Leserstimmen zu
Erwin, Mord & Ente

Thomas Krüger

Erwin Düsedieker (1)

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Am liebsten wandert Erwin Düsedieker durch Felder und Wiesen seiner Heimat Bramschebeck. Im Schlepptau hat er seine Ente Lothar. Mit Mitte fünfzig lebt Erwin allein in seinem Elternhaus. Die Leute meinen, er sei etwas zurückgeblieben. Von seiner Liebe zu Büchern und seinem vielleicht etwas langsamen aber gründlichen Denkorgan ahnt kaum jemand. Wegen der Behinderung, die ihm nachgesagt wird, konnte er auch seinem inzwischen verstorbenen Vater nicht in den Polizeidienst folgen. Eher glücklich zieht Erwin seine Kreise durch sein Dörfchen und die nähere Umgebung. Gerne kauft er bei Annie ein und ist deshalb sehr betrübt als die alte Dame verstirbt. Doch sollte er vielleicht noch einen Kriminalfall entdecken und lösen, etwas, das ihm sein Vater nie zugetraut hat. Erwins Streifzüge und Lothars Neugier führen schließlich tatsächlich zu einem Fall, der Erwin das Grausen lehrt. Auf was für eine Spur ist er da nur gekommen. Tief in der Vergangenheit des kleinen Ortes gilt es zu graben. Grabungen, durch die Erwin in große Gefahr gerät. Lothar an seiner Seite mag ihm da tatsächlich mal das Leben retten. Schön mit westfälischer Ruhe liest Dietmar Bär aus der Sicht von Erwin Düsedieker. Zwar in der dritten Person geschrieben, lebt dieses Buch von Erwins Schrullen und Eigenheiten, die der Vorleser gekonnt in Töne umzusetzen weiß. Gut kann man sich Erwins Wanderungen vorstellen, immer dabei Lothar, dessen Gedanken immer zu entschlüsseln versucht. Lothar, der schon so manchen geheimnisvollen Gegenstand gefunden hat. Gegenstände, die Erwin in Bewegung setzen, die Erwin so lange nicht stoppen lassen bis das Rätsel gelöst ist. Durch seine Denkarbeit kommt Erwin aus sich selbst heraus auf die Hintergründe. Geschickt nutzt er, dass er von anderen unterschätzt wird und steht schließlich vor Enthüllungen, die er eigentlich lieber für sich behalten würde, die aber einfach an die Öffentlichkeit gehören. Eine von der Anlage her eher humorvolle Krimireihe, die mit ihrem hier vorliegenden ersten Band jedoch ein sehr ernstes Thema deutlich macht und gerade damit fesselt.

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Inhalt: Eigentlich führen Erwin und seine treue Laufente Lothar ein gemächliches Leben in dem kleinen Dorf Bramschebeck. Als jedoch Knochen auf dem Feld gefunden werden, erwacht der Polizist in Erwin zum Leben und das skurille Ermittler Duo geht dem Fund nach. Was ist dort vor vielen Jahren passiert? Meine Meinung: Heute kommt nach einiger Zeit mal wieder eine Hörbuch Rezension. Das Hörbuch ‘Erwin, Mord & Ente’ wird von Dietmar Bär vorgelesen, seine Stimme zieht einen schnell in seinen Bann und er verkörpert die Personen sehr lebendig. Ich habe anfangs etwas gebraucht in die Geschichte hinein zu finden, konnte mich dann aber sehr schnell mit den verschieden Personen anfreunden. Vorallem Erwin ist eine skurille Person mit sehr interessanten Denkweisen, ich glaube ihn mag man gerade wegen seinen Besonderheiten sehr gerne. Ein weiterer ungewöhnlicher Charakter ist seine Laufente Lothar, die ihm immer zu Seite steht und viel Mut beweist. Die beiden zusammen sind ein tolles Duo und es ist mal etwas Neues. Auch die Nebencharakter wurden detailliert beschrieben und passen zu dem außergewöhnlichen Gesamteindruck. Die Handlung ist eher gemächlich und ruhig, dass ändert sich zu dem übberaschenden Ende. Dort wird es richtig spannend und actionreich, außerdem ist die Auflösung unerwartet und hat es in sich. Insgesamt ist der Fall sehr gut durchdacht, unvorhersehbar und originell. Alles was einen guten Krimi ausmacht. Das macht auf jeden Fall neugierig auf Teil zwei ‘Entenblues’, den ich schon sehr bald anhören werde. Fazit: Ein außergewöhnliches Hörbuch, mit schrulligen Figuren, die man gern haben muss und einem gut durchdachten Fall. Dietmar Bär´s Stimme passt perfekt zu der Geschicht, insgesamt ein richtig tolles Hörbuch, dass Spaß macht!

