Leserstimmen zu
Die Gerechte

Peter Swanson

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Taschenbuch
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Inhalt Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann? (Quelle: Randomhouse ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ted kann es nicht glauben – diese unbekannte Frau will ihm helfen und er fühlt sich zu ihr hingezogen. Sie planen, planen und planen und dann kommt alles anders… Ted ist der Gehörnte in der Geschichte – er wird hintergangen und sieht erst zu spät, was Sache ist. Obwohl man ihn nur sehr oberflächlich kennt, macht er einen ehrlichen und authentischen Eindruck. Lily lernt Ted – scheinbar – durch einen Zufall kennen und die beiden verstehen sich sofort. Auch weil sie ihm bei seinem Plan unterstützen will – warum lässt sie offen. Aber mit ihrer Erfahrung scheint sie die beste Partnerin für diese Straftat zu sein… Lily hat eine schwarze und tiefe Seele – bei ihr tun sich Abgründe auf. Das erwartet man bei ihr nicht, aber man nimmt an ihrer Entwicklung teil und man fragt sich, warum niemanden etwas aufgefallen ist. Obwohl sie so ist, wie sie ist, war sie mir doch irgendwie sympathisch. Miranda hat einen perfiden Plan und heckt diesen aus. Sorgsam stellt sie alle Weichen und arbeitet sich langsam zu ihrem Ziel vor… Es gab im Buch eine Entwicklung bei ihrem Charakter, die ich nicht erwartet hatte, aber die dem ganzen einen neuen Sinn gibt. Sie macht einen vollkommen unsympathischen und falschen Eindruck. Brad ist Bauunternehmer und betreut das neue Haus von Ted und seiner Frau, die eine Affäre mit ihm hat. Von der niemand etwas weiß. Er glaubt die Worte, die Miranda ihm sagt und zweifelt nicht eines an… Ich würde fast sagen, das er der Pechvogel im gesamten Buch ist – von allen wird er benutzt und hat dank seiner Alkoholaffinität keine Ahnung davon. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Ted, Lily, Miranda und einem Polizisten, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Peter Swanson kann mich doch überzeugen, so wie ich es erwartet habe. In vielen negativen Bewertungen über „Alles, was du fürchtest“ wurde gesagt, dass „Die Gerechte“ viel besser ist und dem kann ich nur zustimmen. Große Spannung sollte man im Bezug auf die Morde nicht erwarten, da man aktiv mitverfolgt, wer was macht und welche Pläne die Person schmiedet. Was mich beeindruckt hat, waren die ganzen Gedankengänge, die es ermöglichen nicht aufzufallen und keine Rückschlüsse führen zu können. Und das Ende setzt dem ganzen die Krone auf – im positiven Sinn. Das hatte ich nicht erwartet. Insgesamt hätte ich mir aber gewünscht, wenn die Geschichte etwas spannender und damit auch möglicherweise mehr ein Thriller gewesen wäre. So würde ich es wieder als Krimi einordnen. Alles in allem gibt es aber eine Lese- und Kaufempfehlung von mir.

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Der Sticker auf dem Cover, der einen unheimlich cleveren und wendungsreichen Thriller in Aussicht stellt, verspricht definitiv nicht zuviel, denn das Buch überrascht mit immer wieder neuen Intrigen, sodass keine Langeweile aufkommt. Am Anfang lernt man als Leser Ted und Lilly kennen. Ted, ein Mann, der durch Aktienhandel reich geworden ist, hat seine Frau Miranda dabei beobachtet, wie sie mit dem Bauunternehmer Brad fremdgegangen ist und äußert gegenüber Lilly leichtfertig, dass er sie dafür am liebsten umbringen würde. Lilly wiederum geht sofort auf diese Äußerung ein und möchte Ted dabei helfen, Miranda zu töten. Doch werden die Beiden ihr Bargeplänkel wirklich in die Tat umsetzen? Nach und nach liest man immer wieder aus anderen Perspektiven, was mir sehr gut gefallen hat, da man so die Geschehnisse immer wieder aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann. Für mich waren die Charaktere zwar interessant - allem voran natürlich Lilly, die der rote Faden in dem Buch ist - aber leider durchweg alle nicht nachvollziehbar in ihren überzogenen Handlungen. Keiner war sympathisch, alle waren irgendwie kaltherzig und berechnend. Ich glaube, dass das der Grund dafür ist, weshalb mich das Buch, trotz der Spannung, nicht zu 100 Prozent begeistern konnte. Trotzdem muss man natürlich sagen, dass wahrscheinlich nur so das Buch funktioniert. Lilly z.B. hat ganz eigene Vorstellungen von Gerechtigkeit und davon, wer den Tod verdient und Schuldgefühle sind ihr fremd. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar, sodass man schnell durch die Seiten kommt und das Ende des Buchs hat mir auch ziemlich gut gefallen, da es einerseits recht offen ist, andererseits aber noch einen Knaller bereit hält.

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Ted lernt in einer Bar am Flughafen Lily kennen. Nach ein paar Drinks erzählt er Lily, dass ihn seine Frau betrügt. Er meint er würde sie am liebsten „beseitigen“. Lily bietet Ted ihre Hilfe an… Ein grenzgenialer Thriller!!! Soviel Bosheit und Spannung gibt es selten in einem Buch. Herrlich.

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