Leserstimmen zu
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

J.K. Rowling

Harry Potter, gelesen von Rufus Beck (7)

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Hörbuch CD
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Das war er jetzt: Der fantastische Abschluss einer fantastischen Reihe. Ein bisschen wehmütig bin ich nun schon, Harry Potter und seinen Freunden wieder einmal auf Wiedersehen zu sagen. Der letzte Teil spielt, im Gegensatz zu den Vorgängern, zum Grossteil nicht in Hogwarts und schlägt einen noch düsteren Ton an, als die Bücher davor. Harry und seine Freunde verfolgen ein Ziel: Alle Horcruxe ausfindig zu machen und Voldemort ein für alle Mal zu besiegen. Doch die Suche nach den Horcruxen ist sehr herausfordernd. Nicht nur, dass sie in ständiger Angst leben müssen, von den Todessern entdeckt zu werden, sie wissen zu Beginn des Buches auch gar nicht so genau, wo sich die verschiedenen Teile von Voldemorts Seele befinden. Im Buch steht der grosse Showdown zwischen Voldemort und Harry bevor. Das Einzige, das klar ist: Es wird nur einer von beiden überleben. --- Achtung Spoiler ---- In keinem anderen Buch der Reihe gibt es so viele Tode, wie in "Die Heiligtümer des Todes". Ich wusste natürlich, wen es treffen wird, aber kann mich noch gut an das erste Lesen erinnern und wie schockiert ich war, dass J. K. Rowling viele beliebte Charaktere hat sterben lassen. Der bedeutendste Tod für mich, war vermutlich der von Snape. Man hat ihn bis zum Zeitpunkt seines Todes gehasst und muss nach seinem Tod feststellen, dass er gar nie so war, wie er den Anschein gemacht hat. --- Spoiler Ende --- Das schönste Zitat, das mir auch noch bei x-ten Hören Gänsehaut beschert ist und bleibt: After all this time? - Always. Obwohl ich anfangs mit Rufus Beck und seinen Interpretationen teilweise Mühe hatte, kann ich mir nun gar keinen anderen Sprecher für die Reihe vorstellen. Die Charakter sind mir durch ihn noch mehr ans Herz gewachsen und ich bereue es keine Sekunde, endlich auch mal die Hörbücher gehört zu haben. Harry Potter ist und bleibt ausnahmslos die beste Reihe, die ich jemals gelesen habe und da bildet auch der letzte Band keine Ausnahme. Am liebsten würde ich 10 Sterne vergeben, wenn es möglich wäre :D Das wird sicher auch nicht mein letzter Reread gewesen sein. Aber bis dahin: Mach's gut Harry!

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Ich liebe alle Harry Potter Bücher heiß und innig. Sie sind einfach genial. Spannend, realistisch und bewegend. Man fühlt und leidet jede Minute mit Harry und seinen Freunden mit. Und das faszinierenste an der ganzen Harry Potter Reihe ist: Jedes einzelne Buch ist ein Meisterwerk und elementar. Bei mehrbändigen Bücher kommt es oft vor, dass eines der Bücher bloß zur Überbrückung dient und deshalb recht unnötig ist. Aber J.K. Rowling hat es geschafft, dass wirklich ohne Ausnahme alles was in den sieben Jahren Harry passiert wichtig ist. Und trotzdem gefällt mir dieser, der letzte Teil am Besten. Trotz allem endet das Buch und somit Harry Abenteuer anders als erwartet. Das Ende ist nicht vorausschaubar, sondern überraschend. Es passiert in diesem Buch so viel und man erfährt so viel, aber ohne, dass sich irgendwas wiederholt. Ich bin ein riesen Fan von diesem und auch von allen anderen HP Büchern!

