Leserstimmen zu
Die Brut des Feuers

Drew Karpyshyn

Kinder des Chaos (1)

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Als ich den Namen Drew Karpyshyn das erste Mal gelesen hatte, war mir bewußt nur der Nachname aufgefallen. Sofort dachte ich, dass ich einen russischen Autoren vor mir hätte. Das war aber ein Irrtum. Drew Karpyshyn ist ein kanadischer Autor, der Computerspielautor war und auch einige Star Wars – Romane verfasst hat. Inhalt: Vor langer Zeit vertrauten die Götter einem großen Krieger drei Talismane an, um diesen gegen die Mächte des Chaos zu wappnen und die Welt der Sterblichen zu beschützen. Aber Daemron wandte sich gegen das Gute – und forderte die Götter selbst heraus. Als Strafe wurde er verbannt und hinter einem magischen Siegel eingesperrt. Um dieses Siegel zu brechen, pflanzt Daemron einen Samen in vier Kinder: die Brut des Feuers. Sobald sie das Siegel niedergerissen und Daemron befreit haben, wird die Welt der Sterblichen unter seiner Rache erzittern … Die Inhaltsangabe / der Klappentext vom Verlag erklärt die Vorgeschichte des Buches. Ohne diese zu kennen, verwirrt das Buch am Anfang. Es wird nichts erklärt, sondern ich werde als Leser direkt in die Geschichte geworfen. Die Zusammenhänge werden erst so nach und nach klarer. Das große Gesamtkonstrukt der Welt sogar erst im Rahmen der Geschichte gegen Ende erklärt. Beim Lesen wäre es für mich hilfreich gewesen dieses schon früher zu kennen. So war ich oftmals verwirrt von den Bezeichnungen, die der Autor gewählt hat. Auch habe ich das Buch unter einer falschen Ahnnahme gelesen. Hatte ich doch erwartet, dass die Geschichte von Daemron erzählt wird. Letztendlich wird sie das auch, aber Daemron bildet die Klammer um die erzählte Geschichte. Es wird – wie der Titel es sagt – die Geschichte der 4 Kinder erzählt, der Brut des Feuers. Deren Lebenswege könnten zunächst unterschiedlicher nicht sein, verschiedene Wendungen des Schicksals führen sie schließlich jedoch mehr oder weniger zusammen. Doch bis es soweit kommt, muss ich als Leser Geduld haben. Dennoch finde ich die Welt und die Grundidee faszinierend. Die Umsetzung hätte besser sein können. Drew Karpyshyn hat die Geschichte chronologisch aufgebaut und beginnt mit der „Zeugung“ der 4 Kinder. Da jedes der Vier in einem anderen Volk und einer anderen Gesellschaftsschicht aufwächst, lässt er uns an deren Aufwachsen teilhaben. Leider verkürzt er die Kindheit zum Teil, so dass er bei dem einem Kind die Kleinkindzeit erzählt und bei dem nächsten sind dann 10 Jahre vergangen und es werden die Jugendjahre geschildert. Erst als er bei der Hauptgeschichte wieder ankommt, entfallen die zeitlichen Sprünge. Dafür nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird spannend mit Action und Abenteuern. Das einzige Manko an dem Buch ist, dass mit dem Wechsel der Erzählperspektiven zwischen den vier Protagonisten oder auch anderen Nebenfiguren keine Tiefe der Person entsteht. Erst wenn von einer Protagonisten oder auch der Antagonisten über längere Zeit die Handlung bestimmt wird, kommt sie mir näher. So sind einige der Nebenfiguren wie Rexol oder der Pontiff besser und tiefergehend beschrieben in ihrer Gesamtheit als zum Teil die 4 Kinder des Daemron. Dies ändert sich erst zum Ende des Buches – zumindest bei einem Teil der Vier. Mein Fazit: wer Fantasy mag mit Abenteuern, Actionszenen, verschiedenen Protagonisten, Hexern und einer tiefgründigen Hintergrundstory ist hier genau richtig. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil um zu lesen, wie es den Vier weiter ergehen wird.

