Leserstimmen zu
Firefight

Brandon Sanderson

Die Rächer (2)

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ACHTUNG!! „FIREFIGHT“ IST DER FOLGEROMAN VON „STEELHEART“. MEINE REZENSION KANN SPOILER ZU DIESEM ENTHALTEN. „Firefight“ ist der zweite Roman von Brandon Sandersons All-Age-Fantasy Trilogie über Superhelden-Kräfte und perfekt geeignet, um den Leser dazu anzustacheln, den Erscheinungstermin von Band drei „Calamity“ sehnlichst zu erwarten. Nachdem David Steelheart, einen der mächtigsten Epics, Herrscher über Newcago, getötet hat, geht der Kampf gegen die Epics weiter. Mit seinem Team, den „Rächern“ zieht es ihn in die Stadt, die einst unter dem Namen New York bekannt war. Das heutige Babilar wird von mehreren Epics heimgesucht. Doch das scheint den Bewohnern dort wenig auszumachen. Trotz Überflutung und als Naturkatastrophen getarnten Angriffen, scheinen sich die Anwohner mit der Herrschaft der Epics arrangiert zu haben. Für David ein ganz neues Lebensgefühl. Dieses Verhalten bestärkt ihn in seinem Wunsch zu beweisen, dass nicht alle Epics von Grund auf schlecht sind, sondern irgendein Trigger dafür verantwortlich ist, dass sie sich zu dem verwandelt haben, was sie heute sind. Mit seiner Ansicht steht er allein, denn sogar der Prof, Anführer der Rächer und selbst ein Epic, glaubt, dass die Nutzung der Kräfte das Böse im Menschen auslösen. Da ich „Steelheart“ sehr mochte, habe ich aufgeregt der Veröffentlichung von „Firefight“ entgegen gefiebert. Leider fiel mir der Einstieg in den Roman dann etwas schwer, denn trotz Action geladener Szenen, fehlt „Firefight“ die Rasanz, die ich an „Steelheart“ so mochte. Auch die Orientierung fiel mir zunächst etwas schwer, in meinem Gedächtnis war leider doch nicht so viel haften geblieben, wie ich mir gewünscht habe und hätte ich vorher gewusst, dass es das eShort „Mitosis“ gibt, das zwischen Band 1 und 2 angesiedelt ist, hätte ich mich damit erst wieder eingelesen. So dauerte es also ein Weilchen, bis ich wieder mitten im Geschehen war. Vielleicht ist das aber auch eine Taktik von Sanderson. Seinen Roman zunächst so unscheinbar wirken zu lassen wie seine Protagonisten, hinter denen etliche Geheimnisse und verborgene Fähigkeiten stecken. Denn „Firefight“ zieht mit großen Schritten an und nach etwas mehr als der Hälfte brannte der Roman vor Spannung, die bis zum Ende des Buches nicht mehr abglühte und das Feuer, das schon „Steelheart“ entfachen konnte wieder zum Lodern brachte. Mit Hilfe von einigen wirklich fiesen Überraschungen, hat Sanderson den Spannungsbogen ordentlich angezogen. Zudem gewährt er dem Leser mehr Einblick in die Persönlichkeiten seiner Figuren. Ein näheres kennenlernen hat statt gefunden, die Distanz zwischen Leser und Charakteren wird immer geringer und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das alle gut sind und überleben. Aber das wäre ja viel zu langweilig und würde auch gar nicht zu Sanderson passen, der es immer wieder schafft mich mit den Inhalten seiner vielseitigen Roman zu verblüffen. Ich freue mich nun schon sehr auf „Calamity“, den Abschlussband, in dem Sanderson sicher noch mal für viel Spannung, Action und Überraschungen sorgen wird.

