Leserstimmen zu
Bird Box - Schließe deine Augen

Josh Malerman

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Meine Meinung: Als erstes möchte ich gleich sagen das Bird Box mein erster Thriller ist. Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Eine Welt, in der der bloße Anblick von irgendein Wesen die Menschen in den Wahnsinn treibt. Wie kommt es dazu? Was genau ist der Auslöser? Der Schreibstil war eigentlich ganz okay, spannend und flüssig geschrieben sodass man schnell durchs Buch durchkommt. Das Cover hat mir auch gut gefallen aber es hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. Die Handlung fand ich sehr interessant aber dennoch war es nicht meins. Erst nach und nach kam die ganze Geschichte zum Vorschein. Abwechselnd wird aus der Gegenwart und den Geschehnissen von knapp fünf Jahren erzählt. Langsam ergibt sich ein Bild und die Fragen werden beantwortet. Doch die wohl wichtigste Frage bleibt ungeklärt: Was löst diesen Wahnsinn aus? Ich muss zugeben, dass mir Malorie auch nicht sehr sympathisch war. Sie hatte eine sehr herrische Art an sich, was aber wohl an der Situation liegt, in der sie sich mit ihren Kindern befindet. Doch zeigt sie gegenüber den Kindern fast keine Gnade, treibt sie zu Unermesslichem an, gibt ihnen Befehle und spart mit Lob. Doch irgendwie hat sie die Kinder gut im Griff, sie hören aufs Wort. Was so vielversprechend beginnt, endet für mich in großer Verwirrung. Keine Aufklärung, ein nicht abgeschlossenes Ende, neue Fragen und eine unsympathische Protagonistin. Ich frage mich immer noch was das für Wesen sind & wie sie aussehen. Insoweit kann man davon ausgehen, dass es einen zweiten Teil geben könnte, denn die Möglichkeit hat sich der Autor garantiert offen gelassen. Und es ist auch nötig, sonst lässt Josh Malerman einem einfach im Dunkeln stehen. Fazit: Es war spannend aber nichtsdestotrotz war es einfach nicht mein Genre.

