Leserstimmen zu
Flammendes Erwachen

Morgan Rhodes

Die Falling-Kingdoms-Reihe (1)

(12)
(15)
(1)
(0)
(0)
€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Ursprünglich veröffentlicht auf Books on Fire https://www.booksonfire.de/2018/11/falling-kingdoms-flammendes-erwachen.html Zitat "Lügen können die harte Wahrheit weniger schmerzhaft machen. Aber ich glaube, dass Schmerzen für Wachstum und Entwicklung unabdingbar sind." - Kapitel 16, Seite 209. Meine Meinung Wenn man sich die letzten Jahre in der englischsprachigen Buchcommunity umgesehen und dabei den Fokus auf Fantasy gelegt hat, kam man an der "Falling Kingdoms"-Reihe von Morgan Rhodes eigentlich gar nicht vorbei. Als ich dann erfuhr, dass die Reihe - wenn auch leider nur im Taschenbuchformat und mit anderen Covern - auch auf Deutsch erscheinen würde, wusste ich, dass es endlich Zeit wird sie zu lesen. Vorweg muss man sagen, dass man von Anfang an merkt, dass "Flammendes Erwachen" der erste Band einer längeren Reihe ist. Bevor etwas passiert, bekommen wir erstmal einen Einblick in die vier Hauptperspektiven des Buches: Prinz Magnus und Prinzessin Lucia aus dem nördlichen Limeros, Prinzessin Cleiona - gerne kurz nur Cleo genannt - aus dem südlichen Auranos, Weinhändlersohn Jonas aus dem dazwischenliegenden Paelsia und Alexius für die Wächter. Vier Perspektiven sind nicht ohne und trotz des übersichtlichen Glossars zu Beginn, wer wohin gehört und welche Position bekleidet, hatte ich doch erst so ab Seite 130 endgültig einen Überblick, wer wie wo und mit wem, welcher Meinung ist. "Flammendes Erwachen" ist ein erster Band, der wenig auf direkte Action und viel Spektakel setzt, sondern versucht mit vielen Dialogen den Leser in die Welt einzuführen. Nach und nach erfährt man mehr über Kultur und Religion sowie politische Verhältnisse. Wer auf Schlachten und Kämpfe steht, kommt in diesem Band etwas kurz, für mich, die Politik und Intrigen liebt, war es hingegen sehr schön, so die Welt kennenzulernen. Leider Gottes bedient sich auch "Flammendes Erwachen" einigen Tropes, die viel zu oft vorkommen in Büchern, wie auch Serien und Filmen. Tropes sind an sich nichts schlechtes, aber sie müssen gut gemacht sein. Hier fühlte es sich vor allem bei Cleos Teil oftmals eher nach einer Seifenoper an. Allerdings habe ich Hoffnungen für sie in den nächsten Teilen. Man sollte definitiv nicht den Fehler machen zu denken, dass es sich bei "Falling Kingdoms" um Jugendfantasy handelt. Ja, die meisten Protagonisten sind noch sehr jung, aber die Themen gehen eher in ähnliche Richtungen wie bei "Game of Thrones", mit dem die Reihe auch verglichen wird. Ich kann das verstehen, da es sicherlich einige Parallelen gibt, aber an sich ist "Falling Kingdoms" kein "Game of Thrones"-Abklatsch sondern eine eigenständige Reihe mit eigener Mythologie. Auch in puncto Brutalität ist das Buch nichts für Feinfühlige. Was mir sehr gut gefiel ist, dass kein Charakter schwarz oder weiß ist, sondern ein Spektrum an Grautönen. Keiner ist perfekt und jeder hat seine guten wie auch schlechten Seiten. Dadurch fühlten sich die Charaktere wie echte Menschen an und man spürte, wie sie sich weiterentwickelten. Der Schreibstil von Morgan Rhodes gefällt mir sehr gut. Wie bereits erwähnt, ist dieser sehr dialoglastig, was ich persönlich aber bevorzuge. Für mich gibt es nichts schlimmeres als lange Beschreibungen. Ich möchte die Charaktere miteinander reden sehen und dadurch ihre Geschichten, ihre Charakterzüge und Ansichten kennenlernen. Und genau das bekam ich hier geliefert. Fazit "Flammendes Erwachen" baut ein solides Fundament für die folgenden fünf Bände der "Falling Kingdoms"-Reihe. Der Vergleich mit "Game of Thrones" ist an einigen Stellen sicherlich berechtigt, aber nicht durchgehend. Es gibt im ersten Band noch die ein oder andere Schwäche, allerdings sind diese nicht gravierend. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten.

