Leserstimmen zu
Unsterblich - Tor der Ewigkeit

Julie Kagawa

Unsterblich (3)

(13)
(10)
(5)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Rezension zu Tor der Ewigkeit von Julie Kagawa Titel: Unsterblich - „Tor der Ewigkeit“ Autor: Julie Kagawa Übersetzer: Charlotte Lungstrass-Kapfer Verlag: Heyne Genre: Fantasy/Dystopie Preis: Taschenbuch 9,99 € / 8,99 € ebook Erscheinungsdatum: 09.01.2017 Isbn: 978-3453318151 Das Buch ist ein Rezensionsexemplar des Bloggerportals der Random House Verlagsgruppe. Vielen Dank für die Bereitstellung. Die Reihe in der kompletten Reihenfolge: Band 1: Unsterblich - „Tor der Dämmerung“ - Band 2: Unsterblich - „Tor der Nacht“ - Band 3: Unsterblich - „Tor der Ewigkeit“ Achtung! Es handelt sich hierbei um den dritten und letzten Band der Reihe. Da es sich um eine aufeinander aufbauende Serie handelt, empfehle ich sowohl die Bücher, als auch meine Rezensionen in dieser Reihenfolge zu lesen. Klappentext: Dunkelheit ist über die Welt gekommen, die Städte liegen in Trümmern, und selbst die Vampire sind nicht mehr in Sicherheit. Niemand weiß das besser als die toughe Allison Sekemoto, denn ihr wurde von dem gefährlichen Vampirmeister Sarren das genommen, was ihr am Teuersten war. Begleitet von ihrem geheimnisvollen Schöpfer Kanin und ihrem Blutsbruder Jackal nimmt Allie die Verfolgung Sarrens auf, um sich an ihm zu rächen. Doch Sarren lockt Allie in eine Falle, und plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel als nur die Erfüllung von Allies Racheplänen. Meinung: Nachdem ich mir die ersten beiden Bände rasch hintereinander gekauft hatte, konnte ich der Veröffentlichung des letzten Bandes kaum entgegensehen. Obwohl ich den zweiten Band bislang als den Schwächsten empfand, musste ich einfach wissen, wie es für Allison, Kanin und Jackal ausgehen würde. Leider hat Band 3 „Tor der Ewigkeit“ seinen Vorgänger vom Thron des „schlechtesten Buch der Reihe“ gestoßen. Positiv am Anfang war der nahtlose Übergang in die Geschichte. Ellenlange Wiederholungen, um den Leser wieder in die Geschichte einzuführen empfinde ich immer als sehr störend und bin deswegen froh, dass Kagawa auch hier nicht diesen Weg gewählt hat. Und doch zog sich der Einstieg das Buch über mehrere hundert Seiten. Als ich dachte, dass es nun endlich losgehen würde, kam wieder der nächste Dämpfer. Allies Weg nach Eden ist zwar mit einigen Kämpfen gegen die Verseuchten gespickt, allerdings wiederholen sich diese und dazwischen passiert leider kaum etwas. Sowohl der innere Kampf gegen sich selbst als auch ihre Streitereien mit Jackal kennt man bereits aus dem Vorgänger und wissen nichts Neues zu erzählen. Ab einem gewissen Punkt wurde ich dann in meiner Vermutung, die ich zu Ende des zweiten Bandes hatte, bestätigt. Leider zu meinem Unmut. Wenn ich jetzt schreibe, dass eine gewisse Person zurückkehrt, ist dies wahrscheinlich schon zu viel gesagt. Allerdings lässt sich dieser Umstand nur sehr schwer umschiffen. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Figur keinen weiteren Auftritt mehr bekommen wird. Ich konnte sie nie ins Herz schließen und fand die Interaktionen mit dieser Person und Allison schon vorher unerträglich. Hier steigern sie sich nun in eine Ebene, die mir einen weiteren Dampfer verpasste und zusätzlich zu den vorhandenen Längen nicht zum Vorankommen beigetragen haben. Ich habe wirklich sehr lange an dem Buch gelesen, was bei den anderen Teilen nicht der Fall war. Allies Entwicklung, die mir in den beiden Teilen zuvor wirklich gut gefallen hatte, wird durch diesen Charakter ausgebremst. Sie verhält sich kindlich und zickig, was sogar von Jackal angemerkt wird. Dieses Verhalten steht im krassen Gegensatz zu ihrer blutrünstigen Art, mit der sie ihre Gegner zerteilt. Jackal, der ja von vielen Lesern gemocht wird, bleibt weiterhin ein Charakter, der dazu geschaffen wurde, gehasst zu werden. Alle Autoren von New Adult Romanen, die an der Erstellung eines „richtigen Bad Boys“ scheitern, sollten sich ihn zur Vorlage nehmen. Allies Mentor Kanin wirkt - selbst für einen Vampir - sehr blass. Dafür, dass er für Allison und Jackal eine sehr große Rolle spielen soll, bekommt er von Band zu Band immer weniger Leben eingehaucht. Was ich sehr schade finde, denn er hat eigentlich das Potenzial, ein Lieblingscharakter zu sein. Im Gegensatz zu „Plötzlich Fee“ ist die „Unsterblich“ Serie blutig und derbe. Ein Aspekt, der mir in allen Teilen gut gefallen hat. Die Bücher wären - für meinen Geschmack - perfekt gewesen, hätte die Autorin nicht unbedingt eine Liebesgeschichte mit einbringen wollen. Dieser schwulstige und aufgesetzte Charakterwandel mag einfach nicht zum Rest der Story passen. Zum Schluss hin kommt die Geschichte dann doch noch so richtig in Fahrt und die Ereignisse überschlagen sich. Ich hätte mir mehr von dieser Dynamik im Rest des Buchs gewünscht. Hätte man 200 Seiten gestrichen, es wäre wahrscheinlich nicht aufgefallen. Fazit: Der Abschlussband der „Unsterblich“ Reihe ist ohne Frage spannend und hat ein würdiges Ende erhalten. Durch seine Längen zieht es sich jedoch streckenweise so sehr, dass ich mich anhalten musste, weiter zu lesen. Eine gekürzte Version des Endergebnisses wäre auch angemessen gewesen. Auch wenn das Buch wieder sehr viel Brutalität ausweist, wurde in diesem Teil mehr Wert auf Romantik gelegt, was ich als störend empfand. Fantasy muss nicht immer Liebe enthalten. Besonders nicht, wenn sie erzwungen wirkt.

