Leserstimmen zu
Dunkler Donnerstag

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (4)

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Das Cover zeigt wieder einen Teil von London, aufgenommen bei Nacht, die bevorzugte Stunde von Frieda Klein. das 4. Buch der Serie beginnt ganz harmlos, obwohl es, wie man Frieda bereits kennengelernt hat, in Ihrem Zusammenhang nicht von harmlos reden kann. Es sind einige Monate vergangen, und das Winterklima ist in London wieder eingezogen, als eine alte Schulfreundin Frieda darum bittet mal mit ihrer Tochter zu sprechen. Frieda ist das anfangs gar nicht recht, da sie in ihren Augen auch nie mit der angeblichen Schulfreundin befreundet war. Wie wir aber Frieda so in den vergangenen Büchern kennengelernt haben, nimmt dann alles seinen Lauf und es beginnt wieder.... Frieda ist mit 16 Jahren im eigenen Haus vergewaltigt worden, und durch die jüngsten Ereignisse in ihrer alten Heimat, beschließt sie die ganze Geschichte aufzuarbeiten. Am Ende denkt man, das der Täter, der nicht nur sie vergewaltigt hat, sondern auch noch andere Opfer hatte, wegen der mangelnden Beweislage freikommt, jedoch nicht mit Frieda. Ihr Stalker Dean mischt sich wieder ein, und erledigt die Sache für sie. Die kleine Heimatstadt Braxton von Frieda, ist nicht mehr die idyllische Kleinstadt wie zuvor. Dean, der im 1. Fall von Frieda eine wichtige Rolle gespielt hat, kommt auch in diesem Teil immer wieder vor, obwohl er nicht "sichtbar" in Erscheinung tritt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und man kommt immer mehr in das Leben von Frieda rein. Mit diesem Buch, hat man wieder sehr viel aus der Vergangenheit von Frieda erfahren, sodass man immer mehr in ihr Leben eintreten kann. Ich freue mich schon auf den 5. Teil

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Inhalt: Als Frieda Klein unerwarteten Besuch von einer alten Schulfreundin erhält, die sie um psychotherapeutische Hilfe für ihre Tochter bittet, ahnt sie nicht worauf sie sich da einlässt. Die Fünfzehnjährige ist verstockt und magersüchtig. Und bald stößt Frieda auf den Grund: Becky wurde eines Nachts in ihrem Zimmer von einem Unbekannten vergewaltigt. In Frieda reißt die Geschichte alte Wunden auf. Sie beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen... Meine Meinung: Ich habe die vorherigen Bände der Reihe nicht gelesen und finde, dass das auch nicht notwendig ist. Klar, wenn man vorhat alle zu lesen macht es Sinn beim Ersten zu beginnen. Aber man kann dieses Buch durchaus auch als Einzelband lesen, da es immer wieder Rückblenden und Erklärungen zu Friedas Leben gibt und die Fälle nicht zusammenhängen. Der Thriller nimmt schon in den ersten Seiten an Fahrt auf. Es beginnt spannend mit Beckys Therapie-Gesprächen, welche ich wirklich interessant und realistisch gestaltet fand. Auch die Rückblicke in Friedas Vergangenheit und die Geschichten aus ihrer Jugend haben mir sehr gut gefallen. Man erfährt viel über die Protagonistin und kann so ihre Handlungen und Gefühle gut nachempfinden. Was mich ein bisschen genervt hat, ist dass wirklich fast jeder aus Friedas Vergangenheit und Gegenwart sie so dermaßen anhimmelt und irgendwie vergöttert. Das war teilweise echt anstrengend zu lesen. Es gab in der Mitte auch ein paar Längen, welche aber nicht extrem gestört haben. Ansonsten hat mir der Verlauf der Geschichte gut gefallen. Ich mochte Friedas Instinkt und ihre "Ermittlungsarbeit" war logisch und schlüssig dargestellt. Den Schreibstil von Nicci French fand ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Schrift war zwar für meinen Geschmack etwas zu klein gedruckt aber der tolle Schreibstil hat das Lesen trotzdem leicht gemacht. Fazit: Spannender Thriller mit sympathischer Protagonistin, welchen man gut lesen kann ohne die Vorgänger zu kennen. Ich denke ich werde mir die anderen Teile der Reihe um Frieda Klein mal genauer ansehen :) "Dunkler Donnerstag" ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden.

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