Leserstimmen zu
Flammendes Erwachen

Morgan Rhodes

Die Falling-Kingdoms-Reihe (1)

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Ursprünglich veröffentlicht auf Books on Fire https://www.booksonfire.de/2018/11/falling-kingdoms-flammendes-erwachen.html Zitat "Lügen können die harte Wahrheit weniger schmerzhaft machen. Aber ich glaube, dass Schmerzen für Wachstum und Entwicklung unabdingbar sind." - Kapitel 16, Seite 209. Meine Meinung Wenn man sich die letzten Jahre in der englischsprachigen Buchcommunity umgesehen und dabei den Fokus auf Fantasy gelegt hat, kam man an der "Falling Kingdoms"-Reihe von Morgan Rhodes eigentlich gar nicht vorbei. Als ich dann erfuhr, dass die Reihe - wenn auch leider nur im Taschenbuchformat und mit anderen Covern - auch auf Deutsch erscheinen würde, wusste ich, dass es endlich Zeit wird sie zu lesen. Vorweg muss man sagen, dass man von Anfang an merkt, dass "Flammendes Erwachen" der erste Band einer längeren Reihe ist. Bevor etwas passiert, bekommen wir erstmal einen Einblick in die vier Hauptperspektiven des Buches: Prinz Magnus und Prinzessin Lucia aus dem nördlichen Limeros, Prinzessin Cleiona - gerne kurz nur Cleo genannt - aus dem südlichen Auranos, Weinhändlersohn Jonas aus dem dazwischenliegenden Paelsia und Alexius für die Wächter. Vier Perspektiven sind nicht ohne und trotz des übersichtlichen Glossars zu Beginn, wer wohin gehört und welche Position bekleidet, hatte ich doch erst so ab Seite 130 endgültig einen Überblick, wer wie wo und mit wem, welcher Meinung ist. "Flammendes Erwachen" ist ein erster Band, der wenig auf direkte Action und viel Spektakel setzt, sondern versucht mit vielen Dialogen den Leser in die Welt einzuführen. Nach und nach erfährt man mehr über Kultur und Religion sowie politische Verhältnisse. Wer auf Schlachten und Kämpfe steht, kommt in diesem Band etwas kurz, für mich, die Politik und Intrigen liebt, war es hingegen sehr schön, so die Welt kennenzulernen. Leider Gottes bedient sich auch "Flammendes Erwachen" einigen Tropes, die viel zu oft vorkommen in Büchern, wie auch Serien und Filmen. Tropes sind an sich nichts schlechtes, aber sie müssen gut gemacht sein. Hier fühlte es sich vor allem bei Cleos Teil oftmals eher nach einer Seifenoper an. Allerdings habe ich Hoffnungen für sie in den nächsten Teilen. Man sollte definitiv nicht den Fehler machen zu denken, dass es sich bei "Falling Kingdoms" um Jugendfantasy handelt. Ja, die meisten Protagonisten sind noch sehr jung, aber die Themen gehen eher in ähnliche Richtungen wie bei "Game of Thrones", mit dem die Reihe auch verglichen wird. Ich kann das verstehen, da es sicherlich einige Parallelen gibt, aber an sich ist "Falling Kingdoms" kein "Game of Thrones"-Abklatsch sondern eine eigenständige Reihe mit eigener Mythologie. Auch in puncto Brutalität ist das Buch nichts für Feinfühlige. Was mir sehr gut gefiel ist, dass kein Charakter schwarz oder weiß ist, sondern ein Spektrum an Grautönen. Keiner ist perfekt und jeder hat seine guten wie auch schlechten Seiten. Dadurch fühlten sich die Charaktere wie echte Menschen an und man spürte, wie sie sich weiterentwickelten. Der Schreibstil von Morgan Rhodes gefällt mir sehr gut. Wie bereits erwähnt, ist dieser sehr dialoglastig, was ich persönlich aber bevorzuge. Für mich gibt es nichts schlimmeres als lange Beschreibungen. Ich möchte die Charaktere miteinander reden sehen und dadurch ihre Geschichten, ihre Charakterzüge und Ansichten kennenlernen. Und genau das bekam ich hier geliefert. Fazit "Flammendes Erwachen" baut ein solides Fundament für die folgenden fünf Bände der "Falling Kingdoms"-Reihe. Der Vergleich mit "Game of Thrones" ist an einigen Stellen sicherlich berechtigt, aber nicht durchgehend. Es gibt im ersten Band noch die ein oder andere Schwäche, allerdings sind diese nicht gravierend. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten.

