Leserstimmen zu
Brixton Hill

Zoë Beck

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Luxussanierung

Von: wal.li

12.04.2015

Als in dem Bürohochhaus die Technik verrückt spielt und dann auch noch Rauch aus der Lüftung strömt gerät Kimmy Rasmussen in Panik. Sie zertrümmert ein Fenster im 15. Stock und springt. Ihre Freundin Emma Vine muss entsetzt zusehen. Doch es kommt noch schlimmer, durch ihre Tätigkeit als Eventmanagerin und Organisatorin gerät Emma sogar in Verdacht, die Katastrophe verursacht zu haben und wird noch an Ort und Stelle verhaftet. Zwar kann sie den Verdacht schnell entschärfen, doch die Gerüchte, die über sie im Netz verbreitet werden, machen ihr sehr zu schaffen. Da Emma den Eindruck gewinnt, dass die Polizei nicht intensiv genug ermittelt, macht sie sich selbst auf die Suche nach dem Täter und sie hat bereits eine Vermutung. Es ist nicht leicht Emma Vine zu mögen, sie hat einen sehr eigenen Charakter. Sie strahlt Stärke und Unnahbarkeit aus und vielleicht deshalb hat sie kaum echte Freunde und ist meist auf sich selbst gestellt. Doch so tough sie ihr Berufsleben meistert, so ziellos gestaltet sie ihr Privatleben. Nach fast einem Jahr hat ihr Zwillingsbruder Eric genug davon, mit seiner Schwester zusammen zu wohnen. Emma kann sich nicht mit der Wohnungssuche befassen, erst muss sie herausfinden, wer an dem Haus herum manipuliert hat. Was als Technikpanne mit Todesfolge beginnt weitet sich schnell zu einem Hackerfall aus. Hinzu kommt noch die Aufdeckung der miesen Machenschaften von Immobilienhaien, denen es um den schnellen Gewinn geht, der aus Grundbesitz in einer guten Lage entstehen kann. Wie der Titel des Buches schon sagt, ist es hier der Londoner Stadtteil Brixton, der die Aufmerksamkeit der Mogule auf sich lenkt. Ehedem ein eher armes Einwandererviertel ist der Stadtteil nun ins Visier der Hippen und Schicken gekommen. Die Preise steigen und Wohnungen und Häuser werden teilweise recht rabiat entmietet. Beklemmend wie perfide die Mächtigen ihre Mittel nutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Hier gerät Emma zwischen die Fronten, mit ihrer wagemutigen Behauptung, sie wisse, wer dahinter steckt. Um am Leben zu bleiben, muss sie sich mit dem vermeintlichen Feind verbünden. Packend und doch irgendwie abstoßend ob der gemeinen Methoden und der sich letztlich aufklärenden Umstände liest sich dieser Thriller weg wie nichts und hinterlässt doch ein nachdenkliches Gefühl und ein Bedauern Emma gegenüber, in deren Leben auch die letzte Sicherheit fehlt und die sehr auf sich allein gestellt zurück bleibt.

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Brixton Hill – von Zoe Beck Zoe Beck lebt in Berlin und schreibt über London. Das macht sie gut, die Athmosphäre ist da, das ganue Sujet hätte man auch nach Berlin verlegen können, aber so ist es wohl plus chic. Ich musste etwas in die Geschichte hineinkommen, ein wenig nervt, dass der Leser mehr vermutet als die Heldin, man möchte ihr gerne zurufen “Sachma, kapierst Du´s nicht??” – ein netter stilistischer Kniff, in diesem Buch aber überstrapaziert. Es geht um Spekulationen und Machenschaften in der Immobilienbranche, es wird viel ge-twitter-t und ge-facebook-t, sehr hipp, sehr frisch. Für meinen Geschmack in der Summe zu indifferent, vielleicht drei von fünf Punkten? 3/5

