wie die beiden harmonieren. Das gibt der Geschichte noch mal das gewisse Etwas. Diese Wendung hat mich sehr gefreut. Die Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch. Der Schreibstil zieht den Leser komplett in die Geschichte hinein und macht uns zu einem Teil von ihr. Ich konnte das Buch mal wieder nicht aus de Hand legen. Auch wenn Flavia diesmal (sogar für ihre Verhältnisse) sehr "abgedreht" ermittelt. Cover: Mit seinen dunklen Farben wirkt es bedrohlich und birgt ein Geheimnis. Genau nach Flavias Geschmack. Fazit: Ich bin süchtig nach den Flavia de Luce-Romanen und kann den nächsten kaum erwarten. Eine kleine Detektivin, die die Großen in den Schatten stellt.

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Viel zu lange war es schon her, dass ich mit Flavia ermitteln durfte umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dieses neue Buch entdeckt habe. Danke nochmal an den Verlag, dass ich es lesen durfte. Flavia De Luce hat mich schon lange geprägt ich kann gar nicht sagen wie sehr ich ihre Bücher liebe und vor allem weiß ich nicht wann ich das erste Buch gelesen habe. Sie und der Autor sind wie alte Bekannte mit denen man sich nach langer Zeit mal wieder trifft! Ich werde auf jeden Fall die versäumten Teile nachholen, ich denke es ist nicht unbedingt wichtig welche Reihenfolge man hier hat aber die ersten Bände sollten bekannt sein und dann am Besten nach erscheinen lesen. Mittlerweile sind wir hier bei Band neun, ich habe vorher Band eins bis vier gelesen und bin also bestens bekannt mit Flavia. Mit Flavia zu ermitteln bedeutet immer auch Rätsel lösen zu müssen und sie ist irgendwie immer einen Schritt weiter als man selbst. Ich finde ihre Storys unterhaltsam und nicht vergleichbar mit anderen Geschichten. Sie ist für mich schon Kult und ich kann ihre Bücher nur weiter empfehlen! Im aktuellen Band geht es um eine Leiche die Flavia bei einem Bootsausflug begegnet, natürlich ist Flavia wieder Feuer und Flamme und ermittelt auf eigene Faust! Besonders interessant waren auch hier wieder die Hintergründe des Toten, der Autor hat immer noch seine Originalität behalten und überrascht mit jede Menge Witz und ein bisschen Tiefgang. Dieses Buch ist eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch und relativ schnell durchzulesen. Ich bin auch hier mal wieder auf meine Kosten gekommen und freue mich schon auf den nächsten Teil, vielleicht schaffe ich es bis dahin auch mal die anderen Bände nachzuholen. Fazit: Ein absolutes Muss für Flavia Fans und ich habe keine einzige Seite bereut. Ich habe es genossen sie wieder zu treffen und mit Witz ihren Ermittlungen zu folgen. Einfach klasse und vor allem habe ich dadurch jetzt einen richtigen Lesefluss! Ich kann das Buch und die Reihe nur empfehlen man kann das Buch auch einzeln lesen schätze ich aber spannender ist es der Reihe nach!

