Leserstimmen zu
Angelfall - Nacht ohne Morgen

Susan Ee

Angelfall-Reihe (1)

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Aufmachung: Das Cover ist wirklich schön! Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber ich finde Cover, auf denen man irgendwelche Leute sieht, immer nicht so schön. Deshalb ist es meiner Meinung nach besser, wenn man nur die Silhouette oder, so wie hier, nur ein bisschen von dem Mensch sieht oder von hinten, da das etwas unpersönlicher und somit universeller ist. Wenn ihr versteht, was ich damit sagen will. Jedenfalls gefällt mir das Cover besonders gut, weil man erstens die Flügel sieht, die wirklich hübsch sind und herunterhängen, was man gut auf den Inhalt bezogen interpretieren kann.. Im Hintergrund sieht man die Skyline der Stadt mit Himmel, und auch das alles lässt sich sehr gut passend zum Inhalt deuten. Ich habe hier auf der Verlagsseite gesehen, dass dieses Buch jetzt irgendwie ein anderes Cover hat (das ist dem Original ein wenig ähnlich), was jetzt nicht soo "schlimm" ist, da das auch hübsch ist. Aber auch der Untertitel lautet dort "Fürchtet euch nicht", und das ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Passt überhaupt nicht zum Buch, da ist "Nacht ohne Morgen" schon eindeutig treffender. Aber gut. Meine Meinung: Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, dachte ich mir: "Ja man, Engel", denn alles, was mich nur ein bisschen an Supernatural erinnert, ist mein Freund. Inhaltlich hat mir das, was ich da gelesen habe, auch gut gefallen, also los. Und ich bin echt froh, dass diese Hoffnung nicht enttäuscht wurde, sondern das Gegenteil eingetreten ist. Man wird sofort ins Geschehen geworfen, wodurch man direkt von Anfang an an das Buch gefesselt ist, da man ja unbedingt wissen möchte, was gerade los ist. Die Protagonistin ist von der ersten Seite an sympathisch, sie ist stark und selbstbewusst, und sie entwickelt sich im Laufe der Handlung immer weiter, sodass man sie immer besser kennenlernt. Man kann sich gut in sie hineinversetzen. Raffe erscheint dagegen nicht ganz so mysteriös, wie die Autorin es wohl gerne hätte. So war mir bspw. recht schnell klar, welche Rolle er in dem Ganzen spielt und auch, was sein Part bei den Engeln ist. Eigentlich ist das alles sogar recht offensichtlich. Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich ihn nicht mochte. Zwar ist er so der 08/15-Grummeltyp, den man oft in Jugendbüchern findet, aber wer steht nicht auf sowas. Hätte mir vielleicht ein wenig besser gefallen, wenn er anders als all die anderen Jungs aus den anderen Romanen wäre, aber ich mag ihn trotzdem. Das Buch selber ist, abgesehen von der Engelgeschichte, jetzt auch kein Vanillepudding unter Schokopuddings, aber es zeichnet sich dennoch durch seine Spannung aus. Selten konnte ich vorhersehen, was als nächstes passiert, wenn auch nicht alles allzu geheimnisvoll war. Alles, was im Laufe der Handlung passiert, führt auf den großen Showdown am Ende hin, und bis es endlich soweit ist, kann man kaum aufhören zu lesen. Das Buch ist also, trotz einiger Stellen, die mich nicht so überrascht haben, wie andere, fesselnd von vorne bis hinten. Das Ende selber macht noch einmal neugierig auf den Folgeband, auch wenn man hier keinen wirklichen Cliffhanger hat. Vielmehr bleiben ein paar Fragen offen und einige Angelegenheiten ungeklärt, aber es ist nicht so, als könnte man es nicht aushalten, bis man den zweiten Teil in den Händen hält. Dennoch will man natürlich wissen, wie alles weitergeht. Fazit: Das Buch ist ein spannender Roman über das, was passiert, wenn die Engel auf der Erde landen. Dazu kommt eine süße Liebesgeschichte und nette, wenn auch keine besonders hervorstechenden Protagonisten. Ein schönes Jugendbuch, das allerdings keine neuen Ideen liefert. Dennoch lesenswert. 4/5 Lesehasen.

