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Leserstimmen (45)

David Levithan, Andrea Cremer: Was andere Menschen Liebe nennen

Was andere Menschen Liebe nennen Blick ins Buch

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-16355-9

Erschienen: 26.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Leider nicht so wie erwartet

Von: Azizes.bookshelf Datum : 26.10.2017

azizesbookshelf.wordpress.com

Vielen Dank an den Bloggerportal und für das Rezensionsexemplar.

Inhalt:Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Cover : Auf dem Cover kann man zwei Gesichts Hälften sehen hinter ihnen ist eine grüne Landschaft und hohe Gebäuden mit einpaar Wolkenkratzer. Die Schrift ist fett gedruckt und grün. Ich muss sagen das das Cover nicht viel vom Inhalt verratet sonder eher in so eine lockere Liebesgeschichte einlädt.

Meinung : Eine lockere Liebesgeschichte ist es auf jedenfall nicht.Es ist sehr Geheimnisvoll und spannend aber trotzdem gabs da so ein paar Schwächen für mich. Leider wurde das alles nicht so gut umgesetzt. Das Thema ist wirklich mal was anderes trotzdem hätte ich mehr erwartet.

Bewertung : Ich gebe dieses Buch leider nur ⭐️️⭐️️⭐️️/5.

Anders als erwartet

Von: Julia Datum : 24.10.2017

https://bookloverfantastischewelten.wordpress.com/

Inhalt:
Einmal im Leben unsichtbar sein, der Traum eines fast Jeden. Doch genau diesen "Traum" lebt Stephen schon sein Leben lang, aber für ihn ist es viel mehr Fluch als Segen. Nicht einmal seine eigene Mutter konnte ihm in die Augen blicken. Als diese schließlich verstirbt ist Stephen allein auf der Welt, abgeschnitten von der Zivilisation, die ich nicht mal sehen kann. Bis zu dem Tag, als in der Wohnung nebenan eine neue Familie einzieht und ihn urplötzlich die hübsche Elizabeth anspricht.

Die Charaktere:
Stephen: Da Stephen es nie anders kannte, ist er so gut wie es eben geht, mit seinem Leben zufrieden. Das Einzige was ihm wirklich unglaublich fehlt, ist seine verstorbene Mutter, die ihn trotz allem liebte. Und obwohl er mit seiner Unsichtbarkeit so einige Vorzüge nützen könnte, würde er das niemals zum Nachteil anderer Menschen ausnutzen. Stattdessen geht er lieber an belebte Orte und beobachtet dort Fremde und stellt sich deren normales Leben vor.

Elizabeth: Nachdem ihr Bruder eine schreckliche Zeit durchmachen musste und auch sie all ihre ehemaligen Vertraute verloren hat, ist Elizabeth sehr zurückgezogen und verschlossen. Die Zeit mit ihrer Familie bedeutet ihr unglaublich viel und sollte es auch nur jemand wagen etwas gegen eben diese zu sagen, war das vermutlich das Letzte, was dieser in seinem Leben getan hat. Doch durch Stephen findet Elizabeth ihre weiche und liebenswürdige Seite und lernt wieder zu vertrauen.

Schreibstil:
Die Geschichte wird abwechselnd aus Stephens und Elizabeth Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt. Zunächst wurde dies auch echt gut umgesetzt und ich konnte die entstehende Liebe richtig nachfühlen und freute mich mit beiden Charakteren. Doch ab der Mitte des Buches ging es meiner Meinung nach auch mit dem Schreibstil bergab. Nachdem hier nun die Fantasygeschichte im Mittelpunkt stand, wurde der Stil eher sachlich, erzählend und war nicht mehr sonderlich ergreifend, so dass man als Leser mitgerissen wurde. Stattdessen war ich immer mehr gelangweilt und übersprang sogar einige Passagen, um schneller voran zu kommen.

Meine Meinung:
Das Buch startete sehr vielversprechend und ich war schnell gefesselt. Die Idee eines unsichtbaren Jungens, der nur von einem Mädchen gesehen werden kann, fand ich einfach faszinierend. Die daraus folgende Liebesgeschichte war genauso schön, wie ich sie mir vorgestellt und erwartet hatte. Doch was daraufhin folgte gefiel mir so gar nicht mehr.

Die Geschichte, welche ich von dem Buch erwartet hatte war in 200 Seiten erzählt, doch darauf folgen ja noch weitere 200 Seiten. Wie also nun den Rest füllen?
Die restlichen Seiten kamen mir fast schon vor wie eine andere Geschichte. Plötzlich schwenkte das Buch komplett um, und es ging fast ausschließlich nur noch um die Fantasyaspekte und eher nebensächlich um das Paar. Das ist grundsätzlich ja auch nicht schlimm, allerdings haperte es hier an der richtigen Umsetzung. Zeitweise wirkte es nur noch trocken und langweilig, so dass man sich wirklich durch die Seiten quälen musste, da man ja doch wissen wollte wie das Buch schließlich endet.

Und damit bin ich schon beim nächsten Kritikpunkt: Was war das denn für ein Ende? Damit bin ich nun wirklich absolut nicht zufrieden. Denn soweit ich es bisher recherchieren konnte, wird es keinen Folgeband geben und so muss ich mich also mit diesem Abschluss abfinden. Aber für mich ergibt das einfach keinen richtigen Schluss. Es wurden kaum die ursächlichen Probleme gelöst und eigentlich kann niemand so vollends glücklich mit der Situation sein, zumindest ich nicht.

Abschließend war das Buch doch anders als erwartet und konnte mich mit der plötzlichen Wende einfach nicht mehr mitreißen.

Rezension zu 'Was andere Menschen liebe nennen' von David Levithan und Andrea Cremer

Von: Medeas_bookstore Datum : 23.10.2017

medeasbookstore.blogspot.de/

Der Schreibstil ist locker leicht. Wie schon erwähnt kommt man gut und schnell durch das Buch. Dennoch habe ich mir mehr Poesie erhofft. Außerdem hätte man die Gedanken und Gefühle noch mehr ausarbeiten können

Alle Charaktere die in dem Buch auftauchen wurden glaubhaft geschrieben. Ich kann mir die Konstellation zwischen ihnen bestens klar machen. 

Was ich sehr schade fande, ist dass die Spannung zwischendurch etwas hinterher hing. Manche Stellen waren zäh zu lesen, andere hingegen waren super Spannend. 

Was mich aber wieder sehr überrascht hat war das Ende.

Leider waren meine Erwartungen zu groß

Von: Veros Bookworld Datum : 03.10.2017

www.bookworld349.wordpress.com

Worum geht es?

Stephen ist schon sein ganzes Leben lang, wegen eines Fluches, für Alles&Jeden unsichtbar, bis Elizabeth neben ihm einzieht und sie ihn plötzlich sehen kann. Nach und nach erkunden die Beiden die Welt rund um die unglaublichen Dinge, von denen sie noch nichts wussten. Stephen vertraut sich noch mehreren an und gemeinsam suchen sie nach einer Lösung, auch wenn es gefährlich werden könnte.

Meine Meinung

Das Cover soll wahrscheinlich Elizabeth und Stephen darstellen, es sieht ganz gut aus, aber ist nicht unbedingt ein Eyecatcher, deshalb sollte es jedenfalls vom Inhalt her überzeugen, aber ich muss sagen, dass ich schon ganz schön enttäuscht wurde, vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu groß. Der Titel passt sehr gut, weil die Liebe für Stephen und Elizabeth natürlich etwas komplexer ist, als wie für Andere. Man könnte schnell denken, dass das Buch ein Liebesroman ist, aber hier übernimmt schnell die Fantasie die Überhand.

Wie schon gesagt hatte ich Anfangs sehr große Erfahrungen an das Buch und ich habe mich schon riesig drauf gefreut es zu lesen. Mir gefiel vor allem sehr gut, dass das Buch einen sehr schnellen Einstieg hatte und gleich auf dem Punkt kam, nicht so wie andere Büchern, wo die Handlung erst nach 150 Seiten beginnt.

Für mich lässt sich das Buch in drei Teile einteilen: Das erste Drittel des Buches, welches von mir alleine bestimmt 5 von 5 Sternen bekommen hätte, weil der Einstieg toll war, es sehr interessant geschrieben ist und die Story an sich nicht schon so ausgelutscht war, wie beispielsweise Geschichten von übernatürlichen Wesen (okay eigentlich finde ich die ganz gut, aber trotzdem).

Das zweite Drittel gefiel mir dann so gar nicht. Es war langweilig, selbst wenn es eigentlich spannend werden sollte, fand ich es uninteressant, weil es nicht gut genug rüber gebracht wurde. Dadurch hab ich auch leider eine Leseflaute bekommen, weil mir einfach die Motivation gefehlt hat.

Im dritten Drittel wurde es es dann auch für mich wieder spannender. Die Steine kamen endlich ins Rollen und es ging voran. Die Ziele kamen in Reichweite, und man hatte das Gefühl, dass es langsam etwas werden könnte, worum es die ganze Zeit eigentlich ging. Wiederum gefiel mir Elizabeth gar nicht. Sie wurde mir immer unsympathischer. Erst stellt sie sich komplett in den Vordergrund, fängt an zu lügen und wird leicht Ich-Denkerisch. Dann lässt sie sich selber als Heldin dastehen mit ihren dummen, unüberlegten Auftritten, dadurch stand Stephen noch mehr als armes Lämmchen da.

Stephen war einfach verschlossen und ruhig, was man natürlich auch gut nachvollziehen konnte. Elizabeth brachte ihn dann etwas zum Aufblühen und er wirkte glücklicher. Nur irgendwann würde er etwas ausgegrenzt. Mit Elizabeth wurde ich einfach nicht warm, als erstes fand ich sie ja noch ganz okay, aber später fand ich sie schrecklich. Wiederum war mir ihr kleiner Bruder Laurie schon von Anfang an sympatisch. Er ist einfach viel vernünftiger und empathischer als seine Schwester. Sehr gut fand ich auch, dass durch Laurie das Thema, der Homosexualität noch weiter vertieft wurde.

Der Schreibstil hat sich dem Spannungsgrad des Buches angepasst. Wenn es spannend wurde ließ das Buch sich super schnell&flüssig lesen, doch wenn es langweilig wurde, habe ich mich wie auf einem Laufband gefühlt, man läuft, aber man kommt trotzdem nicht voran.

Am Ende des Buches war ich wirklich sehr enttäuscht und ich hatte das Gefühl, dass ich das Buch umsonst gelesen hatte. Ein anderes Ende wäre tausend mal besser gewesen, zumal sich die Handlungen auch besser über das Buch verteilen hätten können. Die Liebe zwischen Elizabeth und Stephen hat zum Ende hin auch immer mehr die Bedeutung verloren, was ich sehr schade fand.

Über die Autoren

David Levithan hat seine Leidenschaft für Bücher gleich zum Beruf gemacht und wurde Verlagslektor. Auf der Suche nach guten Büchern, beschloss er, sie selbst zu schreiben. Seitdem sind viele preisgekrönte Romane von ihm erschienen.

Andrea Cremer hat ihre Kindheit tagträumend in den Wäldern von Wisconsin verbracht. Das Schreiben hatte es ihr schon immer angetan, aber einen Beruf hat sie daraus erst sehr viel später gemacht. Ihr erster Roman „Nightshade“ wurde zum Bestseller.

Fazit

Gute Grundidee, die viel Potenzial verschenkt hat, die Charaktere hätten besser ausgebaut werden können. Das erste Drittel des Buches war top, danach ging es etwas in den Abgrund, schade drum, aber trotzdem war es nicht schlecht, nur leider gibt es viele Bücher, die ich tausendmal lieber empfehlen würde. Vielleicht gefällt es ja jemand Anderen besser als mir. Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

Spannende idee!

Von: bookremix Datum : 02.09.2017

https://mhysticworld.blogspot.de/

Inhalt:
"Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann."


MEINE MEINUNG:
Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es verleiht den eindruck einer frischen jugendlichen romanze und die abgebildeten Personen treffen auch auf die Beschreibung der Prozagonisten zu. Die Farbwahl der hellen grün und blau Töne wirkt sehr ansprechend und erfrischend.
Story:

Ich war nicht auf ein Fantasybuch vorbereitet - Klappentext und Cover sprechen dagegen, ebenso die ersten 100 Seiten, die, nebenbei gesagt, wirklich vielversprechend waren. Wir haben Elizabeth und Stephen kennengelernt und auch ihr Umfeld zu sehen bekommen. Es gab erste, zarte Liebesversuche - und all das habe ich sehr gemocht. Doch dann rückte Stephens Schicksal - die Unsichtbartkeit - immer mehr in den Fokus. Doch anstatt dies als Ausgangspunkt für eine tiefgründige Diskussion über das "Unsichtbarsein" gewisser Außenseiter etc. genommen, haben Levithan und Cremer einen Fantasyroman daraus gemacht. Meiner Meinung nach hätten die beiden Autoren schon früher und nicht erst nach den ersten 100 Seiten damit anfangen sollen weil man danach das Gefühl hatte, ein anderes Buch zu lesen. Auch
das Ende hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen. Das ist so, so schade, denn dieses Buch ist wirklich etwas besonderes!!! Ich gehe davon aus, dass es bei diesem Ende bleibt und keine Fortsetzung erscheinen wird.


Protagonisten:



Der Schreibstil ist sehr jugendlich und frisch, ein paar Mal kam ich ins Stolpern, aber dies könnte auch and der deutschen Übersetzung liegen. Insgesamt bin ich aber schnell in der Geschichte angekommen, was besonders auch an dem tollen und sehr tiefgründigen Anfang lag, denn hier erzählen die beiden Autoren die Geschichte des unsichtbaren Jungen Stephen, der still und unbemerkt sein Leben lebt, unbemerkt zwischen all den anderen Menschen ...