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Regionalkrimis sind schon immer etwas speziell. Erwin kommt aus dem Westfälischen und hat es seinem Dorf Bramschebeck nicht leicht. Er gilt als nicht ganz so klug und etwas sonderbar, aber wer sich etwas mehr mit Erwin beschäftigt, wird feststellen, dass er sehr wohl sein Image zu nutzen weiß. Er lebt in einem alten Haus, was früher mal die Wache war und hat hier sein ganz eigenes Refugium geschaffen. Es gibt einen Raum, um den ihn die leidenschaftlichen Leser beneiden werden. Es ist eine Bibliothek im Wintergarten mit einer vergoldeten freistehenden Badewanne. Hier liest, denkt und entspannt sich Erwin. Doch bald schon wird es brenzlig für ihn. Denn es werden Knochen gefunden und Lother, Erwin ganz wunderbare Laufente, eigentlich ein Erpel, findet noch ein paar alte verklebte Papierschnipsel, die Erwin auf eine heiße Spur bringen. Wenn man sich erstmal an die ganzen doch gewöhnungsbedürftigen Namen wie Wimmelböcker, Thiesbrummel, Bartelweddebüx, Jasperneite und Co. gewöhnt hat, kann es mit dem westfälischen Dialekt so richtig losgehen. Ich musste manche Stelle laut lesen, um alles zu verstehen und konnte dann mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Herrlich schräge Dialoge im feinsten westfälisch zwischen Äwinn und Arno Wimmelböcker. "Und wass dass? Nee, nä?" "Bücher", sagte Erwin. "Bücher? Nee!" "Doch" sagte Erwin. "Sind Bücher." "Mönsch, Äwinn! Richtich zum Lesn?" "Jou", sagte Erwin. "Sone Bücher." (S.298) Erwin mag man oder nicht. Er ist etwas langsam, hat seine Rituale, liebt Asia Orchidee für den gestressten Herrn und seine Laufente Lothar. Gemeinsam ermitteln sie in alle Richtungen und stoßen bald in ein Wespennest. Die Geschichte ist witzig, anders und doch spannend. Die Thematik ziemlich nah an der Realität und der Schreibstil gut zu lesen. Wer also schon immer mal einen etwas eigenen Krimi lesen wollte, ist hier gut aufgehoben. Bitte nicht nach ein paar Seiten aufgeben, es wird spannend und man gewöhnt sich sogar an den Dialekt ;-).