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Kennt ihr das Gefühl zu lesen und zu lesen und trotzdem nicht vorwärts zu kommen? Genau so ist es mir über weite Strecken mit "Firefight" ergangen. Und dabei konnte ich nicht einmal behaupten, dass die Geschichte nicht gut war .... im Gegenteil .... Brandon Sanderson konstruierte in gewohnt professioneller Manier ein gut durchdachtes Gerüst, erfand spannende Super(anti)helden und bot seinem Protagonisten David eine ganze Palette an Emotionen. Trotz alledem konnte der Funke von "Firefight" erst 100 Seiten vor Ende so richtig auf mich überspringen und mich in Brand setzen. Und dabei hatte alles so gut begonnen. Ein kurzer, knackiger Prolog führte zurück in eine Welt voller High Epics und Brandon Sanderson zeigt uns, was Schreibkunst ist. Wo sich in "Steelheart" das meiste um einen High Epic drehte, lernen wir nun im zweiten Band eine ganze Palette der übermenschlichen Bösewichte mit ihren Superkräften kennen. Doch müssen sie wirklich böse sein oder geht es auch anders? Es ist schön mitzuverfolgen, wie sich David weiterentwickelt hat. Er ist nun reifer, agiert überlegter und hat einen breiteren Blickwinkel. Er entwickelt eine Theorie zu den Schwächen der Epics und ist überzeugt, dass die Epics auch auf die gute Seite wechseln können - muss er ja auch, denn er hängt trotz ihrem Verrat noch sehr an Megan. Er möchte also noch immer die Welt retten - aber am liebsten ohne Tote. Und so macht er sich mit dem Prof und Tia auf den Weg nach Babilar, wo Regalia die Stadt überflutet und mehrere High Epics versammelt hat. Nach einem tollen Einstieg flaute für mich der Lesesog leider etwas ab. Epics werden beobachtet, Pläne geschmiedet, Theorien diskutiert und es gibt auch immer mal wieder eine Szene mit reichlich Action. Der Mittelteil hat sich jedoch ganz schön gezogen. Da hat Brandon Sanderson vielleicht für einmal zu detailliert, zu ausschweifend und genau erzählt. Die Geschichte ist gut und unterhaltsam, aber irgend etwas hat gefehlt, damit ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Erst nach etwa drei Viertel des Buches erfasste mich das aus "Steelheart" bekannte Lesegefühl, weiterlesen zu müssen. Und so ist "Firefight" ein solider Mittelteil mit einem rasanten und fesselnden Ende, das Lust auf Band 3 "Calamity" macht. Fazit: Müssen Sandersons Super(anit)helden böse sein? "Firefight" bietet dem Leser gleich mehrere High Epics, die den Rächern das Leben schwer machen. Es wird beobachtet, geplant, diskutiert, gekämpft, hintergangen .... und nach einigen Längen im Mittelteil überzeugt Brandon Sanderson wieder mit seinem brillianten Schreibstil, rasanter Action, überraschenden Wendungen und einem fesselnden Ende.

