Leserstimmen zu
Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Joelle Charbonneau

Die Auslese-Trilogie (2)

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Ein sehr ausdrucksstarkes Cover das mich komischerweise sehr angesprochen hat , vorne drauf sieht man die sechzehn Jahre alte Cia , Cia sieht auf dem Cover sehr ansprechend aus und kommt für mich bedrohlich und gleichzeitig sehr sympathisch rüber . Cia hat endlich ihren Abschluss geschafft und gehört jetzt zu den Erwachsenen . Da wäre nur noch eines was Cia absolvieren muss , die Prüfungen , Cia tretet an und ist sich Anfangs nicht im klaren was noch alles passieren wird . Sie ist einer der jüngsten nimmt das ganze auch reicht gelassen und absolviert Aufgaben mit Erfolg , doch als eine ihrer Kandidatinnen stirbt verlässt der Mut Cia und sie ist sich unsicher , was passiert hier ... Ein riesiges Abenteuer beginnt für Cia als sie antritt ! Dann wäre da noch Tomas , Tomas ist ein sehr sympathischer junge der für mich sehr viel Ahnung hat , Cia ist er auch eine sehr große Hilfe . Die beiden sind für einander da und lernen sich kennen und lieben . Doch kann sie Tomas vertrauen ? und was ist mit den anderen ? Wird Cia die Prüfung bestehen ? Wird die Zukunft in ihrer Hand liegen ? All das müsst ihr selbst herausfinden und es ist ein riesen Vergnügen Cia dabei begleiten zu dürfen . Cia hat übrigens sehr Charmante Brüder die wir zwar nicht richtig kennengelernt haben aber das was man von den Brüdern kennenlernen durfte war sehr positiv , auch die Eltern von Cia sind mir sofort ans Herz gewachsen . Cia beweist Mut und das macht das Buch aus , den sie ist von Anfang bis Ende mit Herz dabei , auch wenn es so einige Komplikationen gibt . Joelle Charbonneau hat einen sehr spannenden Schreibstil der einen sofort mitreißt und einen auch nicht so schnell wieder loslässt , ich habe erst etwas Angst gehabt dass , das Buch ähnlich wie Panem ist doch jetzt wo ich das Buch gelesen habe , bin ich glücklich das die Autorin mit ihrer eigenen abenteuerlichen und gleichzeitig gefühlvollen Idee "die Auslese" geschrieben hat , ein tolles Buch mit sehr einzigartigen Charakteren . Fazit Ein abenteuerliches Buch das mich sehr überrascht hat . Wer auf Abenteuer steht sollte sich dieses Buch dringend zur Hand nehmen , und auch die Liebe wird nicht vernachlässigt . Eine klare Leseempfehlung für alle Panem Fans ! (alte Rezension)

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Ich möchte Euch heute das Buch "Die Auslese - Nichts vergessen, nie vergeben" von Joelle Charbonneau, erschienen im Penhaligon Verlag, vorstellen. Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil, welcher direkt an "Die Auslese" anknüpft. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir notwendiges Wissen fehlt, um den zweiten Teil lesen zu können. Ich habe mir das Buch, aufgrund des Klappentextes bestellt, welcher aber meiner Meinung nach nicht ganz korrekt ist, denn Cias Erinnerungen sind höchstenfalls Ahnungen. Auf dem Buchrücken wird hingegen proklamiert, dass sie "nichts vergessen" habe, was so nicht richtig ist. Der Schreibstil der Autorin ist toll. