Leserstimmen zu
Der Tag, an dem Rose verschwand

Linda Newbery

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Seit zwanzig Jahren ist die damals 18-jährige Rose verschwunden und bis heute weiß niemand mehr darüber als an diesem Tag. Ihre kleine Schwester Anna beschließt die Suche nach der verschwundenen Rose wieder aufzunehmen, denn die Hoffnung, dass sie irgendwann wieder da sein würde hat die ganze Familie nie aufgegeben. Ist Rose damals freiwillig abgehauen, wurde sie entführt oder hatte sie womöglich einen Unfall und ist schon seit zwanzig Jahren tot? Während Anna sich auf die Suche nach der verschwundenen Schwester begibt verändern sich auch einige grundlegende Dinge in ihrem eigenen Leben und so nimmt die Geschichte ihren Lauf... Das Buch klang für mich sehr interessant und spannend, vor allem da ich Romane über Familiengeheimnisse sehr gerne lese. Gerade in solch einer Geschichte spielen die Charaktere eine sehr große Rolle, da der Großteil der Geschichte sich in ihrem Inneren abspielt. Die Protagonistin Anna war für mich aber nicht sonderlich speziell oder besonders, ihre Handlungen und das Verhalten ihrem Freund gegenüber konnte ich oft nicht nachvollziehen. Die verschwundene Schwester Rose hat mich da viel mehr interessiert und deswegen habe ich mich immer über Rückblenden gefreut, in denen sie vorkam. Sie ist als Charakter sehr eigen, interessant und anders. Allerdings muss ich auch sagen, dass die vielen, sehr detaillierten Rückblenden für mich zum Teil zu viel des Guten waren. Vor allem, da auch die Mutter von Anna und Rose sehr viel aus der Vergangenheit erzählt, wo ich mir am Anfang gar keinen Reim darauf machen konnte, inwieweit das jetzt wichtig für die Geschichte ist. Natürlich fügen sich alle Schnipsel der Vergangenheit irgendwann zu einem großen Ganzen zusammen, was sehr gut gemacht war. Als man dann endlich herausfindet, was denn damals mit Rose geschah, ist der Großteil des Buches bereits vorüber, sprich der Schluss wird im Gegensatz zu den sehr detailreichen Beschreibungen im Laufe des Buches sehr schnell abgehandelt. Zusätzlich hat es mich nicht ganz zufriedengestellt, WAS da dann letztendlich passiert. An sich waren somit alle Passagen in irgendeiner Weise interessant, aber als Gesamtpaket hat sich das Buch schon gezogen. Der Schreibstil der Autorin war recht angenehm, er war einfach, schlicht und passte dadurch zur Geschichte. Als Fazit kann ich sagen, dass "Der Tag, an dem Rose verschwand" eine recht interessante Geschichte war, trotz der genannten Schwächen hab ich immer interessiert gelesen, wie Anna versucht dem Geheimnis ein Stückchen näher zu kommen. Ich vergebe 3 Sterne :)

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Seit eines Tages Annas Schwester Rose spurlos verschwunden ist, dreht sich ihr Leben um 180 Grad. Nichts ist mehr so wie es wahr und die Familie gibt die Hoffnung nicht auf ihre geliebte Tochter und Schwester zu finden. Doch selbst zwanzig Jahre später bleibt Rose weiterhin verschwunden bis Anna sich vornimmt die Suche nach ihrer Schwester wieder aufzunehmen. Sie verfolgt einige Hinweise und stößt plötzlich auf den Namen Rosanna und da nimmt die Geschichte ihren Lauf und Anna gelingt es die dunklen Familiengeheimnisse aufzudecken. In einer Familiengeschichte, umfangen mit einem großen Lügennetz und dunklen Geheimnissen, spielen die Protagonisten eine große Rolle umso enttäuschter war ich anfangs das die Charaktere so seicht waren. Den richtigen Zugang zu finden fiel mir in den ersten fünfzig Seiten gar nicht so leicht, doch überraschenderweise lernte ich die Protagonisten dieser Geschichte dann doch noch etwas näher kennen und schloss sie schlussendlich dann auch in mein Herz. Da die Geschichte weitgehend aus der Sicht von Anna erfolgt, habe ich von ihr am meisten kennen gelernt, trotzdem haben mich die Charakterzüge ihrer verschwundenen Schwester Rose viel mehr interessiert. Während Anna nur ein Mädchen war, dass die ganze Zeit nur ihre Schwester bewunderte und sich in ihren Schatten stellte war diese nämlich eine Individum und sehr vielschichtig. Weiteres verfolgt man die Geschichte auch aus der Sicht von Annas Mutter, Cassandra. Außerdem fließen immer wieder Vergangenheitsschnipsel ein um die Geschichte zu vervollständigen. Rundum fand ich die Geschichte wirklich sehr spannend, gerade durch die verschiedenen Erzählstränge die auseinander liefen und dann zusammen finden aber leider gab es auch die ein und andere Stelle die man weglassen könnte, da sie überhaupt nichts zur Suche von Rose oder der Handlung beigetragen hat. Da diese Stellen nur wenige Seiten umfassen finde ich das nicht überaus schlimm, aber schon etwas komisch. Ich hatte kurz den Eindruck dass die Autorin solche Stellen als Lückenfüller eingebaut hat. Den Schreibstil ist schlicht aber durchaus passend. Kein absolutes Wow aber durchaus fesselnd obwohl man sich erstmal dem Sog der Geschichte ergeben muss um dem zu erliegen, sprich man muss sich auf die Geschichte einlassen. Nachdem ich im Mittelteil so gefesselt war, wurde meine Freunde am Ende dann wieder ein wenig gedämpft. Das Verschwinden von Rose steht im Mittelpunkt des Buches, trotzdem wird dieser Teil am Ende schnell und einfach abgehandelt als wäre es nur eine Randhandlung gewesen. Das fand ich etwas schade und die letzten Seiten habe ich dann nur noch schnell "über mich gebracht", weil ich enttäuscht war. Schlussendlich würde ich sagen es hat sich für mich wirklich gelohnt dieses Buch zu lesen, obwohl ich da anfangs meine Zweifel hatte. Doch es hat mich wirklich gut unterhalten und es hat mir gefallen mit Anna gemeinsam die Lügen und Geheimnisse ihrer Familie aufzudecken. Ein bisschen Enttäuschung kam dann auch am Schluss durch das simple Ende auf. Rundum vergebe ich für das Buch 3 gute Sterne.

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