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Dieses Buch war eine Zufallsentdeckung auf der Leipziger Buchmesse. Es war etwas an dem Klappentext, das mich neugierig machte. So ganz konnte es mich aber nicht von sich überzeugen. Zunächst möchte ich auf das Positive an der Geschichte eingehen. Die Idee finde ich nachwievor wirklich gut. Man weiß das ganze Buch hindurch nicht, was da im Land umgeht. Früh werden zwar „Wesen“ erwähnt, doch ob das stimmt und -falls ja- wie sie aussehen, wid nicht gesagt. Klar ist nur, wer sie sieht, dreht durch und wird zur Gefahr für sich und andere. Dadurch befindet sich die Menschheit inzwischen nahe an ihrem Ende. Nur wenige haben überlebt. Dieses Nichtwissen über die Gefahr macht den Großteil der Spannung und des Gruselfaktors aus. Bei mir hat das auch eine ganze Weile gewirkt, doch über das Buch hinweg verlor sich diese Wirkung auch widerum ganz schnell. Spannend und unheimlich in allen Ehren, aber irgendwann wollte ich einfach nur noch wissen, was da genau Sache ist bzw was da genau umgeht. Die Düsternis der Geschichte habe ich dennoch weiter gespürt. Sie liegt deutlich über beiden Handlungssträngen, in denen sie erzählt wird. Am intensivsten über dem, in dem Malorie mit ihren beiden Kindern in einem Boot auf der Flucht ist. Für mich war es dennoch der uninteressanteste Handlungsstrang von beiden. Ja, sie schweben in Lebensgefahr und geraten in die eine oder andere brenzlige Situation, doch in erster Linie dreht sich hier alles um Malories Sorgen und Zweifel. Hat sie an alles gedacht? War es richtig, wie und wozu sie die Kinder erzogen hat? Kann sie sie Flucht überhaupt schaffen? Darauf wird in diesem Teil immer wieder eingegangen, sodass es mir bald zu viel wurde. Da hätte ich fast ein paar Absätze übersprungen. Die Story selber steht dahinter zurück. Da hat mit der Teil besser gefallen, der in der Zeit spielt, kurz nachdem sich die grausigen Vorfälle häuften. Damals flüchtete die schwangere Malorie zu einer Gruppe anderer Überlebender und wohnte lange mit ihnen zusammen. Dieser Rückblick war für mich sehr viel interessanter. Er ist einfach lebendiger. Wo Menschen zusammenleben, da entstehen Freundschaften, aber es gibt auch Reibereien. Und gerade Letzteres ist in dieser Situaton gar nicht gut. Man unternimmt waghalsige Ausflüge nach drauen um sich zu versorgen zu können. Man ergreift Schutzmaßnahmen. Mn entwickelt Theorien über die Wesen. Das habe ich als erheblich spannender empfunden. Sicher, weil ich hoffte, hier über kurz oder lang eine Antwort auf die Frage zu erhalten, was für „Wesen“ sich denn nun draußen um die Häuser herumtreiben. Über das Ende bin ich unentschlossen. Wenn es so wie es ist, das Ende ist, ist es für mich okay. Auch wenn ich gerne mehr erfahren hätte. Ist es aber so, weil eine Fortsetzung im Anmarsch ist, wäre ich keineswegs zufrieden mit dem Ende. Mich nervt dieser Trend unheimlich, dass so gut wie keine Geschichte mehr für sich steht. Alles muss immer fortgesetzt werden. Egal wie. Dabei kann man ein Ende wie dieses leicht für sich stehen lassen. Obwohl Josh Malerman eine solch düstere Atmosphäre heraufbeschwört (und hält), ist die Geschichte erstaunlich gut und leicht zu lesen. Der Wechsel zwischen den Handlungssträngen sorgt für Abwechslung. Und in dem Teil um Malorie und die anderen Überlebenden lockern viele Dialoge auf. Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es gefällt mir wirklich gut. so schön finster und geheimnisvoll. Das macht eben neugierig. Ich persönlich wollte außerdem unbedingt wissen, was eine Bird Box eigentlich ist. Wörtlich übersetzt gab das für mich erstmal kein eindeutiges Bild. Fazit: Die Idee der Geschichte finde ich wirklich gut. Und den Teil im Haus habe ich als spannend und interesant empfunden, weil ich hoffte, dort eine Antwort auf die Frage nach den Wesen zu bekommen. Außerdem beeindruckt die duchweg düstere Atmosphäre. Leider nutzte sie sich bei mir schnell ab. Zudem wurde der Teil auf der Flucht durch Malories ewige Zweifel und Fragen bald langweilig für mich. Und was ich vom Ende halte, kann ich noch nicht eindeutig sagen. Ich tendiere allerdings eher zu „nicht zufrieden“, weil kaum eine Frage beantwortet wird. Und das deutet leider auf eine Fortsetzung (mal wieder) hin.

