Leserstimmen zu
Bird Box - Schließe deine Augen

Josh Malerman

(9)
(1)
(0)
(0)
(0)

Wow! Was für ein Buch! Ich Han im Vornherein schon viel Gutes über die Story gehört. Einige feiern den Film total, indem Sandra Bullock die Hauptrolle spielt. Ich bin immer eher so jemand, der gern Film und Buch vergleicht. Und ich kann wirklich sagen, ich bin froh das ich das Buch als erstes gelesen habe. Mir hat total gefallen, wie der Autor es schafft wirklich von jetzt auf gleich Spannung aufzubauen und den Leser wirklich an die Geschichte fesselt. Insgesamt der Schreibstil des Autoren war sehr angenehm und hat auch genau das richtige Fünkchen Spannung beinhaltet. Die Idee der Story hat mir auch total gut gefallen. Ich meine klar, es ist erschreckend was passiert und mit welcher Grausamkeit. Aber dennoch war diese Idee, aus so etwas einen Thriller zu machen, echt grandios. Das Buch dreht sich größtenteils um Malorie. Die Geschichte wechselt auch mehrfach im 5 Jahres-Rythmus. Das heißt, wir erleben wie die Katastrophe beginnt und wie Malorie sich fünf Jahre später dazu entschließt endlich Sicherheit zu suchen. Es war wirklich heftig, was in den einzelnen Szenen passiert. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlen muss, nur mit einer Augenbinde nach draußen zu gehen. Und natürlich die Angst. Malorie und ihre Mitbewohner leben so lange in Angst und Schrecken, das es die Gruppe wirklich zusammenschweißt. Man erlebt zusammen mit den Charakteren einen Ausnahmezustand. Das hat mir schon teilweise eine Gänsehaut bereitet. Aber genau das ist es was einen guten Thriller für mich ausmacht. Es muss einem das Blut in den Anderen gefrieren und man muss einfach gepackt sein von der Story. Ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert und war dann auch ein wenig schockiert, als das Buch zu Ende war. Das große Finale ist natürlich nochmal mit allerhand Action und Spannung beladen und hat mir wirklich zugesagt. Ein tolles Buch, welches sich für Spannungs Fans und Thriller Liebhaber sehr gut eignet. Taucht ein in eine Story, mit der ihr so nicht rechnet. Ich bin absolut begeistert. Der Autor lässt mit diesem Ende auch einen Spielraum für eine mögliche Fortsetzung, also seid gespannt.

