Leserstimmen zu
Seit du tot bist

Sophie McKenzie

(2)
(4)
(0)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Seit du tot bist

Von: mamenu

21.08.2017

Klapptext Die Hoffnung lebt - und wird dich zerstören Gens Tochter kam vor acht Jahren tot zur Welt. Nun steht eine fremde Frau vor ihrer Tür und behauptet, dass sie lebt. Dass alle bei der Geburt Anwesenden gekauft waren, damit jemand Gen ihr Baby wegnehmen konnte. Zunächst hält Gen das für einen geschmacklosen Scherz. Aber etwas in ihr sagt ihr, dass die Frau die Wahrheit sagt, und eine trügerische Hoffnung keimt in ihr auf. Aber wer sollte so etwas tun, falls es tatsächlich wahr ist? Es kann nur jemand aus ihrem engsten Umfeld gewesen sein .. Meine Meinung Dieses Buch habe ich schon länger in meinem Regal stehen. Warum kann ich gar nicht genau sagen, denn der Klapp-Text hört sich ganz gut an. Ich denke eher, das Cover hat mich nicht richtig angezogen,da es doch sehr schlicht gehalten ist. Doch jetzt habe ich mich endlich dazu entschlossen, es zu lesen. Am Anfang dieser Geschichte war ich doch noch ein wenig skeptisch, da ich bis zur Hälfte des Buches nicht so richtig an Spannung aufbauen konnte. Es wurde viel über Gens leben geschrieben, was alles so passiert ist und warum ihr Mann unbedingt nochmal eine Künstlerische Befruchtung wollte, aber Gen sich nicht richtig dazu bewegen konnte. Dies war mir dann doch etwas zu viel und zu langatmig.Ab der Hälfte der Geschichte hat sich das Blatt dann gewendet und ich konnte kaum das Buch aus der Hand legen .Denn ab da fing Gen an, Nachforschungen anzustellen, ob ihre Tochter vor acht Jahren wirklich Tod zur Welt gekommen ist oder ob man sie ihr weggenommen hat. Ich muss sagen, ab da fing bei mir auch das Kopfkino an, denn man kann sich gar nicht vorstellen wozu Menschen alles fähig sind. Also was mir gut gefallen hat, war, das die Autorin bis zum Ende der Geschichte mich echt auf eine falsche Fährte gelockt hat. Das habe ich mir immer wieder bei lesen anders vorgestellt. Doch das war gut so, denn dadurch kam für mich immer wieder Spannung auf. Die Charakteren waren alle für mich sehr gut ausgearbeitet, so das ich alles von ihnen gut nachvollziehen konnte. Sehr sympathisch war mir Gen, denn mit ihr habe ich richtig mitgefiebert beim Nachforschen und habe auch mit ihr gelitten. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht, so das man sehr gut durch dieses Buch lesen konnte. Da dieser Thriller nicht sehr blutrünstig ist können auch Leser mit schwachen Nerven ihn gut lesen, was bei einem Thriller nicht immer der Fall ist. Mir hat es mal wieder sehr Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich werde auf jeden Fall schauen was es noch von dieser Autorin zu lesen gibt. Denn dies war mein erstes Buch von ihr.

