Leserstimmen zu
Ein Geschenk zum Verlieben

Karen Swan

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Der Klappentext suggeriert möglicherweise etwas anderes, als das Buch tatsächlich ist...wobei ich in diesem Fall eher positiv überrascht war. Chick-Lit,..ja, im weitesten Sinne...aber nicht ganz das klassische Schema. Und persönlich hat mir gerade das besonders gefallen. Ein bisschen mehr Pepp, ein bisschen mehr Spritzigkeit,....ein bisschen mehr Kreativität vielleicht auch. Genrell fand ich die Grundidee des Schmucks besonders schön und, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich bin fast neidisch geworden auf Robs Frau. Alles in allem finde ich aber besonders die krassen Unterscheidungen der zwei 'Kreise' in denen sich Laura aufhält besonders spannend. Der flüssige Schreibstil rundet das ganze ab und fordert fast schon zum gemütlichen auf der Couch lesen an regnerischen Tagen auf. Fazit: Mit einem Tee und einer Decke auf dem Sofa würde ich das Buch auch noch zehn Mal lesen.

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Das Buch beginnt mit einem traurigen Brief einer sterbenden Mutter, die sich von ihren sechsjährigen Zwillingen Laura und Lilly verabschiedet. Anschließend lernt der Leser Laura Cunningham, die inzwischen erwachsene Schmuckdesignerin kennen. Sie hat sich selbstständig gemacht und arbeitet zurückgezogen in einem Cottage an Meer. Sie lebt mit ihrem Freund Jack und Hund Arthur zusammen und ist eng mit der jüngeren Fee befreundet. Lauras Radius ist sehr eingeschränkt und sie gibt nur wenig von sich preis. Der Leser spürt, dass Laura aufgrund eines Schicksalsschlags traumatisiert sein muss, erfährt aber lange nicht, was es damit auf sich hat. Kurz vor Weihnachten erhält Laura von dem reichen Rob Blake den Auftrag für seine Frau eine Kette mit sieben Charms zu ihrem Geburtstag am 23. Dezember anzufertigen. Laura lehnt zunächst ab, da ihr die Zeit zu knapp erscheint, neben den weiteren Aufträgen sieben individuelle Anhänger zu fertigen, die das Leben von Robs Ehefrau Cat darstellen sollen. Die Bezahlung ist allerdings mehr als vielversprechend und da Laura ihrem Freund den langjährigen Traum einer Strandhütte zu Weihnachten erfüllen möchte, willigt sie doch ein. Um die sieben Charms anfertigen zu können, muss Laura sieben Personen, die Cat nahestehen u.a. ihren Ehemann Rob, Schwester Olive, ihre Schulfreundin Kitty, Fitnesstrainer Orlando, Exfreund Alex, Freundin Sam und ihre Arbeitgeberin Min, interviewen. Auf einer Reise in den Winterort Verbier lernt sie die Clique um die als herzensgut, sympathisch und sehr attraktiv beschriebene Cat kennen. Auch Laura ist zunächst überwältigt von Cats Erscheinung. Nach und nach lernt sie Cat besser kennen, freundet sich sogar mir deren alten Schulfreundin Kitty an und wird in die Welt der Schönen und Reichen aufgenommen. Verbunden mit dieser Annäherung entfremdet sich Laura mehr von ihren Bezugspersonen Jack und Fee, die ihr Halt gaben und sie lernt nicht nur Cat und deren Schattenseiten sondern auch sich selbst besser kennen. Gegen Ende des Romans wird auch endlich auf den Beginn des Buches Bezug genommen und der Leser erfährt mehr aus Lauras Vergangenheit, wie und warum sie so eng mit Jack und Fee verbunden ist und was es mit ihrer Schwester Lilly auf sich hat. "Ein Geschenk zum Verlieben" ist schöner, ruhiger, trauriger Roman, den man in den Wintermonaten lesen sollte. Titel und Cover deuten zwar eine Liebesgeschichte in der Vorweihnachtszeit an, der Roman ist aber keinesfalls trivial oder vorhersehbar. Laura ist eine sehr sympathische Protagonistin, die Geheimnisse hat, die der Leser in Gänze erst am Ende des Romans erfährt. Laura fällt aus ihrer Rolle heraus, die sie über lange Zeit gespielt hat und findet wieder zu sich selbst, auch wenn das mit Abschiednehmen zu tun hat. Der Roman ist sehr emotional und eindringlich beschrieben, gibt jedoch Hoffnung auf einen Neuanfang.

