Leserstimmen zu
Das Liebesleben der Suppenschildkröte

Theresia Graw

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Sophie unterschätzt sich und ihre beruflichen Fähigkeiten gewaltig und muss daher immer wieder die Aschenputtelarbeiten erledigen. Doch dann ergibt sich die eine große Chance und genau jetzt hat sie viel um die Ohren. Ihre Kinder fordern ihre Aufmerksamkeit, der Kindergarten will einen Kuchen und Anwesenheit und dann sind da noch die Männer. Erst Roland und seine Vorstellung von "seiner" Sophie, ihr Bruder und der Kumpel Björn (der Waldschrat), die ganz plötzlich bei ihr auftauchen. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf, die Verwirrungen, das Chaos und das schlechte Gewissen sind vorprogrammiert und auch das ein oder andere Fettnäpfchen nimmt die Protagonistin mit. Es ist ein stetiges Auf und Ab. Man mochte Sophie für ihre liebevolle Art gegenüber ihren Kindern und ihrer inneren Zerrissenheit. Weniger Verständnis hatte ich, dass Sophie ihre Kinder verschwieg und verleugnete, um einen Mann zu bekommen. Anfangs konnte ich es noch nachvollziehen, dass sie nicht mit der Tür ins Haus fallen wollte, aber je länger die Geschichte lief, desto weniger konnte ich es verstehen. Auch die schnelle Wendung in Sachen Liebe war eher irritierend. Leider wurde die Geschichte zum Ende hin immer unrealistischer und kitschiger. Der Humor ging verloren und so war es am Ende doch leider wieder nur eine klischeehafte Beziehungsgeschichte. Schade. Es ist eine schnell zu lesende, leichte Geschichte, die gut startet, aber leider vorhersehbar endet.

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"Das Liebesleben der Suppenschildkröte" Theresia Graw Verlag: Blanvalet Seitenzahl: 316 ISBN: 978-3-442-38201-9 Erstausgabe: 17. Februar 2014 Preis: 9,99 Euro Klappentext: In der Liebe ist alles erlaubt ... Oder? Single-Frau Anfang 40 mit zwei kleinen Kindern sucht Mann – zieht man damit seinen Traumprinzen an Land? Eher nicht. Zu dem Schluss kommt zumindest Sophie, nachdem der jüngste potenzielle Liebhaber vor ihrem Nachwuchs Reißaus genommen hat. Als die Münchner Lokalreporterin bei einem Auffahrunfall den schicken Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie die lieben Kleinen daher kurzerhand – ganz à la Suppenschildkröte, die ihre Brut allein am Strand zurücklässt. Sobald Roland sich in sie verliebt hat, wird Sophie ihm reinen Wein einschenken. Eine winzige Schwindelei, die spektakulär nach hinten losgeht … Gestaltung des Buches: Das "schlichte" des Covers gefällt mir sehr gut. Eine Schildkröte und Herzen zieren das Cover. Schlicht, einfach und für mich absolut passend. Meine Meinung: Mittlerweile ist dieses Buch, mein drittes Buch, welches ich von Theresia Graw gelesen habe. Die beiden Bücher zuvor haben absolut meinen Geschmack getroffen. Die Autorin hat für mich eine sehr leichte und gefühlvolle Art zu Schreiben. In diesem Fall war es eine alleinerziehende Hausfrau, die auf der Suche nach Liebe ist und auf einen Anwalt trifft, dem Sie ihre Kinder verschweigt. Theresia Graw hat detailgetreu Alltagsszenen beschrieben und damit meinen Nerv getroffen. Im Lesen habe ich mich selbst immer mal wiedergefunden und war doch erstaunt, das es viele Parralellen zu meinem Leben gibt. Sehr humorvoll umschreibt Theresia Graw das Leben der Singlefrau Sophie aber auch leiden wird man beim Lesen mit der Protagonistin. Ein sehr schönes Lesen war es für mich mit diesem Buchschätzchen. Nun warte ich gespannt auf das nächste Buch der Autorin. "Mit Hanna nach Havanna" erscheint am 19. Februar 2018. Noch etas Zeit, aber die wird sich definitiv Lohnen, da bin ich mir sicher. Liebe Theresia, vielen Dank für soviel schöne Lesestunden. Ich freue mich sehr auf Deine nächsten Bücher und hoffe auf ein Wiedersehen bei der "lbm2018". Meine Bewertung: 4 von 5*

