Leserstimmen zu
Shopaholic in Hollywood

Sophie Kinsella

Schnäppchenjägerin Rebecca Bloomwood (7)

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"Shopaholic in Hollywood" ist der mittlerweile 7. Band der erfolgreichen Schnäppchenjäger-Reihe von Sophie Kinsella. Doch man kann dieses Buch auch lesen ohne die vorherigen Bände zu kennen. Es gibt immer wieder kurze Erklärungen, was bisher passiert ist. Dennoch ist es natürlich schöner, wenn man die Figuren und ihre Eigenarten bereits kennt, da einem sonst der eine oder andere Witz entgehen könnte. Leider konnte mich dieser Band um die einkaufssüchtige, eigensinnige und verpeilte Becky Brandon nicht wirklich überzeugen. Das Thema Hollywood bietet zwar genug Stoff für eine unterhaltsame Geschichte, aber die gewohnte Originalität der Schnäppchenjäger-Reihe fehlte mir hier einfach. Es gab zwar wie gewohnt die eine oder andere amüsante Szene, in die sich Becky mal wieder hinein manövriert hat, aber diese waren hier sehr mau gesät. Ich empfand die Handlung daher eher als zäh und nur wenig unterhaltsam. Vielleicht haben mir aber auch einfach die Hollywood-Thematik und die Möchtegern-Stars nicht so sehr zugesagt. Was mir auch in diesem Band überhaupt nicht gefallen hat, ist die Entwicklung der Protagonistin und eigentlichen Sympathiträgerin Becky. Trotz ihrer Naivität hat man die chaotische, kaufsüchtige Becky mir den kreativen Ideen in sein Herz geschlossen. Doch in Hollywood entwickelt sich Becky immer mehr zum Negativen. Sie handelt egoistisch und rücksichtslos, vernachlässigt ihre Freunde und ihre Familie und ist wie besessen von dem Wunsch, in Hollywood berühmt zu werden und über den roten Teppich laufen zu wollen. Wer mir aber dafür zunehmend gut gefallen hat, ist Beckys Ehemann Luke. Er ist verständnisvoll und unterstützt Becky, wo immer er kann. Dafür stellt er sich selbst wenn nötig auch hinten an. Auch den übrigen bekannten Personen begegnet man in diesem Buch wieder: Suze und Tarkie, Beckys Eltern, Lukes Mutter, der kleinen Mini und einigen anderen. Dadurch wird der Roman dann doch stellenweise sehr lebhaft, was für mich den Reiz der Reihe ausmacht. Der Schreibstil ist wie von der Autorin gewohnt einfach und flüssig. Zudem sind immer mal wieder Briefe und eMails eingefügt, die alles ein bisschen auflockern und für mich ein kleines Highlight der Reihe darstellen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, was ungewöhnlich für die Schnäppchenjäger-Reihe ist. Dieser kommt aber an einer sehr passenden Stelle und man kann gespannt sein, wie Becky die Situation zu retten gedenkt. Ich hoffe, dass Sophie Kinsella im folgenden Band wieder zu ihrer alten Qualität und ihrem gewohnten Stil zurück findet. Fazit: Auch wenn das Buch mich nicht vollkommen überzeugen konnte, stellt es dennoch ein Muss für Shopaholic-Fans dar. Die Situationskomik ist weiterhin vorhanden und "Shopaholic in Hollywood" kann man als kurzweilige Unterhaltung durchaus eine Chance geben.

