Leserstimmen zu
Dunkler Donnerstag

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (4)

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Der vierte Thriller „Dunkler Donnerstag“ der achtteiligen Serie des Autorenpaars Nicci Gerrard und Sean French alias Nicci French ist geprägt von den dramatischen Ereignissen der Jugendzeit der Psychotherapeutin Frieda Klein. Vor 23 Jahren hat Psychotherapeutin Frieda Klein ihre Heimatstadt Braxton überstürzt verlassen und dazu hatte sie mehr als nur einen guten Grund. Mit 16 Jahren wurde sie nachts in ihrem eigenen Zimmer von einem maskierten Mann vergewaltigt. Sie vertraute sich ihrer Mutter an, doch diese glaubte ihr damals nicht und ließ sogar die polizeilichen Ermittlungen hinter Friedas Rücken einstellen. Ohne sich ihrer Jugendclique zu erklären, verließ Frieda Braxton und kehrte nicht zurück. Doch 23 Jahre später steht ihre alte Freundin Maddie mit dessen verstörter Tochter Becky vor ihrer Tür in London und bittet Frieda um Hilfe. Schnell gelingt es Frieda Beckys Vertrauen zu gewinnen und sie offenbart Frieda ihr Geheimnis: vor Kurzem wurde sie in ihrem eigenen Zimmer nachts von einem maskierten Mann vergewaltigt. Frieda, die bis dahin die furchtbaren Ereignisse von damals von sich distanziert hatte, sieht sich auf einmal wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Denn nun kann sie den Dämonen ihrer Vergangenheit nicht länger ausweichen, sondern muss sich ihnen stellen und den immer noch aktiven Täter von damals ausfindig machen. Der Weg führt sie unweigerlich zurück nach Braxton, zu ihrer kalten Mutter und zu ihrer Jugendclique. Der vierte Band offenbart uns ganz neue Seiten an Frieda. Wurden in den ersten drei Bänden jeweils nur Andeutungen über die schwierige Vergangenheit von Frieda und das unglückliche Verhältnis zu ihrer Familie gemacht, so steht die persönliche Seite von Frieda und ihre Vergangenheit nun im Zentrum des Buches. Dafür bekommen Inspektor Karlsson, Yvette, Reuben, Sasha, Chloë und Josef nur Randplätze. Aber dennoch erfährt der Leser die kleinen Weiterentwicklungen von allen Personen, so dass man sich sicher sein kann, dass sie auch im nächsten Band auftauchen. Wer alle Bände bisher gelesen hat und ein Fan der Reihe ist, schätzt nicht nur die Protagonistin, sondern eben den Kreis an Personen um Frieda Klein und freut sich auf deren weiteren Fortgang. Natürlich ermittelt Frieda auch hier wieder fast alleine und je näher man die Personen aus ihrer Vergangenheit betrachtet, desto mehr Verdächtige gibt es. Das Autorenpaar überzeugt mich so sehr mit ihrem fantastischen Schreibstil, so leicht und so spannend lesen sich ihre Thriller. Die Geschichte ist interessant und realistisch. In nur zwei Tagen war dieser Thriller verschlungen und ich freue mich schon jetzt, den nächsten Band gleich zur Hand zu nehmen. Fazit: Frieda nimmt uns mit in die Abgründe ihrer Vergangenheit. Auch im vierten Band wartet auf den Leser ein äußerst spannender Thriller, den man am liebsten in einem Stück verschlingt. Toller Schreibstil, fantastisch herausgearbeitete Charaktere und eine gelungene Krimigeschichte. Heute Abend beginne ich mit dem Freitag! „Dunkler Donnerstag“ von Nicci French ist im August 2016 im Penguin Verlag erschienen.

