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Leserstimmen (66)

Kazuaki Takano: Extinction

Extinction Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-10185-8

Erschienen: 02.01.2015
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Kundenrezensionen

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Ein ganz netter Thriller, wenn auch nichts Besonderes

Von: Sofia Ma Datum : 20.07.2017

sofiasworldofbooks.blogspot.de/

Aufmachung:
Das Cover gefällt mir ganz gut, es hat was von Endzeit-Stimmung, was ja auch zum Inhalt passt.
Besonders gut gefällt mir das schwarze "X", das wohl einerseits den Titel repräsentieren soll (auf englisch ausgesprochen: "Ex"), andererseits auch den Inhalt ("extinction" heißt "Auslöschung", etwas ist also sozusagen "durchgestrichen").
Von den Farben hingegen bin ich jetzt zwar kein so großer Fan, aber das ist ja mehr oder weniger nebensächlich. Das Cover passt zum Inhalt und das ist das Wichtigste.
Den Titel allerdings verstehe ich da schon weniger. Im Original heißt das Buch "Genocide", was meiner Meinung nach viel besser zum Inhalt passt. Ich sehe es ein, wenn man in der deutschen Version eines Buches den Titel mitübersetzt, aber warum um alles in der Welt ersetzt man, so wie es hier auch geschehen ist, den Originaltitel durch einen anderen englischen Titel? Das verstehe ich nicht so richtig...
"Extinction" passt zwar auch irgendwie zum Inhalt, aber "Genocide" ist da schon treffender. Also hätte man meiner Meinung nach entweder den OT übersetzen oder einfach direkt übernehmen können, anstatt ihn durch ein anderes englisches Wort zu ersetzen.

Meine Meinung:
Obwohl Extinction ein weltweiter Bestseller ist, war ich anfangs noch etwas skeptisch, da es mittlerweile ja Endzeit-Thriller wie Sand am Meer gibt. Ich hatte befürchtet, dass dieses Buch wie so viele andere aus seinem Genre sind.

Der Einstieg in das Geschehen geschieht relativ langsam; man wird nicht sofort in das Geschehen geworfen, sondern allmählich eingeführt. Das gibt dem Leser Zeit, sich mit der Situation und den Protagonisten vertraut zu machen, sowie sich an den teilweise doch sehr stark wissenschaftlichen Schreibstil des Autors zu gewöhnen.

Glücklicherweise hat man dafür nicht allzu viel Zeit, sondern gerade so, dass der Leser sich nicht langweilt.

Obwohl es anfangs also eher um die Vorstellung als wirklich um Inhalt geht, kommt dennoch etwas Spannung auf, da der Autor zu Beginn recht wenig darüber verrät, worum genau es jetzt eigentlich geht. Dadurch kommen direkt einige Fragen auf, die dazu drängen, weiterzulesen.

Allerdings verwandelt sich die Neugier des Lesers schnell in Verwirrung, denn einer der Protagonisten ist Wissenschaftler und daher, wie bereits angedeutet, ist die Handlung teilweise schwer zu verstehen, da er viel über Wissenschaft reden. Ich bin zwar nicht dumm und hab in Bio und Chemie immer schön aufgepasst, aber nicht selten habe ich mir beim Lesen nur gedacht: "Wat?". Als Laie bleibt einem da also nicht viel übrig, als darüber hinwegzulesen und zu akzeptieren, was die Figur da redet, aber mit Sicherheit wäre das Buch um Einiges interessanter, wenn man verstünde, was Sache ist.

Da kommt dann allerdings die Frage auf, ob das Buch dann, hätte der Autor das ausführlicher erklärt, nicht zu gestreckt und dann sogar langweilig würde. Von daher ist es, denke ich, ganz gut so, dass der Autor sich dafür entschieden hat, das so zu belassen. Wenn man´s versteht - gut. Wenn nicht, ist auch nicht weiter schlimm, da man der Handlung trotzdem folgen kann.

Denn es gibt genügend spannende Stellen, an denen man schneller lesen will, als man kann. Oft passiert mir in solchen Situationen, dass ich aus Versehen Teilsätze überspringe, weil ich vor lauter Aufregung so schnell lese, und das war auch hier der Fall.

Trotzdem gibt es zwischendurch leider doppelt so lange Durststrecken, in denen wenig bis gar nichts passiert. Dadurch wird das Buch unnötig in die Länge gezogen und dem Leser wird es erschwert, die Motivation zum Weiterlesen beizubehalten.

Auch das Ende ist nicht allzu spektakulär, wenn auch nicht langweilig oder vorhersehbar.

Fazit:
Kurzum ist Extinction also ein netter Thriller mit einiges an Spannung, jedoch jetzt meiner Meinung nach nicht so genial, dass es gerechtfertigt ist, das Buch einen Bestseller zu nennnen.
Kann man lesen, muss man aber nicht. Für zwischendurch ist es definitiv nichts, da es dafür eindeutig ein wenig zu kompliziert ist, aber Wissenschaftsfans haben sicherlich ihre Freude daran.
3/5 Lesehasen.

Zukunft oder Tod?

Von: Sabrina Datum : 19.06.2017

sabrinas-buchwelt.blogspot.de/

Jonathan Yaeger wird von der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt, er ist ein Söldner. Über seine Aufgabe erfährt er zu Beginn nicht allzu viel, nur dass ein tödlicher Virus bei einem Pygmänen-Stamm aufgetreten ist, den er ausrotten soll. Im Dschungel erkennt Yaeger, dass die amerikanische Regierung nicht mit offenen Karten gespielt hat: Er soll einen kleinen Jungen mit übernatürlichen Fähigkeiten töten – doch er entscheidet sich für den Schutz dieses außergewöhnlichen Kindes....

Man muss Wissenschaftsthriller mögen – und ich liebe sie. Ich habe den Vergleich mit Schätzings „Schwarm“ gelesen – ob ich dem so zustimmen kann, weiß ich nicht, aber definitv ist „Extinction“ ganz großes Kino. Ich würde noch eher sagen, dass es eine Mischung aus Wissenschaft und Action ist, denn der Part der Söldner und ihr Plan und die Übungen kommen auch nicht zu kurz.
Aber ich finde diese Mischung gelungen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und trotz der Dickes des Buches kommt man doch sehr schnell durch diese überaus spannende Geschichte. Es geht um Menschlichkeit, Wissenschaft aber auch Ethik und Moralvorstellungen und es geht um Machtkämpfe. Das Szenario, dass Kazuaki Takano hier entworfen hat, mit der US-Regierung als unmenschliche Regierung, die sich selbst schützen will, und dafür auch den Tod dieses außergewöhnlcihen Kindes in Kauf nimmt, wirkt erschreckend real.

Umso sympathischer wirkt da unser Hauptcharakter Jonathan Yaeger, der aber auch mit den Gedanken immer bei seinem kranken Sohn ist, und seine andere Beziehung zu dem Thema Tod und diesem außergewöhnlichem Kind hat.

Wer gerne spannende Wissenschaftsthriller liest, und auch gegen etwas Science Fiction und Action nichts einzuwenden hat, sollte unbedingt „Extinction“ lesen!

Wissenschaftsthriller mit kleinen Schwächen

Von: BücherLiebe Datum : 11.09.2016

sarabuecherliebe.blogspot.de/

Ich war aufgrund des Klappentextes und den Bewertungen wirklich gespannt auf diesen besonderen Thriller, der sich durch den wissenschaftlichen Touch von anderen Thrillern abhebt.
Es wurden im Buch bestimmt Herstellungen von chemischen Stoffen und andere wissenschaftliche Vorgänge äußerst detailreich beschrieben, was es mir leider manchmal etwas schwer machte der Handlung zu folgen.
Besonders dargestellt wurde das Leid und die Entwicklung in Afrika, sei es politisch oder menschlich.... Diese Szenen haben mich interessiert und an das Buch gefesselt.
Der Leser lernt Kento kennen, dessen Vater unerwartet stirbt und der das Rätsel um seinen Tod lösen möchte.
Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich mit Kento und seinem Leben. Die zweite Hälfte dreht sich um die Afrikakrise. Alles untermauert mit Fakten und Details die man in einem Thriller so findet.
Der Autor schreibt flüssig, fesselnd und detailreich.
Leider war es mir an einigen Stellen zu lang und zu detailliert, daher bekommt es von mir:

3 von 5 Herzen
<3 <3 <3

Review: Extinction – Kazuaki Takano

Von: Aline Datum : 04.08.2016

www.thecupsoflife.wordpress.com

„Extinction“ von Kazuaki Takano ist ein unglaublich packender und spannender Thriller, der den Leser nicht loslässt und zum Nachdenken anregt. Kazuaki Takano schreibt vor allem Drehbücher in Hollywood und Japan. Dies glaubt man bei der Lektüre von Extiction sofort. Die Erzählweise von Takano weist nämlich fast schon cineastische Elemente auf. Das schnelle Tempo, die Figuren und der Aufbau der Geschichte erinnern an einen klassischen amerikanischen Action Thriller. Es fehlt eigentlich nur Bruce Willis in der Hauptrolle.wp-1470251338091.jpeg

Wem ein solcher Schreibstil zu profan, sollte sich einfach trotzdem darauf einlassen. Einige Aspekte werfen nämlich durchaus zum Beispiel Fragen der Ethik auf. Es lässt den Leser über die Natur des Menschen grübeln. Das funktioniert im Laufe des Buches leider mal besser und mal schlechter. Dann wird noch nicht einmal an der Oberfläche gekratzt sondern eher gestreichelt. An diesen Stellen hätte man auf die kritischen Untertöne auch verzichten können.

Extinction hat trotz ein paar Schwächen einfach richtig Spaß gemacht. Wenn ihr eine spannende Unterhaltung sucht, mit Gänsehaut Garantie, habt ihr sie gefunden!

Interessante Idee, doch etwas hat gefehlt

Von: Miss Bookish Datum : 03.06.2016

missbookishig.blogspot.de/

Der Thriller konzentriert sich auf zweierlei Dinge. Zum einen auf die Herstellung eines Medikaments, mit genauen Erklärung hinsichtlich der Chemie und der Genetik. Trotz dass ich kein Chemiker oder Biologe bin, konnte ich den ganzen Erklärungen gut folgen.

Zum anderen findet auf der anderen Seite der Welt, dem kongolesischen Urwald, eine ziemlich actionreiche Mission einer Söldnertruppe statt.

Die Geschichte wird zu Anfang von drei unterschiedlichen Charakteren erzählt, nämlich Jonathan Yeager einem Ex-Special Force Soldaten, Kento Koga einem jungen Doktoranden der ein bahnbrechendes, neues Medikament entwickeln soll und Arthur Rubens einem Analysten der Regierung. Ab und zu werden für ein Kapitel auch andere Charaktere eingeführt, die jedoch keinen direkten Zusammenhang mit der Geschichte haben.

Anfänglich bleibt es ziemlich theoretisch. Kento muss mit einem schweren Schicksalsschlag zurecht kommen, Yeager muss eine Entscheidung treffen und erst ab ungefähr der Mitte des Buches fängt die Handlung erst richtig an. Yeager wird mit seinen Kameraden auf die Mission vorbereitet und schließlich losgeschickt und Kento lernt erst dann die ganzen Ausmaße seines Projekts kennen.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und man kann der Handlung immer gut folgen. Ganz gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird , denn so wird Abwechslung in die Handlung gebracht.

Doch leider wirkt die Handlung meist flach und auch die Charaktere sind mir manchmal zu oberflächlich.

Auch das Ende war ziemlich abrupt und alles war schnell vorbei. Nach den ganzen Reisen und den Entwicklungen der Charaktere hätte ich etwas mehr erwartet.

Absolute Leseempfehlung

Von: TheStrangebeauty Datum : 20.05.2016

thestrangebeauty.net

Sehr packender und vor allen Dingen gut recherchierter Wissenschaftsthriller.

Dass das Buch bereits vor vier Jahren auf dem japanischen Markt erschienen ist, merkt man der Geschichte überhaupt nicht an.
Kazuaki Takano hat es geschafft, seinen Roman derart zu schreiben, dass man ihn auch noch in zehn Jahren lesen kann, und das Buch nichts von seiner Aktualität verloren haben wird. Das ist mir sehr, sehr positiv aufgefallen.

Man sollte ein Interesse für Naturwissenschaften mitbringen, da man sonst die Geschichte nicht versteht.

Der Reiz der Geschichte liegt in den verschiedenen Handlungssträngen, die sich absolut homogen miteinander verweben.

Bei zwei Stellen im Buch war ich geneigt es zur Seite zu legen – zu sehr hatte ich „Kopfkino“. Aber – auch hier war die gute Recherche daran schuld.

Kurzum: Packender, intelligenter und schonungsloser Wissenschafts-Thriller mit Anspruch. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Extiniction

Von: BücherTraum Datum : 07.04.2016

buechertraum.com/

Titel: Extiniction

Autor: Kazuaki Takano
Verlag: C.Bertelsmann Verlag
Erscheinungsjahr: 02.01.2015
Seitenzahl: 560 Seiten
ISBN:978-3570101858
Format: Taschenbuch
Preis: 14,99 Euro


Klappentext:
Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.