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Nachdem der mächtige Daemron seine Saat in die Welt der sterblichen geschickt hat, scheint sein Plan aufzugehen. Vier Kinder wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten werden geboren und in dem einen oder anderen von ihnen beginnt sich bereits die Macht des Chaos zu regen. Der Order, allen vorran Nazir ist bemüht die magisch begabten Kinder des Landes in seine Fänge zu bekommen um sie unter ihrem Schutz zu stellen. Zusammen mit dem Pontiff will er sich die magischen Kräfte der Begabten zu nutze machen. Für ein heiliges Ziel, selbstverständlich. Ihm gegenüber steht Rexol, der gefürchtete Hexer, der dem Pontiff ein Dorn im Auge ist, denn Rexor hat es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, magisch Begabte Schüler zu sich zu holen um sie den Umgang mit der Macht des Chaos zu lehren und sie für sich zu benutzen. Schülerin Cassandra ist die erste die ihm würdig genug erscheint mit ihr richtig zu arbeiten, doch leider wird er gezwungen sie an den Pontiff zu übergeben. Später erhält er eine neue Chance mit Keegan. Während Cassandra im Buch die erste Zeit ein wenig schwach und fast willenlos wirkt, so ist Keegan gleich von Anfang an ein sehr starker Charakter der seine Macht oft unkontrolliert einsetzt. Zum Glück hat er nicht nur einen Meister, der ihn immer wieder zu bremsen versteht. Die Macht des Chaos ist sehr stark in dem jungen Hexer, aber ebenso sehr in Cassandra, die einen harten und steinigen Weg vor sich hat. Scythe ist die andere Frau im Bund. Sie ist hart und wirkt oft kühl, irgendwie konnte ich zu ihr keinerlei Beziehung aufbauen, dazu wirkte sie mir zu abgebrüht und emotionslos. Sie ist eine begnadete Meisterin im Kampf und zahlreiche Tote pflastern ihren Weg. Sie hat nicht nur schlechte Seiten, Scythe hatte ein schlimmes Leben bis jetzt und das hat sie geprägt, trotzdem steht sie loyal zu ihrem Freund, was ich ihr dann wieder hoch anrechne. Der nächste den ich erwähnen will ist Vaalan, der Daanan Thronfolger, er scheint über gar keine Gabe zu verfügen und wird somit von seinem eigenen Volk, zu dem er steht, nicht besonders geachtet. Er ist Keegan ein guter Freund und hat mir in seiner Schlüsselrolle gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach zu lesen und ließ mich das Buch in nur wenigen Abenden durchlesen. Dabei hat es Drew Karpyshyn hervorragend verstanden mit seinen Beschreibungen eine tolle Kulisse für die spannende Handlung zu bauen. Mir war zu keiner Zeit des Buches langweilig, im Gegenteil, ständig wollte ich mehr lesen, mehr wissen. Kurz, diese Buch hat mich gefesselt. Hier passt einfach alles und ich habe schon lange kein so tolles Fantasybuch mehr gelesen. Ich bin jetzt noch ganz hin und weg und bedauere das es noch bis März 2016 dauert bis der 2 Teil" Die Dunkle Flamme" erscheinen wird. Die Brut des Feuers erhält verdiente 5 von 5 Sternen