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Inhalt: Sophie ist Anfang 40, alleinerziehende Mutter zweier Kinder und beruftstätig. Diese Kombi macht es ihr recht schwer, einen Mann zu finden. Der letzte potenzielle Kandidat hat vor ihren Kindern Reißaus genommen. Nach einem Auffahrunfall mit dem Anwalt Roland knistert es und sie entscheidet kurzerhand, ihr Mutterdasein zu verschweigen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto schwerer wird es, ihm die Wahrheit zu sagen. Als wäre das nicht schon genug, nimmt auch ihr Job chaotische Ausmaße an. Meine Meinung: Wer mich kennt, weiß, dass ich humorvolle Bücher mag. Ich lache gerne, habe aber einen recht eigenwilligen Humor. "Das Leben der Suppenschildkröte" hat mich daher nur teilweise abgeholt. Sophie ist recht chaotisch, aber eine liebevolle Mutter - großer Pluspunkt. Dass sie ihre Kinder dann aber eines Mannes wegen verleugnet - Minuspunkt. Aber gut, ich wusste, worauf ich mich einließ und habe auf viele Irrungen und Wirrungen seitens des Klischees gehofft. Die aber nicht so wirklich eingetroffen sind. Sophie muss Roland zwar öfter mal belügen, aber richtig kritisch, dass er hinter ihre Lüge kommen konnte, war es nie. Bis sie irgendwann dann eben doch aufgeflogen ist. Anfangs gefiel mir Sophie - sie war chaotisch, locker, eine gute Mutter und auch sarkastisch. Der Einstieg gestaltete sich daher als sehr interessant. Doch mit der Zeit ließen meine positiven Gefühle ihr gegenüber nach. Mir war es zeitweise etwas unangenehm, zu lesen, wie sich eine erwachsene Frau so verbiegt, nur um einen Mann zu finden. Ja, ich verstehe den Wunsch nach einer intakten und liebevollen Beziehungen, aber diese Verzweiflung - die konnte ich noch nie nachvollziehen. Vielleicht bin ich naiv, vielleicht schon zu lange glücklich vergeben, aber ich fand das teilweise lächerlich. Ein Problem war sicherlich, dass ich mich nicht in Sophie hineinversetzen konnte. Sie ist gute 15 Jahre älter, hat zwei Kinder (ich keine) und sucht eben einen Mann. Und sie war mir zu launig - viel zu launig. Sie wechselte ihre Meinung fast stündlich und das Hin und Her zwischen den Männern am Ende - ich wollte die Frau furchtbar genervt schütteln. Aber so richtig. Und die Kinder mussten alles mitmachen. Daumen runter. Als richtig sympathsich empfand ich sie also nicht. Dafür schloss ich Björn und Miriam ins Herz und die Kinder waren auch sehr süß. Sophies Bruder hingegen ist ein unerträglicher Stalker, dessen (Ex)Freundin wohl verrückt sein muss. Komisches Verhalten scheint also in der Familie zu liegen. Zwischendurch entstand sicher die eine oder andere Situationskomik, vor allem bedingt durch Sophies Job, die heitere Familienkolumne ihrer Kollegin fortzuführen. Ich hab mich sehr amüsiert, als Björn, Sophie und die Kinder heile Familie auf der Bühne spielen mussten. Und auch die Kolumnen sind sehr amüsant zu lesen, denn jeder muss doch wissen, dass dem nicht so ist - anscheinend bis auf die Leserinnen jener Kolumne. Aber das reichte mir einfach nicht. Ich hatte mir mehr erhofft. Mehr Humor, mehr mitfiebern, mehr Gefühle. Durch den flüssigen Schreibstil und aufgrund der Leichtigkeit hatte ich den Roman zwar schnell durch, aber er kann nicht als Highlight bezeichnet werden. Nicht gut, nicht schlecht, solide Unterhaltung für zwischendurch, die man schnell wieder vergisst. Vielleicht auch eher für eine andere Altersgruppe als die meine interessant. Fazit: Solide Unterhaltung