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Klappentext: Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ... Quelle: Random House Verlag Vorsicht!! Könnte Spoiler enthalten!! Meine Meinung: Vielen dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar 😊 Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas Angst vor dem Buch hatte. Wieso? Beim Klappentext des Buches steht nämlich " Tribute von Panem - Fans werden Angelfall lieben!" 😐 Brrr.. Ihr wisst ja mittlerweile, dass ich nicht wirklich ein Panem Fan bin daher dachte ich zuerst das es mir vielleicht nicht gefallen wird. TADA!! War Gott sei Dank nicht der Fall 😂😂 Das Buch hat mich eher an Die Bestimmung erinnert als an die Tribute von Panem😄 Die Welt so wie wir sie kennen gibt es dort nicht mehr, denn Engel haben diese zerstört. Ich finde es mal interessant davon zu lesen das Engel mal nicht die guten sind. Sie haben Flügel und Kräfte die sie weitaus Stärker machen als wir Menschen sind und das wird in diesem Buch mal gezeigt und das nicht auf der guten Seite. Penryn versucht mit aller Kraft ihre Familie zu beschützen vorallem ihre kleine Schwester Paige die durch einen Unfall im Rollstuhl sitzt. Als diese von einem Engel entführt wird versucht Penryn alles um sie zu retten, letztendlich verbündet sie sich mit dem verletzten und flügelosen Engel Raffe. Penryn ist ein sehr starker Charakter und ich mag sie sehr alleine weil sie sich kaum unterkriegen lässt und alles für ihr Schwester macht. Ihre Mutter fand ich etwas komisch und frage mich wirklich was mit der nicht so stimmt 😂 Raffe fand ich von Anfang an sehr toll auch wenn er manchmal den arroganten Macho raushängen ließ 😂 Es gab Stellen in diesem Buch wo ich mich gefragt habe "Wo bin ich den hier gelandet?!". Kleine Dämonen greifen Menschen an die sich dann als Kinder herausstellen wo ich dann echt gerne mal erfahren würde was mit den Kindern gemacht wurde 😕 Der Schluss war sehr mitreißend als auch etwas Horrormäßig was mich persönlich nicht total abgeschreckt hat. Man merkt auch am Ende des Buches, dass Raffe etwas für Penryn empfindet sonst hätte er ganz anderes reagiert und dann war auch schon Ende. Wo ich mega lachen musste, war als Penryn so schockiert war das er der Erzengel Raphael ist 😂 Mir war das schon von Anfang an klar 😂 Ganz im allen ein actionreiches, super Buch und meiner Meinung nach viel besser als Tribute von Panem und die Bestimmung 😏

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„Das Ende der Menschheit naht“, verkündet der Klappentext des 395 Seiten umfassenden Buches aus dem Heyne Verlag. Was aber ist damit gemeint? Engel sind auf die Erde gekommen und haben die Herrschaft über Welt und Menschen übernommen. In ihren Augen sind wir nicht mehr als Tiere die zu nicht mehr nütze sind, als ihnen zu dienen. Die meisten kämpfen gegen die Engel, manche folgen ihnen sogar freiwillig und ein paar versuchen nichts weiter als am Leben zu bleiben und sich vor ihnen zu verstecken. So auch Penryn, ihre kleine Schwester Paige, die im Rollstuhl sitzt, und die psychisch gestörte Mutter der beiden. Eines Tages kommt es aber wie es kommen musste- die drei werden von Engeln entdeckt und Paige wird von ihnen verschleppt. Da ihre Mutter sich aus dem Staub gemacht hat liegt es an Penryn ihre Schwester zu retten doch dabei kann ihr nur ein Engel helfen. Welch ein „Glück“ dass Paige während eines Kampfes zwischen mehreren Engeln entführt wurde und ihre große Schwester einen von ihnen das Leben gerettet hat, wenngleich der Kampf ihn seine Flügel gekost hat. Zusammen mit Raffe, dem nun flügellosen Engel, macht sich das Mädchen auf den Weg ins Nest der Engel und stellt dabei fest, dass die neuen Herrscher nicht als einzige eine