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Schmuckdesignerin Laura bekommt kurz vor Weihnachten einen ganz speziellen Auftrag. Robert Blake möchte seiner Frau Cat eine Kette schenken, die deren ganzes Leben abbildet. Dafür soll Laura die sieben wichtigsten Personen im Leben von Cat befragen und daraus dann sieben passende Anhänger machen. Erst ist Laura beeindruckt von Cats Schönheit und Liebenswürdigkeit und dem High-Society-Alltag. Doch bald merkt sie, dass die sorgfältig polierte Oberfläche nicht die ganze Wahrheit ist... Nachdem ich die ersten 20 Seiten gelesen habe, hat mir die Geschichte so gut gefallen, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar angenommen habe. Nach weiteren 70 Seiten habe ich diese Entscheidung echt bereut. Die Geschichte und vor allem die Personenzeichnung triefen vor Klischees. Ständig wird die tragische Vergangenheit der Protagonistin angedeutet und damit versucht, die Spannung künstlich zu pushen, auch wenn man sich als Leser relativ bald zusammenreimen kann, was ungefähr passiert sein muss. Zudem ist Laura das typische hässliche Entlein, bildhübsch, realisiert das selber aber nicht so richtig, der Dauerfreund der ruhige fürsorgliche Handwerker, die Freundin das lustige überdrehte Energiebündel, die männliche Hauptfigur der erfolgreiche gutaussehende Geschäftsmann etc. Aber bei einem Rezensionsexemplar gibt es kein Kneifen, da musste ich durch. Also habe ich zähneknirschend weitergelesen. Und dann hat mich das Buch gepackt. Ja, die Geschichte bleibt auch nach dem ersten Drittel eher seicht und in vielen Wendungen absehbar. Aber die Autorin hat es mit ihrem unglaublich flüssigen Schreibstil geschafft, dass ich noch ein Kapitel gelesen habe, und noch eins, und noch eins, bis ich das ursprünglich mit Naserümpfen wieder zur Hand genommene Buch innert kurzer Zeit ausgelesen hatte. Und ich war von der Geschichte zwar nicht völlig hingerissen, aber sehr viel zufriedener, als dass ich das nach dem ersten Viertel gedacht hätte, weil ich trotz der vielen Klischees einfach gut unterhalten wurde. Wer also einen klassischen Liebesroman mit Weihnachtsflair sucht und keine tiefgründige Lektüre erwartet, dem kann ich " Ein Geschenk zum Verlieben" durchaus empfehlen.

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Inhalt: Die Welt der Schmuckdesignerin Laura ist klein und überschaubar. Nach einem Schicksalsschlag sind ihr Freund Jack, ihre beste Freundin Fee und ihr Hund Arthur ihre Familie. Bis an einem Wintertag der attraktive Rob Blake im Atelier auftaucht, mit einem ungewöhnlichen Anliegen: Er möchte seiner Frau eine Kette mit sieben Anhängern schenken, von denen jeder für einen besonderen Menschen stehen soll. Dafür soll Laura die sieben wichtigsten Personen in deren Leben interviewen. Laura willigt ein und lernt ein ganz neues Leben kennen voller Luxus und Extravaganz. Doch bald muss sie erkennen, dass nicht alles so glanzvoll ist, wie es auf den ersten Blick scheint … (Verlagswebseite) Cover: Winterlich, weihnachtlich, fällt einem spontan dazu ein. Das Cover war für mich das Highlight überhaupt. Der Betrachter schaut durch eine Art Torbogen auf schneebedeckte Stufen auf denen eine blonde Frau im hellen Mantel und ein dunkelgekleideter Mann stehen. Es klingt nach wenig und ist auch sehr schlicht. Gerade das macht für mich den Reiz aus. Das Cover avanciert wirklich zu einem der schönsten Cover, die ich dieses Jahr in den Händen hatte. Was kann noch dazu gesagt werden: Es ist ein typischer Liebesroman, man weiß schon nach wenigen Seiten – genauer gesagt 16 Seiten – mit wem sie später zusammenkommen wird. Das ist aber gar nicht schlimm. Wer sich einen Liebesroman kauft, muss damit rechnen. Für mich muss ein guter Liebesroman vorhersehbar aber dennoch überraschend sein. Es ist vorhersehbar, dass es ein Happy End geben wird, auch mit wem ist ziemlich klar, aber: Der Weg dorthin darf gerne überraschen. Das Buch zog sich an einigen Stellen leider sehr. Auch gerade die Protagonistin machte es mir nicht sehr leicht sie zu mögen. Ständig war sie dran, dass es ihr ja so viel Spaß machen würde, aber das dürfe es ja nicht. Dazu dieses große Geheimnis das erst in Kapitel 40 von 46 geklärt wurde. Herrgott, ich hätte Laura gerne so gerne mal einen Schubs in die richtige Richtung gegeben, aber wie es beim Lieberoman so ist: Am Ende war alles wieder gut. Ich muss der Autorin allerdings auch noch ein Lob aussprechen: Kitty – auch wenn ich den Namen einfach schrecklich finde – ist wunderbar gezeichnet. Eine Mutter, die in sieben Jahren fünf Kinder bekam, ein wortkarger aber liebvoller Ehemann, ein lautes Haus voller Kinder und ein spukendes Lama am Gartenzaun. Ein herrlich mütterlich schräger Charakter, der mich restlos begeisterte. Schade dass das nicht die Protagonistin schaffte. Fazit: Es ist ein Buch mit vielen kleinen Fehlern, die alleine kaum wirken aber in der Summe das Buch unrund werden lassen. Es ist wie die leicht versalzene Suppe, sie ist nicht widerlich aber auch kein Hochgenuss. Dieses Buch hat einige Höhen aber genauso viele Tiefs und Längen, aber dennoch ist es nicht schlecht. Es ist nicht richtig gut, aber halt auch nicht wirklich schlecht. Sehr guter Durchschnitt. Deshalb von mir ein „gut“ und eine klare Weiterempfehlung.

