Leserstimmen zu
Die Angebetete

Jeffery Deaver

Kathryn-Dance-Thriller (3)

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Ein echter Deaver!

Von: Nini

26.02.2015

"Die Angebetete" ist der dritte Teil der Reihe um die Kinesik-Expertin Kathryn Dance. Auch wenn ich immer dafür bin, beim ersten Teil einer Reihe zu starten, lässt sich dieses Buch aber absolut unabhängig von den Vorgängern lesen. Ich lese Jeffery Deavers Büchern aus verschiedenen Gründen gern: Zum einen schafft er Hauptprotagonisten, die mit der Zeit sehr tiefgründig charakterisiert sind und deshalb nicht nur bildhaft sind, sondern man immer das Gefühl hat, zu alten Freunden zurückzukehren. Dies ist bei Lincoln Rhyme und Amelia Sachs der Fall, zumal man durch die Anzahl der Bücher der Reihe schon viel Gelegenheit hatte, mit ihnen Zeit zu verbringen, dies gilt aber genauso für Kathryn Dance und das CBI in Monterey. In "Die Angebetete" befinden wir uns allerdings in Fresno, weil Kathryn eigentlich Urlaub hat und in Sachen Musik unterwegs ist - und Musik ist ein zentrales Thema dieses Buches, denn Kathryns Freundin, die junge Countrysängerin Kayleigh Towne, wird gestalkt. Ein anderer Grund für Jeffery Deavers Bücher ist, dass man viele interessante Details erfährt und so während des Lesens seinen Horizont erweitert: Im Fall von Kathryn Dance sind dies natürlich in erster Linie Verhaltensweisen und Körpersprache. Dies ist aber so in die Handlung integriert, dass man nicht das Gefühl hat, als Schüler einem Lehrer gegenüber zu sitzen. Und natürlich ein ganz wichtiger Grund: Jeffery Deaver ist immer für Überraschungen und Wendungen gut. In "Die Angebetete" hat der Leser anfangs das Gefühl, er weiß, wer hinter all dem steckt und wechselt irgendwann seine Meinung. Das, was dann tatsächlich passiert, sieht man aber nicht vorher, Jeffery Deaver überrascht, wendet und windet und hinterher ist alles noch ganz anders. Der Lesefluss ist auch bei über 500 Seiten hervorragend, weil absolut keine Langeweile aufkommt, man eher viel zu früh das Ende erreicht und Abschied nehmen muss von den liebgewonnenen Personen. Die Lieder von Kayleigh Towne, deren Texte in der Handlung eine bedeutende Rolle spielen, sind übrigens tatsächlich produziert worden: xo Allen, die die Reihe um Kathryn Dance oder die um Lincoln Rhyme noch nicht kennen, kann ich sie nur wärmstens empfehlen und allen Fans sei gesagt: "Die Angebetete" gefiel mir noch besser als die Vorgängerbände.

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Schlecht, schlecht, sehr schlecht übersetzt..

Von: Andreas Gebert aus Plochingen

10.08.2013

Eine Lightbar ist kein Scheinwerferriegel, es gibt keine Ampbank und eine 6er Bar mit Scheinwerfern ist nach 6m Fallhöhe kein 160km/h schnell. So eine schlechte Übersetzung kam mir noch nie unter. Gruselig. Anm. d. Redaktion: Trotz sorgfältiger redaktioneller Bearbeitung unserer Bücher kommt es in Einzelfällen vor, dass sachliche oder sprachliche Fehler übersehen werden. Wir werden das überprüfen und bei einer Nachauflage ggfs. berücksichtigen.

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