Leserstimmen zu
Club der roten Bänder

Albert Espinosa

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Albert Espinosa hat mir eine andere Sichtweise auf Dinge, Menschen, und die Medizin gebracht. Ich werde versuchen seine Ansichten beim nächsten Arztbesuch zu überdenken und selbst anzuwenden. Es ist erstaunlich wie sehr ein Buch einen inspiriert hat. Der Schreibstiel hat mir auch sehr gut gefallen, da es beim lesen so vorkam, als würde Albert einen Persönlichen Brief an mich schreiben. Und so ist auch das Buch. Extrem Persönlich. (Das macht es so toll) Er hat den umgang mit dem Tod guut rübergebracht und zahlreiche, wertvolle Tipps gegeben zu Freundschaft, Krankheit und Schmerz. Wenn ihr allerdings denkt dass ihr die selbe Geschichte wie aus der Serie von Vox „DER CLUB DER ROTEN BÄNDER“ nur aus der Sicht von Albert, werdet ihr allerdings enttäuscht werden. Mit genau dieser Einstellung bin auch an das Buch rangegangen und es kam nichts von Leo, Emma, Toni, Hugo und Alex. Es wurde nur ein alter Zimmernachbar erwähnt der ihm sehr geholfen hat, und ich schätze das ist dann wohl Benito. Was mir auch nicht so gefallen hat, beziehungsweise was mich eher verwirrt hat sind die Kapitel von den „Gelben“. Ansonsten gebe ich dem Buch 4/5 Punkten.

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Es ist wichtig zu wissen dass dieses Buch keine klassische Geschichte ist. Vielmehr besteht es aus den Erfahrungen, die Albert Espinosa von seinem vierzehnten bis vierundzwanzigsten Lebensjahr gemacht hat - 10 Jahre im Kampf gegen den Krebs. Er spricht von seinen Inspirationen, wie zum Beispiel einem Gedicht, dessen inhaltliche Struktur er auf sein Buch überträgt (was mir als Literaturmensch natürlich gut gefallen hat). Den Hauptteil bilden aber "23 Entdeckungen", die er als besonders wichtig und hilfreich erachtet. Sie handeln von Verlust oder Schmerz, aber auch Glück und Gewinn; und schnell wird deutlich dass dieser Mensch so viel erlebt und erduldet hat, aber niemals seine Lebensfreude erlöschen ließ. Für mich sind diese Erzählungen so besonders, weil sie uns Leser hinter die "Krebs-Geschichte" blicken und die Krankheit hinter sich lassen. So wird der Fokus von den traurigen Aspekten genommen und auf etwas Positives gerichtet. Wir lernen stattdessen die Gedanken des Menschen dahinter kennen und erleben, auch wenn wir das vorher vielleicht schon wussten, dass ein Dauerpatient mehr ist als nur seine Krankheit. Menschen wie Albert Espinosa haben nicht nur eine aufwühlende medizinische Geschichte zu erzählen, sondern vielmehr nützliche Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen. Aus allem was sie erlebt haben kann jeder etwas lernen, und das ist vielleicht das Wichtigste an diesem Buch. Natürlich machen schwer-kranke Menschen sehr unterschiedliche Dinge durch, aber am Ende erlebt jeder die Welt auf eigene Weise - und doch ist was wir lernen irgendwie gleich. Das Leben verbindet uns alle, egal ob wir krank sind oder nicht. Innerhalb der kompakten und leicht zu lesenden Kapitel werden oft Die Gelben erwähnt und ihre Wichtigkeit betont, aber erst am Ende bekommt man eine Erklärung zu dieser Idee. Für Espinosa stehen Gelbe zwischen Freunden und Partnern, kommen und gehen ohne Bindung und verändern unser Leben auf eine ganz besondere Weise. Dabei habe ich trotzdem nicht ganz verstanden, was genau dahinter steht. Ich glaube sein Konzept ist ein sehr persönliches, dass man nur schwer auf eine Ebene bringen kann die für jeden passt. Es hat mich mehr verwirrt als etwas gelehrt; und dadurch hat sich das Buch zum Ende hin etwas gezogen. Generell ist natürlich kein großartiger Spannungsbogen vorhanden, aber das muss es auch gar nicht. Dafür gibt es ja die gleichnamige Fernsehserie, von der ich euch auch bald mehr Einzelheiten erzählen möchte. Ich konnte auf jeden Fall viel aus der Gedankenwelt von Albert Espinosa mitnehmen und werde das Buch sicher hin und wieder lesen, um zu sehen wie sich meine Ansichten verändern und vor allem noch mehr von diesem großartigen Menschen zu lernen. Club der roten Bänder hat mich immer wieder zum Lächeln und Nachdenken gebracht. Ich konnte mich in fast allen Ansichten von Albert Espinosa wiederfinden und wurde nicht selten emotional. Nur der Teil zu den Gelben konnte mich nicht ganz erreichen, aber vielleicht ändert sich das ja in der Zukunft noch. Die Entdeckungen waren jedenfalls erfrischend und ehrlich, aber auch stärkend und hoffnungsvoll. Das Buch ist wie eine Brücke von 'kranken' zu 'gesunden' Menschen, oder vielmehr ein strahlend gelber Bulldozer, der die Grenzen zwischen den beiden Gruppen einreißt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