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist jedoch keine "leichte" Lektüre, die man mal so nebenbei am Strand mit halb eingeschaltetem Gehirn lesen kann. Ein wenig Konzentration ist schon von Nöten, denn das Geschehen ist komplex miteinander verwoben, ohne zu "trocken" zu sein. Zahlreiche Spannungselemente halten einem bei der Stange und die außergewöhnliche Geschichte rund um Cia und ihre Mitschüler, von denen so manch einer ein tragisches Schicksal ereilt, konnte mich fesseln und gut unterhalten. Die Hauptprotagonistin ist mir sehr sympathisch und ich fieberte und hoffte bei ihren Prüfungen mit. Andere Nebencharaktere hingegen waren mir extrem unsympathisch, was das Geschehen tragisch und real machte. Teilweise fühlte ich mich, als würde ich einen spannenden Kinofilm anschauen und konnte es kaum erwarten, das Buch wieder in die Hand zu nehmen, um weiter zu lesen. Was mir besonders gut gefällt ist, dass vieles überhaupt nicht vorhersehbar ist und die Geschichte daher so manch überraschendes Element bereit hält, das für mich völlig unerwartet kam. Fazit: Schade, dass das Buch nur 416 Seiten hat, denn ich hätte locker noch weiter lesen können. Ein wirklich toller zweiter Teil und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung! 5 Sterne

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Achtung Spoilergefahr! Es handelt sich hier um Teil 2 der Reihe! Meine Meinung Von dieser Reihe konnte mich bereits Teil 1, mit seinen oftmals grausamen, aber doch furchtbar spannenden, Passagen für sich gewinnen. Wir bleiben am Ende von Teil 1 relativ in der Luft hängen, daher war es nur eine Frage der Zeit bis es Teil 2 in mein Regal schafft - und siehe da ;) Das Cover ist wie beim Vorgänger unheimlich toll, mit der zerstörten Stadt im Hintergrund und unserer Prota die ihr Artefakt von zu Hause in Händen hält. Auch die englische Version kann sich hier durchaus sehen lassen - diese zeigt dem Leser nämlich die verschiedenen Studienzweige und Cias ganz eigenes Symbol. Der Schreibstil der Autorin macht das Buch wie "Die Auslese" (eng. "The Testing") zu leichtem Lesefutter, das ab und an ganz schön spannend werden kann. Leider fehlt beim zweiten Teil dieser gewisse Funke der einen vollkommen in seinen Bann zieht und das Buch nicht mehr weglegen lässt. Inhaltlich steht die Fortsetzung dem ersten Teil in einigen Kleinigkeiten nach. Wie bereits erwähnt fehlt der gewisse Funke, dieses vollkommene Spannungsgefühl. In diesem Teil hat man es hauptsächlich mit konfusen Tests an der Uni zu tun und vor allem mit extrem kuriosen Lösungen. Zwar sind die Hintergrundinformationen, die Cia allmählich sammelt, sicher nicht zu verachten und lassen einen ein klein wenig mehr auf Teil 3 bangen, aber es ist einfach nicht genug um einen dauerhaft bei Laune zu halten. Auch die Geschichte um Tomas und Cia leidet ein wenig, aber das wohl eher weil das "System" nicht erlaubt was sie haben - "Ein Grund zum Heulen?" fragt ihr? Keineswegs - ich setze meine Hoffnungen auf Teil 3 und vor allem bleibt es spannend was mit denjenigen passiert, die bei der Auslese ihre dunkle Seite zeigten. Fazit Gute Fortsetzung mit kleinen Mängeln, die aber ein gigantisches Finale wieder gut machen kann ;). Für die ersten Monate von Cia an der Uni gibt es von mir 3,5 von 5 Wölkchen und meine Empfehlung an alle Fans - hoffen wir auf ein tolles Finale! Reihe "Die Auslese" (eng. "The Testing") "Nichts vergeben und nie vergessen" (eng. "Independent Study") eng. "Graduation Day" Mein herzlicher Dank an den Penhaligon Verlag für die tatkräftige Unterstützung.