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Ein junges, verstörtes Mädchen taucht in Frieda‘s Leben auf. Gedrängt von ihrer Mutter, einer alten Schulkameradin von Frieda, öffnet sie sich Frieda. Frieda ahnt da noch nicht, dass die beiden den selben furchtbaren & kranken Schicksalsschlag teilen. Da Frieda bis heute nicht weiß wer ihr das damals angetan hat, begibt sie sich zurück nach Braxton, der Ort in dem sie aufgewachsen ist. Sie will herausfinden wer für diese Taten verantwortlich ist. Viele alte Bekannte sind skeptisch über ihren plötzlichen Besuch, nach 23 Jahren in denen sie doch „wie vom Erdboden verschwunden“ war. Selbst ihre Mutter ist wenig erfreut über ihren Besuch und ihrer damit verbundenen Schnüffelei in der Vergangenheit.... Doch dann passieren auch in Braxton merkwürdige Dinge, unter anderem 2 ganz plötzliche Selbstmorde. Aber waren es wirklich Selbstmorde?? Plötzliche bekommt Frieda Post von einer alten Bekannten, von der sie weiß, das sie längst tot ist.....Dahinter scheint ein anderer alter Bekannter zu stecken 😱 Dieser alte Bekannte scheint ihr immer einen Schritt voraus zu sein, denn auch er schnüffelt vor Ort in Braxton, ganz in Frieda‘s Nähe. Aber er schnüffelt nicht nur, er zeigt Frieda auch ganz deutlich das er immer noch ein Teil ihres Lebens ist 😳 Dieses Buch ist das mit Abstand beste bisher aus dieser Reihe 🤩 Ständig neue Erkenntnisse und Geheimnisse die gelüftet werden und immer wieder neue Wendungen 😱 Man kann gar nicht aufhören zu lesen und mitzufiebern 🤩 Am besten gefällt mir, dass es dieses Mal nicht vorrangig um einen Mordfall geht. Endlich erfährt man mehr über Frieda‘s Vergangenheit, ihre Mutter und den Tod ihres Vaters. Es war echt toll in Friedas Welt und Vergangenheit einzutauchen 🤩 man erfährt so viel über sie, wodurch man die vorherigen Bücher und ihr Verhalten mehr versteht und nachvollziehen kann. Leider war es manchmal ein wenig langatmig und es passierte nichts spannendes und relevantes. Das zog sich Stellenweise sehr 😕 Dennoch war die Thematik sehr sehr gut. Für mich bis jetzt der beste Band aus der ganzen Reihe 🤩 Der Täter war für mich dann recht schnell klar. Sein Verhalten war einfach zu offensichtlich 😄 Das Dean auch in diesem Teil wieder sein Unwesen treibt macht die Reihe um so einiges spannender. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Noch nie war es so persönlich für Frieda Klein. Eine alte Klassenkameradin meldet sich bei Frieda und bittet sie, ein Gespräch mit ihrer Tochter zu führen. Sie wohnen noch immer in Braxton, den gleichen Ort aus dem auch Frieda kam und da sie zwar nicht beste Freundinnen waren aber Frieda sie doch kennt, willigt sie ein. Das Mädchen ist sehr offensiv und möchte kein Essen in sich behalten, da sie sich davor ekelt, etwas in ihren Körper zu stopfen. Frieda ahnt, dass es kein exzessiver Körperkult ist, der dieses Mädchen dazu zwingt, Nahrung zu verweigern. Bereits beim ersten Gespräch mit ihr verrät das Mädchen, dass sie in ihrem Zimmer eines Nachts vergewaltigt wurde. Es war ein Mann mit einer Maske und er meinte zu ihr, sie solle diese Vergewaltigung nicht weiter erzählen, da ihr ohnehin keiner glauben wird. Traurigerweise hat er recht. Die Mutter denkt, dass sich ihre Tochter nur wichtig machen möchte (dabei wurde sie ja erst dazu gedrängt zu einer Psychotherapeutin zu gehen!). Doch Frieda glaubt ihr und alte Wunden reißen in ihr auf. Auch sie wurde in Braxton von einem Mann besucht. Auch er hatte eine Maske auf. Auch er hat sie vergewaltigt. Sie hat bis jetzt niemanden davon erzählt. Weder ihren Psychotherapeuten Reuben noch ihren Freund Sandy. Auch damals hat ihre Mutter Frieda nicht geglaubt. Frieda ging dennoch zur Polizei und als dann der Hauptverdächtige im Gefängnis starb, dachte Frieda die Sache sei erledigt. Frieda reist zurück nach Braxton in ihre Heimat. Viel hat sich verändert, doch eines blieb scheinbar gleich. Ist es der gleiche Täter der erneut sein Unwesen treibt? Wie viele Mädchen wurden in der Zwischenzeit ebenfalls vergewaltigt und leiden still? Wie viele wird es noch geben? Auch dieser Teil der Reihe hat mir gut gefallen. Man lernt in diesem Teil den Mensch Frieda etwas besser kennen. Spannend sind alle Teile sowieso! Ich empfehle einen Schal mit auf die Sonnenliege zu nehmen, denn es wird eisig.