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Ich mag das Cover, das im Speedpainting-Stil gestaltet worden ist und ich denke es ist vor allem ein Buch für Fans von Heldengruppen, die Abenteuer bestehen müssen und nach Artefakten suchen um die Welt zu retten. Mir hat es sehr gut gefallen. Drew Karpyshyn hat einen angenehmen Schreibstil, hat einem auf den ersten 200 Seiten die Geburt und das Aufwachsen der vier Kinder miterleben lassen und sie zumindest mir dadurch beim Lesen noch näher gebracht. Er hat die Handlung anfangs recht linear erzählt und hin und wieder immer mal ein paar neue Wendungen eingefädelt, so dass es nicht langweilig wurde. Das Setting hat mir gefallen. Typisches Mittelalter mit verschiedenen Völkern wie zum Beispiel den Danaan - einem Waldvolk, den Leuten aus den FreiStädten und den Barbaren aus den östlichen Eislanden und zwischen all dem der Orden des Monasteriums, welcher dem Pontiff Nazir untersteht, welcher Kinder mit der Gabe oder der Sicht zu sich holen lässt um ihre Begabungen zu verfeinern bzw. in der Hoffnung Visionen für die nähere Zukunft deuten zu können. Natürlich gibt es auch die Kehrseite der Medaille. Leute, die sich gegen den Orden stellen wie zum Beispiel der Hexer Rexol der sich mehrerer Schüler angenommen hat um in ihnen die Magie zu stärken, die sie verinnerlichen und nach denen der Pontiff und dessen Inquisitoren fahnden. Die vier Hauptfiguren haben mir bisher gut gefallen und waren soweit auch sympathisch und interessante Protagonisten mit abenteuerreichen Hintergründen. Vaaler fand ich bisher ein wenig fade, vielleicht kommt er in den folgenden Bänden noch ein wenig mehr aus sich heraus und kann sich beweisen. Ich hoffe es, denn ich vermute, dass er doch nicht ganz so talentlos ist wie alle glauben. Keegan hat noch so einige Probleme seine Macht unter Kontrolle zu halten, auch hier ist es aufregend mitzuerleben wie er stetig lernt seine Magie/das Chaos zu benutzen, aber hin und wieder auch über die Stränge schlägt und über sich und seine Gabe die Kontrolle verliert. Vor allem die Szenen, wenn Keegan Magie angewendet hat wurden vom Autor bildhaft und imposant dargestellt. Wirklich faszinierend! Cassandra fand ich von den Mädchen als einzige interessant, weil sie in so einem Zwiespalt steckt und wie auf einem Schachbrett hin- und hergeschoben wird. Anfangs hat sie keine sonderlich große Rolle gespielt was sich im Verlauf der Handlung jedoch ändert. Scythe ist die einzige Figur, die ich bisher von den Protagonisten nicht sonderlich mag. Sie ist ziemlich egoistisch und denkt nur an sich selbst. Das mochte ich an ihr nicht. In einigen Situationen konnte ich ihre Denkweise allerdings nachvollziehen, dennoch mag ich ihre Art einfach nicht. Zum Ende hin war sie dann aber doch etwas erträglicher. Die Nebenfiguren hat der Autor soweit auch alle prima in die Geschichte eingefädelt, so dass es ein Gesamtkonstrukt ergibt und alle irgendwie miteinander zu tun haben, das gleichzeitig auch die Geschichte etwas verdichtet hat. Die Szenen mit Daemron haben mir auch gefallen und waren spannend zu lesen, vor allem seine Knechte sind noch für einige Überraschungen gut, da will ich nicht wissen was es für ein Chaos gibt, wenn der Schlächter wirklich zurückkehren sollte. Auch die Hintergrundinformationen der Geschichte hat der Autor in aller Ausführlichkeit beschrieben. Das fand ich wirklich toll, da man so auch die Handlung, die Welt der Götter und der Artefakte besser versteht. Auch die Visionen fand ich gut umgesetzt und irgendwie hat der Autor es bei mir immer wieder geschafft mich trotzdem zu überraschen, obwohl es so vorhersehbar wirkte. In einigen Aspekten war die Handlung doch recht vorhersehbar, aber es hat mich beim Lesen nicht gestört. Das Ende gefiel mir ganz gut, es gab noch eine spannende Wende mit einer Menge Action, von der es im Buch reichlich gibt und ich freue mich schon sehr auf Band 2. Wer Heldengeschichten mag mit vielen Abenteuern, einer Menge Actionszenen, verschiedenen Protagonisten, Hexern und einer tiefgründigen Hintergrundstory ist hier genau richtig.