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Für uns Menschen sind Augen eines der wichtigsten Sinnesorgane überhaupt. Es ist möglich, ohne sie zu überleben, doch ist das nicht gerade angenehm. Josh Malerman hingegen setzt Blindheit allerdings für seine Protagonisten voraus, in seinem Roman "Bird Box: Schließe deine Augen". Es ist das Debüt des US-Amerikaners. Dabei hat er ein Fable für Horrorfilme und Gruselliteratur. Vor seinem ersten Roman hatte er Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben. Er ist Mitglied der Indie-Band The High Strung und lebt mit seiner Verlobten in Royal Oak, Michigan. Die Welt, in der Malorie lebt, ist eine düstere. Jedes Tageslicht kann tödlich sein, jeder Kontakt mit der Außenwelt der letzte sein. Und doch bleiben ihr eines Tages keine Möglichkeiten, als sich nach draußen zu wagen. Sie tut dies für ihre Kinder, einen Jungen und ein Mädchen, beide vier Jahre alt. Mit Augenbinden macht sie sich auf den Weg, eine sichere Zukunft für sie zu finden. Denn die Welt hat sich geändert. Es sind … Wesen erschienen, die, wenn man sie sieht, beim Betrachter Wahnsinn und am Ende Selbstmord verursachen. Die Zivilisation ist zusammengebrochen und nur wenig Immune existieren. Ist dies der Untergang der Menschheit? Man merkt dem Roman die Vorliebe des Autors für Gruselgeschichten an. Denn eine Atmosphäre des Unheimlichen durchzieht die Geschichte. Und die wird geschickt erzeugt und zwar durch die Tatsache, dass draußen im Hellen der Tod lauert. So ist es jedes Mal ein Vabanquespiel, sich vor die Haustür zu wagen. Denn wenn man nicht entsprechend geschützt ist, wird man einen grausamen Tod erleiden. Doch was nützt einem eine schön gruselige Atmosphäre, wenn die dazugehörige Handlung nicht überzeugen kann? Dann ist das Endergebnis ein Roman, der leider ein Reinfall ist. Wie eben "Bird Box". Es sind zwei Handlungsebenen, die Josh Malerman schreibt. Da ist zum einen die Reise, die Malorie in der Handlungsgegenwart mit ihren Kindern unternimmt und welche Hindernisse sie unterwegs erwarten. Und da ist zum anderen die Vergangenheitsebene in der erzählt wird, was alles geschehen ist, bis man beim Anfangs-Status Quo angelangt ist. Keine der beiden kann überzeugen. Das Problem ist einfach, dass beide langweilig geschrieben sind. Der berühmte Funke will nicht überspringen. Im Gegenteil: Man fühlt sich angeödet und gelangweilt. Zu keinem Zeitpunkt des Romans hat man das Gefühl, dass hier die Atmosphäre auch wirklich genutzt wird. Das liegt dabei vor allem an der mangelhaften Charakterisierung. Malorie selbst wirkt zu keinem Zeitpunkt wirklich fassbar. Ihre Persönlichkeit erscheint unfassbar und zu vage. Klar, sie ist in der Handlungsgegenwart eine Löwenmutter, die um ihre Kinder kämpft. Doch darüber hinaus? Bleibt einem nichts in Erinnerung. Auch die Tatsache, dass die Kinder erst auf der letzten Seite Namen erhalten, trägt mit dazu bei, dass der Roman enttäuscht. Denn dadurch erhalten sie auch keine Persönlichkeit. Sie sind Dinge, die einfach existieren. Am Ende ist es die geniale Atmosphäre, die das Buch rettet. So ist es etwas "Nur Für Fans".

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Malorie lebt mit ihrer Schwester Jannon zusammen als beunruhigende Nachrichten durch die Medien gehen. Das Böse lauert draußen und jeder der es sieht begeht grausame Taten und tötet sich selbst. Aus Angst davor verbarrikadieren sie sich, wie alle anderen auch, in ihrem Haus und trotzdem stirbt Shannon. Zur gleichen Zeit ist Malorie schwanger und nach dem Tod der Schwester zieht sie ihre Kinder alleine auf, ohne jemals das Haus zu verlassen, bis sie sich dazu schließt mit den Kindern zu fliehen. Der Klappentext hat mir gut gefallen und ich habe atemlose Spannung erwartet, die aber leider ausgeblieben ist. Ich konnte mich mit dem Buch absolut nicht anfreunden und habe es mehrfach zur Seite gelegt um etwas anderes zu lesen, bevor ich mich wieder durch ein paar Seiten gequält habe. Der Schreibstil ist holprig, die Personen sind kalt und alles wirkt unheimlich distanziert, so dass ich keinen Bezug zu der Geschichte gefunden habe. Schon alleine das immer nur von "den Kindern" gesprochen wurde und sie keine Namen hatten hat keine Nähe zu den Charakteren aufkommen lassen. Die Story selbst fand ich abwegig und unrealistisch, eher dem Genre Fantasy zu zuordnen, das ich überhaupt nicht mag. Letztendlich habe ich das Buch nur fertig gelesen weil ich es rezensieren musste. Schade um die kostbare Lesezeit.