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Etwas, das mich berührt

Von: F. W. aus Ahorn

15.10.2016

Die Verfilmung von: "Club der roten Bänder" ist ist eine mit der berührensten Verfilmung die ich gesehen habe. Ich bin keine Leseratte und kenne somit das Buch leider nicht. Ich kann es kaum abwarten bis VOX die nächste Folge ausstrahlt. Mich fesselt so gut wie nichts - das schon. Es gibt sehr viele, die durch KREBS sogar beide Beine verloren haben. Also warum soll man seine Geschichte nicht veröffentlichen? Wenn ich an die so vielen unnützen Arztserien denke... Ich sage: Danke an den Autor und an VOX

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Viele kennen die Serie, viele hat sie berührt.... Ich persönlich muss zugeben, dass ich die Serie nicht gesehen habe, einfach aus dem Grund, weil ich nicht wusste, wie emotional sie für mich werden würde. Mein Mann hat sie gesehen und er war begeistert und auch er sagt, dass es sehr emotional war. Nun habe ich mich dazu entschieden, zuerst das Buch zu lesen....das Buch von Albert Espinosa. Hatte nicht damit gerechnet, weil ich mir einfach dachte, dass die Nachfrage so groß sein würde, dass ich keines ergattern würde!!! Worum geht es in dem Buch? Ich selbst wusste nicht so recht, was mich erwartet. Ist es eine einfach Erzählung von Ereignissen? Ist es wie ein Biographie? Oder ist es nur eine Art Ratgeber? Albert Espinosa ist dreizehn Jahre alt, als er die Diagnose "Knochenkrebs" erhält. Doch anstatt sich gehen zu lassen, in Selbstmitleid zu verfallen und einfach nur dahinzuleben, findet er gemeinsam mit fünf anderen "Totgeweihten" (dem Club der roten Bänder) den richtigen Weg zum Glücklichsein. Wie empfand ich das Buch? Ich muss ehrlich sagen, dass ich ein wenig Angst hatte vor dem Buch! Angst einfach davor, mich emotional darauf einzulassen, weil einfach nicht wusste was mich erwartet! Und jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass ich es wirklich toll fand!!! Albert führt einen durch seine Krebslektionen. 23 an der Zahl und einfach jede für sich eine Wucht! Man entdeckt viel logisches und gutes darin. Spürt einfach die Kraft und vorallem die Lebenslust, die Albert versprüht. Merkt zeitweise mit welchem Schmerz er all die Jahre kämpfen musste und doch hat er immer wieder versucht, positives in allem zu sehen. Von allen Menschen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben, das Beste mitzunehmen. Ihre Sichtweise zu verstehen und die Ratschläge zu notieren, die sie ihm gaben. Auch wenn er sagt, dass er sie nicht immer gleich verstanden hat. Dass er sie irgendwann im Laufe der Jahre doch alle verstanden hat, dass sich mit dem Älterwerden viele Geheimnisse gelüftet hat. Mich hat seine Art und Weise einfach fasziniert. Wie er schreibt und wie er immer seine Listen schreibt. Alles aufschreibt, so wie es ihm einst ein Arzt geraten hat. Und ich denke, dass man vieles sehr gut anwenden kann auf das eigene Leben und vielleicht gelingt es mir auch, einige seiner Ratschläge zu beherzigen. Alles in allem muss ich sagen, dass es ein tolles Buch ist von einem tollen Menschen, von dem wir uns alle ein Stück abschneiden können. Der trotzdem ihm der Krebs viel genommen hat, angefangen von einem Lungenflügel, einem Unterschenkel, einem Stück Leber über viele Jahre voller Erfahrung und Beweglichkeit, nie vergessen hat optimistisch zu sein und sein Glück zu suchen! Für mich eine der Aussagen, die mich am Meisten fasziniert hat: Albert, vertrau deinem früheren Ich. Respektiere, wer du mal warst. Ich denke, in dieser Aussage steckt soviel Wahrheit drinnen, mich hat es einfach umgehauen.....