Fazit:

Eine eigentlich gute Idee, doch leider hat der Klappentext falsche Informationen gegeben, so dass man gar nicht auf so viel Fantasy vorbereitet war. auch das vermischen der genres hat mir nicht gut gefallen, ebenso das Ende.Trotz alledem eine schöne frische Geschichte.

Eine zauberhafte überraschende Story

Von: Befi Datum : 23.08.2017

www.befisbuecherwelt.blogspot.com

Inhalt
Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Rezension
Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen! Ich mochte die Protagonisten, weil sie irgendwie eine Außenseiterrolle hatten. Stephen mit seiner Unsichtbarkeit war da natürlich das krasseste Beispiel. Aber auch Elizabeth und ihr Bruder Laurie stellen durch ihre Hobbies und Einstellungen irgendwie etwas besonderes dar. Elizabeth liebt Comics und lebt eher zurückgezogen von den Menschen und ihr Bruder geht auch eher mit Respekt an die ganze Sache mit Freunden ran. Da ganze hat den Charakteren eine besondere Noten gegeben.

Eine wirklich zauberhafte Story. Die Autoren haben hier ein wirklich wunderbares Werk geschaffen. Der Schreibstiel ist sehr zart und gefühlvoll. Um diese wunderschöne Liebesgeschichte wurde eine Spannungsgeladene Geschichte, welche den Leser erfolgreich mit sich reißt. Die einzelnen Charaktere habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen und Elizabeth's Bruder sorgt für ein gutes Pensum an Witz. Wer also Lust auf eine schöne Lovestory hat, gekoppelt mit Fantasy und Spannung, der liegt mit diesem Buch richtig.

Ich konnte es fühlen. Eine unterschwellige Verzweiflung die sich durch das ganze Buch zog. Sie machte Stephen für mich sichtbar und echt.

Mehr Fantasy als Lovestory - trotzdem gelungen!

Von: gefluesterfeuer Datum : 19.08.2017

gefluesterfeuer.blogspot.de/

"Es heißt immer, dass die Zeit wie Sand durch die Finger rinnt. Dabei wird nicht bedacht, dass manche Sandkörner für immer fest an der Haut haften. Das sind die Erinnerungen, die einem bleiben, Erinnerungen an die Zeit, als noch Zeit übrig war." - S. 349

Allgemeines:
Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autor: David Levithan und Andrea Cremer
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-16355-9
Seitenzahl: 411
Preis: 14,99 [D]

Inhalt:
Stephen ist ein ganz normaler 16-jähriger Junge, der mitten in New York lebt. Zumindest fast normal, denn niemand kann ihn sehen: Stephen ist von Geburt an unsichtbar aufgrund eines Fluches, über den er jedoch kaum etwas weiß. Doch als nebenan Elizabeth einzieht, ändert sich alles, denn sie kann ihn sehen. Beide nähern sich einander an und verlieben sich. Es gibt nur ein Problem: Hinter Stephens Unsichtbarkeit steckt mehr, als er denkt und nur Elizabeth kann ihn retten... Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Meine Meinung:
Als erstes muss ich gleich loswerden, dass ich nicht damit gerechnet habe, wie sich die Geschichte entwickelt. Ich hatte eine ganz normale Liebesgeschichte erwartet, wobei man von normal ja eigentlich nicht sprechen kann, wenn man unsichtbar ist. Als das ganze dann aber in Richtung Fantasy kippte, war ich erst ein bisschen verwirrt, musste dann aber feststellen, dass David Levithan die Kombination aus Lovestory und Fantasyabenteuer ganz gut geglückt ist...
Mit Levithans' Schreibstil bin ich mittlerweile schon ganz gut vertraut nachdem ich sowohl "Will & Will" als auch "Letztendlich sind wir dem Universum egal" gelesen habe. Nach wie vor empfinde ich diesen als unkompliziert. Er hat ein Talent dafür, Dinge schön zu umschreiben, was mir gut gefällt. Er schreibt sehr detailliert und angenehm; man kommt gut durch das Buch. Bei diesem Buch hat es mir jedoch etwas an Emotionen gefehlt, die ich sonst von ihm gewohnt bin.
Die Kapitel sind abwechselnd aus Stephens und Elizabeths Sicht geschrieben, sodass man in beiden Perspektiven persönliche Eindrücke bekommt.

Stephen ist ein ziemlich einsamer Teenager, was ja aufgrund seiner Situation nachzuvollziehen ist. Nach dem Tod seiner Mutter und einzigen Vertrauten lebt er sehr zurückgezogen und fiel in ein tiefes Loch. Zu seinem Vater hat er wenig Kontakt, was sich aber im Laufe der Geschichte noch ändert.
Auch wenn er sehr unter seinem Fluch leidet, ist er sehr altruistisch und stets darauf bedacht, niemanden in Gefahr zu bringen oder gar zu verletzen. Ich mag seinen Charakter und kann seine Handlungen verstehen. Seine Liebe zu Elizabeth ist aufrichtig, wenn auch völlig neu für ihn.
Er kann mit der Situation, plötzlich von jemandem gesehen zu werden, dann später doch relativ gut umgehen, was für einen starken Charakter spricht.
Elizabeth war anfangs eine kleine Diva, ziemlich launisch und zickig, aber man erfährt schnell, warum das so ist und kann sie meistens verstehen. Auch sie muss bald mit einigen neuen Erfahrungen umgehen und meistert dies gut. Sie ist sehr unvoreingenommen und gibt mit Stephen zusammen ein tolles Paar ab!
Laurie liebe ich! Sein Charakter ist toll, er ist witzig, zuvorkommend, hilfsbereit und - schwul, weswegen er schon viel Probleme hatte. Ich mag ihn total!

Die Story an sich war gut, ich hab den schnellen Wechsel ins fantastische gut überlebt und konnte mich nach einer Weile dann auch zurecht finden. Leider hat mir die Tiefsinnigkeit ein wenig gefehlt, denn durch die Fantasyelemente kam die Liebesgeschichte meines Erachtens ein bisschen zu kurz.
Ansonsten ein gelungenes Buch mit tollen Charakteren, vielen Überraschungen und abwechslungsreichen Ereignissen.

Was andere Menschen Liebe nennen

Von: Lou Datum : 09.08.2017

justreadonemorechapter.blogspot.de/

Meine Meinung:

Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen! Ich mochte die Protagonisten, weil sie irgendwie eine Außenseiterrolle hatten. Stephen mit seiner Unsichtbarkeit war da natürlich das krasseste Beispiel. Aber auch Elizabeth und ihr Bruder Laurie stellen durch ihre Hobbies und Einstellungen irgendwie etwas besonderes dar. Elizabeth liebt Comics und lebt eher zurückgezogen von den Menschen und ihr Bruder geht auch eher mit Respekt an die ganze Sache mit Freunden ran. Da ganze hat den Charakteren eine besondere Noten gegebene.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist das Zusammenspiel von realer Welt und den Fantasyelementen, das harmonisch ineinander übergreift. Die Idee mit Fluchsprechern und Spruchlesern war mir persönlich neu und hat dem Buch etwas einzigartiges gegeben. Trotzdem hat sich das Buch ein wenig gezogen. Durch die vielen Gedanken, die sich die einzelnen Protagonisten machen, hat sich alles etwas in die Länge gezogen.

Was ich sehr gut finde, ist, dass nicht nur Fokus auf die Protagonisten gelegt wurde. Zwischendurch gab es immer wieder bestimmte Nebenrollen, die auftauchen. Durch die Verknüpfungen von Nebenrollen und Protagonisten, sowie die Beziehungen zwischen den jeweiligen Charakteren gab es während des Buches einen schönen Übergang von dem jeweiligen Alleinsein zum Zusammenhalt der einzelnen Figuren. Es gab eine fortlaufende Entwicklung der Beziehungen, sowie Höhen und Tiefen, die die Geschichte natürlich und realistisch wirken ließen.

Trotzdem muss ich sagen hat mir das Ende überhaupt nicht zugesagt. Irgendwie ziemlich unbefriedigend, aber durchaus realistisch und nachvollziehbar.

Kommen wir zur äußeren Gestaltung! Das Cover finde ich echt wunderschön, sowohl die Motivwahl als auch die Farbwahl. Und die Idee die jeweiligen Perspektiven mit verschiedenen Kapitelüberschriften zu kennzeichnen fand ich sehr einfallsreich.


Insgesamt hat mir die Geschichte trotzdem sehr gut gefallen und das Buch hat sich die 4 Sterne redlich verdient!

Rezension zu Was andere Menschen Liebe nennen

Von: _booksouls_ Datum : 02.08.2017

booksoulsblog.wordpress.com/

Rezension zu Was andere Menschen Liebe nennen



Buch: Was andere Menschen Liebe nennen

Autor/in: David Levithan und Andrea Creme

Preis: 14.99€

Verlag: cbt Verlga/Rezensionsexemplar vom Bloggerpotal

Klappentext: Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.(laut Bloggerportal)

Meinung: Danke an das Bloggerportal und den cbt Verlag für ein weiteres wundervolles Rezensionsexemplar��Das Buch fande ich einfach nur klasse. Man konnte sich richtig auf sie Geschichte einlassen und man kam eigentlich recht gut durch. Ich persönlich konnte mich in richtig mit dem Hauptprotagonisten Stephen identifizieren, und ich denke dass wir alle es an bestimmten Stellen sich tun können. Der Schreibstil hat mir echt gut gefallen, voralldingen aber War er auch tiefgründig, was mir persönlich immer super gefällt��


Fazit: Jedem zu empfehlen!!!��


Insgesamt: 4/5��������

Dein Freund ist unsichtbar und du bist die einzige, die ihn sehen kann...

Von: Ali :) Datum : 02.08.2017

https://www.instagram.com/buchfreak/

Inhalt:

Stephen wurde unsichtbar geboren. Seitdem seine Mutter gestorben ist, wohnt er alleine in einem Apartment in New York. 
Als er eines Tages Elizabeth im Flur begegnet, ist er geschockt, denn sie kann ihn als einzige sehen und spricht ihn sogar an.
Bald verlieben sich die beiden ineinander - doch es gibt ein Problem: Hinter Stephens Unsichtbarkeit steckt viel mehr, als die beiden zuvor gedacht haben
Und Elizabeth ist die einzige, die ihn retten kann...

Meine Meinung:

Protagonisten:

Stephen war schon immer sehr alleine. Seine Mutter ist vor einiger Zeit gestorben und sein Vater kommt nur sehr selten auf einen Besuch vorbei. Für beide Eltern war die Erziehung nie leicht, weil sie ihr Kind nicht sehen konnten, doch sein Vater hatte immer ein noch größeres Problem damit.
Stephen beobachtet in seiner Freizeit die Menschen in seiner Umgebung, seine Nachbarn oder Passanten auf der Straße.
Wenn er einen Gegenstand berühren oder in der Hand halten will, muss er sich dazu konzentrieren, da dieser sonst durch ihn hindurchfällt.
Dass seine Lage sehr unglücklich ist, ist offensichtlich, doch er scheint sich inzwischen einigermaßen damit abgefunden zu haben.
Als er Elizabeth kennenlernt, ist er anfangs sehr überrascht, da sie die erste ist, die ihn je gesehen hat. Doch gerade weil sie ihn sehen kann, kann er sich nun zum ersten mal verlieben-

Er war mir ziemlich sympathisch. Ich konnte seine Handlungen gut nachvollziehen und, obwohl es die ganze Zeit darum ging, seinen Fluch aufzuheben, war es ihm trotzdem am wichtigsten, dass niemand verletzt wird und niemand sich in Gefahr begibt.

Elizabeth ist erst neu nach New York gezogen. Sie lebt dort gemeinsam mit ihrem Bruder Laurie und ihrer Mutter. Sie ist eher etwas zurückgezogen und verbringt nicht viel Zeit mit Gleichaltrigen.
Nachdem sie, voll beladen mit Einkaufstüten, Stephen im Flur erst einmal angeschnauzt hat, beschließt sie jedoch, ihm und ihrem neuen Wohnort eine Chance zu geben. Stephen zeigt ihr New York und sie verliebt sich in ihn. Als sie dann aber erfährt, wie sie mit Stephens Fluch in Verbindung steht, spitzt sich die Lage zu. Dennoch versucht sie alles, um Stephen zu retten, und stellt damit ihre eigenen Bedürfnisse hinten an. 

Ich fand sie ziemlich sympathisch und meiner Meinung nach gaben sie und Stephen ein schönes Paar ab. Gegen Ende handelt sie teilweise etwas unüberlegt, weshalb ich nicht all ihre Handlungen nachvollziehen konnte.

Laurie ist der Bruder von Elizabeth. Er hat eine harte Vergangenheit hinter sich, denn er wurde in seinem früheren Wohnort zusammengeschlagen, weil ein paar Jungs dort ein Problem damit hatten, dass er schwul ist. Er lag wochenlang im Krankenhaus. Der Vater der beiden Geschwister hat die Familie darauf verlassen, weil er Partei für die Jungs ergriffen hat. In New York verliebt er sich neu in einen Nachbarn und unterstützt außerdem Elizabeth dabei, Stephens Fluch zu bekämpfen. Jedoch kann er Stephen nicht sehen und muss sich deswegen erst an die Situation gewöhnen.

Ich mochte ihn als Charakter sehr gerne. Er war mir sympathisch, tat mir aufgrund seiner Vergangenheit aber auch ziemlich leid. Seine Schwärmerei für den Nachbarn Sean fand ich sehr süß, leider kam deren Beziehung nicht oft zur Sprache.

