Leserstimmen zu
Darcy - Meine wunderbare Welt

Laura Dockrill

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Inhalt: Darcy Burdock ist ein ganz normales, pfiffiges Mädchen. Sie erzählt in diesem Buch von ihrer wunderbaren Welt: ihrem Leben, ihrer Familie und natürlich von ihrem Lamm Lamm-Bettie. Darcy mag auch das Geschichtenschreiben und möchte Autorin werden... Fazit und Bewertung: Das Buch war sehr gut! Es ist aus Darcys Sicht geschrieben, als Tagebuch, oder wie sie es nennt: Schreibbuch. ;) Manchmal sind auch Zeichnungen dabei, die ziemlich lustig sind, da Darcy irgendwie nicht malen kann. In dem Buch sind zwischendurch auch selbstgeschriebene Storys, die zwar manchmal cool, aber meistens zu lang sind und dann langweilig werden... Ich empfehle dieses Buch eher für Mädchen ab 10 Jahren und gebe **** von 5 Sternen, wegen diesen Geschichten zwischendrin.

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Darcy, fast 11, liebt das Schreiben. Sie will unbedingt Schriftstellerin werden und übt dafür schon fleißig. In ihrem Notizbuch schreibt sie erfundene Geschichten auf, die aber meistens durch irgendwelche Erlebnisse inspiriert wurden, die sie auf diese Weise verarbeitet. Manchmal schreibt sie aber auch ganz unverfälscht ihren Frust nieder. Die Notizbucheinträge auf liniertem Papier sind aber nur ein Teil des Buches. Darcy berichtet den Lesern von ihrer Familie, ihren Freunden, der Schule (nur selten und nur, wenn unbedingt nötig), von ihren schönen und blöden Erlebnissen – wie es eine Zehnjährige eben tun würde. "Das hier ist mein erstes Buch. Eines Tages wird dieses Buch veröffentlicht werden, und dann wird es bei anderen Leuten zu Hause im Bücherregal stehen und in Bibliotheken, wo die Leute in der Bibliothek es lesen können. Aber keine verrotzten Kleinkinder oder nervige Computernerds. Nein. Es wird von Leuten wie euch gelesen." (S. 13) Wie man an dem Zitat schon erkennen kann, schreibt Darcy, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Oft ein bisschen frech oder rotzig, vor allem, wenn sie sauer ist. Manchmal verwendet sie Wörter oder Ausdrücke, die nicht unbedingt zum Wortschaft einer Zehnjährigen gehören (obwohl Darcy sehr viel liest), aber im Großen und Ganzen fand ich den Text stilistisch gelungen. Darcy erzählt auf amüsante Weise von ihrem Leben und ihren sehr genauen Beobachtungen. Die einzelnen Episoden fand ich mal mehr, mal weniger interessant, oft musste ich aber lachen oder schmunzeln. Sehr schön gelungen ist, wie sie alles, was sie bewegt, in Geschichten verarbeitet. Dabei hat sie teilweise sehr philosophische Gedanken über den Lauf der Welt. Und einer ihrer Erkenntnisse kann ich natürlich nur zustimmen. "Ohne Fantasie ist alles nichts wert." (S. 212) Ob Halloween, Geburtstag, Ärger in der Schule, Streit oder schöne Erlebnisse mit den Eltern oder Geschwistern, Spaß mit Freunden, die Leserinnen und Leser werden viel von dem, worüber Darcy schreibt, aus eigenem Erleben kennen und gut nachvollziehen können. Da schreibt jemand, der weiß, wie es in ihnen ausschaut. Mal lustig, mal nachdenklich schreibt Darcy sich Frust oder Freuden vom Herzen. Schön ist auch die Gestaltung des Buches. Die Notizbucheinträge sehen aus, als wäre sie auf liniertem Papier geschrieben – hier und da mit Flecken oder Knittern und mit Darcys eigenen Illustrationen. Das ist auch meine einzige Kritik: Ich kann den derzeit modernen Illustrationen im kindlichen Krickel-Krackel-Stil nicht sehr viel abgewinnen. Im Notizbuch finde ich sie in Ordnung, aber zwischendurch hätten ruhig „gescheite“ Bilder auftauchen können. Vermutlich wird das aber die jungen Leser ab 10 Jahren nicht stören.