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Inhalt Albert Espinosa kennt sich in der Welt der Krankenhäuser und der Chemotherapie aus. Denn im Alter von vierzehn Jahren erkrankt er an Knochenkrebs und wird zehn Jahre lang dagegen ankämpfen. Mit unerschütterlicher Energie und schwarzem Humor. Es mag makaber klingen, aber während er mit dem Tod ringt, lernt er das Glück neu kennen. Die Beobachtungen, die er während seines Klinikalltags macht - zum Teil auch schräge, ungewöhnliche Einsichten anderer >>Todgeweihter<< -, finden sich in diesem Buch. Keine Leidensgeschichte also, sondern ein leichtfüßiger Lebensbericht mit wundervollen Glücksmomenten. Meine Meinung Zu aller erst möchte ich erwähnen, dass ich die Serie (noch) nicht gesehen habe. Ich war mir einfach nicht sicher, ob ich mit dieser ganzen Thematik gut umgehen könnte. Deshalb dieses Buch. Ich wollte mir einen Einblick verschaffen, womit ich es zu tun habe. Dass es in diesem Buch nicht um die Serie, sondern um Erfahrungen und "Weisheiten" des Autors geht, spielt für mich keine wichtige Rolle, da es ja der Grundstein bzw. die Vorgeschichte der Serie ist. Hierzu muss man aber auch sagen, dass dies kein Buch ist, in dem der Autor vor Selbstmitleid zerfließt und zeigt, wie schrecklich Krebs ist. Ganz im Gegenteil So seltsam es auch klingen mag, der Autor zeigt, was ihm der Krebs gebracht. Was er ihn gelehrt und wie diese Zeit ihn positiv geprägt hat. So mag das erst einmal noch recht befremdlich klingen, doch hat man sich erst einmal in das Buch eingelesen, ergibt plötzlich alles einen Sinn. Zugegebenermaßen war ich mit seinen Erklärungen zu seiner "gelben Welt" und "den Gelben" manchmal etwas überfordert, doch ich denke, dass es mehr damit zu tun hat, dass sich diese Sachen nur langsam offenbaren. Vielleicht bin ich auch einfach noch etwas zu jung und unerfahren um wirklich komplett zu erfassen, was er dort geschrieben hat, doch Fakt ist: Ich werde aus diesem Buch wirklich einiges mitnehmen und versuchen, es auf mein Leben anzuwenden. Mich hat der Autor sehr zum Nachdenken angeregt. Über die verschiedensten Themen wohlgemerkt. Ganz unausweichlich natürlich über den Tod. Doch auch über das Leben generell, über Freunde, die ich noch habe und Freunde, die gegangen sind. Darüber was Schönheit für mich bedeutet und vieles weitere. Mich hat dieses Buch gefesselt und bewegt und ich kann es deshalb nur wärmstens empfehlen.