Lesen Sie weiter

Vor acht Jahren musste Geniver das schlimmste durchmachen, was einer werdenden Mutter nur passieren kann. Ihr Kind starb kurz vor der Geburt im Mutterleib, per Notkaiserschnitt wurde sie entbunden und Beth ist nichts als eine ferne Erinnerung. Wie sehr hatte sie sich auf das Kind gefreut. Zusammen mit ihrem Mann Art, einem erfolgreichen Geschäftsmann, wollte sie mit ihrer kleinen Familie glücklich werden. Seitdem ist Gen nie wieder schwanger geworden. Art, der sich so sehr ein eigenes Kind wünscht, hatte Gen immer wieder überreden können, es mit künstlicher Befruchtung zu versuchen, doch auch dies schlug jedes Mal fehl. Vor einem Jahr hatten sie es letztmalig versucht. Nun drängt Art auf einen erneuten Versuch, doch Gen weiß, dass sie dafür nicht bereit ist, noch immer hat sie den Verlust ihrer geliebten Beth nicht verkraften können. Dann taucht eines morgens eine ihr unbekannte Frau vor ihrer Tür auf und behauptet, dass ihr Kind noch leben würde. Gen ist fassungslos - wie dreist können Menschen sein, um an Geld zu kommen, denn ja, sie und Art sind vermögend, aber aus solch einem tragischen Schicksal Geld herauszuschlagen? Doch irgendwas lässt Gen keine Ruhe und sie trifft sich mit der Frau. Diese berichtet ihr, dass ihre Schwester vor einem Jahr an Krebs verstarb und sie auf dem Sterbebett ein Geheimnis offenbarte. Gens Kind wurde lebend geboren, die Schwester der Frau war als Krankenschwester mit im OP, ihr Kind wurde direkt nach der Geburt weggeschafft und es wurde ein falscher Totenschein ausgestellt. Gen ist unschlüssig, ob sie der Frau glauben soll, zumal sie später nicht mehr erreichbar für sie ist, doch was wäre wenn? Was wäre, wenn ihre geliebte kleine Beth noch am Leben wäre? Ihr Mann und ihre Freunde tun das Ganze als eine Masche ab, um an Geld von ihnen zu kommen. Gen ist schon fast gewillt, ihnen zu glauben, bis sie in der Zeitung auf einen Artikel stößt, der über den Tod einer noch unbekannten Frau berichtet. Anhand des Fotos kann Gen die Frau eindeutig identifizieren - es ist die Frau, die sich mit ihr getroffen hat und jetzt ist sie tot, verstorben bei einem Unfall mit Fahrerflucht. Zufall? Wohl eher nicht. Gen beschließt, die Sache weiter zu verfolgen, denn es scheint doch zu auffällig, dass diese Frau ausgerechnet so kurz nach einem Treffen mit ihr tödlich verunglückt. Als Gen versucht, den Arzt ausfindig zu machen, der sie damals entbunden hat, muss sie feststellen, dass dieser nicht mehr in der Geburtsklinik arbeitet und auch sonst scheint niemand zu wissen, wo er sich aufhält. Doch Gen ahnt, dass mit ihr ein abgekartetes Spiel gespielt wird und beschließt, nicht eher zu ruhen, bis sie herausbekommen hat, was damals wirklich mit ihrer kleinen Beth geschah ... Was wäre, wenn dein Kind noch leben würde? Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich die Wahrheit erst nach und nach enthüllte und erst ganz zum Schluss herauskommt, was wirklich gespielt wurde. Allerdings muss ich sagen, auch ich wäre an Stelle der Protagonistin mehr als alarmiert gewesen, wenn meine Nachforschungen ergeben hätten, dass die Leute, die bei der Geburt dabei waren, entweder verstorben sind oder unbekannt verzogen. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet, wobei mir die Figur des Lorcan am besten gefallen hat, denn dieser wirkt anfänglich eher abschreckend und doch umgibt ihn etwas Geheimnisvolles, das sich schwer in Worte fassen lässt. Auch die Tatsache, dass er sich nach und nach gegenüber Gen öffnet, änderte nichts an meiner Faszination für ihn. Die Protagonistin Gen empfand ich leider nicht ganz so als gelungen. Irgendwie wirkt sie sehr schwach auf mich und sie erweckt teils einen so hilflosen Eindruck, dass ich mir schwer vorstellen kann, dass sie die ganzen Recherchen ohne einen "starken Mann an ihrer Seite" gepackt hätte. Die Sprecherin, Britta Steffenhagen, hat es durchaus geschafft, die beklemmende Stimmung des Buches einzufangen, doch empfand ich die Sprechweise zwischendrin als etwas monoton, so als wäre sie nicht mit dem Herzen dabei gewesen.