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Malorie lebt mit ihre beiden Kindern in einem verlassenen Haus, die Fenster sind abgedunkelt, wenn sie nach draußen geht, verbindet sie sich die Augen. Ihre Kinder sind darauf trainiert, mehr zu hören, als zu sehen. Vor Jahren häuften sich die Meldungen, dass etwas Unheimliches umgeht, dessen Anblick einem in den Wahnsinn treibt. Malorie jedoch will endlich wieder ein halbwegs normales Leben führen, sich sicher fühlen und unter Menschen sein. So macht sie sich mit den Kindern und verbunden Augen auf, Hilfe zu finden. Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Eine Welt, in der der bloße Anblick von Irgendetwas die Menschen in den Wahnsinn treibt. Wie kommt es dazu? Was genau ist der Auslöser? Diese Fragen stellten sich gleich zu Anfang. Erst nach und nach kommt die ganze Geschichte zum Vorschein. Abwechselnd wird aus der Gegenwart und den Geschehnissen von knapp fünf Jahren erzählt. Langsam ergibt sich ein Bild und die Fragen werden nach und nach abgebaut. Doch die wohl wichtigste Frage bleibt ungeklärt: Was löst diesen Wahnsinn aus? Ich muss zugeben, dass mir Malorie auch nicht sehr sympathisch war. Sie hatte eine sehr herrische Art an sich, was aber wohl an der Situation liegt, in der sie sich mit ihren Kindern befindet. Doch zeigt sie gegenüber den Kindern fast keine Gnade, treibt sie zu Unermesslichem an, gibt ihnen Befehle und spart mit Lob. Doch irgendwie hat sie die Kinder gut im Griff, sie hören aufs Wort. Ich habe in letzter Zeit einig Dystopien gelesen, aber noch keine hat mich so unbefriedigt zurückgelassen, wir Bird Box: Schließe Deine Augen. Was so vielversprechend beginnt, endet für mich in einem Disaster. Keine Aufklärung, ein nicht abgeschlossenes Ende, neue Fragen und eine unsympathische Protagonistin. Auch wenn es sich um einen Science-fiction/Fantasy-Roman handelt, sind einige Szenen sehr unschlüssig und vollkommen unlogisch. Hier merkt man deutlich, dass es sich bei dem Autoren um einen Mann handelt, denn eine Geburt in einer sehr emotionslosen Art zu beschreiben, ist nur möglich, wenn man selbst keine erlebt hat bzw. erleben kann. Insoweit kann man davon ausgehen, dass es einen zweiten Teil geben wird, denn die Möglichkeit hat sich der Autor garantiert offen gelassen. Und es ist auch nötig, sonst lässt Josh Malerman einem einfach im Dunkeln stehen. Einziges Schmankerl: Das Cover mal im Dunkeln ansehen. Mit geöffneten Augen ;) Fazit: Unausgereift, emotionslos und unbefriedigend.

