Leserstimmen zu
Der Stundenzähler

Mitch Albom

(1)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 7,99 [D] inkl. MwSt. | € 7,99 [A] | CHF 9,00* (* empf. VK-Preis)

Einfallsreich, anders und mutig. Eine spannende Geschichte, bewegende Konstellationen, magische, aber nicht platte Momente. Ein wunderschönes Buch über unsere Vorstellung von Zeit, den Sinn unseres Lebens, Liebe und Freundschaft.

Lesen Sie weiter

Erster Satz: Ein Mann sitzt in einer Höhle, allein. Schreibstil: Mitch Albom hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, den ich sehr gerne mag. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Zitate: >>Seine Worte - und Sarah's Worte - wehen hinauf zu der fernen Höhle, zu dem einsamen, bärtigen Mann, der dort sitzt. Der Mann ist Vater Zeit.<< >> Der Zeiger einer Uhr findet stets den Weg nach Hause.<< >>Und Dor erklärte, wie die Menschen seit Beginn der Zeitmessung die Fähigkeit verloren hatten, glücklich und zufrieden zu sein.<< Meine Meinung: Dies ist mein zweites Buch von Mitch Albom. Vor Kurzem habe ich "Das Wunder von Coldwater" gelesen und war begeistert, daher wollte ich so schnell wie möglich ein weiteres Buch von diesem Autor lesen. Beim stöbern, bin ich über dieses Buch gestolper. Das Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Dieses Buch behandelt gleich drei Geschichten. Zu Beginn lernen wir Dor kennen. Dor lebt in einer längst vergangenen Zeit. Schon von Kindesbeinen an interessiert er sich für Sonne, Mond und besonders die Zeit. Er entwickelt eine Möglichkeit mit Hilfe von Stöcken, der Sonne und des Schattens, die Stunden zu zählen. Doch diese Neugier wird ihm zum Verhängnis - als Strafe wird er für tausende Jahre von Gott in eine Höhle verbannt. Dort hört er all die Stimmen der Menschen, die sich mehr oder weniger Zeit wünschen. Nach vielen Jahren erhält Dor die Möglichkeite sich aus seiner Verbannung zu befreien. Voraussetzung: Er muss zwei Menschen die Bedeutung der Zeit nahebringen, einem Menschen der nach mehr, dem anderen der nach weniger Zeit verlangt. Diese beiden sind zum einen die junge Sarah und der betagte Victor. Sarah ist eine junge, fleißige aber sehr unsichere junge Frau, die sich ungeliebt und hilflos fühlt. Deshalb möchte sie sich vorzeitig das Leben nehmen. Victor hingegen war schon immer ein sehr erfolgreicher Mann, der nun aber aufgrund seiner schweren Krankheit und seines fortgeschrittenen Alters, seinem Lebensende entgegen sieht. Dies will er aber nicht wahr haben, deshalb sucht er nach Möglichkeiten sich mehr Zeit zu verschaffen. Welche das sind, möchte ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Wird es Dor gelingen Sarah und Victor die wahre Bedeutung der Zeit aufzuzeigen? Wie wir das Leben der drei Protagonisten weitergehen? All das erfahrt Ihr in dieser Geschichte. Fazit: Ein tiefgründiges Buch, das zum nachdenken anregt und viel Freude macht. Bin wieder einmal überzeugt von Mitch Albom's Können.

Lesen Sie weiter