Lesen Sie weiter

Öffne deinen Augen, und du bist tot! Dieses Mantra hat Malorie ihren beiden Kindern von Geburt an eingeimpft. Sie verlassen das Haus so selten wie möglich und wenn doch, dann nur mit verbundenen Augen. Denn irgendetwas ist dort draußen, dessen Anblick jeden in den Wahnsinn treibt. Da klingelt das Telefon, und der unbekannte Anrufer bietet ihr einen sicheren Ort, nur ein paar Meilen den Fluss hinab. Kein weiter Weg, wenn man ihn sehen kann. Doch mit verbundenen Augen unmöglich. Dennoch steigt Malorie mit den Kindern in ein kleines Boot, der Hoffnung entgegen – oder dem Tod! Vita : Josh Malerman ist ein großer Fan von Gruselliteratur und zählt mehr als 500 Horrorfilme zu seinen Favoriten. Er schrieb zunächst Gedichte und Kurzgeschichten, doch seine professionelle Karriere startete er mit Songtexten, bevor er sich ganz seinem Debüt »Bird Box« widmete. Josh Malerman ist Sänger und Chef der gefeierten Indie-Band The High Strung, mit der er bereits zweimal in Guantanamo Bay aufgetreten ist. Er lebt heute mit seiner Verlobten in Royal Oak, Michigan. Was für ein Schreckensszenario. In einer nicht näher bestimmten Zeit gibt es die Welt, wie wir sie kannten, nicht mehr. Die Menschen, die irgendetwas "Schlimmes" draussen sehen verlieren den Verstand und verletzten und töten sich selbst und andere. Unsere Protagonistin Malorie erfährt zu Beginn der Katastrophe, dass sie schwanger ist. Sie und ihre Schwester messen zu Anfang den Schreckensmeldungen keinerlei Bedeutung zu, nach und nach gewinnt die Angst aber die Oberhand. Malorie und Shannon fangen an, sich in ihrem Haus zu verbarrikadieren und verdecken Türen und Fenster. In einer zweiten Zeitschien sind mittlerweile vier Jahre vergangen. Malorie und ihre beiden kleinen Kinder haben nur einen winzig kleinen Bewegungsradius um ihr Haus. Die Kinder haben ihre Umwelt noch nie ohne Augenbinden gesehen, deshalb ist ihr Gehör umso sensibler. Jetzt plant Malorie die Flucht. Sie hat vier Jahre zuvor telefonischen Kontakt mit einem Mann gehabt, der ihr einen Weg aufgezeigt hat zu einer Stelle, an der es angeblich Sicherheit vor diesen Wesen gibt. Dazu muss sie zwanzig Meilen in einem Boot den Fluss hinabrudern und das mit verbundenen Augen. Was für ein gefährliches Unterfangen. Abwechseln begleiten wir Malorie in ihrem Leben direkt nach der Katastrophe während ihrer Schwangerschaft und vier Jahre später während ihrer Flucht mit den zwei Kindern. Die "Wesen" sind ständig präsent, auch wenn niemand sagen kann, um was es sich genau handelt. Sind sie real oder handelt es sich um das Phänomen der Massenhysterie oder etwas ganz anderes ? Die allgegenwärtige Angst ist in diesem Buch fast mit Händen greifbar. Wir als Leser sehen diese neue Welt nur durch Malories Augenbinde. Auch die Kinder, die zu Beginn nur "Junge" und "Mädchen" genannt werden, haben durch jahrelanges Training seitens Malorie extrem geschärfte Sinne. Wir als Leser fiebern mit Malorie und den Kindern mit und hoffen, dass sie an einen besseren und geschützten Ort gelangen und die Kinder endlich einmal die Natur mit all ihren Farben erleben dürfen. Ein bisschen schade fand ich den Schluss. Da hätte ich mir etwas mehr Aufklärung von Seiten des Autoren gewünscht, trotzdem ist dies der Spannung in keiner Weise abträglich. Ein spannendes Buch mit einer komplett neuen Grundidee, welches mich von Anfang bis Ende überzeugen konnte und Raum für eigene Schlussfolgerungen lässt. Ich vergebe hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Lesen Sie weiter

Bird Box

Von: Plueschbuecher

20.01.2019

Rezension zu "Bird Box" - Josh Malermann Gleich zu Anfang möchte ich etwas los werden, was sich mir bis zum Ende nicht erschließen wollte... und zwar warum Malorie ihren Kindern keine Namen gegeben hat. Sie nennt sie nur "Junge" und "Mädchen". Die Erklärung, wenn man sie überhaupt als solche bezeichnen kann hat bei mir eigentlich mehr Fragen aufgeworfen als sie beantwortet hat... Aber nun zur Story : Malorie ist schwanger und lebt mit ihrer Schwester zusammen in einem gemieteten Vororthaus. Immer mehr Berichte erscheinen, in denen Menschen scheinbar grundlos plötzlich wahnsinnig werden und sich selbst und die Menschen in ihrer Umgebung umbringen... erst als die Nachrichten sich häufen und geographisch näher rücken, bekommen Shannon und Malorie es mit der Angst zu tun. Als dann Shannon sich das Leben nimmt, begibt sich Malorie auf Geheiß einer Zeitungsannonce auf die Suche nach "asyl". So findet sich die Gruppe um Malorie zusammen. Extra erwähnen werde ich noch: Es sind nicht beides ihre Kinder. Aber das werdet ihr auch schnell bemerken. Nun geht es in dieser ganzen Geschichte darum, dass so eine Art Wesen oder Ungeheuer, man weiß das nicht so genau, unterwegs sind. Und wenn diese den Menschen in die Augen sehen, werden diese verrückt und begehen Selbstmord. Natürlich darf auch ein Bösewicht in der Gruppe nicht fehlen, in einer Gruppe, die sich quasi nur blind fortbewegen kann und immer in Angst lebt einem Wesen doch in die Augen zu sehen. Das ganze spielt sich in zwei Zeitebenen ab. Einmal heute - wo Malorie gemeinsam mit Junge und Mädchen blind auf dem Fluss unterwegs ist um sich hoffentlich in Sicherheit bringen zu können, auch wenn sie nicht genau weiß was diese Sicherheit bedeuten mag und der Zeit als alles anfing und wie es zu dem Punkt der Flucht gekommen ist. Ich kann hierzu sagen, dass es sich um einen reinen Pageturner handelt, dass ich selbst zum Teil Angst bekommen habe, wenn ich mit den Protagonisten zusammen auf Proviantjagd gewesen oder nur kurz mal zum Brunnen runter gelaufen bin um Wasser zu holen. Der Schreibstil ist sehr einfach, das Buch nicht übermäßig ausgeschmückt. Die Atmosphäre super beschrieben. Leider fehlt mir so ein bisschen die Auflösung des Ganzen... ich hätte gern gewusst, was wirklich dahinter steckt. Dieser Punkt und der Punkt mit den Namen der Kinder ist ein Minusstern. So komme ich auf gute 4 von 5 Sternen in meiner Bewertung.