Schreibstil:

Ich mochte den Schreibstil des Buches zwar sehr gerne, weil er sich leicht und schnell lesen ließ, aber was ich mir etwas mehr gewünscht hätte, wären noch mehr Emotionen und etwas mehr Poesie, wie ich es eigentlich von David Levithan gewohnt bin.
Deshalb muss ich auch ehrlich sagen, dass mir seine anderen Bücher besser gefallen haben.
Hätte ich nicht gewusst, wer der Autor ist, hätte ich ihn aufgrund des Schreibstils auch nicht erkannt.

Handlung:

Die Grundidee der Geschichte fand ich sehr spannend und originell. Wichtig ist, dass man als Leser im Voraus weiß, dass es sich bei diesem Buch nicht um eine einfache Liebesgeschichte handelt, sondern um einen Fantasyroman.
Das Cover, dass ich an sich ziemlich schön finde, kann allerdings leicht verwirren und den Anschein machen, es wäre keine Fantasygeschichte.
 
Die Handlung hat sich von Anfang bis kurz vor Schluss schon etwas gezogen und es ging eher langsam voran. Der Schluss hingegen ging mir dann aber doch etwas zu schnell. Allerdings war es noch okay, ich bin jetzt auch nicht beim Lesen eingeschlafen :D

Das Ende war zwar spannend, aber im Rest des Buches ist eher wenig passiert, weshalb mich das Buch auch nicht wirklich gefesselt hat.


Fazit:

Das Buch war ein schöner Fantasyroman mit einer originellen Idee, die man allerdings etwas besser hätte umsetzen können. Dennoch kann ich es jedem empfehlen, den die Grundidee wirklich interessiert.

Anders als erwartet

Von: Bücherträumereien Datum : 29.07.2017

buechertraeumereien.blogspot.de

Allgemeines:

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Originaltitel: Invisibility
Autor/in: Andrea Cremer, David Levithan
Übersetzer: Bernadette Ott
Verlag: cbt Verlag
Preis: (D) 14,99 Euro
(A) 15,50 Euro
Seiten: 411
ISBN: 978-3-570-16355-9


Inhalt:

Der 16-Jährige Stephen ist schon sein ganzes Leben unsichtbar. Keiner kann ihn sehen - nicht mal seine Eltern. Seit dem Tod seiner Mutter bleibt Stephen in einem Haus in New York zurück. Doch dann zieht Elizabeth mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Laurie nach New York und es passiert das unglaubliche: Elizabeth kann ihn sehen! Die beiden mögen sich auf Anhieb und verlieben sich ineinander. Bald kann Stephen sein Geheimnis nicht mehr vor Elizabeth verheimlich und auch ihr Bruder Laurie findet es heraus. Gemeinsam versuchen sie Stephen zu helfen. Dabei findet Elizabeth etwas heraus, mit dem sie ihrem Ziel ein Stück näher kommen. Doch sie ahnen nicht, das sie sich dabei in große Gefahr bringen...


Das Cover:

Ich finde das Cover sehr schön. Der Junge und das Mädchen im Vordergrund und dann die Stadt im Hintergrund passt gut zur Geschichte und mir gefällt, dass das Buch in einem leichten rosa Stich gehalten ist.


Meine Meinung:


Das Cover lässt auf ein leichte Sommergeschichte hoffen. Doch es ist ganz anders als erwartet. Der erste Teil des Buches ist eine ganz normale Liebesgeschichte, wie es der Klappentext sagt, nur das Stephen unsichtbar ist. Das sagt ja schon mal, das es sich auch viel um Fantasy dreht. Ich möchte jetzt nicht spoilern, deshalb kann ich nur sagen, dass es sehr spannend und geheimnisvoll ist. Es hat sich sehr anders entwickelt, als ich erwartet habe, was aber nicht negativ ist, denn ich mag auch gerne Fantasygeschichten. Also ich kann jedem, der gerne Fantasy liest empfehlen.
Das Buch ist abwechselnd Stephens und Elisabeths Sicht geschrieben. Bei Stephen kam ich gut rein, bei Elizabeth jedoch nicht so schnell, weil ich sie am Anfang noch gar nicht kannte und auch gar nichts über sie erzählt wurde. Doch im Laufe der Geschichte habe ich sie besser kennengelernt und gegen Ende wurde der Wechsel zwischen den Sichten so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Den Schreibstil fand ich gut und das Buch war flüssig zu lesen. An einigen Stellen war das Buch ein bisschen langweilig, aber das war nicht so tragisch.
Das Ende kam ziemlich schnell und ich hätte gedacht, dass das Buch anders endet, aber so war es auch gut.
Die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und Stephen war zwar nicht das Hauptthema, dennoch war sie schön und ich habe mir ein schönes Zitat herausgesucht:





"Ich betrachte sie, wie sie im Krankenhaus liegt und schläft. Sie hat überall blaue Flecken. Ihre Haare sind verschwitzt und fettig. Sie hat dunkle Ringe unter den Augen und Pickel im Gesicht. Ihr Atem geht manchmal schwer und stoßweise. Aus ihrem Mund läuft ein dünner Speichelfaden.
Ich habe sie nie mehr geliebt"



Fazit:

Mir hat das Buch echt gut gefallen und ich fand es zwar anders als erwartet, dennoch war es total spannend und es gab viele Überraschungen. Das Buch war gut, trotzdem konnte es mich nicht vollständig überzeugen, deshalb vergebe ich 4/5 Sternen.







REZENSION || WAS ANDERE MENSCHEN LIEBE NENNEN ~ DAVID LEVITHAN, ANDREA CREMER

Von: Bows and Books Datum : 26.07.2017

www.bows-and-books.blogspot.de/

MEINE MEINUNG

Vielen Dank an das Bloggerportal! Ich habe mich sehr gefreut, ein Rezensionsexemplar von ,,Was andere Menschen liebe nennen" zu bekommen. Heute würde ich das Buch gerne für euch rezensieren.



COVER

♦ Das Cover ist leider keins, was mich von dem Buch überzeugt hat. Viel mehr war es der Autor, denn von David Levithan hatte ich vorher schonmal etwas gelesen, weshalb mich dieses Buch ansprach. Mir persönlich gefällt das Cover leider nicht, weil ich die zwei groß gedruckten Personen links und rechts einfach unpassend finde. Klar, zur Geschichte passt es im Nachhinein echt super, aber so ohne den Inhalt zu kennen, spricht es mich gar nicht an.



TITEL

♦ Bei dem Titel sieht es schon ganz anders aus, denn der hört sich echt schön an, auch wenn er relativ lang ist. Doch das macht mir nicht viel aus, ich finde es macht das Buch zu etwas noch Besonderem, und man prägt es sich mehr ein.



IDEE

♦ Auf der Rückseite des Buches steht gar nicht der Klappentext, den ich oben eingefügt habe, sondern ein anderer, welcher ziemlich wenig über die Geschichte sowie die Handlung verrät. Vielleicht hätte ich das Buch gar nicht gelesen, wenn ich nicht einen weiteren Klappentext gelesen hätte. Von Stephen's Unsichtbarkeit erfährt man vorerst gar nichts, doch so im Allgemeinen ist es meiner Meinung nach eine ziemlich gute Idee. Ich hatte vorher noch kaum oder keine Geschichte mit so einer Idee gelesen, auch wenn es nicht extrem originell ist, doch das muss es ja gar nicht. Ich mag den Gedanken, dass eine Person von einer anderen, welche sie liebt nur gesehen wird, und diese nur den Fluch brechen kann. Ist das nicht extrem süß? Okay, es ist auch ziemlich schade und blöd, aber die Geschichte basiert ja (hoffentlich) nicht auf einer realen Geschichte:D



UMSETZUNG
♦ Am Anfang konnte mich die Geschichte wirklich auf einer langen Autofahrt fesseln, und ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es mit Liz und Stephen weiterging, denn zuerst fängt alles ganz normal an. Stephen erzählt von seinem Leben und seinem schweren Schicksal, und kurz darauf bemerkt er seine neue Nachbarin Elizabeth, welche mit ihrer Mum und ihrem Bruder Laurie umgezogen ist. Stück für Stück kommen Geheimnisse ans Licht, bei denen nicht nur Liz eine große Rolle spielt.

Die Geschichte hatte meistens Spannung aufgebaut, doch manchmal gab es für mich leider zu viele Wiederholungen. Vielleicht hätten die Autoren an einigen Stellen einfach schneller auf den Punkt kommen müssen.



CHARAKTERE

♦ Stephen war mir sehr sympathisch, obwohl er mich auch an einigen Stellen aufgeregt hat, weil er so schüchtern und still war. Das ist auch verständlich gewesen, aber er hätte anfangs vielleicht etwas mehr sagen können, auch wenn es ihm schwerfiel. Liz dagegen fand ich etwas merkwürdig. Anfangs kam sie so von sich überzeugt herüber, dass ich eher einen schlechten ersten Eindruck von ihr hatte. Doch der verging nach den ersten Kapiteln, denn danach fand ich sie auch sehr nett. Am liebsten mochte ich aber eher einen der Nebencharaktere, Laurie, der Bruder von Liz. Er war immer so hilfsbereit und freundlich, dass man ihn einfach gernhaben musste.



SCHREIBSTIL

♦ An dem Schreibstil habe ich nichts auszusetzten. Er war einfach und nicht zu anspruchsvoll, also nicht zu viel oder zu wenig. Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Stephen und Liz erzählt.



AUTOREN

https://www.randomhouse.de/content/author/image/24507_xl.jpg
♦ Andrea Cremer hat ihre Kindheit tagträumend in den Wäldern von
Wisconsin verbracht. Das Schreiben hatte es ihr schon immer angetan, aber einen Beruf hat sie daraus erst sehr viel später gemacht. Ihr erster Roman „Nightshade“ wurde zum Bestseller.



David Levithan wurde NICHT in Frankreich oder Milwaukee geboren, hat weder in Harvard noch in Oxford studiert, und er lebt auch nicht in Manhattan, sondern auf der anderen Seite des Hudson River, in New Jersey. Gemeinsam mit Rachel Cohn hat er u.a. "Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht" und "Naomi & Ely - Die Freundschaft, die Liebe und alles dazwischen"geschrieben. Sein preisgekrönter Roman "Noahs Kuss... und plötzlich ist alles anders" hat in den USA mittlerweile Kultstatus.



GESAMTEINDRUCK

♦ ,,Was andere Menschen Liebe nennen" ist eine nette Geschichte, die sich schnell lesen lässt, also perfekt für ein paar entspannte Nachmittage ist. Das Buch ist nicht sonderlich anspruchsvoll, hat aber eine spannende Handlung, welche an einigen Stellen zum Nachdenken anregt und den Leser unterhält. Ich mochte die Charaktere sowie das Setting. An einigen Stellen fand ich die Handlung etwas konfus und unverständlich, doch das klärte sich immer wieder nach kurzer Zeit.

Von mir gibt es eine Empfehlung, wenn ihr auf der Suche nach einer locker geschriebenen Geschichte seid.


4,5 Sterne!

Ein überraschend großer Fantasyanteil

Von: Ann-Sophie S. - Reading is like taking a journey Datum : 25.07.2017

readingisliketakingajourney.blogspot.de/

Insgesamt hat mir die Geschichte um Stephen und Elizabeth gut gefallen.

Inhaltlich ist sie gut durchdacht und auf jeden Fall spannend aufgebaut mit einer guten Mischung aus Emotion aber auch Abenteuer.
Es ist keine Liebesgeschichte, wie man sie erwartet, denn letztendlich fällt der Fantasyanteil wesentlich höher aus, als vermutet. Dabei geht die Beziehung der beiden Protas und deren Entwicklung etwas unter, was ich schade fand. Ebenso zog es sich an manchen Stellen in die Länge, wo man etwas Kampfgest und Geduld mitbringen musste.
Dennoch ist die Geschichte insgesamt gelungen, denn ich habe mich gut unterhalten gefühlt und wurde auch mitgerissen.

Vom Schreibstil her, ließ sich die Geschichte sehr gut lesen, denn man konnte sich in das Geschehen hinein versetzen und auch die Charaktere kennenlernen. Der Perspektivenwechsel sorgte durch die Ich-Perspektive zwar manchmal für Verwirrung, da man nicht speziell darauf hingewiesen wurde, wer gerade spricht, aber dennoch fand ich das recht gut.

Die CHaraktere an sich konnten mich mit ihren verschiedenen Persönlichkeiten auf jedenn Fall überzeugen und brachten auch eine gute Packung Spaß mit.
Stephen sagte mir mit seiner zurückhaltenden, schüchternen Art sowie seinem Schicksal richtig zu, denn es machte Spaß, ihn zu begleiten. Elizabeth mischte mit ihrer direkten, abenteuerlichen Art ordentlich mit! Beide sind so unterschiedlich, bildeten aber doch ein tolles Team.
Auch die Nebencharaktere wie Elizabeths Bruder gefielen mir richtig gut!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Geschichte anders verlief als erwartet, aber dennoch war es eine gute Geschichte, die mir Spaß gemacht hat.
Bis auf einige Längen, wo es sich jedoch lohnt, dran zu bleiben, kann an sich auf eine schöne Romantasygeschichte freuen.