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Firefight

Von: Twineety

24.01.2016

BÄM, BÄM, BÄM sind die passenden Worte um dieses Buch zu beschreiben. Nein wirklich! Brandon Sanderson hat es wieder geschafft mich total verloren im Nebel nach Anhaltspunkten stochern zu lassen. Der Typ ist einfach epic. (Haha Wortspiel ;-) ). Wie schon im ersten Band "Steelheart", erleben wir die Ereignisse um die Rächer aus David's Perspektive. Man rätselt mit ihm und versucht hinter die Pläne vom Professor und Tia zu schauen. Aber die Wahrheit weiss der Autor eben gut zurückzuhalten. Mir ist es jedenfalls kaum gelungen irgendetwas vorherzusagen. David wächst an seinen Aufgaben und verändert sich. Er lernt und hinterfragt seine eigene Motivation. Das ist bewundernswert und außergewöhnlich für eine Charaktergestaltung. Natürlich, für Leute die Brandon Sanderson's Schreibstil kennen, ist das normal. Seine Charaktere wirken eben wie aus dem Leben gegriffen, mal abgesehen von den Epic-Eigenschaften.Unerwartet war für mich auch die Liebesgeschichte zwischen David und Meagan. Sie fand mehr Beachtung als erwartet. Das finde ich natürlich schön und ganz am Ende war auch Meagans Wiedergeburt und Eingriff die einzigste Sache, die auf der Hand lag. Was Professor Phaedrus "zugestossen" ist, fand ich einfach nur traurig. Vielleicht nicht unerwartet, aber für mich irgendwie dann doch. Das liegt aber daran, das ich die ganze Zeit dachte, dass Firefight der letzte Band dieser Reihe ist. Das stimmt natürlich nicht. Es ist eine Trilogie (wenn man Mitosis als Zwischenspiel betrachtet) und der letzte Band heißt "Calamity". Ich kann mir fast nicht vorstellen wie es mit den Rächern weitergeht ohne den Prof, aber natürlich ist da noch Tia und Firefight ja jetzt auch. Ich bin mir sicher das Steelslayer das Boot schon schaukeln wird. BÄM, BÄM, BÄM deshalb weil, im letzten Viertel einfach so viele krasse abgefahren unerwartete Dinge passiert und herausgekommen sind. Wobei das mit Calamity ja total logisch war, im Nachhinein und ich kann einfach nicht fassen, dass ich da nicht von selbst drauf gekommen bin. Auch das die Schwächen mit ... zusammenhängen, was ich leider nicht verraten darf, ist sehr schön zusammengebastelt. Ich bin mir auch sicher, das dies noch nicht das Ende der Fahnenstange ist. Ich meine, wenn Ihr Firefight gelesen habt und danach da sitzt und denkt, wie ich momentan: "Okay cool. Das war echt bombastisch. Jetzt ist ja alles geklärt. Logisch das als nächstes dies oder das geschehen muss um alles zum Guten zu wenden.", dann verspreche ich Euch, das ist noch lange nicht alles. Ich denke das Brandon uns in seinem Buch Calamity noch viel mehr BÄM-BÄM Momente liefern wird und darauf freue ich mich total! Kleiner Hinweis: es bietet sich an Mitosis vor Firefight zu lesen. Es werden Anspielungen auf die Ereignisse in Mitosis gemacht. Aber ich konnte mich auch ohne Mitosis zu kennen zurechtfinden.