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„Dunkler Donnerstag“ ist bereits der vierte Teil der Frieda Klein-Reihe. Die ersten drei Teile habe ich nicht gelesen, was dem Verständnis aber keinen Abbruch getan hat. Die Geschichte entwickelt sich nach und nach, wodurch ein sehr angenehmer Spannungsbogen entsteht. Frieda entdeckt einige Parallelen zwischen der Vergewaltigung von Becky und ihrer eigenen Vergangenheit. Sie kehrt daher zurück in ihre Heimatstadt und fängt an, etwas genauer zu ermitteln. Sie trifft auf einige alte Bekannte und stellt fest, dass man vorsichtig sein sollte, wem man traut. Es dauert ziemlich lange, bis man dem wahren Täter auf der Spur ist. Alle in Frage kommenden Personen haben ihre komischen Seiten, so dass auf den ersten Blick fast jeder der Täter sein könnte. Aufgedeckt wird es dann aber natürlich am Ende des Buches, so dass der Spannungsbogen auch lange erhalten bleibt. Fazit Eine spannendes Buch, das zwar erst einmal etwas Zeit zum Spannungsaufbau benötigt, diese bleibt dann aber lange erhalten.

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Das Cover zeigt wieder einen Teil von London, aufgenommen bei Nacht, die bevorzugte Stunde von Frieda Klein. das 4. Buch der Serie beginnt ganz harmlos, obwohl es, wie man Frieda bereits kennengelernt hat, in Ihrem Zusammenhang nicht von harmlos reden kann. Es sind einige Monate vergangen, und das Winterklima ist in London wieder eingezogen, als eine alte Schulfreundin Frieda darum bittet mal mit ihrer Tochter zu sprechen. Frieda ist das anfangs gar nicht recht, da sie in ihren Augen auch nie mit der angeblichen Schulfreundin befreundet war. Wie wir aber Frieda so in den vergangenen Büchern kennengelernt haben, nimmt dann alles seinen Lauf und es beginnt wieder.... Frieda ist mit 16 Jahren im eigenen Haus vergewaltigt worden, und durch die jüngsten Ereignisse in ihrer alten Heimat, beschließt sie die ganze Geschichte aufzuarbeiten. Am Ende denkt man, das der Täter, der nicht nur sie vergewaltigt hat, sondern auch noch andere Opfer hatte, wegen der mangelnden Beweislage freikommt, jedoch nicht mit Frieda. Ihr Stalker Dean mischt sich wieder ein, und erledigt die Sache für sie. Die kleine Heimatstadt Braxton von Frieda, ist nicht mehr die idyllische Kleinstadt wie zuvor. Dean, der im 1. Fall von Frieda eine wichtige Rolle gespielt hat, kommt auch in diesem Teil immer wieder vor, obwohl er nicht "sichtbar" in Erscheinung tritt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und man kommt immer mehr in das Leben von Frieda rein. Mit diesem Buch, hat man wieder sehr viel aus der Vergangenheit von Frieda erfahren, sodass man immer mehr in ihr Leben eintreten kann. Ich freue mich schon auf den 5. Teil