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Inhalt: Im neunten Teil dieser Reihe machen die de Luce Kinder zusammen mit Dogger einen Ausflug mit dem Boot zu einem kleinen Dörfchen, doch kurz bevor sie ankommen, angelt Flavia, wie soll es anders sein, eine Leiche aus dem Fluss. Damit steht natürlich fest dass sie länger in diesem Dörfchen bleiben müssen und Flavia hat alle Hand zu tun den Fall aufzuklären denn nach einem Unfall sieht das Ganze nicht aus. Und dabei kommen sogar noch mehr Geheimnisse ans Land... Meine Meinung: Zurück in Flavias Welt! Was ich mich freue! Und beim neunten Teil muss ich sagen, habe ich mich schon so an die Charaktere gewöhnt und fühle mich so wohl in dieser atmosphärischen Welt, dass es fast wie nachhause kommen ist. Es ist soo schön. Ich reise also ins England in einer früheren Zeit und finde mich mit Flavia, ihren Geschwistern und Dogger in einem kleinen Dörfchen voll neuer Leute wieder und Geheimnissen die nur darauf warten gelüftet zu werden. Ja was soll ich sagen, auch der neunte Teil ist kein bisschen langweilig. Ich mag diesen Humor, der manchmal ein wenig morbide ist aber eben auch so passend zu der Atmosphäre. Und vor allem mag ich die Charaktere, auch wenn wir in diesem Band auf Mrs. Mullet verzichten müssen aber dafür übertrifft Dogger sich selbst und auch die Dorfbewohner sprühen vor Persönlichkeit. Klasse! Die Schwestern sind natürlich mal wieder wie üblich fies, wenn auch nicht ganz so schlimm wie in den anderen Bänden. Allerdings haben ja auch alle erstmal eine Tragödie zu überwinden und wenn es hart auf hart kommt, ist auf sie natürlich immer Verlass! Manchmal fällt es mir ja schon schwer den ganzen Gedankengängen hinterher zu kommen aber es ist auch so spannend wenn Flavia die ganzen chemischen Zusammenhänge und Gifte erklärt. Obwohl ich mich so nicht damit befasse aber in dieser Reihe macht es einfach unheimlich Spaß darüber zu lesen. Ein richtiges Highlight war für mich in diesem Band dass Inspektor Hewitt nun anscheinend endlich zu würdigen weiß was Flavia alles leistet und sie wohl doch ins Herz geschlossen hat. Sehr schön :) Das hat sie verdient! Tja, Kritik kann ich so gar keine anbringen, höchstens dass es nun schon wieder zu Ende ist und ich fürs Erste Lebewohl sagen musst :( Obwohl schon so viele Bände erschienen sind, finde ich nicht einen davon langweilig, nicht einer hat für mich nachgelassen oder mich mal nicht gefesselt. Wichtig zu sagen wäre vielleicht noch, alle Bände sind in sich abgeschlossen. Also es wird in jedem Band ein anderer Mordfall ermittelt und auch alles aufgeklärt. Somit müsste man nicht zwingend beim ersten anfangen. Aber ich würde es dennoch empfehlen weil man die Charaktere einfach auf so schöne Art und Weise kennen lernt und ins Herz schließt. Für mich gibt es ganz klar 5 Sterne, nichts anderes hatte ich erwartet :)

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Inhalt: Im neunten Teil dieser Reihe machen die de Luce Kinder zusammen mit Dogger einen Ausflug mit dem Boot zu einem kleinen Dörfchen, doch kurz bevor sie ankommen, angelt Flavia, wie soll es anders sein, eine Leiche aus dem Fluss. Damit steht natürlich fest dass sie länger in diesem Dörfchen bleiben müssen und Flavia hat alle Hand zu tun den Fall aufzuklären denn nach einem Unfall sieht das Ganze nicht aus. Und dabei kommen sogar noch mehr Geheimnisse ans Land... Meine Meinung: Zurück in Flavias Welt! Was ich mich freue! Und beim neunten Teil muss ich sagen, habe ich mich schon so an die Charaktere gewöhnt und fühle mich so wohl in dieser atmosphärischen Welt, dass es fast wie nachhause kommen ist. Es ist soo schön. Ich reise also ins England in einer früheren Zeit und finde mich mit Flavia, ihren Geschwistern und Dogger in einem kleinen Dörfchen voll neuer Leute wieder und Geheimnissen die nur darauf warten gelüftet zu werden. Ja was soll ich sagen, auch der neunte Teil ist kein bisschen langweilig. Ich mag diesen Humor, der manchmal ein wenig morbide ist aber eben auch so passend zu der Atmosphäre. Und vor allem mag ich die Charaktere, auch wenn wir in diesem Band auf Mrs. Mullet verzichten müssen aber dafür übertrifft Dogger sich selbst und auch die Dorfbewohner sprühen vor Persönlichkeit. Klasse! Die Schwestern sind natürlich mal wieder wie üblich fies, wenn auch nicht ganz so schlimm wie in den anderen Bänden. Allerdings haben ja auch alle erstmal eine Tragödie zu überwinden und wenn es hart auf hart kommt, ist auf sie natürlich immer Verlass! Manchmal fällt es mir ja schon schwer den ganzen Gedankengängen hinterher zu kommen aber es ist auch so spannend wenn Flavia die ganzen chemischen Zusammenhänge und Gifte erklärt. Obwohl ich mich so nicht damit befasse aber in dieser Reihe macht es einfach unheimlich Spaß darüber zu lesen. Ein richtiges Highlight war für mich in diesem Band dass Inspektor Hewitt nun anscheinend endlich zu würdigen weiß was Flavia alles leistet und sie wohl doch ins Herz geschlossen hat. Sehr schön :) Das hat sie verdient! Tja, Kritik kann ich so gar keine anbringen, höchstens dass es nun schon wieder zu Ende ist und ich fürs Erste Lebewohl sagen musst :( Obwohl schon so viele Bände erschienen sind, finde ich nicht einen davon langweilig, nicht einer hat für mich nachgelassen oder mich mal nicht gefesselt. Wichtig zu sagen wäre vielleicht noch, alle Bände sind in sich abgeschlossen. Also es wird in jedem Band ein anderer Mordfall ermittelt und auch alles aufgeklärt. Somit müsste man nicht zwingend beim ersten anfangen. Aber ich würde es dennoch empfehlen weil man die Charaktere einfach auf so schöne Art und Weise kennen lernt und ins Herz schließt. Für mich gibt es ganz klar 5 Sterne, nichts anderes hatte ich erwartet :)