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Heute berichte ich ein wenig von meinen Leseeindrücken zu "Falling Kingdoms: Flammendes Erwachen" von Morgan Rhodes. Dabei handelt es sich um den Ende letztes Jahres veröffentlichten Auftakt einer bisher sechsteiligen Reihe, dessen beide Fortsetzungen bereits im Januar und Februar erschienen. Ist man also für die Geschichte "entflammt", kann man die Hälfte bequem in einem Rutsch durchlesen, ohne lästiges Warten. Vielen Dank dafür an den Verlag, denn als Fantasy-Fan ist man ja Kummer gewohnt und muss oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die "Game of Thrones"-Jünger unter uns können ein Lied davon singen, auch wenns hier nicht am Verlag, sondern am Autoren selbst liegt. Und wo wir gerade beim Thema "Game of Thrones" sind: Man geizt bei dem Bewerben von "Falling Kingdoms" nicht mit dem Vergleich zu Martins Fantasy-Epos. Zugegeben keine neue Idee und dieser Vergleich wird genauso inflatinär gebraucht, wie einst Tolkiens "Herr der Ringe" und "Der Hobbit"- wir Mittelerde-Fans freuen uns übrigens seit dem aufkommenden Hype im Jahre 2011 ein Loch in den Bauch, dass dieser Quatsch endlich ein Ende hat und nun auch mal ein anderes Fantasy-Meisterwerk den Buchrücken hinhalten darf. Warum der Vergleich mit "Game of Thrones" im Falle von "Falling Kingdoms: Flammendes Erwachen" aber ausnahmsweise einmal angebracht ist, erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Eine Warnung vorweg: Lest sie bitte mit dem gleichen Augenzwinkern mit der ich sie auch geschrieben habe ;) Klappentext: "Perfektes Lesefutter für Fans von >Game of Thrones<." tor.com "Das Reich des Westens steht vor einer dunklen Zeitenwende. Drei Königreiche ringen um die Macht, drei Königshäuser kämpfen ums Überleben. Die junge Cleiona von Bellos muss sich auf die gefahrvolle Reise durch eine untergehende Welt begeben, wenn sie die alte Magie der Elemente wiedererwecken und dadurch ihr Königreich retten will. Denn zwei Heere ziehen gegen ihr Haus in den Krieg. Unter den Angreifern sind Jonas, der aufbrausende junge Berater des Königs von Paelsia, und Magnus, der kühle Thronfolger von Limeros. Die Schicksale der drei jungen Menschen sind untrennbar miteinander verbunden, und inmitten von blutigen Schlachten und höfischen Intrigen müssen sie bald erkennen, dass das Herz tödlicher sein kann als das Schwert." Ich möchte direkt zu Beginn klarstellen: Es wäre falsch zu erwarten, dass "Falling Kingdoms" an die Komplexität von "Game of Thrones" heranreicht. Statt sieben Haupthäusern und einer schier unüberschaubaren Anzahl von Charakeren in Gestalt von Rittern, Helden und Halunken hat man hier nahezu entspannende 3 Königshäuser mit knapp zwei Dutzend für die Handlung relevanten Charakteren. Da lacht der "Game of Thrones"-Jünger drüber, ich persönlich kann aber nur sagen: Ja, gute Fantasy kann auch so funktionieren. Man braucht keine 20-seitigen Namensglossen und Stammbäume, die bis zur Erschaffung der Welt zurückreichen! Wie beim großen Vorbild geht es um die Vorherrschaft über den Kontinent (aka das Reich des Westens, this rings a bell, huh? *Westeros* hust hust) und im Fokus steht ebenfalls die junge Generation, die sich mit den schwelenden Konflikten der Eltern bzw. der vorangegangenen Generationen auseinanderzusetzen hat. Magie und Religion spielen eine wichtige Rolle, die Grenzen dazwischen verschwimmen ähnlich wie beim "Lord of Light" oder den "Old Gods" und bieten politischen Zündstoff. Man könnte jetzt detalliert noch weitere inhaltliche Parallelen ziehen, aber ihr sollt ja selbst auch noch ein wenig Lesefreude haben, daher belasse ich es erst einmal dabei. Nun kann man vielleicht einwenden, dass es sich bei den genannten Beispielen ohnehin um klassische Elemente des Fantasy-Genres handelt, ich bin jedoch trotzdem der Meinung, dass der Vergleich zwischen "Falling Kingdoms" und "Game of Thrones" bei weitem näher liegt, als bei anderen Fantasy-Titeln, die ebenfalls