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Nun bin ich also beim letzten Band der "Potter"- Reihe angekommen. Die Geschichte geht in Richtung Zielgerade. Einerseits habe ich mich auf den letzten Band gefreut, da hier vieles aufgeklärt, oder zusammengeführt wird. Andererseits sollte das auch ein Abschniednehmen von wundervollen Charakteren und einer sehr gelungenen Hörbuchreihe werden. Angefangen bei der Gliederung hat dieses Hörbuch wieder die volle Punktzahl erreicht. Rufus Beck liest auch wieder hervorragend. Jeder Charakter bekommt ein Gesicht und größtenteils einen eigenen Dialekt verliehen. Außerdem schafft er es die passende Stimmung zur richtigen Situation zu transportieren. Nachdem ich für die Rezensionen nach passenden Hörbuch Verlinkungen recherchiert habe, habe ich entdeckt, dass es mittlerweile eine Neuauflage der Hörbuchfassungen gibt. Ich kann mir Harry Potter ohne Rufus Beck irgendwie überhaupt nicht vorstellen! Inhaltlich kommen Fantasy Fans auch hier auf ihre Kosten. Harry, Ron und Hermine müssen die Horkruxe finden, um den Erzfeind Voldemord endgültig vernichten zu können. Doch wo sollen sie mit der Suche beginnen? Ein Vorurteil sämtlicher Fantasy Romane ist, dass die Romane ja gar nicht in der Realität spielen und sich somit die Frage gestellt wird, warum man sich nicht mit der Realität, sondern mit einer fantastischen, fiktiven Welt befassen sollte. Interessant finde ich aber hier, dass sich inhaltlich Parallelen zu historischen Ereignissen erkennen lassen. Die reinblütigen Zauberer, angeführt von Voldemord, haben etwas gegen Muggel, nicht magische Menschen, oder Zauberer, die mit Muggeln befreundet, bzw. verheiratet sind. Gerade im letzten Band wird beschrieben wie Muggel, oder Muggelfreunde gefoltert, oder ausgegrenzt werden. Sehr gut getroffen finde ich eine Standbild, welches am Zaubereiministerium zu finden ist. Hier werden Zauberer über einem Berg von Muggeln dargestellt. Fakt ist: Reinblüter möchten eine "saubere" Weltordnung erschaffen, in der die Rollen klar verteilt sind. Na, wem kommt das bekannt vor? Ja, auch mich hat es an die Ideologie des Nationalsozialismus erinnert. Wunderschön und vor allem sehr detailliert beschrieben finde ich auch hier wieder die Charaktere der Geschichte. Nebenstränge, die im Film überhaupt nicht zur Geltung kommen, werden im Buch wunderbar aufgelöst. (Ich könnte hier Beispiele nenen, möchte aber nichts vorweg nehmen). Der Spannungsbogen der Geschichte wurde ebenfalls wunderbar gehalten. Harry, Ron und Hermine verbringen auf der Flucht vor dne Schwarzmagiern und der Suche nach den Horkruxen. Hier wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt und jeder gelangt auf seine Weise an seine Grenzen. Gerade die Flucht finde ich sehr gut beschrieben, weil selbst in den wenigen ruhigen Momenten etwas passiert und der Spannungsbogen so nie rasant steigt und plötzlich wieder abflacht. J.K. Rowling hat mich auch hier wieder mit wunderschönen Dialogen oder Situationsbeschreibungen überzeugt. Wie oben schon erklärt, gefällt mir gerade ihre Liebe zum Detail. Jeder Strang wird passend aufgelöst. Mein Gesamteindruck von der Harry Potter Reihe ist sehr positiv. Besonders gut an "Harry Potter und den Heiligtümern des Todes" gefällt mir, dass Rowling, im Gegensatz zu anderen Fantasyautoren, kein "Schwarz / Weiß"- Denken an den Tag legt. Während Dumbledore lange als das Gesicht des Guten galt, kommen gerade im letzten Band seine dunklen Seiten ans Licht. Snape, der seit dem ersten Teil der verhassteste Lehrer von ganz Hogwarts ist, macht in Band 7, die Eigenschaften des Hauses Slytherin zu positiven Merkmalen. Übertragen auf das Leben könne nwir also sagen, dass jeder Mensch Fehler macht und niemand von Grund auf Böse ist. Zusammenfassend kann ich sagen: Wer sich für Fantasy Klassiker interessiert sollte sich unbedingt der Harry Potter Reihe widmen. (Sie hat ganze Generationen geprägt :-) ).

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