Leserstimmen zu
So geht Liebe

Katie Cotugno

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Reena liebt Sawyer. Und dass obwohl der Teenager sich nur in Schwierigkeiten bringt. Nach einem ihrer vielen Streits verschwinde Sawyer und kehrt erst nach 2 Jahren wieder in seine Heimatstadt zurück. In der Zwischenzeit ist Reena in einer neuen Beziehung, doch ihre Träume und Zukunftspläne musste sie aufgeben, denn Reena ist vor 2 Jahren schwanger geworden von Sawyer... Der Roman ist vor ein paar Jahren bereits als Hardcover im Heyne fliegt -Verlag erschienen. Das neue Cover, welches ich ansprechender finde, soll auf dem erfolgreichen New Adult-Zug aufspringen. Wer eine prickelnde Contemporary Romance Geschichte sucht, wird hier wohl nicht fündig werden. Die Protagonisten sind zwar mittlerweile 18 und 20 Jahre alt, doch die Autorin hält sich bei ihren Schilderungen in keusche Zurückhaltung gehüllt. Das finde ich nicht weiter dramatisch, denn dem Buch fehlt es auch noch an anderen Stellen. Mir gefiel der Einstieg in die Handlung wirklich gut. Reena trifft Sawyer in einem Supermarkt ihrer Heimatstadt wieder und weiß nicht, was sie davon halten soll. Er weiß nichts von ihrer Schwangerschaft und seiner 2-jährigen Tochter Hannah. Das ganze Drama und die Enthüllung darum hätten so gut werden können. Doch die Autorin verspielt hier ihr ganzes Potenzial. Für mich gingen die Protagonisten und die Handlung den Bach herunter, als Reena nebenbei erwähnt, dass Hannah seine Tochter ist und Sawyer dies nur mit einem Schulterzucken abtut. Dies war der Startschuss für eine neue unreife Runde in ihrer Beziehung. Reena gibt ohne nachvollziehbaren Grund ihren Freund auf, der ein wirklich guter Kerl war, um sich in noch mehr Dramen mit Sawyer zu stürzen. Beide sind so ungesund füreinander, egoistisch in ihrem Verhalten und absolut unreif und unsympathisch. Die Handlung dreht sich ohne jegliche Höhepunkte immer nur im Kreis. Nach dem Schlusssatz habe ich auch das Gefühl, dass die beiden sich an der nächsten Straßenecke wieder anzicken könnten und das ganze würde von Vorne beginnen. So geht Liebe ganz bestimmt nicht! Ich fand den Stil der Autorin eigentlich nicht schlecht. Mich störten nur ihre Zeitsprünge. Die kurzen Kapitel wechseln in ein Vorher und Nachher. Wir erfahren kapitelweise von der Zeit bevor Sawyer verschwand und der Gegenwart. Wenn ich gefühlsmäßig in einer Situation war, wurde ich nach wenigen Seiten wieder herausgerissen. Das störte den Lesefluss sehr. Weder die Handlung, noch die Charakteren und ihr vernichtender Umgang miteinander konnten mich von "So geht Liebe" überzeugen. Schade, die Autorin hat aus einer vielversprechenden Ausgangssituation nichts Gutes herausholen können.

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Der vielsagende Titel „So geht Liebe“ lässt auf eine tiefsinnige Liebesgeschichte schließen. Eine Geschichte, die den Lesern vor Augen führen soll, wie wichtig es ist Fehler zu verzeihen, Gefühle einzugestehen und in stürmischen Zeiten zusammenzuhalten. Doch dieser Roman ist in meinen Augen das komplette Gegenteil. Denn „so“ geht Liebe für mein Empfinden überhaupt nicht. Zum einen ist das, was sich zwischen den Hauptcharakteren abspielt, ungesund. Der männliche Protagonist ist unbelehrbar, egoistisch und hat einen äußerst schlechten Einfluss auf das brave Mädchen Serena, deren Leben und deren Wünsche ihm scheinbar vollkommen egal zu sein scheinen. Die Story selbst ist durchaus gut aufgebaut. Durch die abwechselnden Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit zeichnet die Autorin ein umfassendes Bild. Allerdings dreht sich die Handlung schnell im Kreis. Die immer gleichen Fragen kommen auf, die erst spät eine Antwort finden. Die Charaktere legen allesamt ein ungerechtes Verhalten an den Tag, das für mich nur schwer nachvollziehbar war. Sicherlich ist das Leben nicht immer eitel Sonnenschein, aber vorbildlich ist diese Liebesgeschichte keinesfalls …