Meinung:

Das schwarze X, welches von grell gelben Sprenkeln umrandet wird, ist mehr als präsent auf diesem Cover. Es wirkt dadurch zwar schlicht zieht aber die Aufmerksamkeit auf sich und macht neugierig was dieses Buch beinhaltet.

Der Einstieg  ist sehr gut gelungen und man konnte gleich in die Geschichte rein finden. Leider finde ich das der Anfang etwas langartmig ist und ich dadurch nicht ganz so schnell voran kam.

Die Figuren sind alle unterschiedlich, sie haben in ihrem Leben schon viel erlebt und gerade das macht sie aber auch aus. Manchmal ist das handeln der Charakter nicht ganz nachvollziehbar bzw. handeln sie ohne die ganze Situation im Auge zu haben. Trotzdem kann man mit den 3 Protagonisten die Geschichte erleben und verfolgt auch ihre Entwicklung.

Der Hauptteil durchzieht sich mit vielen Actionszenen, was dazu führt, dass das Buch an Fahrt aufnimmt und Abwechslung bietet. Desweiteren sind sehr viele Wissenschaftliche und politische Themen aufgeriffen , die auch aktuell behandelt werden. Die Themen Kindersoldaten, Datenüberwachungen, Kriege und Medikamentenentwicklungen sind unter anderem Themen die der Autor in seinem Buch augfegriffen hat.

Der Autor hat einen sehr nüchternen Schreibstil, der aber trotzdem gut zu seinen Charaktern passt. Trotz diesem Schreibstil schafft der Autor lebendige Figuren und eine Geschichte die einem bildlich vor den Augen abläuft. Die Bilder die der Autor geschaffen hat bleiben aber auf distanz, so das man nicht die komplette Grausamkeit zu sehen und spüren bekommt.


Fazit:
Eine actionreiche, spannende und vielschichtige Handlung. Man muss diese Art von Buch mögen, damit es einen überzeugen kann. Ich fandes es gut, würde es aber nicht erneut lesen.

Bewertung
​ 3 von 5 Traumwolken

Ein sehr gelungenes Buch!

Von: buecher_bewertungen1 Datum : 28.03.2016

buecherbewertungen1.blogspot.de

Am Anfang der Geschichte dachte ich, der Einstieg ins Buch würde leicht sein. Doch schon wenig später habe ich gemerkt, dass eher das Gegenteil der Fall war: die Hinführung zum Geschehen und der Einstieg in die Geschichte haben sich sehr gezogen! Erst nach ca. 160 Seiten oder etwas mehr war ich gefesselt - und das dann von einer Seite auf die andere! Ab da find das Buch an, mich zu packen.

Das liegt wohl daran, dass gerade am Anfang unglaublich viel erklärt wird, größtenteils politische Machtverhältnisse oder naturwissenschaftliche Dinge, von denen ein "normaler" Mensch keine Ahnung hat - dementsprechend ging es etwas trocken zu.

Was mir von Anfang an aber sehr gefallen hat, war die Brutalität und die Veranschaulichung vom (Kongo)krieg [von dem die meisten gar nichts wissen].
Mit dieser Meinung werde ich bei den meisten wohl auf Unverständnis stoßen, aber ich finde es wichtig, dass vor allem die Leute, die im ziemlich sicheren Europa in ihren komfortablen Wohnungen sitzen und sich keine Sorgen machen müssen, wenn sie auf die Straße gehen wollen, wissen sollte, wie Krieg aussieht.
In dem Buch wird das unglaublich gut beschrieben, da ja einige der Protagonisten Söldner sind, die in ein Kriegsgebiet ziehen und bei der Flucht auf mehrere Fronten stoßen. Es gibt öfters brutale Szenen, in denen auf Kinder geschossen wird, Köpfe abgehackt oder Frauen vergewaltigt werden. Und das ist keine Fiktion, das ist Realität!

Die Handlung im Buch hat sich immer weiter entwickelt, ist immer komplexer geworden, was zu einer großen Spannung geführt hat. Ich für meinen Teil fand auch die wissenschaftlichen Erklärungen sehr interessant, auch wenn es immer etwas gedauert hat, bis man sie verstanden hat. Aber wer diese nicht lesen will, kann sie ja überfliegen.

Die Charaktere waren sehr authentisch! Vor allem die Söldner, wobei die mir sogar sympathisch waren - alle drei, außer Mick. Den konnte ich gar nicht leiden!!

Was mich gestört hat, war eigentlich nur eine Sachen: die USA hat sich permanent bedroht gefühlt und es geht andauernd so: "Was plante Nous? Wie würde er reagieren?"
Das ist so dermaßen heuchlerisch! Sie wollten ein dreijähriges Kind eliminieren, weil sie sich bedroht gefühlt haben und dann jammern sie rum "oh Gott, was wird er machen, der übermächtige Feind? Kann er keine Nachsicht zeigen mit uns armer, armer USA?" Das bringt mich immer noch auf die Palme! Vor allem dieser Name: Nous!

Das ist der altgriechische Name für "Verstand" und wird ungefähr so geschrieben: νους

Aber gut. Abgesehen vom letzten Punkt bin ich begeistert von dem Buch und vergebe daher volle fünf Sterne. Wer mit mir über meine Meinung, die ich in der Rezi geäußert habe, der kann das gerne tun ;)

http://buecherbewertungen1.blogspot.de/2016/03/rezension-sonia-extinction.html

Der Wahnsinn der Evolution

Von: Dark Owl Datum : 16.03.2016

https://thedarkowl1992.wordpress.com/

Autor: Kazuaki Takano
Genre: Thriller
Verlag: C.Bertelsmann
Übersetzt

An dieser Stelle möchte ich dem Verlag C.Bertelsmann, für das Rezensionsexemplar bedanken !

Extinction [englisch=Auslöschung] das Aussterben von Arten und Gattungen. Bezeichnet das Ende evolutionärer Stammlinien durch den Tod aller Nachkommen, Eines der wenigen, definitiv nicht umkehrbaren Ereignisse der Natur.

Klappentext
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.

Dieser Thriller war für mich Faszination pur. Ich habe wirklich schon einige Thriller gelesen, aber dieser hier war einzigartig und es hat mir wirklich sehr viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen.
Das Buch hat verschiedene Handlungsstränge, die der Autor gekonnt und genial zusammenfügt. Hier kommt garantiert keine Langeweile auf ! Ein roter Faden, voller Spannung, zieht sich durch das ganze Buch. Das absolute Highlight ist der Showdown. Was soll ich dazu sagen ? Ja ich bin wirklich sprachlos. Ein Buch was mich wortwörtlich vollkommen in den Bann gezogen hat. Die Story und die Handlungen sind einfach der Wahnsinn. Es wird nie langweilig, liest sich sehr gut und vor allem ist es auf irgend eine Weise Informationshaltig. Ich liebe ja Bücher, die ein wenig herausfordernd sind und vor allem sich total abheben. Und so ist es genau bei diesem Buch ! Naturwissenschaften, Genozid und Thriller zu verbinden, einfach WAHNSINN !!!
Es gehört definitiv nun zu meinen Favoriten und kann es jedem nur ans Herz legen, vor allem die, die Thriller lieben.Ihr müsst es einfach lesen !

Für mich kein Thriller

Von: Beate Senft Datum : 07.03.2016

lord-byrons-buchladen.blogspot.de

Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. (Quelle: Amazon)

Ich weiß beim besten Willen nicht, was ich zu diesem Hörbuch schreiben soll. Ich kann euch noch nicht mal ganz genau sagen, was ich da gehört habe. Ob das am vom mir gewählten Medium liegt und es als Buch besser funktioniert hätte, kann ich leider nicht sagen.

Fakt ist, dass fast nichts von der Geschichte hängen blieb. Es geht um einen außergewöhnlichen Jungen, der bei einem Pygmäenstamm lebt und vor dem die amerikanische Regierung so große Angst hat, dass sie den ganzen Stamm auslöschen lassen wollen. Die Amerikanische Regierung wird hier als das Böse schlechthin dargestellt. Aber hat nicht jede Regierung Dreck am Stecken? Dann geht es um Yeager, der den Auftrag annimmt und mit einer Gruppe Männer in den Kongo reist. Er ist nicht überzeugt von dem Auftrag, braucht aber das Geld für sein todkrankes Kind. Und dann gibt es noch diesen japanischen Forscher, der an einem Mittel gegen genau die Krankheit forscht, an der Yaegers Sohn leidet. Tja und daraus wurde dann ein Buch.

Mir war diese Geschichte leider viel zu wissenschaftlich und steif. Ich konnte mich mit keiner der Personen identifizieren und sie blieben mir vollkommen egal. Es erschien mir alles schrecklich langatmig und es gab viel zu viele Erklärungen, denen ich als Laie sowieso nicht folgen konnte. Die Spannung blieb dabei komplett auf der Strecke. Mit Fachbegriffen schmiss der Autor nur so um sich und sobald auch nur ein klein wenig Spannung aufkam, setzte wieder eine wissenschaftliche Erklärung ein und mein Hirn schaltete wieder ab.

Den kleinen Jungen konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Der Autor schrieb, dass er so komplett anders war, dass die Menschen das nicht begreifen können und versuchte es dann doch zu erklären, aber ohne Erfolg. Überhaupt fand ich die Personen sehr flach und nichtssagend. Für mich war dieses Hörbuch leider ein totaler Fehlgriff und ich bin echt froh, dass es jetzt zu Ende ist. Ich musste mich wirklich quälen um bei der Stange zu bleiben und nicht abzudriften. Das Buch erinnerte mich mehr an eine wissenschaftliche Abhandlung als an einen Thriller.

Der Sprecher, Sascha Rotermund, hat seine Sache sehr ordentlich gemacht und er hat keine Schuld daran, dass ich der Geschichte nicht folgen konnte.

Auch wenn mir das unglaublich schwer fällt, kann ich leider nicht mehr als 1 von 5 Punkten vergeben, denn es gibt gar nichts was ich positiv hervorheben könnte. Vielleicht haben intelligentere Menschen als ich, ja mehr Spaß daran. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen, so leid mir das auch tut.

Ich möchte mich noch recht herzlich beim randomhouse Bloggerportal bedanken, die mir dieses Hörbuch zur Verfügung gestellt haben. So muss ich mich wenigstens nicht über herausgeworfenes Geld beklagen. Schade, finde ich es trotzdem, dass ich so gar nichts positives zu berichten weiß.

© Beate Senft

Lang..

Von: LovinBooksWorld Datum : 06.02.2016

lovinbooksworld.blogspot.de/

..wierig.
Ich weiß echt nicht wie es aufeinmal dazu kam. Die ersten ca. 150 Seiten waren wirklich gut und ich fand die Aufmachung der Story auch wirklich gut. Auch die Idee, die hinter der Story steckt, fand ich außergewöhnlich und habe sie so auch noch nie präsentiert bekommen.
Allerdings fand ich, dass sich das Buch aber ca. S. 210 so sehr gezogen hat. Es war wirklich ein Kampf für mich es ganz durchzulesen. Durch die vielen Fachsimpeleien fand ich es nicht sehr ansprechend und es hat sich wirklich sehr in die Länge gezogen. Vielleicht gefällt dies manchen, aber ich fand es nicht ansprechend oder fesselnd.
Aufgrund dessen leider nur 2 von 5 Sternen.

Ein gelungener Genremix vereint in einem spannenden Thriller

Von: KruemelGizmo Datum : 24.01.2016

https://www.facebook.com/tanjasbuecherwelt?ref=tn_tnmn

Im Auftrag der amerikanischen Regierung wird Jonathan Yaeger in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödlicher Virus ausgebrochen und eine Ausbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel wird Yaeger klar, das es bei seinem Auftrag eigentlich um etwas anderes geht. Bei den Pygmäen lebt ein kleiner Junge , der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, er ist das wahre Ziel der Operation. Bedroht dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit? Yaeger weigert sich das Kind zu töten und setzt alles daran ihn in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf den Jungen beginnt.

In diesem Thriller darf der Leser eine spannenden Geschichte, die aufgeteilt in drei verschiedenen Handlungssträngen auf drei verschiedenen Kontinenten spielt, verfolgen.

In den USA wird Präsident Burns über eine neue hochintelligente Lebensform im Kongo informiert. Schnell wird es als Gefahr eingestuft, und die Entscheidung getroffen das es zu eliminieren ist. Ein Team wird losgeschickt um diese neue Lebensform zu vernichten.

Jonathan Yaeger, ein ehemaliger Soldat, wird beauftragt einen Pygmäenstamm zu vernichten um ein angeblich tödliches Virus zu stoppen. Als er merkt das es darum geht Einen kleinen Jungen zu töten, der über eine außerordentliche Intelligenz verfügt, weigert er sich dies zu tun und wird zum Beschützer des Jungen.

In Japan führt der junge Kento die Forschung seines verstorbenen Vaters weiter, der im Geheimen ein Medikament für eine tödliche Lungenerkrankung sucht, an der auch Yaegers Sohn leidet.

