Leserstimmen zu
Neun Tage und ein Jahr

Taylor Jenkins Reid

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Zum Buch: Elsie hat ihre große Liebe in Ben gefunden. Schon nach kurzer Zeit heiraten sie. Als Ben zum Einkaufen mit dem Fahrrad losfährt, kommt er nicht mehr nach Hause zurück. Er hat einen Unfall und verstirbt im Krankenhaus. Elsie ist am Boden zerstört, sie begreift kaum, was ihr gerade widerfährt. Sie hatten so schöne Pläne … Im Krankenhaus trifft sie auf Susan, die ihr unbekannte Mutter von Ben, die von der Hochzeit und der Existenz ihrer Schwiegertochter nichts wusste. Zu der schwierigen Situation mit Bens Tod kommen daher das Misstrauen und die Ablehnung der Schwiegermutter noch hinzu. Beide Frauen müssen lernen, mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen und den anderen als Familienmitglied zu respektieren. Mit der Zeit und einigen Stolpersteinen scheint auch das langsam zu funktionieren und die Frauen merken, dass sie sich gar nicht so unähnlich sind. Durch den Wechsel von der Gegenwart und mehreren Rückblicken erfährt man sehr viel von Elsies und Bens Kennenlernen und die leidenschaftliche Beziehung vor Bens Tod. Dadurch erlangt man sehr viel Verständnis für das junge Glück, leidet aber als Leser noch mehr mit. Als sehr schönen Charakter empfinde ich auch Elsies Freundin Ana und ihren regelmäßigen Besucher in der Bibliothek. Elsie versucht sich in eine Art Regelmäßigkeit einzufinden, doch schafft es letztendlich auch mit ihrer Arbeit nicht, dass sie nervlich am Ende ist. An diesem Punkt greift Susan unerwartet ein und lädt Elsie ein, einige Zeit bei ihr zu wohnen. Zur Trauerbewältigung und Findung der beiden Frauen scheint dies die beste Idee im Elsies schwierigem Leben zu sein! Mein Fazit: Ein wirklich sehr schöner aber auch sehr trauriger Roman über eine junge Frau, der die große Liebe nach kurzer Zeit genommen wird. Ich habe zuvor das Buch „Zwei auf Umwegen“ gelesen und war so von dem wunderschönen Schreibstil begeistert, dass auch dieser Roman mich wieder gefesselt hat. Eine nachvollziehbare Geschichte aus Sicht von Elsie beschrieben, sehr emotional und mit Tiefgang. Ich gebe zu, dass mir an einigen sehr ergreifenden Stellen die Tränen liefen. Ich habe das Buch kaum zur Seite legen können, da es mich wirklich sehr ergriffen hat. Die Geschichte von Elsie vergisst man nicht so einfach. Sie ist aufwühlend, schön und schlimm zugleich, sehr nachhaltig. Man überlegt bei so vielen nachvollziehbaren Gefühlsachterbahnen, wie man selbst reagieren würde. Ich schätze, nicht viel anders, als es hier beschrieben ist. Und das macht dieses Buch zu einer besonderen Geschichte. Wer einen wundervollen mitreißenden Roman sucht und die Tränen nicht scheut, ist mit “Neun Tage und ein Jahr“ sehr gut beraten! Ich freue mich auf weitere schöne Bücher dieser Autorin!