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Zuerst streikt nur das Internet, dann setzt hier und da die Technik kurz aus, bis schliesslich nichts mehr geht. Rauch zieht durch die Gänge des Limeharbour Towers, eines dieser modernen neuen Geschäftstowers, in denen auch Kimmy Rasmussen ihr Büro hat. Emma Vine, ihre Geschäftspartnerin und Freundin kann ihr nicht helfen, als sie sich in Panik aus dem Fenster des fünfzenhnten Stock stürzt. Als ob das nicht schlimm genug wäre, wird sie kurz darauf von der Polizei abgeführt wegen des Verdachts, diesen Terroranschlag verübt zu haben. Hinter all dem – da ist sich Emma Vine sicher – kann nur Alan stecken, der Mann, der sie seit Wochen stalkt, sie mit Twitternachrichten und anderem verfolgt. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, seine Reaktion bestätigt ihre Ahnung, leider will ihr niemand glauben. Kurz darauf ist auch Alan tot und Emma steht unter Mordverdacht. Von diesem Moment an ist Emma auf der Flucht. Sie ahnt noch nicht, wie gross die Kreise wirklich sind, die sich hinter allem verbergen. Was sie aber ahnt ist, dass sie die Nächste sein soll. Mit Brixton Hill ist Zoë Beck ein rundum gelungener Thriller gelungen. Die Figuren sind plastisch gezeichnet, haben Geschichte, sind abgerundete Charaktere. Die Schauplätze wirken realistisch und bildhaft und der Plot ist stimmig, spannend aufgebaut mit den nötigen Cliffhangern, Wendungen und dem doch erwünschten Ablauf des Geschehens. Zoë Beck zeigt einmal mehr, dass sie ihr Handwerk versteht. Würde man einen Negativpunkt nennen wollen, dann wohl den, dass es am Schluss plötzlich schnell geht mit der Aufklärung, Dinge nicht mehr gezeigt werden, sondern beschrieben, ohne sie in eine Handlung einzubetten. Trotzdem tut dies dem Lesegenuss keinen Abbruch, die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite. Fazit: Brixton Hill packt einen von der ersten Seite und lässt einen nicht mehr los. Pures Lesevergnügen. Absolut empfehlenswert.

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Der Thriller „Brixton Hill“ von Zoe Beck ist als Taschenbuch im Heyne Verlag erschienen und umfasst 382 Seiten mit 46 Kapiteln. Der Roman spielt in der Zeit von Ende März bis zum ersten Maitag dieses Jahres, der Beginn eines neuen Tags wird mit Datum zwischen den Kapiteln angekündigt. Das Cover ist recht schlicht gehalten mit den Giebeln alter Häuser, die als schwarz-weiß Fotografie auf der Titelseite am oberen und unteren Rand zu erkennen sind. Solche alten Häuser stehen beispielsweise in Brixton Hill, einer Straße in London, die dem Buch den Titel gegeben hat und in welcher ein Teil der Geschichte spielt. In erhabener grüner glänzender Schrift hebt sich der Name der Autorin deutlich vom Untergrund ab und fängt den Blick des Betrachters ein. Em Vine, 33 Jahre alt, selbständige Eventmanagerin und aus betuchtem Haus abstammend, ist in einer Besprechung mit einer inzwischen zur Freundin gewordenen Geschäftspartnerin, als Rauch in die Flure des Hochhauses eindringt in dem das Büro der Agentur liegt. Panisch springt Ems Freundin aus dem Fenster im 15. Stock des Gebäudes. Em bleibt bei allem bemerkenswert ruhig, wird aber wütend als sie bei der anschließenden Befragung der Bewohner durch die Polizei verhaftet wird aufgrund des Verdachts, dass sich ihr Telefon in das WLAN des Gebäudes eingewählt hat um dann angeblich die Technik zu manipulieren. Vor kurzem erst hat sie jemanden kennengelernt, der sich auch als Hacker betätigt, doch diese Beziehung hat nicht im Guten geendet. Mittels Twitter und Email empfängt sie seitdem lästige Nachrichten und fühlt sich beobachtet. Ihr Argwohn richtet sich nun auf diese Person und sie stellt ihn zur Rede. Seine seltsamen Äußerungen scheinen ihre Vermutung zu bestätigen. Und dann geschieht etwas von dem sie glaubt, dass sie nun nichts mehr zu befürchten hat. Doch es ist noch lange nicht zu Ende. Zoe Beck liefert mit dem Thriller „Brixton Hill“ einen hervorragend konstruierten Krimi ab. Und nicht nur das, denn er bietet auch eine Auseinandersetzung mit dem Bild der jetzigen Londoner Gesellschaft, unter dem Aspekt der Umstrukturierung einzelner Stadtteile aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Die Geschichte läuft in der Kulisse realen politischen Geschehens ab. Im Mittelpunkt steht Em, eine interessante Persönlichkeit, die ihre Mutter schon früh verloren und diesen Verlust auf ihre Weise verarbeitet hat. Doch dies ist wieder eine der Geschichten, von denen die Autorin uns im Laufe der Erzählung am Rande einige erzählt. So erhält der Leser in Rückblicken Kenntnis über die Beweggründe zum Handeln einzelner Charaktere und glaubt manchmal schon kurz vor der Lösung des Falls zu stehen. Diese kleinen Einschübe verleihen dem Thriller einen ganz eigenen Stil und halten den Spannungsbogen von Beginn bis Ende aufrecht. Der Leser sollte sich nie ganz sicher sein, dass sympathisch wirkende Personen nicht zu den Übeltätern im Hintergrund zählen. Bemerkenswert ist auch die Weise wie die Nutzung heutiger Kommunikationskanäle dazu beitragen kann, Angst und Hilflosigkeit hervorzurufen. Von mir gibt es für diesen Thriller eine klare Leseempfehlung.