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Erste Liebe für junge Leser

Von: Mascha Hassler aus Kirchenthumbach

24.10.2016

Die erste grosse Liebe und ihre möglichen Konsequenzen. Meiner Meinung nach wird die Verantwortung, die man als junge Mutter hat nicht klar genug dargestellt. Als 16 jähre Mutter fällt es einem bestimmt oft schwerer mit dem Kind klarzukommen als im Buch dargestellt. Etwas zu viel heile Welt für mich. Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel haben mir das Lesen erschwert, erfordert schon hohe Konzentration um alles mitzukommen. Das Buch war unterm Strich nicht so mein Fall.

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Zusammenfassung Mit fünfzehn bringt Reena im Restaurant, wo sie nach der Schule bedient, die Bestellungen durcheinander, sobald Sawyer auftaucht. Sie steht schon immer auf ihn, ist aber viel zu schüchtern, ihm ihre Gefühle zu zeigen. Mit siebzehn kommt sie mit ihm zusammen, irgendwie, es scheint Reena wie ein verrückter Traum. Der ein paar Monate später auch schon wieder vorbei ist, für Reena allerdings nicht folgenlos: Sie ist schwanger – und Sawyer verschwindet ohne ein Wort des Abschieds. Mit neunzehn steht sie ihm im Supermarkt plötzlich wieder gegenüber, und er nimmt sie in die Arme, als sei nichts geschehen. Doch Reena ist jetzt eine andere, sie hat ihre kleine Tochter Hannah, die sie über alles liebt. Sie wird nie wieder auf irgendeinen Typen hereinfallen, der sie dann einfach sitzen lässt. Die Geschichte mit Sawyer ist vorbei – oder? Cover Oben könnt ihr das Cover von "So geht Liebe" als Neuauflage im Taschenbuch sehen. Ich finde es sehr schön! Das "alte" Cover, das auf den Hardcovern abgedruckt ist, finde ich leider mehr als hässlich. Mich spricht es überhaupt nicht an, ich würde die beiden Bücher von Cover her überhaupt nicht in Zusammenhang bringen können, obwohl es sich im Prinzip ja um dasselbe handelt. Sonias Meinung Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich den Klappentext sehr gut fand und mir das neue Cover so gut gefallen hat. Dann habe ich gesehen, dass "So geht Liebe" viele gute Bewertungen hatte; also wollte ich mir auch eine Meinung auf dieses Buch bilden. Am Anfang war ich ziemlich verwirrt. Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, was normalerweise kein Hindernis darstellen sollte, zumal die Kapitel in meiner Version mit einer Überschrift versehen war, die klar und deutlich zeigte, ob es sich jetzt um "damals" oder "heute" handelt. Diese Kapitel sind vor allem am Anfang aber eher kurze Szenen als Kapitel und somit habe ich das Geschehen überhaupt nicht kapiert, da ständig hin- und hergeswitcht wurde. Natürlich kann das auch sehr gut an mir liegen, aber es hat auf jeden Fall einen sehr schlechten Eindruck auf mich gemacht, da ich sehr verwirrt war. Auch mit dem Schreibstil konnte mich die Autorin nicht überzeugen; die Gefühle wurden meiner Meinung