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Bei dem Cover musste ich erst mal an Venedig im Winter denken. Ich war zwar noch nie in Venedig, aber die Treppenstufen und das verliebte Paar brachten mich sofort zu dieser Association. Für mich ist der Mann auf dem Cover Robert Blake, doch wer seine Begleiterin ist ,möchte ich nicht verraten. Ich habe natürlich nicht an seine Frau gedacht, doch kamen mir immer wieder Zweifel, am Ende sollte sich für mich zeigen, wer mit Robert Blake dort wohl die Stufen hinauf geht. Und vor allem, was in dem roten Umschlag ist. Die ersten etwa 150 Seiten ließen sich schleppend lesen. Zu offensichtlich die Handlung. Der Sprung von Laura aus ihrem Leben in die High Society. Doch ab Mitte des Romans ließ mich der Roman nicht mehr los, zum Unmut meines Mannes, der lieber schlafen wollte. Karen Swan schreibt sehr anschaulich. So habe ich mir das Atelier wie eine der Pfahlbauten in St. Peter- Ording vorgestellt. Da hätte ich wohl auch gerne meine Bastelwerkstatt, wobei ich dann wohl eher mehr zum Lesen als zum Basteln kommen würde. Für Laura ist das der Ort um in Ruhe ihre Charms in Handarbeit herzustellen. Sie ist für mich eine Frau mit wenig Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Und nur so schlittert sie auf die sehr charmante Art und Weise in eine Gesellschaft voller Zurschaustellung und Oberflächlichkeit. Mir ist die Hauptperson sehr sympathisch. Ich würde mich in den Kreisen auch nicht wohl fühlen, aber mich von dem Glamour mitreißen lassen. Für mich war das Buch eine schöne Lektüre für Vollmondnächte und Sonnentage. Wer ein Fan von Liebesromanen ist, macht mit diesem Buch nichts verkehrt.