Liebesgeschichte mit Fantasy Faktor

Von: Natalie77 Datum : 25.07.2017

mem-o-ries.de

Inhalt:
Stephen ist einsam und das mitten in New York, doch dann trifft er auf seine Nachbarin Elizabeth, die lieber Jo genannt werden möchte. Mit ihr erlebt er was Zweisamkeit bedeuten kann, doch auch das nicht immer die Sonne scheint. Unheil steht schon bevor und es kann für alle Beteiligten gefährlich werden

Meine Meinung:
Das Buch Klang nach einer sehr romantischen Liebesgeschichte mir Unheil was droht. Gelesen habe ich eine Liebesgeschichte mit Fantasy Aspekt und das war anders als erwartet.

Der Einstieg war schon sehr überraschend, weil es Dinge gab, die so, für mich, nicht klar waren als ich mich für das Buch entschied. Doch es war ein leichter Einstieg. David Levithan und Andrea Cremer haben gut zusammen gearbeitet und haben sich perfekt ergänzt. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen, die Handlung ist etwas komplizierter, aber gut nachvollziehbar. Die Spannung war für mich zu Beginn und zum Ende hin am Größten.  Im Mittelteil empfand ich hin und wieder Längen, die ich aber nicht als so schlimm empfand, dass ich das Buch hätte nicht weiterlesen mögen. Denn gerade der Ausgang hat mich hier sehr neugierig gemacht. Alles ist möglich.

Es gibt nur wenige Figuren und alle sind für die Geschichte irgendwie wichtig.
Stephen ist der um den sich alles dreht. Er hatte bisher ein besonderes Leben und hat sich gut darin zurecht gefunden. Liebe kannte er nur von seiner Mutter, doch eine Freundin hatte er noch nie. Zu Lesen wie er diese erforscht war für mich schön. Es war ganz selbstverständlich, wie es sein sollte.
Elizabeth erscheint mir zu Beginn etwas kratzbürstig. Stephen stimmt sie milder und lässt die sympathischen Seiten raus kommen. Sie ist jemand der hinter den Leuten steht die sie mag und liebt. Ein unheimlich starke Figur auch wenn das zu Beginn nicht so scheint.
Es gibt noch Laurie, der Beruder von Liz, der überhaupt der Grund ist warum sie in New York wohnenl, Sean ein Nachbar, der mehr in Erzählungen erscheint als als wirkliche Figur und andere Familienmitglieder von Stephen und Liz. Zudem noch Millie und Saul, ein ganz besonderes Pärchen zu dem ich gar nicht mehr schreiben möchte um nichts vorweg zu nehmen.

Ich beendete eine Liebesgeschichte mit Fantasy Faktor. Gerade zum Schluss wurde diese für mich zum Pageturner. Das Ende mag nicht jedem gefallen um die Geschichte wirklich abzuschließen sollte der Leser seiner eigenen Phantasie den Lauf lassen.

Erfrischende Romanze mit einem Unsichtbaren

Von: Kathaflauschi Datum : 21.07.2017

kathaflauschi.blogspot.de/

Der Klappentext hat mich dabei angesprochen, vorallem der erste Satz des Klappentext. Da musste ich die Story lesen und war etwas enttäuscht. Ich hatte dabei eine Liebesgeschichte erwartet, wurde aber enttäuscht, den da sticht der Fantasyteil mehr raus. Aber trotzdem konnte mich die Story um den unsichtbaren Jungen Stephen fesseln und begeistern.

Anfangs liest man hauptsächlich nur aus Stephens Sicht, bis sich dann Elizabeth dazu gesellt und es sich dann immer wieder abwechselt. Etwas komisch fand ich Stephen zu Anfang schon, ich konnte mir eigentlich gar nicht vorstellen das ihn wirklich niemand sieht, nichtmal seine Mutter. Aber da spielt Elizabeth eine wichtige Rolle, den sie lebt in dem Sinne, für ihn sein Leben. Doch auch sie hat so einige Geheimnisse. Sie kämpft für die, die ihr wichtig sind, deshalb erscheint sie auch am Anfang etwas zickig und man merkt auch, dass sie eine Dicke Mauer um sich hochgezogen hat.

Zu Anfang der Story bekommt man ja schon mit, das Stephen unter einem Fluch leidet, der ihn Unsichtbar macht. Man glaubt zwar, das er und man selbst weiß, wie alles zusammenhängt und woran das liegt, aber da sollte man keine voreilige schlüsse ziehen. Er hofft mit Elizabeth und ihrem Bruder Hilfe, das er von dem Fluch befreit wird. So fängt auch die Romanze zwischen Stephen und Elizabeth an, was der Story nochmal mehr Spannung bringt und es auch abwechslungsreich macht.

Im Laufe der Story kommen ein paar Fragen auf, die beantwortet werden und auch all die Geheimnisse werden nach und nach aufgedeckt. Auch andere Magische Dinge tauchen auf.

Der Schreibstil war flüssig und jugendlich gehalten. Ich finde es aber schade, das so manchmal drum herum geschrieben wurde und der Hauptstory minimieren. Auch das Ende ging rasant zu Ende, das man fast gar nicht mehr nachgekommen ist. Dennoch war es eine spannende und erfrischende Story.

Rezension von Jazznixe zum Buch „Was andere Menschen Liebe nennen"

Von: Jazznixe Datum : 20.07.2017

https://www.instagram.com/jazznixesbuchwelt/?hl=de

Zum Buch:
„Was andere Menschen Liebe nennen" wurde von David Levithan und Andrea Cremer geschrieben und ist im cbt Verlag erschienen. Es ist ein Taschenbuch mit 412 Seiten und kostet in Deutschland 14,99 Euro.

Zusammenfassung:
Der 16-Jährige Stephen ist seit seiner Geburt unsichtbar. Noch nie hat ihn jemand gesehen - nicht einmal seine Eltern. Doch dann zieht Elizabeth mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Laurie nach New York und es passiert, womit Stephen nie gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen. Die beiden unternehmen viel zusammen und verlieben sich in einander. Doch irgendwann kann Stephen sein Geheimnis nicht mehr vor Elizabeth versteckt halten. Die beiden hoffen, dass Elizabeth ihm helfen kann. Doch dabei bringen sie sich in grosse Gefahr...

Meine Meinung:

Cover, Titel und Klappentext: Das Cover, der Titel und der Klappentext lassen auf eine lockere, leichte Sommergeschichte hoffen. Teilweise ist das der Fall, jedoch steckt noch viel mehr dahinter, was man dem Cover nicht entnehmen kann. Ich mag diese helle Erscheinung, die nicht zeigt, was sich alles noch dahinter verbirgt. Das Cover wirkt fast schon langweilig, was den Überraschungseffekt beim Lesen viel grösser macht. Ich möchte nicht viel verraten, aber in diesem Buch steckt mehr als man denkt. Den Titel finde ich jedoch nicht so passend, da er nur an einer einzigen Stelle aufgegriffen wird.

Inhalt: Dieses Buch finde ich schwierig zu rezensieren ohne zu spoilern. Die erste Hälfte der Geschichte ist wirklich wie das Cover und der Klappentext erahnen lassen: Eine tolle Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer. Aber Stephen ist unsichtbar. Diese Tatsache lässt schon erahnen, dass darin doch noch ziemlich viel Fantasy steckt. Diese Fantasy wird im zweiten Teil der Geschichte voll ausgeschöpft. Was da genau passiert, möchte ich aber noch nicht verraten. Nur so viel: Es hat sich anders entwickelt, als ich erwartet habe, was ich persönlich jedoch nicht negativ fand. Aber man muss sich auf die Geschichte einlassen können, um das Buch zu mögen.

Wer einfach nur eine lockere, leichte Sommergeschichte lesen möchte, sollte von diesem Buch besser die Finger lassen, da es in der zweiten Hälfte sehr mystisch und spannend wird. Mir persönlich hat das gefallen, aber das mag nicht jeder. Allen Fantasy Fans kann ich das Buch aber auf jeden Fall sehr empfehlen.

Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen. Die Geschichte wird abwechselnd von Stephen und Elizabeth erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Geschichte haben diese Wechsel sehr zur Spannung beigetragen. Am Anfang mochte ich Stephens Sicht lieber. Ich fand ihn von Anfang an sehr sympathisch. Elizabeth konnte ich anfangs noch nicht so ganz "einordnen", da ich wenig über sie wusste. Doch mit der Zeit hat man auch immer mehr über Elizabeth erfahren, und so habe ich auch sie ins Herz geschlossen und mochte ihre Sicht immer lieber.

Ich fand Elizabeths Verhalten teilweise ein wenig widersprüchlich. Einerseits vertraut sie nicht schnell Menschen. Aber andererseits entsteht zwischen ihr und Stephen schon innerhalb von wenigen Tagen die grosse Liebe. Ich finde, dass sich die Beziehung zwischen den beiden zu schnell entwickelt hat.

Ich glaube, jeder wünscht sich in machen Situationen, unsichtbar zu sein. Aber Stephens Schicksal ist so hart, und es ist unvorstellbar, dass einen niemand sehen kann. Am Anfang wird Stephens Leben sehr trostlos beschrieben. Und nach dieser Geschichte möchte man nicht einmal mehr in einer peinlichen Situation unsichtbar werden.

Zitat von Seite 127, Zeilen 17 bis 19:
"Wenn keiner dich sehen kann, weiß keiner, wer du wirklich bist (...) Die Einsamkeit wächst wie ein Krebsgeschwür in dir." Zitatende

Das Buch hält auch einige tiefgründige Stellen bereit. Es geht um Lebensfreude und Lebenswillen, Toleranz und darum, dass einem alles Wissen der Welt nichts bringt, wenn man nicht handelt. Ausserdem zeigt das Buch, dass man aus dem Leben das Beste machen soll.

Zitat von Seite 208, Zeilen 9 bis 11:
"Die Karten sind vom Schicksal gemischt und ausgeteilt worden- damit muss man auskommen und kann nur versuchen, das Beste daraus zu machen." Zitatende

Einige Stellen haben mich zum Nachdenken gebracht, bei anderen musste ich lachen, teilweise hatte ich total Angst beim Lesen (aber wovor verrate ich noch nicht), und insgesamt hat es mir einfach Spass gemacht, das Buch zu lesen.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist jugendlich und frisch und liess sich leicht lesen. Gegen Ende hat sich immer mehr Spannung aufgebaut, sodass ich das Buch fast nicht mehr weglegen konnte. Der Schreibstil liess sich sehr flüssig lesen, und es hat Spass gemacht, das Buch zu lesen. Zwischenzeitlich hat sich das Buch ein bisschen in die Länge gezogen, aber das hat sich schnell wieder gelegt. Das Ende kam für mich dann doch ein bisschen schnell, aber mir hat das Buch dennoch sehr gut gefallen.

Fazit: Teilweise wusste ich nicht, was ich von der Geschichte halten soll, da sich das Buch sehr unerwartet entwickelt hat. Das fand ich aber nicht negativ, denn die Entwicklung hat mir sehr gefallen. Meiner Meinung nach ist das Buch etwas Besonderes, denn es hält viele Überraschungen bereit. Da ich das Buch sehr mochte, es mich aber nicht komplett begeistern konnte, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Fantasy steht eindeutig im Vordergrund

Von: Hannas Bücherwelt Datum : 20.07.2017

hannasbuecherwelt.blogspot.com/

Der Klappentext hat mich zu Beginn extrem neugierig auf das Buch gemacht. Besonders gut gefiel mir, dass es scheinbar eine Liebesgeschichte mit leichten Fantasy-Zügen sein sollte.

Der Einstieg ins Buch gelang mir sehr gut. Man ist direkt im Geschehen und lernt gleich zu Anfang wie Stephen als unsichtbarer Jugendlicher in einer Großstadt wie New York lebt. Das Setting hat mir gut gefallen und der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Es gibt keine ultra langen Sätze und viel wörtliche Rede.

Was mir direkt aufgefallen ist, dass ich unheimlich mit Stephen und Elizabeth mit gelitten habe. Selten konnte ich mich so mit den Charakteren identifizieren wie in diesem Buch. Ich fand beide Protagonisten und im übrigen auch alle anderen Charaktere unheimlich sympatisch und auf mich wirkten sie sehr authentisch. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir ein bisschen weniger Naivität von den Protagonisten gewünscht, da dies aber ein Jugendroman ist, ist das durchaus in Ordnung.

In diesem Buch geht es teils um die erste große Liebe, homosexuelle Liebe wird auch positiv erwähnt und insgesamt ist das Buch meiner Meinung nach eher für ein jüngeres Publikum geschrieben worden. An manchen Stellen fand ich persönlich die Liebesgeschichte zu flach, das kann aber auch einfach Geschmackssache sein.

Wer hier eine romantische Liebesgeschichte erwartet und generell nichts mit Fantasy am Hut hat, sollte nicht zu diesem Buch greifen. Besonders am Ende tritt nämlich die Liebesgeschichte in den Hintergrund und es dreht sich quasi hauptsächlich um die fantastische Geschichte.

Fazit
Mir hat "Was andere Menschen Liebe nennen" richtig gut gefallen. Nach meinem Geschmack bietet das Buch die perfekte Mischung aus Fantasy und Liebesgeschichte. Die Protagonisten wirkten sehr lebendig und das Setting war auch überzeugend. Meiner Meinung nach ist die Liebesgeschichte ein wenig flach und ich hätte mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Das Buch ist außerdem eher für ein jüngeres Publikum gedacht.

Was andere Menschen Liebe nennen

Von: fairiesbookworld Datum : 20.07.2017

https://fairiesbookworld.blogspot.co.at

Eckdaten:
Was andere Menschen Liebe nennen ist ein Einzelband von David Levithan und Andrea Cremer, der erstmals im cbt-Verlag am 26. 06.2017 und wurde von Bernadette Ott aus dem Amerikanischen übersetzt. Die Klappbroschur beinhaltet 416 Seiten. Der Originaltitel lautet Invisibility.