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Ich mag das Cover, das im Speedpainting-Stil gestaltet worden ist und ich denke es ist vor allem ein Buch für Fans von Heldengruppen, die Abenteuer bestehen müssen und nach Artefakten suchen um die Welt zu retten. Mir hat es sehr gut gefallen. Drew Karpyshyn hat einen angenehmen Schreibstil, hat einem auf den ersten 200 Seiten die Geburt und das Aufwachsen der vier Kinder miterleben lassen und sie zumindest mir dadurch beim Lesen noch näher gebracht. Er hat die Handlung anfangs recht linear erzählt und hin und wieder immer mal ein paar neue Wendungen eingefädelt, so dass es nicht langweilig wurde. Das Setting hat mir gefallen. Typisches Mittelalter mit verschiedenen Völkern wie zum Beispiel den Danaan - einem Waldvolk, den Leuten aus den FreiStädten und den Barbaren aus den östlichen Eislanden und zwischen all dem der Orden des Monasteriums, welcher dem Pontiff Nazir untersteht, welcher Kinder mit der Gabe oder der Sicht zu sich holen lässt um ihre Begabungen zu verfeinern bzw. in der Hoffnung Visionen für die nähere Zukunft deuten zu können. Natürlich gibt es auch die Kehrseite der Medaille. Leute, die sich gegen den Orden stellen wie zum Beispiel der Hexer Rexol der sich mehrerer Schüler angenommen hat um in ihnen die Magie zu stärken, die sie verinnerlichen und nach denen der Pontiff und dessen Inquisitoren fahnden. Die vier Hauptfiguren haben mir bisher gut gefallen und waren soweit auch sympathisch und interessante Protagonisten mit abenteuerreichen Hintergründen. Vaaler fand ich bisher ein wenig fade, vielleicht kommt er in den folgenden Bänden noch ein wenig mehr aus sich heraus und kann sich beweisen. Ich hoffe es, denn ich vermute, dass er doch nicht ganz so talentlos ist wie alle glauben. Keegan hat noch so einige Probleme seine Macht unter Kontrolle zu halten, auch hier ist es aufregend mitzuerleben wie er stetig lernt seine Magie/das Chaos zu benutzen, aber hin und wieder auch über die Stränge schlägt und über sich und seine Gabe die Kontrolle verliert. Vor allem die Szenen, wenn Keegan Magie angewendet hat wurden vom Autor bildhaft und imposant dargestellt. Wirklich faszinierend! Cassandra fand ich von den Mädchen als einzige interessant, weil sie in so einem Zwiespalt steckt und wie auf einem Schachbrett hin- und hergeschoben wird. Anfangs hat sie keine sonderlich große Rolle gespielt was sich im Verlauf der Handlung jedoch ändert. Scythe ist die einzige Figur, die ich bisher von den Protagonisten nicht sonderlich mag. Sie ist ziemlich egoistisch und denkt nur an sich selbst. Das mochte ich an ihr nicht. In einigen Situationen konnte ich ihre Denkweise allerdings nachvollziehen, dennoch mag ich ihre Art einfach nicht. Zum Ende hin war sie dann aber doch etwas erträglicher. Die Nebenfiguren hat der Autor soweit auch alle prima in die Geschichte eingefädelt, so dass es ein Gesamtkonstrukt ergibt und alle irgendwie miteinander zu tun haben, das gleichzeitig auch die Geschichte etwas verdichtet hat. Die Szenen mit Daemron haben mir auch gefallen und waren spannend zu lesen, vor allem seine Knechte sind noch für einige Überraschungen gut, da will ich nicht wissen was es für ein Chaos gibt, wenn der Schlächter wirklich zurückkehren sollte. Auch die Hintergrundinformationen der Geschichte hat der Autor in aller Ausführlichkeit beschrieben. Das fand ich wirklich toll, da man so auch die Handlung, die Welt der Götter und der Artefakte besser versteht. Auch die Visionen fand ich gut umgesetzt und irgendwie hat der Autor es bei mir immer wieder geschafft mich trotzdem zu überraschen, obwohl es so vorhersehbar wirkte. In einigen Aspekten war die Handlung doch recht vorhersehbar, aber es hat mich beim Lesen nicht gestört. Das Ende gefiel mir ganz gut, es gab noch eine spannende Wende mit einer Menge Action, von der es im Buch reichlich gibt und ich freue mich schon sehr auf Band 2. Wer Heldengeschichten mag mit vielen Abenteuern, einer Menge Actionszenen, verschiedenen Protagonisten, Hexern und einer tiefgründigen Hintergrundstory ist hier genau richtig.

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