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Inhaltsangabe: Nach einem Schicksalsschlag ist die Welt der Schmuckdesignerin Laura klein und überschaubar. Ihr Freund Jack, ihr Hund Arthur und ihre beste Freundin Fee sind ihre Familie. Jemand anderen hat sie nicht mehr. An einem Wintertag betritt Rob Blake Lauras Atelier. Er kommt mit einem ungewöhnlichem Anliegen. Er möchte seiner Frau Cat eine Kette mit sieben Anhängern schenken. Jeder Anhänger steht für einen besonderen Menschen in Cat's Leben. Laura soll dafür die sieben wichtigen Personen interviewen und den perfekten Anhänger für sie anfertigen. Laura willigt ein und lernt ein komplett neues Leben kennen, voller Luxus und Extravaganz. Doch auch Laura erkennt schon bald, dass nicht alles so glanzvoll ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Meine persönliche Meinung: Ein Geschenk für Tiffany hat mich schon damals sehr begeistern können. Als ich gesehen hab, dass es ein neues Buch von Karen Swan gibt, war für mich sofort klar, dass ich auch dieses lesen muss. Als ich die ersten Seiten angefangen hab zu lesen, wusste ich sofort, dass es wieder eine ganz wunderbare Geschichten werden wird. Karen Swan verzaubert mit ihrem Schreibstil und ihrer Art die Geschichten aufzubauen. Das Buch beginnt mit dem Prolog und einem Brief, den eine sterbende Mutter an ihre beiden 6-jährigen Zwillinge schreibt. Eines der beiden Zwillinge ist Laura. Laura ist 32 Jahre alt, als der Leser sie kennenlernt. Von ihrer Zwillingsschwester Lilibet ist sehr lange nie die Rede. Spannung und Neugierde war somit fortan da. Von dem Verbleib ihrer Schwester erfährt man doch erst etwas später. Protagonisten, die man allesamt sehr gut kennenlernt. Personen, die dem Leser so real und greifbar nahe vorkommen. Die Autorin schafft es, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen, als würde man alles selbst erleben. Laura mochte ich sehr sehr gerne. Anfangs weiß man noch nicht, welchen Schicksalsschlag sie erlitten hat, weshalb sie nun ohne Familie ihr restliches Leben verbringen muss. Ihr Freund, ihr Hund und ihre beste Freundin sind ihr ein und alles. Ihr Beruf macht ihr Leben noch so richtig vollkommen. Als sie Rob Blake kennenlernt, und sie dessen Auftrag annimmt, verändert sich ihr Leben von heut auf morgen grundlegend. Aber auch ihre Beziehung zu Jack und Fee wird nicht mehr so sein, wie es einmal war. Mit Laura lernen wir Cat's Leben kennen. Wie sie ihre Kindheit verbrachte und wie sie zu dem Menschen wurde der sie heute ist. Cat bekommt stehts das was sie will. Sie setzt sich in ihrem Leben und bei ihren Mitmenschen durch und lässt sich auch nie etwas gefallen. Eine wunderschöne und noch dazu sehr reiche Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. Aber auch sie verbirgt das ein oder andere Geheimnis vor ihren Lieben. Sehr lange bleibt die Geschichte regelrecht offen und der Leser weiß nicht, in welche Richtung sie sich noch entwickeln würde. Viele Wendungen gab es, die mich jedes mal völlig überrascht haben. Definitiv ein Buch, dass man kaum schafft es zur Seite zu legen, wenn man es einmal zu lesen begonnen hat. Eine wunderschöne Geschichte, die zum schmunzeln einlädt, aber auch zum Tränen vergießen. Mitreißend, einfühlsam und berührend erzählt uns Karen Swan das Leben der überaus sympathischen Protagonistin Laura. Ich habe stets mit Laura mitgefühlt und sie wahnsinnig gerne auf ihrem neuen Weg in ihrem Leben begleitet. Ich empfehle Karen Swan's Bücher sehr sehr gerne weiter und bisher waren alle noch so begeistert wie ich. Daher eine amsolute Leseempfehlung von mir. Ihr werdet Laura und ihre Geschichte mögen und definitiv traurig sein, wenn ihr dem Ende immer näher kommt.

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Wunderbar emotional und aufrührend

Von: Christiane Petra

30.06.2015

"Ein Geschenk zum Verlieben" ist mir durch die durchweg positiven Rezensionen aufgefallen, obwohl der Roman an sich schon älter ist. Ich muss sagen, das ich sowohl die deutsche Variante als auch die englische Variante als eBook gelesen habe und ich leider wieder einmal sagen muss, dass mir die englische Variante besser gefallen hat. Die Dialoge und Szenen der Figuren, die hier gerade in den Interviews von wichtiger Bedeutung sind , kamen im englischen Original einfach besser bei mir als Leser an. Das soll aber die deutschen Leser nicht abschrecken, denn natürlich ist auch die deutsche Variante lesbar. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Schmuck Designerin Laura und ihr Kunde Rob Blake. Dieser möchte ein ganz besonderes Schmuckstück für seine Frau anfertigen lassen. Es sollen nach erfolgten Interviews mit sieben , ganz außergewöhnlichen wie unterschiedlichen Freunden seiner Frau, genau die identische Anzahl Charmes für ein Armband hergestellt werden. Soweit die Kurzfassung. Mein Wissen bleibt aber nicht abstrakt, sondern Karen Swan nimmt sich die Zeit mir die Lebensumstände von Laura zu erklären, näher zu bringen und auch ihre emotionale Seite zu zeigen und warum sie selbst zum Beispiel immer noch nicht verheiratet ist. Da das ganze natürlich ein bisschen einseitig wäre, widmet sie sich mit gleicher Sorgfalt auch Cat, der Frau von Rob Blake und erzählt mir aus ihrer Kindheit und wie sie zu dem Menschen geworden ist, der sie heute ist. Insgesamt eine unterhaltsame wie interessante Darstellung der beiden Frauen, die Karen Swan mir da anbietet. Das dies noch nicht alles gewesen sein kann- das denke ich kann sich jeder selber vorstellen. Interessant ist die Charakterwandlung die Karen Swan ihrer Hauptfigur auf den Leib schreibt. Wie als ob sie zu sich selbst und ihrem wahren Ich finden würde , darf ich die Figur bei ihrer Wandlung begleiten und mich Zeile um Zeile, Seite um Seite und Kapitel um Kapitel immer wieder aufs Neues überraschen lassen, was die Schriftstellerin für mich bereit hält. Einiges habe ich erahnen können, aber vieles blieb auch überraschend und machte die Entdeckung der "neuen" Laura interessant wie abwechslungsreich für einen Liebesroman, den man zunächst erwartet hätte. Das Buch nahm so eine ganz andere Wendung, als ich es erst gedacht hatte und ich war sehr positiv überrascht von dem Schreibstil der Autorin, der auf der einen Seite völlig frei und offen war und zugleich mitreißend und emotional. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich das Buch dann zugeklappt. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein, dass ich lese.