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Elsie findet mit Ben ihre große Liebe. Bereits nach einem halben Jahr hält er um ihre Hand an, und sie sagt Ja. Doch die Ehe wird nur neun Tage dauern, denn Ben stirbt bei einem Unfall. Im Krankenhaus lernt Elsie ihre Schwiegermutter Susan kennen. Es ist für beide keine einfache Situation, denn Susan weiß nichts von Elsie und daher auch nichts von der Heirat. Was hat also diese fremde Frau am Bett ihres Sohnes zu suchen? In den Rückschauen begleitet der Leser die Beziehung von Elsie und Ben durch ihr halbes Jahr – in der Gegenwart sind es Elsies Verzweiflung und Trauer über ihren Verlust. Ana, ihre beste Freundin, steht ihr in dieser schweren Zeit bei, und auch die Beziehung zu Susan verändert sich im Laufe der Zeit. Ein Roman mit „Taschentuch-Alarm“. Der Leser begleitet Elsie durch alle Phasen der Trauer. Während der Rückschauen erfährt man von der großen Liebe zwischen ihr und Ben. Sie hatten nur eine kurze Beziehung, doch sie war voller intensiver Liebe – wahrscheinlich war ihre Zeit sogar intensiver, als manche Ehe nach vielen Jahren. Die Nebenfiguren sind sehr gut herausgearbeitet und halten sich dennoch so weit im Hintergrund, dass die Liebesgeschichte von Elsie und Ben einfach zu Herzen geht. Fans von Büchern dieser Art werden dieses Buch mögen.

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Super Sommerbuch

Von: Mischa

08.07.2016

Meine Meinung: Zu erst einmal zum Cover, ich persönlich liebe diese Farbkombination mit den einfachen Darstellungen, ein sehr ansprechendes Äußeres. Schon beim Lesen des ersten Kapitals liefen mir die Tränen. Die Story begann sehr gut, zwischen drin fand ich sie ein bisschen langatmig, aber im Großen und Ganzen eine rührende Geschichte. Elsie ist eine junge Frau, in die sich der Leser sehr gut versetzen kann. Ich habe mit ihr gelitten und auch mit ihr gelacht. Ihre Freundin Ana steht ihr nach dem Tod von Ben zur Seite für Sie ist es nicht immer leicht Elsie zu verstehen, dies liegt aber auch daran das Elsie sich verschließt. Trotzdem unterstütz Ana Elsie so gut sie kann. Der Schreibstil ist sehr modern und gut zu lesen. Ich persönlich finde es sehr schön, dass die Zeitperspektive wechselt und zwischen Gegenwart und Vergangenheit gewechselt wird. Fazit: Ein lesenswertes Buch für den gemütlichen Leseabend oder den entspannten Sommerurlaub.