Lesen Sie weiter

Die Welt ist immer noch von Vampiren bevölkert und eine geheimnisvolle Krankheit, die sowohl Vampire als auch Menschen befällt, treibt ihr Unwesen. Einer der Vampire, Sarren, hat ein gefährliches Virus gefunden, das alle infizieren und auslöschen kann. Allison versucht, dies zu verhindern und ihn, nach den fatalen Ereignissen der Vergangenheit, zu verfolgen. Gemeinsam mit ihrem Schöpfer Kanin und ihrem Vampirbruder Jackal macht sich Allie auf, den bösen Sarren zu finden und ihn aufzuhalten. Doch dabei will sie nicht nur die Welt retten, sondern sich auch rächen: Denn Sarren hat ihr das genommen, was ihr am allermeisten auf der Welt bedeutet hat.. Der dritte Band der Unsterblich-Trilogie ist gleichzeitig das Ende dieser actionreichen und abenteuerlichen Vampirgeschichte aus der Feder von Julie Kagawa. Wie schon in den beiden Vorgängerbänden verfolgen wir wieder Allie, die es sich diesmal zur Aufgabe gemacht hat, Sarren zu stoppen. Der Schreibstil ist dabei wieder sehr bildhaft, lässt sich toll lesen und der Einstieg in die Geschichte fiel sehr leicht. Allie ist wieder echt sympathisch und hat sich die ganze Reihe hinweg stark weiterentwickelt, sodass sie nun über sich hinauswachsen und erneut zeigen kann, was in ihr steckt. Leider wollte bei mir dennoch nicht so wirklich Spannung aufkommen, wobei ich selbst nicht so richtig sagen kann, woran das lag. Es gab zahlreiche Kämpfe, die Handlung war wieder sehr actionreich und es passierte recht viel. Dennoch hatte ich beim Lesen irgendwie das Gefühl, der Handlung immer einen Schritt voraus zu sein und nicht mehr wirklich überrascht zu werden. Schon im zweiten Band reisten Allie und ihre Freunde ja von einem Ort zum anderen und kämpften hier und dort gegen verschiedene Gefahren und ich hatte das Gefühl, dass dies einfach nur so weiterging, bis es einen großen Finalkampf gab, der ebenfalls nicht allzu überraschend war. Dabei gab es wirklich einige positive Dinge, die mir richtig gut gefallen haben. Zum Beispiel fand ich Jackal in diesem Band großartig, mochte die Action und auch das Wiedersehen mit Eden, der Ort, an dem die Menschen in Sicherheit leben sollen, hat mir richtig gut gefallen. Ebenso war der Schreibstil wieder toll, die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte mir alles richtig gut vorstellen. Insgesamt fand ich das Buch daher gut, obwohl ich mir einige überraschendere Szenen und mehr Abweichungen vom Handlungsschemata gewünscht hätte, das dem des zweiten Bandes ziemlich ähnlich war und daher leider nicht viel neues mit sich brachte. Trotzdem bin ich mit dem Ende der Trilogie mehr als zufrieden und fand gerade die Auflösung auf den letzten Seiten sehr gelungen, sodass "Unsterblich - Tor der Ewigkeit" gute drei Sterne von mir bekommt.