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Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag): Die Welt der Schmuckdesignerin Laura ist klein und überschaubar. Nach einem Schicksalsschlag sind ihr Freund Jack, ihre beste Freundin Fee und ihr Hund Arthur ihre Familie. Bis an einem Wintertag der attraktive Rob Blake im Atelier auftaucht, mit einem ungewöhnlichen Anliegen: Er möchte seiner Frau eine Kette mit sieben Anhängern schenken, von denen jeder für einen besonderen Menschen stehen soll. Dafür soll Laura die sieben wichtigsten Personen in deren Leben interviewen. Laura willigt ein und lernt ein ganz neues Leben kennen voller Luxus und Extravaganz. Doch bald muss sie erkennen, dass nicht alles so glanzvoll ist, wie es auf den ersten Blick scheint … Meine Einschätzung: Dies ist mein zweiter Roman aus der Feder von Karen Swan und obwohl er um die Weihnachtszeit spielt, kann man ihn doch auch getrost Mitte Juni lesen - das nur vorweg. Karen Swans Schreibstil war auch hier wieder angenehm und flüssig zu lesen, wenn sich auch die Handlung recht schleppend entfaltete - dazu aber später mehr. Nichts desto trotz fesselte mich das Geheimnisvolle rund um Laura, denn eine Frage stellte man sich immer wieder: Wo ist Lilibet und WAS war der Schicksalsschlag? Bei der Handlung, wie ich schon erwähnte, entwickelte sich alles irgendwie langsam und schleppend. Nach knapp 200 Seiten war noch nichts nennenswertes geschehen und man begann sich die Haare zu raufen, denn man hatte schon einiges gelesen und war noch immer nicht schlauer geworden - frustrierend! Doch je weiter sich die Handlung fortführte, desto mehr Enthüllungen wurden gemacht, Wendungen traten ein und Überraschungen wurden geöffnet mit denen man im Leben nicht gerechnet hätte. Hier hat die Autorin am Ende von allem ein Bisschen in die Mischung geworfen. Was die Charaktere angeht bin ich zwiespältig, denn lange war mir keiner von ihnen wirklich sympathisch - einzig vielleicht Kitty, die so echt und ungekünstelt wirkte. Ich dachte mir gerade in Bezug auf Robs Frau Cat, dass niemand SO perfekt sein kann und auch sonst wollte ich einfach nicht so wirklich warm mit ihnen werden. Sie alle tragen eine Fassade zur Schau, die zu bröckeln beginnt, wenn man näher hin schaut. Doch im letzten Drittel des Romans änderte sich, denn genau diese Fassaden bekamen Risse und man erhaschte einen Blick auf die wirklichen Menschen dahinter und gerade Laura zeigte was wirklich in ihr steckte. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen waren wichtig für den Verlauf der Handlung und die Dynamik änderte sich durchweg durch das Buch. Jack und Laura verband in meinen Augen eher ein geschwisterliches Verhältnis und fühlte sich falsch an. Das führt mich zu Fee, die mir nie wie eine wirkliche Freundin für Laura vor kam. Die Chemie hingegen zwischen Rob und Laura, sowie Laura und Kitty stimmte von Anfang an und fühlte sich richtig an. Alles in allem ein wirklich toller Roman zur Weihnachtszeit mit kleineren Schwächen über die man im Gesamtbild hinweg sehen kann. Mein Fazit: 4 Sterne - lesenswert, empfehlenswert und ein Buch voller Überraschungen.

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