mit Martins Epos in Verbindung gebracht und beworben werden. Vergleicht man den Schreibstil ist auch hier Martin natürlich komplexer - und manchmal auch anstrengender. Ich habe mich vor kurzem dazu durchgerungen, bei "A Feast for Crows" noch einmal anzusetzen und es nach 5 Minuten wieder gelassen, da ich derzeit einfach nicht damit zurecht komme. "Falling Kingdoms" war mir angenehmer zu lesen. Die Beschreibung der Orte hält sich gut die Waage mit den Dialogen und den Einsichten in die einzelnen Charaktere. Die Kapitel befassen sich abwechselnd mit den jeweiligen Geschehnissen in einem der drei Reiche, stellvertretend für jedes Königreich folgt der Leser einem der drei Protagonisten. Und auch hier fällt positiv auf: Wie bei Martin haben männliche und weibliche Charaktere gleichermaßen Raum zu Entfaltung. Während Prinzessin Cleiona ein wenig Sansa-esk und naiv daherkommt, finden wir in Lucia eine starke Persönlichkeit mit noch unentdeckten Fähigkeiten, die den Charakter im Verlauf der Reihe sicherlich noch sehr spannend machen werden. Jon, Verzeihung Jonas, ein Handwerkerbursche, findet sich unvermittelt und fast unfreiwillig in jenen Kreisen wieder, die gegen den Status Quo aufbegehren. Und dann ist da noch Prinz Magnus, der an seiner vermeintlichen Schwester mehr Gefallen findet, als gut für beide ist - klingt auch vertraut, irgendwie. Ihr merkt schon, ihr seid mit mir an einen kleinen Fan von "Falling Kingdoms" geraten. Nicht nur, dass der Vergleich mit dem großen Vorbild endlich einmal angemessen ist und es sich bei dem Roman tatsächlich um ein "Game of Thrones" in der Light-Variante handelt, auch die Handlung und die aufgebauten Konflikte versprechen angemessene Spannung über den Auftakt hinweg. Die Charaktere sind authentisch und haben großes Potenzial. Und der Auftakt hält noch zahleiche andere Dinge bereit, von denen ich leider nicht berichten kann, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung für jeden aussprechen, der Gefallen an der Martin'schen Auslegung des Fantasy-Genres findet. Ich werde definitiv weiterlesen.

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Schon lange habe ich danach gesucht. Nach einem neuen mich völlig fesselnden und modernen Fantasybuch. "Falling Kingdoms" kommt neuartig, ja fast schon hoch modern daher und präsentiert sich in einem jugendlichen Gewand. Die Story ist werder angestaubt noch hat man das Gefühl hier wäre Tolkien einmal mehr mit der Schreibfeder hindurchgelaufen. Die Charaktere sind frisch und erholsam und bringen die nötige Brise Arroganz und Demut mit um so eine Geschichte stemmen zu können. Ich wurde nicht nur einmal sondern sogar mehrmals stark überrascht. Drehungen und Wendungen innerhalb des Plots lassen nicht nur die Charaktere sondern auch die Leser atemlos zurück. Zwar ist hier die Todesrate um einiges niedriger als in anderen altbekannten Büchern dieses Genres, doch schreckt die Autorin nicht davor zurück liebgewonnene Charaktere sterben zu lassen und das sogar noch so überraschend, dass dem Lesenden kaum Zeit bleibt um diesen Verlust für das kommende zu verarbeiten. Erst am Ende des Buches, wenn es einem endlich erlaubt wird durchzuatmen, ist man dazu in der Lage, dass so eben erlebte zu verarbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch alteingesessenen Fantasyliebhabern zu modern sein könnte. Aber gerade das, machte es für mich zu einem wahren Erlebnis. Ich liebe diese jugendlich frische Note, junge Charaktere, Liebe die nicht zu kitschig wird und die kleine Brise pupertäre Eifersucht hier und da. Dies lässt die Protagonisten nicht flach wirken, sondern verleiht ihnen Kanten und Ecken die da zu verleiten sie zu schleifen und zu glätten, wobei ich mir dies noch nicht einmal wünschen würde. Ich kann selten von einem Buch behaupten das ich alle Hauptcharaktere mag aber hier ist es wirklich so. Ich liebe sie alle. Auch wenn sie nicht alle liebenswürdig sind suche ich das Gute in ihnen und versuche sie