nach nicht auf den Leser übertragen, zumindest bei mir. Auch die weiteren Schilderungen haben mich nicht in ihren Bann gezogen. Reena ist an sich ein anständiger Charakter, vielleicht etwas anders als gewohnt aber daran ist auch nichts auszusetzen. Sie hat mit 16 Jahren ein Kind bekommen, ist jetzt 18 und musste all ihre Lebenspläne über Bord werfen. Sie hatte es nicht leicht, seit der Geburt ihrer Tochter hat das Verhältnis zu ihrem Vater große Schäden bekommen; er ist streng katholisch und naja, ich denke wir alle wissen, wie er auf die Schwangerschaft reagiert hat. Ich kann es nicht haben, wenn Menschen religiöse Sitten über den gesunden Menschenverstand setzen. Ich persönlich mag das überhaupt nicht, und genau das hat der Vater in diesem Buch verkörpert. Gleich zu Anfang wird Reena mit dem Verursacher all des "Übels" konfrontiert: ihr Ehemaliger Freund und der Vater ihrer Tochter Hannah steht im Supermarkt plötzlich vor ihr - nachdem er sie vor zwei Jahren ohne ein Wort verlassen hat. In seiner Gegenwart mutiert die sonst recht erwachsene Reena zur Vollidiotin, und zwar auf beiden Zeitebenen. Früher ist sie ihm hinterhergelaufen und hat ihn beschützt und verteidigt, als er sich in den übelsten Situationen befand; heute sagt sie zu ihm, sie will nichts von ihm wissen und wirft sich ihm gleich danach an den Hals. Ich kann sie einfach nicht verstehen! Zumal mir Sawyer von Anfang an überaus unsympathisch war. Er verhält sich einfach schrecklich! Jeder Mensch hat seine Vorlieben, das ist mir durchaus bewusst, aber wenn eine Freundin von mir so einen Freund hätte... ich glaube, sie wüsste ganz genau, was ich mit ihr machen würde. Somit habe ich beinahe gar keinen Zugang zu den beiden Protagonisten gehabt, was mir bis jetzt noch niemals passiert ist. Vielleicht hat mir dieses Buch deshalb nicht gefallen, weil es keinen typischen "Bad Boy" gibt, der gleich zum Schmusebären mutiert. Überhaupt ist mir nach dem Buch klargeworden, dass die üblichen "Bad Boys" gar nicht so böse sind. Ich habe vorher schon darüber nachgedacht, was diese Jungs, beispielsweise Kaden aus "Begin again" oder Figuren wie Alex, Carlos, Luis und Avi von Simone Elkeles zu den sogenannten Bad Boys macht - das sie gut und sexy aussehen und jede Nacht eine andere haben? Und natürlich die schlimme Vergangenheit, die darf ich ja nicht auslassen. Nichts für ungut, mir gefallen die Bücher, war nur eine Überlegung :) Ich schreibe hier größtenteils über Charaktere. Warum ich nichts zur Handlung sagen kann? Weil es gefühlt keine gab. Der Klappentext sagt schon alles, was fehlt ist ein einziger Satz, in dem das Ende genannt wird. Leider bin ich sehr enttäuscht von "So geht Liebe" (genau so geht sie übrigens nicht). Es hätte eine richtig schöne Geschichte werden können, allerdings hat es an der Umsetzung grundlegend gescheitert, von den Charakteren ganz zu schweigen. Deshalb kann ich hier leider nur 2 Sterne geben.