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Zum Inhalt: Elsie ist gerade einmal ein paar Tage mit Ben verheiratet, als dieser überraschend stirbt. Elsies Welt bricht von einem auf den anderen Tag, komplett auseinander. Auch wenn Ben und sie nur sehr kurz verheiratet waren, so war er doch die Liebe ihres Lebens. Im Zuge der Trauerangelegenheiten lernt sie Bens Mutter kennen. Dieser hatte sich nämlich bis zu seinem Tod nicht getraut, seiner Mutter von seiner großen Liebe zu erzählen. Elsies Schwiegermutter begegnet ihr zunächst mit großem Misstrauen und alles andere als Wohlwollend. Doch nach und nach merkt sie, dass ihr letztendlich nur noch Elsie bleibt und die beiden Frauen nähern sich an. Gemeinsam versuchen sie ihre Trauer zu bewältigen und Elsie gelingt es nach und wieder einen Schritt ins Leben zu machen. Meine Meinung: Das zweite Buch der Autorin "Zwei auf Umwegen" hat mir richtig gut gefallen, sodass ich auch Lust hatte ihren Erstling zu lesen. Zunächst einmal kam ich in diese Geschichte nicht ganz so gut rein, wie in das andere Buch. Die Geschichte kam für mich nur recht schleppend vorwärts und ich wurde einfach nicht so richtig gepackt. Der Schreibstil der Autorin ist auch hier toll und die Idee die Geschichte aus zwei Richtungen zu erzählen gefiel mir ebenfalls. So bekommt man als Leser auf der einen Seite mit, wie Ben und Elsie sich kennenlernen, erlebt wie sie sich näher kommen und schließlich heiraten. Auf der anderen Seite erlebt man die Gegenwart, nach Bens Tod. Man bekommt Elsies Verlust hautnah mit und durchlebt mit ihr die verschiedenen Trauerphasen. Doch es brauchte einige Zeit, bis ich mit der Geschichte richtig warm wurde. Elsie wuchs mir irgendwie nur sehr langsam ans Herz und dabei weiß ich gar nicht so richtig wieso. Der Verlust den Elsie in dieser Geschichte erleidet ist wahnsinnig tragisch und keiner von uns möchte sich wohl vorstellen, wie es wäre, wenn man in ihrer Situation wäre. Dies schildert die Autorin sehr einfühlsam und glaubwürdig. Das tiefe Loch, in das Elsie fällt, die Hilflosigkeit, die sie umgibt. Und auch die Menschen, die ihr helfen wollen und jedoch irgendwann ein stückweit genervt sind, von ihrer tiefen Trauer. Nach einiger Zeit war ich dann richtig in der Geschichte drin und ich kam deutlich schneller vorwärts. Ich fühlte mit Elsie und laß die Geschichte sehr gerne. Besonders positiv hervorheben muss ich hier, dass die Dinge, von denen ich dachte sie seien vorhersehbar, es so gar nicht waren. Es gab sogar ein Ereignis, von dem ich dachte, dass es eintreffen würde, es traf aber genau das Gegenteil ein. Das hat mich sehr gefreut, denn oft ist es doch sehr enttäuschend, wenn man die Handlung so vorher sehen kann. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass nicht von einem auf den anderen Tag alles wieder gut und eitel Sonnenschein ist. Das ist ebenfalls sehr authentisch. Man merkt, welch langen Weg Elsie gehen muss und dass dieser noch lange nicht zu Ende ist, als man das Buch zuschlägt. Die Geschichte nimmt sehr wohl eine positive Wendung, allerdings endet sie mit keinem romantischen Happy End, was für den Verlauf der Erzählung absolut passend ist. Fazit: Eine Geschichte, bei der ich eine Weile gebraucht habe, bis ich richtig im Geschehen drin war. Dann konnte mich jedoch kaum noch etwas vom Lesen dieser authentisch beschriebenen tragischen Geschichte, die trotz der traurigen Handlung doch den ein oder anderen Hoffnungsschimmer bereit hält.

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Elsie und Ben sind gerade mal 9 Tage verheiratet als Ben bei einem Unfall ums Leben kommt. Elsie weiß nicht, wie sie weiterleben soll ohne Ben. Es war doch die große und alles umfassende Liebe! Als wäre das nicht genug, muss sie sich auch noch mit Bens Mutter Susan auseinandersetzen. Diese trifft sie nämlich zum allerersten Mal im Krankenhaus am Bett von Ben. Susan wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal, dass Ben eine Beziehung hatte.... Nach dem Roman "Zwei auf Umwegen" wollte ich unbedingt auch den neuen Roman von Taylor Jenkins Reid lesen. Oft ist es ja so, dass nach einem wirklich bombastischen Roman ein eher "naja" Buch kommt. Hier aber definitiv nicht! "Neun Tage und ein Jahr" ist ein ebenso wunderbares Buch! Voller Gefühl und trotzdem real. Voller Mut, Verzweiflung und wahnsinnig viel Liebe. Vom Weitermachen, wieder Aufstehen und von Freundschaft. Was ich damit meine ist: Ich konnte mit Elsie mitfühlen, mit ihr weinen aber auch lachen. Besonders schön fand ich auch, dass das Buch in 2 Zeitfenstern geschrieben wird. Einmal wie es Elsie nach dem Tod von Ben geht aber auch, wie die beiden sich kennen und lieben lernten. Es ist wirklich wunderbar geschrieben! Aber auch die Sicht von Susan (Bens Mutter) finde ich gut dargestellt. Ich hatte wirkliche Schwierigkeiten das Buch aus den Händen zu legen, da es mich so in seinen Bann gezogen hat. Natürlich ist es kein einfaches Thema für einen Roman, denn das Thema ist sehr nah am Wasser "gebaut". Aber Taylor Jenkins Reid hat das toll gemeistert, ganz ohne extra auf die Tränendrüse zu drücken. Aus meiner Sicht wirklich absolut empfehlenswert und einfach wunderbar! Dafür kann es dann natürlich auch nur völlig verdiente 5 von 5 Sterne geben! Und ich freue mich schon auf den nächsten Roman dieser talentierten Schriftstellerin :-)