Inhalt:
Stephen fühlt sich wie der einsamste Memsch der Welt und das obwohl er mitten in New York City lebt! Doch das ändert sich als neue Nachbarn einziehen, den die Tochter Elisabeth kann Stephen sehen, was eine sehr große Überraschung ist, denn eigentlich kann kein Mensch auf der Welt Stephen sehen. Schnell entwickelt sich etwas zwischen den beiden etwas, doch die Frage bleibt. Weshalb kann Liz ihren Freund in die Augen blicken? Um das herauszufinden begeben sie sich in ein gefährliches Abendteuer.

Cover:
Kommen wir zum Cover. Ich muss sagen ich mag das Cover, auch wenn nicht alles so zur Geschichte passt. Mann sieht die Großaufnahme zweier Jugendlicher die sich ansehen, natürlich stellt das Elisabeth und Stephen dar, denn sonst könnte ja niemand den Jungen sehen. Was mich jedoch wundert ist, dass das Mädchen in der Geschichte eigentlich blaune Augen hat. Ansonsten finde ich auch die Skyline unten im Hintergrund echt hübsch.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch beim Bloggerportal angefragt und netterweise vom cbt-Verlag zugeschickt bekommen, dafür bedanke ich mich. Ich fand der Klappentext klang sehr interessant und nach einer schönen romantischen Urban-Fantasy Geschichte. Und wie ihr mitbekommen habt, fand ich auch das Cover sehr ansprechend. Außerdem wollte ich schon immer etwas von dem Autor lesen und da hat sich das Buch sehr gut gepasst. Es gibt ja sehr umstrittene Meinungen um den Autor und wie ich mich schlussendlich entschieden habe erfahrt ihr gleich.

Als ich Buch angefangen habe, ist mir als erstes aufgefallen, dass der Schreibstill sehr leicht zu lesen geht und mir der Humor sehr zugesagt hat. Vorallem Elisabeths Kapitel sind sehr humorvoll gestallt und manchmal musste ich laut loslachen.

Ich möchte auch die Charaktere sehr gerne, vorallem Laurie fand ich echt toll. Das ist der Bruder von Elisabeth, der einerseits sehr verspielt und süß ist, aber andererseits auch sehr vernünftige Entscheidungen trifft und dadurch die Gruppe vor sehr vielen Dummheiten bewahrt. Fast hätte man sagen können ich habe einen leichten Crush auf den Typen, aber wie es bei meinen Typen oft der Fall ist, ist Laurie schwul. (ich finde seinen Freund super cool und nett, aber ich weiß nicht wie oft das noch hören kann, dass ich meine Typen nicht haben kann.)

Was ich jedoch sehr komisch finde, ist der Name von ihm. Jedesmal musste ich mich erinnern, dass Laurie kein Mädchen, sondern ein Junge ist. Und Elisabeth wird irgendwie auch von jedem anders genannt und da musste ich auch manchmal überlegen wer den jetzt noch mal Jo ist und zum Umglück der Geschichte hasse ich den Namen Stephen. (*hust* the Vampire Diaries *hust*) Also bei der Namensgebung kann man noch arbeiten.

Kommen wir nun mal zum Inhalt. Ich muss sagen anfangs geht das meiste sehr schnell von Statten, sodass sich Elisabeth und Stephen schon nach den ersten fünfzig Seiten mehr als gute Freunde find, was diesen zusammenfinden Effekt sehr schwächt. Außerdem denkt man ab der Hälfte nicht mehr wie den eigentlich die Geschichte weitergehen soll und die Spannung lässt in der Mitte echt zu wünschen übrig. Als es zum Endspurt der Geschichte kommt, kann man das Buch jedoch nicht mehr aus den Händen legen.

Was mich am meisten stört ist das Ende, da ich nicht Spoilern möchte, sage ich nur, dass mich eine Sache die nicht eintrifft sehr stört.

Fazit:
Zum Schluss kann ich sagen, dass es eine süße Liebesgeschichte mit ein paar Schwierigkeiten ist, die jedoch sehr gut gelöst und eine gute Geschichte geben, die man sehr gut und leicht lesen kann. Es ist kein Lesemuss, aber auf jedenfalls lesenswert. Gut, trifft meine Sternenanzahl auch sehr auf den Punkt, denn ich habe wegen den leichten Störfaktoren 4von5 Sternen gegeben.

Außergewöhnliche Liebesgeschichte

Von: MicBook Datum : 18.07.2017

https://mic-book.blogspot.de/

Inhalt

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Meinung

Zunächst einmal möchte ich mich beim Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar bedanken! Das hat mich sehr gefreut!

Ich habe dieses Buch zufällig beim Herumstöbern entdeckt und fand es schon von Anfang an sehr interessant. Das Cover, sowie der Inhalt haben mich sofort angesprochen. Auch die Tatsache, dass es unter anderem von David Levithan geschrieben wurde und ich in Vergangenheit nur gutes über seine Bücher gehört habe, hat meinen Wunsch, dieses Buch zu lesen nur noch verstärkt.

In "Was andere Menschen Liebe nennen" begleiten wir Stephen, der bis zu seinem Treffen mit Elizabeth, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach New York zieht, noch nie von jemandem gesehen wurde und bekommen einen Einblick in sein doch sehr unspektakuläres. Er wurde nie aufgeklärt, wieso er überhaupt unsichtbar ist und für ihn war es klar, dass sich seine Unsichtbarkeit auch nie auflösen würde. Bis zu dem schicksalhaften Treffen mit Elizabeth. Denn sie konnte ihn sehen.
Von dort an nimmt die Geschichte ihren Lauf.

"Ich existiere nicht. Und trotzdem existiere ich" (S. 9)

Ich muss sagen, dass mir der Einstieg des Buches sehr leicht fiel. Das Setting hat mir super gut gefallen und wurde toll beschrieben.
Ich konnte mich von Anfang an in Stephen hineinfühlen und die Entwicklung, die er mit Elizabeth durchmacht gut nachvollziehen. Beide haben toll miteinander harmoniert und die ganze Liebesgeschichte wirkte für mich nicht zu aufgedrängt.
Elizabeth's Bruder Laurie war wirklich mein Lieblingscharakter in diesem Buch.
Seine Aussagen und Handlungen haben mir ständig ein Lächeln auf die Lippen gezaubert! ;) Auch die Tatsache, dass er homosexuell ist und dies seit dem Umzug nach New York als völlig selbstverständlich gesehen wird, fand ich super!

"Hey, zu deiner Information", ruft er, "ich bin schwul, kein Zauberer. Der Einzige, von dem man weiß, dass er beides ist, ist Dumbledore (...) (S. 131)"

Ab einem gewissen Zeitpunkt entwickelt sich das Buch in eine komplett andere Richtung, welche ich so nicht erwartet habe. Die Fantasy Aspekte nehmen wirklich deutlich zu. Es geht am Ende fast nur noch um den Fluch, der auf Stephen liegt und um Fluch- und andere "Sprecher". Dies ist grundsätzlich nicht schlecht, jedoch hätte man hier meiner Meinung nach mehr Spannung einbauen können. Ganz unvorhersehbar war das Ende auch nicht.

Trotz dessen hat mir das Buch super gut gefallen. Ich habe die Charaktere ins Herz geschlossen, konnte mich in die Welt hineinleben und war gespannt darauf, welche Dinge sich die Autoren noch überlegen würden.

"Es heißt immer, dass die Zeit wie Sand durch die Finger rinnt. Dabei wird nicht bedacht, dass manche Sandkörner für immer fest an der Haut haften. Das sind die Erinnerungen, die einem bleiben, Erinnerungen an die Zeit, als noch Zeit übrig war." (S. 349)

Fazit

Eine schöne, außergewöhnliche und rührende Liebesgeschichte, welche durch die Fantasy Elemente, das gelungene Setting und die tollen Charaktere, durchaus überzeugen konnte.
Dieses Buch zeigt, was Liebe wirklich bedeutet! :)

Was andere Menschen Liebe nennen

Von: Ann-Cathrin Hauch aus Brokdorf Datum : 17.07.2017

annisbookworld.blogspot.de

Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass mich dieses Buch leider überhaupt nicht überzeugen konnte.
Als ich das Cover, was wunderschön gestaltet ist, gesehen habe, habe ich mit einer Liebesgeschichte gerechnet, doch bekommen habe ich eine Fantasygeschichte.

Doch kommen wir doch erst einmal zum Cover. Wie eben schon erwähnt, finde ich das Cover wunderschön! Die Gesichter stehen hier im Vordergrund und der Rest ist schlicht und hell gehalten, was ich persönlich sehr ansprechend finde.

Der Schreibstil von beiden Autoren ist jugendlich und leicht, man konnte die Geschichte locker weg lesen.
Bei den Charakteren hatte ich so meine kleinen Schwierigkeiten, denn Elizabeth wird mir persönlich zu oberflächig beschrieben. Man erfährt einfach viel zu wenig über sie, dabei ist sie eine Hauptprotagonistin und ich muss leider auch gestehen, dass sie mir in einigen Momenten einfach viel zu Impulsiv war und ich konnte oft einige ihrer Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen.

Anders ist es bei Stephen, er wird besser beschrieben und er ist ein Charakter der für sein Alter schon sehr erwachsen ist. Er überlegt erst und handelt dann, denn er weiß, dass seine Handlungen Konsequenzen haben können.

Wen man auch unbedingt erwähnen muss ist, Laurie. Er ist Elizabeth´s Bruder und ein wirklich cooler und lustiger Charakter.

Schnell merkt man als Leser, dass es in diesem Buch weniger um eine Liebesgeschichte geht, als mehr um eine Fantasystory. Doch für eine Fantasygeschichte fehlte mir an einigen stellen einfach die Spannung. Es gab keine Plot-Twist, nichts was mir zeigte, dass es vielleicht doch noch spannend werden könnte, was ich sehr schade fand.

Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, ich werde dem Autor aber bestimmt nochmal eine Chance geben. Danke an den cbt Verlag, für das eBook Rezensionsexemplare.

Stell dir vor du bist der einzige, der deine große Liebe sehen kann

Von: Daniela Datum : 17.07.2017

Wie weit gehst du für die Liebe?
Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar ? und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Nun habe ich mich mal wieder über ein Buch von David Levithan getraut. Ich fand seine vorigen Werke auch toll, aber dieses hat mich wieder mega angesprochen.

Es ist zwar keine ganz realistische Geschichte aber es ist ihm und Andrea Cremer gelungen dieses Buch sehr lebendig aus 2 Perspektiven zu gestalten. Ich fand es unheimlich toll, so konnte ich beide Sichtweisen besser verstehen. Und ich stell es mir echt anstrengend vor unsichtbar zu sein, aber trotzdem kann man mit anderen Menschen zusammenstoßen. Man muss immer aufpassen wo man hingeht und wie man sich bewegt.

Fazit: Eine unglaublich packende und faszinierende Geschichte mit liebenswerten Protagonisten, die man nur ins Herz schließen kann. Ich vergebe 4,5 Sterne.

Gute Story mit hohem Fantasy-Anteil

Von: my life with books Datum : 14.07.2017

https://www.facebook.com/My-life-with-books-938021842910485/

Stephen ist unsichtbar, denn auf ihm lastet ein Fluch. Niemand kann ihn sehen, auch nicht seine Mutter. Nachdem diese gestorben ist, verbringt er sein Leben vollkommen alleine in einer kleinen Wohnung in New York. Tagsüber beobachtet er gerne Menschen im Central Park. Alles Lebenswichtige bestellt er sich über das Internet. Als in das Appartement neben ihm Elizabeth mit ihrer Familie zieht, ist er wie vor den Kopf gestoßen. Die junge Frau grüßt ihn, als sie ihn auf dem Flur entdeckt. Doch wie kann das sein? Die Geschichte wird aus der Sicht von Stephen und Elizabeth erzählt, dadurch bekommt man einen guten Einblick in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten. Es handelt sich hier um eine Mischung aus Jugendroman und Fantasy. Es lässt sich recht gut erkennen, dass dieses Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, da der Schreibstil teilweise sehr unterschiedlich ist. Das Buch lässt sich trotzdem sehr angenehm und flüssig lesen. Die 416 Seiten sind durch die große Schriftgröße recht schnell gelesen. Insgesamt hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Besonders die Beziehung zwischen Stephen und Elizabeth hätte noch mehr Potenzial gehabt. Durch den sehr hohen Fantasy-Anteil bleibt diese etwas auf der Strecke. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen

Romantisch, spannend und herzerweichend

Von: Anni Silber's Little Bookstore Datum : 13.07.2017

https://www.youtube.com/channel/UCDodxknk71lPkhjArHjilEg

Worum geht es? Stephen ist durch einen Fluch bereits unsichtbar geboren worden. Niemand nicht einmal seine Eltern haben ihn jemals gesehen. Wenn er sich stark anstrengt kann er andere berühren und diese auch ihn, aber bisher war sein Leben nicht besonders lebenswert. Als er jedoch Elisabeth kennengelernt die bei ihm im Haus einzieht, dreht sich sein Leben um 90 Grad. Elisabeth ist die einzige die ihn jemals gesehen hat. Anfangs denkt Stephen der Fluch sei gebrochen, aber nach wie vor ist Elisabeth die einzige die ihn sehen kann. Als die beiden von nun an sehr viel Zeit zusammen verbringen und sich näher kommen stellt sich natürlich die Frage ob so eine liebe möglich ist und ob der Fluch gebrochen werden kann...