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Malencia "Cia" Vale hat die Auslese überlebt und besucht seit nunmehr sechs Monaten Vorbereitungskurse der Universität. Nun stehen die Prüfungen an, die darüber Auskunft geben sollen, in welchem Bereich sie zukünftig arbeiten wird. Doch Cia macht sich nicht nur Sorgen, wie sie bei den entsprechenden Tests abschneidet, sondern, ob sie diesen Tag der Tests überleben wird, denn bereits während der Auslese musste sie erkennen, dass Versagen nicht toleriert wird. Im Gegensatz zu ihren Mitstreitern bei der Auslese kann sie sich an alles erinnern und schwebt, sollte ihr Geheimnis jemals herauskommen, in großer Gefahr. Auch den Transit-Kommunikator ihres Bruders hält sie nach wie vor versteckt, denn dieser birgt ihren eigenen Bericht der Erlebnisse rund um die Auslese. Auch Tomas Endress, der Mann, für dessen Herz Cias schlägt, hat überlebt und ist an der Universität von Tosu-Stadt. Zusammen bereiten sie auf die Prüfungen vor, die Prüfungen, die ihr weiteres Leben maßgeblich beeinflussen sollen. Beide bestehen ihre Prüfungen und Tomas ist sogar seinem Wunschbereich zugeordnet worden, der Bio-Technologie. Cia ist weniger glücklich mit dem ihr zugewiesenen Studiengang, denn "Regierung" ist das, was sie am wenigstens von allen Möglichkeiten interessiert hat. Noch schlimmer ergeht es Obidiah Martinez, denn er hat die Prüfungen nicht bestanden und Cia muss mit ansehen, wie er weggeschafft wird. Nach diesem Erlebnis weiß Cia, dass sie so schnell wie möglich die Universität verlassen muss. Sie plant, sich dem Widerstand anzuschließen und will Tomas auf jeden Fall mitnehmen. Hilfe bekommt sie von Michal Gallen, einem Offiziellen aus Tosu-Stadt, der ihr schon einmal geholfen hat und ebenfalls dem Widerstand angehört. Symon Dean, der Mann, der den Widerstand aufgebaut hat, ist derjenige, dem Cia sich anschließen will. Doch wie soll sie ihn finden, wie ihre Flucht verheimlichen? Vorerst muss sie noch auf der Universität bleiben und sich gegen ihre Widersacher zur Wehr setzen, denn Fallen werden ihr genug gestellt. Sie weiß jedoch, dass alles, was sie hier lernt, sie auf ein Leben im Widerstand vorbereiten kann und sie weiß, was ihr blüht, wenn sie versagen wird. Wird sie es schaffen, dass ihre Geheimnisse gewahrt bleiben und wird ihr schlussendlich die Flucht gelingen? Der 2. Band der Auslese-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass das anfängliche Gefühl von Sicherheit, das nach dem Bestehen der Auslese herrschte, sich nach und nach verflüchtigte und immer mehr Wahrheiten über die gesellschaftlichen Normen ans Tageslicht kommen. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders einprägsam ist hier natürlich die Figur der Protagonistin Cia, die durchweg den Schein wahren, die innere Stärke aufbringen muss, sich nicht zu verraten, denn das wäre sowohl ihr Todesurteil, wie auch das für alle, die sie liebt. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte und es auch nicht wollte. Jetzt heißt es warten, bis der nächste Band erscheint und ganz ehrlich, bei diesem genial-bösen Cliffhanger am Ende dieses Bandes fällt mir das Warten gar nicht so einfach.