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Klappentext: »Hast du schon einmal von Supernovas gehört? Sie leuchten heller als alles andere am Himmel, dann verblassen sie ganz plötzlich. Mir gefällt die Vorstellung, dass es bei dir und Ben so war. Dass ihr in der wenigen Zeit miteinander mehr Leidenschaft erfahren habt als manche Menschen in ihrem ganzen Leben.« Neun Tage sind Elsie und Ben verheiratet. Neun Tage Glück, die für ein ganzes Leben reichen müssen. Denn Ben stirbt bei einem tragischen Unfall. Für Elsie bricht die Welt zusammen. Wie soll sie weitermachen ohne den Menschen, den sie am meisten liebt? Erst eine unerwartete Begegnung reißt Elsie aus ihrer Trauer und schenkt ihr neue Hoffnung ... Meine Meinung: Wow, wow, wow. Ich bin beeindruckt. Obwohl der Klappentext schon viel über das Buch und die Handlung aussagt, war das Buch ein wunderschönes und herzzerreißendes Erlebnis. Das Buch wechselt ständig zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, Elsies Zeit mit Ben. Diese Kapitel waren besonders schön. Auch wenn ich wusste wie die Handlung in diesen Kapiteln verlaufen würde, sie hat mich einfach gepackt. Die Protagonistin Elsie war einfach echt. Ihre Gefühle, Gedanken, ihr Schmerz, ihr Leid und ihre Liebe waren einfach echt. Die Nebencharaktere waren nicht weniger realistisch. Ich habe mitgefühlt, ich habe mitgetrauert und es war atemberaubend. Der Schreibstil von Frau Reid kann ich nur loben. Ich las das Buch innerhalb vier Tagen durch. Natürlich hätte ich es innerhalb eines Tages verschlingen können, jedoch würde ich dann als emotionales Wrack enden Ich möchte euch nichts vorneweg nehmen und auch nichts von der "besonderen Begegnung" erzählen und spoilern erst recht nicht. Ich lege es euch allen einfach ans Herz. Es ist traurig, es wühlt euch emotional auf, aber es ist ebenso wunderschön. Und es erinnert uns daran, dass das Leben schön ist. Danke Taylor Jenkins Reid für "Neun Tage und ein Jahr"

