Leserstimmen zu
Krähenmädchen

Erik Axl Sund

Die Victoria-Bergman-Trilogie (1)

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Bei den schwersten Rezensionen des Jahres, schafft es dieses Buch definitiv in die Top 5. Ich bin so dermaßen hin und her gerissen, unglaublich. Zum einen fand ich die Charaktere ja wirklich grauenvoll. Jeanette will ja so mega taff sein, ärgert sich über die Unterdrückung der Männerwelt, unter der sie als weibliche Polizistin ja so sehr leidet. Bekommt es aber nicht auf die Reihe ihrem Mann, der buchstäblich nichts leistet, mal die Leviten zu lesen. Warum macht man sowas? Ist das die Ansicht der Autoren über Frauen? Spiegelt das ihr Bild von uns Frauen wieder? Eine Frage, die ich mir immer wieder gestellt habe. Denn auch Sofia macht den Eindruck, dass sie weder Fleisch noch Fisch ist. Auf der anderen Seite dreht sich vieles in dem Buch um das Thema "gespaltene Persönlichkeiten". Hier könnte man dann mutmaßen, dass die Autoren das dann einfach mal willkürlich auf so ziemlich jeden Charakter des Buches übertragen haben, denn auch die meisten anderen haben einen gewissen Drall dazu. Der Kollege Hurtig erscheint ganz nett, aber von dem liest man auch nicht all zu viel. Bei ihm ist nur der Name recht irritierend, da es vermutlich der einzige ist, den ich aussprechen kann - oder eben "Hurtig betrat den Raum". Wer betrat denn hurtig den Raum? Ja, langt euch gerne an den Kopf. Hab ich auch gemacht. Um mal noch was nettes zu dem Buch zu sagen: Den Schreibstil fand ich recht angenehm zu lesen. Die kurzen Kapitel führten gerne zu dem "eins geht noch"-Effekt. Obwohl das Buch recht brutal begann, verlagerte sich die Brutalität im Laufe der Zeit von der physischen zur psychischen Gewalt. Was ich für meinen Teil angenehmer fand. Ich habe kein Problem mit Brutalität, aber hier hat "Die Welt" es doch recht gut mit ihrer Formulierung getroffen: "Man treibt Kindesmissbrauch nicht dadurch aus, dass man missbrauchte Kinder literarisch noch einmal missbraucht." Mir gefällt dann eher die subtile Andeutung als eine bebilderte Beschreibung. Doch was mich wirklich am meisten störte waren zum einen die Charaktere, die sich für mich einfach falsch und unpassend anfühlten. Außerdem auch diese Lücken. Dinge, auf die ich aus Spoilergründen nicht eingehen werde, die aber das Buch für mich stellenweise zur Katastrophe machten - und vor allem auch unglaubwürdig. Gerade im Leben von Victoria Bergmann gibt es für mich zu viele Ungereimtheiten, die so keinen Sinn machen und ich spreche hier von alltäglichen Dingen, nicht einmal die Charterzüge. Die Thematik, mit welcher sich das Buch laut Beschreibung befassen soll ("Wie viel kann ein Mensch ertragen, ehe er selbst zum Monster wird?") finde ich an sich höchst interessant. Ebenfalls die Sache mit den multiplen Persönlichkeiten. Doch im Gesamten, sind die Autoren aus meiner Sicht leider an der Umsetzung gescheitert. Zu viel Chaos, zu wenig Struktur, zu viele Mängel. Dennoch habe ich mich entschlossen die Triologie abzuschließen, denn mit den Mädels zu lesen macht einfach mega viel Spaß. Falls es ein Reinfall wird, dann ich kann immer noch ein Exempel statuieren und die Bücher in aller Öffentlichkeit verbrennen. Worauf ich schon sehr gespannt bin, wie sich der Verlauf in den zukünftigen Bänden gestalten wird. In Krähenmädchen befand man sich zum einen in der Gegenwart aus der Sicht von Sofia oder Jeanette, sowie verschiedene Kapitel über die Vergangenheit von Sofia und ihrer Patientin Victoria Bergmann. Ich vermute stark, dass sich nicht viel ändern wird, da es ja ursprünglich ein Buch war, was mir aber wiederum Hoffnung gibt, dass die Autoren es doch noch schaffen eine gewisse Struktur einzubringen - oder gar eine schlüssiges Ende zu zaubern. Fazit: Tendenziell eher weniger begeistert, aber wer weiß was die Reihe noch in Petto hat.

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Lahm, verwirrend und ohne Konzept

Von: Jenny aus Pforzheim

08.09.2015

Nach dem ganzen vorangegangen Presserummel, erwartet man deutlich mehr von diesem Buch. Ich war gespannt auf einen neuen, klaren und spannenden Krimi, der mich fesseln würde. Stattdessen ist dieses Buch lahm, verwirrend und ohne Konzept. Es laufen mehrere scheinbar wichtige Handlungen parallel, die jedoch wenig wesentliches zu diesem Buch beitragen. Es gibt keinen klaren Handlungsstrang. Die Kommissarin ist völlig lethargisch. Die Schlüsse, die sie zieht sind ohne erkennbare Grundlage. Dazu kommen gravierend grammatikalische Fehler. Kurz, das Buch schwächelt an allen Ecken und Enden. Es macht wenig Lust auf die beiden folgenden Teile. Die beiden Autoren scheinen dazu noch völlig abgehoben - "Was Stieg Larssen kann, können wir auch". Ich würde sagen, es braucht einiges mehr um sich auf eine Stufe mit Stieg Larssen zu stellen.

