Leserstimmen zu
Tafiti und die Reise ans Ende der Welt

Julia Boehme

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Einfach köstlich

Von: Nicole

24.08.2015

Meine Meinung zum Hörbuch: Tafiti und die Reise ans Ende der Welt Warum ich zu diesem Hörbuch griff, und was ich erwartet habe, plus die Rezension zum anderen Hörbuch Teil, findet ihr auf meinem Blog. Wie wirkte dieses erste Hörbuch dieser bezaubernden Reihe auf mich? Inhalt in meinen Worten: Tafiti möchte unbedingt an das Ende der Welt reisen, was für ein kleines Erdhörnchen ja nicht so ist wie bei uns Menschen. Dennoch hat er eine Reise begonnen, dazu muss ich sagen, das Tafiti zu erst davon geträumt hat. Als er eben auf dem Weg ist, ist so manche Gefahr und so mancher Freund ein wertvoller Begleiter. Wie fand ich die Geschichte? Nachdem es ja der erste Teil dieser besonderen Reihe ist, war mir klar, ich lerne die ganzen Charaktere von Anfang an kennen. Doch wie im Teil den ich schon hören durfte, waren die Charaktere genauso liebevoll und genial gesprochen. Sie wirkten mir sehr nahe, und ich konnte mitfühlen und mitgehen. Charaktere: Waren sehr gut geformt, sind dank der Stimme von Hr. Herbst sehr schön und ich hatte das Gefühl eher ein Hörspiel als ein Hörbuch zu hören, was ich sehr gut finde. Egal ob Pinselohrschwein, Stachelschwein, Schlange und Co, alle waren besonders gesprochen und bekamen einfach dadurch leben, sie waren witzig, Humorvoll, Geistreich und hin und wieder auch ernst, genau so mag ich das. Spannung: Für Kinder ab 4 Jahren, denke ich, dass es ein sehr gelungenes Spannungsreiches Werk ist. Nicht zu spannend aber auch nicht langweilig, so das ich als Erwachsene es auch noch gerne höre. Rundherum: In diesem Buch sind so viele wertvolle und witzige Stellen, dass man es schon allein dadurch gerne hört. Aber auch die Stimme vom Herrn Herbst wird das ganze Hörspiel berührender, authentischer und vor allem eines Liebenswert. Fazit: Ein Wunderbares Hörerlebnis, voller witziger und abenteuerlichen Erlebnissen. ps: Ein Pinselohrschwein heißt nicht umsonst Pinselohrschwein, zumindest in dieser Geschichte, denn Herr Pinselohrschwein, kann sehr gut malen und zeichnen. Sterne: Ich vergebe gerne 5.

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Einfach genial

Von: Sandra

30.03.2015

Tafiti ist ein kleines Erdmännchen, dass zusammen mit seinem Bruder Tutu und Omama, sowie Opapa irgendwo tief in der afrikanischen Savanne lebt. Eigentlich ist er sehr glücklich, doch insgeheim träumt er immer wieder davon, aufregende Abenteuer zu erleben. So eins wie Ur-ur-ur-ur-ur-uropapa zum Beispiel, der bei seinem Abenteuer das heutige Zuhause der Familie entdeckte. Am dringendsten interessiert ihn dabei, wie die Welt eigentlich hinter dem großen Hügel aussieht. Ist sie dort wirklich zu Ende, wie Opapa immer behauptet? Wenn ja, warum kommen dann immer ganz viele Vögel und Tiere dahinter hervor? Tafiti will es endlich ganz genau wissen und nicht immer nur davon träumen. Und so macht er sich eines Nachts auf den Weg hinaus – weit weg vom Bau der Erdmännchenfamilie. Opapa hatte ihn oft genug vor den Gefahren gewarnt. Vor der bösartigen Schlange, Mister Gogo und vor King Kofi, dem lispelnden Löwen. Damals als einfaches Gerede abgetan, begegnet Tafiti ihnen auf seiner Reise und muss allen Mut zusammennehmen, um ihnen zu entkommen. Doch er beweist noch sehr viel mehr Mut, als er King Kofi sein Mittagessen abschwatzt und es gegen Omamas Kuchen eintauscht. …. Ich liebe Hörbücher und meine beiden Jungs stehen mir da in nichts nach. In einem unterscheiden wir uns allerdings sehr, denn ihnen ist es relativ egal, wer die Geschichte erzählt. Mir nicht. Ich liebe die unglaublich wandelbare Stimme von Rufus Beck und finde sehr viele Erzähler unglaublich langweilig. Und klar – die Erzählstimme sorgt in der Regel innerhalb weniger Minuten für einen Erfolg oder eben Misserfolg eines Hörbuches. Ich gebe zu – Tafiti habe ich eher für meine Jungs, denn für mich besorgt. Eigentlich mag ich Christoph Maria Herbst nämlich überhaupt nicht und kann auch mit Stromberg so gar nichts anfangen. Dieses Hörbuch hat mich allerdings komplett vom Gegenteil überzeugt, denn Herbst ist wirklich ein genialer Erzähler. Er schafft es perfekt, jeder Figur des Buches eine völlig eigene Stimme zu geben und vergisst darüber keineswegs die kleinen Nebengeräusche, wie das Quietschen einer Tür, atemloses Keuchen oder aufgeregtes Fiepen. Es ist nicht nur für mich ein riesengroßer Spaß ihm zuzuhören, sondern auch für meine Jungs. Mein 5jähriger, der normalerweise so selbstvergessen Hörbüchern lauscht, dass ihm jede Gesichtsmimik abhanden kommt, ist nur noch am Dauergrinsen, sobald Tafiti läuft. Und das tut es schon seit Tagen ständig. Man kann aber auch gar nicht anders, man muss einfach über die Figuren lachen. Über den lispelnden Löwen und vor allem den leicht lallenden Mister Gogo und Tutu, den kleinen Bruder von Tafiti. Sie alle bekommen durch die Stimme des Erzählers ein wunderbares Eigenleben und man fühlt sich ihnen allein durch die Macht der Stimme gleich noch viel mehr verbunden. Erstaunlich finde ich dabei aber, dass keiner meiner Jungs Angst hat. Es sind ja schon ein paar spannende Stellen im Buch, aber keiner der Jungs zuckt beim Hören auch nur mit der Wimper. Auch hier versteht es Herbst perfekt, auf der lustig-fröhlichen Schiene zu bleiben und alle Zuhörer zu fesseln. Das Buch lebt durch die wunderschönen Zeichnungen von Julia Ginsbach, im Hörbuch aber erweckt Christoph Maria Herbst sie alle auf wundersame Weise zum Leben. Es ist toll mit Tafiti sein erstes richtiges Abenteuer zu erleben und sich in seine Welt hineinzuversetzen. Mut und Freundschaft kennenzulernen, sich mit ihnen zu freuen und zu lachen. All dies kann man mit “Tafiti und die Reise ans Ende der Welt” perfekt.

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