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Inhalt: Als Frieda Klein unerwarteten Besuch von einer alten Schulfreundin erhält, die sie um psychotherapeutische Hilfe für ihre Tochter bittet, ahnt sie nicht worauf sie sich da einlässt. Die Fünfzehnjährige ist verstockt und magersüchtig. Und bald stößt Frieda auf den Grund: Becky wurde eines Nachts in ihrem Zimmer von einem Unbekannten vergewaltigt. In Frieda reißt die Geschichte alte Wunden auf. Sie beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen... Meine Meinung: Ich habe die vorherigen Bände der Reihe nicht gelesen und finde, dass das auch nicht notwendig ist. Klar, wenn man vorhat alle zu lesen macht es Sinn beim Ersten zu beginnen. Aber man kann dieses Buch durchaus auch als Einzelband lesen, da es immer wieder Rückblenden und Erklärungen zu Friedas Leben gibt und die Fälle nicht zusammenhängen. Der Thriller nimmt schon in den ersten Seiten an Fahrt auf. Es beginnt spannend mit Beckys Therapie-Gesprächen, welche ich wirklich interessant und realistisch gestaltet fand. Auch die Rückblicke in Friedas Vergangenheit und die Geschichten aus ihrer Jugend haben mir sehr gut gefallen. Man erfährt viel über die Protagonistin und kann so ihre Handlungen und Gefühle gut nachempfinden. Was mich ein bisschen genervt hat, ist dass wirklich fast jeder aus Friedas Vergangenheit und Gegenwart sie so dermaßen anhimmelt und irgendwie vergöttert. Das war teilweise echt anstrengend zu lesen. Es gab in der Mitte auch ein paar Längen, welche aber nicht extrem gestört haben. Ansonsten hat mir der Verlauf der Geschichte gut gefallen. Ich mochte Friedas Instinkt und ihre "Ermittlungsarbeit" war logisch und schlüssig dargestellt. Den Schreibstil von Nicci French fand ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Schrift war zwar für meinen Geschmack etwas zu klein gedruckt aber der tolle Schreibstil hat das Lesen trotzdem leicht gemacht. Fazit: Spannender Thriller mit sympathischer Protagonistin, welchen man gut lesen kann ohne die Vorgänger zu kennen. Ich denke ich werde mir die anderen Teile der Reihe um Frieda Klein mal genauer ansehen :) "Dunkler Donnerstag" ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden.

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Im Alter von 16 Jahren verlässt Frieda Klein ihre Heimatstadt. Von einem auf den anderen Tag bricht sie jeglichen Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden unwiderruflichab und beginnt in London ein komplett neues Leben. Doch dreiundzwanzig Jahre später, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Der tragische Fall der fünfzehnjährigen Becky zwingt sie dazu sich dem damals erlebten Trauma zu stellen, das sie damals aus Braxton vertrieben hat und von dem sie immer noch wie ein dunkler Schatten verfolgt wird. Wild entschlossen, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen kehrt sie, einem intuitiven Impuls folgend, in ihre Heimatstadt Braxton zurück. Nach der ersten Wiedersehensfreude begegnet man ihr dort allerdings mit einem an Feindseligkeit grenzenden Misstrauen, das sie aber nicht davon abhalten kann die alten Freunde aufzuspüren und ihnen ihre Fragen zu stellen. Nur langsam kann sich Frieda ein Bild machen und den infrage kommenden Täterkreis nach und nach eingrenzen. Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Verstand, gibt sie auch dann nicht auf, als sie erneut bedroht wird und sie um ihre Existenz bangen muss. Fazit Ein ruhiger und unblutiger Thriller mit vielen interessanten Charakteren, die fast ausnahmslos, sehr authentisch wirken und und zu überzeugen wissen.

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Der Klappentext des Buches ist nicht recht aussagefähig und führt etwas in die Irre. Josef offenbart Sage, dass er während des zweiten Weltkriegs als SS-Offizier in Auschwitz stationiert und an der Ermordung unzähliger Juden beteiligt war. Er bittet Sage, die jüdischer Herkunft ist, stellvertretend für all die Opfer um Vergebung und dass sie ihm dabei hilft, sein eigenes Leben zu beenden. Jodi Picoult hat sich eines sehr schwierigen Themas angenommen: Die Geschichte Deutschlands, unsere Nazi- Vergangenheit, der Völkermord an Millionen von Menschen, die Kriegsverbrechen. Wie all ihre Bücher ist auch dieses wieder sehr gut recherchiert. Die Handlung wechselt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit und wird abwechselnd aus Sicht der Protagonisten erzählt. Dieser Perspektivwechsel zwischen Josef, Sage und ihrer Großmutter, einer Auschwitz- Überlebenden, macht dieses Buch so einmalig. Es ist sehr, sehr bewegend und erschütternd und machte mich wahnsinnig traurig angesichts der furchtbaren Grausamkeiten und schockierenden Details. Es gibt kein Buch, das mich mehr mitgenommen hat, wie dieses. Es ist keine leichte Kost, aber ein sehr gelungener und überzeugender Roman, der zum Nachdenken anregt. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die sich auf dieses Thema einlassen wollen.

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