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Inhalt: Reena und Sawyer kennen sich schon eine Ewigkeit und genau so lange ist sie schon in ihn verliebt. Reena hat aber nicht den Mut ihm das zu zeigen. Irgendwann geht Sawyer auf sie zu und die beiden werden ein Paar. In ihrer Beziehung gibt es aber immer wieder Probleme und irgendwann verschwindet Sawyer spurlos. Genau zu der Zeit erfährt Reena, dass sie schwanger ist. Zwei Jahre später taucht Sawyer wieder auf und Reena weiß nicht ob sie ihn hassen oder lieben soll. Meine Meinung: Das Cover hat mich auf den ersten Blick sehr angesprochen. Die Bilder und Farben passen sehr gut zusammen. Ich bin sehr schnell in die Geschichte rein gekommen. Das gefällt mir immer gut, denn ich mag es nicht so mich in neue "Bücher-Welten" einzulesen. Die Geschichte von Reena und Sawyer wird aus Reenas Perspektive "Vorher" und "Nachhher" erzählt. Eigentlich eine gute Idee aber, die Zeitsprünge haben mich oft verwirrt, da ich manchmal garnicht mehr wusste wo ich grade dran bin. Die Kapitel endeten oft abrupt und man wird aus Situationen gerissen. Reena hat mir als Protagonistin ganz gut gefallen. Sie ist nicht die typische junge Frau aus Liebesromanen, sondern hat echt Charakter. Sie hat den Traum die Welt kennenzulernen um anschließend darüber zu schreiben. Ihre Schwangerschaft hat ihr da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dadurch muss Reena plötzlich und ungewollt erwachsen werden. Diese Entwicklung merkt man auch zwischen den "Vorher" und "Nachhher" Perspektiven. Ihre Handlungen Sawyer gegenüber konnte ich aber meistens nicht nachvollziehen. Im einen Moment liebt sie ihn und im anderen stößt sie ihn von sich weg. Ich verstehe einfach nicht was Reena an Sawyer findet. Er hat sich immer so seltsam und alles andere als reif verhalten. Früher waren ihm seine Drogen wichtiger als Reena und dann verschwindet er. Mir haben unter anderem die starken Emotionen gefehlt, als Sawyer nach zwei Jahren erfährt, dass er eine Tochter hat und diese dann zum ersten Mal trifft. Man erfährt außerdem garnicht wie Reena mit ihrer Tochter in Bezug auf Sawyer umgeht. Erzählt sie ihr, dass er ihr Papa ist? Mir kam es vor als würde sich alles zwischen Reena und Sawyer wiederholen, deswegen hatte ich oft keine Lust weiter zu lesen. Ich habe mich auf große Emotionen gefreut und wurde leider entttäuscht. Fazit: Eine gute Geschichte, bei der ich mit den Protagonisten nicht warm wurde und es leider an der Umsetzung scheiterte. Daher gebe ich dem Buch 2,5 Sterne.