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Bewertung Neugierig wie eine Große schnappte ich es mir auch gleich, weil ich unbedingt wissen wollte wie dieser Schweden-Thriller ist, denn einen Schweden-Thriller hatte ich bis dato noch nicht gelesen. Der Klappentext befand ich als interessant, also blieb nur noch die Neugierde zu stillen. Tja und damit fing das Problem an. Ich tue mich immer schwer damit Bücher eine schlechtere Bewertung zu geben, aber bei diesem Buch kann ich einfach nicht anders. Der Schreibstil ist ok und ich war auch nicht gewillt das Buch zur Seite zu lesen, daher habe ich das Buch auch durchgelesen, doch wie das Buch aufgebaut ist, hat mich schlichtweg fertig gemacht. Es wird wahnsinnig weit ausgeholt. Es wird eine Kinderleiche gefunden und plötzlich ist eine Psychiaterin im Mittelpunkt und kurz danach die Patientin, dann kommt noch ein Vater dazu, der seine Tochter missbraucht hatte. Dann kommen die ganzen schwedischen Namen und Orte und ich fand es nicht so einfach, mir die ganzen Namen und Orte zu merken, dennoch ging es irgendwann im Laufe des Buches. Was mir weiter bei diesem Buch fehlt, dass die Charaktere ein wenig beschrieben werden, aber am Ende des Buchs hat man nicht das Gefühl, dass man diese auch irgendwie kennen gelernt hat. Ein weiterer Punkt der mir nicht gefiel, dass diese Story irgendwie keine Spannung hat und irgendwie auch keine Struktur bzw. ein roter Pfaden, wie man so schön sagt. Ich hab eher das Gefühl bekommen, es wurde irgendwie geschrieben und Hauptsache man findet irgendwie den Weg zum Ende. Ich kann euch das gar nicht richtig beschreiben, aber der ganze Aufbau, das ganze Geschriebene war irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Fazit Ich war schwer am überlegen wie ich denn dieses Buch bewerte. Ich habe es zu Ende gelesen, was schon einmal ein Stern aus macht. Der Schreibstil ist in Ordnung, man konnte dem Buch dann auch folgen, was für mich einen zweiten Stern aus macht. Doch damit war es das schon wieder. Vielleicht sind Schweden-Thrillers nichts für mich, kann ja auch sein und andere empfinden das Buch und die Geschichte anders. Ich für meinen Teil werde die anderen beiden teile nicht mehr lesen 2 Sterne, mehr geht in dem Fall nicht.

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Buchhandlung Pfeiler Ihn. Charlotte Kramer

Von: Caroline Sänfte aus Simbach

11.09.2014

Spannend geschrieben; zum Ende wirds aber ein bisschen seltsam.... Warte auf Teil 2.

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Oh je - große Erwartungen - große Enttäuschung

Von: Silke Fritz aus Passau

20.07.2014

Voller Spannung fieberte ich dem Erhalt des „Krähenmädchens“ entgegen, geschrieben von einem Autorenduo, versehen mit vielen Vorschusslorbeeren. Ich freute mich auf ein Ermittlerduo, bestehend aus 2 Frauen und war gespannt, wie das Autorengespann dies wohl anpacken würde. Ich muss gestehen, es fiel mir nicht leicht, mich in die Geschichte hineinzufinden und auch später im Buch verkomplizierten sowohl schnelle Ortswechsel als auch diverse Vor- und Rückblenden das Verständnis des Handlungsstrangs… Diese vielen und schnellen Cuts und Sprünge sind einfach nicht mein Ding! Nach 2/3 des Buches glaubte ich zu wissen, wer es war, doch dann schafften die Autoren es noch, mich zu überraschen und es fing an, mir zu gefallen. Leider war die Geschichte aber mit dem Ende des Buches eben nicht zu Ende (es folgen schließlich noch 2 Folgebände!), so dass noch schnell ein möglichst spektakulärer Cliffhanger aus dem Hut gezaubert werden musste… Frustriert beendete ich meine Lektüre… und ach ja, warum das Buch „Krähenmädchen“ heißt, blieb mir auch ein Rätsel… Fazit: Vielleicht ist die Zielgruppe der Autoren ja Männer in ihren 20gern, vielleicht gefällt denen so etwas, vielleicht bin ich mit über 40 zu alt dafür, auf jeden Fall könnte ich das Buch meinen Freundinnen nicht empfehlen!

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Bücherecke Hiltrud Markett

Von: Iris Stangel aus Langenfeld

26.05.2014

Sehr gruselig, aber trotzdem wenig überzeugend. Zu phantastisch.

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Buchhandlung Baeuchle

Von: aus Hinterzarten

26.05.2014

Etwas überfrachtete, aufgebauscht und überladen. Zu viele Namen, Klischees und dann als Fortsetzung, nicht überzeugend

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och neeee

Allerleibuch

Von: Bettina Zwirlein aus Buxtehude

05.05.2014

Ich habe mich in den letzten Tagen etwas gequält. Einige Kapitel sind superspannend, andere ziehen sich in die Länge und mitten in der Geschichte das Buch zu beenden, finde ich mehr als unbefriedigend. Mein Fazit: Mir hat es nicht gefallen.

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