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Meine Meinung: Ich habe ja schon reichlich verschiedene Krims gelesen, aber solche einem Ermittlerteam bin ich bisher noch nicht begegnet. Erwin, der in seinem Dorf als Dorftrottel angesehen wird und Lothar, eine Laufente. Beide sind nicht das, was man vermutet. Erwin mag zwar nicht der Hellste und Schnellste sein, aber er weiß seine Trotteligkeit sehr gut einzusetzen. Lothar entpuppt sich an seiner Seite als sehr hilfreich und ganz schön clever. Der Autor hat mit seinem Schreibstil eine sehr spannende Geschichte um Erwin, Lothar und das Dorf in Ostwestfalen geschrieben. Obwohl ich anfangs große Schwierigkeiten hatte, mit dem Schreibstil klar zu kommen und ich muss zugeben, er hat mein Lesetempo ganz schön gebremst. Die Geschichte wurde ja aus der Sicht von Erwin erzählt und da habe ich dann auch gemerkt, dass er eben ein besonderer Mensch ist und nicht immer auf direktem Weg zum Ziel kommt. Die Eigenarten der Dorfbewohner und vor allem die Dialoge zwischen Erwin und seinem Freund Arno haben mich köstlich amüsiert. Beide hielten nicht viel davon große reden zu schwingen. Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich hier mal kurz zitiere: "Wie geht's denn, Arno?" rief Erwin..... "Och, muss ja, nä!?" "Und sonst?!" "Pollezei is da. Die ham was gefunden!" "Aufm Hof bei Hilde?!" "Nee. Bei Jasper, Da issn Toter!" "'n Toter? Bei Jasper?" "Jau. So Knochen und so!" "So Knochen und so?!" "Jau" Man muss sich diese Dialoge nur mal laut vorlesen, also ich habe dann einige mir bekannte Ostwestfalen im Ohr. Wie schon erwähnt, musste ich mich an den Schreibstil gewöhnen, denn zu Anfang zog sich alles etwas in die Länge, aber zum Ende wurde reichlich Tempo gemacht und es wurde so richtig spannend. Ich wollte dann auch nicht mehr gestört werden. Sicher kennen das viele, irgendjemand will etwas von einem und dann kommt die Aussage: kann jetzt nicht, habe nur noch ein paar Seiten zu lesen und gerade jetzt kann ich das Buch nicht zur Seite legen. Thomas Krüger hat den Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet. Einige sehr liebenswerte und andere weniger, aber leider durchaus realistische. Es versteht sich von selbst, dass ich einige so gar nicht leiden konnte. Natürlich sind mir Erwin und Lothar ans Leserherz gewachsen. Eine Person mochte ich gar nicht leiden und hinterher stellte ich fest, dass ich damit richtig lag, sie war mir nicht nur unsympathisch, sie kam mir auch verdächtig vor. Trotzdem war die Geschichte sind so ganz vorhersehbar. Das Buchcover finde ich sehr witzig gemacht und es passt wunderbar und bestens zum Inhalt des Buches. Fazit: Wer mal nach einem etwas anderen Krimi Ausschau hält, wird hier fündig werden. Ich werde jetzt auf jeden Fall das zweite Buch, in dem die beiden die Hauptrolle spielen zur Hand nehmen.

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Erwin Düsendieker läuft am liebsten mit Gummistiefeln, Trainingshose, Parka und der alten Polizeimütze seines verstorbenen Vaters durch die Wälder und Felder. Fast immer mit von der Partie, sein bester Freund Lothar, die Laufente. Alle Dorfbewohner halten Erwin für völlig beschränkt und das weiß er zu nutzen. Nur ganz heimlich liest er Bücher und plantscht in seiner extravaganten goldenen Badewanne. Eines Tages stolpert er allerdings mitten in einen brisanten Kriminalfall. Da ist es klar, Erwin ermittelt zusammen mit Lothar, der Laufente mit kriminalistischem Geschick! OMG!! (auf deutsch "Oh mein Gott!") Diesen Satz habe ich gefühlte 768760 mal gedacht während ich diesem Hörbuch gelauscht habe. Nur ganz kurz am Anfang musste ich mich etwas einhören, aber schon ab dem 2. oder 3. Kapitel war ich gebannt und amüsiert zugleich. Lothar, die Laufente ist natürlich der Knaller und sein Geschick, Beweismittel aufzustöbern ist phänomenal. Aber Erwin steht ihm da in nix nach. Auch wenn er etwas anders tickt, so ist er doch definitiv nicht der Dorftrottel für den ihn alle halten. Wie oft ich die beiden am liebsten festgehalten hätte, damit sie sich eben nicht in bestimmte Gefahren begeben, weiß ich nicht mehr... Oder wenigstens ein warnender Ruf: "Erwin, lass es sein!" Nene, das Hörbuch hat mich echt gebannt! Und nun freue ich mich schon auf den 2. Band :-) Den MUSS ich einfach auch hören! Hier gebe ich 5 von 5 Punkten! Aber Vorsicht, dieses Hörbuch gibt es auch noch in einer gekürzten Version! Ich hatte die Ungekürzte :-) Ganz liebe Grüße Susanne, die ein kleines bisschen verliebt ist in Lothar :-)