Gefahr für die Menschen darstellen. The Guardian sagt, Panem-Fans würden Angelfall lieben, ich habe beides gelesen und bin mir nicht sicher, ob man das so konkretisieren sollte. Angelfall ist von der Handlung her sehr anders als Die Hungerspiele und auch sonst ließen sich nicht allzu viele Gemeinsamkeiten finden, mit Ausnahme des Genres: Angelfall ist eine Dystopie und wer die gerne liest wird seinen Spaß haben- vorausgesetzt er mag auch Fantasy! Aber was denke ich selber über den ersten Band der Reihe? Mir hat es gut gefallen, wie die Figuren aufgebaut wurden. Die eigentliche Handlung spielte in der Gegenwart doch immer wieder erinnerte sich Penryn an Ereignisse aus der Vergangenheit die dann geschildert wurden, ohne jedoch den Lesefluss zu beeinträchtigen, was nicht viele Autoren schaffen. Die psychischen Störungen der Mutter wurden sehr weit ausgebaut und obwohl sie nur einige kurze Auftritte im Buch hat, sind einige ihrer Handlungen und Eigenarten ausschlaggebend für die Handlungen Penryns und das Schicksal ihrer kleinen Schwester. Es war interessant die Protagonistin kennenlernen zu können und so Einblicke in ihr Leben zu erhalten. Dies ermöglicht es dem Leser, sich ihr verbunden zu fühlen und noch mehr Empathie für sie zu entwickeln. Die Engel erinnerten mich persönlich ein wenig an Vampire wie man sie aus diversen anderen Büchern kennt in denen sie nicht allzu gut wegkommen und das es eine Ausnahme gab könnte man gut als Botschaft interpretieren, dass es auch in den Reihen der „Feinde“ manchmal Freunde geben kann. Die Entwicklung des Verhältnis zwischen Penryn und Raffe zeigt dies ebenfalls. Insgesamt ist der Roman, trotz seiner eher düsteren Stimmung, eine ansprechende und unterhaltsame Kost, der man sich gerne widmet. Mein Fazit: Ein gelungener Reihenauftakt den ich jedem Fantasy-Dystopien Fan ohne Einschränkungen empfehlen kann! Lasst mich wissen, ob ihr das genauso seht.

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Die gesamte Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Penryn erzählt. Dadurch ist man ihr sehr nahe, erlebt die Geschichte aus ihrer Sicht mit. Die Autorin schafft es allerdings nicht, diese Perspektive bis zum Ende konsequent einzuhalten. Immer wieder werden Dinge mitgeteilt, die Penryn aus ihrer momentanen Lage gar nicht sehen kann und somit eigentlich dem Leser auch nicht vermitteln kann. Mich hat das allerdings nicht sehr gestört, da diese Dinge wichtig für das Vorankommen der Handlung waren. Penryn ist eine sehr starke Protagonistin. Sie ist schon vor dem Angriff der Engel für ihre Mutter und ihre Schwester verantwortlich und übernimmt jetzt, im Angesicht des Chaos eine neue größere Verantwortung. Sie handelt im Großen und Ganzen überlegt und zielstrebig. Mir fiel es leicht, mich mit Penryn zu identifizieren, weil sie bei allem, was sie auch an grausamen Dingen tut immer menschlich bleibt. Sie reflektiert immer wieder ihr eigenes Verhalten. Raffe ist ein ebenso starker und anziehender Gegenpart zu Penryn. Auch wenn ich die ganze Zeit nicht sicher war, wie er mit den Engeln in Zusammenhang steht, ob er diesen Krieg befürwortet oder nicht und ich so immer wieder an ihm gezweifelt habe, habe ich ihn doch ins Herz geschlossen. Die Geschichte um die Engel und vor allem um die Erzengel ist sehr apokalyptisch. Man bekommt in diesem Band aber leider noch keine Ahnung, warum die Engel die Menschen angreifen und ihre Städte in Schutt und Asche legen. Es wirkt noch sehr willkürlich. Ich erhoffe mir da im nächsten Band mehr Aufklärung über die Zusammenhänge. Insgesamt ist die Geschichte aber logisch aufgebaut und entwickelt sich kontinuierlich vorwärts. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin unbedingt noch ein bisschen zu viel Gewalt und „Splatter“ ins Spiel bringen wollte. Mir war das fast ein wenig zu übertrieben. Weniger wäre aus meiner Sicht hier mehr gewesen. Gefallen hat mir auch, dass es in dieser Dystopie nicht vordergründig darum geht, die Welt zu retten. Penryn geht es darum, ihre kleine Familie zusammen zu halten, sie zu beschützen. So geht es ihr vor allem darum, ihre entführte Schwester wiederzufinden und ihre unter Wahnvorstellungen leidende Mutter so gut es geht, zu beschützen. Diese Aufgabe ist für ein junges Mädchen schon immens, auch ohne gleich die Welt retten zu wollen. Von mir gibt es 4 Sterne für einen spannend zu lesenden ersten Band, der am Ende mit etwas weniger „Splatter“ deutlich mehr Grauen hätte vermitteln können.

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Meine Meinung: Bei gefallenen Engeln muss ich als Supernatural Schauerin sofort an meinen Schatz Castiel denken. Doch nicht nur die Engel sind eine Gemeinsamkeit zu der Serie, sondern auch die Stimmung ist ebenso düster und spannend. Mitten in der Apokalypse muss Penryn sich durchkämpfen, doch sie ist nicht alleine, anfangs sind da noch ihre im Rollstuhl sitzende Schwester und ihre psychisch kranke Mutter. Eben jene machen die Situation nicht leichter. Dadurch lernt man sehr schnell, dass Penryn eine Kämpferin ist, sie weiß wie hart das Leben ist und versucht das beste daraus zu machen, wobei es eigentlich nur zählt zu überleben. Man merkt auch deutlich, wie sehr sie ihre Schwester liebt und das sie für sie alles macht. Sie hat einen sehr starken Charakter, der durch ihre Lebensumstände geprägt ist und ihre Handlungen wirken sehr nachvollziehbar, auch wenn sie manchmal unüberlegt erscheinen. Auf der Suche nach ihrer Schewster wird sie von Raffe begleitet. Einem Engel und damit eine ständige Gefahr, den immerhin sind Engel in ihrer Welt böse Kreaturen, die zudem ihre Schwester entführt haben. Obwohl Raffe keine Flügel mehr hat, da Penry diese nach einem Vorfall an sich genommen hat, ist er dennoch stark und strahlt etwas gefährliches aus. Dazu ist er ein eher schweigsamer Typ, dem es in erster Linie um sein eigenes Überleben geht. Zumindest soll dieser Eindruck entstehen, aber es ist klar, dass Penryn ihm wichtig wird und es auch um ihr Überleben geht. Wie es natürlich sein muss, entwickeln sich bei Penryn im Laufe der Geschichte Gefühle für den gutaussehenden Raffe und das obwohl sie sich dagegen sträubt. Die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf. Schon am Anfang überschlagen sich die Ereignisse beinahe. Zwischendrin wird es dann ruhiger, aber keineswegs langweilig. Die Geschichte ist durchgehend spannend und die Gefahr ein gegenwärtiger Begleiter. Immer wieder werden neue Charaktere eingeführt, bei denen ich immer sehr misstrauisch war, weil schnell klar wird, dass man in diesem Buch niemanden zu schnell trauen sollte. Zudem gibt es immer wieder überraschende Wendungen, besonders am Ende. Der Schreibstil ist wirklich gut und schafft es einen zu fesseln. Susan Ee schafft es wirklich hervorragend die Spannung aufrecht zu halten und man bekomme den Eindruck beinahe Teil der Handlung zu sein. Außerdem lässt sich das Buch sehr schnell lesen, da es nicht nur spannend sondern auch sehr kurzweilig geschrieben ist. Trotzdem bin ich hier und da ins stolpern geraten, weil einige Sätze unglücklich formuliert sind, dies ist aber wahrscheinlich bei der Übersetzung passiert. Alles in allem konnte mich der Auftakt dieser Reihe überzeugen. Das Buch ist spannend, hat gelungene Charaktere, eine solide Handlung und es macht Spaß Penryn und Raffe zu begleiten. Wer auf Abenteuer mit Apokalyptischen Touch steht, der macht mit diesem Buch definitiv nichts falsch.

