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Leserstimmen (113)

Peter Swanson: Die Gerechte

Die Gerechte Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0359-9

Erschienen: 16.01.2017
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Strangers on a plane

Von: lex Datum : 12.06.2017

kathrineverdeen.blogspot.de/

Alfred Hitchcock hätte sich bei diesem Krimi vermutlich die Hände gerieben und sich schneller die Rechte daran gesichert, als manch anderem das Wort „Drehbuch“ über die Lippen gekommen wäre … wenn er ein ähnliches Buch nicht rein zufällig bereits verfilmt hätte. Denn „Die Gerechte“ von Peter Swanson ist gewissermaßen eine lockere Variante von „Strangers on a train“ von Patricia Highsmith (1950) und hat mir - nach einer kleinen Leseflaute - sehr unterhaltsame Stunden beschert.

Kammerspielartig, erzählt aus wechselnden Perspektiven und auf diversen Zeitebenen stehen vier Personen im Mittelpunkt dieser Geschichte: zwei schöne Frauen, ein betrogener Ehemann und der Liebhaber. Als Ted am Flughafen von der verführerischen Lily angesprochen wird, fühlt er sich sofort zu ihr hingezogen und schüttet der mysteriösen Fremden sein Herz über seine untreue Ehefrau Miranda aus. Lily reizt Ted zu unerhörten Gedankenspielen. Hätte Miranda nicht den Tod verdient? Wie würde man es anstellen? Und was, wenn es nicht bei der bloßen Vorstellung bliebe? Als Lily Ted dann auch noch ihre Unterstützung bei der Beseitigung von Miranda anbietet, wird aus der Theorie blutiger Ernst.

Viele würden „Die Gerechte“ vermutlich als sterbenslangweilig bezeichnen. Und wem Bücher im Stile von „Girl on the Train“ oder „Gone Girl“ nicht gefallen, der darf sich die Geschichte wohl getrost schenken. Ich selbst liebe Plots, die von Beginn an einen trägen aber stetigen Sog entwickeln und genau das ist hier der Fall. Ted und Lily lernen sich kennen und schnell bekommt die Story eine unheimliche, fesselnde Note, da Ted offenherzig über den Fehltritt seiner Frau spricht und Lily, die schöne Fremde, ein verdächtiges Interesse zeigt. Dazwischen gibt es Rückblicke in Lilys Vergangenheit, die so ungewöhnlich sind, dass ich die ersten Stunden non-stop durchgehört habe. Und wen es jetzt bei dem Wort Zeitsprung gruselt - ich empfinde den Wechsel diverser Zeitebenen selbst häufig als störend in Büchern, hier aber absolut nicht, denn Lilys Erlebnisse vor ihrem Zusammentreffen mit Ted sind enorm aufregend und in gewisser Weise fast spannender als die Gegenwart, zumal sie ab einem bestimmten Punkt den Bogen zur Haupthandlung schlagen.

Dem Autor gelingt ein wirklich interessanter Kniff: Man entwickelt Sympathien für eine Mörderin und - zumindest ich - war mir bis zum Ende hin nicht sicher, ob ich mir wünschte, sie möge ungeschoren davonkommen oder nicht. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hatte sicher auch Sprecherin Christiane Marx, deren Stimme ich als sehr sehr angenehm empfunden habe und die Lily in meinen Augen schon fast mit mehr Persönlichkeit ausstattet, als der Autor ihr zugedacht hat. Aber auch alle anderen beteiligten Sprecher machen einen tollen Job und es hat wirklich Spaß gemacht, ihnen durch die Geschichte zu folgen.

Nach einer starken, packenden ersten Hälfte, steuert die Handlung zur Mitte hin auf einen originellen Höhepunkt zu, den ich zwar habe kommen sehen, der aber trotzdem nochmal Schwung in die Story bringt und in dessen Folge sich mehrfach die Kräfteverhältnisse verkehren. Die Täterin wird zur Gejagten und umgekehrt, was die Spannungsspirale - das muss ich leider sagen - allerdings nicht so weit in die Höhe treibt, wie es angesichts des ausgeklügelten Plots machbar gewesen wäre. Peter Swanson steht sich hier bis zu einem gewissen Grade selbst im Wege, denn es entwickeln sich Längen durch Ausschweifungen und unnötige Wiederholungen, so dass ich bisweilen den starken Drang verspürte, viele penibelst beschriebene Nichtigkeiten, wie etwa die Zubereitung von Milchcafé, mit einem dicken Rotstift aus dem Text zu streichen, ebenso wie etliche der immer wieder aus anderer Perspektive erzählten Ereignisse.

Das alleine wäre gar nicht einmal so schlimm gewesen. Wirklich schade fand ich hingegen eine gewisse Stagnation in puncto Raffinesse. Mit der Zeit erschienen mir die Protagonisten zunehmend eindimensional und ich konnte ihr Verhalten immer weniger verstehen. Der Autor legt sein Augenmerk auf die schachspielartigen Züge der Figuren, weniger auf ihre Motivationen, was bedauerlicherweise zur Folge hat, dass die Charaktere gewissen Klischees entsprechen (die Femme fatale, der verbissene Detective, der manipulierbare Einfaltspinsel). Man sollte also bloß nicht anfangen kritisch zu hinterfragen, warum fast alle literarischen Gestalten hier Mord offenbar für die einzige Lösung ihrer Probleme halten - denn dann schmilzt die Faszination zwangsläufig etwas dahin. Kann man sich damit arrangieren, dass logische Verhaltensmuster nicht Sinn und Zweck des Buches sind, bekommt man hier jedoch klassisch gute Krimikost serviert.

Fazit: „Die Gerechte“ von Peter Swanson ist zwar ein sehr ruhiges, aber auch spannendes, teilweise überraschendes und akustisch durchweg überzeugendes Hörbuch. Stellenweise zu detailreich und vor allem in der zweiten Hälfte zu stereotyp durchgestylt, aber mit dem erstaunlichen Effekt, mit einer Mörderin mitfiebern zu können. Freunden leiser Spannung kann ich das (Hör-)Buch trotz kleiner Schwächen empfehlen, denn gelangweilt habe ich mich hier wirklich nicht.

Die Gerechte

Von: SophieNdm Datum : 10.05.2017

sophies-leseecke.blogspot.de/

Inhalt:
Eine Flughafenbar in London.
Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt.

Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau.

Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Meine Meinung:
Die Geschichte startet rasant und die Spannung wird auch im Verlauf meist gehalten.

Es gibt ab und zu etwas langatmigere Stellen, die der Story aber nicht schaden.

Die Idee des Autors fand ich einfach so genial, da möchte ich gar nicht zu viel verraten, da ich finde das der Überraschungseffekt einiges ausmacht.

Die Wendungen und auch die Beziehungen der Personen untereinander fand ich toll durchdacht und durchweg logisch.

Auch die Rückblicke und wechsel der Zeiten fand ich spannend und abwechslungsreich.
Hier wurde der Lesefluss überhaupt nicht gestört.

Peter Swansons Schreibstil hat mir ebensfalls gut gefallen, das Buch ließ sich recht schnell und angenehm lesen.

Das Ende hatte ich so nicht erwartet, der erste Plot mit Ted hat mich total überrascht aber was danach mit Miranda passiert ist fand ich etwas vorhersehbar aber dafür doch sehr passend.
Daher war das Finale wieder ziemlich unerwartet.

Fazit:
Seit langem mal wieder ein richtig guter Thriller mit einer ganz neuen Idee.
Abwechslungsreiches, spannendes und besonderes Buch!
Absolute Empfehlung!

Die Gerechte

Von: SophieNdm Datum : 10.05.2017

sophies-leseecke.blogspot.de/

Inhalt:
Eine Flughafenbar in London.
Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt.

Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau.

Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Meine Meinung:
Die Geschichte startet rasant und die Spannung wird auch im Verlauf meist gehalten.

Es gibt ab und zu etwas langatmigere Stellen, die der Story aber nicht schaden.

Die Idee des Autors fand ich einfach so genial, da möchte ich gar nicht zu viel verraten, da ich finde das der Überraschungseffekt einiges ausmacht.

Die Wendungen und auch die Beziehungen der Personen untereinander fand ich toll durchdacht und durchweg logisch.

Auch die Rückblicke und wechsel der Zeiten fand ich spannend und abwechslungsreich.
Hier wurde der Lesefluss überhaupt nicht gestört.

Peter Swansons Schreibstil hat mir ebensfalls gut gefallen, das Buch ließ sich recht schnell und angenehm lesen.

Das Ende hatte ich so nicht erwartet, der erste Plot mit Ted hat mich total überrascht aber was danach mit Miranda passiert ist fand ich etwas vorhersehbar aber dafür doch sehr passend.
Daher war das Finale wieder ziemlich unerwartet.

Fazit:
Seit langem mal wieder ein richtig guter Thriller mit einer ganz neuen Idee.
Abwechslungsreiches, spannendes und besonderes Buch!
Absolute Empfehlung!

Könntest du töten?

Von: Denise Datum : 07.05.2017

www.tapsisbuchblog.blogspot.de

Ted Severson sitzt sauer in einer Flughafenlounge. Doch nicht die Verspätung seines Fluges regt ihn auf, sondern dass seine Frau ihn mit ihrem Bauleiter betrügt. Da ist es schon eine glückliche Fügung, dass er eine geheimnisvolle Rothaarige kennenlernt. Nach ein paar Drinks gesteht er ihr, dass er davon träumt, seine untreue Frau umzubringen. Die Reaktion der Fremden: Zustimmung und das Angebot zur Hilfe. Kann das gut gehen?

"Die Gerechte" war mein erster Thriller von Peter Swanson und hatte mich bis zur Hälfte echt begeistert. Doch mit dem Fortgang der Geschichte verlor ich das Interesse, denn die Wendungen waren nur noch eine Wiederholung der allerersten und so wurde es langweilig, eintönig, konstruiert.

Die Geschichte wird kapitelweise von einer handelnden Figur erzählt. So erfährt man von Ted, wie er herausfand, dass seine Frau ihn betrügt, plant mit der geheimnisvollen Lilly den Mord an Teds Frau und lernt im weiteren Verlauf diese und den ermittelnden Cop kennen. Diese Art des Erzählens finde ich wunderbar und hat mich sehr neugierig gemacht. Dennoch konnte Peter Swanson die Spannung nicht aufrecht erhalten.

Das lag vor allem daran, dass der Autor auf die immer wieder gleiche Wendung zurückgriff. Während ich beim ersten Mal noch "WTF?" dachte, war sie beim zweiten Mal schon unspannender und nach dem dritten Mal gähnte ich nur noch. Es wurde vorherseh- und austauschbar. Die Figuren gewannen nicht mehr an Tiefe oder Charakterschwächen, sondern blieben auch mit den Veränderungen bei ihren zu Beginn eingeführten Verhaltens- und Denkweisen. So wirkte der Thriller ab der Hälfte nur noch wie ein Comic, bei dem die Figuren wie Abziehbilder in immer wieder andere Settings eingesetzt wurden.