Lesen Sie weiter

Heute berichte ich ein wenig von meinen Leseeindrücken zu "Falling Kingdoms: Flammendes Erwachen" von Morgan Rhodes. Dabei handelt es sich um den Ende letztes Jahres veröffentlichten Auftakt einer bisher sechsteiligen Reihe, dessen beide Fortsetzungen bereits im Januar und Februar erschienen. Ist man also für die Geschichte "entflammt", kann man die Hälfte bequem in einem Rutsch durchlesen, ohne lästiges Warten. Vielen Dank dafür an den Verlag, denn als Fantasy-Fan ist man ja Kummer gewohnt und muss oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die "Game of Thrones"-Jünger unter uns können ein Lied davon singen, auch wenns hier nicht am Verlag, sondern am Autoren selbst liegt. Und wo wir gerade beim Thema "Game of Thrones" sind: Man geizt bei dem Bewerben von "Falling Kingdoms" nicht mit dem Vergleich zu Martins Fantasy-Epos. Zugegeben keine neue Idee und dieser Vergleich wird genauso inflatinär gebraucht, wie einst Tolkiens "Herr der Ringe" und "Der Hobbit"- wir Mittelerde-Fans freuen uns übrigens seit dem aufkommenden Hype im Jahre 2011 ein Loch in den Bauch, dass dieser Quatsch endlich ein Ende hat und nun auch mal ein anderes Fantasy-Meisterwerk den Buchrücken hinhalten darf. Warum der Vergleich mit "Game of Thrones" im Falle von "Falling Kingdoms: Flammendes Erwachen" aber ausnahmsweise einmal angebracht ist, erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Eine Warnung vorweg: Lest sie bitte mit dem gleichen Augenzwinkern mit der ich sie auch geschrieben habe ;) Klappentext: "Perfektes Lesefutter für Fans von >Game of Thrones<." tor.com "Das Reich des Westens steht vor einer dunklen Zeitenwende. Drei Königreiche ringen um die Macht, drei Königshäuser kämpfen ums Überleben. Die junge Cleiona von Bellos muss sich auf die gefahrvolle Reise durch eine untergehende Welt begeben, wenn sie die alte Magie der Elemente wiedererwecken und dadurch ihr Königreich retten will. Denn zwei Heere ziehen gegen ihr Haus in den Krieg. Unter den Angreifern sind Jonas, der aufbrausende junge Berater des Königs von Paelsia, und Magnus, der kühle Thronfolger von Limeros. Die Schicksale der drei jungen Menschen sind untrennbar miteinander verbunden, und inmitten von blutigen Schlachten und höfischen Intrigen müssen sie bald erkennen, dass das Herz tödlicher sein kann als das Schwert." Ich möchte direkt zu Beginn klarstellen: Es wäre falsch zu erwarten, dass "Falling Kingdoms" an die Komplexität von "Game of Thrones" heranreicht. Statt sieben Haupthäusern und einer schier unüberschaubaren Anzahl von Charakeren in Gestalt von Rittern, Helden und Halunken hat man hier nahezu entspannende 3 Königshäuser mit knapp zwei Dutzend für die Handlung relevanten Charakteren. Da lacht der "Game of Thrones"-Jünger drüber, ich persönlich kann aber nur sagen: Ja, gute Fantasy kann auch so funktionieren. Man braucht keine 20-seitigen Namensglossen und Stammbäume, die bis zur Erschaffung der Welt zurückreichen! Wie beim großen Vorbild geht es um die Vorherrschaft über den Kontinent (aka das Reich des Westens, this rings a bell, huh? *Westeros* hust hust) und im Fokus steht ebenfalls die junge Generation, die sich mit den schwelenden Konflikten der Eltern bzw. der vorangegangenen Generationen auseinanderzusetzen hat. Magie und Religion spielen eine wichtige Rolle, die Grenzen dazwischen verschwimmen ähnlich wie beim "Lord of Light" oder den "Old Gods" und bieten politischen Zündstoff. Man könnte jetzt detalliert noch weitere inhaltliche Parallelen ziehen, aber ihr sollt ja selbst auch noch ein wenig Lesefreude haben, daher belasse ich es erst einmal dabei. Nun kann man vielleicht einwenden, dass es sich bei den genannten Beispielen ohnehin um klassische Elemente des Fantasy-Genres handelt, ich bin jedoch trotzdem der Meinung, dass der Vergleich zwischen "Falling Kingdoms" und "Game of Thrones" bei weitem näher liegt, als bei anderen Fantasy-Titeln, die ebenfalls mit Martins Epos in Verbindung gebracht und beworben werden. Vergleicht man den Schreibstil ist auch hier Martin natürlich komplexer - und manchmal auch anstrengender. Ich habe mich vor kurzem dazu durchgerungen, bei "A Feast for Crows" noch einmal anzusetzen und es nach 5 