In diesem Thriller vereinen sich Wissenschaft, Politik, Sciencefiction und eine gute Portion Action zu einer sehr spannenden Geschichte, die mich in großen Teilen durch die Seiten fliegen ließ.

In diesem Thriller wurden viele tatsächlichen und auch aktuelle Probleme der Menschheit in die Geschichte eingewoben, und traf damit genau meinen Geschmack. Die Geschichte selbst ist oft so nah an wahren Ereignissen angelehnt, dass sie bei mir oftmals nachdenken, aber auch Gänsehaut auslöste.

Viele Teile des Buches ließen mich durch die oft sehr spannende Geschichte jagen, vor allem bei den Actionszenen könnte ich nicht aufhören zu lesen, aber immer wieder wird dies durch wissenschaftliche oder politische Abhandlungen unterbrochen. Am Anfang empfand ich dies noch sehr interessant und informativ, aber im späteren Verlauf nur noch trocken und etwas mühsam zu lesen. Hier hat der Autor es für mich zu gut gemeint mit all den Fakten, den für mich unterbrach es doch ein wenig den Spannungsbogen, was ich schade fand. Hier wäre für mich weniger mehr gewesen.

Mein Fazit:
Ein spannender Thriller, der mich in vielen Teilen wirklich begeistern und mitreißen konnte. Wer Freude an einem Genremix aus Wissenschaft, Politik, Sciencefiction und Action hat, alles vereint in einem spannenden Thriller, sollte hier zugreifen.

Extrem gelungener Thriller

Von: Buchfeeteam Datum : 20.01.2016

https://www.facebook.com/Buchfeeteam

Abenteuer, Wissenschaft, Globalität, Machtspiele. All das und mehr findet in dem neuen Roman von Kazuaki Takano Platz zu einem furiosen Spiel. Es ist ein Spiel der Macht, der Angst, der Intelligenz und dem Phantastischem.

Nicht unbedingt neu ist die Szene im Prolog im Oval Office. Ein amerikanischer Präsident mit dem bekannten administrativen Anhang. Es wird entschieden.
Jonathan Yaeger, ein Söldner, erhält einen gefährlichen Auftrag, der ihn in das zentrale Afrika bringen wird. Wie gefährlich, bringt Takano mit der Aufzählung bekannter Stammes und Glaubensfehden, mordenden Banden und diversen geheimnisvollen Geheimdienstaktivitäten elegant zum Ausdruck.

Gleichzeitig geschieht in Japan unvorhergesehenes. Sento Koga, Student an der Tokioter Universität für Naturwissenschaften, muss die Hinterlassenschaft seines kürzlich gestorbenen Vaters aufarbeiten. Tanako steigert seine Spannung gnadenlos. Er scheint sich in medizinischen Details zu verlieren, jedoch merkt der Leser schnell die dahinterstehende Dramatik.

Ähnlich auch bei den diversen Geheimdienst Aktivitäten. Detailliert zeigt er die Gemeinheiten der NSA auf. Die Intelligenz, die hinter diesen Machenschaften steckt, ist beeindruckend. Und die hochkomplizierte Mathematik dazu.

So spannt Takano den Spannungsbogen erbarmungslos weiter.
Die Überraschungen reißen nicht ab. Aus der ursprünglichen Aktivität wird ein Rettungsprogramm.
Die Ereignisse überschlagen sich.

Allein der Gedanke, was möglich sein könnte, wenn die Evolution fortschreitet, könnte einem die Gänsehaut bescheren. Nichts ist unmöglich.

Ein durchgängig spannendes Buch, das man ungern vor der letzten Seite aus der Hand legt. Mit seiner Mischung von Phantasie zu gegenwärtigen Geschehnissen und aktuellen Schauplätzen ist Tanako ein Thriller der Meisterklasse gelungen.

Extrem gelungener, spannender Thriller !

Von: Wegl aus Rheinzabern Datum : 20.01.2016

www.buchfeeteam.blogspot.com

Abenteuer, Wissenschaft, Globalität, Machtspiele. All das und mehr findet in dem neuen Roman von Kazuaki Takano Platz zu einem furiosen Spiel. Es ist ein Spiel der Macht, der Angst, der Intelligenz und dem Phantastischem.

Nicht unbedingt neu ist die Szene im Prolog im Oval Office. Ein amerikanischer Präsident mit dem bekannten administrativen Anhang. Es wird entschieden.
Jonathan Yaeger, ein Söldner, erhält einen gefährlichen Auftrag, der ihn in das zentrale Afrika bringen wird. Wie gefährlich, bringt Takano mit der Aufzählung bekannter Stammes und Glaubensfehden, mordenden Banden und diversen geheimnisvollen Geheimdienstaktivitäten elegant zum Ausdruck.

Gleichzeitig geschieht in Japan unvorhergesehenes. Sento Koga, Student an der Tokioter Universität für Naturwissenschaften, muss die Hinterlassenschaft seines kürzlich gestorbenen Vaters aufarbeiten. Tanako steigert seine Spannung gnadenlos. Er scheint sich in medizinischen Details zu verlieren, jedoch merkt der Leser schnell die dahinterstehende Dramatik.

Ähnlich auch bei den diversen Geheimdienst Aktivitäten. Detailliert zeigt er die Gemeinheiten der NSA auf. Die Intelligenz, die hinter diesen Machenschaften steckt, ist beeindruckend. Und die hochkomplizierte Mathematik dazu.

So spannt Takano den Spannungsbogen erbarmungslos weiter.
Die Überraschungen reißen nicht ab. Aus der ursprünglichen Aktivität wird ein Rettungsprogramm.
Die Ereignisse überschlagen sich.

Allein der Gedanke, was möglich sein könnte, wenn die Evolution fortschreitet, könnte einem die Gänsehaut bescheren. Nichts ist unmöglich.

Ein durchgängig spannendes Buch, das man ungern vor der letzten Seite aus der Hand legt. Mit seiner Mischung von Phantasie zu gegenwärtigen Geschehnissen und aktuellen Schauplätzen ist Tanako ein Thriller der Meisterklasse gelungen.

Extinction von Kazuaki Takano

Von: Lisa Datum : 24.12.2015

buecher-zum-abhauen.tumblr.com

Inhalt:

Extinction= [englisch = Auslöschung] das Aussterben von Arten und Gattungen. Bezeichnet das Ende evolutionärer Stammlinien durch den Tod aller Nachkommen. Eins der wenigen, definitiv nicht umkehrbaren Ereignisse in der Natur.

Jonathan Yeager muss Geld verdienen. Er arbeitet zurzeit bei einem privaten Militärunternehmen, denn dieser Job bringt mehr Geld, als gewöhnliche. Sein krankes Kind, Justin, der an pulmonale Alveolarepithelzellensklerose leidet, wird bald sterben. Das Geld, das er verdient, fließt immer in die Behandlung für ihn, aber es sieht immer schlechter aus.

Sein nächster Auftrag kommt von der amerikanischen Regierung, die ein vierköpfiges Team braucht. Das Geld ist viel, was er dafür bekommt, weshalb er zusagt. Später erfahren sie alle, was zu tun ist. Ein tödlicher Virus ist in einem Pygmäenstamm ausgebrochen und nun sollen sie alle Menschen in der Umgebung töten. Auch kriegen sie die wichtige Aufforderung auf ein Lebewesen zu schießen, das nicht normal aussieht.

Als sie dort sind, verläuft nicht alles nach Plan. Ihnen wird gesagt, dass alles nur ein Vorwand ist und dass sie auch getötet werden. Man sagte Yeager, es gebe ein Heilmittel für sein krankes Kind und dass sich die Menschen weiterentwickeln hätten.
Bevor das Team sich entscheidet, was sie nun tun wollen, sehen sie es mit eigenen Augen. Ein dreijähriges Kind, das schiefe katzenartige Augen und eine ausgeprägt Stirn hat, soll schlauer sein als die gesamte Menschheit.

Wer hätte gedacht, dass sich die Menschheit noch nicht zu Ende entwickelt hatte? Aber konnten sie dieses Kind wirklich töten?
Und was wäre, wenn es tatsächlich ein Heilmittel für Justin gebe?



Meine Meinung: Empfehlenswert (3/5)

Was mich am meisten an der Geschichte fasziniert hat, ist die Idee, dass eines Tages einfach eine höhere Spezies geboren wird.

Die Entwicklung der Geschichte und auch der Charaktere ist gut. Der Schreibstil ist verständlich, aber manchmal langgezogen und vorhersehbar.

Manchmal musste ich mich durch das Buch durchkämpfen, weil es viele technische und medizinische Bereiche angesprochen hat. Das ist im nächsten Sinne nichts schlechtes, doch habe ich eine gewisse Abneigung gegenüber Chemie.
Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und auch von den Gesprächen im Weißen Haus bekam man viel dargelegt, was das Buch an einigen Stellen auch langweilig machte.

Realität und Fiktion liegen nah beieinander

Von: Winterteufel Monic Datum : 18.12.2015

winterteufelstraumland.blogspot.de/

Ich muss zugeben, dass ich schon vor Beginn dieses Buches etwas eingeschüchtert davon war.
Immerhin war Extinction mein erster Thriller eines japanischen Autors und dazu handelte es sich auch noch einen japanischen Bestseller.
Die vielen Sichtwechsel zwischen mehreren Protagonisten war für mich eine kleine Herausforderung, aber für das bessere Verständnis der Handlungen unabdingbar.
Im Grunde spielten sich die Haupthandlungen jedoch nur an zwei Orten ab, in Japan und dem Kongo.
Besonders interessant, aber auch unglaublich grausam, fand ich die Kriegsbeschreibungen im Kongo. Dieser Krieg, von seinen Ursachen bis hin zu seiner bisherigen Entwicklung waren mir so unglaublich fremd, dass ich so manches Mal fassungslos innehalten musste.
Einige Schwierigkeiten hatte ich mit den doch recht vermehrt auftretenden wissenschaftlichen Begriffen, die übermäßig in den Passagen aus Japan vorkamen. Ich verstand zugegebenermaßen kein Wort von den Vorgängen bei der Entwicklung eines Medikamentes.
Dieser Umstand trübte meine Faszination ein wenig und ich kämpfte mich regelrecht durch diese Abschnitte.
Extinction war ansonsten aber ein durchweg interessantes Buch und ich war fasziniert von der Möglichkeit einer Weiterentwicklung des Homo sapiens und dessen mögliche Folgen für die bisherige Menschheit.
Auch das Beleuchten der menschlichen Natur fand ich sehr interessant und war zusehends erschüttert über die negative Sichtweise. Der Mensch in der Rolle als grausame Spezies war mir zwar nicht fremd, doch dieses Buch legte noch mal zusätzlich seinen Finger auf diese Wunde, so das Selbst ich unsere Ablösung durch eine weiterentwickeltere Spezies mit Wohlwollen begegnen würde.

Dieses Buch vereinte mehrere Thematiken in sich und entpuppte sich stellenweise als doch recht anspruchsvolle Kost, die zum Nachdenken über unsere eigene Existenz anregt.

Spannender, intelligenter Thriller

Von: Sebastian Datum : 09.11.2015

buechermitgefuehlen.blogspot.de/

Das Buch Extinction von Kazuaki Takano hatte mich zum einen durch das Cover als auch durch den Klappentext angesprochen.
Eine Weiterentwicklung des Menschen? Hört sich doch richtig interessant an.
Das Buch beginnt etwas langsam. Man bekommt die verschieden Charaktere vorgestellt, die im Laufe der Geschichte wichtig sind. Neben Jonathan Yeager, der im Klappentext erwähnt wird, gibt es noch Kento Koga. Ein pharmazeutischer Student, der gerade seinen Vater verloren hat.
Nach ein paar Tagen erhält er eine automatische Email von seinem Vater. In dieser bekommt Kento den unmöglichen Auftrag eine Medikament herzustellen, das eine Lungenkrankheit heilen soll.
Währenddessen bekommt Jonathan Yeager, dessen Sohn an dieser Lungenerkrankung leidet, den Auftrag mit anderen Soldaten im Urwald ein Pygmäen Volk umzubringen. Offiziell heißt es, es wäre ein Virus ausgebrochen. Doch das stellt sich bald als Lüge heraus, denn in Wirklichkeit sollen sie ein Kind töten, das eine Weiterentwicklung des Menschen ist.
Die Gruppe um Yeager entscheidet sich dagegen und die Jagd/Flucht beginnt.
Währenddessen wird ein weitere Charakter eingeführt, der die Sicht aus der US Regierung zeigt, doch hier möchte ich aus "Spoilergründen" nicht weiter eingehen.
Der Autor schafft es einen Spannenden Plot aufzubauen. An vielen Stellen wird die brutale, primitive Arte der Spezies Mensch aufgezeigt und man beginnt als Leser über einige Dinge nachzudenken.
Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz und man möchte immer sofort wissen, was als nächstes passiert.
Oft habe ich mich fürchterlich aufgeregt, wenn es einen Perspektivenwechsel gab. Das ist ein gutes Zeichen.
Als negativen Aspekt muss ich leider aufführen, dass ich einige Male Zeilen überspringen musste, da es einfach zu komplex wurde.
Versteht mich nicht falsch, ich finde es toll, wenn Autoren etwas tiefer in die Materie eindringen, doch als ich über zwei Seiten lesen musste, wie Medikamente hergestellt und synthetisiert werden, hatte ich kurzzeitig einen verwirrten Gesichtsausdruck.
Doch wer über diese "trockene" Momente hinwegsehen kann oder es einen sogar interessiert, der bekommt hier einen guten Thriller, mit einem tollen Twist am Ende, geliefert.