Daher legte ich den Thriller, der eine wirklich großartige Idee zur Grundlage hat, gut 100 Seiten vor Schluss entnervt und auch wehmütig beiseite.

Der Stil von Peter Swanson ist gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist direkt, bildhaft, aber nicht blutig. Er konzentriert sich auf die psychologischen Abgründe seiner Figuren. Das fand ich toll.

Fazit: gerecht bis zur Hälfte, dann nur noch gähnende Leere. Schade!

Ein packender Thriller mit zig Wendungen

Von: lifetime-hours Datum : 22.04.2017

lifetime-hours.blogspot.de/

Meine Erwartungen:
Eine Frau mit einem gestörten Gerechtigkeitssinn. Ganz viel Spannung, Wendungen und im besten Falle auch noch verschiedene Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere.

Meine ausprobierten Rezepte:
Dieser Thriller, für mich zum Teil fast schon ein Psychothriller, war mal wirklich von einer ganz besonderen Klasse. Von Anfang an haben wir die unterschiedlichen Sichtweisen. Immer von "Der Gerechten" Lily und ebenfalls von einigen anderen Charakteren, die eine große und im Verlauf immer größere Rolle spielen.

Der Schreibstil von Swanson war wirklich angenehm. Manchmal ein wenig zu viele Landschaftsdetails für meinen Geschmack, aber alles in allem präzise und sehr informativ.
Er hat in diesem Buch die Kunst beherrscht mehrere Spannungsbögen und Wendungen reinzubringen, die man nicht erwartet hätte. Bei manchen Handlungssträngen saß ich wirklich da und habe gedacht: Wirklich jetzt?

Lily, die Protagonistin, die "Gerechte", ist eine taffe Frau, die schon viel durchgemacht hat in ihrem Leben. Durch Rückblicke wird gezeigt, wie sie ihr früheres Leben gemeistert hat und wie oft und an wem sie Gerechtigkeit hat walten lassen.

Von Ted, dem betrogene Ehemann, erfahren wir auch einiges und lernen somit auch seine betrügerische Ehefrau Miranda kennen. Man taucht in die zerrüttete Welt sehr reicher Menschen ein, die mit ihrem Leben trotz des Geldes nicht glücklich sind.

Leider war das Ende zwar ebenfalls mit einer Wendung verbunden, jedoch waren die letzten Seiten nicht allzu spannend und das recht offene Ende war einerseits gut, aber für mich nicht befriedigend genug.

Mein Fazit:
Eine ziemlich krasse Geschichte, die im Reallife von Anfang an vielleicht nicht so einfach gewesen wäre und nicht so glimpflich ausgegangen wäre. Aber die ganzen Verstrickungen, die unterschiedlichen Charaktere, der Schreibstil und einfach das Komplettpaket war einfach super und hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen und mitzufiebern. Das Buch hatte ich innerhalb einer Woche durch, was für mich recht schnell ist. Also eine wirkliche Empfehlung, wer Lust auf einen (Psycho)Thriller hat.
Einen kleinen Abzug gibt es wegen des Finales, das ich mir etwas anderes gewünscht hätte.

Genialer Roman der wirklich Spaß macht

Von: Brigitta Datum : 08.04.2017

wunderbaregeschichten.blogspot.de/

Klappentext:
Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an - beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?
( Quelle: blanvalet Verlag )

Zusammenfassung:
Ted meint eigentlich glücklich verheiratet zu sein, bis er zufällig seine Frau mit einem anderen Mann beobachtet.
Nach und nach wächst die Wut auf seine Frau Miranda und eines Abends, als er etwas zuviel Alkohol intus hat, vertraut er sich einer vollkommen Fremden an.
Lily, die fremde Frau, hört ihm zu und versteht ihn, vollkommen überraschend bietet sie Ted an, Miranda zu ermorden.
Ted, mit zuviel Alkohol im Blut nimmt die Idee auf, hat er doch in seinem Zorn schon selbst über Mirandas Tod nachgedacht und so planen er und Lily den perfekten Mord....

Fazit:
Mehr wollte ich oben, in der Zusammenfassung, gar nicht schreiben, denn jedes Wort mehr hätte kräftig gespoilert.
Deswegen ist es nun auch schwierig ein Fazit zu schreiben, ohne zuviel zu verraten.
Aber gut, ich werde mein Bestes versuchen und wirklich nicht zuviel durchschimmern lassen.
Die meisten "Vielleser" werden beim Lesen des Klappentextes sofort an Patricia Highsmith und "Der Fremde im Zug" gedacht haben, und auf den ersten Seiten mutet dieser Roman auch wirklich ähnlich an ....aber dann ....... hält man ein komplett anderes Buch in der Hand und "Der Fremde im Zug" ist vergessen.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und einige Handlungen erlebt man dann auch mehrmals aus diesen unterschiedlichen Perspektiven. Dabei erhält man zwar nicht unbedingt neue Detailinformationen aber man sieht den gleichen Akt und lernt dabei die verschiedenen Motivationen kennen und ( total genial ) sieht, wie ein und das selbe Geschehen total unterschiedliche Spuren bei den Menschen hinterlässt.
Natürlich war die Prägung zu Anfang bei mir, dass Lily echt Böse ist und Ted auch nicht unbedingt mein bester Freund werden könnte.
Nachdem aber im Laufe des Buches die eine oder andere Person noch unsympathischer und abgründiger wurde und ich mich irgendwann auch gar nicht mehr entscheiden konnte was ich nun abstoßender oder verwerflicher finden könnte, merkte ich doch, dass ich nach und nach immer mehr auf Lilys Seite geriet.
Man lernt Lily und das was sie antreibt wirklich gut kennen und bei mir trat dann auch ein gewisses Verständnis für sie auf. Tja, nun ist mir klarer, warum die Motivation eines Täters in Gerichtsurteilen doch oft eine große Rolle spielt. ;)
Hier verschwammen für mich öfter die Grenzen zwischen dem klassischen "Gut" und "Böse" und manchmal musste mich meine moralische Seite empört fragen, was ich da eigentlich tue :) und ob ich vielleicht gar bereit bin, die Seiten zu wechseln.
Mittendrinne hatte ich ein wenig das Gefühl, als ob das Buch oder der Autor ganz geschickt mit mir spielen und dieses Spiel mit meinen moralischen Vorstellungen hat mich richtig gut unterhalten.
Ich fand den Roman wirklich ziemlich klasse und hoffe, dass das nächste Buch von Peter Swanson genauso toll wird.

Ich hab Gänsehaut bekommen!

Von: Melie Datum : 01.04.2017

melanies-buecherwelt.blogspot.co.at/

Das Cover ist meiner Meinung nach sehr ausdrucksstark. Ich denke mal, dass auf dem Cover die bildhübschen roten Haare von unserer „Fremden“ zu sehen sind. Es sieht alles sehr abstrakt aus.

Die Geschichte ist sehr aufregend und spannend. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und wollte es auch nicht. Ich wollte unbedingt in Erfahrung bringen, wer diese unbekannte Fremde ist und was es mit ihren Worten auf sich hat.

Das Buch ist in mehreren Perspektiven geschrieben. Eigentlich erzählt jeder Haupt Charakter einmal eine Passage. Dies stört überhaupt nicht und ich muss sagen, dass ich eigentlich kein Fan von Perspektivwechseln bin, aber dieses Mal ist es sogar erfrischend gewesen.

Die Geschichte hat mir durchgehend eine Gänsehaut bereitet. Manchmal ist dieses Buch so moralisch verwerflich gewesen bzw. brutal, dass ich eine kleine Lesepause einlegen musste. Ich bin eigentlich kein Mensch, der sich so sehr in ein Buch hineinsteigert, aber bei diesem Buch war es so.

Ich weiß nicht was ich zu diesem besonderen Buch sagen soll. Ich finde einfach keine gerechten Wörter für diese Geschichte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Buch jeden in seinen Bann ziehen kann, der sich auf die Geschichte einlässt. Es ist jetzt auch nicht so brutal wie andere Bücher aus dem Genre, aber es bringt einem zum Nachdenken. Ich habe über diese Geschichte noch stundenlang nach Ende nachgedacht und ich habe immer wieder Gänsehaut bekommen, weil ich mir vorgestellt habe, dass dies alles in Wirklichkeit auch passieren könnte.

Das Ende ist ein bisschen offen und wirft zumindest bei mir einige Fragen auf, die leider nicht beantwortet werden. Aber man kann sich selber denken, wie die Geschichte weiter gehen würde. Ich gebe diesem fantastischen und atemberaubenden Buch volle 5 Sterne. Ich empfehle es jedem, der keine allzu schwache Nerven hat.

Spannung pur!

Von: buch-leben Datum : 01.04.2017

buch-leben.blogspot.de

Die Ausgangssituation fand ich schon mal super, weil sie so ungewöhnlich war. Und genauso geht das Buch auch weiter. An sich ist es ja nicht sooo besonders, dass ein Ehemann betrogen wird. Aber wie dann alles verläuft, ist wirklich unfassbar genial - solange es eine fiktive Thriller-Handlung bleibt.

Sehr gut gefallen hat mir, dass alles in der Ich-Form geschrieben ist, die einzelnen Kapitel dann immer abwechselnd von anderen Personen. So bekommt der Leser hautnah verschiedene Sichtweisen mit und es gibt immer kleine Cliffhanger. Ich musste das Buch einfach an einem Tag verschlingen, weil ich es nicht weglegen konnte. Aber nicht nur deshalb: Es gibt so viele unvorhersehbare Wendungen, dass ich mir mehrmals gedacht habe: "Das kann jetzt nicht sein!." In sich ist dann aber alles so schlüssig und logisch, dass es ein großes Ganzes ergibt.

Die Sprache an sich ist sehr nüchtern, Emotionen gibt es kaum. Dadurch werden die Ereignisse, die sich teilweise überschlagen, teilweise schon surreal. Es geht schließlich darum, dass ein Mord geplant wird, weil der Ehemann betrogen wurde. Eifersucht sucht man trotzdem vergeblich. Aber es ist nicht schlecht, denn die Verhaltensweisen, so nüchtern sie auch sind, passen nicht nur zum Handlungsverlauf, sondern auch zu den Personen.

Ted, der gehörnte Ehemann, tritt als Hauptperson schnell in den Hintergrund. Für mich war er beim Lesen eher Beiwerk. Da bietet Lily, die schöne Unbekannte vom Flughafen, einfach viel mehr Potential. Sie scheint absolut kein Gewissen zu haben und es ist erschreckend, aber genau das macht sie sympathisch. Sie ist absolut rational, nicht bösartig, aber trotzdem trifft sie Entscheidungen über Leben und Tod.