Meine Meinung: ich habe schon einige Bücher von David Lethitan gelesen und war immer von seinen Büchern begeistert. Und aus diesem Grund war ich auch sehr gespannt auf sein neues Buch. Die Geschichte hat mich von Anfang an angesprochen und ich war schon sehr gespannt auf die Umsetzung. Es war anfangs eine sehr tolle Liebesgeschichte die jedoch wie ich finde zu schnell und im Laufe des Buches in den Hintergrund gerückt wurde. Im Laufe des Buches wurde die Geschichte die anfangs als Liebesgeschichte begann mehr und mehr zu einer Fantasygeschichte was mir aber auch sehr gut gefallen hat, denn wie genau Stephen verflucht wurde und was es damit auf sich hatte war für mich sehr interessant und spannend.

Dieses Buch hat von mir 4 Sterne bekommen und ich würde es durchaus weiterempfehlen, da es eine tolle Liebesgeschichte und viele Fantasyelemente hat und die Geschichte wirklich traumhaft schön ist.

Eine sehr schöne Sommerlektüre

Von: Felis.booksdream Datum : 12.07.2017

felis-booksdream.blogspot.de/

Was andere Menschen Liebe nennen

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Originaltitel: Invisibility
Autor: Andrea Cremer und David Levithan
Übersetzer: Bernadette Ott
Verlag: cbt
Preis: (D) 14,99€

Inhalt:
Stephen ist der einsamste Mensch der Welt, und das mitten in New York. Doch dann trifft er auf Liz und sie kann ihn sehen! Aufeinmal ist er nicht mehr ganz so allein und es kommt wie es kommen musste, innerhalb weniger Sommertagen verlieben sie sich ineinander. Doch die Gewissheit, dass niemand ihn sehen kann, lässt beiden keine Ruhe. Und vielleicht ist Liz ja auch die jenige, die de Fluch besiegen kann.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch als Rezi Exemplar angefragt und zugeschickt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle erstmal. Vorweg muss ich sagen, dass ich ewtwas komplett anderes erwartet habe, aber was ich da zu lesen bekommen habe, war wunderschön.

Auch das Cover hat mich dazu gebracht das Buch zu lesen, denn es passt perfekt zu Stimmung, welches das Buch vermittelt. Es sieht einfach so wunderschön sommerlich, leicht und verspielt aus. Auf den ersten Blick kann man dem Buch nicht entnehmen, ob es Fantasy Teile enthält, ehrlich gesagt, ich konnte es noch nicht mal dem Klappentext entnehmen, was es um so Interesanter gemacht hat, als ich zu lesen begonnen habe.

Die Charaktere haben mir eigentlich alle sehr gefallen. Doch jede hatte seine Schwächen. Z.b. Stephen hat sich zu häufig hinter einer Fassade versteckt und wollte Elizabeth vor allem beschützen. Genauso war es auch bei Liz. Doch sie wollte immer irgendwas tun und hat es dann nur im geheimen gemacht bzw. sie konnte sich nicht durch setzen, was ziemlich nervig war. Beide haben nicht immer die Karten auf den Tisch gelegt. Doch wenn man jetzt auf beide zusammen guckt merkt man, dass die Liebesgeschichte sich sehr schnell erzählt hat. Mir hat dabei leider die tiefe gefehlt.
Der Bruder von Elizabeth war aber der Hammer. Ich mochte ihn von Anfang an. Seine sympathische Art, und die Weise wie er an Probleme herangeht ist bemerkenswert. Er musste auch schon früh lernen wie grausam manche Menschen sein können, denn er ist schwul und musste deswegen schlimmes ertragen, dabei hat aber niemals die Lebensfreude verloren. Für mich ist er die gelungenste Figur von allen.

Der Schreibstil war wundervoll. Ich konnte das Buch flüssig lesen und schnell lesen. Zu beginn hatte ich zwar etwas Angst, dass man es merken könnte, dass das Buch von zwei verschiedenen Personen geschrieben worden war, aber dem war nicht so. Das einzige, was mir etwas gefehlt hat, war die Spannung. An keinem Punkt konnte mich das Buch so richtig packen. Manche Sachen wurden auch einfach zu oberflächlich behandelt, bei denen ich mir mehr tiefe gewünscht hätte. Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte kaum Längen hatte, denn die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen.

Fazit:
Das Buch hat seine schwächen, dass muss ich ganz klar sagen, aber trotz der fehlenden Spannung, ist es ein gelungenes Buch, welches man durchaus lesen kann. Wenn du ein Buch für den Urlaub oder für die langen Sommerferien suchst, solltet ihr diesem Buch durchaus eine Chance geben.
Ich gebe 3,5 / 5 Punkten.

Spritziger Fantasyroman

Von: Linchens Bücherwelt Datum : 10.07.2017

https://linchensbuecherblog.wordpress.com/

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten, ich persönlich finde die New Yorker Skyline am unteren Rand sehr schön.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen!
Die Beschreibungen der Stadt sind so wunderschön detailreich, dass man sich genau vorstellen kann, wie genau alles aussieht und man sich wunderbar in die ganze Geschichte hereindenken kann.
Auch die beiden Hauptpersonen sind unglaublich sympatisch. Stephen ist natürlich aufgrund seiner Geschichte, also das er unsichtbar ist, sehr schüchtern und zurückhaltend. Er hat ja noch nie wirklich mit jemand anderem geredet.
Elizabeth hingegen wird von allen Menschen gesehen und ist es gewohnt mit ihnen zu reden. Außerdem ist sie der erste Mensch, der Stephen sehen kann.
Die wohl interessanteste Person des Buch ist aber Laurie, Elizabeths Bruder. Zusammen mit Stephen und Elizabeth versucht auch er Stephens Fluch zu lösen und dafür zu sorgen, dass alle Stephen sehen können.
Die Geschichte ist unglaublich spannend, allerdings bleibt mir Aspekt der Liebe etwas kurz... Das Buch entpuppt sich schnell als Fantasyroman mit einer spannenden Geschichte und mystischen Geheimnissen um Stephens Unsichtbarkeit und warum Elizabeth ihn sehen kann. Für einen Fantasyroman ist es hingegen echt eine perfekt Geschichte, die einen in eine sehr schöne Welt eintauchen lässt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und jugendlich, was das Buch sehr schön zu Lesen macht.

Meine Bewertung:
Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Punkten, da es zwar sehr spannend und unterhaltsam ist, aber wenig Elemente eines Liebesromans enthält. Die wundervollen Charaktere machen das Buch aber sehr schön.

Dieser Roman ist nicht unsichtbar.

Von: booksloveforeveryone Datum : 10.07.2017

booksloveforeveryone.jimdo.com

Als der Roman mit diesem wundervollen Cover bei mir ankam, hatte ich eine Liebesgeschichte erwartet - eine in einer 'normalen' Welt mit 'normalen' Leuten, die nicht buchstäblich unsichtbar sind und die nicht in einer Welt umgeben von Flüchen und Magie leben.
Für mich ist das nicht in Ordnung. Sowohl Cover, als auch Klappentext verraten nichts darüber, dass der Roman nicht einfach bloß ein Liebesroman ist, sondern obendrein das Genre Fantasy keinen unwichtigen Stellenwert hat. Geschweige denn darüber, dass die Geschichte gegen Ende in einen Kampf gegen das uneingeschränkt Böse, für die Gerechtigkeit und für die Liebe ausufert.
Über so etwas sollte man als Konsument schon informiert sein; man will ja schon wissen, was man sich da überhaupt kauft. 
 
Nichts desto Trotz hebt sich der Inhalt mit erstaunlichem Prestige von anderen Büchern ab. Der Schreibstil der beiden Autoren ergänzt sich grandios. Aber vor allem ist es so viel glaubhafter, dass es zwei verschiedene Personen sind, die erzählen, zwei verschiedene Sichten auf die Geschichte. Immer abwechselnd wird aus den Sichten von Liz und Stephen geschrieben. Die Story der beiden hat mich direkt mi sich gerissen wie  in einem reißenden Wasserfall. Ich wollte - und konnte - das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Und selbst wenn ich es gerade mal nicht lesen konnte, hatte ich es dennoch in der Hand. Es war fast wie ein zusätzlich angewachsenes Körperteil. 
Nicht nur in der Geschichte wird gezaubert. Der Roman hat mich mit seinem ganz eigenen Bann belegt. Ich fühlte mit dem armen verfluchten Jungen, den die Welt niemals sehen konnte, fieberte mit Liz, als sie ihre Fähigkeiten entdeckte, ja, verliebte mich sogar mit ihr in den manchmal vollkommen unbeholfenen Stephen. Ich wurde ebenso neugierig auf das Pärchen im Park, wie Stephen es immer war, wollte ebenso wissen, ob die beiden, die Stephen immer beobachtet, glücklich miteinander werden.
Aber an einer Person blieb mein Herz besonders hängen: Liz' Bruder Laurie. Weil er schwul ist, musste er in der Vergangenheit viel durch machen, erheitert aber dennoch alle beteiligten Personen mit seinem unnachahmbaren Humor. 
 
...Und als es gegen Ende immer spannender wurde, konnte ich wirklich nicht mehr anders, als es letztendlich in einem Rutsch durchzulesen.

Das Fazit
Ein mitreißender Romantasy-Roman, der leider dadurch etwas verschleiert wird, dass der Klappentext bloß den romantischen Teil der Geschichte preis gibt.

Ein magischer Jugendroman der besonderen Art

Von: jasminsbooks Datum : 09.07.2017

https://www.instagram.com/jasminsbooks/

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autoren: David Levithan und Andrea Cremer
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 412

Vielen Dank an den CBT Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext:

Der 16-jährige Stephen fühlt sich wie der einsamste Mensch der Welt - und das mitten in New York City. Als er bei dem Nachbarsmädchen Liz eine nie gekannte Verbundenheit findet, entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeit auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter.

Mein Fazit:

Aufgrund der Tatsache das der 16-jährige Stephen von Geburt an mit einem Fluch belegt ist, fällt er natürlich aus allen Wolken, als das neue Nachbarsmädchen Elizabeth ihn anspricht. Normalerweise wäre dies keine große Sache, bis auf die Tatsache das Stephen durch den Fluch unsichtbar ist und ihn bisher niemand außer Elizabeth sehen konnte. Doch neben ihrer kleinen süßen Liebesgeschichte die in dieser Handlung entsteht kommt natürlich auch die Spannung nicht zu kurz. Was Elizabeth im Laufe der Handlung noch über sich erfährt und wie sie versuchen will Stephen zu helfen, stürzt die beiden und Elizabeth' Bruder Laurie in tödliche Gefahr.

Die süße Fantasy-Liebesgeschichte zwischen Stephen und Liz hat mich von der ersten Seite an begeistert. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Stephen und Elizabeth erzählt. Beide Protagonisten waren mir von anfang an sympathisch. Auch die Nebencharaktere wie Liz' Bruder Laurie, Millie und Saul wurden mit viel Liebe erschaffen. Man bekommt es in diesem Buch mit sehr starken Charakteren zu tun.

Aufgrund des Buchtitels geht man eher von einer reinen Teenager-Liebesgeschichte aus. Jedoch entwickelt sich das Buch zu einem interessanten Fantasy-Roman mit einer sehr tollen Idee die gut umgesetzt wurde. Für mich war die Idee dieser Handlung etwas neues, was ich so noch nicht kannte bzw. gelesen hatte.

Wer ein locker, leichtes Jugendbuch mit Fantasyelementen sucht ist hier genau richtig. Die Geschichte wird mit viel Spannung, Humor und Gefühl erzählt. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und vergebe hierfür 4 von 5 Sterne!

Levithan-Typisches Fantasybuch über Liebe

Von: Das Buch zum Film Datum : 09.07.2017

buchzumfilm.blogspot.de

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autoren: David Levithan und Andrea Cremer
Verlag: cbt
Seiten: 416

Kaufen könnt ihr es bei cbt oder bei Amazon

Danke, an das Bloggerportal Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars






Klappentext:
WIE WEIT GEHST DU FÜR DIE LIEBE?

Der 16-jährige Stephen fühlt sich wie der einsamste Mensch der Welt - und das mitten in New York City. Als er bei dem Nachbarsmädchen Liz eine nie gekannte Verbundenheit findet, entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter...

Beurteilung:
Bei diesem Buch war der Autor ausschlaggebend, dafür dass ich es haben wollte. Ich habe schon ein paar seiner Bücher gelesen und fand sie großartig. So ist es auch bei "Was andere Menschen Liebe nennen". Ich habe nach dem Lesen des Klappentext nur mit einer schönen Liebesgeschichte. Doch direkt im ersten Satz war klar, dass es außerdem in den Fantasy-Bereich gehen wird, denn Stephen ist unsichtbar. Da ich gerne Fantasy lese hat mich das Buch somit noch weiter in den Bann gezogen. Die Geschichte war also mehr Fantasy als Liebe, doch gerade dieser Teil macht das Buch zu dem was es ist. Man darf nur nicht mit den falschen Erwartungen ran gehen. (Ich hatte ja kaum welche, was das Buch für mich echt toll gemacht hat).

So etwas wie in diesem Buch habe ich noch nicht gelesen, deshalb war die Idee für mich recht neu und sehr faszinierend.
Es sind die "typischen" Levithan Merkmale zu finden.
1. Es scheint sich um eine unmögliche Liebesgeschichte zuhandeln und trotzdem finden die Charaktere zusammen.
2. Homosexualität spielt eine große Rolle, da der Bruder von Liz schwul ist und die Probleme dadurch werden thematisiert, um auf die Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.
3. Das Ende ist nicht unbedingt ein Happy-End, aber das ist okay.