Sehr spannend und zugleich anspruchsvoll!

Von: Leapunch Datum : 22.10.2015

leas-lesezauber.blogspot.de

Das Cover zeiht einen schon magisch an, es wirkt als würde hier ein packender Thriller warten schon alleine durch den Titel Extinction (Auslöschung) wirkt es spannend. Dazu noch der spannende Klappentext und das Buch landete sofort auf meiner Wunschliste. Als ich das Buch in der Hand halten durfte gefiel mir die Gestaltung des Umschlags auch sehr gut, vorne noch mal ein bisschen mehr Info zur Handlung und am Ende des Buches natürlich ein paar Details zum Autor, das finde ich immer sehr angenehm, man hat gleich ein Bild zu dem Namen.

Der Schreibstil ist angenehm fließend, man kommt sehr gut in die Geschichte hinein, Die Geschichte ist anspruchsvoll und zugleich sehr angenehm zu lesen, die Spannung lässt einen von der ersten Seite nicht los und so vergehen die Seiten schnell bevor man feststellt, die Hälfte schon gelesen zu haben. Ich konnte es sehr schlecht zur Seite legen und daher für mich auch kein Buch für zwischen durch, man kann nicht eben mal nur ein Kapitel lesen, denn es juckt in den Fingern, sobald man es zur Seite legt. Ich habe abends im Bett gelegen und über dem Buch die Zeit aus den Augen verloren, das zeigt wie spannend es war.

Die Handlung ist sehr Realitätsnah und passt perfekt in die aktuelle Zeit, genau solche Themen beschäftigen uns und somit wirkt es nach greifbarer, ich glaube das ist es auch was die Spannung ausmacht. Genau so könnte es in den nächsten 10 Jahren passieren, das macht den Nervenkitzel nur noch schlimmer. Die Geschichte ist in 3 Handlungsstränge unterteil, zum einen Jonathan Yaeger, der auch schon im Klappentext erwähnt wird. Zweitens Kento Koga, ein Student aus Tokio, der nach dem Tod seines Vaters interessante Entdeckungen macht und somit in die Forschungsarbeiten hineingezogen wird, dessen Vater war nämlich Virologe. Im dritten Bereich geht es um Arthur Rubens, der für die Amerikanische Regierung arbeitet.

Jeder dieser Handlungsstränge ist interessant und sehr detailreich beschrieben, sodass man das Gefühl hat mit dabei zu sein. Der einzige Minuspunkt war, das ich zwischenzeitlich mal den Faden verloren hatte, nicht wusste wo ich stehen geblieben war und musste dann noch einmal zum Anfang des Kapitels zurück gehen, das mag jedoch an mir liegen. Bei gewissen Fachbegriffen hatte ich Schwierigkeiten und musste leider googeln, es ist nunmal sehr anspruchsvoll. Besonders die mikrobiologischen "Stellen" haben mir ziemlich zugesetzt, deswegen auch die Bewertung. Vielleicht wäre eine Art Nachschlagewerk am Ende nicht schlecht gewesen, dann hätte man es sich erspart im Internet nachzusehen.


Fazit:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, in der heutigen Zeit ein Szenario was sich durchaus auch in der Realität so abspielen könnte. Spannung Pur, ich konnte das Buch schlecht aus der Hand legen. Einige Fachbegriffen, waren einfach zu schwer für mich, die musste ich dann nachsehen, vielleicht hätte man dafür am Ende des Buches eine kleine Übersicht machen können.

Tolle Idee, gut umgesetzt

Von: Sabs Bookparadise Datum : 30.09.2015

sabsbookparadise.blogspot.ch/

Ich finde die Thematik ungeheuer aktuell - wer weiss, welche Wege die menschliche Evolution einschlägt oder eingeschlagen hat (ohne unser Wissen). Daher musste ich dieses Buch einfach lesen und es hat mich nicht enttäuscht.

Den Einstieg fand ich etwas langatmig, weil man doch einige Seiten lang nicht genau wusste, was das alles soll. Da die Geschichte anhand verschiedener Erzählungsstränge geschildert wird, die nach und nach zusammen laufen, war das zuerst ein wenig verwirrend. Aber dann wurden einige Dinge klar - man findet heraus, wer die einzelnen Personen sind und welche Bedeutung sie in dem Buch haben. Das hat mir wirklich gut gefallen, nachdem ich mich daran gewöhnt habe.

Etwas Probleme hatte ich mit den Teilen, in der die Wissenschaft zum Zuge kam. Sicherlich, einige Begriffe waren mir geläufig, aber vieles war doch ziemlich schwer zu verstehen, wenn man nicht gerade aus dem Gebiet stammt oder sich intensiv damit beschäftigt. Dadurch haben mich diese Szenen bei meinem Lesefluss ein wenig gestört.
Da hatte ich mit dem militärischen Part weniger meine Probleme. Das lies sich alles sehr zügig lesen und mir hat es sehr gut gefallen. Auch die restlichen Abschnitte, wenn es nicht um Wissenschaft oder Militär ging, haben mir gut gefallen.

Ob ich das Buch im Bereich Thriller ansiedeln würde, weiss ich nicht. Für mich war es eher Richtung Action - denn davon gab es reichlich in dem Buch. Es gab auch ein paar sehr brutale und sehr blutige Szenen.
Leider gab es in diesem Buch eine Szene mit einem Tier, dass ein anderes Tier auf sehr brutale Weise tötet (kein Spoiler, da die Szene nicht entscheidend für den Verlauf der Geschichte ist) - und es wurde ziemlich bildlich beschrieben. Solche Szenen sind leider nichts für mich und daher hatte ich meine liebe Mühe damit. Für mich hätte das nicht sein müssen - oder wenn, dann nicht so detailreich.

Die Idee hinter dem Buch wurde wirklich gut umgesetzt und man merkt, dass sich der Autor Gedanken darüber gemacht hat. Das Ende war okay, wenn auch etwas unspektakulär im Vergleich zum Rest des Buches.

Nun zu den Charakteren... Yeager hat mir sehr gut gefallen; einerseits ist er ein Soldat, der durchaus keine Skrupel kennt. Zum anderen ist er ein liebevoller Vater, der sich Sorgen um seinen Sohn macht. Ich konnte seine Handlungen nachvollziehen und mochte ihn wirklich gerne.

Auch das Pygmäenkind fand ich wirklich sehr interessant - ich hätte gerne noch mehr über den Kleinen erfahren. Doch selbst mit den vorhandenen Informationen merkt man, dass es sich hier um keinen normalen Menschen handelt. Wirklich toll durchdacht.

Auch die restlichen Charaktere haben mir gut gefallen - mit ein oder zwei Personen hatte ich meine Mühe (ich möchte sie hier nicht nennen, da sie im Klappentext nicht erwähnt werden). Sie haben mir ein wenig unrealistisch gehandelt oder gingen mir mit der Zeit auf die Nerven.

Das Cover finde ganz gelungen, gefällt mir gut.

Fazit

Ein Buch, mit kleineren Kritikpunkten, das mir ansonsten gut gefallen hat. Von mir bekommt es daher 4 Sterne.

Ein wissenschaftlicher Thriller

Von: Dana Neumeister Datum : 24.09.2015

aufinskopfkino.blogspot.de/

Jonathon Yeager, ein Söldner beendet gerade seinen derzeitigen Auftrag, der ihn drei Monate von seiner Familie getrennt hat, als er, noch bevor er abreisen kann einen neuen, sehr lukrativen Job angeboten bekommt. Da dieser Job sehr viel Geld einbringt, das er dringend benötigt, um seinem Sohn zu helfen, der schwer krank ist, nimmt er mit Rücksprache seiner Frau diesen 4-wöchigen Job an.
Es wird ihm nicht direkt gesagt, um was für eine Aufgabe es sich handeln wird, er weiß nur, dass es sich um einen schmutzigen Job handelt.
Während er, zusammen mit drei Männern zum Zielort unterwegs ist, erfährt Jonathon immer mehr Details über seinen Job.
Er soll mit seinem Team einen, im Dschungel lebenden Pygmäenstamm aufspüren und liquidieren, denn diese Menschen haben sich mit einem Virus infiziert, der im Stande ist, die gesamte Menschheit vernichten zu können und deshalb soll mit der Eliminierung des gesamten Stammes die mögliche Ausbreitung vermieden werden.
Während das Team sich immer mehr dem Stamm nähert, um den Auftrag auszuführen, bemerken und erfahren sie, dass es gar nicht so ist, wie es scheint, denn das eigentliche Ziel ist der Junge, der dort lebt und übermenschliche Kräfte besitzt.

Ein Wissenschaftsstudent, namens Kento Koga, dessen Vater vor kurzem ganz unerwartet an einem Blutgerinsel verstorben ist, bekommt einige Zeit nach der Beerdigung seines Vater eine Email zugesandt, die für ihn wichtige Informationen enthält. Er folgt den Anweisungen und bekommt somit einen Einblick in die Arbeit seines Vaters, der vor seinem Tod dabei war, ein neues Medikament für eine noch unheilbare Krankheit zu entwickeln. Voller Tatendrang entschließt sich Kento die Bitte bzw. Anweisung seines Vaters nachzugehen und mithilfe einer hoch entwickelten Software die Entwicklung dieses Medikamentes fortzuführen, nichts ahnend, dass er sich in eine abenteuerliche Situation damit begibt und sich nun mit dem US-Geheimdienst anlegt.

Meine Meinung:

Wenn ich mir das Cover dieses Buches ansehe, bekomme ich sofort Lust es zu lesen. Auch der Name "Extinction", was auf deutsch übersetzt "Auslöschung" bedeutet hat mich sehr angesprochen. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, wußte ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass es sehr schwere Kost ist. Das Buch ist in drei Parts aufgeteilt. Zu Beginn wird man in eine politische Unternehmung mitgenommen, wo ich z.B. nicht viel Ahnung von habe, weshalb mich dies auch nicht wirklich fesseln konnte, aber es ist wichtig für die Geschichte, das zu wissen, was in dieser politischen Sitzung besprochen wird.
Dann lernt man Jonathon Yeager und seine Situation kennen, was zu Beginn auch viel mit Militär und dergleichen zu tun hat. Auch nicht so mein Ding. Aber ein paar Seiten später lernt man ihn auch als Mensch kennen und das hat mir schon besser gefallen.
Der Autor hat das Buch in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, die er einfach so festgelegt hat. Mal wird von Yeager erzählt, dann wieder von dem Japaner Kento Koga.
Ich muss sagen, dass mir diese ganze Wissenschaftsgeschichte, der Teil in dem es Fremdwörter nur so regnet, überhaupt nicht gefallen hat. Ehrlich gesagt, wollte ich schon ein paar Seiten weiterblättern, aber ich wusste nicht, ob das, was dort steht, noch wichtig ist für die Auflösung der Geschichte, deshalb habe ich mich einfach durchgekämpft.
Bei Mittelteil bzw. Part 2 angekommen, muss ich sagen, dass es mir immer besser gefällt, denn nun erfährt man einiges mehr und es wird zunehmend interessanter.
Anbei auch ein sehr brutales Spektakel, einfach nur unglaublich krank, wenn ihr mich fragt.
Im letzten Teil fügt sich dann alles zusammen und es wird aufgelöst.
Leider muss ich trotzdem sagen, dass es mich nicht begeistern konnte, da es einfach zuviel wissenschaftliche Züge, zuviel Politik und Fremdwörter beinhaltet hat und ich somit der Geschichte und der Handlung nicht so folgen konnte, wie ich wollte. Es mag sein, dass es Geschmackssache ist, denn das ist es sicher und ich hoffe trotzdem, dass es viele andere Leser gibt, denen dieses Buch mehr gefallen hat.

Einfach ein Muss für jeden Thriller-Fan!

Von: Sanja Datum : 17.09.2015

secrets-of-nobody.blogspot.de/

Neben Yeager spielt auch Kento Koga eine entscheidende Rolle in Extinction. Kento ist ein Promotionsstundet der Pharmakologie in Japan. Kentos Vater Seiji, der Wissenschaftler und Universitätsprofessor war, ist vor Kurzem verstorben, hat seinem Sohn aber ein schweres Vermächtnis hinterlassen. Während man Kento in Japan kennen lernt, begleitet man Yeager in Afrika und beobachtet politische Entscheidungsträger der amerikanischen Regierung in den USA. Es gibt also einige Handlungsstränge mit vielen Personen, die das Geschehen vielseitig und realistisch erleben lassen.