Lesen Sie weiter

"Unsterblich - Tor der Ewigkeit" ist der dritte und abschließende Teil der Unsterblich-Trilogie. Die Welt, in der Allie lebt, wird von Dunkelheit überschattet. Von den Städten sind fast nur Trümmer zurückgeblieben, weder Menschen noch Vampire sind mehr sicher. Eine gefährliche Krankheit droht, alles auszulöschen. Allison, ihr Schöpfer Kanin und ihr Blutsbruder Jackal machen sich auf die Suche nach dem psychopathischen Vampir Sarren, der die Welt und vor allem die 3 Vampire auslöschen will. Sarren hat Allie das Liebste in ihrem Leben genommen. Sie schwört auf Rache, doch der Feind lockt Allie in eine gefährliche Falle. Gibt es noch Hoffnung für die Welt, in der sie leben? Können sie Sarren aufhalten? Oder ist es bereits zu spät? Das Cover ist atemberaubend. Die intensiven Farben lassen es richtig lebendig erscheinen. Außerdem liebe ich, wie detailliert es ist - das grüne Feuer in der Iris, die Glitzersteine am unteren Rand des Auges und die schwarzen Flügel, die aussehen wie die eines Schmetterlings ringsherum. Die grün-schwarze geschwungene Schrift des Titels rundet das Cover perfekt ab. Allison hat schwer mit ihrem Dasein als Vampir zu kämpfen. Hatte Zeke sie doch kurz vorher noch aufgebaut und ihr ihre Menschlichkeit gezeigt, so weiß sie nun nicht mehr, wie sie diese behalten soll. Allie will Rache, um jeden Preis und verliert so immer mehr ihr wahres Selbst. Doch sie gibt nicht auf und kämpft bis zum Schluss. Kanin und Allie haben eine besondere Verbindung zueinander. Er ist sehr stolz auf seinen Schützling. Oftmals wirkt der Meistervampir streitschlichtend und sehr verständnisvoll. Jackal ist sehr schwierig. Mal unterstützt er seine "Familie", mal fällt er ihnen in den Rücken. Er ist ein Einzelgänger, der nicht immer so hart ist, wie er tut. Sarren ist völlig durchgeknallt und psychopathisch. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Kanin und seine Schützlinge leiden zu sehen und sie dann zu vernichten. Er ist sehr beängstigend und skrupellos. "Unsterblich - Tor der Ewigkeit" ist ein guter Abschluss der Trilogie. Manchmal haben sich die Seiten ganz schön dahingezogen, dann kamen wieder spannendere Stellen, aber alles in allem, hat es mir schon gefallen.