David Levithan und Andrea Cremer haben einen tollen Schreibstil. Die Kapitel sind abwechselnd aus Stephens und Liz' Sicht geschrieben, was wichtig ist, um die Geschichte in ihrer Gesamtheit zu verstehen.
Neben Liz und Stephen gibt es noch einige weitere Charaktere, die sehr spannend und lebendig sind. Doch ich muss sagen, dass Liz Bruder Laurie der beste Charaktere war. Er war immer optimistisch und hat nach Lösungen gesucht. Für mich ist es eine Schlüsselrolle, ohne die das Buch nicht so gut geworden wäre.

Ich hätte also nur einen kleinen Kritikpunkt und zwar, dass ich mir ein anderes Ende gewünscht habe, trotzdem ist auch das echte Ende gut und durchaus befriedigend.
Mir hat es Spaß gemacht Liz und Stephen bei ihrer turbulenten Reise zu begleiten und zu sehen, wie stark die Liebe sein kann.

Fazit:
Ein wunderbares, Levithan-typisches Buch über die Liebe und damit verbundene Schwierigkeiten, welches trotzdem flüssig ist und das Herz erreicht. Ich habe das Buch von Anfang an geliebt. Es muss allerdings auch erwähnt werden: Wer eine Liebesstory sucht ist hier nur halbwegs richtig, denn der Fokus liegt auf Fantasy.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Von: Bookish Rose Datum : 07.07.2017

https://www.facebook.com/book.rose.50

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm. Man kann es immer wieder zur Hand nehmen, auch nach einer kurzen Lesepause.
Die Charaktere bleiben definitiv im Gedächtnis!

Wer eine fantastische Liebesgeschichte mit vielen atemlosen Momenten lesen möchte, der ist hier genau richtig.

Eine wunderschöne Metapher!

Von: Bookaholic. Datum : 06.07.2017

https://m.facebook.com/bookhaolic

Als ich dieses Buch begonnen habe wusste ich nicht, dass die Geschichte Fantasyelemente enthält.
& davon bin ich definitiv kein Fan.
Fantasy mit Liebe- immer. Aber umgekehrt konnte mich bis jetzt leider noch nichts überzeugen.
Aber Andrea Cremer & David Levithan ist hier in meinen Augen etwas ganz zauberhaftes gelungen.
Für mich hat sich dieses Buch nämlich wie eine wunderschöne Metapher angefühlt.
Stephan ist seit seiner Geburt unsichtbar
- wie oft fühlen wir uns selbst unsichtbar?
Nur Liz kann ihn sehen,
nur sie kann sehen wie er wirklich ist
- liebe ist etwas wunderschönes, oder ?
Den Autoren ist hier gelungen, dass sich für mich die Realität und die Fantasie immer wieder überschnitten haben. Sie sind ineinander übergegangen.

Es ist eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei besonderen Protagonisten, die sich zusammen perfekt ergänzen. Mit Nebencharakter, die das Buch mehr als Liebenswert machen.
Oberflächlich betrachtet mag es nur eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen sein ,die Magie in ihrem Leben finden.
Würde ich das Buch danach beurteilen müsste ich euch sagen, dass das Buch eine süße Geschichte für zwischendurch ist.
Aber unter der Oberfläche gibt es noch so viel mehr- so wichtige Botschaften. Ich konnte so viel hinein interpretieren.

Ein Buch bei dem man vielleicht länger suchen muss - aber definitiv belohnt wird (:

Mich hat es nicht komplett mitgerissen, die Spannung hat keine besonderen Ausmaße angenommen
- die Geschichte ist jugendlich , die Geschichte ist zart und steckt voller Emotionen und kleiner Überraschungen. Sie steckt voller Romantik und echten Werten.
Manchmal müssen Bücher einfach nur ein gutes Gefühl hinterlassen und das schafft "was andere Menschen Liebe nennen" definitiv!

"Wie weit gehst du für die Liebe?

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann."

Ein Buch mit einer tollen Thematik, dem das gewisse Etwas fehlt...

Von: Michelles Booklove Datum : 06.07.2017

michelles-booklove.blogspot.de/

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autor/in: David Levithan und Andrea Cremer
Genre: Fantasy
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 14,99€ (Broschierte Ausgabe)

Der Klappentext des Buches klingt vielversprechend, so dass man eine wundervolle Liebesgeschichte mit Fantasyanteilen erwartet. Was man bekommt ist jedoch genau das Gegenteil: Ein wundervolle und spannende Fantasygeschichte mit Liebesanteilen. Das hat mich etwas enttäuscht, aber nun erstmal zu den positiven Dingen.
Die Thematik des Buches gefällt mir sehr gut. Ein unsichtbarer Junge, der nicht weiß wieso ein Fluch auf ihm lastet und der zum ersten Mal einen Menschen trifft, der ihn sehen kann. Gerade der Protagonist ist super interessant und sympathisch. Man fühlt und leidet mit ihm, da seine Gedanken und Empfindungen super beschrieben werden. Elizabeth hingegen war etwas abwechslungsreicher und undurchschaubar. Man wusste nie genau womit man zu rechnen hatte, weshalb ich mich mit ihr nicht so gut identifizieren konnte.
Die Beziehung zueinander ist allerdings sehr süß gestaltet. Aufgrund der Perspektivwechsel zwischen Stephens und Lizs Perspektive, wird dem Leser auch Einblick in die Gedanken beider gegeben und man weiß, was sie füreinander empfinden. Das hat die Geschichte etwas interessanter und schmackhafter gemacht.
Der leichte und flüssige Schreibstil beider Autoren erleichtert dem Leser das Hineinfinden in die Geschichte und zusätzlich auch den Lesefluss. Ich konnte die Geschichte sehr leicht weglesen.
Während des Lesens fragt man sich immer wieder wieso Liz Stephen sehen kann und was es mit dem Fluch auf sich hat. Man möchte erfahren was dahintersteckt und ist auf das Ende sehr gespannt, welches mir ganz gut gefallen hat.
Weshalb mich das Buch insgesamt allerdings nicht hundertprozentig überzeugen konnte, kann ich nur versuchen zu erklären. Ich denke, dass es daran liegt, dass ich etwas komplett anderes erwartet hatte. Außerdem konnte mich die Geschichte auf Dauer nicht fesseln. Es gab ab und an Passagen, in denen ich sehr gerne in dem Buch gelese habe, dann aber auch wieder welche, bei denen ich keine Motivation zum Weiterlesen hatte. Was genau mir gefehlt hat, kann ich ehrlich gesagt nicht erklären, aber vermutlich einfach das "gewisse Etwas".
Daher bekommt das Buch von mir 3,5/4 Sterne.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

Was andere Menschen Liebe nennen

Von: books_dreaming Datum : 05.07.2017

booksdreamingblog.wordpress.com/

Über das Buch

Autor/-in: Andrea Cremer, David Levithan
Verlag: cbt - Verlag
Broschiertes Buch: 416 Seiten
Genre: Jugendroman, Romantasy
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017
Preis: ca: 15 Euro
auch als E-book erhältlich
4/ 5 Sternen
Buch bei Amzon oder beI Thalia kaufen


Inhalt
Klappentext

Wie weit gehst du für die Liebe?

Der 16-jährige Stephen fühlt sich wie der einsamste Mensch der Welt - und das mitten in New York City. Als er bei dem Nachbarsmädchen Liz eine nie gekannte Verbundenheit findet, entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter ...


Meine kleine Zusammenfassung (könnte Spoiler des ersten Kapitels enthalten)

Das Buch handelt von einem Jungen, namens Stephen. Allerdings ist er kein nomarler Junge, denn er ist unsichtbar ( nicht wirklich ein Spoiler, da es schon im ersten Satz enthalten ist). Er ist wortwörtlich unsichtbar. Nicht einmal er selbst weiß wie er aussieht. Niemand kann ihn sehen, das denkt er zu mindest. Als er dann Liz ( Elizabeth) kennen lernt, ist er sichtlich verwirrt, dass sie ihn sehen kann. Dies wirft verschiedene Fragen auf, dennoch genießen die beiden ihre Zeit.

Meine Meinung

Da es mein erstes Buch von David Levitan und Anderea Cremer war, bin ich mit großer Vorfreude an das Buch gegangen, zu mal mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Wie man bei meiner Bewertung sehen kann wurde ich nicht enttäuscht.

Das Cover soll Stephen und Liz zeigen mit der Stadt New York im Hintergrund. Ein ziemlich einfach gehaltenes Cover, aber dennoch passend und schön gestaltet. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Liz und Stephen erzählt. Wobei sich manchmal die Geschehen, welches die beiden beschreiben überlappen. Die einzelnen Kapitel tragen zwar nur die Überschriften, wie ,,Kapitel 1", ,,Kapitel 2" etc., doch wenn man genauer hinsieht fällt auf, dass die "Kapitelüberschrift" abwechselnd "durchsichtig" oder schwarz ist, was den Sichtwechsel noch einmal unterstreicht. Dies ist angesichts der Tatsache, das Stephen unsichtbar und Liz sichtbar ist sehr passend, da jedes mal wenn aus Stephens Sicht erzählt wird die Überschrift "unsichtbar" ist und bei Liz genau anderes herum. Das Buch spielt im Zeitraum der Ferien.

Der Schreibstil der Autoren gefällt mir wirklich gut. Schon nach den ersten Seiten konnte man sich in die Protagonsiten hinein versetzen. Auch von New York hat man einen guten Einblick bekommen, da David Levithan knapp außerhalb von New York lebt. Dadruch wirkte das Buch lebendiger.

Vom Inhalt her hat mich das Buch schon von Anfang an in seinen Bann gezogen. Dennoch war ich vom Beginn des Buches leicht schockiert, da ich vom Klappentext her ausgegangen war, dass es sich bei dem Buch um eine reine Liebesgeschichte handelt. Dem war leider nicht so, trotzdessen war ich positiv überrascht, weil das Buch dadurch eine gewisse "Würze" bekommen hat. So gab es neben der offensichtlichen Liebesgeschichte noch die Fantasy Seite, welche so das ein oder andere Problem aufbrachte. Bis zur Hälfte des Buches war ich sichtlich von >>Was andere Menschen Liebe nennen<< begeistert, doch zum Ende hin hat es sich, trotz der Tätigkeiten in die Länge gezogen. Nichtsdestoweniger hat es sich für das Ende gelohnt, auch wenn ich es so schon erwartet hatte, aber es zu lesen war nochmal etwas anders.

Schon zu Anfang wird man mit Stephens "Handicap" konfrontiert, welches ihn durch das ganze Buch begleitet. Schnell wird einem bewusst, dass es nicht leicht für ihn ist. Mit seinem Charakter kann man sich schnell anfreunden, denn auch wenn er unsichtbar ist, strahlt er pure Lebensfreude aus.

Elizabeth ist da etwas anders gestrickt, mit ihrer leicht schroffen Art , merkt sie schnell, dass sie so nicht durchkommt. Als sie Stephen kennenlernt, versucht sie sich auf Wunsch ihrer Mutter zu bessern. Zum Ende hin verändert sie sich in dieser Hinsicht, aber Willenstark bleibt sie trotzdem.

Einen wichtigen Part spielt auch der Neben Charakter: Laurine, Lizs´ Bruder. Das Ass der Beiden Protagonisten. Er schafft es einfach alle zu überreden und bringt den ein oder anderen auch wieder auf die richtige Schiene. Des Weiteren hat er keine Angst sich vor anderen zu behaupten.

Zu dritt sind sie ein unschlagbares Team: unsichtbar, willensstark und Lebensmut.

Auch die anderen Charaktere geben einem keinen Zweifel. Es ist, als würde man in eine andere Welt eintauchen, obwohl New York so existiert.
Ein Zitat was sehr zum Inhalt des Buches , aber auch zum echten Leben passt, weswegen es in meiner Rezi nicht fehlen durfte!

,New York ist ein Ort, an dem man erstaunlich leicht unsichtbar sein kann, (...)"


Fazit

>>Was andere Menschen Liebe nennen<< ist für alle, die von der "normalen" Liebesgeschichten wegkommen wollen, genau das richtige. Zu Gefühlen kommen spannende Fantasy Elemente, die so keiner erwartet. Aber auch Geschwisterliebe spielt hier eine Rolle.
4/ 5 Sternen


Über die Autoren

Andrea Cremer hat ihre Kindheit tagträumend in den Wäldern von Wisconsin verbracht. Das Schreiben hatte es ihr schon immer angetan, aber einen Beruf hat sie daraus erst viel später gemacht. Ihr erster Romen >Nightshade< wurde zum Bestseller.

David Levithan seine Leidenschaft für Bücher gleich zum Beruf gemacht und wurde Verlagslektor. Auf der Suche nach gute Büchern, beschloss er, sie selbst zu schreiben. Seitdem sind viele preisgekrönte Romane von ihm erschienen.

Mal etwas völlig überraschendes

Von: Nessis Bücher Datum : 04.07.2017

https://m.facebook.com/Nessis-Bücher-945729348833361/


Inhalt:
Stephen ist 16 Jahre alt, lebt in New York und fühlt sich unendlich einsam obwohl er von so vielen Menschen umgeben ist.
Als aber nebenan Liz mit ihrer Familie einzieht findet er in ihr eine etwas, das er noch nie zuvor gekannt hat.
Ihre Liebesgeschichte könnte so zart und schön sein wäre sie nicht gleichermaßen gefährlich und dunkel...als wäre ein Gewitter im Anmarsch

Inhalt:
Wow. Die beiden Autoren haben eine wahnsinns Story hingelegt. Ich bin platt.
Der Einstieg fiel mit zwar kurzzeitig etwas schwer aber das war nur von kurzer Dauer.
Danach fiel ich durch die Seiten.