Minuten wieder gelassen, da ich derzeit einfach nicht damit zurecht komme. "Falling Kingdoms" war mir angenehmer zu lesen. Die Beschreibung der Orte hält sich gut die Waage mit den Dialogen und den Einsichten in die einzelnen Charaktere. Die Kapitel befassen sich abwechselnd mit den jeweiligen Geschehnissen in einem der drei Reiche, stellvertretend für jedes Königreich folgt der Leser einem der drei Protagonisten. Und auch hier fällt positiv auf: Wie bei Martin haben männliche und weibliche Charaktere gleichermaßen Raum zu Entfaltung. Während Prinzessin Cleiona ein wenig Sansa-esk und naiv daherkommt, finden wir in Lucia eine starke Persönlichkeit mit noch unentdeckten Fähigkeiten, die den Charakter im Verlauf der Reihe sicherlich noch sehr spannend machen werden. Jon, Verzeihung Jonas, ein Handwerkerbursche, findet sich unvermittelt und fast unfreiwillig in jenen Kreisen wieder, die gegen den Status Quo aufbegehren. Und dann ist da noch Prinz Magnus, der an seiner vermeintlichen Schwester mehr Gefallen findet, als gut für beide ist - klingt auch vertraut, irgendwie. Ihr merkt schon, ihr seid mit mir an einen kleinen Fan von "Falling Kingdoms" geraten. Nicht nur, dass der Vergleich mit dem großen Vorbild endlich einmal angemessen ist und es sich bei dem Roman tatsächlich um ein "Game of Thrones" in der Light-Variante handelt, auch die Handlung und die aufgebauten Konflikte versprechen angemessene Spannung über den Auftakt hinweg. Die Charaktere sind authentisch und haben großes Potenzial. Und der Auftakt hält noch zahleiche andere Dinge bereit, von denen ich leider nicht berichten kann, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung für jeden aussprechen, der Gefallen an der Martin'schen Auslegung des Fantasy-Genres findet. Ich werde definitiv weiterlesen.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir einfach ausgesprochen gut. Es ist farblich und von der Aufmachung her einfach sehr schön undirgendwie majestätisch. Mir gefällt es, wie es gemacht wurde das die Krone so hervorsticht und dann darunter dieser Blick in die Ferne. Einfach traumhaft schön. Auch strahlt das Cover dieses finstere aus was super zum Inhalt des Buches passt und für mich einfach dazu gehört. Deshalb bekommt das Cover 5 von 5 Punkte von mir. Der Schreibstil der Autorin war für mich super lesbar und er ist auch echt spannend. Ich mochte es, dass die Autorin die Spannung richtig eingesetzt hat und nur dort schrieb, wo es notwendig war. Durch diese Art des Schreibens wurde ich einfach gefesselt und in den Bann des Buches gezogen. Was mir am Schreibstil aufgefallen ist, ist das ich richtig fühlen konnte was geschrieben wurde. Deshalb gibt es auch für den Schreibstil 5 von 5 Punkte. Die Charaktere waren fast alle authentisch und konnten mich fast alle für sich gewinnen. Cleiona war meiner Meinung nach echt toll getroffen denn bei ihr flackerte mir immer ein Bild im Kopf auf weshalb ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Jonas hingegen war zwar ausführlich und gut beschrieben aber es fehlte mir etwas an ihm, deshalb konnte ich von ihm eigentlich nichts tolles abgewinnen. Nichts desto trotz waren einige Charaktere dabei, die ich gerne mochte, wie zum Beispiel Magnus. Die Charaktere erhalten 4 von 5 Punkte. Der Handlungsstrang war für mich in einigen Situationen irgendwie vorhersehbar und genau an diesen Stellen wurde es für mich etwas ziehend und verlor an Spannung. Trotz diesen Tiefgebieten war es eine super durchdachte Geschichte welche mich begeistern konnte und mich auch überzeugt hat. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen da es stellenweise so süchtig gemacht hat das ich unbedingt weiterlesen MUSSTE weil ich einfach gegangen war in der Geschichte und es unbedingt miterleben wollte wie das alles nun verläuft. Die Geschichte und die Handlung bekommen 3,5 Punkte von 5. Fazit: Mit "Falling Kingdoms - Flammendes Erewachen" ist der Autorin ein gelungener Serienauftakt gelungen. Mich konnte das Buch von sich überzeugen, letztendlich durch den angenehmen und lebhaften Schreibstil, denn dieser hat mich süchtig gemacht. Mir hat dieses Buch echt super gefallen und kann dafür eine Leseempfehlung aussprechen. Bewertung: 4 von 5

