Leserstimmen zu
Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Joelle Charbonneau

Die Auslese-Trilogie (3)

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Cia setzt weiterhin alles daran, um die Auslese, bei der so viele ihrer Freunde getötet wurden oder verschwunden sind, zu beenden. Doch der Rebellenanführer Symon hat gezeigt, dass er eigentlich auf der Seite der Befürworter der Auslese steht, denn er hat Cias wertvolle Beweise zerstört und ihren Freund Michal getötet. Deshalb beschließt Cia, sich der Präsidentin zu offenbaren. Im Gegenzug erhält sie von ihr einen unmöglich erscheinenden Auftrag: Innerhalb weniger Tage soll sie Dr. Barnes und elf seiner Unterstützer töten, damit die Auslese endgültig abgeschafft werden kann. Wird Cia den Auftrag annehmen? Und wen kann sie für ihre nächsten Schritte ins Vertrauen ziehen? Auf den dritten und finalen Teil der Auslese-Trilogie habe ich mich sehr gefreut. Die beiden Vorgänger haben mir sehr gut gefallen, doch es waren noch viele Fragen offen, von denen ich hoffte, dass sie nun endlich beantwortet werden. Das Buch startet kurz nach den Ereignissen des zweiten Bandes. Damones Verschwinden, den Cia aus Notwehr getötet hat, wird nun bekannt. Gleichzeitig ist sie aufgrund von Symons Verrat sehr aufgewühlt. Lange muss man als Leser deshalb nicht warten, bis sie ihren nächsten Schritt tut. Indem Cia sich der Präsidentin anvertraut und von ihr den Auftrag erhält, Dr. Barnes und seine Unterstützer zu töten, wurde sofort wieder eine spannende Atmosphäre aufgebaut. Nach diesem schwungvollen Start geraten die Ereignisse leider bald ins Stocken. Cia muss entscheiden, ob sie den Auftrag der Präsidentin annimmt und wen sie ins Vertrauen zieht. Dabei kreisen ihre Gedanken um die immer gleichen Fragen, die ständig wiederholt werden. Auch Cias Überlegungen und Tests, wem sie vertrauen kann, dauern recht lang. Hier konnte ich immerhin miträtseln, wem sie wirklich vertrauen kann. Trotzdem erlebte ich in dieser ersten Buchhälfte einige Längen. Nachdem ich im zweiten Band froh war, dass Tomas nur eine kleine Rolle einnimmt, habe ich mich nun sehr darüber gefreut, dass seine Person von größerer Bedeutung ist. Bislang war ich nicht sonderlich begeistert von ihm, doch er hat sich wirklich zum Besseren geändert und ist zum einzigen Unterstützer für Cia geworden, dem sie vorbehaltlos trauen kann. Die vertrauten Momente zwischen den beiden sorgen für Emotionen, welche die ansonsten eher actionlastige Ausrichtung des Buches gut ergänzen. Auch Raffe spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle. Sein Charakter ist vielschichtig und man erfährt erst nach und nach mehr über seine Motive, was ich interessant fand. In der zweiten Buchhälfte nimmt die Handlung dann ordentlich an Fahrt auf und die Action steht ganz im Mittelpunkt. Es gibt zahlreiche Morde, außerdem Explosionen und Verfolgungsjagden. Dabei geht es recht brutal zu. Können die Charaktere ihre Ziele erreichen? Die Ereignisse konnten mich mitreißen und es gab nur wenige Verschnaufpausen. In diesen werden auch endlich die Fragen geklärt, die mir schon so lange auf der Zunge brannten. Hier warten auch Enthüllungen, die ein ganz neues Licht auf das Geschehen werfen. Zum Ende hin ging es mir dann ein bisschen zu schnell. Dennoch sind die letzten Seiten ein passendes Ende für diese spannende Trilogie. In „Die Auslese. Nichts ist, wie es scheint“ setzt Cia alles daran, die Auslese endgültig zu beenden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sie entscheiden, wem sie vertrauen kann. Auch vor Mord darf sie dabei nicht zurückschrecken. Der Buchanfang zog sich etwas in die Länge, dafür ging es in der zweiten Buchhälfte hoch her. Von mir gibt es für diesen finalen Teil deshalb knappe vier Sterne. Wer Tempo und Action mag, dem kann ich diese spannende Trilogie empfehlen!