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Inhalt: Mit fünfzehn bringt Reena im Restaurant, wo sie nach der Schule bedient, die Bestellungen durcheinander, sobald Sawyer auftaucht. Sie steht schon immer auf ihn, ist aber viel zu schüchtern, ihm ihre Gefühle zu zeigen. Mit siebzehn kommt sie mit ihm zusammen, irgendwie, es scheint Reena wie ein verrückter Traum. Der ein paar Monate später auch schon wieder vorbei ist, für Reena allerdings nicht folgenlos: Sie ist schwanger – und Sawyer verschwindet ohne ein Wort des Abschieds. Mit neunzehn steht sie ihm im Supermarkt plötzlich wieder gegenüber, und er nimmt sie in die Arme, als sei nichts geschehen. Doch Reena ist jetzt eine andere, sie hat ihre kleine Tochter Hannah, die sie über alles liebt. Sie wird nie wieder auf irgendeinen Typen hereinfallen, der sie dann einfach sitzen lässt. Die Geschichte mit Sawyer ist vorbei – oder? Meinung: Zunächst einmal zum Cover, an dem Cover ist nichts Besonderes, es hat eine tolle Schrift aber das war´s auch schon. Mich spricht das Cover nicht an, da es so unkreativ und langweilig gestaltet ist. Im Inneren des Buches gibt es ebenfalls keinerlei Gestaltung, was ich ziemlich schade finde, da ich das bei Büchern immer sehr gerne mag. Nun zum Schreibstil der Autorin. Die Autorin schreibt nicht schlecht, man kann den Text problemlos und flüssig lesen. Allerdings finde ich, dass durch eine etwas aktivere Schreibweise das Buch vielleicht wenigstens etwas mehr Spannung und Spaß hätte bringen können. Die Idee zu der Geschichte gefällt mir sehr gut. Daher hatte ich im Vorfeld auch hohe Erwartungen an das Buch. Es wird ein Thema aufgegriffen das heutzutage leider ziemlich häufig vorkommt. Ein junges Mädchen wird Schwanger, der Vater des Kindes verlässt die beiden und kehrt irgendwann wieder zurück, zumindest kehren sie manchmal zurück. In der Umsetzung finde ich allerdings, hat das Ganze nicht so gut geklappt. Es fehlt die Spannung und mir fiel es schwer die Emotionen mitzuempfinden, was bei einem solchen Buch, mit solch einer Geschichte dazu gehören sollte. Außerdem hat mich dieser ständige Sprung zwischen Vorher & Nachher gestört. Dies hätte man meiner Meinung nach anders umsetzen sollen. Nun zum Fazit, ich habe das Buch nach 120 Seiten abgebrochen, weil ich es so absolut langweilig fand. Es mag sein, dass viele das anders sehen, aber das ist meine Meinung und die gebe ich auch ganz offen bekannt und stehe dazu. Ich persönlich werde das Buch nicht weiterempfehlen. Ich gebe dennoch 2 von 5 Sternen, da mich die Idee für die Story sehr angesprochen hat.