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Darcy Burdock ist eine ganz normales, pfiffiges 10jähriges Mädchen. In diesem Buch erzählt sie von ihrer wunderbaren Welt, ihrem Leben in ihrer Familie und zwischen ihren Freunden. Kapitelweise erfahren wir zahlreiche Episoden aus ihrem Leben, zum größten Teil sehr humorvolle Erlebnisse, aber auch ein Abdruck davon, was sich Darcy so denkt. Die Autorin Laura Dockrill hat es hier wunderbar geschafft so zu schreiben, dass man wirklich meint, die Gedanken einer 10jährigen mit zu verfolgen. Und das macht wirklich Spaß. Ganz authentisch beschreibt die Autorin aus der Sicht der Hauptfigur Darcy, in welche Situationen man als Kind so gerät und wie man darüber denkt. Das ist wirklich sehr erheiternd und ich fühlte mich teils ein wenig an meine eigene Kindheit erinnert, denn als Kind hegt man natürlich ganz andere Gedanken als im späteren Leben. So ist es für Darcy auch selbstverständlich, dass niemals geheiratet würde, denn Jungs sind schließlich doof, stimmt’s? Zumindest waren sie es noch als ich in diesem Alter war. Es ist wirklich sehr erfrischend dieses Buch lesen und die unverfälschten Gefühle und Gedanken von Darcy mitzuerleben. Was Erwachsenen peinlich wäre, das ist es für Kinder noch nicht. Was für uns selbstverständlich ist, das wird von Darcy kritisch hinterfragt. Oft zurecht. Darcy ist hier eine wirklich außerordentlich sympathische Figur. Sie ist fair und gerecht und aufgeweckt. Das ist einfach herzerwärmend und macht Spaß. Besonders schön fand ich in diesem Buch auch die optisch durch linierte Zeilen hervorgehobenen Beiträge, die Lucy als Geschichten niedergeschrieben hat. Geschichten, die sie sich ausgedacht hat um Erlebnisse und Ereignisse ihres Lebens zu verarbeiten. Generell ist die Optik in diesem Buch auch wirklich gelungen. Die Schrift ist recht groß, die über 300 Seiten täuschen ein wenig. Außerdem gibt es noch zahlreiche passende Illustrationen, die das ganze schön auflockern. Fazit Darcy – Meine wunderbare Welt ist ein wirklich schönes Buch für junge Mädchen. Optisch passt es wirklich, obwohl ich es mir als Hardcover-Ausgabe noch schöner und passender vorstelle. Innen ist es allerdings sehr ansprechend und auflockernd gestaltet, so dass die 304 Seiten auch für junge Mädels keine wahnsinnig große Herausforderung sind. Meine Empfehlung auf jeden Fall für dieses tolle Buch!

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Darcy - Meine wunderbare Welt

Von: Mica

20.04.2015

Darcy - Meine wunderbare Welt Ich muss gestehen, daß ich das Buch erst meinen Kinder (12 & 10) zu lesen gegeben habe, bevor ich es las. Meine Mädels sind begeistert von dem 10 jährigen fast 11 jährigen Mädchen, daß ihre Beobachtungen aus der Nachbarschaft und ihrer Umgebung offen präsentiert. Darcy möchte Bücher schreiben, und erzählt ihrem besten Freund und anderen Mitschülern gerne ihre Geschichten. Die Geschichten sind voller Phantasie und Abenteuer. Darcy wird in der Ich Form erzählt, daß für Kinder und Jugendliche leicht zu lesen und verstehen ist. Ein tolles und witziges Buch mit vielen kleinen Geschichten die sich Darcy für ihre Bücher gerne ausdenkt. Ich kann das Buch, gemeinsam mit meinen Kinder wärmstens empfehlen. Zu erwerben ist es beim Heyne fliegt Verlag für 6,99 € Ein tolles Geschenk für Groß und Klein !!