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Titel: Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint Autorin: Joelle Charbonneau Verlag: penhaligon ISBN: 978-3-7645-3119-5 Preis: € 16,99 [D] / € 17,50 [A] | CHF 22,90 Erschienen: 24.05.2016 Klappentext: Sie ist bereit zu kämpfen – aber allein hat sie keine Chance ... Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das Ende der Auslese zu kämpfen, aber sie kann es nicht alleine tun. Sie hofft auf die Loyalität ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen? Meine Meinung: Ich habe mich darauf gefreut, den dritten Teil zu lesen und ich wurde nicht von ihm enttäuscht. Ich fand schon den ersten und zweiten Teil nicht Bombe, aber nett für zwischendurch und deshalb hatte ich keine hohen Erwartungen an Teil drei und der dritte Teil hat meinen Erwartungen entsprochen. Die Geschichte entwinkelt sich schön weiter und ist etwas fesselnder als der zweite Teil. Es passieren keine riesen großen Überraschungen, aber trotzdem ist die Story recht interessant gehalten und man will wissen wie sie ausgeht. Die Auslese war für mich immer eine Mischung zwischen Tribute von Panem und die Bestimmung (die ich in Teilen auch zu meinen Lieblingsbüchern zähle), aber man hatte den Eindruck es sterben nicht so viele Menschen. Im nachhinein betrachtet sterben allerdings doch recht viele, aber die Autorin schafft es nicht, dass einem irgendein Tod prägend im Gedächtnis bleibt oder besonders trifft. Trotzdem gefällt mir die Reihe und der dritte Teil bildet einen schönen Abschluss der Reihe, auch wenn sie nicht besonders im Gedächtnis bleibt. Bewertung: ♥♥♥♥

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Cia ist sich sicher: die Auslese muss beendet werden. Mit den Informationen, die sie gesammelt hat, begibt sie sich zu Präsidentin Collindar, um alles aufzudecken. Die Präsidentin hört ihr zu und übergibt Cia eine Aufgabe, die größer scheint, als alles, was sie je bewältigen musste. Kann sie es schaffen und somit das brutale Auswahlverfahren stoppen? „Die Auslese – Nichts ist, wie es scheint“ ist der Abschluss der Trilogie von Joelle Charbonneau und wurde von mir heiß ersehnt. Was ich jedoch dann zu lesen bekam, ließ mich zwischen gähnender Langeweile und tiefem Nachdenken schwanken. Ich bin immer noch unentschlossen, was ich von dem Finale halten soll und das Gefühl der Enttäuschung macht sich breit. Die Geschichte wird, wie in den beiden Büchern davor auch schon, von Cia selbst erzählt. Die junge Frau hat eine erstaunliche Wandlung hinter sich. War sie in Band 1 noch die Superanwärterin, ist sie in Band 3 gereift, nachdenklicher und auch menschlicher geworden. Das gefällt mir sehr gut, denn die Entwicklung passt zu den Erlebnissen, die Cia durchmachen musste. Allerdings wird sie gerade in diesem Teil der Trilogie so nachdenklich, vorsichtig und fast ängstlich, dass ich sie ab und an am liebsten geschüttelt hätte. Hier hätte ich mir wieder mehr Mut gewünscht. Generell ließ mich nicht nur Cia fast wahnsinnig werden. Der gesamte Verlauf der Story schwankte zwischen gähnender Langeweile, Sinnsuche und großartiger Spannung. Während die erste Hälfte von Suchen, Laufen, Nachdenken und Grübeln geprägt war und mich fast zum Aufgeben gezwungen hätte, wurde es in der zweiten Hälfte durch das Aufdecken vieler Hintergründe richtiggehend spannend. Doch auch hier war es nicht durchgehend nervenzerreißend, so dass ich auch hier einige Male Absätze überflogen habe, in denen Cia einfach nur irgendwo hingelaufen, stehengeblieben und nachgedacht hat. Generell wird in diesem Roman viel nachgedacht, abgewogen, überlegt und nochmal gegrübelt. An sich mag ich es, wenn eine Hauptfigur nicht kopflos handelt, ihre eigenen Ansichten in Frage stellt und sogar die eigene Meinung überdenkt. Hier war es mir jedoch zu viel des Guten. Cia hat alles, abr auch wirklich alles in Frage gestellt, egal, ob es nun um die Auslese an sich ging (was ich sinnvoll fand) oder einfach nur, welchen Weg sie entlang laufen soll. Hier habe ich mir den Heißsporn aus Band 1 zurückgewünscht, der einfach mal gemacht hat, anstatt ewig nachzudenken. Und so kam es, dass auch die Auflösung mich nicht mehr vom Hocker geschmissen hat. Denn vieles war schon klar, die offenen Enden wurden früh zusammengeführt und so war das Ende nur logisch, aber ebend nicht mehr das Feuerwerk, das für diese Reihe angebracht gewesen wäre. Dennoch passt der Abschluss insgesamt und lässt keine Fragen offen. Der Stil von Joelle Charbonneau lässt sich gut, wenn auch nicht immer flüssig lesen. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt oder ob die Autorin ihre Erzählweise geändert hat, aber an so mancher Stelle wirkten die Sätze hölzern, gestelzt und fast kindlich. Hinzu kommt, dass sich der Satzbau in vielen Szenen wiederholt hat und zwar so oft, dass es mir aufgefallen ist. Und mir fällt sowas selten auf. Fazit: ein Abschluss, der die Reihe nicht würdigt. Kein kompletter Reinfall, aber auch kein Hurra. Schade!