zu verstehen, fiebere und leide mit ihnen und wünsche ihnen keinen fürchterlichen Tod sondern einfach nur Frieden. Der Schreibstil ist Gott sei Dank nicht eingestaubt und trocken wie ein altes Stück Brot. Als Lesende fühlte ich mich zu Hause, geborgen in der Welt des Buches. Ich wurde aufgenommen in die Gemeinschaften und begann Gefühle zu entwickeln und mich in die Sprache des Buches zu verlieben. Ich wurde zu einem Teil der Geschichte, weinte, lachte und blickte so manches mal einfach nur fassungslos auf die vor mir stehenden Zeilen. Ich gebe diesem herausragenden Buch 4,5 Sterne von 5 und bin voller Zuversicht das der zweite Band auf jeden Fall 5 Sterne wert sein wird. Ich will unbedingt in diese Welt zurück.

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Mytica ist in drei Reiche unterteilt, die sich in Reichtum und Fruchtbarkeit des Landes stark unterscheiden. Ein Vorfall, bei dem im armen Paelsia ein Händlersohn sein Leben verliert, lässt den Konflikt überkochen. Der König von Limeros, als kaltherziger Blutkönig bekannt, wittert seine Chance, das reiche Auranos zu erobern. Zeitgleich macht sich Prinzessin Cleiona auf die Suche nach einer alten Legende, um ihre krankte Schwester mithilfe von Magie zu heilen. Doch dann eskaliert die Situation in den drei Reichen. Machtgier, Intrigen und Verrat stürzen das Land in Chaos. Diesen ersten Band habe ich bereits zum Erscheinen 2013 gelesen. Als dann der zweite Teil erschien, konnte ich mich allerdings nur noch vage erinnern und hatte aufgrund der Komplexität der Handlung das Gefühl, Flammendes Erwachen besser auffrischen zu müssen. Dies habe ich nun, wo der dritte Band der Reihe erscheinen ist, getan. Und es war definitiv die richtige Entscheidung. Die Erinnerung war so verblasst, dass die Geschichte erneut von Beginn an spannend war. Die Welt mit ihren drei unterschiedlichen Königreichen und den verschiedenen Völkern ist sehr faszinierend. Bodenbeschaffenheit und Wetter haben sehr unterschiedliche Lebensbedingungen zur Folge – was zwangsläufig zu Neid und Missgunst führt. So schwelt der Grundkonflikt bereits, bevor die erste Katastrophe passiert. Die angespannte Atmosphäre wird in den detaillierten Beschreibungen gut eingefangen. Es gibt eine Vielzahl von Figuren, die im Roman agieren – ein Personenregister zu Beginn hilft, jeder Figur Land und Rang zuzuordnen. Manche sind mehr, andere weniger sympathisch, wobei sich die Einstellung zu einigen Figuren im Verlauf der Handlung aufgrund ihres Verhaltens ändert – mal in die eine, mal in die andere Richtung. Die Geschichte springt stetig zwischen einzelnen Charakteren hin und her, sodass der Leser einen guten Überblick über die Handlung an teilweise verschiedenen Orten bekommt. Alle Handlungsstränge sind entweder schon von Beginn an miteinander verknüpft oder laufen im Verlauf der Geschichte zusammen. Dabei sind einige Handlungsstränge temporeicher oder spannungsgeladener als andere. Insgesamt bietet die komplette Handlung viel Abwechslung. Es gibt ebensoviel Action und blutige Kämpfe wie tiefe Gefühle, Trauer und Schmerz. Obwohl ich das Buch bereits zum zweiten Mal gelesen habe, würde ich die Geschichte als wenig vorhersehbar beschreiben. Die Dramatik und Tragik mancher Situationen konnten mich erneut fesseln und mitreißen. Am Ende sind einige Handlungsstränge beendet, doch das Schicksal vieler Figuren bleibt offen. Es gibt viel Leid und wenig Hoffnung – aber eine kleine Andeutung, wohin der Folgeband die Figuren führen wird. Machtgier und Intrige, Liebe und Vertrauen, gemischt mit einer Prise Magie – Flammendes Erwachen ist eine Geschichte voller Gegensätze, auch was die facettenreichen, zahlreichen Figuren betrifft. Die Geschichte bietet von Beginn an Spannung und Dramatik. Nur an wenigen Stellen wird das hohe Tempo unterbrochen, meist für emotionalere Passagen, bevor die Dramatik wieder zunimmt. Ein Reihenauftakt mit faszinierendem Setting und vielen offenen Fragen. Auf zu Band 2!