Das Buch ist in drei große Teile aufgeteilt, die wiederum in mehrere Kapitel unterteilt sind. Innerhalb dieser Kapitel springt man zwischen den verschiedenen Orten und Personen immer wieder hin und her, sodass man das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven und Hintergründen miterleben kann. Dabei darf man allerdings keine Schwierigkeiten mit vielen Personen und Namen haben. Aber gerade davon lebt meiner Meinung nach ein komplexes und spannendes Buch. Die Vielfalt wurde meiner Meinung nach von Herrn Takano in Extinction besser gelöst als in Schätzings Büchern, bei denen ich teilweise aufgrund der Masse an Informationen über Nebenfiguren wirklich schon überfordert war. In Extinction lernt man die Hauptprotagonisten näher kennen, auf Nebenfiguren wird aber nicht mehr als nötig eingegangen, was ich gut finde.

Die Spannung war über das ganze Buch hinweg vorhanden. Immer wieder gab es unerwartete Überraschungen und Stellen, an denen ich es bereut habe, dass momentan Klausurenphase ist. Am liebsten hätte ich das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen, aber da ich zwischendurch immer wieder ans Lernen musste, hat sich das Lesevergnüngen über eineinhalb Wochen gezogen. Wäre ich im Urlaub mit viel freier Zeit gewesen, hätte ich das Buch in viel kürzerer Zeit gelesen. Teilweise habe ich trotzdem bist tief in die Nacht gelesen, was leider zum Leidwesen meines Freundes war. Aber es musste einfach sein!

Spannend war das Buch durchweg, allerdings gab es auf einigen Seiten Ausführungen, die mir biologisch doch zu hoch waren. Es fiel allerdings nicht schwer, sich da durch zu lesen, da sie meist in sehr spannenden Momenten eingebaut waren und man deshalb eher darauf gedrängt hat, zu erfahren, wie es weiter geht. Der Klappentext verrät mir persönlich zu viel, da es spannender gewesen wäre, nicht zu wissen, wie Yeager sich entscheidet.

Extinction ist nicht nur hervorragend geschrieben, sondern ist auch eine Mahnung an die Menschheit. So vieles aus dem Buch ist wahr und man möchte dem Autor ständig zustimmen. Es öffnet die Augen in Bezug auf manche Thematiken, die einem bisher noch nicht bewusst waren. Deshalb fiel es mir auch schwer, ein passendes Zitat auszusuchen, es gab einfach so viele gute! Ganz besonders gut ist Kazuaki Takano die Verbindung von gut recherchiertem Wissen mit gar nicht mal so abwegigen Verschwörungstheorien und realistischer Science Fiction. Von der Komplexität und Spannung her erinnert er mich deshalb an Frank Schätzing, dessen Bücher ich auch bewundere. Auch wer Blackout von Marc Elsberg gerne gelesen hat, wird dieses Buch lieben. Es ist einfach ein Muss für Thriller-Fans!

Abschließend lässt sich sagen: Extinction ist ein äußerst spannender Thriller, der viel näher an der Realität ist, als mir lieb ist. Für mich persönlich ist es mein neues Lieblingsbuch.

Vollständige Rezension mit Bildern unter http://secrets-of-nobody.blogspot.de/2015/09/rezension-extinction-kazuaki-takano.html

Die Auslöschung der Menschheit

Von: sommerlese Datum : 16.07.2015

sommerlese.blogspot.de/

"Irgendwo auf der Welt gab es immer einen Konflikt zwischen Völkern.
Die Grausamkeiten waren nur auszurotten, indem man den Menschen ausrottete und alles Weitere der nächsten Evolutionsstufe überließ." Zitat S. 268

Der Söldner Jonathan Yeager nimmt aus Geldnöten einen Auftrag der amerikanischen Regierung im Kongo an. Gemeinsam mit drei weiteren Männern soll er eine weltweite Epidemie verhindern, die in einem Pygmäenvolk ausgebrochen sein soll. Dieses Volk gilt es gewaltsam auszurotten.
Arthur Rubens ist der Leiter von Yeagers Autrag von Washington aus. Er weiß von einem Kind der Pygmäen, das durch eine genetische Veränderung intelligenzmäßig hoch entwickelt ist und die Menschheit zu bedrohen scheint.
In Japan verstirbt Kento Kagas Vater, der ihm eine mysteriöse Nachricht hinterlassen hat. Der Pharmakologiestudent Kento soll ein Medikament gegen eine tödliche Lungenkrankheit entwickeln. Das Schicksal der Kranken macht ihn betroffen und er stürzt sich in die Arbeit, nicht ahnend, dass der CIA ihm schon auf den Fersen ist.

Dieser Thriller ist eine bunte Mischung von Polit- und Wissenschaftsthriller, dessen Geschichte sich auf drei Kontinente erstreckt.
In drei Handlungssträngen führt Takano die verschiedenen Personen und ihre Zielvorgaben ein, baut die Inhalte geschickt weiter aus und führt sie letztendlich zu einer sie verbindenden Aktion zusammen. Dabei wirken die fiktiven Personen sehr authentisch und man kann sich gut in ihre Gedanken und Zielvorstellungen hineinversetzen.

Die Handlung ist fesselnd und wirkt durch die vielen eingebauten Themen sehr tiefgründig und anspruchsvoll. Der Leser wird mit vielschichtigen Themen nicht nur gut unterhalten, sondern auch geistig gefordert.

Durch sein erzählerisches Talent gelingt es Takano geschickt, folgende aktuelle Bereiche im Thriller anzusiedeln und zu einer komplexen Geschichte zu verknüpfen: es geht um ethische Fragen, wissenschaftliche Prozesse zur Herstellung eines Medikaments, politische Einflussnahme und die Vormachtstellung der Amerikaner, Datenüberwachung durch CIA, Informationen zur Evolution und am Beispiel Afrikas die Frage nach dem Sinn von Kriegen. Die menschliche Spezies hält sich für die Krone der Schöpfung, die selbst vor dem Einsatz von Kindersoldaten nicht abschreckt.
Erschreckend sind in diesem Thriller die vielen brutalen Kampfhandlungen, die sich allerdings nahe an der Wirklichkeit orientieren. Gerade die Brutalität der von Kindern ausgeführten Kriegseinsätze machen fassungslos und betroffen. Dieses Buch ist daher eine eindringliche Mahnung zu Frieden und Toleranz auf der Welt.

Die dargestellten Abläufe der pharmazeutischen Biotechnologie sind für Laien nur schwer nachvollziehbar und recht speziell. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen. Denn die generelle Handlung ist durchweg spannend gestaltet und gipfelt in einem actionreichen Schluss. Hier zeigt sich Takanos berufliche Erfahrung aus Hollywood in Oscar-verdächtiger Art und Weise.
Dieser Thriller schreit regelrecht danach, verfilmt zu werden.

Spannung pur

Von: Leseratte Datum : 07.06.2015

www.buch-rezension.eu

Ein spannender Thriller, der den Leser voll in seinen Bann zieht, absolute Leseempfehlung.

Extinction - Kazuaki Takano

Von: Schneeblume 86 Datum : 24.05.2015

https://www.youtube.com/channel/UCpfwoOrsKynl3oM88dJm03A

Ein spannendes Buch, dass sich zurecht Thriller nennen darf. Leider dämpfen viele wissenschaftliche und politische Abschnitte die Euphorie. Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, schaut euch einfach meine Videorezension an: https://www.youtube.com/watch?v=9R0ETrW3oxM
Ich freue mich auf euch, eure Alice alias Schneeblume 86

Ein Thriller für Wissenschaftsfans

Von: Marius Datum : 14.04.2015

buch-haltung.blogspot.de/

Mit seinem vom Japanischen ins Amerikanische ins Deutsche übersetzten Roman "Extinction" legt der japanische Autor Kazuaki Takano einen spannenden und hochaktuellen naturwissenschaftlichen Thriller für alle Fans von Douglas Preston und Lincoln Child vor.

Auf mehrere Stränge aufgeteilt erzählt Takano von einem Söldner, der eine Expedition im kongolesischen Urwald leitet und dabei einen infizierten Pygmänenstamm ausrotten soll. Auf der anderen Seite der Welt muss ein japanischer Naturwissenschaftler das schwere Erbe seines Vaters antreten, der dem Sohn aufgetragen hat, ein Mittel gegen eine seltene Erkrankung innerhalb eines Monats fertigzustellen.

Zu loben ist auf die visionäre Art des Autoren, der bei seinem Roman brandaktuelle Themen wie Ebola oder die Überwachung durch die NSA einfließen lässt. Dies führt dem Leser das ein ums andere Mal vor Augen, dass die Realität die Fiktion in einigen Bereichen schon lange überholt hat. Die Geschichte, so unglaublich sie in einigen Belangen auch sein mag, fesselt die meiste Zeit.
Den Lese- und Spannungsfluss störten für mein Empfinden nur die naturwissenaftlichen Exkurse über die Sequenzierung von Basen etc.. Hier wäre ein bisschen weniger mehr gewesen.

Doch insgesamt ist "Extinction" ein gut geschriebener Thriller mit vielen naturwissenschaftlichen Themen, der für alle Spannungsfans genauso interessant sein dürfte wie für alle, die gerne einmal über ihren Tellerrand hinausschauen!

Evolutionärer Wissenschaftsthriller

Von: NiWa Datum : 13.04.2015

zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at

Ein tödlicher Virus bei einem Pygmäenstamm im Kongo wird zur Geheimmission des Weißen Hauses erklärt. Ein junger japanischer Wissenschafter entdeckt das geheime Forschungslabor seines verstorbenen Vaters. Ein amerikanischer Berufssoldat fürchtet um das Leben seines sterbenskranken Sohnes. Und ein kleiner afrikanischer Junge scheint nicht von menschlicher Art zu sein.

Der Begriff „Extinction“ bezieht sich auf das Aussterben einer ganzen Spezies durch natürliche Evolution. Und genau damit hat man es in diesem Wissenschaftsthriller zutun.

Die USA schickt einen Kampftrupp in den Kongo, da sich dieses tödliche Virus sogar als noch größere Bedrohung wie zuerst vermutet erweist. Zeitgleich hat der junge Wissenschafter Kento in Japan den plötzlichen Tod seines Vaters zu verkraften, der in einem schmuddeligen Appartement auf eigene Faust an einem Heilmittel gegen eine tödliche Krankheit forschte, und nun seinen Sohn vor die Weiterführung dieses Werkes stellt.

Nach einem spannenden Einstieg flaut der Thriller kurz etwas ab, nimmt dann aber wieder richtig an Fahrt auf. Hauptsächlich hat man es mit zwei Erzählsträngen zutun. Einerseits mit den Soldaten im Kongo, deren Anführer der Amerikaner Yeager ist, andrerseits mit dem jungen Mann Kento, der im Auftrag seines toten Vaters zu wissenschaftlichen Höchstleistungen angespornt wird.

Jede Perspektive ist in sich genommen spannend, wobei mich allerdings nach den ersten Seiten - genau wie den armen Kento - eine schwebende Orientierungslosigkeit ergriff, weil man einfach nicht so recht weiß, wie das alles jetzt zusammenhängt.

Yeagers Perspektive im Kongo ist stark von Kampfhandlungen geprägt. Zwar wird man hier atemlos von Ereignissen zu neuen Erkenntnissen gejagt, trotzdem konnte mich Kentos Sichtweise auf die Geschehnisse mehr faszinieren. Denn gemeinsam mit Kento tüftelt man an einem Heilmittel, das eigentlich unmöglich erscheint:

„Er musste die schlechte Gewohnheit ablegen, immer schon aufzugeben, bevor er es versuchte.“ (S. 331)

Detaillierte Beschreibungen von chemischen Reaktionen und Verbindungen waren teilweise schwierig zu lesen, aber durchaus interessant und ich denke, es ist wieder einmal eines dieser Bücher, bei deren Lektüre man sich nebenher noch einiges an Wissen aneignen kann.

Außerdem geizt der Autor mit Anspielungen auf die ehemalige Bush-Regierung nicht, thematisiert den Irak-Krieg, die NSA und zeigt in seiner packenden Erzählweise, in welcher Zwickmühle sich das Weltgeschehen befindet, die sich in den Geschichten der Protagonisten widerspiegelt.

Für mich ist „Extinction“ ein hochaktueller Thriller mit brisanten Themen und ich denke, wer gern Wissenschaftsthriller mit Science-Fiction-Elementen liest, wird mit diesem Buch gut beraten sein. 

© NiWa

Spannender Thriller!

Von: Jacqueline Szymanski aus Nentershausen Datum : 04.04.2015

linejasmin.blogspot.de/




Klappentext:

Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.


Der erste Satz:

Diese Villa war nie ein zu Hause für ihn, auch wenn er schon jahrelang darin wohnte.