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Schreibstil Ich denke, bei dieser Rezension muss ich mit dem Schreibstil anfangen, denn dieser hat mir eher weniger gefallen. Es ist alles sehr nüchtern und kalt, fast schon emotionslos. Immer, wenn der Autor die Gefühle seiner Protagonistin angesprochen hat, errichtete sich bei mir eine Blockade. Ich konnte nichts aufnehmen, nichts nah an mich heranlassen, was ich leider bei diesem Roman, der eigentlich sehr emotional sein solle. Verzweiflung, Angst, Ungewissheit, all das sollte in solcher einer "Endzeit" eine große Rolle spielen. Leider hat Josh Malerman keinerlei Emotionen in mir geweckt, die Geschichte lief an mir vorbei, wie ein Film, den man so nebenbei schaut. Charaktere Ähnlich wie bei dem Schreibstil hatte ich auch mit den Charakteren beziehungsweise der Protagonistin so meine Probleme. Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Wir lernen Malorie also beim Beginn der Katastrophe kennen und vier Jahre später. Mir schien es, als wären beide Malories sehr kalt und gefühlsarm. Im Grunde hätte ich es verstanden, wenn sie dies nach vier einsamen Jahren tatsächlich wäre, aber schon zu dem Zeitpunkt, als sie noch mit ihrer Schwester gelebt hat und nur im Fernsehen von den seltsamen Geschehnissen erfuhr, wirkte sie auf mich nicht wie ein normales Mädchen, sondern sehr steif und irgendwie "leer". Ich konnte zu ihr keine Beziehung aufbauen, weswegen ich im Buch niemanden hatte, mit dem ich mitfiebern konnte. Leider. Auch die anderen Charaktere, die eigentlich soviel Geschichte in sich trugen, blieben eher farblos. Josh Malerman hat meiner Meinung nach zwar viele gute Ansätze bewiesen, aber dir Ausführung war noch nicht so gelungen. Vielleicht liegt es daran, dass es sein Debüt ist oder aber, dass er sich nicht für einen männlichen Protagonisten entschieden hatte. Ja, eventuell wäre die ganze Geschichte aus Sicht eines Jungen besser gewesen. Meine Meinung Ich muss gleich sagen, dass mir die Grundidee des Buches unendlich gut gefällt. Endzeitromane mag ich schon länger und ich war wirklich gespannt, wie die Umsetzung in " Bird Box" ist, eine Geschichte, die völlig ohne Liebe daherkommt und die in einer "anderen" Endzeit spielt, als für gewöhnlich. Josh Malerman hat hier eine wirklich dramatische Welt erschaffen. Was, wenn man plötzlich nicht mehr schauen darf, weil das, was du sehen könntest, gefährlich ist? Was, wenn du nur für einen Moment schaust? Am Anfang des Buches haben mir leider noch ein paar Hintergrundinformationen gefehlt. Es wäre schön gewesen, hier mehr über das erste "Auftreten" der Wesen zu erfahren. Bedauerlicherweise blieben für mich deswegen einige Lücken in der Logik, die ich gerne gefüllt bekommen hätte. Wieso stehen zum Beispiel noch Menschen in Supermärkten? Wieso reicht es am Anfang aus, dass man sich nur die Hand vor Augen hält??? Und eine Frage zu Malorie: Wie konnte sie ganze VIER Jahre überleben? Klar, Nahrungsmittel waren noch da, aber genügten diese echt für drei Personen? Wie konnten die Hunde in den anderen Häusern so lange überleben??? (Es muss sich hier ja schon um ein paar Wochen bis Monate gehandelt haben!) Ohne Wasser überlebt man ja bekanntlich nicht mehr als drei Tage. Die Geschichte der schwangeren Malorie, die plötzlich auf Gleichgesinnte stößt, hat mir gut gefallen. Auch die Beschreibungen der Gruppe, aber die Szenen, in der sich Malorie mit den Kindern auf dem Fluss befanden, zogen sich für mich sehr in die Länge. Klar, "Bird Box" liest sich sehr flott, aber ich habe schon nach einigen Seiten gemerkt, dass mir etwas fehlt. Die Geschichte war für mich nicht ganz rund, die Verzweiflung dieser Zeit war für mich nicht greifbar und das fand ich sehr schade, denn die Idee ist wie gesagt wirklich toll und einmalig. Leider konnte mich auch das Ende nicht wirklich vom Hocker reißen. Es fehlten mir die Erklärungen, eine kleine Auflösung oder auch nur einen Schubs, der zum Nachdenken anregt. Insgesamt muss ich leider sagen, dass mich das Buch recht kalt gelassen hat und nicht überzeugen konnte. Fazit Für mich waren die Charakter zu leblos. Die Geschichte um Malorie und ihre Kinder hat mich leider nicht erreichen können.

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Buchhandlung Gustav Fuss

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen

09.12.2014

Schwierig zu lesen. Stellenweise sehr verwirrend durch "das Problem" oder "die Wesen". Unverständlich, dass Gary ein Verbündeter sein kann, obwohl alle anderen sterben müssen.

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