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Meine Meinung: Firefight ist die Fortsetzung zu Steelheart, welches mich damals trotz hoher Erwartungen positiv überraschen konnte. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen auch an diesen Teil. Der Anfang konnte mich direkt wieder mitten ins Geschehen hinein ziehen und so flogen die Seiten anfangs nur so dahin. Der Tod von Steelheart bleibt natürlich nicht ohne Folgen und ich war sehr gespannt darauf zu sehen, womit es die Rächer in diesem Teil zu tun bekommen. Nach den spannenden ersten Seiten gab es erst mal einen Szenenwechsel, welcher sich für mich leider als etwas schwierig herausstellte. Für David, Tia und den Prof geht es nach Babilar, eine Stadt die auf den ersten Blick kaum etwas mit Newcago gemeinsam hat. Doch obschon die Leute dort nicht in Angst leben, wird auch diese Stadt von einer Epic beherrscht, die keine guten Absichten zu haben scheint. Die Art wie Babilar beschrieben wurde, fand ich sehr interessant und ich konnte mir diese fremdartige Stadt auch gut vorstellen. Doch obschon es anfangs durchaus spannend war zu sehen wie David sich in dieser, für ihn fremden, Welt zurecht findet und die Lebensart der Einwohner von Babilar für ihn viele kritische Fragen aufwarf, fehlte mir zwischenzeitlich etwas die Spannung. Die Geschichte war definitiv nie langweilig, doch teilweise hatte ich das Gefühl, man dreht sich ein bisschen im Kreis. Ich muss aber betonen, dass dieser Zustand nicht lange anhielt und ich das Buch spätestens nach der Hälfte kaum mehr weglegen konnte, da sich die Geschehnisse nun beinahe überschlagen und wieder jede Menge überraschende Wendungen auf einen warten. Zudem hat mir auch Brandon Sandersons Schreibstil wieder richtig gut gefallen. Das Buch liest sich sehr flüssig und er schreibt immer mit einer Prise Humor. Wie schon im ersten Teil haben mir besonders die actionreichen Szenen super gefallen, ich könnte mir die Reihe richtig gut als Filme vorstellen, denn das Kopfkino während dem Lesen war genial. Den zuvor erwähnten Humor hat man grösstenteils David zu verdanken, der sich glücklicherweise kaum verändert hat, obschon nach den Geschehnissen des ersten Teils plötzlich sein ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt wurde. Seine Metaphern sind noch immer einsame Spitze und er stürzt sich noch immer gerne unvorbereitet in gefährliche Situationen, aus denen er nur dank seinem Talent zum Improvisieren wieder hinauskommt. Er fällt möglicherweise nicht immer die besten, überlegtesten Entscheidungen und ist keinesfalls perfekt, doch gerade deshalb fiebert man so mit ihm mit. Seine Weltsicht hat sich allerdings erheblich geändert und er sieht nicht mehr alles als schwarz oder weiss. Dies führt dazu, dass er das was er und die Wächter tun auch mit neuen Augen sieht und es stellt sich die Frage, ob es nicht einen anderen Weg geben könnte. Dieser Konflikt spielt über die ganze Handlung hinweg eine wichtige Rolle, denn vieles ist nicht so wie es auf den ersten Blick scheint und man erfährt auch einiges neues über die Epics. Nach den Dingen die man am Ende des ersten Teils erfährt fand ich die Entwicklung von Prof und Megan sehr interessant, besonders weil auch bei den beiden vieles nicht unbedingt so ist, wie man denken könnte. Beides sind unglaublich interessante und komplexe Charaktere, die mich in diesem Teil positiv überrascht haben. Besonders nach den schockierenden Wendungen am Ende dieses Teils kann ich es kaum erwarten bis der dritte Teil erscheint, da ich unbedingt wissen muss wie es weiter geht. Ich hoffe wir müssen uns auf keine allzu lange Wartezeit einstellen. Fazit: Firefight ist eine gelungene Fortsetzung die Steelheart in (fast) nichts nachsteht. Abgesehen von ein paar kleinen Längen gegen Anfang konnte mich das Buch fast durchgehend fesseln und gegen Ende konnte ich meine Augen aufgrund der vielen tollen Wendungen kaum mehr von den Seiten abwenden. Auch die Entwicklung der Charaktere, besonders von David, Megan und dem Prof, haben mir sehr gut gefallen und ich kann es kaum erwarten zu erfahren wie es im dritten Teil weiter geht. Eine klare Empfehlung an alle, die Steelheart mochten (und wenn ihr es noch nicht gelesen habt, solltet ihr das unbedingt nachholen).

