Leserstimmen zu
Das Mädchenopfer

James Oswald

Inspector McLean (1)

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# Rezension zu " Das Mädchenopfer " von James Oswald ( Inspector McLean-Reihe 1 ) Genre: Thriller Verlag: Goldmann Erscheinungsdatum: 21.07.2014 Beschreibung: In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ... Quelle: Goldmann Verlag Vor meiner Schottland-Reise suchte ich natürlich auch Bücher von schottischen Autoren. Auf dieser Suche begegnete mir James Oswald mit dieser Reihe. Ich bin begeistert von diesem ersten Buch der Reihe. Der Autor lässt sogar die zuerst getrennten Fälle sehr fliessend und glaubhaft zusammenfliessen, mit einer leicht verständlichen Sprache. Die Schilderung der Polizeiarbeit wirkt sehr realistisch, und nicht überzogen. Die einzelnen Protagonisten haben alle ihre einzigartigen, interessanten Charakterzüge die sich weiterentwickeln im Buch, und auch für den nötigen Leseschwung sorgen. Auch die zeitlich gut gesetzten wichtigen Ereignisse, lassen nie Langeweile aufkommen. Sprich, der Spannungsbogen hängt an keiner Stelle durch, also ein Buch welches man locker an einen freien Tag durchlesen kann. Ich empfehle dazu einen "Glengoyne Single-Malt" :) Dieser Thriller, auch für reine Krimi-Freumde zu empfehlen, hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe. Mich wundert es, das ich bisher noch nie etwas von diesem Autor gelesen habe. 5 Sterne für diesen Auftakt der Reihe

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Wieder einmal hat der Klappentext mich in seinen Bann gewogen. Ich fand die Story spannend. Erstens mag ich Thriller und Krimis, aber Mystisches zieht mich quasi magisch an. Das Buch "Das Mädchenopfer" beginnt auch wirklich sehr spannend, wird aber dann etwas zäh zu lesen. Ich fand es nicht schlecht und konnte es gut zu Ende lesen. Manche Stellen zogen sich jedoch leider. Hier hätte man einige Seiten einfach weglassen können um die Spannung zu erhalten. Ganz nach dem Motto "weniger ist manchmal mehr". Die Geschichte spielt in den USA in der Stadt Edinburg. Ein junges Mädchen wird tot und entstellt in einem Kellerraum gefunden. Rundherum findet man in sechs Wandnischen genau sechs Schmuckstücke sowie sechs Organe des toten Mädchens. Es stellt sich bald heraus, dass der Mord schon ca. 50 bis 60 Jahre lang zurück liegt. Da dies ja schon lange her ist, interessiert dieser Fall nicht wirklich und er wird nicht richtig behandelt. Natürlich gibt es weitere Morde, die dann irgendwie in Zusammenhang mit dem zuvor ermordeten Mädchen stehen. Inspector McLean lässt nicht locker und ermittelt weiter und kommt schrecklichen Geheimnissen auf die Spur. Der Ermittler Inspector McLean war mir von Anfang an sympathisch. Er ist eher ein Einsiedlerkrebs und benimmt sich auch so. Ich mag solche Charaktere irgendwie, denn sie passen zu dem Beruf eines Cops. Ich finde immer wichtig, dass einem die Hauptfiguren sympatisch sind. Wenn ich nicht mitfühlen kann, dann quäle ich mich immer beim Lesen. Dies war hier nicht so. Der Schreibstil war flüssig und die Geschichte interessant. Einige Seiten schmückten vielleicht etwas zu viel aus, aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch "Das Mädchenopfer" gut gefallen.

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dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein Mordfall nach dem anderen, alle werden extra beleuchtet und ermittelt, jedoch stellt sich von Seite zu Seite immer mehr heraus, das diese Fälle irgendwie zusammenhängen. Der Spannungsaufbau ist super gegeben, es wird immer spannender und die Fälle werden immer verstrickter, bis dann wieder ein Mord passiert. Die letzten 200 Seiten lesen sich fast von selbst, weil man total in die Geschichte eintaucht und nur wissen will wie es weitergeht. Ein wirklich tolles Buch, mit viel Spannung. Ich bin gespannt auf die weiteren Fälle von Inspector Mc Lean.