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Cia und viele ihrer Freunde haben die Auslese überstanden und sind in Tosu-Stadt angekommen. Dort werden sie in ihre Studienbereiche eingeteilt, müssen in kleinen Gruppen Einweihungstests bestehen und werden zu Praktikumsplätzen eingeteilt. Doch nicht alle überleben diese erste Phase nach der Auslese und nicht jeder ist sich der Gefahr bewusst, die von den Offiziellen ausgeht. Aber Cia weiß dass ein Versagen bedeutet, dass man von der Universität "abgezogen" wird. Doch heißt das wirklich, dass man einem anderen Job außerhalb der Tosu-Stadt zugeteilt wird oder bedeutet "abgezogen werden" sein Leben zu verlieren? Hm. "Die Auslese" wird ja eine Trilogie und wie bei vielen anderen Trilogien habe ich hier auch das Gefühl, dass Band 2 eher ein Lückenfüller ist. Man hätte sicher viel kürzen können, viele Dinge wiederholen sich und sind viel zu genau erklärt, was mich beim lesen doch schon ziemlich störte. Die offensichtlichsten Gedankengänge und Gefühle werden so lange erklärt, bis auch der letzte Idiot sie verstanden hat. Das finde ich wirklich unnötig denn wenn man in einem Buch drinsteckt und in der Geschichte gefangen ist, dann erklären sich diese Dinge während des Lesens von ganz alleine. Das schlägt sich leider auch auf den Erzählstil der Protagonisten nieder, die Dialoge wirken einfach nicht echt weil sie viel zu förmlich gehalten sind. Es bleibt sehr wenig Raum für Interpretationen und ich hatte beim lesen das Gefühl, dass mir nicht zugetraut wird, Zusammenhänge selbst zu erkennen. Ein Käfig, den man nicht sehen kann, ist nicht weniger real, als wenn die Wände aus Stahl wären. - Pos. 44795 Die Einweihungsprüfungen in der Universität sind gut geschildert und spannend, es passierten tatsächlich ein paar Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe. Auch der weitere Verlauf an der Universität und der große Druck, der auf Cia lastet, sind sehr anschaulich beschrieben und bauten einen gewissen Sog auf. Auch wenn "Die Auslese 2" mich nicht vollkommen überzeugen konnte hatte ich doch immer das Bedürfnis weiterzulesen und ich werde auch ganz sicher den letzten Teil noch lesen. Alles in allem passiert mir aber einfach zu wenig. Die Beziehung zwischen Cia und Tomas spielt so gut wie keine Rolle mehr, auch andere Freundschaften zwischen Cia und z.B. Will oder Enzo bleiben mir einfach zu oberflächlich. Auch in Teil 2 der Trilogie bleibt mir Cias Persönlichkeit zu unausgereift. In der Buchbeschreibung heißt es "Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt.", doch bis es zu diesem Punkt kommt braucht es über 300 des Buchs und das ist mir deutlich zu spät für eine Spannungssteigerung. Das Ende ist dann aber noch mal sehr spannungsgeladen und lässt uns mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Ich denke in Teil 3 wird die Story noch mal an Fahrt aufnehmen und ich bin trotz meiner Kritikpunkte gespannt wie es weitergeht. Im Gesamten kann ich aber auch hier wieder nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Im zweiten Band geht es weitaus weniger blutig zu, als im ersten, dafür aber fast noch spannender. Cia ist an der Universität angenommen worden und findet nach und nach zu ihren Erinnerungen zurück. Auch dieser Band ist wieder in der Ich-Perspektive von Cia geschrieben, so dass der Leser nur genau das weiß, was Cia weiß. Mir gefällt dies gut, da man so ihre Ängste und Zweifel gut nachvollziehen kann. Cia macht in meinen Augen eine deutliche Entwicklung durch. Die ist zwar immer wieder hin und her gerissen, wie sie sich verhalten soll, aber in meinen Augen handelt sie wie eine echte Anführerin. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und in ihrer Heimatkolonie Five Lakes die richtigen Werte beigebracht bekommen. Diesen Werten bleibt sie auch dann treu, wenn es ihr schwer fällt und genau das macht sie so authentisch und sympathisch. Tomas rückt in diesem Band eher etwas in den Hintergrund, so dass ich über ihn gar nicht so viel sagen kann. Dafür nimmt Michal eine größere Rolle ein, die mich überrascht hat. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber er steht durchaus auf der richtigen Seite und hilft Cia, genau wie bei der Auslese zuvor, so gut er kann. Ein neuer Charakter ist Ian. Bei Ian weiß ich noch nicht so genau, wo er steht. Er ist Cia in den ersten Tagen an der Universität eine deutliche Hilfe und versucht sie so gut es geht zu schützen. Aber, ob man ihm wirklich vertrauen kann weiß ich noch nicht. Die Geschichte ist insgesamt spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Sie weist nicht, wie Band 1 zuvor, eine Länge im Mittelteil auf, sondern wird stringent erzählt. Joelle Charbonneau schafft es hier wirklich, den Spannungsbogen zum Ende hin nochmal zu steigern und diesen zweiten Band mit einem fiesen Cliffhanger enden zu lassen. Ich hoffe, dass wir nicht allzu lange auf Band 3 warten müssen und vergebe 4 Sterne.

