Leserstimmen zu
Die Engel warten nicht

Dirk van Versendaal

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Schon als die Ganoven Knut Giovanni Myrbäck und Jan Holzapfel einen Audi Q7 stehlen wollen, klappt nicht alles nach Plan. Jan glänzt durch Abwesenheit. Derweilen sterben 2 Menschen, der eine wird brennend auf einem Acker gefunden, der andere stirbt in einer Autowerkstatt, die in die Luft geht. Knut und Jan türmen nach Schweden zu Jans Schwester Heidi, einer Schulkrankenschwester. Diese hat in ihre Wohnung Sassie aufgenommen, die mittels einer Schiene am Bein auf Hausarrest gesetzt wurde. Als die beiden Ganoven dann auch noch plötzlich türmen müssen, befreit sich Sassie kurzerhand von ihrer Beinschiene und geht mit den beiden mit. Unterschlupf finden sie in einem Haus, das Heidi während der Abwesenheit der Eigentümer housesitten soll. Aber sie werden verfolgt und die Verfolger sind ihnen nahe auf den Fersen... Als die beiden Ganoven Knut und Jan einen Audi Q7 auf Bestellung klauen, ahnen sie nicht, in welche Bedrängnis sie das bringen wird. In diesem Audi befindet sich ein Kästchen, das mit Geld nicht zu bezahlen ist. Die Eigentümer sind wenig amüsiert, dass es ihnen abhanden gekommen ist und machen sich auf die Spur, die Diebe zu finden. Das sind aber nicht die Einzigen, die ihnen auf die Pelle rücken und sie suchen. Dieses geheimnisvolle Kästchen wird einige Menschenleben kosten. Selbst die 4 Protagonisten verstecken es voreinander, man hat als Leser bald keinen Überblick mehr. Sie sind des Öfteren auf der Flucht, werden später erpresst und bedroht. Es passiert viel in dem Buch. Einiges wird nur am Rand angeschnitten, wie ein kurzer Blick auf Polizeiinternes. Personen kommen ins Bild, von denen man nie wieder etwas hört oder liest. Vieles erscheint chaotisch und unüberlegt, das keinen Sinn macht. Zwischendurch erfährt der Leser aus dem Jahr 1985, als Sassies Mutter starb. Während des Lesens nahm ich die Geschehnisse wahr, als wären sie weit weg unter einer Gummiblase. Es kam keine Spannung auf, sondern die Ereignisse wurden hintereinander erzählt, mir kam es leider sehr emotionslos vor. Der Plot versprach einiges, was aber nicht gehalten werden konnte. Die Story plätscherte so dahin, ohne mich fesseln zu können. Was mich ein wenig irritiert hatte, war das Fehlen von Anführungszeichen bei der direkten Rede. Oftmals hatte ich zu tun, wer denn nun was gesagt hatte, weil das nicht immer eindeutig war. Ich musste viele Stellen doppelt lesen, um den Sinn zu begreifen. Das störte den flüssigen Leseverlauf enorm. Für mich war dieses Buch leider eines von denen, das man schon vergessen hat, wenn man es zugeschlagen hat, schade eigentlich.

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