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Inhalt: Inspektor Anthony McLean wird zu einem sehr merkwürdigen Tatort gerufen: Bei Umbauarbeiten in einer alten Villa wird im Keller die Leiche eines jungen Mädchens gefunden, das anscheinend einem Ritualmord zum Opfer gefallen ist. Es stellt sich heraus, dass dieser Mord bereits vor 50 – 60 Jahren passiert ist. Da die Vorgesetzten von McLean die Aufklärung dieses Falles für nicht so dringlich halten, wird er darüber hinaus auch noch in einen weiteren aktuellen Fall einbezogen. Es geht um die grausame und sehr blutige Ermordung mehrerer einflussreicher Männer. Als wäre als dies nicht schon Stress genug, verstirbt die geliebte Großmutter von McLean nachdem sie lange im Koma gelegen hat. Meine Meinung: Gut gefallen hat mir die Covergestaltung. Es fühlt sich beim darüber streifen so an, als ob die Brosche / Schmucknadel tatsächlich durch das Papier gestochen wurde. Der Einstieg in die Geschichte war gut und auch die parallel laufenden Ermittlungen haben zur Spannung beigetragen. McLean und seine Kollegen sind interessant dargestellt und größtenteils sympathisch. Eingeschobene kurze Kapitel aus Mördersicht tragen ebenfalls zur Spannung bei und laden zum Rätseln ein. Leider „verzettelt“ sich der Autor gegen Ende des Buches meiner Ansicht nach ein wenig. Die Auflösung lässt außerdem erkennen, dass dies sein erster Thriller ist und er vorher im Fantasy-Genre unterwegs war. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten.

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Das Buch ist super spannend, die Ereignisse überschlagen sich ständig und man kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind sehr realistisch, und auch die Handlung wirkt - vorerst - realer als in den meisten anderen Thrillern. Einiges fand ich jedoch nicht ganz nachvollziehbar, ich werde jedoch nicht genauer erläutern, was. Insgesamt also ein gelungener Thriller- Auftakt.

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Danke an den Random House Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat! Das Cover & der Schreibstil: Schlicht und doch geschmackvoll. Dieses Cover hat es mir einfach angetan und wenn man das Buch erstmal gelesen hat, weiß man auch, warum es so gut zum Inhalt passt. Der Schreibstil von James Oswald ist flüssig, spannend und genau das, was ich von einem guten Buch erwarte. Zum Inhalt: Inspector Anthony McLean hat es nicht leicht. Erst vor kurzem zum Inspector aufgestiegen, muss er sich bereits mit einigen mysteriösen Mordfällen auseinandersetzen. Einer davon ist der Fund eines vor 60 Jahren ermordeten jungen Mädchens, dessen konservierte Organe in sechs Wandnischen gefunden wurden. Keiner scheint sich sonderlich für den alten Fall zu interessieren, denn schließlich liegt die Tat mehrere Jahrzehnte zurück, doch McLean lässt dieser Fall einfach nicht los – er möchte diesem armen Mädchen helfen! Die anderen Mordfälle, die sich kurze Zeit später ereignen scheinen irgendwie im Zusammenhang mit dem furchtbaren Schicksal des unbekannten Mädchens zu stehen und so kommt McLean einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Meine Meinung: Anthony McLean ist eher ein Einzelgänger mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, als ein Teamspieler. Statt mit seinen Kollegen zusammen zu arbeiten, ermittelt er lieber auf eigene Faust und zieht damit des Öfteren den Unmut seiner Chefin auf sich. Privat läuft es leider auch nicht sonderlich gut, denn für seine wenigen Freunde hat er kaum mehr Zeit und eine Beziehung steht ihm auch nicht im Sinn. Dafür schmerzt ihn der Verlust seiner vor Jahren verstorbenen Frau noch zu sehr. Hinzu kommt noch, dass seine geliebte Großmutter, die ihn aufgezogen hat, im Sterben liegt. McLean war mir auf Anhieb sympathisch. Ich mochte seine ruhige Art und habe ihn gerne auf seinen Ermittlungen begleitet. In der Geschichte gibt es einige Mordfälle und diese Fülle macht es einem oftmals nicht leicht, den Überblick zu behalten. Dennoch hat es mir gefallen, wie diese ganzen Fälle miteinander verknüpft waren und zum Schluss ein „sinnvolles“ Ganzes ergaben. Das Ende war zwar in sich stimmig, allerdings hatte ich damit persönlich ein Problem. Es konnte mich nicht zufriedenstellen, da es einfach viel zu abstrus und an den Haaren herbei gezogen war. Der Schluss passte für mich nicht zum Rest der Geschichte und wirkte fast so, als hätte der Autor nach etwas Ausgefallenem gesucht, dass er in dieses Buch packen konnte, damit es sich von anderen dieses Genres unterscheidet. Mir hätte es besser gefallen, wenn er sich an eine realitätsnahe Aufklärung gehalten hätte, denn so hat die Story leider einen bitteren Nachgeschmack. Mein Fazit: Ein toller Auftakt einer Reihe und ein talentierter Autor, von dem ich zukünftig hoffentlich mehr zu lesen bekomme! Für die weiteren Teile wünsche ich mir, dass James Oswald das paranormale aus seinen Geschichten rauslässt und den Leser lieber mit einem glaubhaften Ende zurücklässt. Ich vergebe 4 Pandasterne.