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Ich hatte letztes Jahr "Schau mir in die Augen, Audrey" gelesen und war mega begeistert. Daher wollte ich gern mehr von der Autorin lesen. Ich habe die anderen Teile der Shopaholic-Reihe nicht gehört und bin einfach bei Teil 7 eingestiegen. Wahrscheinlich war dies ein Fehler. Die Geschichte kann durchaus für sich allein stehen, man bekommt alle Charaktere vorgestellt und der Einstieg in die Geschichte wird gut realisiert. Vielleicht wäre mir die Protagonistin aber sympathischer gewesen, wenn ich sie in den anderen Teilen schon kennengelernt hätte. Eigentlich war das Buch durchaus witzig und ich mochte einige Charaktere sehr. (z.B. Luke, Mini und die beste Freundin der Prota) Die Nebencharaktere waren wirklich interessant und individuell. Leider fand ich aber Becky (Hauptcharakter) ganz schrecklich kindisch, egoistisch, naiv und oberflächlich. Das gab dem Hören des Buches über die ganze Zeit einen bitteren Beigeschmack und ich konnte so die positiven Aspekte oft nicht genießen. Ich habe noch nie so viel Abscheu für eine Protagonistin empfunden. Sie sieht einfach nur sich und reagiert wie ein Kind. Den Menschen um sich herum hört sie weder zu noch hilft sie ihnen. Für sie geht es immer nur um sich und ihre Ziele. Noch dazu ist sie realitätsfremd und überschätzt sich meist total. Dadurch wird auch das Hörbuch stellenweise albern. Das Becky eine Mutter ist merkt man ihr ebenfalls kaum an, was ich richtig schade fand. Mini, ihre kleine Tochter, ist nämlich total süß und ich habe die Szenen mit diesem eigenwilligen Kind geliebt. Auch Luke, Beckys Ehemann, ist ein Goldstück. Er ist so geduldig und nachsichtig, aber man fragt sich die ganze Zeit, was er mit so einem Dummchen will. Vielleicht würden diese Punkte alle nicht so stark wiegen, wenn ich die anderen 6 Bände der Reihe gelesen hätte und mir Becky vielleicht da etwas ans Herz gewachsen wäre. So konnte es mich leider nicht packen. Inhaltlich fand ich es durchaus sehr unterhaltsam. Becky möchte gern Designerin in Hollywood sein und tut dafür so einiges verrücktes. Außerdem ist die kleine Familie gerade erst nach Los Angeles gezogen und muss sich noch einleben. Als dann noch die beste Freundin samt Familie zu Besuch kommt, wird es noch interessanter, weil das auch sehr ausgefallene Charaktere sind. Beckys Familie und Lukes Mutter spielen ebenfalls eine recht große Rolle, was mir gut gefallen hat. Das alles hatte wirklich Potenzial, aber wurde am Ende nicht wirklich zu einem abgerundeten Ende geführt. Etliche Handlungsstränge bleiben offen. Für mich selbst für eine Serie zu offen. Die Sprecherin, Maria Koschny, macht ihre Arbeit recht gut und es war angenehm ihr zuzuhören. Becky kam durch ihre Betonweise aber leider noch kindischer und bockiger herüber. Ich weiß daher nicht, ob mir das Lesen des Buches etwas besser gefallen hätte als das Hören. *Fazit:* 2,6 von 5 Sternen Das ganze hatte durchaus seine amüsanten Seiten und konnte mich unterhalten, aber Becky, der weibliche Hauptcharakter, ist einfach so unangenehm, dass es mir das Hörbuch vermieste. Auch die offen gebliebenen Seitenstränge der Handlung sind nicht mein Fall. Ich werde die Reihe wohl nicht weiter verfolgen.

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Da ich vorher schon einige Bücher von Sophie Kinsella gelesen habe, war ich bei diesem Buch weider total optimistisch. Klar ist es nicht der Anfang der Geschichte, aber wie ich mir hab erzählen lassen, kann man auch später einsteigen und versteht trotzdem was los ist. Dem ist auch so. Man kann auch getrost bei Band 2, 3, 5 oder 6 anfangen. Rebecca (Becky) Brandon ist eine sehr lustige, humorvolle und leider naive Zeitgenossin die inzwischen um die 30 Jahre alt ist. Sie geht gerne shoppen, und belohnt sich immer mal wieder mit neuen Kleidungsstücken – die, wie sie findet ein MUST HAVE sind und eine gute Investition fürs Leben ist. Ihre Geldbörse sieht das anders, ihr Kreditkarte glüht, sie ist hoch verschuldet. Sie sieht es nicht ein, mal sparsamer zu Leben. Sie rutscht immer mehr ab und das ohne Witz. Auf mich wirkt Becky nicht erwachsen, eher wie eine 10 Jährige die es nicht wahr haben will für ihr Geld arbeiten zu müssen. Einige Stellen im Hörbuch gab es, da musste ich selbst schmunzeln. Trotzdem habe ich mir irgendwie mehr erwartet. Viele Fans von Sophie Kinsella, und gerade von Becky haben sich von dem Roman mehr erhofft.Ich fand das Hörbuch nett, die Stimme der Leserin fand ich super erfrischend und gut hörbar. Ihr Kind Minnie wurde im Hörbuch als Nebenerscheinung des Lebens bezeichnet. Was ich ziemlich übel finde und mich einen weiteren Stern abziehen lässt.

