Leserstimmen zu
Was ich liebe - und was nicht

Hanns-Josef Ortheil

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Taschenbuch
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Wie sieht das Ganze aus? Einfach wunderbar! Was ich liebe und was nicht ist in verschiedene Teile gegliedert, immer zu verschiedenen Themen, was Herrn Ortheil eben so alles beschäftigt. Beginnen tut der ganze Spaß mit einem Entrée. In diesem erklärt der Autor, wie er auf die Idee kam, ein solches Buch zu schreiben, wie er es gegliedert und was er sich dabei gedacht hat. Das fand ich persönlich eine sehr schöne Idee, da man so bereits einen kleinen Überblick bekam, worum es genau geht, wie das Buch gegliedert ist und was einen erwartet. Ich persönlich fand das Thema allgemein super interessant, einfach mal hinter die Kulissen zu schauen und in den Kopf eines Autors zu schauen, seine Welt zu entdecken. Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Der Schreibstil... Wie auch bei Die Erfindung des Lebens war ich hier restlos begeistert von dem Schreibstil Ortheils. Er hält seine Sprache sehr schlicht und doch kommen alle Gefühle und Emotionen über, die in seinen Werken stecken. Man spürt in jedem seiner Worte die Passion, die er dem Schreiben gegenüber pflegt und das ist das, was mich an meisten an seinen Büchern begeistert. Was ich liebe und was nicht - mein Gesamtfazit... Ein absolut gelungener Roman mit einer, soweit ich weiß, sehr originellen Idee. Ein Buch in der Art von Was ich liebe und was nicht ist mir bisher noch nicht begegnet und mich hat sowohl Idee als auch Umsetzung sehr fasziniert. Der Blick in seinen Kopf und seine Welt hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf mehr von ihm zu lesen! Vielen Dank an den Luchterhand Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares! :-)

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Da ich von Hanns-Josef Ortheil bisher nur wenig gelesen habe, wundere ich mich selbst, was mich an diesem Buch so gereizt hat. Können Ortheils Vorlieben und Abneigungen so interessant sein, dass sie mir ein schönes Leseerlebnis bescheren? Die Antwort lautet ja! Schon die Einführung ist sehr interessant: Man erfährt, dass sich bereits in der Antike Philosophen und Schriftsteller gerne über beliebte Themen in brieflichem oder mündlichem Dialog austauschten. Ortheil folgt dieser Tradition und teilt uns seine persönliche Einstellung zu verschiedenen Lebensbereichen mit, von Reisen über Essen bis hin zu Medien und Sport. Er möchte den Lesern eine Art Spiegel vorhalten, in dem sich der eine oder andere erkennt. Und genau das passierte mir gleich mehrmals. Ortheil lädt uns in für ihn typische Alltagssituationen ein, zum Beispiel auf eine lange Zugfahrt, bei der er interessante Mitreisende kennenlernt, gemeinsame Interessen entdeckt und stundenlang anregende Gespräche führt. Oder ein Treffen mit einem guten Freund in einem Weinlokal, in dem sich beide derart ins Gespräch vertiefen, dass sie glatt vergessen, ihr Essen zu bestellen. Der Schriftsteller ist aber auch gern für sich allein. Immer wieder sucht er sich kleine Oasen wie ein Berliner Taxi oder ein Hotel, das er als „paradiesischen Lebensraum“ für sich entdeckt und in Salons, Bädern und Bars Momente der Versenkung genießt. Häufig verspürt er den Wunsch, vom Alltag abzudriften und Momente der Entrücktheit zu genießen. Er gibt Einblick in viele persönliche Details wie seine Heimat in Westerwald, seinen einstigen Lebenstraum, Pianist zu werden oder seine jetzige Lehrtätigkeit. Der Autor wurde mir nicht nur immer sympathischer, ich fühlte auch eine starke Verbundenheit mit ihm, weil ich so viele Empfindungen, die er sprachlich meisterhaft beschreibt, teilen konnte. Dass er zum Beispiel lieber allein als in Begleitung Museen besucht oder dass er in Filmen den Figuren so nahe kommt und den Illusionen erliegt, dass er sich glatt in sie verliebt. Auch wenn er ganz triviale Tätigkeiten beschreibt wie Fernsehen, Autofahren oder Schwimmen kommt man seiner Person und seinem Lebenskonzept so nahe, als würde man sie schon lange kennen. Ich würde mir wünschen, Ortheil ganz zufällig während einer seiner Lesereisen im Zug zu begegnen und mich über japanische Haikus und Gott und die Welt zu unterhalten. Bis dahin nehme ich vorlieb mit diesem wunderbaren Buch voller inspirierender und humoristischer Gedankengänge und folge vielleicht Ortheils Aufforderung, selbst ein Buch zu schreiben über "was ich liebe und was nicht".