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Am Anfang war ich neugierig, dann begeistert von der Raffinesse des Autors sowie der des Protagonisten und anschließend war ich verwirrt weil naja, das Ende ist dann doch ein bisschen merkwürdig. Prinzipiell dreht sich das Buch um Tony, der aus einem unerklärlichen Grund 10.000 Fälle gleichzeitig aufgehalst bekommt und wie jeder gute Detective ausschließlich für seine Arbeit lebt. Es gibt natürlich auch den passenden Gegenpart, den faulen Detective, hier verkörpert durch Dagwood, der zwar auch immer da ist, aber kein guter Detective ist. Trotzdem müssen die beiden zusammenarbeiten und giften sich gegenseitig an. Neugierig? Hier geht's weiter: http://sinnessuche.blogspot.de/2015/07/das-madchenopfer-james-oswald.html

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INHALT Erster Satz Er hätte nicht anhalten sollen. In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ... [ Inhalt nach GOLDMANN ] MEINE MEINUNG Der Verlauf Ich mache ein Geständnis: ich mags gern blutig. Ich mag Thriller, aus denen das Blut förmlich raustropft. Wenn sich die Killer noch was einfallen lassen. Und als ich dann von einer Leiche gelesen habe, deren Organe konserviert wurden, na da war ich dann schon ein wenig neugierig. Als ich dann weitergelesen habe und es weiter hieß, dass die Leiche schon 60 Jahre alt ist, da war klar: das muss ich lesen! Dieser Thriller beginnt so ganz anders, als man es von Büchern dieses Genres gewohnt ist. Normalerweise beginnen solche Bücher entweder damit, dass der Leser mitbekommt, wie das erste Opfer dran glauben muss oder durch den Fund eben dieses Opfers. Doch hier beginnt das Buch zwar auch mit einem Toten, doch nicht mit der auf dem Buchumschlag angekündigten Mädchens. An sich hat mir diese Art wirklich gut gefallen. Muss ja nicht immer Schema F sein. Allerdings war die Umsetzung ein wenig holprig. Ich hab mich irgendwie nicht so ganz mit dem Buch anfreunden können. Der Leser wird zu Anfang einfach mit zuvielen Fällen, zuvielen Toten (und so etwas von mir!!), zuvielen Charakteren überschüttet. Auch beim Verlauf folgt dieses Buch nicht dem klassischen Aufbau. Meistens dreht sich so ein Buch ja mehr oder weniger nur um einen großen Fall. Doch hier werden mehrere Fälle miteinander verknüpft, was ja an sich eine wirklich gute Idee ist. Ich mag es recht gerne, wenn die ganze Geschichte etwas komplexer ist und die Auflösung nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Doch irgendwie hat mich das alles nicht so ganz überzeugen können. Im Gegenteil: an manchen Stellen hab ich mich richtiggehend geärgert, was einem da präsentiert wird. Da gibt es eine Reihe von Einbruchsdiebstählen, die alle am Tag der Beerdigung der Hausbesitzer passieren. Und die Großmutter des Protagonisten stirbt, die by the way stinkreich ist. Da weiß man als Leser schon, wodie Geschichte hinführt. Nur sämtlichen Detectives scheinen daran wohl nicht zu denken. Der Verlauf der Geschichte ist so lächerlich vorhersehbar, doch der ausgebildete Polizist kommt da irgendwie nicht drauf. Doch dann gab es wieder Stellen, da sind null Hinweise da, doch Inspector McLean weiß plötzlich ganz genau, wo es lang geht. Das hat die ganze Story für mich ein wenig unrealistisch gemacht. Die vielen Handlungsstränge haben zwar eine komplexe Geschichte ermöglicht. Doch an manchen Stellen war es mir dann ein wenig zu verworren. Zum hinteren Teil des Buches hatte ich stellenweise das Gefühl, überhaupt nicht mehr durch die Handlung durchzusteigen. Und das ist meiner Meinung nach eine Todsünde für jeden Thriller. Hinzu kam weiter, dass Handlungsstränge eröffnet wurde, die dann aber nicht konsequent weitergeführt wurden. So wurde ein junges Mädchen entführt und da könnte man ja eigentlich meinen, dass sämtlichen Polizeikräfte sich mit der Suche nach ihr beschäftigen. Aber Pustekuchen... das Ganze geht erst einmal schön unter. Das Ende Das Ende... ja was soll ich sagen, außer "What the...". Meiner Meinung nach kann ein Thriller seitenlang noch so übel sein, aber ein tolles Ende und eine ausgeklügelte