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Oh ja, was habe ich mich gefreut, als ich das 7. Band der von mir gern gelesenen Becky Bloomwood-Reihe entdeckte. Ganz klar, dass ich die Fortsetzung lesen musste, wo mir die anderen 6. Teile schon sehr gut gefallen hatten. Becky Brandon, geb. Bloomwood ist in allen Teilen eine sehr erfrischende Persönlichkeit - sehr naiv, aber ihre Gedanken finden auch oft zum gewünschten Ziel. Das findet auch Luke Brandon, ihr solider Ehemann. Becky durften wir in den vorangegangenen Romanen auf ihren Shoppingtouren begleiten, die sie immer zu rechtfertigen wusste, obwohl sie ihren Dispo schon weit überzogen hatte. Ihr Art ist sehr lebhaft und wäre es keine fiktive Person, könnte man mit ihr sicher eine Menge Spaß haben. Auch die aufkeimenden Gefühle für Luke, über Turbulenzen, Trennungsschmerz und Versöhnung, bis hin zur Hochzeit und Familienzuwachs ihrer sehr verwöhnten Tochter Minnie konnten wir über die ersten 6. Teile verfolgen. Immer wieder gibt Becky das nicht vorhandene Geld mit vollen Händen aus, immer wieder hat sie eine passende Begründung parat, immer wieder schweifen ihre Gedanken fernab der Realität und Luke, der erfolgreiche Geschäftsmann hält immer unermüdlich zu ihr. Sophie Kinsella schrieb die Romane mit viel Wortwitz. Viele Dialoge brachten mich zum Lachen. Doch dieses Mal war es anders: Zwar entlockte mir Shopaholic in Hollywood auch ein paar Lacher, aber eigentlich hatte Becky doch in den vorangegangenen Büchern schon alle Phasen eines Lebens durch. Was sollte also noch Neues kommen? Klar, gerade Hollywood ist für eine Person wie Becky sehr attraktiv - Stars und Sternchen und endlich die Chance berühmt zu werden, ein Leben im Glamour, shoppen so oft man möchte. Becky vergisst über den Wunsch als eine Stylistin berühmter Stars zu werden, alles was ihr vorher wichtig war. Luke wird übergangen, die Probleme von Beckys Eltern werden weitgehend ignoriert und die Freundschaft zu ihrer besten Freundin Suze war Becky immer mit am wichtigsten, doch zählt das auf einmal nicht mehr. Selbst als Suze Becky mehr braucht als je zuvor, ist Diese zu oberflächlich, um das zu erkennen. Glücklicherweise ist das Ende wie gehabt: Ende gut - alles gut, auch wenn dieses mal eine Sache offen bleibt und mich neugierig auf den nächsten Teil macht. Eigentlich bin ich voreingenommen, weil mir bisher alle Teile aus der Becky Bloomwood-Reihe gefallen haben, so zähle ich auch dieses Band dazu, aber ich finde, dass die Autorin mit diesem Roman nicht an die vorherigen Becky-Bücher anschließen konnte. Natürlich werde ich auch das 8. Band der Shopaholic-Reihe lesen, schon deswegen, weil ich wissen möchte, was es mit dem Problem von Becky ihrem Vater auf sich hat und ich hoffe, dass Becky dann so verückt ist wie eh und je, natürlich auf eine liebevolle Art und Weise. Vielleicht kommt sie ja nach dem Verlassen von Hollywood auf den Boden der Tatsachen zurück, auch wenn sie in ihren phantasievollen Gedanken nie die Realität zu spüren bekommt.

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