Meine Meinung:

Jonathan Yeager steckt in der klemme, nach einen mehrmonatigen Einsatz im Irak, möchte er seinen Urlaub dafür nutzten seinen Todkranken Sohn zu besuchen und seine letzten Tage mit ihm gemeinsam verbringen.
Doch dann erhält er ein Angebot für einen neuen Einsatz, die Bezahlung ist mehr als gut und Jonathan braucht jeden Cent um die Krankenhausrechnungen zu bezahlen.
Doch der neue Einsatz ist nicht ohne, als Teil einer geheimen Mission soll er ein Attentat verüben. Mehr Informationen bekommt er nicht, zu diesem Zeitpunkt ahnt Jonathan noch nicht wie sehr dieser Einsatz sein Leben verändern wird.


Ich muss ja zugeben ich war sehr auf dieses Buch gespannt, allerdings hatte ich auch meine Zweifel, denn die Thematik reizte mich zwar aber ich hoffte wirklich das es dem Autoren auch gelungen war es das Thema spannend wiederzugeben.

Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im Geschehen. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Der Anfang beginnt schon sehr interessant, dort erfährt der Leser das im Kongo eine tödliche Gefahr lauert. Obwohl ich ja zugeben muss das der Anfang ruhiger ist, der Autor nimmt sich genügend Zeit seinen Leser auf das Szenario vorzubereiten.

Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Dieses Buch beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, so dass der Leser die verschiedenen Charaktere kennen lernt. Diese könnten nicht unterschiedlicher sein, während Jonathan sich mitten im Kriegsgebiet befindet, hat sich der Student Kento völlig der Wissenschaft verschrieben. Dieser Unterschied der beiden gefiel mir besonders gut.

Dieses Buch beinhaltet eine Mischung aus Action, Politik und Wissenschaft, ich finde es klasse wie es dem Autoren gelungen ist diese unterschiedlichen Themen zu verknüpfen.

Kurz gesagt dieses Buch hat mich mehr als überrascht, nach den anfänglichen etwas ruhigeren Ton nimmt das Buch mit jeder Seite die man liest an Spannung auf. Auch das Szenario welches sich der Autor ausgedacht hat wirke auf mich realistisch. Wie würde wir reagieren wenn es eine neue Lebensform gäbe? Würden wir in Panik verfallen?

Extinction ist das erste Wissenschaftliche Buch welches mich zu keinster Zeit gelangweilt hat, ganz im Gegenteil. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und hatte spannende Lesemomente.

Daher empfehle ich dieses Buch uneingeschränkt, absolut Lesenswert.


Das Cover:

Das Cover ist ungewöhnlich und fällt sofort auf. Die Farbgestaltung ist außergewöhnlich und passt hervorragend zur Story.


Fazit:

Mit Extinction hat der Autor ein Szenario geschaffen welches realistisch wirkt, die Mischung verschiedener Genres macht dieses Buch zu etwas ganz besonderen. Starke Protagonisten und eine rasante Handlung überzeugten mich sofort. Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne!

Spannender Wissenschaftsthriller aus Japan

Von: Thomas Taistra Datum : 03.04.2015

www.taistra.de/zwischen-den-zeilen/

In Washington D.C. wird der amerikanische Präsident darüber informiert, dass im kongolesischen Dschungel eine Lebensform mit überragender Intelligenz entdeckt wurde, die zur Gefahr für die Menscheit werden könnte. Sofort beginnt sich das Räderwerk der Geheimdienste zu drehen und ein Team von Elitesoldaten wird in den Kongo gesendet, um die offensichtliche Bedrohung zu eliminieren. Dort finden die Kämpfer den dreijährigen Akili, ein Pygmäenkind, das die nächste Evolutionsstufe der Menschheit repräsentiert und mit seinen geistigen Fähigkeiten schon jetzt allen menschlichen Denkmustern weit überlegen ist. Doch schon während der laufenden Mission versuchen die gegensätzlichen politischen und wissenschaftlichen Lager den Konflikt zu ihren Gunsten zu beeinflussen, so dass der Elitesoldat Jonathan Yeager vor der Entscheidung steht, seinen Auftrag zu erfüllen und das Kind zu töten, oder den Hinweisen zu glauben, die einen größeren Nutzen im Überleben der Mutation sehen.

Hoppla, das ist gar nicht mal so schlecht, was da aus Japan kommt. Der Thriller enthält so ziemlich alles, was man für einen dramatischen Lesegenuss braucht: Helden, Antihelden, dubiose Gestalten, jede Menge Blei und – für mich der wesentliche Punkt – einen interessanten und spannenden wissenschaftlichen Hintergrund. Einige Kritiker ziehen bereits Vergleiche mit Frank Schätzing, Andreas Eschbach oder Marc Elsberg – damit wäre ich aber noch etwas vorsichtig. Von allen drei genannten Schriftstellern gibt es bereits Romane, die bei weitem besser recherchiert und besser umgesetzt sind. Dennoch hat mich das Buch (Hörbuch) gut unterhalten und zugegebenermaßen gefesselt. Wermutstropfen gibt es natürlich auch ein paar: meines Erachtens sind die Protagonisten etwas zu flach und schablonenhaft und sorgen daher kaum für Überraschungen. Zudem sind inhaltlich einige unlogische Schwachstellen vorhanden (meistens Details von technischer oder biologischer Natur), über die man aber durchaus hinweg lesen kann. Es ist ja ein Thriller, der unterhalten soll und keine Doktorarbeit.

Alles in allem ein anständiger Wissenschafts-Thriller, der auch in der Hörbuchversion von Sascha Rotermund sehr gut und packend gelesen wird.

Der japanische Schriftsteller Kazuaki Takano schreibt zwar schon seit 2001 Thriller und “Crime fiction”, ist aber außerhalb Japans noch ziemlich unbekannt. Extinction (in GB: “Genocide of One”, in JAP: “Jenosaido” / ジェノサイド) ist das erste Buch von ihm, welches es auch ins Ausland geschafft hat. Kazuaki hat aber dennoch bereits viele japanische Literaturpreise erhalten und ist Mitglied der “Mystery Writers of Japan”.

spannender Wissenschaftsthriller

Von: Karthause Datum : 30.03.2015

https://karthause.wordpress.com/

Der us-amerikanische Präsident Gregory S. Burns wird informiert, dass sich eine neue Evolutionsstufe der Menschheit, eine höhere Intelligenz als sie uns gegenwärtig vorstellbar ist, entwickelt hat. Diese gilt es nun auszulöschen. Dazu werden vier Söldner unter der Leitung von Jonathan Yaeger rekrutiert und unter dem Vorwand einen von einem tödlichen, die gesamte Menschheit bedrohenden Virus befallenden Pygmäenstamm im Urwald des Kongo zu exekutieren. Gleichzeitig setzt in Japan der junge Pharmakologiestudent Kento Koga die geheime wissenschaftliche Arbeit seines Vaters fort und sucht nach einem Medikament gegen Lungensklerose. Dabei gerät er ins Visier des amerikanischen Geheimdienstes. Diese drei Handlungsebenen bilden die Säulen des Romans und nach und nach wird deutlich, wie diese zusammenhängen.

„Extinction“ ist schwer einem einzigen Genre zuzuordnen. Wenn, dann müsste man dieses wohl als einen wissenschaftlich-dystopischen Thriller mit Sci-Fi-Elementen bezeichnen. Das Verbindende und Genreübergreifende ist die Spannung. Die ergreift den Leser zwar nicht sofort auf den ersten Seiten, man muss ein wenig Geduld aufbringen und die eine oder andere wissenschaftliche und politische Situationsbeschreibung verinnerlichen, um sich ganz auf die Handlung einlassen zu können. Dabei ist es für das Verständnis sicher von Vorteil, wenn der Leser zumindest an den naturwissenschaftlich geprägten Abschnitten interessiert ist.

Nachdem der Autor seine Figuren positioniert hat, nimmt die Handlung Fahrt auf und wird zunehmend spannend. Zwar blitzt stellenweise das Thrillerkonstrukt etwas durch, trotzdem würde ich die geschilderte Szenerie nicht als unmöglich oder unvorstellbar ansehen. Auch Assoziationen zu lebenden Personen der US-Adminstration sind sicher eher gewollt denn zufällig.

Völlig ohne jegliche Erwartungen habe ich mit der Lektüre dieses Thrillers begonnen und wurde dermaßen überrascht, dass ich ihn jetzt sogar als eines der Jahreshighlights dieses Genres ansehe. Ich empfehle ihn gern weiter, wer die Romane von Michael Crichton oder Andreas Eschbach mag, wir auch Gefallen an diesem spannenden Roman haben.

Die Spannung war kaum auszuhalten! Ein geschickter Thriller mit einer interessanten Handlung.

Von: Henrik (zu ende gelesen.) Datum : 24.03.2015

https://zuendegelesen.wordpress.com/

Meinung

Cover: Perfekt. Genau so stell ich mir ein Cover vor, das einen umhaut!
Kleiner Punktabzug von mir bei der Beschichtung des schwarzen Bereichs, es löst sich ziemlich schnell ab und wird löchrig.

Zeitgleich befindet sich die Handlung auf genau vier Kontinenten.
Nordamerika, Afrika, Europa, Asien.
Washington, Kongo, Lissabon, Tokio.
Ganz schön viel und dennoch gelingt es dem Autor hier ganz gelassen einen Weg zu finden, nicht zu sehr zu verwirren. Mit einer anhaltenden Spannung beschrieb er jede Szene sehr detailreich. Sei es der Dschungel, ein Labor oder das Pentagon. Alles hat seinen Reiz und man kann sich kaum davon lösen, weil man immer mehr erfahren möchte.

Mit seinen Charakteren hat sich Takano einen großen Spielraum verschafft, für den er einiges an Wissen aneignen musste. So kommt es, dass man von einem Präsidenten, von Analysten der NSA, Söldner der USA und Wissenschaftlern aus Tokio liest. Und genau diese Mischung hat eine Menge hergegeben. Durchweg konnte man die Handlungen der einzelnen Personen verstehen (oder auch nicht) und fieberte mit ihnen mit.

Takanos Schreibstil ist sehr kompliziert im Sinne von Fremdwörtern. Dieses Buch quillt förmlich über mit Fremdwörtern, die man schön nachschlagen kann (allerdings nicht im Buch). Allein schon die ganzen medizinischen und politischen Ausdrücke könnten manchmal etwas aufhalten. Aber das macht nichts, es trägt zur Bildung bei, nicht wahr? Gestört hat es mich nicht, es hat nur aufgehalten, wenn man ein Wort manchmal wiederholen musste. Somit ist nämlich auch der Lesefluss gestört.
Ansonsten schrieb Takano hervorragend und ich konnte dem Geschehen problemlos folgen.

Mein ‘Hauptproblem’ mit diesem Buch war tatsächlich, dass man das Gefühl beim Lesen hatte, man kommt nicht voran. Eben, weil man ständig ein Wort wiederholen oder mal nachschlagen musste. Es hat aufgehalten und es wurde teilweise ein wenig lästig. Aber ein Thriller in dieser Form bringt das wohl mit sich.
Wenn es um den ‘Thriller’ geht, den man erwartet, darf man nicht gleich mit Mengen an Blut rechnen, eher mit einer andauernden Handlung, deren Spannung anhält. Dennoch gibt es Stellen im Buch, die sehr makaber sind. Und diese habe ich sehr geliebt.

Bewertung

Meiner Meinung nach war dieser Thriller sehr aufregend und spannend. Nichts, was für fünf Sterne meinerseits reichen würde, aber ich denke, mit vier von fünf gebe ich mich sehr zufrieden.

Fazit

Thriller Fans werden dieses Buch lieben. Trotz komplexer Handlung und einigen Fremdwörtern kann dieses Buch vollkommen überzeugen. Die Spannung reißt nicht ab und man erlebt richtig was. Auch für Verschwörungstheoretiker kann dieses Buch ein großer Genuss sein, denn es bietet viel Platz für Eigeninterpretation.

Spannender Wissenschaftsthriller

Von: Christian Datum : 14.03.2015

bieberbruda.blogspot.de/

Dieses Buch hat mich in der Buchhandlung schon länger angelacht, deshalb musste ich einfach zuschlagen. Ich liebe Wissenschaftsthriller und wurde auch hier nicht enttäuscht.

Die Story:
Im tieften Dschungel Kongos lauert eine tödliche Gefahr. Ein Pygmäenstamm scheint von einem merkwürdigen Virus befallen zu sein, der das Ende der Menschheit bedeuten könnte. Aus diesem Grund wird eine internationale Sondereinheit rund um den Anführer Jonathan Yeager nach Afrika geschickt. Das Missionsziel ist die Eliminierung des Stammes, des dort lebenden Anthropologen und einer anderen, unbekannten Spezies. Doch als die Sondereinheit dort eintrifft, findet sie einen kleinen, ungewöhnlich intelligenten Jungen vor. Yeager beginnt die Mission zu hinterfragen - kann dieser kleine Junge wirklich die Zukunft der Menschheit bedrohen? Er möchte das Kind beschützen und gerät dadurch auch ins Fadenkreuz...