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Cleo, Magnus und Jonas leben in drei verschiedenen Königreichen in denen die Magie immer mehr in den Hintergrund zu rücken scheint. In dieser Welt zieht das florierende Limeros im Reichtum immer mehr neidische Blicke von dem vom Blutkönig regiertem Auranos und dem von einem angeblichen Gott regierte armselige Paelsia auf sich. Um wieder ein Gleichgewicht herstellen zu können, wird sich an die Legende der Essenzen erinnert, die dem Besitzer die Macht über die Elemente zu sichern. Die Geschichte von den zerbrechenden Königreichen fesselte mich von der ersten Sekunde. Nachdem ich mit Sorgen von einem Game of Thrones Verschnitt herantrat, überraschte mich dieses Buch mit voller Breitseite. Zwischen Intrigen, Macht und ihren eigenen Gefühlen müssen sich die Protagonsiten zurechtfinden und ihren eigenen Weg gehen, der über kurz oder lang doch auf den Königsposten hinauszulaufen scheint. Für keinen Moment konnte ich voraussehen, was passierte und auch die Konstellation der Personen änderte sich von zu Seite. Die Handlung wurde immer weiter voran getragen und endete in einem lauten Knall. Als wären die geheimen Machenschaften der einzelnen Königreiche nicht schon genug, sichert das Finale das letzte bisschen Aufmerksamkeit. Cleo, die von Aussenstehenden meist nur als Mädchen gesehen wird, das alles bekommt als Tochter des Königs von Limeros, versucht alles ihr mögliche zu tun, um das Leben ihrer Schwester zu retten. Magnus lebt als Sohn des Blutkönigs, der mit Gewalt sich den Großteil an Macht zusichert. Als Thronfolger von diesem und seinen verbotenen Gefühlen gegenüber scheint er immer mehr zu einem Stein zu transformieren und tritt meist sehr kontrolliert ohne eine Funken Gewissens oder Menschlichkeit auf. Jonas hegt seit dem Mord an seinem Bruder als ärmlicher Weinhändler in Paelsia größte Rachegedanken. Diese formen sich immer mehr und mehr zu dem Plan, den rebellischen Gedanken des Bruders gegen die momentane Stellung der Königreiche weiterzuführen. Als einer der Wenigen scheint er mit der Zeit zu beginnen, die Machenschaften der Einzelnen zu hinterfragen und zu ergründen. Somit kreierte Morgan Rhodes sehr unterschiedliche Protagonisten, die sich mit der Zeit jedoch anzunähern scheinen. Doch auch in den Nebencharakter dominieren starke Persönlichkeiten, die maßgeblich Einfluss auf die Handlung nehmen. Allgemein sind die Kapitel des Besuches in die verschiedenen Königreiche unterteilt, sodass nicht nur ein Charakter beleuchtet wird, sondern auch die Situation der anderen aufgezeigt wird. Abschließend ist also zu sagen, dass es sich hierbei um einen sehr gelungenen Auftakt einer Fantasy-Reihe handelt, die nicht nur mit einer brillianten Handlung überzeugen kann, sondern auch mit einer Palette an faszinierenden Charakteren. Als Leser wird man geradezu in die Seiten hineingezogen und auch das Ende, lässt einen sofort nach dem Folgeband trachten.