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In „Firefight“ (2. Band zu „Steelheart“) von Brandon Sanderson geht es weiter mit David und seinem Kampf gegen die Epics. David ist im ersten Band den Rächern beigetreten, um die Epics zu bekämpfen. Epics sind Menschen mit Superkräften, die jedoch leider keine Superhelden sind, sondern eher böses tun. Dieses Mal erregt ein Epic im ehemaligen New York Aufsehen. Dort befindet sich aber auch Megan, Davids Angebetete, deren Leben jedoch nur Komplikationen bereit hält. Kann David sie findet & ihr helfen? Was haben die Epics in New York vor? Können Epics eventuell doch gut sein? Der Schreibstil ist sehr gut & einfach lesbar. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte wird dabei aus Davids Sicht erzählt. Die Charaktere sind interessant & ihre Handlungen gut nachvollziehbar. David ist ein sympathischer, aber absolut nicht perfekter Held. Er kann auch im 2. Band nicht mit Metaphern umgehen, was immer wieder lustige Situationen hervorruft. Diese Eigenschaften machen ihn realistischer und auch interessanter. Ihm gelingt nicht alles, aber dieses Auf & Ab bringt Spannung in die Geschichte. Die Nebencharaktere sind alle auch auf ihre Art & Weise gut eingebracht und passend. Die Handlung wirkt manchmal etwas durcheinander & man weiß nicht genau, wie & wo es weiter gehen soll. Das liegt aber nur daran, dass es hier so einige Schauplätze & Gegenspieler gibt. Am Ende findet sich jedoch alles zusammen & es ergibt durchaus einen Sinn. Es endet in einer Wendung, was einen dazu bringt, am Liebsten sofort weiter lesen zu wollen. Fazit: Das Buch hat mir dementsprechend wirklich gut gefallen. Der einzige Grund weshalb es nicht 5 Sterne, sondern nur 4 Sterne bekommen hat, war, das es mich nicht vollkommen vom Hocker gerissen hat & ich die Charaktere nicht aus vollem Herzen gemocht habe. Aber an sich ist das eine mitreißende & actionreiche Geschichte. Sehr zu empfehlen!

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The Havoc rezensiert: Firefight

Von: The Havoc

27.12.2015

Das Buch und Ich Ich mag Bücher mit flottem Tempo und dieses hier ging wirklich rasant voran. Dadurch setzte ich hohe Vorraussetzungen an das Buch. Das Tempo nahm nicht ab, nicht mal für eine Seite! Die Story war durchgegehend dynamisch – es war Action über Action, von einem Kampf zum nächsten. Das Buch war ziemlich schnell zuende gelesen. Nicht weil es besonders kurz ist (es ist schon ein Schmöker), nein sondern weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Der Story war mit unbeantworteten Fragen unterlegt, sodass ich die Antworten in der nächsten Seite suchen/lesen musste. Viele Kapitel endeten mit einem frustrienden „one line“, was dazu führte das ich das nächste Kapitel auch noch lesen musste – und das übernächste und so weiter. Ich konnte einfach nicht aufhören…. XD David´s neuer Name, nachdem er den „unbesiegbaren Tyrann” des ehmemaligen Chicago „Steelheart“ umgebracht hat, ist nun: Steelslayer. Er hat ein Gespür für das Blut der Epics entwickelt und wird im Umbringen dieser tüchtiger. Epics-zum Verständnis- sind Menschen mit Superkräften. High Epics haben die Fähigkeit fast unsichtbar zu werden außer du kennst deren Schwachpunkte. Einige dieser Schwachpunkte waren sehr amüsant. All in All Das ist mit Abstand das spannungs- und actionsgeladenste Buch, dass ich seit langem gelesenen habe. Die Story ist fantastisch, die Charaktere brillant und das Ende des Buches, eines bei dem man sich wünscht man könnte die Zeit vorspulen, damit der nächste gleich morgen erscheint.