Meine Meinung:
Das Buch besteht aus zwei miteinander verknüpften Geschichten, die in Asien und Afrika spielen. Man begleitet Yeager und sein Team bei der spannenden Rettungsmission und den jungen Wissenschaftler Kento Konga bei der Entwicklung eines speziellen Medikamentes. Auch er gerät ins Fadenkreuz der Polizei und CIA. Die Geschichte ist sehr interessant. Beispielsweise werden verschiedene Szenarien betrachtet, wie die Menschheit untergehen könnte.
Auch wenn man das Buch eher in der Kategorie "Science Fiction" ansiedeln kann, ist die Grundidee doch erschreckend aktuell, denn unbekannte oder "andere" Lebensformen, werden doch immer als Gefahr betrachtet und in der Vergangenheit oftmals ausgerottet. Der spannende Thriller, regt also auch zum Nachdenken an. Und trotz einiger wissenschaftlichen oder technischen Begriffe, kann man alles gut nachvollziehen. Aus diesem Grund lässt sich das Buch allerdings kein wirklicher Page-Turner. Auch die extrem grausamen Beschreibungen der afrikanischen Söldner hätten meiner Meinung nach nicht sein müssen.

Fazit:
Ein fesselnder Thriller mit gesellschaftskritischen Elementen. Ich vergebe 4 Sterne.

Ist das die Welt, wie sie wirklich ist ?

Von: Christiane Petra Datum : 10.03.2015

Meine Meinung

Der Thriller eines japanischen Autors, dessen Name ich weder fehlerfrei schreiben noch fehlerfrei aussprechen kann, fesselt den Leser nicht nur durch das aufwändige Cover.

Es verbindet Daten, Fakten und Informationen über die Menschheit mit aktuellen brisanten wie hochpolitisch aktuellen Themen und macht daraus eine spannende Geschichte vor der Kulisse Afrikas.

Die Geschichte selber ist in 3 Teile eingeteilt die alle inhaltlich strukturiert den Leser begleiten und animieren weiterhin der Geschichte zu folgen. Die einzelnen Teile sind mit einer Überschrift versehen die den Leser darauf vorbereitet was ihn erwarten wird. Die Teile sind wiederum in einzelne Kapitel unterteilt und gerade am Anfang steht ein Kapitel für einen Handlungsstrang. Erst ab dem zweiten Drittel des Buches wechseln die Handlungsstränge innerhalb der Kapitel, zu dem Zeitpunkt kann sich der Leser aber schon denken wie die Stränge miteinander verwoben sind und kann daher den Wechseln mühelos folgen. Während der eine Handlungsstrang von Beginn an durch die Erzählweise sehr spannend ist , dümpelt der andere Handlungsstrang zunächst etwas dahin , langweilt den Leser durch teils sehr fachspezifische Ausdrücke die kaum zu verstehen sind und besticht nur durch kurze Spannungsmomente. Mit dem schnelleren Wechsel der Stränge und dem Einschieben einzelner Nebenschauplätze ergibt sich aber im weiteren Verlauf des Buches ein ausgewogenes Gleichgewicht, das durchgehend interessant und spannend für den Leser bleibt.

Die Charaktere sind allesamt sehr gut gelungen. Der Autor gibt sich sehr viel Mühe dem Leser die Figuren nahezubringen. Selbst die Söldner bekommen ein menschliches Gesicht und Charakter und verkümmern dadurch nicht zu Kampfmaschinen aus einem drittklassigen Action Thriller. Manchmal reichen schon wenige Zeilen um die Intention des Autors zu verstehen, so fließen kurze Beschreibungen, interessante Dialoge und zweitweise auch nur Gedanken in die Geschichte mit ein die die Figuren charakterisieren und sie für mich als Leser lebhaft werden lassen.

Das Buch ist sehr schwer und mit mehr als 500 Seiten ein ordentlicher Wälzer für den man sich Zeit nehmen muss. Auch ist es keine leichte Kost, sei es wegen der Informationsdichte die einen erwartet noch wegen der Tragweite die jene erzählte Geschichte mit sich bringt. Ich habe an manchen Stellen ordentlich geschluckt und eine Weile wirklich intensiv nachgedacht. Gerade deshalb und wegen der durchweg spannenden Geschichte hat mir das Buch außerordentlich gut gefallen und ist mir in Erinnerung geblieben. In Japan stand es sehr lange an der Spitze der Bestseller Listen was ich absolut nachvollziehen kann.

Komplex und überaus spannend

Von: sarahsuperwoman Datum : 06.03.2015

sarahsuperwoman.de/

Dieses Buch – “Extinction” – ist ein so überaus überragendes Buch und wirklich sehr schwer zu rezensieren ohne zu spoilern, aber ich versuche mal das Gefühl zu beschreiben wie es ist, wenn man es in den Händen hält und liest.

Am Anfang kommt der Leser ins Buch und kann aus mehreren Sichtweisen sehen, sodass ich mir etwas überrumpelt vorkam, weil ich nicht wusste was das zu bedeuten hatte. Nach und nach lerne ich die wichtigsten Personen aus dem Buch kennen. Derjenige, dessen Sohn unheilbar krank ist; derjenige, der ein Medikament versucht dafür herzustellen und sich damit in Gefahr bringt; die amerikanische Regierung, die alles Gefährliche ausschalten will und den ein oder anderen Blickwinkel der anderen doch schon wichtigen Personen.

Ich mag keine politischen Bücher, um das mal vorneweg zu sagen, aber diese Geschichte ist extrem tiefgründig und vielschichtig, sodass ich sagen kann, dass diese mein Herz berührt hat auf ihre eigene Art und Weise. Ich sehe Parallelen zu dem was in Frankreich passiert ist. Wir Menschen zerstören uns im Endeffekt selbst und hassen uns wegen gewissen Fakten, die eigentlich völlig hirnrissig sind.

»Wenn Sie in der Region angekommen sind, halten Sie sich von den Menschen fern – außer Sie wollen unbedingt einen Blick in die Hölle werfen.« [Seite 51]

Menschen, die wir nicht kennen; die nicht in unserem Land aufgewachsen sind oder irgendwie “anders” erscheinen sind gefährlich – so wird es im Buch immer wieder von der amerikanischen Regierung hingestellt. Na, hast du schon selbst Parallelen zum alltäglichen Leben gezogen? Wir erleben das tagtäglich. In “Extinction” wird aber auch immer wieder klargemacht, dass dies einfach nur ein kranker Selbstschutz ist und in der tiefsten Revolution steckt.

Eine neue Spezies wird entdeckt und ist noch viel intelligenter als wir alle zusammen. Das macht der Regierung Angst – natürlich, denn sie ist anders. Denkt anders und wird anders handeln. Das Schubladendenken wird immer wieder in “Extinction” aufgegriffen, sodass man sich als Leser oftmals in Schusslinie befindet und somit auch zum Nachdenken angeregt wird. Das macht wirklich viel Spaß, auch wenn einem immer wieder die verschiedensten Gedankengänge vorgeworfen werden.

In “Extinction” habe ich selbst immer wieder gemerkt, wenn das Medikament entwickelt werden sollte, dass die Reaktionen und Vorgänge von Stoffen recht kompliziert ist. An diesen Stellen hätte ich wirklich gedacht, dass ich gleich abschalte und das Buch weglegen könnte, weils mir einfach zu viel für mein Hirn ist. Falsch gedacht! Ich konnte relativ gut drüberlesen und einiges über die Reaktionen und Veränderungen von Stoffen lernen. Wiedergeben könnte ich das zwar nicht mehr, aber es war wirklich interessant.
»Dann arbeitet man daran, Distanz zwischen ihnen und den Leuten zu schaffen, die sie töten sollen. […] Psychologische Distanz und physische Distanz. Wenn der Feind einer anderen ethischen Gruppe angehört, eine andere Sprache spricht, einer anderen Religion oder Ideologie anhängt, besteht bereits eine psychologische Distanz, die es leichter macht, ihn zu töten.« [Seite 213]

Mein Fazit zu “Extinction” ist einfach: Must-Read Must-Read Must-Read Must-Read Must-Read! Es ist so vielschichtig, dass ich es einfach nicht mal richtig rezensieren kann und somit nur anraten kann, dass du es einfach selbst liest und dir ein Bild machst. Zwischen den Gedanken der Regierung; der normalen Bürger, die um ihr Leben und das Leben ihrer Liebsten kämpfen und sich auch noch der Zeit stellen müssen, damit sie ihre Liebsten retten können. Ein Buch zwischen Liebe, Vernunft und Tod.

Überzeugend, fesselnd, spannend + Biologie = das passt hier perfekt

Von: Kaisu Datum : 06.03.2015

life4books.blogspot.de

Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?
Diese leicht provokante Frage, fällt einem direkt ins Auge, wenn man den Buchrücken, von "Extinction" durchliest. Ist es wirklich schon so weit, dass sich eine neue Randgruppe gebildet hat, die nun die Macht übernehmen wird und ihre schwächeren Arten aussterben lässt? Dabei ist hier nicht von Tieren die Rede oder Pflanzen, sondern von den Menschen. Undenkbar ist es schließlich nicht, dass auch unsere Körper sich weiterentwickeln von Generation zu Generation oder eine Mutation plötzlich ein besserer Wirt ist als der derzeitige homo sapiens. Wer weiß?

Die Menschheit in dem Thriller von Kazuaki Takano jedenfalls muss sich bereits mit diesem "Problem" befassen. Allerdings wird das nicht offen dargelegt. Man schickt eine undercover mission in den Dschungel von Kongo. "Search and Destroy" lautet die Ansage. Findet diese bestimmte Zielgruppe und tötet sie alle. Danach bekommt ihr eine Belohnung und dürft nach Hause zu euren Familien. Auch Jonathan Yeager gehört diesem 4er Gespann an. Zunächst denkt er sich nicht weiter dabei und bereitet sich entsprechend für den Einsatz vor. Doch sobald die Männer bei dem kleinen Pygmäenstamm angekommen sind, keimen die Zweifel in ihm auf. Wieso sollte er ein intelligentes Kind ermorden? Und warum hat man nicht längst dem Forscher Pierce, der dort lebt, den Auftrag gegeben, dass Kind einzuschläfern?
Man beschließt das Dorf nicht kaltblütig zu ermorden und somit stehen sie fortan selbst auf der Abschussliste der amerikanischen Regierung.

Parallel zu dem Geschehen im tiefsten Kongo, lernt man den jungen japanischen Studenten Kento kennen. Sein Vater ist vor kurzem verstorben und hat ihm ein seltsames Erbe hinterlassen. Er soll die Forschungsarbeiten von ihm weiterführen, wobei hier die Schwierigkeit darin liegt, dass die beiden komplett unterschiedliche Dinge im Bereich der Biologie studiert haben. Noch bevor er sich groß Gedanken darüber machen kann, wie er den Wünschen eines Verstorbenen gerecht werden kann, bekommt er seltsame Anrufe und Warnungen. Er soll sich verstecken und mit keinem über seine Arbeit reden. Rasch stellt Kento Kaga fest, dass da sehr viel Wahrheit dahinter steckt. Jemand ist hinter ihm her und will ihn eindeutig daran hindern die Forschungen seines Vaters fortzuführen. Wird er seine Angst überwinden, oder schmeißt er alles hin?

Neben diesen beiden Erzählsträngen lernt man irgendwann noch einen gewissen Arthur Rubens kennen. Schnell wird einem klar, wer diese Person ist und inwiefern sie in die Ereignisse involviert ist. Man entwickelt einen gewissen Hass gegen Herrn Rubens und seine analytische Welt. Bei ihm merkt man gut die Macht die hinter allem steckt und wie zügig ein gesagtes Wort das Nächste ergibt. Es zeigt sich hier wieder mal: Wer Geld und Macht besitzt, hat die Fäden in der Hand. Doch ob die Regierung damit weit kommen wird, ist fraglich. Denn eine gewisse Person hat extrem etwas gegen diese "Search and Destroy" Missionen und zeigt unverblühmt, wer am längeren Hebel sitzt.

Alle drei Stränge führen mit der Zeit zu einer dicken roten Kordel zusammen. Man versteht dann auch alle Zusammenhänge und Andeutungen, die im Laufe der Zeit gemacht wurden. Dabei unterhält das Buch perfekt. Es lässt sich flüssig lesen und man hängt besonders an Yeager und Kento. Beides Personen, die eine Sache verwickelt worden sind, mit der sie eigentlich nichts zu tun haben wollten. Einzig in der Mitte des Buches gibt es einen fiesen Hänger. Lange theoretische Phrasen prasseln auf einen ein und wollen kein Ende nehmen. Zwar ist der Abschnitt interessant, jedoch in der Umsetzung zu trocken und fad geraten. Danach fängt sich die Story zum Glück wieder rasch und das Lesetempo nimmt wieder fahrt auf.

Die Figuren sind allesamt überzeugend dargestellt. Man hasst oder liebt sie, ein Mittelding gibt es kaum. Entsprechend leidet und fiebert man auch eifrig mit ihnen mit. Die kleinen theoretischen Abschweifungen, die ans Tageslicht kommen, sobald es um das Thema Evolution geht, sind super verständlich und sollten bei keinem für Knoten im Hirn sorgen. Selbst wenn, das Wichtigste versteht man auf jeden Fall. Entsprechend fand ich die ganze background story wunderbar gelungen. Sie ist komplex und überhaupt nicht so abwegig.
Hätte nun der Autor alles etwas mehr gestaucht und somit das Tempo der kompletten Geschichte beschleunigt, wäre das Buch perfekt gewesen.
Absolut lesenswert ist es dennoch!
Das ist das erste Biologie-Evolutions-Buch seit langem, was mich nicht gelangweilt oder überfordert hat und allein schon dafür bekommt Kazuaki Takano ein dickes fettes Fleißbienchen!