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Cia hat die Auslese überstanden. Nach sechs Monaten der Vorbereitung steht sie nun kurz vor der finalen Aufnahmeprüfung für die Universität in Tosu-Stadt und die damit verbundene Zuweisung ihres zukünftiges Studienfaches. Dabei hat sie aber immer die Erlebnisse aus der Auslese im Kopf, denn dank eines Aufnahmegerätes, in der sie ihre Erlebnisse aus der Auslese gespeichert hat, sind dieser wieder allgegenwärtig und nicht vergessen. Es geht darum, die Besten unter den Studentinnen und Studenten zu finden, um das zukünftige Reich zu führen und somit geht auch die „Auslese“ in die nächste Runde. Wer die Prüfung nicht besteht, wird „abgezogen“ und Cia merkt schnell, was das bedeutet. Obwohl sich Cia einen anderen Studiengang wünscht, wird sie dem Studiengang Regierung zugeteilt. Doch bevor das Studium so richtig beginnt, müssen sich die neuen Studenten in den jeweiligen Studiengängen einer „Einweihung“ stellen, die von den Studenten aus dem letzten Semester ausgedacht und vorbereitet werden. Während dieser Einweihung sind verschiedene Aufgaben zu lösen, die im schlimmsten Fall sogar tödlich enden können. Die Aufgaben müssen im Team bewältigt werden. Cia wird per Los als Team-Kapitän ausgelost und darf sich ihr Team selbst zusammenstellen. Zusammen machen sie sich auf, diese Aufgaben zu meistern und Cia steht dabei immer wieder vor schwierigen Entscheidungen. Eine falsche Entscheidung kann den Tod bedeuten. Nur wenn sie als Team alle Aufgaben bestehen, sind sie endgültig an der Universität und in ihrem Studiengang aufgenommen. Cia und ihr Team setzen alles daran, die Aufgaben zu meistern, doch wird das gegenseitige Vertrauen auf harte Proben gestellt. Als sie die Einweihung schaffen, macht sich Cia unbewusst zur Zielscheibe von Dr. Barnes, dem Leiter der Auslese. Joelle Charbonneau versteht es, wie schon im ersten Band, eine Spannung aufzubauen, die einen fesselt und zwingt das Buch immer weiter zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Band an. Im Gegensatz zum ersten Band lernt Cia nun die Abläufe in Tosu-Stadt kennen. Die Regierung, das System und die Hintermänner der Auslese und natürlich auch den Hintergrund zu dem geheimnisvollen Mann, der ihr im ersten Teil bei ihrer Ausleseprüfung geholfen hat. Was mir gut gefällt, ist dass die Autorin verschiedene wichtige Themen in ein gutes Buch verflochten hat, die uns täglich auch durch unser Leben begleiten – Vertrauen in sich und andere haben; wichtige Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie unpopulär sind; Hilfsbereitschaft zeigen, ohne Rücksicht auf das eigene Wohl; den Mut haben, neue, unbekannte Wege zu gehen; Führungsstärke beweisen und hinter den Entscheidungen stehen; den Rat von anderen einholen, bevor eine Entscheidung getroffen wird ... Zum Ende zieht das Buch noch einmal das Tempo an, bevor es zu einer unerwarteten Wendung kommt und die Vorfreude auf das große Finale im dritten Band noch einmal steigert. Fazit: Nichts vergessen und nie vergeben ist ein würdiger Nachfolger der Auslese. Es sind noch mehr Themen in das Buch verknüpft, bei denen wir auch Anregungen für unser tägliches Miteinander mitnehmen können, deshalb aber nicht weniger spannend. Ein unerwartetes Ende steigert die Spannung auf den letzten Teil der Trilogie. Wieder eine absolute Leseempfehlung für alle Dystopie-Fans!

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