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Pünktlich zur kalten und eher ungemütlichen Jahreszeit erscheint diesen Monat der neueste Thriller von Zoë Beck unter dem Titel “Brixton Hill” im Heyne Verlag. Emma Vine befindet sich in einem Luxushochhaus im Londoner Stadtteil Canary Wharf, im Büro ihrer Freundin, als auf einmal der gesamte Strom ausfällt. Im hochtechnisierten Gebäude ein gefährlicher Zustand. Als zudem Rauch aus den Belüftungsschächten die Luftzufuhr blockiert, klettert ihre Freundin voller Panik aus dem Fenster. Und vergisst, dass sie sich im 15. Stock befindet… Kurz darauf wird Emma Vine verhaftet, da ihr die Schuld am Tod ihrer Freundin angehängt wird. Und so wird ihr schnell klar, dass sie das eigentliche Ziel dieses Anschlags war, nicht Kimmy – und dass die Jagd noch lange nicht vorbei ist. Zuallererst: “Brixton Hill” war mein allererstes Buch überhaupt von Zoë Beck. Bisher hatte ich ausschließlich positive Stimmen zu ihren Büchern vernommen und all ihre mir bekannten Leser schienen mir sehr begeistert zu sein. Meine Erwartungen an “Brixton Hill” waren also zugegebenermaßen sehr hoch. Umso enttäuschter bin ich, dass mich der Thriller leider nicht ganz so begeistern konnte. Die Thematik dahinter – Familienverhältnisse, Macht, Politik, Immobilien, RAF, IRA, Terror – fand ich dabei sehr interessant. Hinter der Handlung in “Brixton Hill” steckt viel wahrheitsgetreue Geschichte und auch die Umstände in Brixton, die Revolte, die Feier von Margaret Thatchers Tod fand ich unheimlich gut darin eingearbeitet. Im Endeffekt sind es diese Themen, die mich auf die vorherigen Bücher der deutschen Autorin neugierig machen. Gut gefallen hat mir auch die Art, wie die Autorin soziale Netzwerke in die Handlung einbaut – mittels Twitter kommuniziert Emma sozusagen mit dem Feind. Und auch Hacker spielen hier eine große Rolle – passend zum heutigen Alltag. Kurzum: eine sehr interessante Thematik steckt hier hinter der gesamten Handlung. Obwohl ich die Handlung an sich wirklich toll fand, hat mir hier leider eines sehr gefehlt: die Spannung. Für mich müssen Thriller fesselnd sein, am liebsten von der ersten Seite an, sie müssen mich nachts wachhalten und mir den Atem nehmen. Hier musste ich mich leider oft zum Weiterlesen zwingen. Es gibt zwar die ein oder andere recht spannende Stelle, bei der man sich sagt “Nur noch ein Kapitel”, aber es überwiegend dann doch die Stellen à la “Ach, lese ich morgen weiter”. Sehr schade. Stünde unter dem Buchtitel “Krimi” statt “Thriller” wäre meine Bewertung eventuell anders ausgefallen, aber da ich einen superspannenden Thriller erwartet hatte, war ich relativ enttäuscht von “Brixton Hill”. Desweiteren haben mir auch flüssigere Übergänge und Bezüge zwischen/zu den einzelnen Handlungen und Taten gefehlt. Vieles kommt sehr plötzlich oder scheint aus dem Zusammenhang gerissen worden zu sein. Ob das der übliche Schreibstil der Autorin ist, kann ich (noch) nicht beurteilen. Zudem war mir die Protagonistin doch relativ unsympathisch. Ihre Taten haben meiner Meinung nach so gar nicht zu ihrer Denkweise gepasst, weswegen sie für mich gegen Ende doch sehr naiv zu sein schien. Diese Kritikpunkte zwingen mich leider dazu, dieser Lektüre nur drei (eigentlich 3,5) Sterne zu geben, obwohl ich gern mehr gegeben hätte – denn die Themen dahinter fand und finde ich immer noch sehr vielversprechend. Eine wahnsinnig interessante und realitätsnahe Handlung, aber eher Krimi als Thriller. Für mich persönlich fehlt es in “Brixton Hill” an Spannung und Atemnot, dennoch bleibt es für mich eine recht gute Lektüre und ich bin den anderen Büchern der Autorin nicht abgeneigt. Eine zweite Chance werde ich Zoë Beck auf jeden Fall noch geben.