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Immer neue Gesichter tauchen vor Davids Visier auf, doch langsam fragt er sich, ob ein Sieg auf diesem Weg überhaupt möglich ist. Auf irgendeine Weise scheinen die Epics doch nur Menschen zu sein und warum sollte es nicht möglich sein, sie von der Boshaftigkeit, die sie befällt, zu befreien? Mit Einigen auf ihrer Seite könnten sie diesen Kampf gewinnen. Nach dem Tod Steelhearts, sind die Rächer von ihren geheimen Operationen ans Licht getreten. Doch neben verstärkter Aufmerksamkeit der Bevölkerung Newcagos, war auch der neue Handlungszwang ein ständiger Begleiter für David. Nach und nach treffen immer neue Epics in der Stadt ein, die den Rächern nach dem Leben trachten. Doch etwas an den Angriffen scheint komisch zu sein, denn sie wählen ihre Opfer aus dem Team der Rächer ganz gezielt. Und recht schnell wird klar, wer hinter diesen Angriffen steckt – Regalia, die Epic aus Babilar. Für den Prof besteht kein Zweifel. Er muss sie von ihrem Dasein erlösen, um sich und sein Team zu retten. David steht in Babilar vor einer ganz anderen Herausforderung, denn dort hält sich Firefight auf – Megan, die sich vor einigen Wochen in sein Herz geschlichen hat. Wie soll er mit dieser Epic umgehen? Ein Mord an ihr erscheint ihm ausgeschlossen. Kann David seine Liebe zu Megan aufgeben oder wird er weiterhin versuchen sie zu retten? Für mich war die Geschichte um die Rächer, die erste in den Superhelden, oder Menschen mit gewonnenen Fähigkeiten, vorkommen. Da ich aber ein großer Marvel-Fan bin, musste ich mit dieser Reihe mein Glück probieren. Und da ich nun schon den zweiten Teil gelesen habe, scheint sie mich ja begeistert zu haben. David ist mit seinen 19 Jahren noch recht jung, wobei ich glaube, dass das Alter keine große Rolle mehr spielt, wenn sie Welt von Tyrannen beherrscht wird, die dich jederzeit töten können. Sein Alter sorgt lediglich dafür, dass er sich nicht mehr an die Zeit vor Calamity erinnern kann. Er ist sehr engagiert, wenn nicht geradezu besessen, wenn es um die Epics und deren Fähigkeiten und Schwächen geht. Daher konnte es gar nicht anders kommen, als dass er sein Herz an eine Epic verliert. Diese bedingungslose Liebe zu Megan begleitet uns durch das gesamte Buch und zeigt irgendwie, dass Liebe keine Grenzen kennt. Zu seiner furchtlosen Art und seiner Begeisterungsfähigkeit kommt sein vollkommen abwesendes Talent für Metaphern hinzu. An einigen Stellen bringen seine Metaphern und Vergleiche einen immer wieder zum Schmunzeln. Ich habe das Beenden dieses Buches immer weiter hinausgezögert, da ich es nicht erwarten kann, den Nachfolger zu lesen. Für mich ist diese Reihe durch seine wunderbaren Charaktere und die Opfer die sie für andere bringen einfach nur ein absolutes Muss! Von der ersten Seite an war ich gefesselt, da wir sofort mit David in einem Einsatz sind und uns recht schnell mit einem neuen Epic konfrontiert sehen, der David nach dem Leben trachtet. Als wir dann zusammen mit einem Teil des Team nach Babilar reisen, kommt auch noch die emotionale Seite dazu, da ich stets auf ein Happy End mit Megan gehofft habe. Das Ende allerdings kann man von zwei Seiten betrachten. Zum einen war ich sehr über den Umschwung in dem Buch verwundert, aber andererseits musste man auch damit rechnen. Und eines hat das Ende auf jeden Fall geschafft: Ich brauchte den Nachfolger! Am besten schon gestern! Ich kann euch dieses Buch und die Reihe ohne schlechtes Gewissen ans Herz legen. Wenn ihr Superhelden gegenüber nicht abgeneigt seid, dann wird euch dieses Buch gefallen. Brandon Sanderson hat einen so schönen Schreibstil, dass man sich sofort in die Geschichte hineinversetzt fühlt. Ein MUSS

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Ganz stark!

