Leserstimmen zu
Das Mädchenopfer

James Oswald

Inspector McLean (1)

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Wieder einmal hat der Klappentext mich in seinen Bann gewogen. Ich fand die Story spannend. Erstens mag ich Thriller und Krimis, aber Mystisches zieht mich quasi magisch an. Das Buch "Das Mädchenopfer" beginnt auch wirklich sehr spannend, wird aber dann etwas zäh zu lesen. Ich fand es nicht schlecht und konnte es gut zu Ende lesen. Manche Stellen zogen sich jedoch leider. Hier hätte man einige Seiten einfach weglassen können um die Spannung zu erhalten. Ganz nach dem Motto "weniger ist manchmal mehr". Die Geschichte spielt in den USA in der Stadt Edinburg. Ein junges Mädchen wird tot und entstellt in einem Kellerraum gefunden. Rundherum findet man in sechs Wandnischen genau sechs Schmuckstücke sowie sechs Organe des toten Mädchens. Es stellt sich bald heraus, dass der Mord schon ca. 50 bis 60 Jahre lang zurück liegt. Da dies ja schon lange her ist, interessiert dieser Fall nicht wirklich und er wird nicht richtig behandelt. Natürlich gibt es weitere Morde, die dann irgendwie in Zusammenhang mit dem zuvor ermordeten Mädchen stehen. Inspector McLean lässt nicht locker und ermittelt weiter und kommt schrecklichen Geheimnissen auf die Spur. Der Ermittler Inspector McLean war mir von Anfang an sympathisch. Er ist eher ein Einsiedlerkrebs und benimmt sich auch so. Ich mag solche Charaktere irgendwie, denn sie passen zu dem Beruf eines Cops. Ich finde immer wichtig, dass einem die Hauptfiguren sympatisch sind. Wenn ich nicht mitfühlen kann, dann quäle ich mich immer beim Lesen. Dies war hier nicht so. Der Schreibstil war flüssig und die Geschichte interessant. Einige Seiten schmückten vielleicht etwas zu viel aus, aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch "Das Mädchenopfer" gut gefallen.

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„Das Mädchenopfer“ von James Oswald beginnt nicht wie für viele Thriller üblich mit der Beschreibung eines schaurigen Mordes oder Verbrechen, sondern baut seine Stimmung langsam auf. Zuerst lernt der Leser den Protagonisten Detective Inspector Anthony McLean und seine Mitspieler kennen. Leider habe ich es über den gesamten Roman nicht geschafft eine Verbindung zu McLean aufzubauen. Ihm ist schon viel Schlimmes in seinem Leben widerfahren und trotzdem gibt er nicht auf. Er ist ein Kämpfer, der nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Fälle kämpft. Selbst Fälle, die anderen Detectives zugeteilt wurden, lassen ihn nicht kalt und er ermittelt auf eigene Faust. Ohne sein Engagement wären die Morde wohl nicht aufgeklärt worden. Dieser Perfektionismus ist, was mich am meisten an ihm als Protagonisten gestört hat. Er ist derjenige, der immer die richtige Eingebung hat, der alle Fälle löst, der alles gibt, der alles ahnt, der alles kann… Ich hätte eine Arbeit im Team mit den anderen Rollen harmonischer und realistischer gefunden, als einen Einzelkämpfer gegen das gesamte Polizeirevier. In dem Roman geht es um direkt Fälle, die scheinbar in keinem Zusammenhang zueinander stehen. Dadurch, dass es direkt drei Fälle sind, gibt es eine große Menge an Opfern und Verdächtigen. Mir waren es oft zu viele, sodass es mir schwerfiel sie auseinander zu halten oder eigene Vermutungen anzustellen, dabei ist es das, was gerade einen Thriller interessant macht. Die Verbindung der Fälle ist jedoch gut geglückt und ergibt ein stimmiges Gesamtbild. Die Auflösung gefiel mir jedoch weniger. Zum einen empfand ich einen Teil davon vorhersehbar und der andere Teil hatte ich übernatürliche Dimensionen, was ich an einem Thriller nicht mag, weil dabei meiner Meinung nach die Realitätsnähe verloren geht. Fazit: „Das Mädchenopfer“ von James Oswald ist derAuftakt einer Serie, die ich jedoch nicht weiter verfolgen werde. Der Schreibstil ist sehr gut und die Geschichte stimmig, aber das Buch hatte mir zu viele Längen und der Protagonist war mir leider nicht symphytisch.

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Hmm, ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe mir von dem Buch etwas mehr versprochen, wenn ich das mal so sagen darf. Ich hatte von einigen gehört es sollte gut sein, also wollte ich es auch lesen. Im Nachhinein hab ich es zwar nicht bereut es gelesen zu haben, muss aber auch sagen, dass es mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Zum Inhalt: In einem alten Haus in Edinburgh werden die Gebeine eines jungen Mädchens gefunden. Um die Tote herum findet man Schmuckstücke sowie die konservierten Organe des Opfers.....Wer ist der Mörder? Der Klappentext hat sich so gut angehört und als ich mit dem Lesen angefangen habe wurde ich ein wenig enttäuscht, weil sich alles ein wenig in der Länge zog. Dennoch möchte ich dem Buch trotzdem 3 Sterne geben und obwohl es nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, kann es ja bestimmt hier einige geben, die das Buch gut finden. Hier die Seite des Verlags, für mehr Infos: http://www.randomhouse.de/…/Das-Ma…/James-Oswald/e435246.rhd

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