Wunderbar ist dann auch das Ende. Für den Leser bleiben keine Fragen offen, hier gibt es einen runden Abschluss. Aber trotzdem gibt es zum Schluss noch einen tollen Twist, der mich richtig begeistert hat.

Ihr habt gemerkt, das Buch konnte mich komplett überzeugen. Deswegen: Lange Rede, kurzer Sinn: 5 Sterne!

Gelungener Thriller mit kleinen Schwächen

Von: booknator Datum : 24.03.2017

https://www.instagram.com/booknator/

Meinung: Idee: Die Grundidee klingt eigentlich sehr vielversprechend. Eine Frau bietet einem fremdem Mann an, dass sie ihm bei Mord seiner Ehefrau behilflich sein wird. Das lässt natürlich viele Fragen entstehen und viel Platz für die unterschiedlichsten Handlungsstränge. Und das bietet dieses Buch auch, einen Mix aus Action, Spannung und Wendungen!

Setting: Für mich ist es bei Thrillern relativ egal, wo die Geschichte spielt. Besonders positiv ist mir allerdings aufgefallen, dass in diesem Thriller sehr viele unterschiedliche Schauplätze dargeboten werden, was mir besonders gut gefallen hat, da so viel Abwechslung ins´Geschehen gebracht wurde.

Handlung: Die Handlung ist da schon er springende Punkt, bei dem ich etwas zwiegespalten bin. Einerseits hat mir sehr gut gefallen, dass die Geschichte aus so vielen unterschiedliche Perspektiven erzählt wurde. Das brachte in Sachen Denkprozesse und Handlungsweisen viel Abwechslung.
Jedoch wurde stellenweise bereits Erzähltes erneut aus der Sicht einer anderen Person erzählt, ohne das wirklich viel relevante Informationen hinzugekommen sind. Dadurch entstanden unnötige, langweilige Längen.
Ebenfalls wurden Längen geschaffen, indem ein sehr großes Spektrum an Hintergrundwissen aus der Vergangenheit der Charaktere geliefert wurde, was meiner Meinung nach etwas kompakter übermittelt hätte werden können, da diese durchaus relevant für die Geschichte waren, jedoch eben nicht alle.
Sehr zugesagt hat mir aber, dass die Geschichte so viele Wendungen bietet. Ehrlich gesagt, gab es einen Twist, den ich so nicht erwartet hatte und den ich unglaublich genial fand und der viele Fragen beantwortet hat, jedoch habe mir auch die anderen Wendungen gefallen, da sie der Geschichte eine neue Richtung gegeben habe.
Das, was dieses Buch allerdings ausmacht, ist, dass man relativ schnell anfängt mit der Mörderin zu fiebern. Das wurde mir zwar erst zu Ende richtig bewusst, aber ich fand die Kapitel um sie besonders spannend und unglaublich unterhaltet. Ich hab mir regelrecht in ihrer Geschichte verloren und mit Spannung verfolgt, was als nächstes geschieht und sogar für ihre Gunsten gehofft, was an sich total idiotisch ist, weil sie eine Mörderin ist. Genau diesen Punkt finde ich richtig genial umgesetzt und macht das Buch meiner Meinung nach aus!

Charaktere: Wie bereits erwähnt, ist gerade die Mörderin die tragende Figur. Man beginnt sie ehrlich gesagt zu mögen und mit ihr zu fiebern. Auch die anderen Charaktere nehmen für mich eine sehr interessante, jedoch etwas klischeehafte Gestalt an, was dem Buch aber keinen Abbruch tut und die außergewöhnliche Persönlichkeit der Protagonistin noch weiter herausstellt.

Schreibstil: Der Schreibstil ist in meinen Augen nichts besonderes. Man kommt gut durch's Buch und bleibt nicht an komischen Satzstrukturen oder Vokabular stecken und kann sich demnach komplett auf die eigentliche Geschichte einlassen.

Fazit: Alles in allem ein Thriller, der anders ist, als die, die ich bisher gelesen habe. Die Protagonistin ist ein sehr interessanter und außergewöhnlicher Charakter. Besonders toll fand ich, dass man hier beginnt, mit dem Bösen zu fiebern. Ebenfalls mochte ich die Wendungen, die in meinen Augen aber auch noch etwas krasser hätten sein können. Auch einige unnötige Längen lassen den Lesefluss etwas in Stocken geraten. Jedoch ist die Handlung unglaublich interessant und einvernehmend gestaltet, sodass man sich regelrecht in einzelnen Szenen verliert.
Meiner Meinung nach muss man das Buch nicht unbedingt gelesen haben, jedoch macht man mit einem Kauf auch keinen Fehler! Es gibt 3,5/5 Sterne mit starker Tendenz steigend!

Der perfekte Mord?

Von: Patno Datum : 21.03.2017

www.nichtohnebuch.blogspot.de

Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient.

Inspiriert von einer Werbeanzeige des Blanvalet Verlages fand "Die Gerechte" von Peter Swanson den Weg zu mir.

Zwei Menschen begegnen sich in der Bar des Londoner Flughafens.
Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Bosten, als sich eine attraktive, geheimnisvolle Frau namens Lily neben ihn setzt. Sie kommen ins Gespräch, in dessen Verlauf Ted der Fremden erzählt, dass ihn seine Frau betrogen hat. Lily bietet ihm daraufhin unverblümt ihre Unterstützung bei der Ermordung seiner Ehefrau an. Was steckt hinter diesem ungewöhnlichen Angebot? Ein Scherz, ein Trick oder gar Rachegelüste?
Eine ziemlich skurrile Geschichte nimmt ihren Lauf.
Was zunächst mit einer lockeren Plauderei beginnt, wird später zu einem unaufhaltsamen Desaster.

Peter Swanson hat einen klaren, beinahe schon sachlich-emotionslosen Schreibstil, der perfekt zu seiner Story passt.
Man weiß bei dem Buch zu keinem Zeitpunkt, was einen auf den nächsten Seiten erwarten wird. So war ich oft baff von den plötzlichen Wendungen. Diese Aha-Effekte erzeugen eine ungeheure Spannung, was zur Folge hatte, dass ich das Buch in Rekordzeit durchgelesen habe.
In den einzelnen Kapiteln erzählen die Protagonisten abwechselnd in der Ich- Perspektive ihre Geschichte. Die Charaktere sind auf eine bemerkenswerte Weise dargestellt. Da empfindet man als Leser nicht wirklich Sympathien, eher ist man von der Nüchternheit und Kälte ihres Handeln beeindruckt.
Das Besondere an diesem Thriller liegt in der Banalität der Inszenierung. Da wird über Mord geplaudert, als wäre es ein Einkaufsbummel. Gerade hier liegt das Gruselige und Erschreckende dieser Geschichte. Ich muss gestehen, dass ich Vergleichbares noch nicht gelesen habe.

Die Idee zu diesem Thriller ist genial, die Umsetzung meisterhaft.
Eines meiner persönlichen Lese-Highlight, welches ich vor allem Thrillerfreunden unbedingt empfehlen möchte!

"Die Gerechte" oder: Wie man einen Thriller immer schreiben sollte

Von: Lenny Datum : 07.03.2017

listen-to-lenny.blogspot.de/

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür (:

Als ich das Cover für dieses Buch sah und den Klappentext las, wusste ich: Ich möchte diesen Thriller unbedingt lesen. Denn die Geschichte hörte sich sehr vielversprechend an und die moralische Zwickmühle, die da angedeutet wurde, wollte ich unbedingt erleben. Ich begann mit dem Buch und erhielt genau das, was ich erwartete: Ich konnte es nicht aus den Händen legen und fragte mich immer, ob die Gefühle und Gedanken, die ich bei mir bemerkte, auch gerechtfertigt waren und ich diese überhaupt fühlen bzw. denken durfte - ein Indiz dafür, dass das Gedankenexperiment definitiv geglückt ist.

Ted hat ein objektiv gesehen wirklich großartiges Leben: Erfolgreich im Job, Geld ohne Ende und eine betörend schöne Frau. Aber wie bereits gesagt: Es ist alles oberflächlich. Denn die Wahrheit ist: Ted's Frau betrügt ihn mit dem Bauleiter ihres Ferienhauses. Und das löst so viel Wut beim Ted aus, dass er nicht anders kann als darüber nachzudenken, seine Frau umzubringen. Auf dem Heimflug von London nach Boston trifft er dann die wunderschöne Lily, die ihm ein moralisch verzwicktes Angebot macht: Sie könnte ihm helfen, seine Frau umzubringen. Einfach so. Ohne Konsequenzen und ohne die Gefahr, dass das alles auffliegen würde. Macht Lily Scherze oder unterbreitet sie Ted ein ernsthaftes Angebot? Wo ist der Haken an dieser Frau?

Nach Lesen des Klappentextes geht man natürlich mit einer gewissen Erwartungen an die Geschichte heran, aber ich muss tatsächlich sagen, dass sich die Story bereits nach 50 Seiten in eine komplett andere Richtung gewendet hat, als ich sie mir vorgestellt habe. Dies führte dazu, dass ich irgendwann gar nicht mehr darüber nachdachte, was ich mir jetzt erhoffte, wie es weiter geht, sondern einfach nur wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Der Autor schaffte es, immer sehr gute und nicht vorhersehbare Wendungen einzubauen und die Geschichte dadurch immer spannender werden zu lassen. Schlussendlich wusste ich wirklich gar nichts mehr und hatte keinen Schimmer, wie alles enden könnte. Großartig, denn so hält man den Leser auf Trab und es macht Spaß, immer weiter zu lesen.

Dabei kann ich nicht sagen, dass mir die Charaktere sympathisch waren. Im Gegenteil. Ich mochte Ted nicht und auch Lily war mir sehr suspekt. Besonders deren Denkweise konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und hielt sie für ziemlich kindisch. Doch mit der Zeit kamen Figuren hinzu, die ich noch weniger ausstehen konnte, was dazu führte, dass ich komplett auf der Seite der beiden Protagonisten war - obwohl diese moralisch wirklich alles falsch machten. Aber andere eben auch und da entscheidet man sich für das geringere Übel. Trotzdem fragt man sich als Leser ständig: Darf ich wirklich auf einer Seite sein? Sollte ich nicht vielmehr versuchen, so objektiv wie möglich ran zu gehen? Leide gelang mir die Beantwortung dieser Fragen nicht, denn ich war gefühlsmäßig einfach bereits entschlossen, auf einer Seite zu stehen. Dies löste die verschiedensten Emotionen bei mir aus und immer wieder war ich in der Diskussion mit mir selbst, wie man das Geschehene zu bewerten hatte. Respekt für diese komplexe Figurendarstellung!