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Erwin Düsendieker läuft am liebsten mit Gummistiefeln, Trainingshose, Parka und der alten Polizeimütze seines verstorbenen Vaters durch die Wälder und Felder. Fast immer mit von der Partie, sein bester Freund Lothar, die Laufente. Alle Dorfbewohner halten Erwin für völlig beschränkt und das weiß er zu nutzen. Nur ganz heimlich liest er Bücher und plantscht in seiner extravaganten goldenen Badewanne. Eines Tages stolpert er allerdings mitten in einen brisanten Kriminalfall. Da ist es klar, Erwin ermittelt zusammen mit Lothar, der Laufente mit kriminalistischem Geschick! OMG!! (auf deutsch "Oh mein Gott!") Diesen Satz habe ich gefühlte 768760 mal gedacht während ich diesem Hörbuch gelauscht habe. Ganz am Anfang musste ich mich etwas einhören, aber schon ab dem 2. oder 3. Kapitel war ich gebannt und amüsiert zugleich. Lothar, die Laufente ist natürlich der Knaller und sein Geschick, Beweismittel aufzustöbern ist phänomenal. Aber Erwin steht ihm da in nix nach. Auch wenn er etwas anders tickt, so ist er doch definitiv nicht der Dorftrottel für den ihn alle halten. Wie oft ich die beiden am liebsten festgehalten hätte, damit sie sich eben nicht in bestimmte Gefahren begeben, weiß ich nicht mehr... Oder wenigstens ein warnender Ruf: "Erwin, lass es sein!" Nene, das Hörbuch hat mich echt gebannt! Und nun freue ich mich schon auf den 2. Band :-) Den MUSS ich einfach auch hören! Hier gebe ich 5 von 5 Punkten! Aber Vorsicht, dieses Hörbuch gibt es auch noch in einer gekürzten Version! Ich hatte die Ungekürzte :-) Ganz liebe Grüße Susanne, die ein kleines bisschen verliebt ist in Lothar :-)

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Anfangs habe ich mich bei dem Buch sehr schwer getan die Namen der Charaktere auseinander zu halten. Nach einiger Zeit konnte man die Dorfbewohner dann aber zuordnen. Auch war es zu Beginn etwas schwer heraus zu finden, wer nun Lothar ist und was es mit der Badewanne in Erwins Wohnung auf sich hat. Viele Details lösen sich erst im Laufe der Geschichte auf. Generell finde ich dies oft spannend, in diesem Fall hatte ich aber ständig das Gefühl irgendwas nicht verstanden oder mitbekommen zu haben. Die gesamte Geschichte ist aber wirklich spannend. Gerade weil man Erwin nicht unbedingt alle Ermittlungen und richtigen Schlüsse zutraut, wird die Erzählung sehr interessant gehalten und Lothar trägt oft genug zum Geschehen bei. Ich muss zugeben, dass mir die Details des Buches nicht besonders gut im Gedächtnis geblieben sind. Ich würde daher sagen, das Buch kann man durchaus mal lesen. Es war nicht schlecht, aber vom Hocker gerissen hat es mich dann doch auch nicht.

