Leserstimmen zu
Ziemlich feste Freunde

Susanne Lang

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Freunde machen glücklich - zumindest jene 77 Prozent der Deutschen, die über einen festen Freundeskreis verfügen (...). Doch längst haben wir unsere Freundschaften nach der Logik moderner Netzwerke strukturiert: Sie sind unverbindlich, nach Interessen sortiert, in ständiger Veränderung begriffen. Mit viel Glück halten sie nach einer Lebensphase eine zweite, ganz selten eine dritte oder vierte. Ist das ein Problem? Nein. Wir müssen uns lediglich von unseren verstaubten Vorstellungen über Freundschaft verabschieden. (Klappentext) Was ich mir vom Kauf dieses Buches erwartet habe, war es, einen Einblick in die Psychologie und die Funktionsweisen der Freundschaft zu erhalten. Im Bezug auf den Aspekt der Psychologie wurde mein Anliegen zwar nicht so erfüllt, wie ich es mir erhofft hatte, jedoch kann dieses Buch durch seinen Charme und anderweitige interessante Thematiken bestechen. Der Schreibstil erinnert an ein persönliches Gespräch unter zwei Bekannten: die Autorin stellt ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit ihrem Freundeskreis dar, wobei sie ihre Schilderungen stetig mit Studien oder Umfrageergebnissen stützt. So erhält man einen Einblick in das Leben von Susanne Lang und gleichzeitig auch in ihre Gefühlswelt. Dadurch entsteht -ironischerweise- nicht nur eine Art "freundschaftliches Verhältnis" zwischen Autorin und Leser, sondern auch eine tolle Leseatmosphäre. Die lockeren Geschichten machen "Ziemlich feste Freunde" zu einer entspannten Wochenendlektüre, die den Blick für unsere eigenen Beziehungen öffnet. Viele geschilderten Sachverhalte konnte man auf sein eigenes Leben projizieren und so wiederfinden. Nachdem ich das Buch beendet hatte, änderte sich meine Sichtweise im Bezug auf meinen eigenen Freundeskreis und ich habe das Gefühl seitdem verstärkt auf den Erhalt meiner Freundschaften zu achten. Insgesamt ein charmantes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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