Leserstimmen zu
Extinction

Kazuaki Takano

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Taschenbuch
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Japanische Autoren sind in Deutschland ja eher Unbekannt. Ich denke das könnte sich mit diesem Titel ändern. Kazuaki Takano hat mit Extinction einen wunderbar komplexen Thriller erschaffen. In den ersten Kapiteln versucht Takano den Leser seicht in die Geschichte einzuführen. Von Kapitel zu Kapitel fügen sich dann 3 rote Story-Stränge zusammen. Für jeden ist hier etwas dabei. SyFy, Politik, Wissenschaft und eine Menge Aktion. Mich hat dieses Buch sehr begeistert und auch ein wenig an das neue Buch von Marc Elsberg erinnert. Die Protagonisten sind sehr glaubhaft rüber gebracht und man fühlt mit ihnen. Mein Fazit: Dieses Buch lohnt sich alle mal. Vielleicht muss man im Wissenschaftlichen Teil ein wenig nachgrübeln oder auch mal Googeln, aber alles in allem hat es mir sehr gefallen.

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Die Handlung In Extinction begleiten wir u.a. den Ex-Soldaten Jonathan Yeager, der mittlerweile für ein privates Sicherheitsunternehmen arbeitet. Er erhält einen Auftrag der amerikanischen Regierung, die im Kongo stattfinden soll. Bei einem Pygmäenstamm soll ein tödliches Virus ausgebrochen sein, sodass sämtliche infizierte Personen getötet werden sollen. Yeager und seine Kameraden machen sich auf den Weg und merken schnell, das dies nur ein Vorwand war und die Operation zur Beseitigung eines 3-jährigen Jungen dient, der mit seinen jungen Jahren schon eine Intelligenz besitzt, die die eines Erwachsenen Menschen bereits weit übersteigt. Yeager und sein Team entschließen sich, den Jungen vor der Auslöschung zu bewahren und eine gnadenlose Jagd beginnt. Zeitgleich bekommt der junge Kento Koga von seinem verstorbenen Vater unter mysteriösen Umständen den Auftag, ein Medikament gegen eine tödliche Lungenkrankheit zu entwickeln – eine Krankheit, an der auch Yeager’s Sohn leidet.. Meine Meinung Wir begleiten nicht nur Yeager und Koga sondern erfahren auch viel über weitere Personen, die mit der Operation zusammenhängen. Dabei sehen wir nicht nur unsere „gute“ Seite, sondern auch die Seite derjenigen, die die Beseitigung des Jungen angeordnet haben. Das hat mir persönlich unheimlich gut gefallen. Ich mag Thriller und Bücher, die aus verschiedenen Gesichtspunkten beschrieben werden. Das trägt unheimlich zur Spannung bei. Alle verschiedenen Geschichten hängen natürlich zusammen, einige Zusammenhänge offenbaren sich jedoch erst gegen Ende. Das Buch ist relativ lang und trotzdem kommt es ohne unnötige Längen aus. Ein ganz großer Pluspunkt bekommt das Buch für die ganzen Hintergrundinformationen. Das Buch wurde – meine ich – vor dem Hintergrund der Ebola-Krise geschrieben. Hierzu werden Informationen eingeflossen. Auch zum Konflikt im Kongo gibt es zahlreiche Informationen, die unheimlich spannend und interessant- und natürlich auch grausam sind. Allgemein ist das Buch sehr grausam. Das ist natürlich dem Kriegsgebiet geschuldet, in dem sich unsere Handlung abspielt. Aber gleichzeitig schafft es der Autor auch, die Grausamkeit von Menschen, die sich und ihre Spezies als bedroht ansehen, darzustellen. Der zweite große Handlungskomplex rund um Kento war teilweise sehr sehr wissenschaftlich, sodass ich – ohne Vorkenntnisse in dem Bereich – teilweise gar nichts verstanden habe. Die Passagen waren zum Glück aber nur kurz und die weniger technischen Wiederholungen und Zusammenfassungen haben es dann doch wieder verständlich gemacht. Mich hat das Buch durchweg gut unterhalten. Einen kleinen Minuspunkt gibt es von mir für die teilweise etwas zu kurz geratenen Charakterentwicklungen. Yeager wird sehr ausführlich beschrieben – insbesondere aber seine drei Kameraden kommen ein wenig zu kurz. Hier hätte ich mir noch mehr Tiefgang gewünscht. Insgesamt kann ich das Buch aber absolut empfehlen – und zwar nicht nur Thriller-Fans, denn ich selbst würde mich auch nicht als ein solcher beschreiben.

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Zum Inhalt: Als Leser wird man zum Anfang dieses Buches in drei unterschiedliche Handlungsstränge verwickelt. Zum einen haben wir den Söldner Jonathan Yeager, welcher als Teil einer vier köpfigen Truppe in den Kongo geschickt wird, da bei einem Pygmäenstamm ein tödliches Virus ausgebrochen sei. Im Kongo angekommen merkt er schnell, dass das eigentliche Ziel dieser Mission ein Pygmäenenjunge namens Akili ist. Akili ist übermenschlich Intelligent und verfügt über besondere Fähigkeiten, die der Regierung Schwierigkeiten bereiten könnten. Yeager, der selbst Vater eines schwerkranken Jungen ist, weigert sich Akili zu töten und versucht ihn in Sicherheit zu bringen. Wird er den Jungen retten können? Der zweite Handlungsstrang handelt von Kento, ein Student aus Japan. Kento hat sich der Wissenschaft verschrieben und setzt alles daran, den letzten Wunsch seines Vaters zu erfüllen - er arbeitet an der Entwicklung eines Medikaments für genau die Krankheit, an der Jonathan Yeagers Sohn erkrankt ist. Wird er es schaffen? Den dritten Handlungsstrang bildet US-Präsident Burns, welcher von der CIA darüber in Kenntnis gesetzt wird, dass im Kongo eine neue Lebensform entdeckt wurde, vor der bereits vor vielen Jahren gewarnt wurde - sie könne die gesamte Menschheit ausrotten. Was ist das für eine gefährliche Lebensform? Wenn ihr wissen möchtet wie diese drei Geschichten zusammenhängen dann solltet ihr unbedingt mal einen Blick in das Buch werfen! Mein Fazit: Dank des Klappentextes war ich total angefixt und habe dieses Buch direkt als Rezi-Exemplar angefragt und zu meiner Freude auch bekommen. Klappentext und erster Eindruck haben mich nicht enttäuscht. Der Mix aus Wissenschaft, Politik und Action ist einfach nur wirklich unterhaltsam und spannend. Auch die Aufteilung in unterschiedliche Handlungsstränge ist gut gelungen und war zu keinem Zeitpunkt verwirrend. Es lies sich schnell lesen und der Schreibstil ist wirklich angenehm. Für alle die mal ein bisschen Abwechslung in ihr Lese-Leben bringen möchten ist das auf jeden Fall ein absoluter Geheimtipp!

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