Mein Fazit:
Wie man sieht: Ich bin schlichtweg begeistert. Eine spannende Geschichte mit einer sehr interessanten und beängstigenden Thematik, komplexe Figurenkonstellationen und ein Autor, der den Leser fest im Griff hat. Lange habe ich bei einem Thriller nicht mehr so mitgefiebert und mich so oft gefragt, ob das alles mit rechten Dingen zugeht. Für mich ein absolutes Lesemuss, weshalb es auch die volle Punktzahl gibt - bravo!

Ganz klar: Lesehighlight!!!

Von: Anna Salvatore Datum : 04.03.2017

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

MEINUNG
Ich glaube, dass dies der bisher beste Psychothriller war, den ich je gelesen habe.
Ich begann zu lesen an einem Nachmittag, unter der Woche. Ich hätte an diesem Tag noch für eine Klausur lernen sollen, doch das Buch ist. So. Gut.!
Die 400 Seiten habe ich durchgezogen, fast keine Pausen gemacht, und es entstand so ein starker Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.

Wie man sich also denken kann, gefiel mir der Schreibstil sehr. In klarer, moderner Sprache begleitet man die unterschiedlichsten Charaktere.
Dazu muss man wissen:
Es gibt drei größere Teile, und in jedem erzählen zwei Personen. Die Kapitellänge ist sehr angenehm gehalten. Zudem gibt es sogar zwischen den Kapiteln immer mal wieder kleinere Cliffhanger.

Die Story ist atemberaubend. Hier hat es wirklich mit dem ein oder anderen Psycho-und Soziopathen zu tun. Doch gleichzeitig versteht man diese Personen; denn was sich eigentlich total verwerflich anhört, scheint einem auf einmal gar nicht so abwegig (z.B. Tiermord).
Es blieb für mich stets spannend und es gab so einige Plot-Twists, mit denen ich wirklich nie im Leben gerechnet hätte!

Die kreierten Charaktere gefallen mir auch sehr. Es sind alles im Leben angekommene Erwachsene (so um die dreizig), die vollkommen authentisch wirken, bei denen man auch mitbangt. Zudem gibt es so viel Raffinesse... ich bin immer noch, auch noch Tage danach, vollkommen geflasht und begeistert. Zudem soll der Autor bereits an einem weiteren Buch schreiben *.* Den Namen Peter Swanson habe ich mir gemerkt ;-)


FAZIT
Ich komme immer noch nicht darauf klar, wie gut dieses Buch einfach ist. Ich versuche es in Worte zu fassen, doch eigentlich kann ich euch nur raten es selbst zu lesen.
Überraschende Wendungen, authentische Charaktere, ein atemberauender Plot, toll zu lesender Schreibstil sowie eine unfassbare Sogwirkung. Ganz klar:
Lesehighlight!!!

- Absolut hingerissene 5 von 5 Feenfaltern! + Liebster Psychothriller -


Vielen Dank an den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

© Anna Salvatore's Bücherreich

Absolut Packend und unvorhersehbar!

Von: Sonja von Bücherwelt & Rezirampe Datum : 28.02.2017

www.facebook.com/buecherweltundrezirampe

Die Gerechte
Von
Peter Swanson
Verlag: Blanvalet
Genre: Thriller

Absolut Packend und unvorhersehbar!

Worum geht es?
Ted Severson wartet in einer Flughafenbar in London auf seinen Rückflug nach Boston. Kurze Zeit später gesellt sich eine hübsche Frau neben ihn. Sie kommen ins Gespräch und Ted vertraut der Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat.
Statt ihn mit Mitleid zu überhäufen bietet sie ihm Hilfe an - bei dem Mord an seiner Frau.
Doch was sind die Beweggründe? Ist es doch ein Scherz? Oder ein Spiel von dem Ted nichts weiß?

Fazit:
Das Cover ist absolut unscheinbar und absolut passend. Es verrät nichts und macht doch neugierig.
Das Buch selbst, heilige Maria Gottes! Es ist der Hammer. Selten einen so guten Thriller gelesen, der solche Wendungen hinlegt. Sei es was die Opfer-, als auch Täterrolle angeht.
Die Orte und Protagonisten sind herrlich beschrieben, sodass das Buch beim Lesen wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft.
Puh, Spannungsbogen super aufgebaut, perfekt gehalten und ansteigen lassen, bis zum bitteren Ende! Bitter? Naja, lest selbst!
Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen! Volle 5 Sterne!

Genial

Von: Suse Datum : 22.02.2017

https://m.facebook.com/Buchverrueckt/?ref=page_internal

Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Der Autor:
Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Er lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts, wo er an seinem nächsten Buch schreibt

Meine Meinung:
O mein Gott was für ein Buch. Als ich es begonnen habe, dachte ich es wird ein normaler Thriller so wie viele die ich schon gelesen habe, aber weit gefehlt. Dieses Buch hat mich aus den Socken gehauen. Das Cover ist so unscheinbar und genauso kommt der Thriller daher bis die Bombe platzt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr bildreich. Die Figuren sind super ausgearbeitet und bleiben dennoch geheimnisvoll. Ich habe das Buch also gelesen und dachte mir, was soll da jetzt noch großartiges kommen. Und dann sind da Wendungen drin wo ich mir denke, was denn jetzt passiert.

Es hat mich immer wieder überraschen können und das liebe ich an Büchern. Wenn ich niemals weiss wohin die Reise geht. Es ist einfach unglaublich gut und kaum in Worte zu fassen. Ich möchte zu Story eigentlich auch nichts sagen, da man sich einfach auf die Geschichte einlassen muss. Einfach mit dem lesen beginnen und überraschen lassen.

Eine klare Empfehlung für alle Thriller Fans und solche die es noch werden wollen. Ein tolles Buch für Einsteiger in dem Gengre und auch für erprobte Thriller Leser. Tolles Buch, was so spannend war das ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Autor hat hier wirklich was tolles erschaffen. Kein normaler Thriller, nichts was ich so schon mal gelesen hätte....

Kaufen und lesen. Es lohnt sich sehr.

Bis zur letzten Seite spannend

Von: Gwees Bücherwelt Datum : 18.02.2017

gweesbuecherwelt.blogspot.de

„Die Gerechte“ ist derzeit auf dem achten Platz der Spiegel Bestsellerliste unter der Kategorie „Paperback“ und lässt mit diesem Ranking bereits auf gute Unterhaltung hoffen. Das Cover ist auffallend und schlicht zugleich mit den roten Haaren als Augenmerk, die natürlich auch auf den Inhalt anspielen. Der Klappentext ist meiner Meinung nach ausnahmsweise Mal absolut perfekt. Er verrät nur die Ausgangssituation und stellt provokante Fragen, die neugierig machen.

Dieser Thriller ist von vorne bis hinten wirklich sehr clever und stimmig. Anfangs bieten die etwas langatmigeren Beschreibungen einen langsamen Einstieg, der sich aber spätestens zu Beginn des zweiten Teils des Romans verflüchtigt. Wir tauchen zusammen mit Ted in die Geschichte ein und erfahren alles über die Geschichte mit seiner Frau und gleichzeitig lernen wir auch Lily kennen, die Frau, die Ted Hilfe anbietet. Im Lauf der Geschichte gibt es viele unerwartete Wendungen, die das Blatt noch einmal völlig neu mischen. Generell wird die Thematik des Mordes hier einmal von hinten aufgerollt, denn es geht nicht darum, einen Mord aufzuklären, sondern ihn auszuüben. Und Swanson ist es sehr gut gelungen dabei die Spannung aufrecht zu erhalten, obwohl bis ins kleinste Detail geplant wird. Gerade auch, dass es im gesamten Roman nur durch Dialoge moralische Wertungen zu den Handlungen und Gedanken der Charaktere näher gebracht werden, beweist der Roman eine große Stärke. An manchen Stellen gab es ein paar unnötige Informationen, die man ruhig hätte weglassen können, da für den Plot irrelevant, aber ein bisschen Atmosphäre und Plastizität geschaffen haben. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es noch einmal bitterböse ist und meine Spekulationen zu Beginn unterstützt hat.

Die Hauptfigur der Geschichte ist eindeutig Lily, die im Roman allerdings eine untypische Rolle für eine Protagonistin übernimmt. Das macht sie aber nicht weniger sympathisch. Obwohl sie ein eher ruhiger und distanzierter Charakter ist, lernt man sie schnell zu mögen und schließt sie bis zur letzten Seite ins Herz. Neben Lily gibt es noch eine zweite Erzählperspektive, die sich im Laufe der drei Romanabschnitte abwechselt. Die anderen Charaktere waren alle wie Lily sehr authentisch und vor allem realistisch. Bis auf Kimball, der leider viel zu wenig Platz im Roman hatte, um seinen Charakter entfalten zu können, konnten mich alle Figuren überzeugen, gerade weil sie offensichtliche Macken und Schwächen hatten. Aber auch die Betrachtung der Perspektivträger hat viel beigetragen.

Der Schreibstil war im Großen und Ganzen mühelos zu lesen. Die Ich-Perspektive war hier keineswegs störend, obwohl zwischen verschiedenen Perspektivträgern hin und her gesprungen wird. Man findet sich aber immer sehr schnell wieder in die neue Perspektive ein. Auch die Rückblenden waren gut gemacht, auch wenn die Perspektivwechsel an sich manchmal ein bisschen die Spannung verdorben haben, weil in einem spannenden Moment auf die andere, eher langweilige Perspektive umgesprungen wird.

Dieser Thriller kann wirklich vom Hocker reißen, auch wenn das kleine i-Tüpfelchen gefehlt hat. Gerade die Wendungen konnten mich absolut überzeugen, da sie kaum vorherzusehen waren. Swanson spielt auf gelungene Art mit seinen Lesern. Gleichzeitig wird Sympathie für die mörderische Protagonistin aufgebaut, die bis in ihre Jugend durchleuchtet wird. Das Thema hat mich von Anfang an fasziniert, aber die Umsetzung des Stoffs war viel besser als erwartet und deckt damit einen neuen, verheißungsvollen Autor auf.

Fazit:
„Die Gerechte“ schafft es mit seiner Vielschichtigkeit und tiefgründigen Charakteren zu überzeugen und bietet mit jeder Seite mehr Spannung, die sich bis zum Ende hin aufbaut. Vor allem aber bietet Swanson hier eine wirklich clevere Umsetzung des Themas.

Gesamt: 4/5

Inhalt: 4/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Schreibstil: 4/5

Sehr gute Story!

Von: Daniel Allertseder | WeLoveBooks Datum : 16.02.2017

welobo.com/

Meine Meinung

„Die Gerechte“ von Peter Swanson war ein düsterer, facettenreicher Thriller, der mich von der ersten Seite an gepackt und mitgerissen hat. Das Cover wurde schlicht gehalten, dennoch ist es anziehend, und es strahlt einen gewissen Grusel aus. Außerdem haben die Haare natürlich etwas mit der Hauptperson zu tun, Lily.