Lesen Sie weiter

Dieses Rezensionsexemplar genießt aktuell den Hype, da es eine Netflix Verfilmung mit Sandra Bullock gibt. Ich wollte erst das Buch lesen und nach diesem brillianten Leseerlebnis möchte ich mir den Film als nächstes vorknöpfen. Wir lernen Malorie kennen, die wir sowohl in ihrer jetzigen Rolle als Mutter als auch in der Vergangenheit erleben. Sie ist eine interessante Frau, doch manche Erziehungsmethoden von ihr gehen meiner Meinung nach gar nicht. Wobei man sagen muss, dass die Angst ihren Körper übernommen hat. Sie lebt für die Angst, was passiert wenn man die Augen öffnet. Dieser Roman erschafft ein Weltbild, bei dem einem übel wird. Aber man muss sagen, die Menschen helfen sich wenigstens noch ein wenig gegenseitig, da bin ich mir nicht sicher wie realistisch das ist Der Schreibstil konnte mich absolut überzeugen und dazu noch die Stimmung, die im Buch herrscht wirklich nur zu empfehlen. Ich habe es schnell durchgelesen und teilweise hatte ich das Gefühl, ich bin dabei. Zum Schluss hat mir allerdings das Extra gefehlt, ich hätte im ganzen Buch noch mehr über die Kreaturen wissen wollen, die in der Freiheit lungern. Eventuell wäre die Sicht der Kinder noch interessant gewesen, wobei sie dadurch wahrlich zu jung sind. Ein sehr spannendes Buch, für alle die einen besonderen Nervenkitzel suchen. Und nun bin ich auf den Film gespannt.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Einfach nur großartig! Mehr kann ich nicht sagen, und das soll schon viel heißen, denn so rasant beginne ich normalerweise keine Rezension. Bei »Bird Box« finde ich aber wirklich keine anderen Worte – hochspannend, ein wahrliches Leseerlebnis, ein Highlight, ein Großereignis der Spannungsliteratur. Leider habe ich den Originalroman »Der Fluss«, bzw. »Bird Box« (bei Penhaligon) total übersehen, umso glücklicher war ich, als ich das Buch nach dem Anschauen des Films bekommen habe. Direkt im neuen Jahr habe ich mit diesem Buch begonnen – und als Highlight hat das Literaturjahr prima begonnen! Nun aber zur Geschichte: Düster, fesselnd, emotional, spannend, gefährlich – alle Komponenten der Spannungsliteratur fließen hier zusammen. Der Topf füllt sich und wird mit der richtigen Menge vermischt, bis man das Gemisch in den Ofen schiebt und der Kuchen wunderbar backt. So war auch »Bird Box«; Man konnte jedes Spannungselement finden, und das hat dieses Buch auch so besonders gemacht. Es ist ja schwierig, neue und originelle Themen zu finden, Josh Malerman hat ein absolut einmaliges Thema, einen einmalig originellen Konflikt gefunden, gepaart mit den Ängsten der Protagonisten und diesem spannungsgeladenen Plot. Denn die Charaktere dürfen keinesfalls die Augen aufmachen – zumindest wenn sie draußen sind. Denn draußen, außerhalb des schützenden Hauses, befindet sich der Tod höchstpersönlich, denn Wesen tummeln sich rum und bringen jeden zum Suizid, der hinsieht. Schon allein dieser Konflikt ist eine Meisterklasse, und dass die Figuren, wenn sie draußen sind, Augenbinden tragen müssen und daher blind sich fortbewegen müssen – eine Meisterklasse! Und dann diese Art zu erzählen: Wir bewegen uns auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Die Kapitel wechseln zwischen zwei Handlungszeiträumen, denn wir lesen unterschiedlich von vor fünf Jahren, wo alles begann, und dem Heute, wo sich Malorie, unsere Hauptfigur, mit ihren zwei Kindern im Boot auf dem Fluss befindet, eine gefährliche Reise und eine Odyssee des Grauens. Konstant spannend, konstant gut geschrieben. Fazit »Bird Box« ist ein absolut spannender Horrorthriller mit dem wohl spannendsten Plot, den ich in der letzten Zeit gelesen habe. Sehr gut geschrieben, wundervolle Personen und ein Konflikt, der so einzigartig und riskant ist, dass daraus nur ein guter Thriller werden konnte.