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Worum geht’s? Vor zwei Jahren ist Sawyer verschwunden und hat Reena schwanger zurückgelassen. Jetzt hat sie eine Tochter, eine Zukunft voller zerstörter Träume und eine Familie, die kaum ein Wort mit ihr spricht. Dann taucht Sawyer plötzlich wieder auf und bringt Reenas Gefühlswelt durcheinander. Wie kann sie ihm je verzeihen, dass er sie allein gelassen hat? Schreibstil So geht Liebe von Katie Cotugno berichtet im Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit. Ihr Schreibstil an sich ist locker und leicht zu verfolgen, die Wechsel reißen mich jedoch ständig aus dem Spannungsbogen, so dass ich manchmal Probleme hatte, wieder reinzukommen. Schöner zu lesen wäre es gewesen, wenn zunächst der Vergangenheitsteil und dann der Gegenwartsteil erzählt worden wäre. Vielleicht hätte man so auch ein besseres Bild der Charaktere bekommen. Meine Meinung Fangen wir dieses Mal beim Titel an, um erst einmal die Voraussetzungen für diese Rezension zu schaffen. So geht Liebe heißt der erste Roman der Autorin und was erwartet man da anderes, als ein Buch, das dem Leser zeigt, wie wahre Liebe funktionieren kann. Hinzu kommt, dass es sich bei diesem Liebesroman um ein Jugendbuch handelt, er also auch eine gewisse Vorbildfunktion haben sollte. So weit, so gut. Die Protagonistin Reena ist sechzehn, als sie ungewollt schwanger wird. Der Vater - zu dem ich gleich mehr erzählen werde – ist weg und sie muss mit ihrem Schicksal allein zurechtkommen. Ihre Familie ist streng katholisch und so ist es für sie nicht einfach, ihren Eltern reinen Wein einzuschenken, aber eine Abtreibung kommt somit auch nicht in Frage. Wie konnte es aber überhaupt erst soweit kommen? Durch die im Wechsel mit der Gegenwart erzählten Rückblenden erfährt der Leser, wie sich Reena in ihren Sandkastenfreund Sawyer verliebt hat, wie sie sich von ihm pausenlos herumkommandieren lässt und ihm selbst in den übelsten Momenten noch beisteht, bis sie schließlich aus Versehen ein Kind gemacht haben und er an einem Abend verschwindet. Reena ist nicht dumm, das reibt das Buch einem auch ständig unter die Nase, und Fehler passieren selbst den schlausten Menschen auf unserer Erde. Und gerade, weil sie eigentlich ein vorsichtiger Mensch ist, ist es ja auch irgendwie klar, dass sich das Schicksal gerade sie ausgesucht hat, um ihr die Zukunft zu zerstören. An dieser Stelle hätte wohl eher der Titel So spielt das Leben oder So ist’s in echt gepasst. Zu Sawyer könnte ich einen ganzen Roman mit Aufregern verfassen. Wirklich. Ich verstehe nicht, wie irgendein Mädchen, egal, ob nun Reena oder eine Leserin dieses Romans, für diesen Typen etwas übrig haben kann. Ja, ich weiß, dass Bad Boys eine Zeit lang wirklich in Mode waren und ich weiß auch, dass man als Mädchen mit vierzehn bis sechszehn in einer Phase ist, in der man denkt, dass man selbst den übelsten Typen mit einer guten Portion Liebe wieder ins Leben zurückholen kann. Aber so, meine Lieben, funktioniert Liebe nicht. Liebe kann vieles, sie kann für einen überdurchschnittlichen Schuss Motivation sorgen, sie kann dafür sorgen, dass man Menschen verzeiht (was man auch immer tun sollte, weil man es sonst irgendwann bereuen wird, wie es im Buch ja auch geschieht), aber sie kann unmöglich jemanden zurückholen, der schon so dicht am Abgrund schwebt. Ganz im Gegenteil, Seite um Seite hatte ich das Gefühl, dass Sawyer die gute Reena immer tiefer in sein Chaos aus Drogen, Sex und Alkohol hineinzieht, ohne jede Rücksicht auf sie zu nehmen. So geht Liebe nicht. Er behandelt sie grässlich, sie streiten ständig und trotzdem ist das die große Liebe? Ich versteh es einfach nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass Reena Sawyer zeigt, wo der Hammer hängt, um dann mit ihrer kleinen Hannah ein Leben ohne ihn zu führen. Ich hab ihm seinen Wandel nicht ganz abnehmen können, weil ich das Gefühl hatte, dass in den Rückblenden und in der Gegenwartserzählung zwei unterschiedliche Männer handeln. Nur Reena macht die gleichen, blöden Fehler noch einmal. So dass ich mich am Ende schon wundern musste, dass sie nicht gleich noch einmal von ihm schwanger wurde. Genug des Aufregens, ich habe mich trotzdem beim Lesen amüsiert, auch wenn ich öfters nur den Kopf schütteln konnte. Besonders Shelby, Reenas zweite beste Freundin, und ihren Bruder Aaron mochte ich von Anfang an, auch Reenas Eltern sind lebhaft konstruiert, wenn auch nur bedingt sympathisch, aber das macht ja nichts, solange sie realistisch auf mich wirken. Und das Cover finde ich auch wunderschön, auch wenn der Titel meiner Meinung nach nicht unbedingt auf dieses Buch passt. Um aber noch einmal den Anfang meiner Rezension aufzugreifen, möchte ich besonders für die jüngeren Leser betonen, dass Liebe meiner Meinung nach nicht so geht. Mir fehlt quasi die Moral von der Geschichte, das, was den Lesern zeigt, dass schwanger mit 16 und einen Freund, der lange Zeit Drogen genommen hat, eben nicht die Normalität ist und daran nichts gut oder liebenswert oder was auch immer ist. Fazit So geht Liebe – nicht sollte das Buch meiner Meinung nach heißen, denn es ist ein absolutes Paradebeispiel dafür, wie junge Mädchen sich die Liebe zu einem Bad Boy vielleicht vorstellen und hiermit den Strohhalm an Hoffnung finden, den sie brauchen, wenn gerade alles aus dem Ruder gelaufen ist. Ein Märchen für Teenager, was so im echten Leben niemals funktionieren würde.

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