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“Es ist nicht der Aufprall, an den man sich später erinnert. Was man immer wieder or sich sehen wird, ist der Moment des freien Falls. Und man wird die Stille dieses Momentes hören. Denn die Welt hört auf, sich zu drehen. Alles ist ruhig. Nur der Körper fällt, schwebend, lautlos.” (Seite 7) Viel Gutes habe ich bisher über Zoe Beck und ihre Bücher gehört und da ich richtig Lust auf einen Thriller hatte, kam dieses Buch genau richtig. Dachte ich… Meine Erwartungen waren hoch – wurden aber leider nicht erfüllt. Die Protagonistin Emma Vine, genannt Em, hat mir gut gefallen. Sie ist gut mit Kimmy Rasmussen befreundet gewesen, bevor diese sich umbringt. Em ist geschockt und macht sich Vorwürfe, doch hatte ich schnell das Gefühl, dass diese Emotionen bei ihr recht schnell abstumpfen. Nichtsdestotrotz war sie mir auf ihre Art und Weise sympathisch und passte in die Story. Die Grundgedanken der Geschichte fand ich gut: es ging um Politik, Macht, Familien(intrigen), Stalking und Terror. Hier war meiner Meinung nach alles an Zutaten für einen hervorragenden Thriller. Doch an einem entscheidenden Bestandteil haperte es: der Spannung! Ein Thriller lebt davon. Doch leider konnte die Autorin überhaupt nichts davon an mich vermitteln. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin. Und immer, wenn sich bei mir die Hoffnung auf Spannung neu aufbaute, wurde ich enttäuscht. Die Sprünge, die immer wieder in der Handlung auftauchten, haben mir nicht so gut gefallen. Mich haben sie teilweise sogar gestört und das ein oder andere Mal dache ich, dass die Aktion irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen schien. Gut gefallen hat mir aber die Einstreuung der Revolte zu Margaret Thatchers Tod und den Einbau der sozialen Netzwerke, wie Twitter. Das gab der ganzen Geschichte noch mehr Bezug zur Realität. Tja, schade schade. Aber dieses Buch war für mich leider am Thema Thriller vorbei.