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Zum Inhalt : Die einzelnen Kapitel dieses Hörbuch´s beinhalten unter anderem die Themen Musik hören, Wohnen , Reisen, Kleine Fluchten, Mahlzeiten, Medien , Mode und Sport .Zwischen den einzelnen Kapiteln wird eine kleine Melodie eingespielt . Die literarische Lebenskunst dieses Doppel-Cd Albums wird vom Autor selbst vorgelesen . Der Einband ist aus Leinen und macht die Hülle noch einmal besonders . Mein Fazit : Hanns-Josef Ortheil nimmt den Höhrer auf eine besondere Reise mit . Er erzählt mit einer Leichtigkeit was er liebt und warum. Ebenso redet er über seine Abneigungen . Bei manchem Kapitel musste ich grinsen und fühlte mich ein wenig in meinen eigenen Gedanken ertappt . Wie genau er beobachtet und diese Gedanken ganz ohne Schnörkel wiedergibt ist schon besonders . Die Kunst das Leben genau so zu beschreiben ,einfach auf den Punkt zu bringen ist Herrn Ortheil absolut gelungen . Seine Stimme gefällt mir wirklich sehr gut und empfinde ich als , angenehm . Ein Werk das zum entspannen einlädt. Es anzuhören und an seinen Beobachtungen teil zuhaben ist wirklich ein Vergnügen Besonders haben mir die Kapitel über die Zugfahrten und die Mode gefallen . Genau so und kein bisschen anders ist es . Weil mir dieses Hörbuch so gut gefallen hat vergebe ich ,sehr gerne 5 ***** und eine Kaufempfehlung .

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Tolles Buch!

Von: Frieder Ernst aus Karlsruhe

02.12.2016

Dies ist eines meiner Bücher des Jahres. Das Buch bietet eine Mischung aus kurzweiligen, einfachen Beobachtungen und Schilderungen über Alltägliches bis hin zu essayistischen Betrachtungen mit viel Tiefgang. Geschrieben auf sprachlich höchstem Niveau mit einer guten Portion Humor und Selbstironie. Mich hat das Buch nicht nur angeregt, während der Lektüre darüber nachzudenken, "was ich liebe und was nicht", sondern es bietet mir auch gute Anregungen für mein eigenes autobiographisches Schreiben, das ich schon seit längerer Zeit betreibe. So gut wie Hanns-Josef Ortheil bekomme ich es aber sicher nicht hin. Chapeau!

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Sehr geehrter Herr Ortheil, ich war mit meiner Frau auf Ihrer Lesung in Frankfurt und war sehr enttäuscht. Erst hob ihr Lektor ihr letztes Buch als etwas außerordentliches, in Deutschland nie dagewesenes in den Himmel - im übrigen viel zu lang - und dann enttäuschten sie uns mit etwas, bei dem wir meinten, ihr Verlag muß Sie, obwohl sie vielleicht kein rechtes Thema für ein Buch parat hatten, ermuntert haben , doch etwas zu schreiben, weil Sie ja gerade auf einer Erfolgswolke schweben. Und da haben Sie halt in Ihren Zettelkasten gegriffen und etwas zusammengeschrieben. Sie können so viel. 'Das was Sie präsentiert haben fanden wir nur schade!

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