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Bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, habe ich gedacht, dass es sich bei diesem Buch um die Grundlage der Fernsehserie handelt, aber bereits im ersten Satz wurde ich eines Besseren belehrt. Denn dieses Buch erzählt die Biografie des Autors, der 10 Jahre lang gegen den Krebs gekämpft hat und die Lektionen fürs Leben, die ihn der Krebs gelehrt hat. Dies ist die wahre Vorlage der Fernsehserie, welche ich wirklich unglaublich gerne mag. Albert Espinosa hat kein tragisches oder dramatisches Buch über den Krebs geschrieben, sondern viel mehr ein Buch, das Hoffnung und Freude verbreitet und dem Leser so viel mit auf den Weg gibt, das er nie vergessen wird. Der Autor drückt durch dieses Buch seine Dankbarkeit für die Zeit im Krankenhaus aus und für Zeit seines Krebsleidens. Er blickt überhaupt nicht negativ auf diese Zeit zurück, sondern gibt dem Leser mit, warum diese Zeit ihn so positiv geprägt hat. Der Schreibstil ist flüssig, locker und leicht und vor allem fröhlich. Man wird als Leser direkt vom Autor angesprochen und hat das Gefühl, dass man eine private Unterhaltung mit ihm führt, weil der Schreibstil nur so vor Persönlichkeit strotzt. Besonders begeistern, konnten mich die Zitate von Ärzten, Krankenpflegern und seinen Freunden, die am Anfang der Kapitel abgedruckt wurden. Sie regen den Leser zum Nachdenken an und geben ihm viel Rat für das Leben mit. Ich habe dieses Buch innerhalb von weniger als einer Stunde gelesen, weil ich so begeistert war von der positiven Einstellung des Autors und immer mehr Lebensweisheiten von ihm in mir aufsaugen wollte. Ich habe selten ein Buch gelesen, das ein so schwieriges und dramatisches Thema behandelt und damit mit so viel positiver Energie umgeht und den Leser sogar manchmal damit zum Lachen bringt. Mein Fazit "Club der roten Bänder- Glaub an deine Träume und sie werden wahr" von Albert Espinosa ist jetzt schon mein persönliches Highlight diesen Jahres. Albert Espinosa schafft es mit seiner Geschichte und seiner damit verbundenen positiven Lebenseinstellung den Leser zum Nachdenken zu bringen und ihn das Leben fröhlicher zu leben. Dies ist eine der inspirierendsten Autobiographien, die ich je gelesen habe und ich möchte sie wirklich jedem ans Herz legen.

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Inhalt: Der internationale Bestseller - die wahre Geschichte hinter der VOX-TV-Serie Albert Espinosa ist vierzehn Jahre alt, als er an Knochenkrebs erkrankt. Doch statt zu resignieren, nimmt er den Kampf gegen die Krankheit auf. Mit fünf anderen „Todgeweihten“ gründet er den Club der roten Bänder. Gemeinsam finden sie heraus, wie Glücklichsein wirklich geht. Albert ist davon überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Seine Glücksregeln stecken voller Humor und Optimismus und zeigen: Glück, das nicht auf der Hand liegt, sondern sich erst auf den zweiten Blick zeigt, ist dafür umso intensiver. Diese Ausgabe ist inhaltlich identisch mit der Ausgabe Espinosa, Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt. Quelle: Goldmann Cover: Das Cover gefällt mir ganz gut. Es zeigt die Schauspieler der Vox-Serie. Meine Meinung: Zuerst dachte ich ja, es sei einfach das Buch zur Serie und habe mich deshalb schon gewundert, dass es so dünn ist. Doch schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Das Buch ist eine Autobiographie. Es erzählt von den 10 Jahren in denen Albert Espinosa gegen den Krebs gekämpft hat. Seine Geschichte ist also die Vorlage für die Vox Serie. Doch das Buch ist noch viel mehr als eine Autobiographie und wirklich nicht traurig, trotz des ernsten Themas. Vielmehr gibt uns Espinosa Ratschläge zum Glücklichsein und beschreibt ganz toll, was der Krebs ihn gelehrt hat. Dabei ist er weder wehleidig noch anklagend, sondern dankbar. Mit seiner Sichtweise öffnet er dem Leser die Augen und regt zum Nachdenken und Handeln an, denn er zieht aus allem etwas positives heraus. Sein flüssiger, lockerer Schreibstil ist bei so einem Thema ein wirklicher Segen. Man hat das Gefühl mit einem Freund zu sprechen und möchte nur allzu gerne wissen wie es weitergeht. Besonders spannend fand ich die Zitate zu Beginn eines jeden Kapitels, die Espinosa von Freunden, Ärzten, Pflegern oder den Gelben aufgeschnappt hat. Eine wirkliche Inspiration und in jedem Zitat steckt eine Weisheit. Am Anfang des Buches finden wir zudem ein Gedicht, dass in verschiedene Phase eingeteilt. In diese Phase gliedert auch Espinosa sein Buch. Auch die beiden Vorworte fand ich sehr beeindruckend, denn nicht nur Espinosa kommt zu Wort, sondern auch der Schauspieler der ihn verkörpert. Anschließend richtet sich Espinosa noch an den Leser und erklärt kurz, was er mit diesem Buch bei seinen Lesern erreichen möchte. Während des Lesens war ich immer wieder erstaunt, wie ein Mensch mit einem solchen Schicksal so positiv und lebensfroh sein kann und zusätzlich keine Angst vor dem Tod hat. Einige Geheimnisse für diesen Lebensstil gibt Espinosa uns in diesem Buch mit auf den Weg. Das Lesen lohnt sich also allemal. Stellenweise war es sogar wirklich witzig. Die Szene in der Espinosa von der Abschiedsparty für sein Bein erzählt hat, habe ich mit einem Lächeln gelesen und hatten anschließend großen Respekt vor dieser Entscheidung. Beim Lesen muss man allerdings wachsam und aufmerksam sein, ansonsten ist es zumindest mir manches Mal schwer gefallen alles auf Anhieb zu verstehen. Der Titel dieser Ausgabe ist etwas irreführend. Da passt der Titel Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt der anderen (identischen) Ausgabe doch etwas besser zum Inhalt. Bewertung: Ein absolut inspirierendes Buch und eine klare Empfehlung von mir.