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Meine Meinung: Das Cover gefällt mir einfach ausgesprochen gut. Es ist farblich und von der Aufmachung her einfach sehr schön undirgendwie majestätisch. Mir gefällt es, wie es gemacht wurde das die Krone so hervorsticht und dann darunter dieser Blick in die Ferne. Einfach traumhaft schön. Auch strahlt das Cover dieses finstere aus was super zum Inhalt des Buches passt und für mich einfach dazu gehört. Deshalb bekommt das Cover 5 von 5 Punkte von mir. Der Schreibstil der Autorin war für mich super lesbar und er ist auch echt spannend. Ich mochte es, dass die Autorin die Spannung richtig eingesetzt hat und nur dort schrieb, wo es notwendig war. Durch diese Art des Schreibens wurde ich einfach gefesselt und in den Bann des Buches gezogen. Was mir am Schreibstil aufgefallen ist, ist das ich richtig fühlen konnte was geschrieben wurde. Deshalb gibt es auch für den Schreibstil 5 von 5 Punkte. Die Charaktere waren fast alle authentisch und konnten mich fast alle für sich gewinnen. Cleiona war meiner Meinung nach echt toll getroffen denn bei ihr flackerte mir immer ein Bild im Kopf auf weshalb ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Jonas hingegen war zwar ausführlich und gut beschrieben aber es fehlte mir etwas an ihm, deshalb konnte ich von ihm eigentlich nichts tolles abgewinnen. Nichts desto trotz waren einige Charaktere dabei, die ich gerne mochte, wie zum Beispiel Magnus. Die Charaktere erhalten 4 von 5 Punkte. Der Handlungsstrang war für mich in einigen Situationen irgendwie vorhersehbar und genau an diesen Stellen wurde es für mich etwas ziehend und verlor an Spannung. Trotz diesen Tiefgebieten war es eine super durchdachte Geschichte welche mich begeistern konnte und mich auch überzeugt hat. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen da es stellenweise so süchtig gemacht hat das ich unbedingt weiterlesen MUSSTE weil ich einfach gegangen war in der Geschichte und es unbedingt miterleben wollte wie das alles nun verläuft. Die Geschichte und die Handlung bekommen 3,5 Punkte von 5. Fazit: Mit "Falling Kingdoms - Flammendes Erewachen" ist der Autorin ein gelungener Serienauftakt gelungen. Mich konnte das Buch von sich überzeugen, letztendlich durch den angenehmen und lebhaften Schreibstil, denn dieser hat mich süchtig gemacht. Mir hat dieses Buch echt super gefallen und kann dafür eine Leseempfehlung aussprechen. Bewertung: 4 von 5

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Ein relativ ansprechendes Cover, die übergroße Krone und dazu der Titel lassen gleich durchscheinen worum es geht. Habe das Buch durch Zufall entdeckt und mich aufgrund des sehr spannenden Klappentext dafür entschieden. Es ist der erste Teil einer Trilogie und darüber bin ich sehr froh, denn dieses Buch habe ich verschlungen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung! Der Schreibstil ist flüssig, detailreich dazu noch bildlich und die Spannung wird wunderbar aufgebaut, eigentlich alles was man zum Glücklichsein braucht. Ich bin eiegtnlich ohne große Erwartungen an das Buch heran gegangen und es geht schon auf den ersten Seiten richtig gut los, man kommt gut in die Geschichte hinein und auch die Übersichtskarte am Anfang hat mir gut gefallen so konnte man sich super orientieren welches Königreich wo liegt. Die Charaktere waren sehr facettenreich, es war alles vertreten, der gute König, der böse König, die eitle Snob, der typische Bösewicht und natürlich genug von der liebenswerten Sorte. Cleo habe ich sofort ins Herz geschlossen, sie hat das Herz am rechten Fleck, sie hat es aber auch nicht immer leicht. Cleo begibt sich auf eine gefährliche Reise ohne zu wissen in was für ein Unglück sie sich stürzt. Trotz anfänglicher Skepsis, was das Liebesleben angeht, war ich überrascht und gespannt wie es weiter geht. Ich finde den Aufbau der Welt auch sehr spannend, mehrere Königreiche, die direkt aneinander liegen und jedes hat seine Forteile und vor allem auch seine Nachteile. Ich bin gespannt wie sich die Lage entwickeln wird. Das Buch endet natürlich, wie ich es schon erwartet habe mit einem Cliffhanger und somit werde ich wahrscheinlich nicht lange warten können um zu wissen wie es weiter geht. Fazit: Für mich ein gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie, ich möchte die Trilogie nicht unbedingt mit Game of Thrones vergleichen, wer aber ein Fan davon ist, sollte auf diese Bücher mal einen Blick werfen!