Die Idee des Buches ist mal etwas Neues: Keine Cops, die irgendeinem 0815-Mord hinterherrennen, oder eine Special-Einheit des FBI, die einen skrupellosen Serienkiller zur Strecke bringen will. Das Buch polarisiert mit seiner ruhigen Art, den Leser zu fesseln. Die Frage, ob Ted Miranda tötet oder nicht, bleibt die ganze Zeit im Kopf, und man möchte unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, es gibt kaum verschachtelte 100-Zeilen-Sätze, und auch keine abgehackten 2-Wörter-Sätze. Die Kapitel waren etwas sehr lang, was die Lesedauer etwas einschränkte, und es waren auch sehr viele Erklärungen und wenige Dialoge enthalten. Trotz alledem war das Buch eine herausragende Leistung im Bereich der Thriller, da der Autor mit psychologischen und moralischen Tricks spielt, die in unseren Köpfen eine verwobene Atmosphäre erstellen. Die Charaktere waren sehr gut geformt: Ted war mir von Anfang an sympathisch, und auch Lily mochte ich sofort. Die Hintergrundgeschichte ihres „Hobbys“ war ein Genuss für den Leser, und auch Miranda’s Art, mit Ted umzugehen, war verwirrend und exzellent zugleich.
Einen einzigen Kritikpunkt habe ich noch, welcher dem Buch möglicherweise die fünf Sterne gegeben hätte: Es waren Szenen und Erklärungen dabei, die ich für nicht wichtig empfand und die ich rausgestrichen hätte. Das Buch wäre etwas dünner geworden, und es hätte sich auch an manchen Stellen nicht so in die Länge gezogen.


Fazit

Alles in Allem war das Buch aber eine spannende Lektüre, die ich sehr gerne weiterempfehlen möchte! Ein ruhiger, aber packender Thriller, der durch seine psychologischen Tricks polarisiert und mit seinen guten Charakteren punktet. Toll!

Großes Highlight!

Von: Lovely Girl Datum : 14.02.2017

bessis-louisiana.blogspot.de/

Kritik:
Ich weiß gar nicht wann mich ein Thriller das letzte Mal so vom Hocker gerissen hat. Als Leser kann man das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen, denn sobald es einen einmal gepackt hat, ist man im Geschehnis und man überfliegt einfach so die Seiten. Die Handlung war von der ersten bis zur letzten Seite spannungsgeladen. Ich habe Kapitel für Kapitel verschlungen, denn diese endeten stets mit einem Cliffhänger.

Ted tat mir einfach nur Leid, denn er hat nie einem anderen Menschen etwas angetan und wird mit einer Frau wie Miranda bestraft. Er ist ein reicher IT-Spezialist, der seiner Frau jeden Wunsch von den Lippen abliest. Genau einer dieser Wünsche ist ein neues Haus weit entfernt von seinem Wohnort, Boston. Als er mit eigenen Augen sieht, wie seine Frau ihn mit dem Bauunternehmer, Brad, betrügt, empfindet er nur noch Hass. Da kommt es ihm gelegen, als eine schöne rothaarige Frau, Lily, sich an der Flughafen-Bar von London zu ihm gesellt und ein offenes Ohr für seine Sorgen hat. Doch dann stellt sie ihm die Frage aller Fragen: Würdest du deine Frau für den Betrug töten?
Nach mehreren Treffen empfindet Ted mehr für Lily als er es sich vorstellen könnte.

Lily war eine grandiose Protagonistin. Durch den Wechsel zwischen ihrer Vergangenheit und der Gegenwart lernte man sie immer besser kennen. Als Leser erfährt man natürlich auch, wie es überhaupt dazu kam, dass sie gegenüber dem Tod so abgehärtet ist. Natürlich stellt man sich auch die Frage, ob das Zusammentreffen von ihr und Ted wirklich ein Zufall war.

Miranda habe ich zutiefst gehasst, denn wie kann ein Mensch so egoistisch und von sich selbst überzeugt sein? Sie hat Teds hart erarbeitetes Geld genommen und dazu sein Herz herausgerissen, als würde ihr die Ehe nichts bedeuten. Dazu hat sie ihn zum Gespött gemacht. Weil ihr das nicht alles reicht, hat sie weitaus andere Pläne.

Der Schreibstil von Peter Swanson war einzigartig. So als würde das Szenario gerade vor meinem Auge im selben Moment abspielen. Die Charaktere, das Setting und die Handlung wurden detailliert beschrieben. Wir tauchen in unterschiedliche Menschen ein, die charakterlich nicht unterschiedlicher sein könnten.

Fazit:
Dies ist ein Buch, welches den Leser von der ersten Seite an packt und ihn erst am Ende loslässt. Die Problematik und die vielen Wendungen erschufen einen spannenden Thriller, den man nicht aus der Hand legen wollte. Wer sonst keine Thriller liest, sollte sich dieses Meisterwerk vornehmen, denn es überschlägt bekannte Bücher wie „Gone Girl“ oder „Girl on the Train“!

Psychologischer Thriller mit Spannung

Von: Michael Lehmann-Pape Datum : 13.02.2017

www.rezensions-seite.de

Alkohol ist schon Ted Serversons guter Freund. Der Reiche Risiko-Kapitalgeber sitzt eines Tages an einem Flughaften und hat einiges zu verdauen. Vor allem, dass seine Frau ihn wohl nicht ganz so aus der Tiefe des Herzens liebt, wie er das angenommen hatte.

Sondern durchaus auch mit zumindest einem Auge sein Geld im Auge hat, ihr Wohlleben voranbringt, gerade ein sündhaft teures Ferienhaus federführend erbaut und einrichtet (natürlich mit seinem Geld) und dabei den Bauleiter doch überaus anregend zu finden schient. Was sich zumindest ergibt, als Ted die beiden heimlich beobachtet. Wobei das Verhaltens seiner Frau und ihre souverän-unschuldige Haltung ihm gegenüber ihn doch hier und da ins Wanken bringt in dem, was er doch mit eigenen Augen gesehen hat.

Da trifft er auf eine Unbekannte. Die ihm gefällt. Äußerlich. Kühl, klug, souverän, das wäre einen Flirt wert, wenn da nicht das Thema auf etwas ganz Anderes käme, was ihn von da an nicht mehr loslässt.

„Ich denke, das sollten sie tun“. Ermuntert ihn die Frau, Lily, als aus ihm herausbricht, dass er seine Frau liebend gerne umbringen würde.

Kühl und klar, unaufgeregt bietet sie ihm ihre Hilfe an. Wenn er will. Was er sich überlegen soll. Während der Leser Zeit erhält und in regelmäßigen Perspektivwechseln jene Lily von Jugend an näher kennenlernen wird. Um festzustellen, dass hier nicht eine eiskalte, gestörte Killerin an der Flughafenbar und dann im Flugzeug neben Ted saß, sondern durchaus jemand, der aus einer gewissen Notwehr heraus ihre Schlüsse fürs Leben gezogen hat.

Sei es im Blick auf ihre geliebte Katze, sei es im Abwehren des schmierigen Chet, sei es an so manch anderen Momenten im Leben. Wobei Swanson sehr geschickt, bei allem Verständnis, genau den Weg einer Serienmörderin nachvollzieht, wo es mit Gewalt gegen Tieren ja bekanntlich gerne mal beginnt.

„Wenn sie ihre Frau töten, tun sie nur etwas, was ihr ohnehin widerfahren wird. Und sie würden andere Menschen vor ihr retten…Sie macht die Welt schlechter. Alle Menschen sterben, aber nicht alle müssen mit ansehen, wie jemand, den sie lieben., mit einer anderen Person zusammen ist. Sie hat den ersten Stein geworfen“.

Wie Lily zu diesen Überzeugungen kam, wie Ted sich immer mehr hineinarbeitet von der Idee zum konkreten Plan des Mordes, wie zwischen Lily und Ted etwas Neues entsteht, der Thriller funktioniert auf all diesen ebenen hervorragend. Spannung, das Eintauchen in eine so schlüssig und klar wirkende Gedankenwelt, die doch zutiefst erschreckt, die Frage, was Teds Frau überhaupt zu ihren Handlungen getrieben hat, die zunehmende Distanz, die Swanson treffend schildert und die in Ted mehr und Mehr Platz einnimmt, der Thriller ist von der ersten bis zur letzten Seite gut zu lesen, bietet überraschende Wendungen in sehr dichter Atmosphäre und gerade die Person der Lily wird dem Leser durch Swanson überaus anregend und in der Tiefe vor Augen geführt.

So entsteht eine emotionale Nähe in einem hin- und hergerissen sein zwischen Verständnis und Abscheu vor der kühlen „Mörderin“.

Ausgeklügelte Story mit Wendungen und Überraschungen

Von: Ashleys Thrillerkabinett Datum : 13.02.2017

ashleysthrillerkabinett.wordpress.com

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13. Februar 2017 ashleysthrillerkabinettEdit "„Die Gerechte“ von Peter Swanson"

Titel: „Die Gerechte“ _20170213_094101.JPG

Autor: Peter Swanson

Genre: Thriller

Seiten: 414 Seiten

Erscheinungsdatum: 16. Januar 2017

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

Preis: 12,99 €

Kauf mich!
Klappentext:

Als Ted Severson in einer Flughafenbar die attraktive Lily Kintner kennenlernt, ahnt er nicht, dass diese Begegnung sein Leben auf grundlegende Weise verändern wird. Ted hat gerade herausgefunden, dass seine Ehefrau Miranda ihn betrügt. Und als er sich nach einigen Martinis der Fremden anvertraut und die Bemerkung fallen lässt, dass er seine Frau am liebsten umbringen würde, macht Lily ihm ein schockierendes Angebot: Sie will ihm helfen, den perfekten Mord zu planen – denn manche Menschen haben es ihrer Ansicht nach einfach verdient zu sterben. Ted weiß nicht, ob Lilys Vorschlag tatsächlich ernst gemeint ist, doch die rothaarige Schönheit und ihre gelassene Ausstrahlung faszinieren ihn. Und so lässt er sich ein auf ein düsteres Spiel, das bald schon völlig ausser Kontrolle gerät…
Protagonisten:

Ted Severson ist der arme betrogene schwerreiche Ehemann. Er vertraut Frauen teilweise blind, was ihm nicht immer zu gute kommt.

Lily Kintner ist als Kind eines Schriftstellers und einer Künstlerin aufgewachsen. Da ihre Eltern mehr mit sich beschäftigt waren als mit ihrer Tochter, war sie schon früh auf sich allein gestellt. Ihre Eltern bemerkten zwar, dass ihre Tochter anders ist als andere Kinder… aber einen Grund zur Besorgnis sahen sie nicht.