In einer atemberaubenden Art und Weise verwebt K. Takano alle drei Handlungsstränge zu einer wunderbaren Geschichte!

Von: Uwes-Leselounge Datum : 05.03.2015

www.uwes-leselounge.blogspot.de

* Vorsicht Spoiler! *

Eine Söldnertruppe um den Anführer Jonathan Yeager wird im Auftrag der US Regierung in den Kongo entsandt. Dort soll mit allen Mitteln die Ausbreitung eines tödlichen Virus unter den Dschungelbewohnern, einem Pygmäenstamm, verhindert werden. Denn von seiner Eindämmung hängt das Überleben der gesamten Menschheit ab. Doch kaum im Dorf der Einheimischen angekommen, lernt Yeager einen kleinen Jungen mit einer hohen Intelligenz kennen, so dass er beginnt, seinen Auftrag um das tödliche Virus zu hinterfragen. Mit fatalen Folgen für sich, seinem Team, dem Pygmäenstamm und dem Kind. Und schon bald muß sich die Söldnertruppe entscheiden, denn von allen Seiten rückt der Feind auf sie zu. Ein Wettlauf mit Zeit um Leben und Tod beginnt....

Das Buch fiel mir schon bei den Frühjahrs-Neuerscheinungen des Verlags auf und nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, mußte ich das Buch unbedingt lesen. Auch das Cover finde ich mega gelungen für diese Story!

Nochmals vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag für das Rezensions-exemplar.

So groß auch meine Freude auf das Buch war, so schwer wurde für mich der Einstieg in das Buch und die Geschichte. Denn gleich zu Beginn wird mit wissenschaftlichen und technischen Begriffen nur so um sich geworfen. Zwar werden diese dann nochmals in einfacher Form erläutert, doch dies bremste zu Beginn meinen Lesefluss.

Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von drei Personen erzählt. Wir begleiten zum einen Jonathan Yeager, einen Ex-Spezial Forces Soldaten, der mittlerweile sein Geld bei einer privaten Sicherheitsfirma verdient, die mit dem US Militär zusammenarbeitet, und im Irak stationiert ist. Jonathan ist verheiratet und hat einen totkranken Jungen namens Justin. Justin leidet an einer unheilbaren Lungenkrankheit die immer tödlich verläuft, denn es gibt bisher keine lebensrettenden Medikamente dafür. Da die Behandlungen für seinen Sohn sehr teuer sind, nimmt Jonathan das Angebot seines Chefs für einen streng geheimen Regierungsauftrag an. Dieser Auftrag soll ihm und seiner Familie 45.000 $ für 4 Wochen Arbeit einbringen. Jonathan fand ich authentisch und sympathisch, auch wenn er im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht. Er versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, das Leben seines Sohnes zu retten, auch wenn er dabei selbst sterben sollte.

Die zweite Person, die wir in dieser Geschichte begleiten, heißt Kento Konga (24), er lebt in Tokio und studiert im zweiten Jahr an der Universität Chemie. Dort arbeitet er in einem chemisch-pharmazeutischen Labor an organischer Synthese, d.h. er erstellt anhand eines Computerprogrammes neue Medikamente und prüft diese mittels klinischer Tests auf seine Wirksamkeit. Unerwartet stirbt sein Vater, Seiji, an einem Hirnschlag. Kurz nach der Beerdigung erhält Kento eine E-Mail von seinem Vater, in der er ihn bittet, seine Forschungsarbeit fortzusetzen, aber mit niemanden darüber zu sprechen - mit absolut niemandem! Sollte sein Leben in Gefahr sein, dann solle er alles stehen und liegen lassen und das Projekt vergessen. Kento fragt sich, was das alles zu bedeuten hat und versucht dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf den sogenannten "Heisman Report" und damit beginnt auch für Kento ein Wettlauf gegen die Polizei, CIA und vor allem die Zeit ... Kento war mir zwar sehr sympathisch und ich mochte ihn, aber er war mir teilweise doch etwas zu blauäugig im Umgang mit den Menschen, die er eigentlich ja nicht kontaktieren sollte.

Die dritte Person ist Arthur Rubens, ein hochintelligenter Mann, der es schon mit Ende 20 geschafft hat, den Doktorgrad der Grundlagen-mathematik zu erlangen. Danach beschäftigte er sich mit den Methoden der Kriegspsychologie bei Führungskräften innerhalb des Militärs. Bis eines Tages eine "ThinkTank" Firma namens, Schneider Institute, ihm einen Job anbietet. Das ist die Chance bei den ganz großen Tieren in der US Politik mitzuspielen. So bekommt er nach einer Probezeit immer mehr Aufgaben, bis er zum stellvertretenden Leiter eines streng geheimen militärischen Spezialauftrages ernannt wird - die Vernichtung eines lebenden Individuums. Bei diesem Charakter bin ich zwiegespalten, auf der einen Seite ist es sehr interessant ihn während der Operation zu beobachten, da hochintelligent und doch nutzt er seine Intelligenz nicht unbedingt so, wie er es könnte. Für mich hätte er eine noch größere Rolle in dieser Geschichte spielen können.

Kazuaki Takano verwebt in einer atemberaubenden Art und Weise alle drei Handlungsstränge zu einer wunderbaren Geschichte, die in meinen Augen sehr selbstkritisch mit dem Wesen "Mensch" umgeht. Besonders das letzte von mir ausgewählte Zitat passt wie die Faust aufs Auge!!!

Der Mensch ist zerfressen von Macht, Gier und einer großen Portion Intoleranz. Kazuaki Takano hält uns mit dieser Geschichte einen sehr großen Spiegel vor das Gesicht und spricht schonungslos die heutigen Probleme auf der Welt an. Fast überall auf der Welt bekriegen sich die Menschen, sei es mit Waffen oder Worten. Besonders die ehemalige US Regierung (unter W. Bush sen.) und dem Irak Krieg bekommt hier sein Fett weg.

Auch wenn es, wie bereits erwähnt, teilweise sehr wissenschaftlich/
technisch und auch stellenweise sehr anspruchsvoll zu lesen ist, konnte mich die Geschichte mit ihrem guten Schreibstil sehr fesseln und hat mir spannende Lesestunden beschert. Daher vergebe ich sehr gute 4 Nosinggläser.

*+* „Stehen wir vor einem erneuten Quantensprung der menschlichen Entwicklung?“ *+*

Von: Irve Datum : 04.03.2015

irveliest.wordpress.com

Liebe Lesefreunde,


die Evolution verläuft nicht immer schleichend und kaum bemerkt, manchmal macht sie auch wahre Quantensprünge. So änderte sich der Mensch nicht langsam und gleichmäßig vom Neandertaler zum Homo sapiens, sondern bildete durch gravierende Veränderungen im Erbgut immer wieder einen neuen Entwicklungsstand aus, der die alte Form des Menschen verdrängte, um viel später selbst von einer weiter entwickelten Variante ersetzt zu werden.

„Stehen wir vor einem erneuten Quantensprung der menschlichen Entwicklung?“

Diese Frage ist Dreh- und Angelpunkt des herausragenden Thrillers von Kazuaki Takano.

Er hat es bestens verstanden, diese interessante Frage in eine extrem spannende Geschichte zu kleiden. Mehrere Handlungsstränge, von denen man lange Zeit nicht ahnt, was sie miteinander zu tun haben könnten, beschäftigten mich. Jeder dieser Erzählstränge war so perfekt aufgebaut, dass ich mich in alle Themen leicht hinein fand. Selbst Politik und Krieg, die ich sonst gerne links liegen lasse, haben hier mein Interesse entfacht.

Denn zu lebhaft und eindringlich waren die Charaktere im Weißen Haus gezeichnet. Ich war erschüttert, wenn auch nicht wirklich überrascht, wie leichtfertig und teilweise gelangweilt dort über Menschenleben und die Zukunft des Lebens verhandelt und entschieden wurde. Gottlob gab es dort nicht nur böse Buben, einige der Verantwortlichen waren auch vernünftig und wussten, was Respekt und Moral sind.
Aber wer würde letzten Endes die Oberhand behalten? Wer würde sich in seiner Entscheidungskraft durchsetzen können?

„Wirklich furchterregend ist nicht der Verstand und schon gar nicht militärische Macht. Das Beängstigendste auf dieser Welt sind die Menschen, die beides benutzen.“

Als der amerikanische Präsident durch ein unbekanntes Virus, das im afrikanischen Busch ausgebrochen war, die Zukunft der Menschheit bedroht sah, reagierte er umgehend.
Er ließ eine Spezialeinheit in den Kongo einfallen, um die schwelende Bedrohung schon im Keim zu ersticken.

Während der Verhandlungen mit den Teilnehmern bekam ich sehr große Zweifel, ob Mr. President dem Trupp die Wahrheit sagt, oder den Männern einen Riesenbären aufbindet. Denn so wie ich ihn zuvor kennen gelernt hatte, erschien er mir alles andere als sympathisch und vertrauensvoll.
Und so nahmen dann die Dinge ihren Lauf….

An einem ganz anderen Ort findet ein anderer Handlungsstrang des Thrillers statt.
Kento Kago, ein Pharmakologie-Student hat kürzlich seinen Vater verloren. Er bekommt einige Tage später eine Email von ihm und versteht die Welt nicht mehr. Als er dann den Auftrag begreift, den sein Vater ihm posthum vererbt hatte, noch weniger.
Denn Kento soll ein Medikament gegen eine bis dato unheilbare Krankheit entwickeln – in rasend kurzer Zeit. Eine Hightech-Software, die es theoretisch gar nicht geben dürfte, sollte ihm dabei helfen….

Lange Zeit durchlebte ich mit mehreren großen Fragezeichen auf der Stirn diese fulminanten Szenarien.
Die Frage, welche Zusammenhänge hinter all diesen Geschehnissen wohl stecken mochten, trieben mich an. Aber nicht nur das, auch viele der Personen, die nichts voneinander ahnten, verband etwas. Aber was?

In seinem wahren Page-Turner löste Kazuaki Takano alle Verwirrungen und Fragen geschickt und äußerst plausibel auf. Die überwältigenden Zusammenhänge wurden mir klar und ich begriff ganz zum Schluss, wer im Thriller die wahren Drahtzieher waren, was mich äußerst überrascht und ungläubig hinterließ.

„Die Liebe einer Mutter ist das Fundament des Friedens.“

„EXTINCTION“ konnte ich nicht einfach so zuklappen und zur Tagesordnung übergehen.
Diese Szenarien, die Gedankengänge beschäftigen mich auch jetzt, Tage nach dem Beenden des Buches, noch weiter.
Dachte ich zuerst noch, dass dies alles doch nicht wirklich ernst gemeint sein konnte, bin ich mittlerweile schon ein Stück weiter. Ja, Herr Takano hat eine Welt erschaffen, die stellenweise meine Vorstellungskraft an ihre Grenzen trieb. Ganz sicher wird es sich, wie der nächste Quantensprung auch ausfallen wird, nicht so abspielen. Aber die gedanklichen Möglichkeiten, die uns der Autor hier an die Hand gibt, sind sehr überzeugend.

Beängstigend?
Ja – Nein – Vielleicht…..
Das hängt auch ein bisschen von uns ab.

Nicht nur die Konstruktion dieser umfassenden Geschichte konnte mich begeistern. Auch die schriftstellerische Umsetzung gefiel mir sehr. Takano erschuf sehr lebendige Charaktere, die man sich sehr gut vorstellen konnte. Sie waren stringent und authentisch und bildeten in ihrer Masse und Mischung ein gutes Abbild der Menschentypen in ihrer Gesamtheit.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Spannung war für mich überall greifbar, sodass ich das Buch nicht gerne aus der Hand gab.

Was ich auch erwähnen möchte, ist die brillante Recherchearbeit. Seien es Politik, Militär, Kriegsgebiete, Forschung, Evolution – um nur einige Punkte zu nennen – der Autor weiß, wovon er schreibt und lässt den Leser sehr gut verständlich ans einem Wissen teilhaben.

„EXTINCTION“ ist ein heißer Favorit für meinen Thriller des Jahres.
Sehr empfehlenswert für alle Freunde des Spannungsfaches, erst recht, wenn man naturwissenschaftlich interessiert ist!

Zum Buch:
„EXTINCTION“ von Kazuaki Takano ist im Januar 2015 unter der ISBN-Nr. 978-3-570-10185-8 im C.Bertelsmann Verlag (Randomhouse Gruppe) erschienen. Der Wissenschaftsthriller umfasst 560 Seiten und ist auch als eBook, Hörbuch und MP3-CD erhältlich.

Inhalt:
Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.
Quelle: C. Bertelsmann (Randomhouse Group)