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Das Buch hat sich wieder mal super lesen lassen, den auch wenn Flavia ziemlich viele Fachbegriffe und komplizierte Sachverhalte der Chemie erklärt, lässt es sich total leicht lesen. Anfangs ist sie noch sehr bedrückt genauso wie ihre Schwestern, doch es gibt nichts, dass ein Mord nicht überbieten kann. Auch bei diesem Buch war es wieder schwer herauszubekommen, wer nun der Mörder der Wasserleiche war, da der Autor immer sehr spannend schreibt und nur wenige Details offenlegt. Flavia hat wieder mal bewiesen, wie schlau sie ist und das sie immer den richtigen Riecher hat, den sie hat ja nicht nur einen Mord aufgeklärt (da wusste sogar ich, wer der Mörder war ;D). Es hat auch wieder sehr viel Spaß gemacht, sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten und einige neue Dinge der Chemie zu erfahren. Das ganze Buch hat mir auch wieder sehr gut gefallen, da es den ersten Bänden sehr stark ähnelt und Alan Bradley wieder eine wirklich tolle Geschichte verfasst hat, die ich unglaublich gerne gelesen habe. Tolles Buch, mit kleiner Schwächen. Deshalb gibt es 4,5 Sterne von mir.

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"Es ist immer gut, jemandem eine absurde Aufgabe aufzutragen. Dann weiß derjenige gleich, dass man nicht irgendwer ist." (Seite 39) Vor sechs Monaten ist Flavias Vater gestorben und hat eine große Lücke hinterlassen: Das Verhältnis zwischen Flavia und ihren beiden älteren Schwestern Feely und Daffy ist noch schlechter geworden, und Tante Felicity möchte das Anwesen Buckshaw, das nun Flavia gehört, unverzüglich verkaufen, Dogger und Mrs Mullet entlassen. Aus dieser deprimierenden Situation heraus schlägt Tante Felicity vor, dass die drei Schwestern eine Auszeit brauchen, und so machen Flavia, Daffy und Feely gemeinsam mit Dogger eine Bootstour auf der Themse. Während Flavia von ihrem Tod durch Gift phantasiert und ihre Hand im Wasser baumeln lässt, stößt sie auf eine im Wasser treibende Leiche. Der Tote ist wie ein Zeitreisender aus dem 18. Jahrhundert gekleidet, und bevor die Polizei eintrifft, untersucht Flavia die Leiche fachmännisch und findet in seiner Tasche einen aufgeweichten Zettel mit darauf gekritzelten Zahlen. Mit Doggers Hilfe versucht Flavia, dahinter zu kommen, woran der Mann gestorben ist, ob es sich um einen Mord, um Suizid oder einen tragischen Unfall handelt. Ich habe alle bisher erschienenen Flavia-Bände mit sehr großem Vergnügen und viel Freude gelesen, und auch der neunte Band ‚Der Tod sitzt mit im Boot‘ ist einfach wunderbar! Das einzig Schlechte, das sich über das Buch meiner Meinung nach sagen lässt, ist, dass damit die Reihe langsam ihrem Ende entgegen geht, denn - sofern ich mich richtig erinnere - hat Alan Bradley insgesamt zehn Flavia-Bücher geplant. ‚Der Tod sitzt mit im Boot‘ ist genauso unterhaltsam, genauso bitterböse und genauso stimmungsvoll wie die acht Vorgänger. Zwar habe ich beim Lesen bisweilen ein bisschen Bishop‘s Lacey und Buckshaw vermisst, aber da Dogger, Feely und Daffy buchstäblich mit an Bord sind, passt trotzdem alles perfekt, und ‚Der Tod sitzt mit im Boot‘ ist damit ein echtes Flavia-Buch mit echtem Flavia-Flair. ‚Der Tod sitzt mit im Boot‘ ist nicht nur spannend erzählt, sondern auch sprachlich ein echter Leckerbissen, denn hier findet man (wie in allen Flavia-Büchern) Phrasen und Wörter, die man für gewöhnlich nicht mehr zu hören bekommt und die schlichtweg wundervoll sind, z.B. "ratzfatz", "Zum Kuckuck!", "herumscharwenzeln" oder "Heiliges Kanonenrohr!". Ich hatte ‚Der Tod sitzt mit im Boot‘ innerhalb weniger Stunden ausgelesen und warte nun sehnsüchtig auf den zehnten Band (und darauf, dass sich Bradley zu weiteren Bänden entschließt). Alan Bradley: Der Tod sitzt mit im Boot. Deutsch von Gerald Jung und Katharina Orgaß. Penhaligon, 2018, 351 Seiten; 20 Euro.