Miranda Severson war schon immer auf der Suche nach einem reichen Ehemann, dessen Geld sie mit Hülle und Fülle ausgeben kann. Mit Ted hat sie diesen gefunden, doch irgendwann reicht ihr das nicht mehr. Sie fängt eine Affäre mit ihrem Bauleiter an…
Meine Meinung:

Der Schreibstil von Swanson gefiel mir an sich recht gut, bis auf die anfangs extrem umfangreichen Beschreibungen von restlos allem. Beschreibungen sollen und müssen auch sein… aber das war mir persönlich einfach etwas too much :-/

Was mir auch anfänglich etwas zu schaffen gemacht hat, war die durchgehende Ich-Perspektive des gesamten Buches. Jeder Charakter wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben, was ich als etwas verwirrend empfand. Es war zwar über jedem Kapitel der jeweilige Charakter betitelt, um dessen Sicht es dort ging… trotzdem fand ich, dass es dem Leser damit schwer gemacht wurde. Man ist es halt einfach nicht gewohnt!

Ted war mir von Anfang an sehr sympathisch. Seine gutgläubige, teils blauäugige, Art war nicht so übertrieben dargestellt, dass es den Anschein machte, man hätte es mit einem vollkommenen Idioten zu tun. Es hielt sich eher in dem Rahmen eines Mannes, der schnell Vertrauen fasst und immer erstmal das Gute im Menschen sieht.

Die krasse Reaktion von Ted auf den Betrug seiner Frau, kam mir erstmal etwas surreal vor… dies wurde aber im Nachhinein gut und nachvollziehbar erläutert. Dadurch bekam das Ganze wieder mehr Authentizität!

Gegen Miranda hingegen entwickelte ich sofort eine Antisympathie. Diese wurde dann im Laufe des Buches immer weiter verstärkt. Im Grunde sprach ihr ganzes Verhalten für eine Soziopathin, die einfach zu keinerlei Gefühlen im Stande war und ihre ganze Umgebung täuschen musste.

Auch Lily hatte soziopathische Züge, die ich aber eher als „Anpassungsstörung“ gewertet habe. Lily brachte mich immer wieder in einen Zwiespalt, da ihr eigentlich meine Sympathie zu Teil wurde, mich ihre Taten, und ihre eiskalte Berechnung dahinter, doch mehrfach erschaudern ließen. Andererseits entwickelte ich Mitgefühl und fragte mich, ob sie durch ihre unkonventionelle „Erziehung“ so geworden war oder schon so geboren wurde.

Der Ermittler Kimball ließ mich eigentlich nur schmunzeln und war mir etwas suspekt in seinen Verhaltens- und Denkweisen. Das Gesamtpaket seines Charakters wirkte dadurch leider nicht sehr authentisch. Aber seine Limericks bespaßten mich wenigstens etwas ��

Die Story war zwar teilweise immer etwas vorhersehbar, nahm dann aber wieder und wieder Wendungen, die man so nicht erwartet hätte! So ging es ungelogen das gesamte Buch über �� Spannung war dadurch einfach garantiert! Eine wirklich ausgeklügelte Story! Und einmal gab es sogar einen richtig guten Wow-Effekt!

Das Buch war in 3 Teile gegliedert. Die Teile beschäftigten sich im Wechsel mit 2 Personensichten auf die Geschichte.

Teil 1: Ted und Lily

Teil 2: Lily und Miranda

Teil 3: Kimball und Lily

Diese Aufteilung sagte mir sehr zu und machte das Ganze richtig interessant. So ist mir das auch noch in keinem anderen Buch bis jetzt untergekommen. Daumen hoch!

Das Ende war für mich extrem unerwartet O.o Und der Plot zum Schluss warf nochmal alles über den Haufen und zog mir den sprichwörtlichen Boden unter den Füßen weg! Absolut grandios!

Von mir gibt es 4/5 Sterne!

Mord aus Gerechtigkeit?

Von: Sandra Matteotti Datum : 12.02.2017

denkzeiten.com

Ted Severson, ein reicher Unternehmer, denkt, glücklich verheiratet zu sein mit der wunderschönen Miranda, bis er diese eines Tages bei einem Seitensprung beobachtet. Die Wut wächst in ihm. Als er eines Tages an einer Flughafenbar sitzt und eine attraktive Frau sich neben ihn setzt, erzählt er ihr – ein paar Martinis haben seine Zunge locker gemacht – von seinem Leben. Lily, so heisst die attraktive Bekanntschaft, versteht ihn gut und macht ihm ein Angebot: Sie will ihm helfen, seine Frau umzubringen.

In der Folge planen die beiden minutiös den perfekten Mord, kommen sich dabei auch näher. Doch dann nimmt die Geschichte eine unerwartete Wende.

Die Gerechte ist die Geschichte des perfekten Verbrechens. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, die sich kapitelweise abwechseln. Dabei gibt es immer Rückblenden vor allem in die Vergangenheit von Lily, die aufzeigen, wie Lily zu dem Menschen mit den moralischen Beweggründen wurde, der sie heute ist. Dem Autor ist dabei eine psychologische Analyse gelungen, die ohne jegliche Beschreibungen, sondern nur durch erzählte Handlungen und Erlebnisse auskommt.

Höhepunkt des Buches ist sicher der Moment, als Peter Swanson einen sehr unerwarteten – im Nachhinein aber nachvollziehbaren – Wendepunkt einbaut. Der Autor hat sein Handwerk verstanden, das Buch ist gut geschrieben, spannend aufgebaut und mit den nötigen Überraschungen versehen, um den Leser bei der Stange zu halten. Die Form der abwechselnden Perspektiven und vielen Rückblenden nimmt der eigentlichen Geschichte aber viel an Tempo und ist wohl Geschmacksache: Man mag es oder nicht.

Fazit:
Eine packende Idee stimmig umgesetzt, gut geschrieben und mit den nötigen Überraschungsmomenten und Wendepunkten. Der Stil der wechselnden Perspektiven und Rückblenden ist aber Geschmacksache.

Thriller mit einigen Ecken und Kanten

Von: Buchmagie Datum : 11.02.2017

buchmagie.myblog.de/buchmagie/page/2014436/Impressum

„Die Gerechte“

Autor: Peter Swanson

Genre: Thriller

Verlag: blanvalet

Buchinfo:

Lily ist eigentlich eine bodenständige Frau, auf dem Flughafen trifft sie auf Ted Serverson. Bei der gemeinsamen Wartezeit auf das Flugzeug gesteht er ihr, dass seine Frau ihn betrogen habe und er über einen Mord nachdenkt. Doch mit Lilys Reaktion hat er dabei nicht gerechnet, sie bietet ihm sogar Hilfe dabei an. Nun stellt sich natürlich die Frage ob das ein Trick oder ein finsteres Rachespiel ist?

Meinung:

Der Autor stellt den Leser hier vor die Frage, wer nun eigentlich Opfer und er Täter ist, denn nichts ist auf den ersten Blick so, wie es zu sein scheint.

Erzählt wird aus mehreren Sichtweisen, Lily, Ted, Miranda und Kommissar Kimball, wobei Lily aus Hauptprotagonistin den wesentlichen Teil einnimmt. Lily wird zuerst als schüchterne, besonnene Frau dargestellt und entpuppt sich zum Schluss als Psychopathin. Ihre Rolle kam mir manchmal etwas unglaubwürdig und irgendwie an den Haaren herbei gezogen vor. Einiges wirkte sehr unrealistisch. Die anderen Nebenrollen waren eher oberflächlich dargestellt, so dass es schwer viel sich in sie hineinzuversetzen. Die Rolle des Kommissars hat mir dabei überhaupt nicht gefallen, denn er wurde als sehr naiv dargestellt.

Die Handlung bietet ein gutes Konstrukt aus Intrigen, ist allerdings ziemlich vorhersehbar und vermochte mich nicht zu fesseln. Es fehlte insgesamt das gewisse Etwas, Etwas das mich von Anfang an mit nimmt und In den Bann zieht. Ich konnte das Buch getrost einige Tagen liegen lassen, ohne dass ich unbedingt wissen musste , wie es weiter geht.

Fazit:

Der Autor liefert dem Leser einen vorhersehbaren Thriller, der mich leider nicht so wie erhofft packen konnte. Die Charaktere waren dabei doch sehr oberflächlich und zum Teil unglaubwürdig.

Unglaublich gut

Von: Justine Wynne Gacy Datum : 10.02.2017

justinewynnegacy.blogspot.de/

Dieses Buch sollte man nur am Wochenende lesen - denn man kann es unmöglich wieder aus der Hand legen!

Die Gerechte

Von: Niklas' Leseblog Datum : 03.02.2017

niklas-leseblog.jimdo.com

Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?



Die Überraschung des Monats: Mit “Die Gerechte” gelang Peter Swanson eine echte Überraschung. Dieser Roman, den man gut ins Thriller-Genre einordnen kann, konnte mich fast komplett überzeugen. Swanson erzeugt eine ganz spezielle Stimmung in diesem packenden Buch, die den Leser von vorneherein mitnimmt. Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten sowie zwischen den Zeitebenen erzeugen einen Spannungsverlauf. Dabei wechseln die Kapitel immer zwischen zwei Protagonisten, zu denen ich jetzt auf Spolier-Gründen nicht mehr sagen kann ;-) Das Buch ist auch in mehrere Teile eingeteilt, in denen auch immer verschiedenen Charaktere im Wechsel erzählen.
Serh überraschend fande ich mehrere Plottwists, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Nicht schlecht!

Nur ein paar langatmige Stellen zwischendurch verhinderten die volle Punktzahl meinerseits.

Alles in allem aber ein Thriller, den man sich durchaus anschauen sollte und den ich empfehlen kann!



Fazit: Spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen und einem wirklich tollen Erzählstil! Buchempfehlung!

Ein Top Buch!

Von: Nici Datum : 03.02.2017

nici.onw.at

Inhalt:

Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient.

Ted Severson sitzt an einem Abend bei der Londoner Flughafenbar und wartet auf seinen Rückflug, als sich eine attraktive Frau zu ihm gesellt. Sie unterhalten sich über private Dinge und Ted offenbart,dass seine Ehefrau ihn betrogen hat. Doch irgendetwas hat er bei ihr nicht erwartet. Lily, so hieß sie, bietet ihm Hilfe an, die aber gefährlich wird, denn sie plant den Mord an die Ehefrau. Ted ist verwirrt aber zugleich hin und weg. Lily war doch ganz nett, könnet sie einem Menschen etwas antun? Könnte dieser Plan nur ein Trick sein? Meint sei es ernst? Oder ist es ein finsteres Rachespeil, das ein böses Ende nimmt.

Meinung:

Danke nochmal für das Rezensionsexemplar!

Das Cover von dem Buch ist einfach nur toll. Ich finde, dass es einfach gehalten ist, aber trotzdem spannend aussieht. Der Schreibstil von Peter Swanson ist einfach so unglaublich gut. Er hat mich von Anfang an in seinem Bann gezogen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Schon von Anfang an beschreibt er die Situation super spannend und ich konnte das Buch kaum noch aus meinen Händen legen. In diesem Thriller geht es hauptsächlich um die beiden Protagonisten Ted und Lily, die meiner Meinung nach völlig verschieden sind und wirklich toll aufgebaut sind. Die Story wird aus deren Sicht erzählt, also von zwei Perspektiven, was mich absolut überzeugt hat. So erfährt man auch etwas über die Vergangenheit der Personen.