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Darum geht es: Sophie ist alleinerziehende Mutter zweier bezaubernder, aber auch sehr aufgeweckter Kinder. Ihr Mann hat sie verlassen und lebt mit einer anderen Frau zusammen. Trotzdem hat Sophie den Männern nicht abgeschworen und gibt die Hoffnung nicht auf, ihren Mr. Right zu finden. Gar nicht so leicht, denn sobald Timo und Lina ins Spiel kommen, ergreifen die Herren der Schöpfung gerne die Flucht - so auch ihr letztes Date. Die ständig gestresste Mama, die zwischen Teilzeitjob als Redakteurin bei einer Lokalzeitung und Kita hin und her pendelt, baut einen selbstverschuldeten Unfall. Das Unfallopfer Roland erweist sich jedoch als echter Glücksfall, eine richtige Sahneschnitte - und er hat auch noch Interesse an Sophie. Sie möchte ihn gerne näher kennenlernen und beschließt, ihre Kinder erst mal nicht zu erwähnen. Ihre Freundin Miriam redet ihr ins Gewissen, sich nicht wie eine Suppenschildkröte zu verhalten, die ihren Nachwuchs alleine zurücklässt. Aber das hat Sophie gar nicht vor, sie möchte Roland nur schonend auf die Familie vorbereiten, also ganz langsam. Doch meistens kommt es anders, als man denkt. Und in den meisten Fällen geht so ein Plan ganz schön in die Hose. Ob das mit Roland auch passiert? Mein Senf dazu: "Das Liebesleben der Suppenschildkröte" zeigt sehr humorvoll die Sorgen und Nöte einer alleinerziehenden Mutter, deren Ex nur auftritt, wenn er als strahlender Held für die Kinder da sein kann. Sophie ist wirklich bewunderswert. Okay, ihre Wohnung ist vielleicht nicht immer topp, ihre Kinder treiben sie auch mal zur Verzweiflung, und wenn nicht sie, dann ihre beratungsresistente Chefin Lydia - aber ihr Herz ist aus Gold und ich wünschte ihr die ganze Zeit nur, dass sie einen tollen Partner findet. Ich ging natürlich von einem Happy End aus, aber ob es das mit dem gestylten Anwalt Roland geben würde? Ich hatte so meine Zweifel. Sophie hat ein ganz großes Problem: Sie kann einfach nicht nein sagen und lässt sich von Hinz und Kunz durch die Gegend scheuchen - bevorzugt natürlich von Lydia. Die absolute Krönung für Sophie ist, als sie die Kolumne der hochschwangeren Kathi-Vorzeigefrau übernehmen und natürlich nur Friede-Freude-Eierkuchen Texte schreiben soll. Denn Kathi ist ja so eine Art Familienguru und Superwoman, die alles im Griff hat, also zumindest in ihrer Kolumne. Die Leser stehen total auf diese heile Welt, was Lydia zu immer neuen, hirnrissigen Plänen inspiriert. Das Ganze gipfelt in einem Abend mit "Kathi" und ihrer Familie, bei dem Sophie ihre Kinder und ihren Mann dem Publikum vorstellt und dieses Fragen stellen darf. Mann? Damit hat Sophie nun wirklich ein Problem (sie kann ja wieder nicht nein sagen). Zum Glück ist der beste Freund ihres Bruders in Griffnähe. Björn mimt für den Abend den Papa... Ich habe mit Sophie gelacht und gelitten; es waren wirklich schöne Lesestunden. Ihren Exmann hätte ich dagegen das eine oder andere Mal schütteln können. Zum Glück hat Sophie eine wirklich gute Freundin. Miriam ist echt eine Marke - so eine gute Freundin sollte wirklich jede Frau haben. Und am besten im gleichen Haus, das wäre perfekt. Und dann gibt es da noch jemanden, den ich sehr mochte. Aber wer das ist, solltet ihr besser selbst herausfinden. Ich denke, ihr werdet es bald wissen, wenn ihr das Buch lest. Sophie ist für mich definitiv keine Suppenschildkröte sondern eine super Mama. Mein Fazit: Auch für dieses Buch vergebe ich 5 Lämpchen, weil es mir einfach sehr gut gefallen hat. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin Theresia Graw.

