Leserstimmen zu
Denken wie ein Buddha

Rick Hanson

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Rick Hanson und seine wertvolle Arbeit, habe ich beim Understanding Narcissism Summit 2019 entdeckt. Neurologisch erklärt er, wie kaum ein anderer, den Unterschied zwischen Überlebensmodus, leben und erleben und welche Rolle unser Vagusnerv dabei übernimmt. Wer sich durch seine Theorie kämpft, wird mit einer verständlichen Schritt-für-Schritt Anleitung belohnt, um das innere Wohlgefühl anzureichern. Sowohl der theoretische, als auch der praktische Teil des Buches fühlt sich für mich an, wie eine Semesterarbeit. Etwas, was Zeit und Vertiefung benötigt. Es ist kein Buch zum schnellen Durchlesen, eher möglichst täglich ein Stück, um dran zu bleiben. Hanson verbindet viele Punkte, die uns Trauma, Evolution, Gefühle und Gemeinschaft, in erster Linie jedoch, uns selbst verstehen lassen. Denken wie ein Buddha ist ein wichtiges, wegweisendes Buch zum Thema Achtsamkeit. Besonders gefallen haben mir seine Analogien zum Garten, so erklärte sich die Anziehung zu seinem Werk als weniger zufällig.

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Wunderbares Buch

Von: Nicola Neumann aus München

25.03.2020

Wieder ein wunderbarer Wegbegleiter von Rick Hansen. Ich finde die Kombi aus Buddhismus, Gehirnforschung und Pragmatismus wirklich extrem hilfreich auch wenn es natülich keine Wunder gibt, quasi kein Glück auf Knopfdruck. Hat man jahrelang Negatives in sich kultiviert dauert es leider mindestens genausolange bis man das Gegentiel in sich erweckt und wach hält. Aber es lohnt sich dranzubleiben.

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Im ersten Teil des Buches erklärt Rick Hanson, grob gesagt, wie unser Gehirn so funktioniert. Komplizierte neurologische Abläufe erklärt er auf eine leicht verständliche Art, immer wieder durch lebensnahe Beispiele veranschaulicht. So versteht man etwas besser, wie man selber so tickt und funktioniert und warum man oft tut, was man so tut :-) Unklar Da ich kein studierter Irgendwas bin, ist mir manches nicht so wirklich klar. Wenn das Gehirn tatsächlich dazu neigt, sich die negativen Erfahrungen besser und länger zu merken, wieso hat man dann dieses ständige “früher war alles besser”-Syndrom, auch wenn man definitiv weiß, dass das gar nicht stimmt? Meine Schulzeit war nicht unbedingt das Highlight meines Lebens - aber wenn ich daran zurückdenke, denke ich als erstes an lange, träge Sommertage mit Hitzefrei, Freibad, Spaß und nicht an die schlechten Mathenoten oder den ätzenden Banknachbarn? Positive Erfahrung Im zweiten Teil des Buches geht es dann darum, wie man sein Gehirn dazu bringen kann, sich viel mehr mit den positiven Erfahrungen zu identifizieren und damit eine allgemeine Veränderung zum Positiven zu bewirken. Wenn man den Fokus mehr auf die positiven Aspekte und Erfahrungen des Alltags lenkt, fühlt man sich auf Dauer zufriedener und glücklicher. Dadurch bremst man die negativen Erfahrungen dann aus. Anhand vieler, vieler Beispiel kann man so manches gut einüben und trainieren. Durcheinander Allerdings war mir manches so überhaupt nicht schlüssig, anders war so durcheinande, dass ich oft den Faden verloren habe. Aber die grundsätzlichen Schritte für ein positives Lebensgefühl sind gut erklärt: 1. Mache eine positive Erfahrung. 2. Reichere sie an. 3. Nimm sie in dich auf. 4. Verbinde sie dergestalt mit positivem und negativem Material, dass das Positive gestärkt wird und das Negative sogar ersetzen kann. (Der vierte Schritt ist optional.) Ausprobieren Ob diese vier Schritte nun helfen oder nicht, muss sicherlich erst mal die Zeit zeigen. Ohne Fleiß keinen Preis gilt sicher hier wie überall :-) Vor allem aber muss jeder für sich erst mal testen, ob das denn nun seine Methode ist oder nicht. Was bei dem einen Menschen wunderbar klappt, kann für den nächsten gar nicht gehen. Aber man kann ja auch nicht wirklich etwas verlieren, also kann man völlig risikolos nachprüfen ob denn nun dieser Weg der richtige ist, man nur ein paar Anregungen daraus aufnimmt oder man was völlig anderes probiert Mein Fazit: Denken wie ein Buddha bietet eine recht wissenschaftliche Betrachtungsweise, wie man eine positivere Einstellung zum Leben erreichen kann. Grundsätzlich bin ich eher ein Freund von wissenschaftlichen Erklärungen, aber einige Fragen bleiben für mich noch offen.

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