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Die Auslese muss endlich ein Ende haben! Seit Cia diesen Entschluss gefasst hat, musste sie sich bereits einigen sehr gefährlichen Situationen stellen. Denn nicht alle Bürger des Vereinigten Commonwealths sind für die Abschaffung der Auslese und außerdem dazu bereit mit allen Mitteln für deren Weiterführung zu kämpfen... "Nichts ist, wie es scheint" ist der dritte und finale Band von Joelle Charbonneaus Auslese Trilogie, der direkt an die Geschehnisse am Ende des zweiten Bandes anknüpft. Auch der dritte Band wird aus der Sicht von Malencia Vale erzählt. Wie schon in den vorherigen Bänden hat mir Cia als Protagonistin richtig gut gefallen! Ich mag ihren analytischen Verstand und auch, dass sie jede Situation gründlich durchdenkt, bevor sie handelt. In diesem Band muss sie sich wieder vielen Gefahren stellen und einige Gewissenskonflikte ausfechten. Ich finde, dass Cia in der Trilogie eine tolle Entwicklung durchlaufen hat, die auch im dritten Band sehr gut weitergeführt wird. Dadurch, dass Cia jede ihrer Entscheidungen genauestens durchdenkt, hat sich die Geschichte leider am Anfang etwas gezogen. Cia hat sich mit ihren Wissen über die dunklen Seiten der Auslese an die Präsidentin gewandt, in der Hoffnung, dass diese die Informationen benutzen kann, um die Auslese abzuschaffen. Doch Cia hätte nie damit gerechnet, dass die Präsidentin ihr eine gefährliche Aufgabe erteilt, die Cia nicht nur in große Gefahr bringt, sondern auch ihr Gewissen auf die Probe stellt. Der zweite Teil des Buches war dann aber viel spannender, auch weil die Handlung dann ein höheres Tempo aufgewiesen hat. Ab da konnte mich "Nichts ist, wie es scheint" auch komplett fesseln! Die Liebesgeschichte zwischen Cia und Tomas konnte mich noch nie so begeistern, weil mir bisher einfach zu wenig Emotionen rüber gekommen sind. In diesem Band ist mir dann aber aufgefallen, dass die Liebesgeschichte perfekt für die beiden ist und, dass eine andere gar nicht zu ihnen passen würde! Cia ist einfach keine Protagonistin, die sich in ein liebeskrankes Etwas verwandelt, was mal eine gelungene Abwechslung war! Mit dem Abschluss der Geschichte konnte mich Joelle Charbonneau vollkommen zufrieden stellen. Alle Fragen, auf die ich gerne eine Antwort bekommen wollte, wurden aufgeklärt und am Ende wurde es nochmal richtig spannend! Fazit: "Nichts ist, wie es scheint" gibt der Auslese Trilogie von Joelle Charbonneau ein rundes Ende, mit dem ich sehr zufrieden bin! Die Geschichte konnte mich am Anfang noch nicht so packen, weil sie etwas gebraucht hat, um richtig in Gang zu kommen. Danach steigerte sich das Tempo aber und es wurde richtig spannend!

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