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Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext. Handlung Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Das Setting ist düster und apokalyptisch, Spannung und Action gibt es gleich von Beginn an. Durch die kurzen Kapitel merkt man gar nicht, dass die Seiten nur so an einem vorbeifliegen. Sehr interessant fand ich, dass dieses Mal die Engel die Bösen sind (naja, nicht alle *g*). Nach einem turbulenten Anfang wird es gegen Mitte des Buches etwas ruhiger, aber keinesfalls langweilig. Man erlebt, wie Penryn und Raffe zusammenwachsen und langsam Gefühle in den beiden aufkeimen. Die Liebesbeziehung steht aber nicht im Fokus des Geschehens, was den Emotionen aber keinen Abbruch tut. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und es wird noch einmal nervenaufreibend, schockierend und teilweise sehr gewalttätig. "Nacht ohne Morgen" ist Teil einer Trilogie und man bleibt als Leser mit klopfendem Herzen und vielen Fragen, die hoffentlich in den Folgebänden geklärt werden, zurück. Charaktere Penryn ist eine toughe Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Für die Menschen, die sie liebt, geht sie bis an ihre Grenzen und darüber hinaus. Sie war mir gleich sympathisch und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Aus Raffe wurde ich nicht schlau. Durch seine arrogante Art bin ich ihm mit Vorsicht begegnet. Im Lauf der Geschichte lässt er einen aber hinter seine Maske blicken und er eroberte mit Charme und Witz mein Herz. Anfangs noch eine Zweckgemeinschaft, merkt man jedoch bald, dass mehr hinter der Beziehung von Penryn und Raffe steckt. Die witzigen Dialoge machen einfach nur Spaß! Alle Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und wirkten gerade durch ihre Ecken und Kanten sehr authentisch auf mich. Schreibstil Susann Ee hat einen bildhaften und sehr angenehmen Schreibstil, welcher mich nur so durch die Seiten gleiten ließ. Sie hat eine apokalyptische Welt mit düsterer Atmosphäre geschaffen, die einen in ihren Bann zieht. Der Autorin ist es gelungen, ihre Ideen zu jeder Zeit kreativ umzusetzen und so ein wahres Lesevergnügen zu schaffen. Fazit "Nacht ohne Morgen" ist ein vielversprechender Auftakt einer Trilogie, dich mich überzeugen konnte. Die Folgebände werde ich auf jeden Fall noch lesen. Gerne vergebe ich: 4 Würmchen Vielen Dank an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Beim Stöbern durch andere Blogs (ich hab vergessen, bei wem ich das Buch gefunden habe… Schande über mich), fiel mir dieses Buch ins Auge und veranlasste mich, es mir sogleich zuzulegen. Penryn lebt in einer postapokalyptischen Welt, in der Engel die Welt in Schutt und Asche gelegt haben, und nun über die Welt herrschen und die Menschen als minderwertige Affen oder Sklaven ansehen. Bei dem Versuch ihre verrückte Mutter und ihre an den Rollstuhl gefesselte Schwester Paige in Sicherheit zu bringen, werden sie in einen Kampf zwischen Engeln verwickelt. Die Mutter kann fliehen, Paige wird entführt und Penryn bleibt mit einem Engel mit abgeschlagenen Flügeln zurück. Weniger aus Mitleid als vielmehr in der Hoffnung, dass dieser sie zu ihrer Schwester führen kann, hilft sie dem Engel. Doch der Weg durch das zerstörte San Francisco ist voller Gefahren. Angelfall – Nacht ohne Morgen ist der Auftakt zu einer neuen Reihe der Autorin Susan Ee. Der zweite Teil soll im Januar erscheinen. Der Leser wird ohne