Lesen Sie weiter

Ich hatte das große Glück, dass mir der dritte Band der Trilogie vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt wurde. Danke nochmal an dieser Stelle. Worum geht's? Da dies der dritte und abschließende Band der Trilogie ist, möchte ich gar nicht so viel auf den eigentlichen Inhalt eingehen. Nur so viel: diese Trilogie von Julie Kagawa dürfte für jeden was sein, der auf Vampirgeschichten mit großen Fokus auf die Charaktere und besonderem Setting steht. Die Trilogie ist nämlich nicht nur eine Vampirgeschichte, sondern in Kombination mit dem postapokalyptischen Setting wirklich außergewöhnlich. Vampirgeschichte trifft auf Postapokalypse? Wer jetzt denkt, dass diese Kombi nicht klappt oder total an den Haaren herbeigezogen ist, der hat sich wirklich getäuscht. Ich hatte am Anfang der Trilogie auch sehr große Bedenken, diese waren allerdings unbegründet. Julie Kagawa schafft mit diesen Büchern eine wirklich außergewöhnliche Welt mit einer sehr schönen bedrohlichen Atmosphäre. Durch die Verflechtung einiger Elemente einer Postapokalypse gelingt es Kagawa das Genre der Vampirgeschichten völlig neu aufleben zu lassen. Es erwartet einen bei dieser Trilogie eine sehr düstere Stimmung und wirklich toll inszenierte Actionszenen ala "The Walking Dead". Ich bin von Kagawa's Idee und ihrer Umsetzung immer noch richtig begeistert. Schreibstil und Übersetzung: Die Übersetzung von Charlotte Lungstrass-Kapfe fand ich wirklich sehr angenehm zu lesen. Und obwohl dies der dritte Band ist, gelingt der Einstieg in die Geschichte durch die flüssige und unkomplizierte Übersetzung wirklich toll. Warum also nur 3 Sterne? Ich hab ca 1 Jahr auf diesen finalen Band gewartet und bin mit wirklich sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Band 1 und 2 der Trilogie habe ich letztes Jahr verschlungen und haben mich einfach total vom Hocker gehauen, was ich selbst nie erwartet hätte. Vielleicht waren deswegen meine Erwartungen bei dem dritten Band auch so hoch. Mich hat es leider absolut nicht gefallen wie sich ab ca der Mitte des Buches einige Charaktere verhalten haben. Ständig drehten sich Gespräche und Diskussionen im Kreis. Teilweise wurden fast 1:1 bisherige Elemente von Dialogen erneut wiedergegeben. Ich hatte dadurch einfach nicht das Gefühl, dass die Handlung voran kommt. Darüberhinaus hatte ich ehrlich gesagt den Eindruck als müsse die Autorin dringend irgendwelche Seiten füllen. Man hätte das Buch locker um ca 100-150 Seiten kürzer fassen können, denn diese gewissen Déjà-vu Gespräche haben weder die Handlung noch die Charaktere irgendwie weiter gebracht. Gegenüber diesem sehr langgezogenen Mittelteil fand ich den Schluss teilweise sehr übereilt und hätte mir hier dann mehr Erklärung gewünscht. Fazit: Nichts desto trotz ist diese "Unsterblich" Trilogie von Julie Kagawa wirklich unterhaltsam und allenfalls durch die Kombi aus Vampirgeschichte und postapokalyptischen Setting ein sehr außergewöhnliches Lesevergnügen.

Lesen Sie weiter

Cover: Dieses ist mein liebstes Cover, da ich dort das Auge mit der grünen Farbe bisher am schönsten finde. Meinung: Ich muss zugeben, dass ich gespaltener Meinung bin, denn einerseits war es ein Buch voller Spannung, blutigen Kämpfen und auch einigen Wendungen, aber auch voller Charakterveränderungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Beginn: Wenn ich auf den Anfang des Buches eingehe, kann ich nur sagen, dass dort Sachen passieren, die für den weiteren Handlungsverlauf keine Rolle spielen, sodass ich mich durchringen musste, das Buch nicht wegzulegen. Ich glaube sowieso, dass durch die Pause zwischen Band 1 und 2 die Emotionen im vorherigen Band nicht mehr auf diesen übertragen werden konnten. So war ich am zweiten Band gefesselt und zu Tränen gebracht worden, während in diesem teil der Funken von meiner Seite aus nicht übergesprungen ist.schade, aber nicht zu ändern. Auch zum Anfang war ich irritiert, wie sich die Protagonistin verhält. Solche Ansichten war ich nicht gewohnt von ihr und es kam nicht glaubhaft rüber. Dieses ganze auf den ersten 120 Seiten hätte man sich also sparen können. Denn eine naive sture Protagonistin lädt einen nicht sehr ein, aber das Blatt wendet sich auch wieder. Positiv ist natürlich die Spannung anzumerken, wobei ich die sehr häufigen blutigen Szenen irgendwann für überholt und als too much empfunden habe. Ende: Nichtsdestotrotz bin ich ein großer Fan vom Finale bzw der Endsituation. Sowohl eine harmonische als auch überaus schlüssige Auflösung der ganzen Geschichte. Ob es ihnen gelingt alles zu retten, bleibt aber offen. Charaktere: Am meisten liebe ich Kanin, denn dieser Charakter bleibt seinen Mustern treu und war immer für Ally da. Zudem kann ihr Bruder im Blute mit seinem trockenen Humor aus der langweiligsten Situation eine gute machen. Fazit: Bei mir ist der Funken wie gesagt leider nicht übergesprungen, aber trotzdem schließe ich somit eine Reihe ab, die nicht von den glitzernden Vampiren beherrscht wird, sondern auch mal die Monstern in ihnen zeigt. Also für alle, die sowas mögen, ist die Unsterblich-Reihe mit einem grandiosen zweiten Band eine Empfehlung.

Lesen Sie weiter