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Inhalt Ein abgelegenes Dörfchen in Westfalen wird Schauplatz eines unerwartet mysteriösen Geschehens um einen ungewöhnlichen Ermittler, seine treue Laufente und einen grausigen Fund in scheinbar ländlicher Idylle. Erwin Düsedieker, Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten, gilt bei seinen Bekannten und Nachbarn als geistig beschränkt und vor allem harmlos. Obwohl dieser Eindruck meilenweit von der Realität entfernt ist, hält er ihn aufrecht, um nicht aufzufallen und in Ruhe seine ausgedehnten Bäder und die Lektüre seiner Bücher genießen zu können. Sein treuster Begleiter ist dabei seine Laufente Lothar, die für ihn mehr als nur ein nicht alltägliches Haustier ist. Doch dann wird Erwin in Ereignisse mit hineingezogen, die ihn wider besseren Wissens faszinieren. Und bevor er sich versieht, ist er in einen rätselhaften Mordfall verwickelt, der seinem Spürsinn so einiges abverlangt. Meinung Als ich das Buch bei einer Vorableserunde von Wasliestdu? entdeckte, hat mich die Inhaltsangabe sofort fasziniert. Ich muss zugeben, ich wusste nicht genau, was mich da erwarten würde, aber ich bin absolut positiv überrascht! Anfangs wusste ich Erwin zwar nicht so richtig einzuschätzen, weil ich seinen Charakter nicht wirklich fassen konnte. Doch mit jeder weiteren Seite entdeckte ich mehr von diesem interessanten Protagonist, der in vielerlei Hinsicht weitaus vielschichtiger ist, als es zuerst den Anschein hat. Und zwar für Leser und seine Mitmenschen gleichermaßen. Während der Lektüre erfährt man sehr viel über seine Gedanken, die wirklich weitschweifig, aber auch extrem bildhaft sind. Da ich selbst manchmal gedanklich abschweife, konnte ich mich in der Hinsicht gut mit ihm identifizieren. Außerdem ragt er auf diese Weise schön aus der Riege herkömmlicher Ermittler heraus, auch weil er bei der Aufklärung des Verbrechens gänzlich ohne die heutige Technik auskommt. Lieber verlässt er sich auf seine Bücher und den Spürsinn seiner Laufente Lothar, die ein weiteres Highlight des Romans darstellt. Das Gespann passt super in die ländlich abgelegene Umgebung, deren Atmosphäre wunderbar durch die ausführlichen Beschreibungen und kuriosen und doch für das Setting typischen Nebenfiguren erzeugt wird. Der detaillierte Schreibstil liest sich flüssig und angenehm, selbst wenn man so manche Gesprächspassage im örtlichen Dialekt mehrmals lesen muss, um sie komplett zu verstehen. Aber so fängt der Autor wunderbar das Lokalkolorit ein, ohne dabei zu stark zu übertreiben. Ein leiser Humor, der ab und an sogar etwas lauter wird, schwingt natürlich immer mit. Dass die Story sich selbst nicht zu ernst nimmt, macht einen nicht unerheblichen Teil ihres Charmes aus. Man hat keine trockene, bitterernste Kriminalgeschichte vor sich, in der es sich nur um die Frage dreht, wer der Mörder ist und wie er die Tat begangen hat. Erwins Methoden und seine Weltsicht mögen recht unkonventionell sein und nicht jedem zusagen, allerdings hat gerade das mir sehr gut gefallen. Die nötige Spannung für eine richtige Verbecherjagd ist in jedem Fall gegeben, besonders zum Ende hin wird man oft von unerwarteten Wendungen überrascht. Sollte man sich in den ersten Kapiteln langweilen, die letzten reißen den Leser umso mehr mit! Fazit Erwin, Mord & Ente ist der gelungene Auftakt zu einer neuen, ungewöhnlichen Krimiserie um ein noch ungewöhnlicheres Ermittlerpärchen. Statt altbackene Klischees und eine stupide Suche nach dem Täter erlebt man hier ein kurioses Lesevergnügen um einen völlig unterschätzten Titelhelden und seinen liebenswerten Begleiter. Anfangs muss man sich unter Umständen etwas an den unüblichen Stil gewöhnen, aber es lohnt sich durchzuhalten. Denn besonders im weiteren Verlauf gewinnt die Handlung durchweg an Fahrt. Wer gerne nicht alltägliche Romane liest, die über Spannung, Witz und skurrile Figuren verfügen, der sollte diesem Buch in jedem Fall eine Chance geben!

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