Die Personen sind mir sehr sympathisch gewesen und ich bin locker durch die Geschichte "durchgerutscht". Meiner Meinung nach sind Lilys Kapitel immer spannender, da es viel mit ihrer Kindheit zu tun hat, was mich interessiert hat. Aber auch Ted ist toll. Endlich ist einmal die Hauptfigur männlich! Teds Gedanken und Gefühle werden sehr detailliert beschrieben und toll erklärt. Man kann immer mit den beiden mit raten, wie es weiter geht. Es ist bis zum Ende spannend gewesen und wirklich toll aufgebaut. Es wird nie langweilig und alles wird klar erzählt. Ich finde auch die Grundidee des Buches einfach grandios! Peter Swanson hat einfach ein mega Talent für das Schreiben und man liest einfach seine Geschichten gerne.

Die letzten hundert Seiten sind nur so dahin geflogen und ich musste unbedingt wissen wie es weiter geht. Oft war es so spannend, sodass ich völlig alles liegen ließ und einfach nur noch weiter lesen wollte. Ein wirklich toller Thriller, denn ich wirklich jeden Leser und jeder Leserin empfehlen kann! Wirklich wirklich toll!

Fazit:

Ich bin völlig begeistert von diesem Buch und kann es einfach nur loben!

So möchte ich dem Buch 5 von 5 Sternen geben!

Ein Traumbuch!

Skrupellose Mörder/in

Von: Mel Bücherwurm Datum : 03.02.2017

melbuecherwurm.blogspot.de/

"Die Gerechte" hat mich positiv überrascht, da der Thriller eine ganz andere Wendung nimmt, als der Klappentext vermuten lässt. Leicht psychotisch und skrupellos begegnen uns Menschen, die scheinbar kein Gewissen haben. Es wird getötet, ohne mit der Wimper zu zucken. Mich hat dies leicht schockiert und der Gedanke, das dieses straffrei bleibt, lässt mich fast schon erschaudern. Der Ansatz des Thrillers ist wirklich gelungen und ich konnte dem Verlauf der Story gut folgen. Da Erzähler der Handlung regelmäßig wechseln, ändert sich natürlich auch die Perspektive. Es ist ein großartiger Spannungsaufbau, da jede/r der Protagonisten anders empfindet oder denkt. Diese Art eine Story zu beleben, ist mir fast die Liebste, da ich mich so sehr gut auf Personen und Story einlassen kann. Interessant ist hier, dass niemand Sympathieträger wird, sondern alle auftretenden Personen eher arrogant erscheinen und mich daher wenig berührten oder mir näher gekommen wären.
Was harmlos in einer Flughafenbar beginnt, endet in einem Drama, welches eine andere Wendung nahm , als ursprünglich laut Klappentext vermutet. Wäre wahrscheinlich auch zu langweilig gewesen, sich am Klappentext entlangzuhangeln. Letztendlich schließt sich der Kreis, da Erlebnissen aus Studienzeiten aufeinander aufbauen konnten. Es ist Rache, die im Vordergrund steht und dem Thriller eine gute Basis bot. Den Weg, den der Autor geht, ist mitunter ungewöhnlich, gibt für "Die Gerechte" aber einen nachvollziehbaren Handlungsablauf. Menschlich gesehen komplett verwerflich, für einen Thriller absolut gelungen.

Fazit:
"Die Gerechte" ist ein interessanter Thriller, der durch ein ansehnliches Cover besticht. Protagonisten aufweist, die skrupellos und unmenschlich handeln, dabei mehr als unsympathisch wirken. Insgesamt ein genialer Schachzug, da der Spannungsbogen dadurch erhalten bleiben konnte. Da die Handlung sich anders entwickelt, als erwartet, bot es einiges an Überraschungseffekten und konnte dadurch begeistern. Gerne eine Leseempfehlung!

Großartige Unterhaltung.

Von: Nomas Literaturblog Datum : 02.02.2017

nomasliteraturblog.wordpress.com/

Ich habe selten einen solch originellen Plot gelesen. Leider wäre jedes Wort darüber eines zu viel. Aber die Todesspur, welche Lily hinter sich her zieht, ist durchaus beeindruckend. Ebenso ihre Kaltblütigkeit.

Der Thriller nimmt sich viel Zeit für die Biographien der handelnden Personen, sodass man ihre Motive verstehen kann. Dabei ist er aber nie langatmig zu lesen. Erzählt wird das Buch aus der Perspektive verschiedener Personen, was gewährleistet, dass man sich jede mit ihren verschiedenen Interessen reinversetzen kann.

Ab Seite 180, wenn man denk, man weiß, worauf das Buch hinausläuft, kommt ein ziemlich fieser Kniff.

Fazit

Großartige Unterhaltung.

Gerechte Strafen?

Von: Sandra S. Datum : 02.02.2017

www.buchrezicenter.de

Der reiche Unternehmer Ted wartet in der Flughafenbar auf seinen verspäteten Rückflug nach Boston.
Eine junge hübsche Frau setzt sich zu ihm und beginnt mit ihm eine Unterhaltung. Nach einigen Drinks erzählt Ted ihr von allen seinen Sorgen, die ihn beschäftigen, insbesondere dass seine Frau Miranda ihn betrügt. Sie lassen ein Haus an der Küste errichten und Miranda leitet den Neubau. Sie verbringt sehr viel Zeit dort und hat ein Verhältnis mit dem beauftragten Bauunternehmer. Fast im Scherz äußert Ted den Wunsch, seine Frau dafür umbringen zu können. Seiner neue Bekanntschaft Lily scheint dieser Ausbruch jedoch keinesfalls abwegig, denn sie nimmt ihn sehr gelassen zur Kenntnis und bietet zudem Ted noch ihre Hilfe an. Ihre Beweggründe kann Ted nicht genau heraus finden, gemäß Lily hat Miranda den Tod aufgrund ihres Betrugs an Ted verdient. Ob sie schon einmal jemanden getötet hat, will sie bisher nicht verraten. Sie beschließen, sich ein paar Tage nach der Ankunft in Boston wieder zu treffen. Wenn einer aus persönlichen Gründen nicht zum Treffen erscheint, hat sich das Vorhaben auch für den anderen erledigt…

Mein Fazit: “Die Gerechte“ ist im Moment ein Thriller, der genau nach meinem Geschmack ist! Die Geschichte scheint kurios, aber aufgrund der wechselnden Perspektiven von Ted und Lily sowie vereinzelt auch Miranda aus der Ich-Perspektive erfährt man sehr vieles von den Personen selbst.
Lily ist eindeutig die Hauptfigur, sie wird sehr intensiv beleuchtet und wenn man ihren Werdegang kennt, versteht man fast ihr ansonsten vermutlich doch unglaubwürdig klingendes Angebot. Lilys Vergangenheit ist extrem wichtig. So widmen sich mehrere Kapitel auch mit Lilys Kindheit, der Zeit am College und ihren damaligen Freundschaften.

“Bedenke, dass Du sterben wirst“ – der Verlauf der ganzen Handlung bietet sehr viel Spannung, Nervenkitzel und auch einige Wendungen, mit welchen man so schnell nicht rechnet. Der Schreibstil ist locker, sehr flüssig, vieles ist so gut beschrieben, dass man sich sehr gut ein eigenes Bild aufbaut.
Und das Schlimme ist: Die Protagonistin ist mir im Buch doch sehr sympathisch geworden. Und man ist am Ende – und das Ende ist auch nochmal überraschend – doch sehr davon überzeugt, dass sie alles richtig gemacht hat! Oder wurde etwas übersehen? Das gilt es, als Leser herauszufinden. Und ich rate jedem, das Ende nicht vorab zu lesen – denn dies nimmt der Handlung den ganzen Witz!
Mich hat der Thriller sehr überzeugt und ist in der typischen amerikanischen Art einer der fesselndsten Storys, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Ich konnte es nur ungern aus der Hand legen und habe es regelrecht aufgesogen. Daher gibt es von mir eine absolute Kaufempfehlung für Leser, die mit gemeinen Intrigen, Mord und Totschlag im Buch gut umgehen können!

Manche verdienen den Tod

Von: Lavender Datum : 01.02.2017

https://lavendercoriander.wordpress.com/

Ted sitzt in London Heathrow in einer Bar und vertreibt sich die Zeit bis zum Start mit ein paar Martinis, als sich eine ihm unbekannte junge Frau neben ihn setzt. Sie beginnen ein zunächst harmloses Gespräch, wie es zwei Fremde gelegentlich so machen. Bis Ted auf die Frage, ob er verheiratet sei, antwortet: "Ja, leider.". Eine weitere Martinis später sitzen die beiden nebeneinander auf dem langen Flug nach Boston, und Ted offenbart der Fremden, das er am liebsten seine Frau umbringen würde. Und Lily, die fremde Frau, bietet ihm an, ihm zu helfen. Was als spielerische Plauderei begann wird zu einem ernsten Plan, Teds betrügerische Ehefrau und ihren Liebhaber zu beseitigen.

Man kann über die weitere Handlung nicht viel mehr sagen, ohne zuviel preiszugeben. Ted ist einer der Ich-Erzähler im ersten Teil. Er wechselt sich ab mit Lily, die in Rückblenden von sich erzählt. In späteren Teilen kommen dann Miranda, Teds Frau und ein Polizist zu Wort.

Der Anfang erinnert ein wenig an Patricia Highsmith "Strangers in an Train". Zwei Fremde treffen sich und planen, für den anderen jeweils einen Mord zu begehen. Das perfekte Verbrechen, da der andere jeweils nicht mit dem Opfer in Verbindung gebracht werden kann. Hier ist es etwas anderes. Ted soll keinen Mord für Lily begehen. Ihre Beweggründe bleiben zunächst etwas diffus. Lily weiss nur, wie man es richtig macht, das man nicht erwischt wird. Es darf keine Leiche gefunden werden. Wo keine Leiche, da kein Mord.

"Die Gerechte" ist ein klassischer Pageturner. Die Story ist irgendwie so bizarr und faszierend, das ich in jeder freien Minute weiterlesen musste. Lily ist eine klassische Soziopathin. Aus Angst und Schmerz entwickelt sie eine kalte Rache. Sie weiß, wie sie ist und macht sich keine Illusionen. Sie läuft nicht rum und mordet aus Spaß, sie bestraft nur Leute, die sie persönlich verletzen und in ihren Augen die Welt besser machen, wenn sie tot sind. Sie weiss um ihre eigenartige Moral und lebt deswegen ein einsames Leben. Als sie Ted kennenlernt und er ihr von seiner untreuen Frau erzählt, möchte sie ihm helfen. Denn auch Teds Frau ist tot für die Welt besser als lebendig.
Und dann, nach der Hälfte, passiert etwas Unerwartetes und die Sichtweisen verschieben sich.

