Leserstimmen zu
So geht Liebe

Katie Cotugno

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Zitat » ... an diese seltsame Leere, wenn man keine beste Freundin hat, der man etwas erzählen kann. Daran, dass man einsamer ist, als man nach dem Ende einer Beziehung je sein könnte ....« Beurteilung Bei dem Cover muss ich sagen, dass mir die E-Book Form davon nicht so zusagt, sondern mehr das vom Print mit dem Paar darauf. Dieses hier wirkt so drist und langweilig, dass ich mir gewünscht hätte, man hätte das vom Taschenbuch genommen auch beim E-Book, weil das genau das die Handlung die dahintersteckt genau auf den Punkt trifft. (Oder was sagt ihr?!?) Der Klappentext und die Leseprobe waren dann schuld daran, dass ich es doch wagte dann es anzufragen und es zu lesen, denn diese beiden Dinge konnten mich dann neugierig auf die Geschichte machen. Es geht in dieser Geschichte um zwei Jungen Menschen, die nichts von den Gefühlen des anderen wissen. Durch dummen Zufall kommen sie dann zusammen und müssen sehr viele Hürden auf sich nehmen, denn all das bleibt nicht ohne Folgen. Reena triftet immer mehr ab durch Sawyer, der nicht mehr der ist, der er zu sein scheint. Ihre junge Liebe steht vor einem absoluten Scherbenhaufen. Und noch dazu wird sie schwanger und der Vater des Kindes haut einfach ohne ein Wort ab und taucht nach 2 Jahren auf und denkt er könne da anknüpfen, wo es aufgehört hat. Doch da täuscht er sich, denn Reena hat sich verändert und das nicht nur als Mensch, sondern ihr ganzes Leben hat sich durch ihre Tochter Hannah, weil ihr Alltag stressiger ist als je zuvor. Finden die beiden wieder zueinander? Oder geht jeder seinen Weg und macht sein Ding? Reena und Sawyer sind wirklich zwei Charaktere, die dadurch polarisieren, weil es völlig entgegengesetzte Wesen sind von ihrer Art her. Er ist der typische Party-Boy, der echt nichts anbrennen lässt und sie ist eine Einser-Schülerin und will 1 Jahr früher aufhören, um wegzuziehen und fremde Städte und Kontinente zu durchreisen. Doch all das war bisher nicht möglich, weil sie Hannah hatte. Das Verhältnis zu ihren Eltern scheint auch nicht gerade so gut zu sein, da diese sehr religiös sind und das was passiert ist absolut nicht in deren Lebensstil passt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker. Ich flog nur so durch die Seiten. Die Thematik, die hier in diesem Buch angesprochen werden, wie Glauben (Bibel, Kirche) oder dass frühe Schwanger werden angeht und wie man damit umgehen soll und wie es weitergeht, wurde hier sehr gut beschrieben und rübergebracht. Bewertung Cover: 5,0 Schreibstil: 5,0 Charaktere: 5,0 Handlung: 5,0

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Reena ist schon seit sie denken kann in den Sohn eines mit der Familie befreundeten Ehepaars verliebt. Doch Sawyer macht den Anschein, als würde er sie gar nicht wahrnehmen. Dann geschieht das Wunder und die beiden kommen zusammen. Doch Sawyer geht es in der Zeit nicht sehr gut und eines Tages verschwindet er einfach. Was die beiden zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen: Reena ist schwanger. Zwei Jahre, nachdem er abgehauen ist, kommt er plötzlich wieder zurück in ihre Heimat - doch nichts ist mehr so, wie es mal war. Immer abwechselnd erzählt die Autorin die Geschichte vor dem Zusammentreffen (vorher) und danach (nachher) aus der Sicht der Protagonistin. Diese Erzählweise kann mich manchmal bei der Lektüre eines Buches irritieren, so aber nicht hier. Die Autorin hat die Handlung perfekt darauf abgestimmt und es hat sehr gut gepasst. Generell fand ich den Schreibstil von Katie Cotugno sehr gut. Der Roman beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem Reena einkaufen geht und Sawyer nach zwei Jahren völlig unvorbereitet wiedersieht. Für mich war das ein guter Ausgangspunkt für die Geschichte, denn von dort aus ergeben die Rückblenden auch Sinn. Reena ist eine sehr starke, junge Frau und schafft es mit ihren 18 Jahren erstaunlich gut, das Leben als Mutter, Collegestudentin und Kellnerin im Familienrestaurant unter einen Hut zu bekommen. Doch wenn von der Vergangenheit erzählt wird, wird schnell klar, dass Reena einen langen und beschwerlichen Weg gehen musste, um die Frau zu werden, die sie nun ist. Es liegen viele Schicksalsschläge hinter ihr und sie konnte nicht immer auf Unterstützung hoffen. Die Entwicklung, die sie durchgemacht hat in den Jahren, ist bemerkenswert. Sawyer mochte ich zuerst nicht so, da es ihm eigentlich so gut geht und er es durch Drogenkonsum und falschem Stolz kaputt macht. Aber auch er durchlebt einige Veränderungen, die jedoch nicht so gravierend sind wie die von Reena. Der Blick zurück in die Vergangenheit ist in diesem Roman fast wichtiger als die eigentliche Handlung. Dennoch habe ich natürlich auch in der Gegenwart mitgefiebert und war auch ein wenig enttäuscht, als sich das Buch stellenweise anders weiterentwickelt hat, als ich es mir erhofft hatte. Trotzdem konnte ich alles gut nachvollziehen und habe auch das ein oder andere Mal ein paar Tränen vergossen. "So geht Liebe" ist in meinen Augen ein eher irreführend, denn das Buch ist keineswegs nur ein Liebesroman. Es ist eher eine emotionale Lebensgeschichte eines jungen Mädchens, das schon einiges durchgemacht hat und sich immer weiter durch das Leben kämpft.

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