Leserstimmen zu
Ein Idiot unterwegs

Karl Pilkington, Ricky Gervais, Stephen Merchant

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„Mir fällt daheim die Decke auf den Kopf“, „Ich brauche einen Tapetenwechsel“ oder „Ich will meinen Horizont mithilfe ferner Kulturen erweitern“. Gründe für das Reisen sind bekanntermaßen vielfältig, doch nicht jeder kann einem Urlaub im Ausland etwas abgewinnen. Ein bekennender Reisemuffel ist auch der Londoner Karl Pilkington. Begleitet von einem Kamerateam und jeder Menge Unmut soll Pilkington nun eine Weltreise antreten, die ihn nach der Planung seiner beiden Freunde, Ricky Gervais und Stephen Merchant, zu den sieben Weltwundern der Moderne führt. Das ungewöhnliche Spektakel wurde auch zu einer erfolgreichen TV-Serie verarbeitet und bereits mit einer Fortsetzung gekürt. Ich habe schon einige Folgen der ersten Serie „An idiot abroad“ gesehen und habe mich spontan für das Buch begeistern können. Meine Erwartungen waren nicht übermäßig hoch – ich hatte Bedenken, mich zu langweilen, weil ich eben schon große Teile der Serie gesehen habe. Dem war aber überhaupt nicht so! Das Buch war für mich eher eine Art Ergänzung und Erinnerung an das bereits gesehene. Die Eindrücke von Karl Pilkington und seine schreiend komischen Gedanken kamen meiner Meinung nach im Buch besser zu Geltung, als in der Sendung. Und mit den enthaltenen Farbfotographien fehlt es auch nicht an visuellen Reizen. Es ist bloß ein bisschen Schade, dass es nur ein paar Fotos gibt und diese zu drei „Blöcken“ zusammengefasst werden – vermutlich des Buchdrucks wegen. Deshalb muss man immer mal wieder blättern, um die passenden Fotos zur Erzählung begutachten zu können. Überraschenderweise muss ich jedoch gestehen, dass die Serie ein bisschen besser war, als das Buch. Insgesamt kann man sagen, dass dieses etwas andere Reisetagebuch eine spannende Lektüre für ein Wochenende auf dem Sofa oder doch den kommenden Strandurlaub ist. Mich begleitete das Buch auf letzterem und ich habe mich gut damit amüsiert. Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Eines ist klar: Wer solche Freunde wie Karl Pilkington hat, braucht wirklich keine Feinde mehr. Ein Aufenthalt im nicht gerade feinsten Hotel Kairos macht den Anfang. (Wobei selbst die guten Hotels nicht mit unseren Standards mithalten kann. Meine Mutter fand in einem Fünfsterne-Hotel in Kairo ein Pflaster, das Bett war also nicht frisch überzogen worden.) Weitere Ekelhöhepunkte: *Das hängt eine gebrauchte Unterhose an meinem Bett – aber es ist nicht meine* (eine Pension in Brasilien), da sind Riesenkakerlaken im Badezimmer (eine Privatwohnung in Brasilien, es wurde Hund gegessen (China) und bei Taj Mahal soll es bestialisch stinken – 400 Meter weiter wurden Leichen auf einem offenen Feuer verbrannt. Einen schwachen Magen darf man nicht bei der Lektüre nicht haben, dafür war sie teilweise ganz lehrreich. Der Autor sieht nichts durch den typischen Touristenblick, möchte meistens gar nicht da sein, wo er ist und lebt wie die Einheimischen, was einen gewissen Erkenntniswert hat. Lediglich der verkrampft-witzige Schreibstil war gar nicht mein Fall. Fazit Reiseberichte der ganz anderen Art.