Vorwarnung mitten ins Geschehen geworfen, es gibt keine Einführung und keiner Erklärung, was passiert ist. Wir lernen sofort Penryn und ihre Familie kennen, die sich noch in ihrer Wohnung verstecken. Man erfährt in Nebensätzen, dass wohl Engel auf die Erde gekommen sind, um diese in Schutt und Asche zu legen. Dadurch bleiben zunächst viele Fragen offen und so startet das Lesen ein wenig unbefriedigend. Gerade die ersten 20 Seiten ziehen sich dadurch nur so dahin und richtiges Lesevergnügen kommt zunächst nicht auf. Dies ändert sich ab dem ersten großen Kampf, bei dem Penryns Mutter flieht, ihre Schwester Paige, die an den Rollstuhl gefesselt ist, von den Engeln entführt wird, und Penryn allein mit einem Engel zurück bleibt. Diesem wurde jedoch die Flügel abgeschlagen. Doch in ihm sieht Penryn die einzige Chance ihre Schwester wiederzufinden und das ist alles, an was sie denken kann. Also sucht sie mit ihm ein vorerst sicheres Versteck und versucht Nahrung für beide zu finden und ihn daran zu hindern zu verbluten. Der Engel ohne Flügel stellt sich als Raffe vor, braucht aber ein paar Tage, um wieder zu Kräften zu kommen. Da er ohne seine Flügel sehr hilflos ist, verbündet er sich mit Penryn und verspricht sie zu dem Engelhorst zu bringen, wo sich höchstwahrscheinlich ihre Schwester aufhalten dürfte. Doch der Weg dahin ist lang und nicht ohne Gefahren. Während die ersten 20 Seiten sich sehr ziehen, wird es ab da sehr schnell spannender. Und selbst als die Spannung im eigentlichen Sinne sich etwas zurückzieht, bleibt man gefesselt am Buch. Die Informationen über das, was passiert ist, bleiben zwar spärlich, aber trotzdem hofft man auf den nächsten Seiten mehr Informationen zu bekommen. Obwohl die Handlung ein bisschen zäh erzählt wird, bleibt man am Buch gefesselt. Das Ende ist zwar irgendwo schlüssig und rund, und vor allem mutig, weil es absolut unvorhersehbar kommt, lässt den Leser aber doch etwas unbefriedigt zurück. Es ist zwar nur ein kleines offenes Ende, aber trotzdem scheint die Zeit bis zur Fortsetzung im Januar unvorstellbar lang. So hat Angelfall einen sehr schwachen Anfang, einen gelungenen Mittelteil und ein unbefriedigendes Ende. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und interessant gezeichnet. Die Protagonistin Penryn, aus deren Sicht das Buch erzählt wird, wird als recht starke Frau dargestellt, aber auch mit einer schlüssigen Begründung, warum sie zum Beispiel kämpfen kann und warum ihr Wille so stark ist. Auch ihre Intention ihre Schwester so dringend zu retten, ist glaubhaft begründet und wird nicht einfach als selbstverständlich vorausgesetzt. Damit geht Angelfall einen großen Schritt weiter, als vergleichbare Bücher des Genres. Raffe, der Engel, dem zum Anfang die Flügel abgeschlagen wurden, bleibt während des ganzen Buches ein bisschen undurchsichtig und seine Intention etwas zu tun, sehr verschwommen. Natürlich ist er irgendwo auf die Hilfe Penryns angewiesen ohne seine Flügel, aber trotzdem scheint dies nicht immer der einzige Grund zu sein, zumal er sich in mehr Gefahren stürzt, als er müsste. Penryns Mutter (die das ganze Buch über keinen Namen bekommt) ist ein wiederkehrender Charakter, der zwar in den meisten Situationen sehr nervig ist, aber trotzdem sehr interessant charakterisiert wurde. Alles in allem ein interessanter Gedanke Engel einmal als das Böse einzusetzen, aber die Umsetzung weist gerade in der Spannungskurve ein paar Lücken auf.