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Als ich damals in der VOX-Vorschau die Serie Club der roten Bänder gesehen habe, wusste ich sofort, dass das eine Serie nach meinem Geschmack ist. Ich schaue ja sehr gerne In aller Freundschaft, sowie deren Spin-Off Die jungen Ärzte. Als ich dann auch noch die ersten Folgen gesehen habe, war ich infiziert und die Sucht schlug zu und ich konnte nie abwarten, dass wieder Dienstag ist. Daher kann ich auch kaum erwarten, dass im Herbst die zweite Staffel losgeht. Aber hier soll es ja nicht um die Serie, sondern das Buch gehen, welches ich natürlich auch sofort lesen wollte. Zum Glück hat man mir vorneweg mitgeteilt, dass es nicht wirklich die Geschichte der Serie umfasst, sondern es viel mehr ein Ratgeber ist. Daher habe ich auch mit dieser Einstellung das Buch angefangen und habe das Buch förmlich verschlungen. Der Rahmen des Buches ist ein Gedicht und zu jeder Strophe hat Albert Espinosa einen Abschnitt geschrieben. Unter anderem erzählt er über seine Erkenntnisse, die einen glücklich machen. "Glücklich machen" ist auch das Stichwort, denn darum geht es in diesem Buch. Albert Espinosa hat, genau wie Jonas und Leo (sie spiegeln ihn wieder), aufgrund einer langjährigen Krebserkrankung unter anderem ein Bein verloren. Allerdings war Albert Espinosa nie traurig, sondern hat in allem das positive gesehen. So hat er eine Abschiedsparty für sein Bein gefeiert. Dies ist eine der wenigen Parallelen, die es zu der Serie gibt. Wenige Episoden aus der Serie, kamen auch im Buch vor oder sollte ich eher andersrum sagen, da das Buch eher da war? Ich habe das Buch förmlich verschlungen, da ich wissen wollte, was es mit der gelben Welt auf sich hat, aber auch die Geheimnisse von Albert Espinosas Motivation, dass er trotz der schwierigen Zeit nie verlernt hat glücklich zu sein. Der Schreibstil trägt mit dazu bei, dass sich das Buch super schnell verschlingen lässt, da er jedes "Glücksgeheimnis" mit einem Zitat beginnt und dann die Geschichte rund um das Zitat und das Geheimnis aufbaut. Dies hat mir super gut gefallen. Wenn man Buch und Serie einzeln sieht, was man ja immer sollte, sind beide auf ihre Weise einfach wunderbar. Aber wie schon erwähnt, gibt es nur wenige Parallelen zwischen Buch und Serie. So ist der Club an sich eigentlich gar nicht im Buch vorgekommen, der ja in der Serie eigentlich den Hauptbestandteil bildet. Daher konnte ich dem Buch auch nur vier Schmetterlinge geben, da ich diesen Bestandteil echt vermisst habe. Vorallem weil das Buch ja auch damit wirbt. Gut, dazu muss man sagen, dass das Buch in der anderen deutschen Ausgabe Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt heißt, was definitiv viel treffender für dieses Buch ist. Aber natürlich verstehe ich auch die Beweggründe zu dem neuen Titel, damit man erkennt, dass das irgendwie zur Serie gehört. Fazit Ich glaube, ich hab schon viel geschrieben, daher fasse ich mich im Fazit kurz: Schaut die Serie und lest das Buch.

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