Meine Meinung:
Das Autoren-Gespann hat gemeinsam einen fantastischen Stil, der jugendlich, ehrlich, Sesseln und berührend ist.
Ich war von den fantasy-elementen überrascht, denn ich habe angefangen zu lesen und kannte nur den Klappentext. Ich würde euch übrigens empfehlen es ebenfalls so zu machen. Lasst euch in die Geschixhte hinein fallen und mit ziehen.

Der Ort new york ist natürlich sehr toll gewesen, ein spannender Ort für diese Art von Geschichte und dadurch kamen für mich eine gigantische atmosphäre auf.
Allein unter den Menschen new yorks - ist gelungen.
Ich konnte Es fühlen. Eine unterschwellige Verzweiflung die sich durch das ganze Buch zog. Sie machte Stephen für mich sichtbar und echt.
Liz/Jo/Josie (lest selbst was es mit ihren Namen auf sich hat ) fand ich klasse.
Sie ist eine coole Protagonistin die mutig ist und über sich selbst hinaus gewachsen ist.

Alles in allem finde ich sagt diese Buch viel aus. Es macht wahnsinnig viele Gefühle sichtbar. Fühlbar.
Und ich hatte auch meinen Spaß. Vor allem mit Laurie, Liz' Bruder.
Es hat einfach alles gehabt.

Aber und jetzt kommts- ich bin nicht einverstanden mit diesem Ende. Es sei denn da kommt noch was. Irgendwie ist es passend und man könnte es so lassen aber irgendwie hättnich mir persönlich etwas anderes vorgestellt. Ich hoffe das noch ein Buch kommen wird und mein Herz ein wenig heilen wird. Irgendwann.

Es hat mir aber trotzdem super gefallen. Ich hatte Spaß, bin verliebt in diese tollen Charaktere. Ich habe Fernweh- will new york sehen. Und in mit wächst eine Begeisterung für alles. Diese Idee. Genial.

Schreibstil:
Für mich zwischen leicht lesbar und dennoch anspruchsvoller als andere jugendbücher. Was aber sehr positiv ist!

Cover:
Ich mag es sehr. Es ist irgendwie schlich und sieht nach Sommer aus. Man wird so unglaublich überrascht wenn man es liest... lest selbst.

Irreführend aber dennoch gut

Von: angiesbookworld Datum : 03.07.2017

angiesbookworldweb.wordpress.com/

Allgemeines

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autoren: David Levithan, Andrea Cremer
Verlag: cbt
Buchlänge: 416 Seiten
ISBN: 978-3-570-16355-9
Preis: 14,99 €

Über die Autoren

David Levithan

David Levithan wurde NICHT in Frankreich oder Milwaukee geboren, hat weder in Harvard noch in Oxford studiert, und er lebt auch nicht in Manhattan, sondern auf der anderen Seite des Hudson River, in New Jersey. Gemeinsam mit Rachel Cohn hat er u.a. "Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht" und "Naomi & Ely - Die Freundschaft, die Liebe und alles dazwischen"geschrieben. Sein preisgekrönter Roman "Noahs Kuss... und plötzlich ist alles anders" hat in den USA mittlerweile Kultstatus. (Quelle)

Andrea Cremer

Andrea Cremer hat ihre Kindheit tagträumend in den Wäldern von Wisconsin verbracht. Das Schreiben hatte es ihr schon immer angetan, aber einen Beruf hat sie daraus erst sehr viel später gemacht. Ihr erster Roman „Nightshade“ wurde zum Bestseller. (Quelle)

Klappentext

Wie weit gehst du für die Liebe?

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann. (Quelle)

Meine Meinung

Ich bin unsichtbar auf die Welt gekommen.

Wünscht sich nicht jeder einmal im Leben unsichtbar zu sein, um seinen Problemen, Sorgen, Mitmenschen und seiner Umgebung zu entkommen ?

In diesem Buch erfährt der Leser etwas über das unsichtbar Sein.

Genau dieses Thema sprach mich, als ich das Buch beim Bloggerportal anfragte, an. Der Klappentext deutet zielgerichtet und direkt auf den Inhalt des Werkes hin, sodass der Leser beim schmökern und lesen nicht überrascht sein dürfte, dass das Fantasy-Genre doch einen deutlich größeren Teil des Buches einnimmt.

Wenn eine Person nur einen reinen Coverkauf machen und sich vom Titel des Exemplares leiten lassen würde, käme es vermutlich schnell zur Verwunderung und Enttäuschungen, da man mit anderen Erwartungen an das Buch herantritt. Auch ich ließ mich anfangs in die Irre leiten. Bevor mein Blick auf den Klappentext fiel, vermutete ich eine weitere von vielen normalen Liebesgeschichten. Der Titel und das Cover trugen viel zu dieser anfänglichen Meinung bei, da sie sich nicht durchschauen ließen.

Von der äußeren Gestaltung nun zur inneren.

Mir ist beim Lesen, ein für mich sehr lobenswertes Detail, aufgefallen. Dadurch, dass die Kapitel abwechselnd in unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben wurden, werden natürlich Kennzeichnungen benötigt. Genau da kommen wir zum Detail. Während die Kapitel aus der Sicht von Elizabeth eine normale schwarze Überschrift erhielten, waren die Abschnitte aus der Sicht von Stephen mit unausgefüllten Buchstaben gekennzeichnet, was für mich eine Verbildlichung seiner Unsichtbarkeit darstellt.

In die Sichten von Stephen konnte ich mich schneller einfinden, da sie meine von Anfang an gewonnen Sympathie für ihn nur noch verstärkten. Besonders die Beschreibungen, wie er zu seiner Unsichtbarkeit steht sowie das Umgehen mit dieser doch speziellen "Eigenschaft" waren für mich spannend zu lesen und begeisterten mich. Mir tut der Junge, welchen man zwar hören aber nicht sehen kann, ein wenig Leid und ich fühlte mit ihm, wenn man seine Einsamkeit aus den Worten und Taten herauslesen konnte.
Anders war dies jedoch bei Elizabeth, da sie mir am Anfang zu unsympathisch und aufmüpfig war, weshalb diese Person mich leider nicht vollends in ihren "Bann" ziehen bzw. begeistern konnte. Doch was ihr nicht gelungen war, gelang ihrem kleinen 15-jähriger Bruder Laurie. Durch seine humorvolle, offene und ehrliche Stellen innerhalb dieser Story, ist er für mich, neben Stephen, ebenfalls ein kleiner Liebling des Buches geworden.

Die Autoren ist die Umsetzung der Ideen für dieses Buch, meiner Meinung nach, sehr gelungen. Der Schriftstil passt sich der Zielgruppe an und ist demnach weder kompliziert geschrieben noch holprig zu lesen gewesen. Flüssig und unkompliziert ließ sich das Buch innerhalb weniger Tage von mir durchlesen. Dabei gingen mir die detailgetreue Beschreibungen von Orten, Handlungen, Gedanken und Emotionen bis unter die Haut und ließen mich fühlen, was ich laß.

Mein einziger aber jedoch großer Kritikpunkt am Inhalt ist das Ende gewesen ! Da ich eine spoilerfreie Rezension schreibe möchte ich an dieser Stelle nur sagen, dass mich der Abschluss enttäuscht hat und meiner Meinung nach, für einen Einzelband, zu offen geblieben ist. Ich hoffe, dass ein zweiter Teil folgt und die offenen Stellen schließt bzw. das nicht zufriedenstellende Ende von Band wieder ausbügelt.

Fazit

Ein sehr schönes, fantasiereiches Jugendbuch mit einer interessanten Geschichte, welche bis auf das Ende mitreißen und begeistern konnte. Wer mal eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchte oder eine Geschichte für zwischendurch benötigt ist mit diesem Buch auf einem guten Weg.

Falls doch noch Zweifel bestehen oder ihr euch einlesen wollt, findet ihr hier eine Leseprobe und von mir geht nochmal ein riesiges Dankeschön an das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

Typisch David Levithan

Von: lese.paradies Datum : 03.07.2017

www.leseparadies.wordpress.com

Inhalt:
Der 16-jährige Stephen ist ein Sonderfall. Er ist unsichtbar. Niemand kann ihn sehen, absolut niemand! Bis auf die gleichaltrige Elizabeth. Sie wohnen im selben Gebäude in unterschiedlichen Apartments in der Nähe des Central Parks. Elizabeths Familie ist erst vor kurzem dort eingezogen, doch am liebsten möchte sie wieder zurück nach Minnesota, wo sie herkommt.
Elizabeth und Stephen verlieben sich inmerhalb kurzer Zeit in einander. Doch was passiert, wenn sie von seiner Unsichtbarkeit erfährt? Und warum kann sie ihn als einzige sehen? Bedeutet es, dass der Fluch gebrochen werden kann? Als sie sich all diese Fragen stellen, bemerken sie, in welch großer Gefahr sie sich bereits befinden.
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Meinung:
David Levithan ist bekannt für seine Jugendbücher etwas anderer Art. Dieses Buch hat mir sogar besser gefallen als seine bisherigen. Ob das an Andrea Cremers Einfluss liegt? Wer weiß...
"Was andere Menschen Liebe nennen" hat mich sofort durch das interessante Thema angesprochen. Es ist einfach typisch "David Levithan".
Der Schreibstil ist einfach zu lesen, so dass man schnell viele Seiten am Stück lesen kann. Außerdem muss man nicht lange warten, bis die Geschichte anfängt spannend zu werden und neugierig macht.
Mit dem Protagonisten Stephen wurde ich persönlich schnell warm. Seine Gedankengänge konnten mich immer wieder nachdenklich machen und berühren.
Was mir bei Stephen so leicht gefallen ist, ging bei Elizabeth etwas schwerer. Dennoch konnte ich mich auch mit ihr nach einigen Seiten anfreunden und am Ende habe ich auch sie ins Herz geschlossen.
Die Kapitel wurden immer abwechselnd aus Stephens und aus Liz' Sicht geschrieben, was mit gut gefallen hat. Besonders Stephens Sichtweise fand ich ziemlich interessant. Durch die Art, wie das Buch geschrieben ist, konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und bekam schnell mit, wie es wäre, tatsächlich unsichtbar zu sein. Es ist unglaublich realistisch erzählt, wie Stephen mit seinem Fluch umgeht und warum er sich wie verhält.
Teilweise ging mir die Handlung zu sehr in den Fantasy-Bereich. Dies ist mir nicht unbedingt negativ im Gedächtnis geblieben; ich habe es nur nicht erwartet, da das Cover überhaupt nicht darauf hinweist. Wahrscheinlich wurde ich dadurch etwas in die Irre geführt.
Wofür ich die beiden Autoren bewundere ist, dass sie mich sehr mit ihrem Buch zum Nachdenken angeregt haben. Sobald man einmal zu Lesen angefangen hat, kreisen die Gedanken ständig um Unsichtbarkeit. Man wird nach dem Beenden der Geschichte vermutlich nie wieder sagen:"Ich wünschte, ich wäre unsichtbar."
Zum Ende hin wurde der Roman nochmal spannend und emotional. Es gab ein Ende, bei dem ich denke, dass es nicht jeden zufrieden stellen wird. Mir hat es allerdings sehr gut gefallen. Es sagt so viel über das Leben aus und beweist Willenskraft und Stärke der Protagonisten.
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Fazit:
Ein absolutes Muss für David Levithan Fans! Das Buch überzeugt mit einer interessanten Idee, starken Charakteren und einer berührenden Geschichten zum nachdenken und diskutieren.

Verflucht gut...

Von: Alexandra Datum : 03.07.2017

alexstereads.blogspot.com

Generell hat mir die Geschichte wirklich gefallen. Einerseits finde ich diese Idee mit dem Unsichtbar sein total interessant! Ich habe so in der Form zwar schon Filme gesehen und sicherlich gibt es zu dem Thema auch ein paar Bücher, aber so in der Art und Weise ist die Idee neu.
Mir hat auch der Stil total gut gefallen. Es wird in der Ich - Perspektive zwischen Stephen und Elizabeth gewechselt, was bedeutet das man eine vielseitige Sicht auf die Dinge bekommt.
Auch die Liebesgeschichte, die sich da entwickelt ist großartig.
"Ich habe den Verdacht, dass diese Sache das ist, was andere Menschen Liebe nennen."
Richtig süß und niedlich erzählen die Beiden, wie sie sich trotz dieser widrigen Umstände verlieben, aber es ist eben nicht nur so eine Love -Story, sondern es wurde auch eine gehörige Prise Fantasy reingworfen! Mir hat die Vorstellung, die von "Flüchen" gemacht wird so gefallen, dass ich in der Realität ein paar mal versucht habe, Elizabeths Gabe einzusetzen. Ohne Erfolg leider, was wohl bedeutet, das ich doch normal bin. Scheiße, deswegen kam die dämliche Eule 2011 auch nicht! Ich habs kapiert Dumbledore!
Neben der Action hat das Buch allerdings auch eine Botschaft.
"Die Lügen, die wir uns selbst erzählen, sind die schlimmsten."
Insgesamt hat mir das Buch daher auch sehr gut gefallen, allerdings fand ich das Ende entschieden zu weit vom endgültigem Happy End entfernt. Da hätte ich mir eine schönere Lösung gewünscht.
Neben diesem kleinen Makel war die Geschichte sonst wirklich toll gemacht und auch die Charaktere super in Szene gesetzt. Vor allem Laurie, Elizabeths kleiner Bruder! Leute, denn will ich auch!
Meiner Meinung nach also durchaus zu empfehlen und ich kann euch mit reinem Gewissen sagen, dass ihr das Buch mögen werdet!