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Wenn man an das Ende der Welt denkt, dann denkt man an alle möglichen Naturkatastrophen.Vor ein paar Monaten waren es Tsunamis, Asteroidenschauer und Erdbeben, die die Welt zerstörten. Doch dann kamen die Engel. Sie griffen an und die Menschen waren ihnen unterlegen. Penryn lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Paige im Silicon Valley oder eher, was vom Silicon Valley noch übrig ist. Eines Nachts als Penryn unterwegs ist, sieht sie wie einige Engel gegen einen einzelnen Engel kämpfen und ihm die Flügel abtrennen. Als die Engel dann ihre kleine Schwester entführen, rettet sie den flügellosen Engel, damit er ihr helfen kann Paige zurückzubekommen. Raffe und Penryn machen sich auf den Weg und treffen dabei auf widernatürliche Wesen und auch auf einen Widerstand. Die Frage, die sich Penryn immer wieder stellt und die sie die ganze Zeit beschäftigt: Was passiert, wenn Raffe seine Flügel zurückbekommt. Wird er dann immer noch auf ihrer Seite stehen oder müssen sie irgendwann gegeneinander kämpfen. Denn Raffe ist ein Engel, ob mit oder ohne Flügel. Penryn ist eine Kämpfernatur. Sie hat sich dem Leben schnell angepasst und durch das jahrelange Kampftraining ist sie nicht völlig hilflos. Ihre Mutter könnte man als verrückt bezeichnen, denn ohne die Tabletten, die sie immer nehmen musste, wechseln wieder ihre Stimmung. Mal hört sie Stimmen und mal spricht sie in einer völlig unbekannten Sprache und mal sieht sie Dämonen. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto öfter habe ich mich gefragt, ob sie wirklich verrückt war. Vielleicht war sie nur sehr empfänglich und vielleicht gab es die Dämonen, die sie sah wirklich. Raffe fand ich interessant, auch wenn man nicht unbedingt viel von ihm erfährt. Es blieb alles etwas blass. Die Interessen der Engel und warum sie die Erde angriffen und teilweise zerstörten. Ich habe mich von Anfang an gefragt, warum die Engel Raffe angriffen und sich gegen Ihresgleichen stellen. Ich hatte auch meine Vermutungen, aber wirklich dahintergekommen bin ich nicht. Die Geschichte war sehr spannend und auch unvorhersehbar. Ich wusste nicht, ob Penryn ihre Schwester finden würde oder nicht. Ich wusste in keinster Weise, wie die Geschichte sich entwickeln würde. Der Schreibstil war interessant und auch fesselnd, nur leider war ich kein Teil der Geschichte. Ich liebe es, wenn mich die Geschichte so packt, dass ich das Gefühl habe mitten drin zu sein. Hier hatte ich nur das Gefühl zu beobachten und kein Teil von allem zu sein. Ich freue mich trotzdem sehr auf den zweiten und letzten Teil und ich hoffe, dass noch einige Fragen geklärt werden.

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