Lesen Sie weiter

Die Geschichte Eigentlich ist diese Geschichte gar nicht unbedingt etwas, das ich in meiner Freizeit lesen würde, aber das Buch wurde im englischsprachigen Raum wirklich sehr gelobt und ich wurde allein schon durch das Cover und den Klappentext sehr neugierig auf die Geschichte. Ich bin gar nicht unbedingt mit einer hohen Erwartung an die Geschichte rangegangen, sondern habe mich überraschen lassen, ob ich vielleicht dank dieses Buches mehr High Fantasy lesen möchte. Die Geschichte kann man definitiv jugendlichem High Fantasy zuordnen, das aber trotzdem durch seine Komplexität, gerade zum Ende hin seine Spannung und seine gute Ausarbeitung überzeugt. Anfangs hatte ich gerade durch die Komplexität der Geschichte und der Welt in der sie spielt meine Probleme so richtig in die Geschichte einzutauchen, aber spätestens ab der Hälfte wurde ich vollkommen gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Morgan Rhodes hat eine Welt erschaffen, die in vieler Hinsicht Games of Thrones ähnelt, aber dennoch etwas vollkommen anderes ist. Die Autorin hat es geschafft den Leser eine magische und sehr gut ausgearbeitete Welt zugänglich zu machen und ihn durch die abenteuerliche Geschichte sehr gut zu unterhalten, auch wenn das Hineinfinden in die Geschichte ein wenig schwierig ist. Gerade mit der Vorstellung der Wächter, die in dieser Geschichte zu Beginn als Legende fungieren und im Laufe der Geschichte immer mehr Gestalt annehmen, hat Morgan Rhodes etwas für mich vollkommen Neues in die Geschichte gebracht und dem Leser damit eröffnet, auf was das Ganze in den nächsten Bänden hinauslaufen könnte und wie viel mehr die Geschichte noch zu bieten haben wird. Morgan Rhodes hat mit der Geschichte einen spannenden Auftakt einer jugendlichen High Fantasy à la Game Thrones erschaffen und wird ganz sicher in den nächsten Bänden die bisher dagewesene Handlung hinsichtlich Spannung und auch emotionaler Ebene übertreffen. Die Charaktere Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Prinzessin Cleiona von Auranos, der aus Paelsia stammende Jonas Agallon und Prinz Magnus von Limeros. Die drei könnten sich in ihrem Charakter, ihrer Herkunft und ihrem Lebensstil nicht mehr unterscheiden, auch wenn Cleo und Magnus als Königskinder teilweise ein ähnliches Leben führen. Cleo ist 16 Jahre alt und die Prinzessin von Auranos. Sie ist die jüngere der beiden Königskinder und ist somit nicht Thronfolgerin. Sie ist ganz anders, als man sich dank Disney eine Prinzessin vorstellt. Sie weiß was sie will und hat Leidenschaft und Feuer im Blut. Wenn sie etwas erreichen will, kann man sich die meiste Zeit über sehr sicher sein, dass sie es auch irgendwie schafft. Cleos beste Waffe ist ihre scharfe Zunge und ich würde mich so schnell nicht mit ihr anlegen. Auf der anderen Seite ist sie sehr liebevoll in Bezug auf die Menschen, die sie liebt und kämpft für diese wie eine Löwin, wenn es sein muss. Für ihr junges Alter ist sie schon sehr erwachsen und im Laufe der Geschichte wird sie zu einer noch stärkeren und mutigeren Persönlichkeit als sie zu Beginn der Geschichte bereits ist. Ihre Sicht auf die Dinge habe ich am liebsten gelesen, weil sie mir der liebste Charakter war. Mit ihr kann man sich identifizieren und meiner Meinung nach kann man sie nur lieben. Jonas ist der Sohn eines Weinhändlers aus Paelsia, der wie auch der Rest der Bevökerung dort mit der Armut zu kämpfen hat, wohingegen die Menschen in Auranos in Reichtum leben. Deswegen hat er von Grund auf ein Problem mit den Bewohnern Auranoses. Im Laufe der Geschichte befindet er sich durch seine Intelligenz und seinen Drang nach Rache an der Seite des Herrschers von Paelsia in einem Krieg gegen Auranos. Jonas