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Das Liebesleben der Suppenschildkröte ist genau der richtige Roman, wenn man sich bei schönem Wetter entspannen möchte. Diese leichte und unterhaltsame Geschichte ist das perfekte Buch für zwischendurch, wenn man sich von einer Geschichte einfach nur treiben lassen möchte. Sophie ist geschieden, Mutter zweier Kinder und Teilzeit Journalistin. Ihr Leben ist stressig, chaotisch und vor allem sehr fremdbestimmt. Ihre Kinder stehen für sie an erster Stelle, auch wenn nicht immer alles so klappt, wie es bei anderen Vorzeigemuttis der Fall wäre. Natürlich wünscht sich Sophie auch einen neuen Mann an ihrer Seite, aber mit Kindern ist das alles andere als leicht. Sophie ist sehr engagiert und das sowohl im Beruf, als auch im Mutterdasein. Beides unter einen Hut zu bekommen ist dabei aber gar nicht so einfach. So endet vieles, was Sophie anfängt, im reinen Chaos, was zum Glück aber sehr unterhaltsam ist. Ihre Kinder Timo und Lina sind goldige Schätze, die kein Blatt vor den Mund nehmen und ihre Mutter so in das eine oder andere Fettnäpfchen drängen. Die kleine Familie war mir unglaublich sympathisch und ich habe sie gerne bei ihren kleinen Abenteuern begleitet. Natürlich bedient sich die Autorin auch dem einen oder anderem Klischee. So ist zum Beispiel Sophies Ehmann alles andere als außergewöhnlich. Er hat eine neue - viel zu junge - Freundin und ist alles andere als zuverlässig, wenn es um die Kundenbetreuung geht. Vieles an der Geschichte fand ich aber sehr originell und sehr gut verknüpft, sodass mir die Klischees nichts ausgemacht haben. Das Buch ist ein bisschen im Tagebuchstil gehalten. Die Kapitel bestehen aus den einzelnen Wochentagen, die dann noch in verschiedenen Uhrzeiten unterteilt sind. Die Geschichte ist aus der Sicht von Sophie geschrieben, was uns einen Einblick in ihre teilweise sehr verrückten und verstricken Gedanken bietet. Der Schreibstil ist sehr locker und die Seiten verfliegen tatsächlich sehr schnell! Und ich liebe das Cover! Die Aufmachung und die Farbgestaltung entspricht wirklich total meinem Geschmack! Auch der Titel passt perfekt zu dieser sommerlich leichten Lektüre! Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und gerade für sommerliche Strandtage ist die Geschichte bestens geeignet!

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Ich bin zufällig auf das Buch Aufmerksam geworden. Nicht nur der Titel und das Cover haben mich auf Anhieb begeistert, auch der schon vielversprechende Klappentext. Und der hält wirklich was er verspricht! Sophie, eine alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern, geschieden und als Teilzeitjournalistin in München tätig, sucht für sich den richtigen Mann. Doch leider erweisen sich sämtliche potentiellen Kandidaten als Nieten. Auch der vielversprechende Dieter ist jäh abgeschreckt, als der romantische Abend mit Sophie von ihren Kindern Lina und Timo unterbrochen wird. "Ich ruf dich dann an" ... und weg ist er. Natürlich ward er nicht mehr gesehen. Das Leben scheint es nicht gut mit Sophie zu meinen. Die Zeitung gibt ihr kleine Aufträge, obwohl sie doch gerne etwas mehr tun würde und auch an großen Projekten mitschreiben würde, sie verpasst Termine im Kindergarten und wird - verglichen mit den perfekten Müttern - ihrer Mutteraufgabe nicht gerecht. Zu allem Übel fabriziert sie auch noch einen Auffahrunfall und zwar mit einem Anwalt - doch der scheint es zu sein! Sophie ist wie hin und weg von der Gestalt des Roland, dieser ist charmant, gutaussehend, erfolgreich und steht mitten im Leben! Genau das, was sie sucht! Doch was ist mit ihren Kindern? Kurzerhand beschließt sie, nichts von ihnen zu erzählen und so beginnt ein großartiges Theaterspiel, in welchem nicht nur Sophies Bruder Chris und dessen Freund Björn Auftritte haben, sondern auch Sophie selbst - gleich einer Seifenoper - als die perfekte Hausfrau und Mutter Kathi, die souverän alles schmeißen kann (Haushalt, Familie und Job) gleich einer Göttin! Die Kolumne von Kathis' Kosmos scheint ihr Durchbruch zu sein, doch Sophie hat weder die perfekte Familie, noch den perfekten Mann oder aber den perfekten Job ... wie also soll sie Ratschläge erteilen? Doch bevor ich zu viel verrate - lest selbst! Ich kann das Buch nur empfehlen! Es ist witzig, charmant, humorvoll und flott geschrieben! Man fliegt nur über die Seiten hinweg, wozu auch das harmonische Schriftbild beiträgt - und wer will schon nicht wissen, was es denn eigentlich mit dieser Suppenschildkröte auf sich hat?!

