Leserstimmen zu
Dark - Alex Cross 18

James Patterson

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Weihnachten steht kurz bevor und eigentlich will Alex Cross dieses Fest ganz in Ruhe mit seinen Lieben verbringen. Doch seine Familie sind Kirchgänger und als ihn der Pastor bittet, sich der Sache des Diebstahls aus dem Opferstock anzunehmen, kann er nicht nein sagen. Zusammen mit seinem besten Freund John Sampson macht er sich ans Werk und tatsächlich gelinkt es den beiden, den Dieb in der St. Anthony Kirche zu stellen. Es handelt sich um einen alten Bekannten von Alex Cross, der nunmehr Weihnachten hinter Gittern verbringen kann. Nun steht eigentlich einem familiären Fest nichts entgegen. Immerhin haben Nana Mama, Alex Großmutter, Bree, seine Frau, sowie seine Kinder Jannie, Damon und Ali bereits alle Vorkehrungen getroffen. Dieses Jahr hat Familie Cross sogar ein zusätzliches Mitglied: Pflegekind Ava. Leider kann Klein-Ali nicht beim eigentlichen Weihnachtsfest bei seiner Familie sein, da er die Feiertage bei seiner Mutter verbringt. Doch alle wissen, dass er dort glücklich ist und auch Familie Cross ist froh, alle gesund und munter beieinander zu sein. Allerdings erhält Alex noch während des Weihnachtsessens einen Anruf, der die festliche Stimmung vollends zerstört, denn er wird zu einem Einsatz gerufen. Henry Fowler hat seine Ex-Frau Diana, deren neuen Ehemann Dr. Barry Nicholson und die drei gemeinsamen Kinder Jeremy, Chloe und Trey als Geiseln genommen und droht, ihren Leben ein Ende zu setzen. Allen ist klar, dass lediglich Psychologe Alex Cross in der Lage ist, Kontakt zu Henry aufzunehmen und die ganze Situation unblutig zu beenden. Nach langen und zähen Verhandlungen gelingt es Alex tatsächlich, die Geiseln in Sicherheit zu bringen, doch ein ruhiges Weihnachtsfest ist ihm einfach nicht vergönnt - denn eine alte Feindin ist auf dem Weg, um Washington in Angst und Schrecken zu versetzen ... Der 18. Band der Alex-Cross-Reihe! Der Plot wurde authentisch und abwechslungsreich erarbeitet. Tatsächlich hat es Protagonist Alex Cross hier mit zwei "größeren" Fällen zu tun, die jedoch chronologisch angelegt sind, was hier leider zu kleinen Längen führte, denn erst wurde der eine Fall "abgearbeitet", bevor er sich dem nächsten widmen konnte. Ich persönlich mag die Bücher der Reihe mehr, wo mehrere Fälle parallel den Protagonisten beschäftigen. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Ich muss ja gestehen, neben dem Protagonisten Alex Cross selbst, habe ich ja einen Narren an seiner Großmutter Nana Mama gefressen, denn die Frau weiß trotz ihrer 90 Jahre ganz genau, wie sie ihren Kopf durchsetzen kann und auch gegen jüngere und deutlich größere Kerle ankommt. Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, sodass sich abschießend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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