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Ich lese nicht oft Jugendromane. Doch bei der Reihe um die junge Flavia de Luce bin ich ein Fan der allerersten Stunde und habe ausnahmslos jeden der acht bisher erschienenen Bände inhaliert. Und so war auch der neunte für mich eine absolute Pflicht. Als er ankam war sogleich klar: Klingel ausschalten, Telefon ausstöpseln und allen Freunden sagen, dass ich zwei Tage lang nicht zu erreichen bin. Mich hat selten eine Reihe im Ganzen so gut unterhalten. Nun also der 9te Band. Wenn eine Reihe schon so lang ist ist jeder Band ungefähr wie nach Hause kommen. 'Nach Hause' heißt in diesem Fall nach Buckshaw, in das hochherrschaftliche alte Herrenhaus, in dem Flavia mit dem Rest ihrer Familie und ihren Bediensteten lebt. Leider war das in diesem Band nicht so, denn er ist ausgelagert und spielt auf einer Urlaubsreise der de Luces. Das fand ich sehr schade, denn das kleine Dorf und das Haus machen einen großen Teil des Charmes dieser Reihe aus. Aber gut, das sollte mich nun nicht abhalten. Wie Fans dieser Reihe es kennen, kommt auch diesmal die Handlung ruhig und vorsichtig in Gang. Der Autor bleibt sich und Flavia hier treu, und wie in allen anderen Bänden auch ist der Kriminalfall um den es geht eher ein Nebenschauplatz. Viel wichtiger sind die Charaktere und deren Entwicklung, und da tut sich so einiges in diesem Band, was ich so nicht erwartet hatte. So arbeitet Flavia hier das erste Mal mit dem 'guten alten' Dogger zusammen und man erfährt auch endlich ein bißchen was über dessen Vergangenheit. Da bin ich auf jeden Fall in Zukunft gespannt auf mehr! Ebenso ist es das erste Mal dass Flavia und ihre Schwestern sich nicht die ganze Zeit bekämpfen, sondern sogar fruchtbar zusammen arbeiten. Das war eine Entwicklung, die mich neugierig machte- allerdings war es mir auch stellenweise zu glatt. Auch der Erzählstil war für mich an manchen Stellen etwas zuviel des Guten, der ein oder andere Vergleich oder Metapher hätte nicht sein müssen. Insgesamt empfinde ich diesen Roman als wesentlich komplexer als die vorhergehenden Bände. Flavia wird älter, das merkt man, und so werden es auch ihre Gedankengänge. Es ist und bleibt ein Krimi, aber so langsam braucht man tatsächlich etwas Hirnschmalz, um Fräulein de Luces Ausführungen zu folgen. Für mich keine schlechte Entwicklung. Was bleibt unterm Strich zu sagen? Für Fans der Reihe ist auch 'der Tod sitzt mit im Boot' wieder absolut zu empfehlen. Die Vorbände zuerst zu lesen, empfehle ich allerdings dringend. Vieles versteht man nicht, wenn man mit einem der Folgebände einsteigt. Also am besten in chronologischer Reihenfolge lesen. Für mich bleibt Flavia de Luce Pflicht, und ich kann nur hoffen, dass der Autor so schnell nicht mit dem Schreiben aufhört. Neun Bände sind nicht annähernd genug.

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