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Charmant

Von: CogitoLeider

25.05.2015

In ihrem ersten Roman für Erwachsene erzählt Theresia Graw eine nette und sehr unterhaltsame Geschichte über die Irrungen und Wirrungen einer alleinerziehenden Mutter, die eben keine Suppenschildkröte ist. Natürlich ist die Handlung relativ vorhersehbar, aber doch mit sehr viel Liebe zum Detail und voller sympathischer Protagonisten, die so herrlich normal sind, einfach so, wie die Menschen von nebenan. Ein bisschen genervt haben mich die anfänglichen Lügen, ich kann da nur sehr schlecht mit umgehen, allerdings sind die für die Handlung natürlich unbedingt nötig und so muss man da einfach durch. Stilistisch schafft Theresia Graw den Spagat zwischen leichter, gut zu lesender Wortwahl und sprachlichem Anspruch. Einfach ein wunderbares Niveau, das aus einem ‚profanen’ Liebesroman ein Buch mit Wert macht. Und damit auch gut zu dem, wie ich finde, sehr schönen, wenn auch elegant-unauffälligen Cover passt. Das springt einem ja auch nicht durch grelle Farben ins Auge, ist aber durch die erhabene Schrift und die Schildkröte richtig schön und man kann es quasi ‚entdecken’. Insgesamt also ein kleines ‚Schmuckstück’, das mehr hält, als es auf den ersten Blick verspricht, nämlich gute, nette Unterhaltung mit Realitätsanspruch und Wohlfühlgarantie. Fazit? Leseempfehlung für alle, die einen guten Liebesroman zu schätzen wissen.

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Als ich dieses Buch im letzten Jahr unter den Neuerscheinungen entdeckte, wollte ich es unbedingt lesen. Allein der Titel und das Cover machten mich neugierig auf den Inhalt. In diesem Jahr sah ich es dann zufällig in der Bücherei und lieh es mir aus. Was soll ich euch sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Ich liebe es, wenn Titel so nichtssagend sind und der Inhalt einen umhaut. Die Story finde ich sehr gelungen. Ach, einfach das ganze Buch ist toll. Vor allem den Zusammenhang zwischen einer Suppenschildkröte und der Protagonistin Sophie, denn eine Suppenschildkröte kommt einmal im Jahr aus dem Wasser, vergräbt ihre Eier im Sand und verschwindet dann wieder im Meer, um sich weiter dem Vergnügen hinzugeben. Sie verlässt einfach ihre Brut. So ganz nebenbei lernt man so noch etwas dazu. Genial, oder? Im Fall von Sophie möchte sie doch einfach geliebt werden und nicht „nur“ Teilzeitreporterin und Vollzeitmutti sein. Kann man doch nachvollziehen. Wie es ihr bei der Suche nach dem Richtigen ergeht und ob sie tatsächlich den Richtigen findet, müsst ihr schon selber nachlesen. Zitate: Falls mir die ganz große Liebe dann überhaupt noch begegnet. Bis dahin jedenfalls werden zwischen mir und meinem Traummann immer irgendwelche Legoklötze im Weg liegen. (Seite 20) Fazit: Ein sehr schöner Liebesroman, bei dem es sich lohnt, hinein zu schmökern. Eigentlich wollte ich die Autorin in Leipzig persönlich treffen, hab sie aber verpasst. Das Buch kann ich jedem ans Herz legen, der gerne Bücher liest, denn zum Verlieben ist man nie zu erwachsen. SEHR EMPFEHLENSWERT!

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