ist ein sehr intelligenter Charakter, der für das kämpft was ihm wichtig ist. Selbst, wenn sein Verstand von seinem Drang nach Rache vernebelt wird, behält er die meiste Zeit über einen klaren Kopf. Als Leser versteht man seine Beweggründe für seine Handlungen und lernt ihn im Laufe der Geschichte immer mehr kennen und lieben. Er scheint trotz seiner Herkunft für Großes bestimmt zu sein. Magnus ist der Prinz von Limeros. Er ist als Sohn des Blutkönigs aufgewachsen und wurde sein ganzes Leben lang von seinem Vater eingeschüchtert und teilweise auch unterdrückt, weil sein Vater erreichen will, dass sein Sohn einmal ein genauso großer Herrscher wird wie er und sich nicht von seinen Gefühlen leiten lässt. Auf den ersten Blick wirkt Magnus kalt wie ein Stein, aber im Laufe der Geschichte merkt man, dass er sich manchmal doch von seinen Gefühlen und Emotionen leiten lässt und im Grunde gar kein schlechter Mensch ist. Er wurde nur in diese Rolle gedrängt. Diese Charaktere die doch so unterschiedlich sind, sind durch ihr Schicksal und ihre Rolle in der Geschichte unweigerlich miteinander verbunden. Der Schreibstil Die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt und wechselt jeweils nach einem Kapitel zwischen Cleo, Jonas und Magnus, sodass man als Leser diese Figuren am besten kennenlernt und dank ihrer Gedanken ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Im Laufe der Geschichte kommt noch die Sicht der Wächter, die im Heiligtum leben hinzu und das macht die Erzählung noch spannender und komplexer. Anfangs war aber genau die Komplexität der Erzählung mein Problem, denn durch die vielen verschiedenen Sichtweisen kam ich nicht gleich in die Geschichte rein und war mehr als nur einmal nach dem Wechsel der Sichtweisen verwirrt, aber genau das macht doch irgendwie High Fantasy aus. Wenn man dann nämlich erst einmal richtig durch die Charaktere durchgestiegen ist, freut man sich jedes Mal, wenn die Sichtweise wieder auf jemand anderen wechselt. Mein einziger Wunsch für die nächsten Bände und ihre Schreibart wäre, dass die Autorin den Leser noch mehr an den Gefühlen und Emotionen der einzelnen Charaktere teilhaben lässt, sodass man eine noch engere Verbindung zu ihnen aufbaut und noch mehr mitfühlt. Die Gestaltung Wie ich bereits erwähnt habe, hat mich bevor ich mit dem Lesen begonnen habe vor allem das Cover angesprochen. Es passt sehr gut zu der Geschichte und sticht einem potenziellen Käufer sofort ins Auge. Es zieht durch die abgebildete Krone eine Verbindung zum Titel und macht durch die wunderschöne Landschaft neugierig auf die Welt, in der die Geschichte spielt. Die Wahl des Titels ist auch sehr gut gelungen, denn es geht nun mal um drei Königreiche, die sich gegenseitig zu Fall bringen wollen. "Flammendes Erwachen" passt auch sehr gut zu der Geschichte, da in der Geschichte ein Krieg angezettelt wird und auch das Erwachen von Magie eine große Rolle spielt. An dieser Stelle möchte ich wirklich den Verantwortlichen kreativen Köpfen ein großes Lob für dieses wundervolle Cover und die unglaublich gelungene Wahl des Titels aussprechen. Mein Fazit "Falling Kingdoms- Flammendes Erwachen" von Morgan Rhodes ist ein spannender und gut durchdachter Auftakt einer High-Fantasy-Reihe, der durch eine abenteuerliche Geschichte, eine magische und gleichzeitig komplizierte Welt und sehr interessante Charaktere besticht. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten in Bezug auf die sehr vielen Sichtweisen konnte mich der erste Band der Falling Kingdoms Reihe begeistern und fesseln und ich freue mich schon auf die weiteren Bände, denn spätestens nach dem Ende möchte ich wissen, wie die Geschichte rund um die drei Königreiche weitergeht.

