Leserstimmen zu
Tafiti und das fliegende Pinselohrschwein

Julia Boehme

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Tafiti und das fliegende Pinselohrschwein Wie ich zum Buch gekommen bin? Findet ihr in der Original Rezension bei mir auf dem Blog! Inhalt in meinen Worten: Das Pinselohrschwein bringt sich in der Folge widerlich in Gefahr, doch nicht umsonst hat er in Tafiti einen echten Freund und durch eine ganz besondere Idee versucht Tafiti Pinsel zu retten, wird es ihm gelingen? Wirkung der Geschichte: Hörvermögen: Wie auch schon in den beiden anderen Folgen, die ich hören durfte, spricht Christoph Maria Herbst in die Buchfiguren ganz viel Leben und das finde ich richtig gut. Dabei spricht er so genial, dass ich das Gefühl habe, eher in einem Hörspiel zu stecken, als in einem Hörbuch. Somit kommt keine Langeweile auf sondern sehr wertvolle Unterhaltung, die auch mir als Erwachsene Freude macht. Charaktere: Sei es Tafiti, Pinsel, Pinsels Familie oder Mr. Gogo, hier hat jeder seinen eigenen markanten und witzigen oder gar ernsten Charme. Selbst Bösewichte sind doch eigentlich ganz gute Kerlchen, wenn man vom Leben in sich spricht. Wertvoll finde ich gerade hier, das Christoph jedem Charakter eine ganz eigene besondere Stimme zu gesteht und somit kein verwechseln möglich ist. Geschichte: Dieses mal finde ich, die Geschichte ist ziemlich intensiv. Es geht im wahrsten Sinne um Leben und Tod und was denn so alles dazu beiträgt, das jeder Charakter seine Funktion bekommt, und welcher Charakter mit Kuchen leicht zu bestechen ist, dabei wird es so liebevoll alles in Szene gesetzt, das ich gut folgen kann, und auch, wenn ich die Augen geschlossen habe, sehr gut mich in das Geschehen hinein denken kann. Spannung: In dieser Folge finde ich die Spannung ziemlich hoch, hin und wieder zu hoch. Aber nachdem es ein Kinderbuch ist, wird alles relativ harmlos aufgelöst. Fazit: Tafiti muss man einfach lieb haben! Sterne: 4 Sterne

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Das Leben des kleinen Erdmännchens Tafiti ist perfekt. Sein bester Freund Pinsel wohnt gleich im Bau nebenan und Omama backt immer noch den besten Kuchen der Savanne. Sein Leben ist einfacher geworden, seit er mit Pinsel unterwegs ist, denn unter Pinsels dickem Schweinebauch ist er vor Angriffen aus der Luft sicher. Auch Pinsel hat sich gut neben den Erdmanns eingelebt und geht inzwischen seinem liebsten Hobby, dem Malen, nach. Vielleicht lief es auch einfach zu gut, denn als Pinsel eines Tages Tafiti malt, schnappt sich Mister Gogo, der riesige Adler, das kleine Erdmännchen. Sein bester Freund kann ihm diesmal nicht helfen, viel zu weit weg ist er dafür von Tafiti. Doch Pinsel gibt nicht auf. Er rast zum großen Baum, auf dem Mister Gogo seine Residenz hat und erfindet kurze Zeit später zusammen mit den Webervögeln einen tollkühnen Plan zur Rettung von Tafiti. Ob er gelingt und ob Tafiti danach wirklich Ruhe vor Mister Gogo hat? Und wie ein Pinselohrschwein fliegen kann? Dafür müsst ihr schon das Buch oder die CD kaufen. 😉 … Der zweite Tafiti-Band war in der gedruckten Version bei meinen Jungs schon immer der beliebteste. Die witzige und eigentlich unglaubliche Geschichte von Mister Gogo macht ihn auf der einen Seite total sympathisch, auf der anderen Seite ist die Geschichte dank mehrerer Wendungen sehr spannend und die vielen realistischen Bilder von Julia Ginsbach machen einfach ganz viel Spaß. Es ist eine Geschichte über das Glück, gute Freunde zu haben. Über den Mut, den man manchmal aufbringen muss und auch darüber, dass man auch aus schlechten Dingen einfach das Beste machen muss. Irgendwie und irgendwann wird alles wieder gut, wenn man nur fest daran glaubt und nicht aufgibt. Und genau das tut Pinsel nicht, schließlich will Mister Gogo seinen besten Freund fressen! --- Wie sehr habe ich mich auf diesen Teil als Hörspiel gefreut. Immer wieder hatte ich Mister Gogo’s leicht lallenden Unterton vom ersten Teil im Hinterkopf, bei dem ich auch heute noch immer wieder Grinsen muss. Ich stellte mir Teil zwei mit dieser Stimme grandios vor, schließlich spricht der Adler hier sehr viel. Leider wurde mein Hoffen ziemlich enttäuscht, denn Mister Gogo klingt eigentlich recht normal. So wie wenn du und ich etwas vorlesen und dabei ein klein wenig die Stimme verändern. Ein ganz klein wenig. Stimmlich kommt Christoph Maria Herbst mit diesem Hörbuch absolut nicht an Band 1 heran. Natürlich kommt auch hier wieder jedes Tier zu einer eigenen Stimme, aber all das lustige Grunzen, das Jauchzen, das Lallen und viele andere Emotionen von Band 1 – all das fehlte mir immer wieder ein bisschen. Klar grunzt Pinsel auch in diesem Band, aber im Vergleich sehr viel weniger. Auch Tafiti klingt stellenweise recht normal und die Stimmlage, in der Mister Gogo spricht, passt für mich stellenweise überhaupt nicht zur angesagten Stimmung. So klingt Mr. Gogo hochmütig, wo er laut Erzähler meckert oder redet recht normal, wo er knurrt. Zugegeben – ich bin ein “wenig” enttäuscht, denn auch wenn die Geschichte schon gut erzählt wird, so lässt sie mich keineswegs in wilden Jubel ausbrechen. Selbst mein großer Sohn ging nach einem Mal hören lieber zu Band 3 über und blieb dann die nächsten 10x hören auch da. Die Freude, die Leichtigkeit aber auch die Inbrunst vom ersten Teil fehlen nicht nur mir, sondern auch meinem Sohn. Ich tröste mich allerdings damit, dass Herbst in den anderen Tafiti-Hörbüchern wieder zu alter Form zurückfindet, während mein Großer genau das tut – die anderen Bände hören. Empfehlen kann ich euch “Tafiti und das fliegende Pinselohrschwein” als Hörbuch trotzdem. Es ist schön gesprochen, auch wenn es von Herbst ganz sicher sehr viel bessere Aufnahmen gibt. Kleine und große Fans des Buches werden aber ganz sicher trotzdem auf ihre Kosten kommen, denn lustig ist es schon. Übrigens macht es gleich noch mehr Spaß, wenn man auch mindestens eins der Tafiti-Bücher und vor allem die Bilder daraus kennt und vor Augen hat!

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