Lesen Sie weiter

Wie ist es, wenn man nicht mehr mit offenen Augen durch die Welt gehen kann? Wem können wir trauen, wer will uns wirklich helfen? In einer Zeit, in der wir immer abhängiger von optischen Reizen und Informationen werden, bedeutet eine solche Situation fast immer einen herben Verlust unserer Autonomie. Und genau hierauf baut Josh Malerman seinen ungemein spannenden Thriller “Bird Box” auf, in dem er sich gekonnt bei den Genres Fantasy und Horror bedient. Immer wieder switcht er zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her und erzählt so peu à peu die Geschichte um seine Heldin Malorie und ihre beiden Kinder. Mit wenig Action, aber umso mehr Suspense ist “Bird Box” hervorragende, packende Unterhaltung. Die Verfilmung des Romans mit Sandra Bullock in der Hauptrolle wird gerade auf Netflix gezeigt und ist mit aktuell rund 45 Millionen Streams einer der erfolgreichsten Netflix-Filme.

Lesen Sie weiter

R E Z E N S I O N: 5/5 ⭐️ Bird Box habe ich mir aufgrund der gleichnamigen Netflix Verfilmung mit Sandra Bullock (#fangirl) gekauft. Ich wollte das Buch vor dem Film lesen und ging mit wenig Erwartung aber Neugier an diesen Roman/Thriller ran. INHALT: Malorie ist Anfang zwanzig und erfährt überraschend, dass sie schwanger ist. Zusammen mit ihrer Schwester Shannon bewohnt sie ein Miethaus. Das Zusammenleben läuft manchmal harmonisch und mal haben die Schwestern Meinungsverschiedenheiten. Im Laufe der Zeit machen Gerüchte im Wohnort über sogenannte Wesen die Runde, die Malorie vorerst belächelt und als Panikmacherei abstempelt. Als sich die Medien überschlagen und immer mehr Menschen durch ähnliche Geschehnisse sterben, die diese Spezies GESEHEN haben und daraufhin durchdrehen, ergreift auch Malorie die Furcht. Nach einem Zwischenfall mit ihrer Schwester macht sie sich schwanger und alleine zu einem Haus in Riverbridge, einem Zufluchtsort, welches sie in einer Zeitungsannonce entdeckt hat. Hier nimmt die Geschichte erst richtig ihren Lauf und sie lernt Tom und die anderen Hausbewohner kennen.. Der Alltag dieser Menschen spielt sich hinter abgedunkelten Fenstern, verbarrikadierten Türen, im Keller und mit Augenbinden ab. Aus Vorsicht, nichts zu "sehen" und dem Tod ins Auge zu blicken. Bei der Geburt von Malories Kind, erreicht die Geschichte ihren Höhepunkt. Man switcht zwischen der Vergangenheit von Malerie, dem Leben in Riverbridge und der gefährlichen Reise auf dem Fluss in Begleitung von zwei Kindern, auf der Suche nach der ungewissen Sicherheit. FAZIT: Bird Box hat mich persönlich sowas von positiv überrascht und ich habe es, wie seit Langem kein anderes Buch mehr, wortwörtlich VERSCHLUNGEN. Hätte ich im Vorfeld gewusst, um welchen Inhalt es sich genau handelt, hätte ich es mir vermutlich aufgrund meiner Skepsis ob es mir gefallen würde, nicht gekauft. Ich hätte gedacht, dass diese "übernatürlichen Wesen" nichts für mich sind. Ohne persönliche Übertreibung und jeglichen Hype hat es Josh Malerman geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite mit seinem Schreibstil und seiner Effizienz der Geschichte zu fesseln und in seinen Sog zu ziehen. Keine einzige Seite hat mich gelangweilt. Die Protagonisten konnte ich mir gut vorstellen und ich fand "Tom" sehr sympathisch. Man wird süchtig danach zu erfahren, wie das Leid dieser Menschen ausgeht und welches "Problem" da draussen in der sogenannten "neuen Welt" lauert. Ich hatte so oft den Atem angehalten, mit den Charakteren mitgefiebert und mich total auf die Geschichte eingelassen. Der Schreibstil des Autors ist einfach genial, sehr flüssig und packend und ich konnte das Buch nicht einmal am Esstisch beiseite legen. Die Kapitel sind angenehm kurz gehalten. Mit genügend Zeit, lässt sich Bird Box in einem Zug durchsuchten. Es hat mich zur Gänze abgeholt. Die Idee der Geschichte, der Schreibstil, die Spannung, die Charaktere, das Setting. Einfach genial. Es ist mein Jahreshighlight 2018. Aufgrund vom Ende könnte ich mir auch vorstellen, dass ein zweiter Band veröffentlicht wird. Was ich sehr hoffe. Josh Malerman hat meines Erachtens ein großes Talent zum Schreiben und es wird bestimmt nicht das letzte Buch von ihm sein, welches ich lesen werde. Klare Empfehlung!