Lesen Sie weiter

▶ INHALT Das Reich des Westens steht vor einer dunklen Zeitenwende. Drei Königreiche ringen um die Macht, drei Königshäuser kämpfen ums Überleben. Die junge Cleiona von Bellos muss sich auf die gefahrvolle Reise durch eine untergehende Welt begeben, wenn sie die alte Magie der Elemente wiedererwecken und dadurch ihr Königreich retten will. Denn zwei Heere ziehen gegen ihr Haus in den Krieg. Unter den Angreifern sind Jonas, der aufbrausende junge Berater des Königs von Paelsia, und Magnus, der kühle Thronfolger von Limeros. Die Schicksale der drei jungen Menschen sind untrennbar miteinander verbunden, und inmitten von blutigen Schlachten und höfischen Intrigen müssen sie bald erkennen, dass das Herz tödlicher sein kann als das Schwert. ▶ ERSTER SATZ Sie hatte noch nie jemanden getötet - bis heute Nacht. ▶ MEINE MEINUNG Falling Kingdoms. Ein großartiger Titel, wirklich - der Klappentext und das Cover taten den Rest: Ich musste das Buch lesen. Und was soll ich sagen? Flammendes Erwachen ist ein toller Auftakt, dem noch weitere Bücher (meines Wissens 3 weitere) folgen. FANTASTISCH, SPANNEND, FESSELND. Das Buch hat Potential, die ganze Geschichte verspricht großartig zu werden. Man merkt, dass es eher in Richtung Jugendbuch geht, aber das ist nichts Schlimmes. Das Buch ist trotzdem komplex aufgebaut, in sich logisch und einfach überzeugend. CLEO, JONAS, MAGNUS, LUCIA! Das sind unsere Hauptprotagonisten. AURANOS, PAELSIA, LIMEROS die drei Königreiche. Die Geschichte wird aus der 3. Person, der Erzählerperspektive erzählt und wechselt immer zwischen den Hauprotagonisten. Außerdem gibt es eine weitere Perspektive: Die der Wächter. Die Wächter gelten im Buch als Legende und werden wohl zukünftig noch eine weitaus größere Rolle spielen. Zu Beginn fiel es mir schwer, weil ich mich nicht nur daran gewöhnen musste, dass aus der 3. Person erzählt wird und über unterschiedliche Personen, sondern zudem auch das Setting sich damit jedes Mal ändert, man sich also plötzlich woanders befinden. Nach den ersten ca. 50 Seiten war das dann kein Problem mehr, man liest sich flott in die Geschichte rein. :) Für alle, die gerne immer mal nachschlagen, wo sie gerade mit wem sind gibt es vorne im Buch eine tolle Übersicht der Personen innerhalb der drei Königreiche. Das war wirklich hilfreich und super! Morgan Rhodes schreibt toll und auch die Geschichte an sich ist schön. Das Buch liest sich gut, aber ich würde sagen, dass es mich erst im letzten Drittel RICHTIG PACKEN konnte. Ab da war ich Feuer und Flamme für die Geschichte und kann es jetzt auch kaum erwarten den Rest zu lesen. Wie entwickeln sich die Charaktere weiter? Was passiert? Wer wird wen stürzen, töten, für sich gewinnen? Es entwickelt sich langsam und ruhig, aber es lohnt sich dran zu bleiben! Es wird spannend! Ich für meinen Teil habe die Kapitel über Cleo am liebsten gelesen. Obwohl Cleo eine Prinzessin ist, ist sie eben keine :D Das klingt komisch, oder? Aber sie war einfach sie selbst, sie war natürlich. Vor allem war sie eines: nicht perfekt! Sie ist starrsinnig und redet bevor sie denkt, sie ist mutig, aber sie hat auch Angst. Cleo hat das Herz am rechten Fleck. Sie war mein Liebling. Alle Charaktere haben ihren eigenen Charme, etwas, das sie Besonders macht. ▶FAZIT: Ein jugendliches Game of Thrones. 3 Königreiche, viele Schicksale, tolle Charaktere und ein spannender Plot. Ich bin gespannt, was die restlichen Bände bereithalten.