Auflösung des Falls kann da schon wieder einiges rausreißen. Aber auch das Gegenteil ist der Fall: ein absolut bescheuertes Ende kann ein ganzes Buch ruinieren. Vorliegend ist es so, dass das Buch an sich eher durchschnittlich war und das Ende leider unterirdisch. Keine Ahnung, was sich der Autor da gedacht hat. Da ich nicht spoilern will, ist es etwas schwer, mich hier genauer zu erklären. Nur soviel: wenn ich einen Thriller lese, dann hätte ich es gerne realitätsnah und nicht in irgendeiner Form ins Mystische gezogen, nur weil der Autor nicht so ganz weiß, wie er seine Story beenden soll. Die Charaktere Inspector Anthony McLean, um den es in dieser Reihe geht, ist ein Polizist ganz eigener Art. Sein Privatrecht hat bei ihm nur einen geringen bis gar keinen Stellenwert, wobei dies in der Vergangenheit wohl nicht so war. Er wurde mit einer eigenen Hintergrundgeschichte ausgestattet, wobei mir die sowohl positiv als auch negativ aufgefallen ist. Einerseits finde ich es immer ganz gut, wenn die Ermittler in solchen Thrillerreihen mit einer eigenen Geschichte ausgestattet werden, da ich mich ihnen so näher fühle. Doch bei McLean war das alles ein wenig viel des Guten. Nicht nur, dass er seine Eltern bei einem Flugzeugabsturz verloren hat. Das wäre ja schon ein traumatisches Erlebnis, aus dem man viel hätte machen können. Nein, der Gute scheint vom Pech verfolgt, denn auch seine Lebensgefährtin ist wohl eines unnatürlichen Todes gestorben. Zwar handelt es sich bei "Das Mädchenopfer" ja um den Auftakt einer Reihe, doch ich hätte mir gerade hinsichtlich McLeans Freundin gewünscht, dass es da genauere Erklärungen gegeben hätte. Oder aber dass diese Geschichte komplett weggefallen wäre. Zwar konnte ich McLean an sich ganz gut leiden, aber seine Super-Bullen-Dasein war mir zu unrealistisch. Scheinbar ist er auf seinem Revier der einzige Polizist mit Hirn, denn sämtliche Fälle kann nur er lösen, obwohl da ein riesiges Team hinter ihm steht. Auch absolut offensichtliche Verknüpfungen sieht nur der gute McLean, während die anderen scheinbar wir Zombies nur durch die Gänge streifen. Hinzu kam seine ständige Auseinandersetzung mit seinem Vorgesetzten. Deren Grund blieb mir zum einen verschlossen und zum anderen war mir das zu viel Schwarz-Weiß-Zeichnung. McLean als der herzensgute, introvertierte und fleißige Inspector, der sich aus eigener Macht an die Spitze gekämpft hat und auf der anderen Seite sein Boss, ein unausstehliches, hochnäsiges Ekel. Ein bisschen subtiler hätte es schon sein dürfen. Der Schreibstil An sich war James Oswald Schreibstil ganz ok. Er schreibt in nicht zu langen, nicht zu komplizierten Sätzen. Trotzdem konnte er mich mit seiner Art zu schreiben nicht konsequent fesseln. Stellenweise wurde die Stadt, in welcher die Geschichte spielt einfach zu ausführlich beschrieben. Bei einem Buch dieses Genres kann ich auf Straßenbeschreibungen verzichten, wenn es nicht für die Story förderlich ist. Es wurde einfach langatmig. Auch die Wahl der Namen einiger Charaktere empfand ich als ein wenig unglücklich, da ich immer wieder darüber gestolpert bin. Zumal wohl der Autor selbst stellenweise nicht ganz gewusst hat, welche Schreibweise er für den Namen des Rechtsmediziners bevorzugt. FAZIT "Das Mädchenopfer" hat mich erstmal wegen des unglaublich genialen Covers angesprochen, das nicht nur unglaublich toll ausschaut, sondern sich auch super anfühlt. Mit der Prägung fühlt es sich wirklich so an, als würde die Stecknadel im Cover stecken. Doch leider entspricht der Inhalt so gar nicht seinem Äußeren. Weder Handlung, noch Schreibstil oder Charaktere konnten mich vom Hocker reißen. Trotzdem werde ich dem zweiten Teil der Reihe noch eine Chance geben. Vielleicht war es einfach nur ein etwas holpriger Auftakt. Problematisch find ich allerdings, dass James Oswald bisher im Fantasy-Genre zu Hause war, was man leider auch bei seinem Thriller gemerkt hat. Kurz: Eine gute Idee mit einer nicht ganz so gelungenen Umsetzung und einem Ende, das so gar nicht nach meinem Geschmack war.

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