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Die Geschichte Eigentlich ist diese Geschichte gar nicht unbedingt etwas, das ich in meiner Freizeit lesen würde, aber das Buch wurde im englischsprachigen Raum wirklich sehr gelobt und ich wurde allein schon durch das Cover und den Klappentext sehr neugierig auf die Geschichte. Ich bin gar nicht unbedingt mit einer hohen Erwartung an die Geschichte rangegangen, sondern habe mich überraschen lassen, ob ich vielleicht dank dieses Buches mehr High Fantasy lesen möchte. Die Geschichte kann man definitiv jugendlichem High Fantasy zuordnen, das aber trotzdem durch seine Komplexität, gerade zum Ende hin seine Spannung und seine gute Ausarbeitung überzeugt. Anfangs hatte ich gerade durch die Komplexität der Geschichte und der Welt in der sie spielt meine Probleme so richtig in die Geschichte einzutauchen, aber spätestens ab der Hälfte wurde ich vollkommen gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Morgan Rhodes hat eine Welt erschaffen, die in vieler Hinsicht Games of Thrones ähnelt, aber dennoch etwas vollkommen anderes ist. Die Autorin hat es geschafft den Leser eine magische und sehr gut ausgearbeitete Welt zugänglich zu machen und ihn durch die abenteuerliche Geschichte sehr gut zu unterhalten, auch wenn das Hineinfinden in die Geschichte ein wenig schwierig ist. Gerade mit der Vorstellung der Wächter, die in dieser Geschichte zu Beginn als Legende fungieren und im Laufe der Geschichte immer mehr Gestalt annehmen, hat Morgan Rhodes etwas für mich vollkommen Neues in die Geschichte gebracht und dem Leser damit eröffnet, auf was das Ganze in den nächsten Bänden hinauslaufen könnte und wie viel mehr die Geschichte noch zu bieten haben wird. Morgan Rhodes hat mit der Geschichte einen spannenden Auftakt einer jugendlichen High Fantasy à la Game Thrones erschaffen und wird ganz sicher in den nächsten Bänden die bisher dagewesene Handlung hinsichtlich Spannung und auch emotionaler Ebene übertreffen. Die Charaktere Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Prinzessin Cleiona von Auranos, der aus Paelsia stammende Jonas Agallon und Prinz Magnus von Limeros. Die drei könnten sich in ihrem Charakter, ihrer Herkunft und ihrem Lebensstil nicht mehr unterscheiden, auch wenn Cleo und Magnus als Königskinder teilweise ein ähnliches Leben führen. Cleo ist 16 Jahre alt und die Prinzessin von Auranos. Sie ist die jüngere der beiden Königskinder und ist somit nicht Thronfolgerin. Sie ist ganz anders, als man sich dank Disney eine Prinzessin vorstellt. Sie weiß was sie will und hat Leidenschaft und Feuer im Blut. Wenn sie etwas erreichen will, kann man sich die meiste Zeit über sehr sicher sein, dass sie es auch irgendwie schafft. Cleos beste Waffe ist ihre scharfe Zunge und ich würde mich so schnell nicht mit ihr anlegen. Auf der anderen Seite ist sie sehr liebevoll in Bezug auf die Menschen, die sie liebt und kämpft für diese wie eine Löwin, wenn es sein muss. Für ihr junges Alter ist sie schon sehr erwachsen und im Laufe der Geschichte wird sie zu einer noch stärkeren und mutigeren Persönlichkeit als sie zu Beginn der Geschichte bereits ist. Ihre Sicht auf die Dinge habe ich am liebsten gelesen, weil sie mir der liebste Charakter war. Mit ihr kann man sich identifizieren und meiner Meinung nach kann man sie nur lieben. Jonas ist der Sohn eines Weinhändlers aus Paelsia, der wie auch der Rest der Bevökerung dort mit der Armut zu kämpfen hat, wohingegen die Menschen in Auranos in Reichtum leben. Deswegen hat er von Grund auf ein Problem mit den Bewohnern Auranoses. Im Laufe der Geschichte befindet er sich durch seine Intelligenz und seinen Drang nach Rache an der Seite des Herrschers von Paelsia in einem Krieg gegen Auranos. Jonas ist