Lesen Sie weiter

Diese Rezension dreht sich um eine neue High-Fantasy-Reihe von Morgan Rhodes. Zuerst einmal, wie ich zu diesem Buch kam. Ich habe auf verschiedenen Kanälen davon gehört und da ich gerade in einem richtig schlimmen Fantasy-Fieber bin, war ich total aufgeregt, als ich es endlich in meinen Händen hielt. Ich wusste, dass es eine Art Abenteuergeschichte war, die sich um eine Welt mit Magie dreht. Mich hat einfach das Cover schon wahnsinnig angesprochen, weshalb ich mich gar nicht weiter für den Inhalt interessiert habe. (Nicht unbedingt die schlaueste Art sich Bücher auszusuchen.) Trotz allem habe ich den Kauf dieses Buches nicht bereut und werde auch gleich heute den Folgeband kaufen. Yay! Aber erst mal zum Wesentlichen: Das Reich des Westens steht vor einer dunklen Zeitenwende. Drei Königreiche ringen um die Macht, drei Königshäuser kämpfen ums Überleben. Die junge Cleiona von Bellos muss sich auf die gefahrvolle Reise durch eine untergehende Welt begeben, wenn sie die alte Magie der Elemente wiedererwecken und dadurch ihr Königreich retten will. Denn zwei Heere ziehen gegen ihr Haus in den Krieg. Unter den Angreifern sind Jonas, der aufbrausende junge Berater des Königs von Paelsia, und Magnus, der kühle Thronfolger von Limeros. Die Schicksale der drei jungen Menschen sind untrennbar miteinander verbunden, und inmitten von blutigen Schlachten und höfischen Intrigen müssen sie bald erkennen, dass das Herz tödlicher sein kann als das Schwert. Autor: Morgan Rhodes Titel: Flammendes Erwachen - Falling Kingdoms 1 Verlag: Goldmann Seiten: 442 Format: Softcover Bestelllink Das Buch wird beworben mit dem Satz "Perfektes Lesefutter für Fans von Game of Thrones" Dem kann ich nur zustimmen. Es ist ein ähnlicher Erzählstil, eine ähnliche Art der Geschichte und ähnlich kompliziert. Aber nicht ganz. Falling Kingdoms liest sich wie der kleine Bruder von Game of Thrones. Die Idee der 3 Königreiche Limeros, Paelsia und Auranos ist weder neu noch langweilig, sondern einfach gut. Ich finde von diesen High-Fantasy-Romanen kann man nie genug haben. Es dreht sich um die 3 Hauptfiguren Jonas, Magnus und Cleo, die aus jeweils einem der drei Königreiche stammen, welche in einem wackligen Frieden leben. Jonas als der einfache Weinhändlersohn, und Cleo und Magnus als Königskinder leben völlig unterschiedliche Leben und schön während des Lesens wird einem klar, dass diese 3 der Schlüssel zum Fortbestand der 3 Reiche sind. Doch Intrigen und Gefahren führen sie auf unterschiedliche Wege und scheinen von vornherein ein freundschaftliches Verhältnis zueinander auszuschließen. Tja, über Realistik lässt sich hier nicht viel sagen, denn die Charaktere sind sehr einfach gehalten, und nebenbei leben sie unter ungewöhnlichen Umständen, von denen ich nicht behaupten kann sie schon gesehen oder erlebt zu haben. Dazu lebe ich einfach im falschen Zeitalter. Obwohl das Buch am Anfang sehr einfach erscheint, wird mit der Einführung des Heiligtums eine Handlungskomponente hinzugefügt, die die Geschichte wesentlich komplizierter und gefährlicher macht und die Komplexität damit um einiges steigert. Dieses Element ist neu und mir bisher so noch nicht begegnet (zwar schon in Einzelteilen, aber noch nie in dieser Ausführung.) und ich bin ein sehr großer Fan von der Idee des Heiligtums und der Wächter. Ich bin wirklich gespannt wie sich dieser Teil in Brenndende Schwerter entwickeln wird. Noch spielen sie lediglich eine kleine Rolle die dem Leser nur erahnen lässt wie wichtig dieser Teil sein wird. Das für mich größte Manko der Geschichte hängt mit dem Schreibstil zusammen. Die Landschaften und der Verlauf werden sehr gut beschrieben, die Sätze sind nicht zu kompliziert, aber doch anspruchsvoll genug um wie Fantasy zu klingen. Für mich kommen dabei aber die Figuren zu kurz. Es liest sich fast wie das Skript einer Serie und mich fehlte der persönliche Bezug zu den Figuren. Es war sehr schwer am Anfang mich zu motivieren weiterzulesen. Als Fazit kann ich sagen, dass diese Reihe sehr viel Potential hat und garantiert eine wunderbare Fernsehserie abgeben würde, denn sie ist komplex, hat eine faszinierende Welt und tolle Figuren. Aber das fehlen jeglicher Verbindung zu den 3 Hauptpersonen hat mir das Leseerlebnis nicht gerade leicht gemacht, vor allem an Anfang. Sobald die Handlung wirklich ins Rollen kommt, wird es auch spannender und man möchte weiterlesen, aber ich fühlte nicht mit den Charakteren. Selbst der Tod von ihnen hat mich nicht getroffen. Das kann man noch ausbauen, aber nichtsdestotrotz ist es eine tolle Geschichte mit viel Fantasy und guten Figuren. Jeder macht eine Entwicklung durch und jeder auf andere Weise. Magnus, Jonas und Cleo müssen kämpfen um alles was ihnen lieb und teuer ist und gehen durch Gefahren, Abenteuer und die ersten Probleme des Erwachsen-Werdens. Von mir bekommt Flammendes Erwachen 4 von 5 Sternen. Ich hoffe, euch hat die Rezension gefallen und bis zum nächsten Mal, eure Charlotte.