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Schauplatz London

Von: Daniela U. aus Allgäu

28.06.2014

Schauplatz London. Emma Vines befindet sich gemeinsam mit ihrer Freundin Kimmy im Büro in einem der Hochhäuser an der Canary Wharf, als dort ein Alarm ausbricht. Klimaanlage und Strom fallen aus, das Gebäude scheint abgeriegelt. Ihre Freundin Kimmy hat eine Panikattacke und stürzt sich aus dem Fenster. Kurz darauf kursieren bereits auf Twitter Gerüchte über einen terroristischen Hintergrund und möglicherweise eine Beteiligung Ems an diesem Anschlag. Sie wird verhaftet und hat einige Mühe, ihre Unschuld zu beweisen. Ganz offensichtlich will ihr jemand etwas anhängen. Und es wird noch schlimmer! Doch wer steckt dahinter? Gibt es einen Zusammenhang zu Alan, dem Mann, der sie seit Wochen stalkt und belästigt? Mit seinen Fähigkeiten als Hacker traut ihm Em durchaus zu, das Gebäude entsprechend manipuliert zu haben. Sie sucht die Konfrontation, kommt aber nicht wirklich weiter und bald darauf scheint auch Alan verschwunden zu sein. Ist er untergetaucht, um einer Verhaftung zu entgehen oder was steckt dahinter? Em entdeckt Spuren, die auf eine Verwicklung ihrer eigenen Familie in die Ereignisse hindeuten. Wer ist das Ziel der Attacken? Em selbst oder ihre Familie, die als Inhaber einer Privatbank durchaus ebenfalls im Fokus eines Angriffs stehen könnten? Doch was ist überhaupt das Motiv? Zoe Beck hat hier einen spannenden Roman geschrieben, der verschiedenste aktuelle Themen anspricht, aber insbesondere durch die Charakterzeichnungen besticht und fesselt. Die Hintergründe, die da am Ende herauskommen, kann man als Leser unmöglich erahnen, hier setzt sich nach und nach ein Puzzle zusammen, dessen einzelne Teile anfangs noch gar nicht zu sehen sind. Auch historische Ereignisse spielen hier mit Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein. Die Art der Auflösung habe ich als recht ungewöhnlich empfunden, es ist eine Art langer Epilog mit Beantwortung der offenen Punkte aus eher neutraler Perspektive, während die Geschichte vorher meist aus Ems Sicht geschildert wurde. Insgesamt ein durchaus interessantes Thriller eher ruhigeren Tempos, der nicht mit Kritik an manchen aktuellen Entwicklungen in Wirtschaft und Politik spart.

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Spannende Story

Von: Rebecca aus Stahnsdorf

31.03.2014

Cover: Das Cover erinnert mich irgendwie an die Edgar Wallace Krimis aus den 60ern. Ich finde es gibt den Flair der alten schwarz-weiß Krimis wieder. Toll und irgendwie typisch englisch. J Meinung: Brixton Hill ist wirklich ein spannender Roman. Zwar nicht auf diese Ich-muss-mir-ständig-die-Nägel-kauen-Art, aber doch so, dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Es fängt damit an, dass die Freundin/Kollegin der Protagonistin Emma (Em) bei einem Rauchgasangriff eine Panikattacke bekommt und sich aus dem Fenster eines Hochhauses stürzt. Emma sieht alles mit an. Als am selben Abend auch noch ihr Zwillingsbruder ums Leben kommt, ahnt sie, dass da noch mehr kommt. War es Hacker Alan, den sie abgewiesen hat und der sich nun rächen will? Alles deutet darauf hin, aber auch Em selbst wird verdächtigt. Sie muss nun Beweise finden und die Polizei überzeugen. Emma gefiel mir sehr gut. Von Anfang an war sie mir sympathisch. Obwohl sie in Gefahr ist, bleibt sie dennoch tough und versucht, allen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. In diesem Buch gibt es noch viele weitere Charaktere, die sehr unterschiedlich sind. Trotz der Fülle an Namen habe ich nie den Überblick verloren, da der Roman sehr gut strukturiert ist. Das ganze Ausmaß der Dinge wird nach und nach klar und endet in einem spannenden Showdown. Fazit: Dieser Thriller hat mich aus vielerlei Hinsicht überzeugt: interessante Charaktere, spannender Plot und ein mitreißender Schreibstil. Top!

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