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"Hast du schon mal von Supernovas gehört?", fragt Susan auf dem Weg zum Ausgang. "Was?" Fast wäre ich stehen geblieben. "Ben hat sich als Kind sehr fürs Weltall interessiert und besaß jede Menge Bücher darüber. Wenn er nicht einschlafen konnte, habe ich ihm daraus vorgelesen. In einem Buch mochte ich ganz besonders das Kapitel über Supernovas. Sie leuchten heller als alles anderen am Himmel, dann verblassen sie ganz plötzlich. Eine Supernova ist ein kurzer, extrem starker Energieausbruch." "Ja", sage ich. "Mir gefällt die Vorstellung, dass es bei dir und Ben so war. Dass euer Glück zwar kurz war, aber dass ihr in der wenigen Zeit, die ihr miteinander hattet, mehr Leidenschaft erfahren habt als manche Menschen in ihrem ganzen Leben." -- INHALT: Neun Tage sind Ben und Elsie gerade verheiratet, da reißt ein Unfall ihn aus ihrem Leben. Völlig aufgelöst von diesem unerwarteten Schmerz trifft sie im Krankenhaus Susan, seine Mutter - die bis zu diesem Zeitpunkt gar nichts von ihr wusste. Anfangs begegnen sie sich mit Abneigung und Misstrauen, doch bald wird ihnen klar, dass sie sich gegenseitig unterstützen müssen, um über ihre Trauer hinwegzukommen. So schließen sie eine ungewöhnliche Freundschaft, die ihrer beiden Leben stark verändert... MEINE MEINUNG: "Neun Tage und ein Jahr" ist das emotional sehr mitnehmende Debüt der Amerikanerin Taylor Jenkins Reid, das abwechselnd aus der Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Inspiriert wurde die Autorin zu ihrer Geschichte durch ein anonymes Posting auf Craigslist - und dieses hat sie auf sehr emotionale, aber auch sensible Weise in einen Roman verwandelt. Der Stil ist überaus angenehm zu lesen, die Dialoge sind glaubwürdig und die Gefühle so echt, dass man selbst oft stark ergriffen ist. Elsie ist eine Protagonistin, mit der man sich zu jedem Zeitpunkt identifizieren kann, sowohl während der glücklichen Momente mit Ben als auch während ihrer Trauer. Sie ist liebevoll und freundlich, sodass man ihr ihre Ausrutscher an besonders schwierigen Tagen gern verzeigt - vor allem, weil man sie jedes Mal verstehen kann. Ben lernt man natürlich nur in den Rückblicken wirklich kennen, durch seine leidenschaftliche, offenherzige Art jedoch auch schnell lieben, weil er zwar ziemlich perfekt ist, aber auch Ecken und Kanten besitzt. Susan ist einem durch ihre Arroganz und ihr Misstrauen anfangs sehr unsympathisch, doch ihre Entwicklung hin zu einer hilfsbereiten Frau ist beeindruckend. Und auch Ana, Elsies beste Freundin, zeigt viel Einfühlsamkeit, schreckt aber nicht davor zurück, auch mal ihre Meinung zu sagen. Alle Figuren sind facettenreich und glaubhaft, sodass man sie gern durch die Geschehnisse begleitet. Von Anfang an reißt der Roman mit - und braucht nicht lange, um den Leser das erste Mal zu Tränen zu rühren. Die Liebesgeschichte zwischen Ben und Elsie in den einen Kapitel, das Zurechtkommen mit dem Verlust in den anderen: Es ist schwierig, trockene Augen zu behalten, wenn man sich immer wieder wünscht, dass dieser wunderbare Mann doch noch leben möge. Gleichzeitig ist es aber auch eine großartige Geschichte über den Zusammenhalt zwei ungleicher Frauen und das Loslassen, ohne zu vergessen. Glücklicherweise gibt es keine zweite Romanze, es wird sich stattdessen darauf konzentriert, Heilung durch Familie und Freunde zu finden. Der Schluss gibt letztendlich Hoffnung und beendet das Ganze auf ergreifende und schöne Weise - sodass man Ben und Elsie zwar immer noch ungern, aber doch einigermaßen erleichtert verlassen kann. FAZIT: Auf sehr einfühlsame und mitreißende Weise erzählt Taylor Jenkins Reid in "Neun Tage und ein Jahr" eine Geschichte von Liebe, Verlust, Trauer und Leben. Zu Tränen rührend, aber auch mit einer Prise Humor und ganz viel Hoffnung gelingt ihr ein wunderbarer Roman. 4,5 Punkte!