Lesen Sie weiter

Zum Buch: Gekauft habe ich ''Falling Kingdoms - Flammendes Erwachen'' aufgrund des wirklich großen Hypes der Amerikanischen Auflage. Ich meine, an jedem großen Hype ist doch meist was dran, oder? Es geht im Großen und Ganzen um zwei Königreiche, die sich zusammenschließen um das Dritte zu erobern. Dadurch, das die Hauptpersonen in diesem Konflikt eine sehr große Rolle spielen, weil fast alle zu irgendwelchen Königsfamilien gehören war man auch immer sehr nah am Geschehen. Die Protagonisten sind recht zahlreich und durch Pespektivenwechsel zwischen ihnen hat die Autorin sehr gelungen Spannung aufgebaut. Auch fehlt es der Handlung weder an Action noch an Gefühl. Morgan Rhodes Erzählweise ist etwas zäh und sie beschreibt die Welt ihres Buches leider nicht so gut, wie es nötig wäre um sie zu verstehen. Allerdings schreibt sie sehr gefühlvoll, sodass man leich zum mitfühlen und -leiden mit den Charakteren verleitet werden kann. Der Roman spielt in Mystica, einer Welt, die sich sehr von unserer unterscheidet. Allerdings ist zur besseren Orientirerung, welche ja leider nicht duch die Autorin selbst vermittelt werden kann, in der vorderen Klappe des Buches eine hübsche farbige Karte versteckt. Fazit: An ''Falling Kingdoms - Flammendes Erwachen'', das der Auftakt zu Morgan Rhodes neuer High-Fantasy-Reihe ist vergebe ich, da doch einigeMängel aufzuweisen sind, 3,5 von 5 Sterne.

Lesen Sie weiter

Dieses Buch konnte ich einfach nicht mehr aus den Händen legen, hier der Grund: Einst was Mythica ein geeintes Reich in dem es allen Bürgern gut ging doch dann änderte sich alles. Jetzt schwelgt nur Auranos noch in Reichtum während die anderen Königreiche wie Paelsia kaum genug zum Überleben haben. Als die auranische Prinzessin Cleo mit ihrem Verlobten Aron in Paelsia Wein kaufen will passiert etwas schreckliches. Zurück im Palast macht sich Cleo schwere Vorwürfe deswegen aber es ist längst zu spät, denn die Feinde Auranos nützen diesen Vorfall um zum Krieg aufzurufen. Doch damit nicht genug, Cleos geliebte Schwester Emilia wird immer kranker und für Cleo steht bald fest das ihre einzige Hilfe genau in dem Land zu finden ist, in dem man ihren Tod will. Zwischenzeitlich erwachen die magischen Kräfte der jungen Prinzessin Lucia im gegnerischen Königreich von Limeros. Zunächst hält sie diese vor ihrem ziemlich skrupellosem Vater verborgen. Einzig Magnus, ihrem Bruder der mehr als brüderliche Gefühle für sie hegt, vertraut sie sich an. Und in Paelsia, sucht Jonas nach Verbündeten um gegen Prinzessin Cleo und ihr Reich in den Krieg zu ziehen. Ich muss sagen ich bin total hin und weg. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Ich konnte gar nicht mehr zu Lesen aufhören. Da sind zum einen Teil die wunderbar geplanten Intrigen, die wirklich klasse Beschreibungen von Landschaft und nicht zuletzt auch die tolle Charakterzeichnung der einzelnen Figuren. Das einzige was mich gestört hat ist das JEDER Charakter im Umfeld der Prinzessin wunderschön ist. Egal ob in Paelsia, Limeros oder Auranos, alle sind sie wie aus einem Modelkatalog entsprungen. Selbst Magnus Narbe macht ihn noch attraktiver..nun ja. Aber sonst habe ich nichts daran auszusetzen. Ich konnte mich dank des einfachen Schreibstils gut durch die Seiten lesen, fand die Szenen mit der erwachenden Magie Lucias echt schön und auch sonst wurde ich gut unterhalten. Meiner Meinung nach ist Falling Kingdoms eines der besten Bücher die ich in der letzten Zeit über Fantasy gelesen habe. Hier ist einfach alles dabei und ich ich kann bis zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht mal sagen ob ich Prinzessin Cleo oder Lucia lieber mag. Ich mag sie eigentlich beide, Aber auch die anderen Charaktere sind mir in kurzer Zeit ans Herz gewachsen. Wer also auf der Suche nach einer tollen Fantasygeschichte mit tollen Charakteren und einer tollen Handlung ist kann hier beherzt zugreifen. Ich freue mich schon auf die anderen Bände der Buchreihe. Falling Kingoms- Flammendes Erwachen erhält 5 von 5 Sternen

Lesen Sie weiter