ein sehr intelligenter Charakter, der für das kämpft was ihm wichtig ist. Selbst, wenn sein Verstand von seinem Drang nach Rache vernebelt wird, behält er die meiste Zeit über einen klaren Kopf. Als Leser versteht man seine Beweggründe für seine Handlungen und lernt ihn im Laufe der Geschichte immer mehr kennen und lieben. Er scheint trotz seiner Herkunft für Großes bestimmt zu sein. Magnus ist der Prinz von Limeros. Er ist als Sohn des Blutkönigs aufgewachsen und wurde sein ganzes Leben lang von seinem Vater eingeschüchtert und teilweise auch unterdrückt, weil sein Vater erreichen will, dass sein Sohn einmal ein genauso großer Herrscher wird wie er und sich nicht von seinen Gefühlen leiten lässt. Auf den ersten Blick wirkt Magnus kalt wie ein Stein, aber im Laufe der Geschichte merkt man, dass er sich manchmal doch von seinen Gefühlen und Emotionen leiten lässt und im Grunde gar kein schlechter Mensch ist. Er wurde nur in diese Rolle gedrängt. Diese Charaktere die doch so unterschiedlich sind, sind durch ihr Schicksal und ihre Rolle in der Geschichte unweigerlich miteinander verbunden. Der Schreibstil Die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt und wechselt jeweils nach einem Kapitel zwischen Cleo, Jonas und Magnus, sodass man als Leser diese Figuren am besten kennenlernt und dank ihrer Gedanken ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Im Laufe der Geschichte kommt noch die Sicht der Wächter, die im Heiligtum leben hinzu und das macht die Erzählung noch spannender und komplexer. Anfangs war aber genau die Komplexität der Erzählung mein Problem, denn durch die vielen verschiedenen Sichtweisen kam ich nicht gleich in die Geschichte rein und war mehr als nur einmal nach dem Wechsel der Sichtweisen verwirrt, aber genau das macht doch irgendwie High Fantasy aus. Wenn man dann nämlich erst einmal richtig durch die Charaktere durchgestiegen ist, freut man sich jedes Mal, wenn die Sichtweise wieder auf jemand anderen wechselt. Mein einziger Wunsch für die nächsten Bände und ihre Schreibart wäre, dass die Autorin den Leser noch mehr an den Gefühlen und Emotionen der einzelnen Charaktere teilhaben lässt, sodass man eine noch engere Verbindung zu ihnen aufbaut und noch mehr mitfühlt. Die Gestaltung Wie ich bereits erwähnt habe, hat mich bevor ich mit dem Lesen begonnen habe vor allem das Cover angesprochen. Es passt sehr gut zu der Geschichte und sticht einem potenziellen Käufer sofort ins Auge. Es zieht durch die abgebildete Krone eine Verbindung zum Titel und macht durch die wunderschöne Landschaft neugierig auf die Welt, in der die Geschichte spielt. Die Wahl des Titels ist auch sehr gut gelungen, denn es geht nun mal um drei Königreiche, die sich gegenseitig zu Fall bringen wollen. "Flammendes Erwachen" passt auch sehr gut zu der Geschichte, da in der Geschichte ein Krieg angezettelt wird und auch das Erwachen von Magie eine große Rolle spielt. An dieser Stelle möchte ich wirklich den Verantwortlichen kreativen Köpfen ein großes Lob für dieses wundervolle Cover und die unglaublich gelungene Wahl des Titels aussprechen. Mein Fazit "Falling Kingdoms- Flammendes Erwachen" von Morgan Rhodes ist ein spannender und gut durchdachter Auftakt einer High-Fantasy-Reihe, der durch eine abenteuerliche Geschichte, eine magische und gleichzeitig komplizierte Welt und sehr interessante Charaktere besticht. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten in Bezug auf die sehr vielen Sichtweisen konnte mich der erste Band der Falling Kingdoms Reihe begeistern und fesseln und ich freue mich schon auf die weiteren Bände, denn spätestens nach dem Ende möchte ich wissen, wie die Geschichte rund um die drei Königreiche weitergeht.

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