Das Buch ist voller Twists und Neuentwicklungen. Es besteht aus drei Teilen, die jeweils die Story und die Figuren aus einer anderen Sicht zeigen. Es macht Spaß, dieser Ansammlung von moralisch bedenklichen Personen zu folgen. Manchmal war ich aber doch erschrocken über Lilys Kaltblütgkeit. In Kritiken wird das Buch ein wenig mit "Gone Girl" verglichen, was völliger Unsinn ist. Die einzige Parallele ist der Twist in der Mitte und die soziopathische Hauptfigur. Aber Lily ist nicht so bösartig wie Amy aus "Gone Girl" und auch nicht so zerstörerisch. Aber mit dem Etikette "Ähnlich wie Gone Girl" muss wohl in nächster Zeit jedes Buch leben, das einen oder mehrere Twist bereit hält.

Der einzige leichte Kritikpunkt bei mir ist der, das hier doch erstaunlich viele, sagen wir, moralisch anders Denkende aufeinander treffen. Mord ist offenbar die naheliegenste Handlung, um sich von jemanden zu trennen. Zudem sind alle, inklusive des spät auftretenden Polizisten, mit überdurchschnittlicher Kombinationsgabe ausgestattet. Sie reimen sich flugs die unwahrscheinlichsten Dinge zusammen. Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, irgendwie muss die Geschichte ja schließlich weiterkommen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es erfrischend anders, gut geschrieben, unterhaltsam und vor allem sauspannend.

Ein genialer Thriller mit spannenden Wendungen

Von: Sue´s Büchertraum aus Luckenwalde Datum : 01.02.2017

https://sue-buechertraum.blogspot.de/

★★★★★ (5 von 5 Sterne)

Inhalt:
Der junge Ted Severson sitzt in einer Flughafenbar. Plötzlich kommt die junge, hübsche Lily Kintner zu ihm.
Sie kommen ins Gespräch, und Ted schüttet ihr sein Herz aus.
Kurz zuvor bemerkte er das seine Frau Miranda und der Bauunternehmer Brad ein Verhältnis haben.
Aus einer Laune heraus erzählt Ted, das er Miranda gerne töten würde.
Lily macht ihm ein Angebot: Wenn Ted Miranda wirklich töten möchte, würde Lily ihn dabei helfen.
Was als scheinbar harmloser Spaß beginnt, steigert sich im Laufe der Geschichte zu bitterem Ernst.
Ob der Plan wirklich aufgeht wie erhofft ?

Meinung:
Gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Dieser Thriller ist einfach nur genial.
Pure Spannung und Überraschungsmomente, mit einen fragenden Ausgang.
Peter Swanson gliederte das Buch in 3 Teile ein, und die 3 Teile sind super in der Beschreibung und Inhalt.
Ich war am Ende wirklich traurig das es vorbei ist, und innerlich hoffte ich auf einen zweiten Teil.
Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.

Fazit:
Ein super spannender Thriller, den man von Anfang bis Ende verschlingt.
Dieses buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

Ein fesselnder Thriller

Von: Mara Datum : 30.01.2017

mara-ladystyle.blogspot.de/

Inhalt:
Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?


Meine Meinung:
Als ich die Neuerscheinungen von Blanvalet gestörbt habe und mir denn Inhalt des Buches durch gelesen habe, hat es mich angesprochen, da wusste ich sofort ich muss es Lesen und wurde nicht enttäuscht.
Der Thriller besteht aus kurzen Kapiteln, und in drei Teile aufgeteilt die jeweils aus der Sicht einer bestimmten Figur in der Ich-Perspektive verfasst sind.Das hat mehr Abwechslung in die Geschichte mit eingebracht. man lernt die einzelnen Charaktere viel besser kennen. Alle Charaktere wirkten glaubhaft und autentisch sie wurden gut ausgearbeitet.Auch die Schauplätze hat der Autor gut beschrieben. Der Schreibstil war leicht und und flüssig zu lesen, ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Der Anfang fing schon ziemlich spannend,ich wollte einfach wissen wie es mit Ted und diese mysteriöse Frau die ihm Hilft seine Frau zu ermorden auf sich hat. Die Handlung nimmt überraschende Wendungen auf mit der man überhaupt nicht gerechnet hätte.Vor allem mit diesem Ende habe ich gar nicht gerechnet.
Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, ihr sollt es selber Lesen.
Ich werde sicherlich noch mehr von Peter Swanson lesen wollen, Er konnte mich richtig begeistern mit diesem Buch.


Fazit:
Ich habe lange keinen spannenden Thriller mehr gelesen, der mich richtig gefesselt hat es lohnt sich.

Viele überraschende Wendungen und Intrigen

Von: Hannas Bücherwelt Datum : 29.01.2017

hannasbuecherwelt.blogspot.com/

Ich lese nur ab und zu mal einen Thriller, aber dieser hat mich total umgehauen. Direkt ab der ersten Seite ist man mitten im Geschehen. Ich fand es toll, dass sich wirklich in kürzester Zeit ein Spannungsbogen aufbaute, der sich erst gegen Ende löste. Dadurch konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen und las es quasi in zwei Tagen durch.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch liest sich super flüssig und es hat total Spaß gemacht Teds und Lillys Story zu folgen. Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert und nach jeden Abschnitt hatte ich jedes Mal eine Gänsehaut.

Die Protagonisten fand ich auch klasse. Ted als der reiche, aber eigentlich herzensguter und betrogene Ehemann, war für mich mein Lieblingsprotagonist in diesem Buch. Lilly fand ich auch toll. Obwohl sie scheinbar total durchgeknallt ist, fand ich sie sehr authentisch und fand besonders ihren Teil der Geschichte neben den vielen Wendungen und Überraschungen sehr spannend.

Wie schon erwähnt, glänzt das Buch mit fiesen Intrigen und überraschende Wendungen. Ich fand diesen Thriller wirklich sehr gelungen, denn ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl schon zu wissen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde.

Fazit

Spannung, böse Ehefrauen, rachsüchtige Freundinnen: Dieser Thriller hat es wirklich in sich. Wer auf Spannung und überraschende Wendungen steht, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Memento Mori - Bedenke, dass du sterben wirst

Von: Judikos Welt Datum : 25.01.2017

https://www.facebook.com/Judikoswelt/

Memento Mori – Gedenke zu sterben

Peter Swansons Roman Die Gerechte wurde in England als bester Thriller 2015 ausgezeichnet und von der Presse hoch gelobt. Das, und das interessante Cover, machten mich neugierig. Umso mehr freute es mich, dass mich dieses Buch, pünktlich zum Erscheinungstermin, letzte Woche, erreichte.

Dieser Thriller hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, obwohl man, allein vom  Klappentext her, den Mörder von Anfang an kannte.

Es geht um Ted. Ted ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, wohlhabend und glücklich verheiratet. So dachte er zumindest, bis er eines Tages feststellt, dass seine Frau ihn betrügt.

Gefrustet und mit sich abmachend, lernt er kurze Zeit darauf Lily kennen. Auch sie muss, wie Ted, auf den Rückflug, der Verspätung hat, warten und so kommen die Beiden ins Gespräch. Leicht angetrunken vertraut Ted sich der schönen Unbekannten an und lässt in seiner Wut nicht unerwähnt, dass er seine Frau am liebsten umbringen würde. Und ab hier nimmt das Schicksal seinen Lauf…

…Die Beiden planen einen Mord, denn Memento Mori – Bedenke, dass du sterben wirst.

Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt, die wiederum  in abwechselnden Kapiteln, zweier Personen, aufgeteilt ist. Im ersten Teil sind das Ted und Lily. Man erfährt so, aus der jeweiligen Sicht, wie die Dinge passieren.
An dieser Stelle muss ich sagen, dass mich der Schreibstil und der ganze Aufbau des Buches, total fasziniert haben und ziehe meinen Hut, wie geschickt  Peter Swanson es geschafft hat, alles einzufädeln.

                                                      Chapeau!!!!

Viel mehr möchte ich gar nicht über dieses Buch verraten, außer vielleicht…“ Super spannend.! Ein Buch, welches man nicht aus der Hand legen kann.“

Vielen Dank Peter Swanson <3

Danke auch an Random House und dem Blanvalet Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Die Gerechte - mit überraschenden Wendungen

Von: Zweifachmama Datum : 16.01.2017

„Die Gerechte“ ist mein 1. Buch von Peter Swanson.
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert. Im 1 Teil trifft Ted die akttraktive Lily in einer Londoner Flughafenbar und erzählt ihr nach mehreren Gläsern Alkohol, dass seine Ehefrau Miranda ihn mit seinem Bauunternehmer betrügt und er sie am Liebsten umbringen will. Lily ist jedoch nicht entsetz über diese Offenbarung, sondern bietet ihm sogar ihre Unterstütung an.
An dieser Stelle empfand ich die Story als sehr unrealistisch und für mich schwer nachvollziehbar: wer einen Mord plant, der erzählt das doch nicht einfach so herum und noch dazu einer Fremden. Mir viel es sehr schwer weiterzulesen.
Der Thriller umfasst aber recht kurze Kapitel, die aus der Ich-Perspektive der jeweiligen Protagonisten geschrieben sind und hat mir geholfen, mich durch den 1. Teil zu kämpfen.
Im 2. und 3. Teil gibt es dann mehrere unerwartete Wendungen und die Handlung nimmt Tempo auf: Ted fällt einer Intrige zum Opfer. Wir erfahren die Hintergründe, warum Lily Ted ihre Hilfe angeboten hat und langsam setzt sich ein komplett anderes Bild zusammen, als zu Beginn des Buches.
Nun hatte mich Peter Swanson dann doch noch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch aus geht. Die Geschichte wurde abwechslungsreicher, das Lesen lief jetzt flüssiger und das Buch war plötzlich spannend.
Und auch das Ende war wieder so unvorhersehbar und meiner Meinung nach auch offen, so dass es wohlmöglich ein Fortsetzung geben könnte.
Ab dem 2. Drittel spannend bis zum Schluß!

Pageturner

Von: Martina Kraus aus Friedrichshafen Datum : 14.01.2017

Buchhandlung: RavensBuch GmbH

Außergewöhnlicher Plot, rasant, genial. Hochspannung bis zur letzten Seite.

Von: Anne von Bestenbostel aus Nordenham Datum : 10.08.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Anne von Bestenbostel e.K.

Sehr böse, sehr spannend, und dann mag man die Böse auch noch - prima Thriller!

Von: Birgit Dittmann aus Walsrode Datum : 08.08.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Kappe

Absolut spannende Geschichte. Hat mich total gefesselt.