Leserstimmen zu
Dumm wie Brot

Dr. David Perlmutter, Kristin Loberg

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Ja nee, is klar.

Von: Bachsau

03.06.2016

Und auf der Ernährungspyramide liest man dann wieder was ganz anderes, von wegen reichlich Brot und Getreide. Wir werden doch nur verarscht. Am Ende kann man nichts mehr glauben. Wahrscheinlich kommt am Ende raus, dass der Burger von McDonald’s doch das gesündeste ist, weil man vom ganzes Stress um gesunde Ernährung Krebs bekommt.

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Jenseits der Diskussion um eine mögliche Unverträglichkeit von Gluten (Klebereiweiß) werden Vollkornprodukte noch immer als besonders gesund und wertvoll betrachtet. Die Problematik der Gluten und die Empfehlung, Weißmehlprodukte zu vermeiden, ist für den Facharzt und Neurologen Dr.David Perlmutter aber nur der Einstieg in ein Thema, das sich als höchst gefährlich für die Gesundheit unseres Gehirns erweist.Unser Körper benötigt Glucose (Zucker) zur Energieproduktion in den Zellen unter Verwendung des dafür zur Verfügung stehenden Insulins. Aber nicht nur der einfache Zucker ist ein Problem. Kohlenhydrate sind lange Ketten aus Zuckermolekülen und auch das durch Vitamine eigentlich gesunde Obst besteht mit der Fructose aus nichts anderem als Zucker. Durch viele kleine Mahlzeiten oder Naschen schwimmt im Blut fast immer Zucker, der in die Zellen aufgenommen werden soll. Dadurch findet eine ebenso kontinuierliche Insulin-Produktion statt. Um nicht permanent mehr Zucker zur Energieaufbereitung in die Zellen aufnehmen zu müssen als notwendig, steuern die Zellen gegen, indem sie ihre Rezeptoren gegen Insulin dessensibilisieren. Die Bauchspeicheldrüse erhöht daraufhin die Insulinproduktion, um den Zucker doch noch in die Zellen zu bekommen. So führt die gesteigerte unablässige Produktion von Insulin irgendwann zur Insulinresistenz und zur Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse. Oxidationsprozesse mit der vermehrten Bildung von freien Radikalen und die Zunahme von Entzündungen im ganzen Körper, vor allem aber im Gehirn, sind die Folge. Sie führen zu den vermeintlich altersbedingten Krankheiten des Gehirns, die in den letzten Jahrzehnten sprunghaft zugenommen haben und überwiegend auf Entzündungen zurückzuführen sind. Das menschliche Gehirn besteht zu 70% aus Fett (Eiweiß) und Fett senkt die Entzündungsneigung und ist darüber hinaus für die Aufnahme und die Verwertung vieler Vitamine zwingend erforderlich. Gesundes Fett steht in vielerlei Formen zur Verfügung, vielfach auch als nicht tierisches Eiweiß z.B. in Hülsenfrüchten, Avocado, Olivenöl, Kokosprodukten. Dr.Perlmutter macht Mut zur Veränderung und beschreibt die Neurogenese: Anders als früher angenommen, besitzt unser Gehirn nämlich die Fähigkeit neue Gehirnzellen zu bilden. Was wir tun können, um die Gesundheit des Gehirns zu erhalten, erläutert er mit vielen praktischen Hinweisen zur low carb- Ernährung. Zusätzlich zu einem Leben ohne Ernährungsstress profitieren wir dabei von einer mühelosen Gewichtsabnahme und einem deutlichen Energie-Gewinn.

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