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Anti-Reiseführer

Von: Chelly

26.03.2016

Das Cover gehört, finde ich, nicht unbedingt zu den schönsten, dafür ist der Titel ziemlich gelungen. Ein Idiot Unterwegs ist ein gute Laune Titel, ich muss dabei immer an die eigenen Urlaubserlebnisse denken, die auch öfter von Pannen und Fettnäpfchen durchflutet waren ;) Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und hat 7 Kapitel, in denen jeweils ein Weltwunder und im jeweiligen Land erlebte Abenteuer thematisiert werden. •Die Pyramiden - Ägypten •Cristo Redentor - Brasilien •Tadsch Mahal - Indien •Chichén Itzà - Mexico •Chinesische Mauer - China •Petra - Jordanien •Machu Picchu - Peru Gut gefallen hat mir an dem Buch hat mir, dass jeweils am Anfang des Kapitels ein Zitat über das wunderschöne und atemberaubende Weltwunder gemacht wurde und darunter ein Zitat von Karl Pilkington wie er es empfunden hat (wobei die meisten dabei nicht sehr gut wegkommen). Danach kam eine selbst gemalte Landkarte die mit den prägensten Orten der Reise beschriftet waren wie zum Beispiel, wo das Hotel stand oder wo er etwas ungewöhnliches gesehn hat. Mitten im Kapital kamen dann 'Karls Erkenntnisse', auf dieser Seite standen 4-5 lehrreiche Informationen die er auf dieser Reise gelernt hat, wie beispielsweise wann das Weltwunder entdeckt wurde und was beim Bau passiert ist. Das Buch gibt einem einen ungewöhnlichen Einblick in die Reise, die Weltwunder kommen immer nur kurz vor, Hauptmerk in den Ländern liegt auf den verschiedenen Kulturen und den Menschen die dort leben. Auf dieser Reise lernt man die unterschiedlichsten Charaktere kennen, manche schräg und andere unglaublich liebenswert. Mir hat am besten Jordanien und Peru gefallen, wegen der Landschaft und den Bekanntschaften. Ich hab das Buch als Anti-Reiseführer bezeichnet, da man sich nach dem lesen darüber Gedanken macht ob man wirklich fährt und wenn - wohin. Man macht sich plötzlich über Dinge sorgen an die man vorher gar nicht gedacht hat. Großes Thema während des gesamten Buches sind auch die kulturellen unterschiede bei Toiletten. Ständig und ausgiebig wurde dies angesprochen und vergliche. Mir persönlich hat das Buch nicht besonders gut gefallen, was wahrscheinlich auch daran liegt das mir Karl Pilkinton während des lesens immer unsympathischer wurde. Natürlich ist auf einer Reise nicht immer alles toll, aber da reist man schon an so viele stellen der Welt und sieht Dinge die die meisten von uns vermutlich nie zu Gesicht bekommen und ist trotzdem mit nichts zurieden zu stellen. Für Leute die Karl Pilkington kennen und gut leiden können ist es ein empfehlenswertes Buch, ich werd es nicht wieder lesen.

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„Ein Idiot unterwegs – Die wundersamen Reisen des Karl Pilkington“ von Ricky Gervais und Stephen Merchant , erschienen im September 2014 bei blanvalet, ist der Bericht einer Reise zu den 7 Weltwundern abseits der Touristenpfade. Ricky und Stephan sind Moderatoren in einem englischen Fernsehsender. Ihr Freund Karl ist ein bekennender Reisemuffel und hat wenig Interesse daran seinen persönlichen Horizont zu erweitern. Eins und eins zusammengezählt ergibt die Idee von Ricky und Stephen ihren Kumpel Karl mit einem Kamerateam auf Weltreise zu schicken um ihm vor Ort skurrile Aufgaben zu stellen. Karl reist mit Kamelen zu den Pyramiden, findet sich umgeben von Homosexuellen am FKK-Strand in Brasilien wieder, tritt auf dem Weg zum Tadsch Mahal in jede Menge Kuhfladen, lernt in Mexiko Wrestling, passiert die komplette Chinesische Mauer, wird in Jordanien von Terror-Spezialisten entführt und kämpft sich durch den peruanischen Dschungel. Wer solche Freunde hat, braucht wahrlich keine Feinde mehr. Die beiden Moderatoren buchen für Karl nicht etwa Firstclass und Luxusherbergen. Sie lassen ihn in den übelsten Absteigen nächtigen, organisieren ihm die verschrobensten Tourguides und stellen ihm die bizarrsten Challenges. Als deutscher Leser kann man in etwa Parallelen zu unserer TV-Show „Joko&Klaas – Duell um die Welt“ ziehen, wobei ich die teils noch einen ganzen Zacken schärfer finde. Der so hoch gelobte britische Humor war für mich zwar auffindbar, aber ich habe mir noch mehr plumpe Scherze, absurde Begegnungen und ungemütliche Situationen für Karl gewünscht. Ich wurde durch den Titel auf das Buch aufmerksam. Er ist gut gewählt, wenn auch nur teilweise richtig, denn der Idiot ist Karl nur zu Beginn der Reise. Nach und nach entwickelt er ein Gespür für die Besonderheiten der Welt und zeigt am Ende sogar eine deutliche Änderung seines Charakters. Das Cover und die Gestaltung des Buches sind hervorragend. Im Inneren finden sich viele Fotos dieser Reise und auf youtube findet man noch jede Menge interessantes Material. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen, denn es war unterhaltsam, hat meinen Horizont erweitert und ich habe oft geschmunzelt. Den einen Punkt Abzug bekommt es, weil wir Deutschen dann wohl doch noch eine Schippe fiesere Witze vertragen können als die Briten.

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Ganz lustig und sogar ein bisschen lehrreich ... Karl Pilkington ist alles aber kein Idiot. Ich weiß nicht ob ich diese Reisen durchgestanden hätte aber fest steht, bei diesen Freunden braucht man definitiv keine Feine mehr. Lustig, unterhaltsam, lehrreich und zum nachdenken anregend. Fernab von Lobpreisungen von den üblichen Reiseberichten über die 7 Weltwunder, gehen wir mit Karl Pilkington auf eine Unfreiwillige Reise mit Horizonterweiternem Ende.

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