Lesen Sie weiter

„Öffnet nicht die Augen und redet kein Wort“… Mit diesen Worten schüchtert Malorie gleich zu Beginn der Geschichte nicht nur ihre Kinder ein, auch dem Leser wird suggeriert, hier stimmt was nicht. Irgendetwas ist da draußen. Irgendetwas bringt dich um und irgendetwas sorgt dafür, dass man sich nicht nur selbst in Gefahr begibt, nur weil man etwas sieht. Aber was ist es? Die große Frage, die einen durch diese Story suchten lässt. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. In der Gegenwart flieht Malorie vor dem Grauen. Flussabwärts, in einem Ruderboot. Im Gepäck ihre zwei kleinen Kinder, Augenbinden und jede Menge Hoffnung auf ein besseres Leben, das man sehen kann. In der Vergangenheit erfährt der Leser, wie es zu dieser ausweglosen Situation gekommen ist. Mir wurde dieses Buch empfohlen und eigentlich hörte sich für mich diese Geschichte nach Endzeit oder Science Fiction an, was gar nicht in mein Beuteschema passt. Da aber zeitglich der Film dazu erschien, habe ich den als Anlass genommen, mich doch zu trauen etwas Neues auszuprobieren und ich bin froh, dass ich mich darauf eingelassen habe. Das Buch ist bereits schon früher unter dem Titel „Der Fluss“ erschienen und 2015 bereits mit dem Titel „Birdbox“, als Hardcover, aber mit der Verfilmung gibt es jetzt nun auch das Buch als Taschenbuchausgabe. Erschienen im Blanvalet Verlag. Angefangen mit dem Prolog, schwirrten mir tausend Fragezeichen im Kopf herum, sodass ich sofort weiter lesen musste. Auch die folgenden Kapitel, wo sich nach und zwar ein paar Fragen auflösten, die große Frage aber, nach dem „Was“ blieb und ließen mich durch die Kapitel huschen. Ein Buch, was man aufgrund des anhaltenden Spannungsbogens durchaus auch an einem Tag verschlingen könnte. Zumal man ja auch wissen möchte, ob die drei es an ihr Ziel überhaupt schaffen. Ich kann gleich schon sagen, dass es sich hierbei um ein Jahreshighlight handelt, denn der Autor hat es geschafft, mich mit in diesen Wahnsinn zu ziehen. Ich war so süchtig nach der Auflösung, dass ich das Buch quasi verschlungen habe. Und obwohl es durchaus auch Kritik am Ende geben könnte, kann ich sagen, für mich hat der Autor alles richtig gemacht, weil man noch lange über das „WAS“ diskutieren kann. Ich glaube, dass die stetige Frage nach dem „WAS“ vor allem die Geschichte ausmacht. Der Mensch ist nun mal von Natur aus neugierig, deswegen Chapeau Josh Malerman! Mehr möchte ich auch gar nicht zu der Story schreiben, weil ich finde, dass sie gelesen gehört und gerade mit dem Erscheinen des Films dazu, ist es doch ein guter Anlass, oder? Zusatz: Buch vs. Film Inzwischen habe ich mir übrigens auch die Verfilmung angeschaut. Wie so oft, wird natürlich eine Menge verändert, so auch hier. Trotzdem gefiel mir auch der Film recht gut, obwohl natürlich durch eigene Fantasien beim Lesen, das Buch nochmal lebendiger wird und deswegen auch spannender ist. Also, Fazit: Erst das Buch und dann der Film! Mit verbundenen Augen vergebe ich hiermit einen Lesetipp und habe ich schon erwähnt, dass ich finde, dass Birdbox nach einer Fortsetzung schreit?

Lesen Sie weiter