Leserstimmen zu
Gegen den Schwarm

Matthias Kolbusa

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Die Teilhabe am Schwarm gibt uns Schutz und Konformität, ein Vorteil muss das aber nicht sein. Ganz im Gegenteil - der Schwarm hält uns klein, tötet die Innovationskraft und gefährdet dadurch die Zukunft aller, gleichermaßen ! Warum es besser sein kann, gegen den Schwarm zu schwimmen, erfahren wir in Matthias Kolbusa´s neuesten Buch. Auch Sie, lieber Leser sind mehrfach Teil eines Schwarms. Oftmals freiwillig, z.B. als Mitglied des örtlichen Tennisclubs, als Stammgast im Szenecafe´ oder einfach nur als Kirchgänger. Und dann sind Sie noch unfreiwillig, Teil eines Schwarms, in Ihrem eigenen Familienverband, in der Wohngemeinde und am Arbeitsplatz, in Ihrer Firma.                     Jeder Schwarm hat halt so seine Regeln, denen man sich zu unterwerfen hat. Hinzu kommen noch (so der Autor), die „inneren Schwärme“ - Zugehörigheiten aufgrund von Lebensauffassungen und Einstellungen, die wir mit uns selbst vereinbaren !               Wenn wir dann einmal mit dem Status-quo nicht einverstanden sind, einen Handlungsablauf, ein Produkt oder eine Dienstleistung verbessern möchten, ecken wir bereits an. Der Schwarm wehrt sich. Veränderung ist für viele unbequem, für die Gesamtheit, so scheint es, auf jeden Fall. Die entstehende Dynamik wirkt bedrohlich, fordert heraus ! Und doch, „der wahre Lebenskampf findet nicht mit den Menschen statt, die mit uns arbeiten, lachen und leben, sondern in uns selber !“ (Zitat).                 Die Automatismen zu erkennen und zu verstehen hilft uns der Autor und er gibt uns die passenden Werkzeuge, mit auf unseren Weg. Diese helfen uns, die Dinge voran zu bringen, obwohl vielleicht der gesamte Schwarm, gegen uns und damit gegen „das Neue“, schwimmt. Ein unverzichtbares Überlebenstraining, für Gestalter und Innovations-Treiber ! Dieses gelungene „Trainingsprogramm“ erhält von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

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