Lesen Sie weiter

Vor acht Jahren musste Geniver das schlimmste durchmachen, was einer werdenden Mutter nur passieren kann. Ihr Kind starb kurz vor der Geburt im Mutterleib, per Notkaiserschnitt wurde sie entbunden und Beth ist nichts als eine ferne Erinnerung. Wie sehr hatte sie sich auf das Kind gefreut. Zusammen mit ihrem Mann Art, einem erfolgreichen Geschäftsmann, wollte sie mit ihrer kleinen Familie glücklich werden. Seitdem ist Gen nie wieder schwanger geworden. Art, der sich so sehr ein eigenes Kind wünscht, hatte Gen immer wieder überreden können, es mit künstlicher Befruchtung zu versuchen, doch auch dies schlug jedes Mal fehl. Vor einem Jahr hatten sie es letztmalig versucht. Nun drängt Art auf einen erneuten Versuch, doch Gen weiß, dass sie dafür nicht bereit ist, noch immer hat sie den Verlust ihrer geliebten Beth nicht verkraften können. Dann taucht eines morgens eine ihr unbekannte Frau vor ihrer Tür auf und behauptet, dass ihr Kind noch leben würde. Gen ist fassungslos - wie dreist können Menschen sein, um an Geld zu kommen, denn ja, sie und Art sind vermögend, aber aus solch einem tragischen Schicksal Geld herauszuschlagen? Doch irgendwas lässt Gen keine Ruhe und sie trifft sich mit der Frau. Diese berichtet ihr, dass ihre Schwester vor einem Jahr an Krebs verstarb und sie auf dem Sterbebett ein Geheimnis offenbarte. Gens Kind wurde lebend geboren, die Schwester der Frau war als Krankenschwester mit im OP, ihr Kind wurde direkt nach der Geburt weggeschafft und es wurde ein falscher Totenschein ausgestellt. Gen ist unschlüssig, ob sie der Frau glauben soll, zumal sie später nicht mehr erreichbar für sie ist, doch was wäre wenn? Was wäre, wenn ihre geliebte kleine Beth noch am Leben wäre? Ihr Mann und ihre Freunde tun das Ganze als eine Masche ab, um an Geld von ihnen zu kommen. Gen ist schon fast gewillt, ihnen zu glauben, bis sie in der Zeitung auf einen Artikel stößt, der über den Tod einer noch unbekannten Frau berichtet. Anhand des Fotos kann Gen die Frau eindeutig identifizieren - es ist die Frau, die sich mit ihr getroffen hat und jetzt ist sie tot, verstorben bei einem Unfall mit Fahrerflucht. Zufall? Wohl eher nicht. Gen beschließt, die Sache weiter zu verfolgen, denn es scheint doch zu auffällig, dass diese Frau ausgerechnet so kurz nach einem Treffen mit ihr tödlich verunglückt. Als Gen versucht, den Arzt ausfindig zu machen, der sie damals entbunden hat, muss sie feststellen, dass dieser nicht mehr in der Geburtsklinik arbeitet und auch sonst scheint niemand zu wissen, wo er sich aufhält. Doch Gen ahnt, dass mit ihr ein abgekartetes Spiel gespielt wird und beschließt, nicht eher zu ruhen, bis sie herausbekommen hat, was damals wirklich mit ihrer kleinen Beth geschah ... Was wäre, wenn dein Kind noch leben würde? Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich die Wahrheit erst nach und nach enthüllte und erst ganz zum Schluss herauskommt, was wirklich gespielt wurde. Allerdings muss ich sagen, auch ich wäre an Stelle der Protagonistin mehr als alarmiert gewesen, wenn meine Nachforschungen ergeben hätten, dass die Leute, die bei der Geburt dabei waren, entweder verstorben sind oder unbekannt verzogen. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet, wobei mir die Figur des Lorcan am besten gefallen hat, denn dieser wirkt anfänglich eher abschreckend und doch umgibt ihn etwas Geheimnisvolles, das sich schwer in Worte fassen lässt. Auch die Tatsache, dass er sich nach und nach gegenüber Gen öffnet, änderte nichts an meiner Faszination für ihn. Die Protagonistin Gen empfand ich leider nicht ganz so als gelungen. Irgendwie wirkt sie sehr schwach auf mich und sie erweckt teils einen so hilflosen Eindruck, dass ich mir schwer vorstellen kann, dass sie die ganzen Recherchen ohne einen "starken Mann an ihrer Seite" gepackt hätte. Die Sprecherin, Britta Steffenhagen, hat es durchaus geschafft, die beklemmende Stimmung des Buches einzufangen, doch empfand ich die Sprechweise zwischendrin als etwas monoton, so als wäre sie nicht mit dem Herzen dabei gewesen.

Lesen Sie weiter

Klappentext Dein Mann, deine Familie, deine Freunde. Du vertraust ihnen blind. Tu es nicht! Gens Tochter Beth kam vor acht Jahren tot zur Welt. Verwunden hat Gen es nie. Eines Tages steht eine fremde Frau vor der Tür und behauptet, dass das Kind lebt. Gen ist schockiert, doch tief in ihrem Inneren glaubt sie der Frau. Aber wer sollte ihr ihre Tochter weggenommen haben, falls es tatsächlich wahr sit? Es kann nur jemand aus ihrem engsten Umfeld gewesen sein … Autorin Sophie McKenzie hat bereits mehr als fünfzehn Romane geschrieben, darunter die preisgekrönte Teenager-Thriller Girl, Missing sowie Sister, Missing und Missing Me. Sie erhielt zahlreiche Preiuse und stand zweimal auf der Longlist für die Carnegie Medal. Seit du tot bist ist ihr erster Thriller für Erwachsene. Sophie McKenzie lebt in London. Inhalt Gen hat es immer noch nicht verwunden, dass ihre Tochter Beth vor acht Jahren tot zur Welt kam. Seitdem liegt ein Schatten über ihrem Leben, und ihre Karriere als Schriftstellerin stagniert. Ihr Mann Art, ein erfolgreicher Unternehmer, versucht sie zu unterstützen, wo er nur kann, ebenso wie ihre beste Freundin Hen. Als plötzlich eine fremde Frau vor der Tür steht und behaptet, Beth sei am Leben, hält Gen dies zunächst für eine schlechten Scherz. Doch zugleich sagt ihr ein Gefühl tief in ihrem Inneren, dass die Frau die Wahrheit sagt. Mit diesem ungeheuerlichen Verdacht gerät ihr Welt ins Wanken. Denn falls ihr Tochter wirklich lebt, muss jemand aus ihrem nächsten Umfeld Gen um ihr Lebensglück betrogen haben. Entgegen aller Vernunft macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – mit schrecklichen Folgen. Meine Meinung Der Klappentext hat mir sehr gut gefallen, ich musste dieses Buch einfach lesen. Leider ziehen sich die ersten Kapitel sehr, dran bleiben lohnt sich allerdings. Die sympatische Protagonistin Gen wächst einem im Buch richtig ans Herz, ich hab mit ihr mitgefühlt und für sie gehofft, ob es sich gelohnt hat müsst ihr selber lesen. Die romantischen Anwandlungen, die zwischendrin an Liebesromane erinnert sind eine gelungene Abwechslung. Fazit Ein leichter Thriller für Zwischendurch.

Lesen Sie weiter