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Klappentext: (Quelle Diana Verlag) Eine große Liebe und eine besondere Freundschaft Elsie weiß: Ben ist ihre große Liebe, und so sagt sie Ja, als er nur ein halbes Jahr nach der ersten Begegnung um ihre Hand anhält. Doch neun Tage nach der Hochzeit kommt Ben bei einem Unfall ums Leben. Erschüttert von ihrem Verlust steht Elsie im Krankenhaus Bens Mutter Susan gegenüber – die bisher nichts von ihrer Schwiegertochter wusste. Was mit einem Zusammentreffen voller Ablehnung beginnt, wird die beiden ungleichen Frauen für immer verändern. Der erste Satz: "Hast du dich schon entschieden, ob du deinen Namen ändern wirst", fragt Ben. Meine Meinung: Auf dieses Buch bin ich nur durch einen Zufall aufmerksam geworden. Der Klappentext überzeugte mich sofort und ich war gespannt was mich erwarten wird. Man beginnt mit den Lesen und lernt Elsie und Ben kennen, obwohl sie sich erst ein halbes Jahr kennen, wissen sie, dass es die große Liebe ist. Sie heiraten und sind überglücklich. Doch neun Tage nach der Hochzeit stirbt Ben bei einem Unfall, Elsie steht unter Schock und kann es nicht fassen. Im Krankenhaus trifft Elsie auf ihre Schwiegermutter, diese wusste nicht einmal, dass ihr Sohn klammheimlich geheiratet hat, für Elsie hat sie nichts außer Verachtung übrig. Doch dieses erste Zusammentreffen verändert das Leben der beiden Frauen für immer..... Man beginnt mit Lesen und ich habe mich wirklich mit Elsie und Ben gefreut, man konnte ihre Liebe geradezu spüren. Doch gleich darauf folgt der Schock und Ben stirbt bei einem tragischen Unfall. Ich musste wirklich schlucken und war schockiert, ich hatte Tränen in den Augen und konnte es einfach nicht fassen. Auch wenn ich durch den Klappentext bereits wusste, dass Ben sterben wird, so war ich auf eine derart emotionale Situation nicht vorbereitet. Was zum einen auch an dem Schreibstil der Autorin liegt, sie schreibt berührend und in jedem gelesenen Wort steckt ein Haufen an Emotionen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Elsie, durch Rückblenden erlebte ich mit, wie glücklich sie mit Ben war. Gleichzeitig erlebte ich in der Gegenwart ihre Verzweiflung und ihren Schmerz, hinzu kommt noch ihre Schwiegermutter, die alles andere als erfreut über ihre Schwiegertochter ist. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, Elsie habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sie war mir durch ihre offene und fröhliche Art sofort sympathisch. Auch als sie Bens Verlust verarbeiten muss, wirkte sie auf mich wie eine starke junge Frau, die sich von nichts und niemandem unterkriegen lässt. Immer an ihrer Seite ist ihre beste Freundin Ana. Susan war mir zu Beginn ziemlich unsympathisch, klar konnte ich verstehen, dass es für sie ein Schock sein muss, zu erfahren, dass ihr Sohn heimlich geheiratet hat, aber Elsie derart zu behandeln, ging mir doch gegen den Strich. Doch im Verlauf der Geschichte wurde mir Susan immer sympathischer, und so habe ich auch sie in mein Herz schließen können. Die Handlung ist emotional sehr aufwühlend, gleichzeitig aber auch fesselnd und einfach wunderschön. Dieses Buch erzählt eine Geschichte über die ganz große Liebe, den Verlust, den Tod aber auch über Freundschaften, die durch einen solchen Schicksalsschlag entstehen können. Was bleibt mir noch zu sagen? Ich bin völlig begeistert, selten konnte mich ein Buch besser unterhalten. Dieses Buch hat mir die verschiedensten Emotionen beschert, eins weiß ich schon jetzt, diese Story werde ich so schnell nicht vergessen. Lest ihr gerne berührende und emotionale Geschichten? Dann MÜSST ihr dieses Buch gelesen haben. Ein absolutes MUST READ! Das Cover: Das Cover wirkt auf den ersten Blick geradezu fröhlich und farbenfroh, sobald man die Story dahinter kennt, weiß man, dass dieses Cover haargenau dazu passt. Mir gefällt es richtig gut! Fazit: Mit "Neun Tage und ein Jahr" ist der Autorin ein berührender, emotionaler und mitreißender Roman über die Liebe, den Tod und die Freundschaft gelungen. Eine fesselnde und berührende Handlung, charakterstarke Protagonisten und ein wundervoller Schreibstil überzeugen auf ganzer Linie! Ganz klar, dass dieses Buch von mir 5 Sterne bekommt!

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