Von: Miss Foxy

14.12.2015

Meine Meinung: Lange, lange, lange mussten wir auf Firefight, nach Steelheart dem zweiten Teil der Reckoners Reihe von Brandon Sanderson. Zwischendurch wurden wir zwar sehr gut mit dem Rithmatist unterhalten aber seit ich Steelheart beendet habe, fieberte ich diesem Buch entgegen. Steelheart ist tot, getötet von David, und doch gibt es noch viele andere Epics und High Epics, die die ehemaligen USA unsicher machen. Wie man schon sehr früh erfährt, wurden zwischen Band 1 und 2 vermehrt Epics nach Newcago geschickt. Schnell kommen die Rächer jedoch auf die Spur von Regalia, der High Epic, die das ehemalige Manhattan, Babilar, beherrscht. Da nur David, Prof und Tia aufbrechen um in Babilar mit der dortigen Rächerzelle zu kooperieren, lernen wir einige neue Rächer und natürlich auch eine ganze Menge neue Epics kennen. In dieser Hinsicht kam Brandon Sandersons Talent wieder voll durch und man erkennt, mit welchem Können und mit welcher Liebe er neue Charaktere erschafft. Sie brennen sich sofort ins Gedächtnis und man liebt und hasst sie mit all ihren Eigenschaften. Neben vielen kleineren Epics sind die wohl spannendsten definitiv Regalia und Dawnslight. Sie treten nie körperlich n Erscheinung und werfen so sehr viele Rätsel auf. Während die Rächer einen Plan schmieden, um beide zu besiegen fragt man sich so immer wieder, wer die beiden sind und zusätzliche Spannung wird aufgebaut. Auch der Konflikt zwischen Megan und David besteht in Firefight noch. Ich muss sagen, für mich waren die beiden immer ein Traumpaar und das hat sich auch nach dem doofen Zwischenfall in Steelheart nicht geändert. So war ich sehr froh, dass dieses Problem schon sehr früh wieder aufgegriffen wird und diese komplizierte Liebe sehr stark thematisiert wird. Auf der anderen Seite steht genau dieser Aspekt gegenüber anderen Büchern ein bisschen im Schatten. Das finde ich allerdings gut, da die Reihe ja durchaus auch Jungs ansprechen soll und der Autor hier einfach einen schönen Zwischenweg gefunden hat. Im Kampf gegen die Epics dürfen nämlich auch der Racheplan und viele Actionszenen nicht zu kurz kommen. Auch die habe ich in Firefight nicht vermisst und sie waren eine schöne Ergänzung neben der Liebesbeziehug und dem großen Plan, Regalia zu vernichten. Auch menschlich ist das Buch wieder sehr toll gestaltet. Es gibt so viele moralische Fragestellungen, die aufkommen und allein dieser Punkt macht das Buch und auch die ganze Reihe für mich immer wieder so unglaublich wertvoll. Während in Steelheart viele Dinge der neuen Welt erklärt werden mussten, kennen wir uns nun in diesem Universum richtig gut aus. So konnten wir in der Thematik insgesamt etwas tiefer gehen, was mir selbst auch sehr gut gefallen hat. Auch einige neue Dinge bzw. der gesamten Geschichte (Calamity, Entstehung der Epics) erfährt man und mit einem richtig erschreckenden Showdown bekommt man auf den letzten Seiten Lust, schon direkt in das Finale der Trilogie einzusteigen. Leider scheint Calamity auf Englisch auch erst 2016, weshalb wir uns bis mindestens Herbst nächsten Jahres gedulden müssen. Shortlist: Genre: Dystopie Themen: Superhelden, böse Schurken Idee & Umsetzung: wie man es von Brandon Sanderson gewohnt ist: absolut perfekt Setting: Newcago (Chicago) und Babilar (Manhattan) Stimmung/Atmosphäre: gespannt, actionreich Charaktere: viele neue Rächer und Epics, tolle Abwechslung zu Band 1 Protagonist/in: David hat im Gegensatz zu Band 1 eine tolle Entwicklung hingelegt, ist jedoch stur wie eh und je Schreibstil: Brandon Sanderson! Ende: Ende macht Lust auf mehr, hat aber keinen fiesen Cliffhanger Bewertung: Das Warten hat sich gelohnt und Brandon Sanderson hat mich überzeugt, wie eh und je. Ich liebe diese grandiose Reihenfortsetzung und kann gar nicht genug von den Epics bekommen. Das Warten auf Band 3 wird schwer. Trotzdem gibt es von mir 5 von 5 begeisterte Füchschen.

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