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Darcy ist ein kleines 11jähriges Mädchen, das uns in ihrem Buch ihre Geschichte erzählt. Beim Lesen habe ich gemerkt, dass ich im Kopf komplett umdenken muss und nicht von der Erwartungshaltung einer Erwachsenen rangehen darf. Nach dem mir das Umdenken gelungen ist, ist sozusagen meine Sichtweise auf die Geschichte und die Protagonistin geändert habe, hat mir das Lesen richtig Spaß gemacht. Darcy ist eine scharfe Beobachterin mit einer noch schärferen Zunge und der Ehrlichkeit eines Kindes. Beim Lesen des Buches musste ich immer wieder schmunzeln, die Beschreibungen und die Beobachtungen waren einfach nur zu köstlich Der Autorin gelingt es mit ihrem Schreibstil, dass der Leser – egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener – die Welt mit den Augen von Darcy sieht. Die Sichtweise eines Kindes auf den Alltag, die ganz alltägllichen „Sorgen“ so einer 11jährigen, sind ganz anders als die eines Erwachsenen und genau das macht die Autorin uns mit dem Buch klar. Kurze Kapitel, „Kritzeleien“ und die von Darcy verfasste Geschichte, die noch einmal anders gestaltet und dadurch hervorgehoben wird, mach das Buch zu einem Lesespaß für Groß und Klein. Das Buch hat Witz, Charme und sorgt beim Lesen für viele Lacher – und das Beste ist: es bleibt durchgängig so und reißt nicht ab.

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Unsere Meinung: Darcys Geschichte wird von Darcy selbst aus der Ich-Perspektive erzählt und spricht so kleine Mädchen ab 10 Jahren persönlich an. Darcy erklärt erstmal, wer alles zu ihrer Familie gehört und was sie in der Schule so macht. Sie berichtet über die Nachbarn und eigentlich über alles, was ihr in den Sinn kommt bzw. was ihr wichtig ist. Darcy selbst ist ein sympathisches Mädchen, das versucht, die Welt ein wenig besser zu verstehen und auch die Welt ein bisschen besser zu machen. Wenn ihrer Meinung nach eine Ungerechtigkeit geschehen ist, nimmt sie sich ihr Schreibbuch und schreibt passend zu der passierten Anekdote eine erfundene Geschichte, die jedoch eine guten Ausgang hat. Sie erfindet sozusagen Fabeln, Märchen, Geschichten, in denen die betroffenen Menschen z.B. nicht gekränkt werden, nicht verlassen, nicht geschlagen, sondern geliebt und gefeiert. Insofern ist das vorliegenden Buch nicht nur einfach ein Kinderbuch, sondern ein Buch, bei dem man zwischen den Zeilen lesen muss, bei dem man mit seinem Kind über Darcys Geschichte sprechen sollte. Was hat sie aus der Geschichte gemacht? Wieso hat sie das gemacht? Es handelt sich hier demnach auch nicht um ein wahnsinnig lustiges, abenteuerliches, spannendes Buch, sondern eher ein leises, schönes, erheiterndes, aber auch manchmal traurig machendes ehrliches Buch. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und Darcy einfach liebenswert erscheinen lässt. Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen/Strichmännchen sind passend zu Darcys Stil und lockern die Geschichte ein wenig auf. Zudem unterstützen sie die Geschichte im Inhalt! ******************************************************* Fazit: “Darcy – meine Geschichte” ist kein Buch für schnell mal zwischendurch. Es ist auch nicht so lustig, wie das die Inhaltsangabe vielleicht vermuten lässt. Es ist ein Buch, das man gemeinsam mit seinem Kind lesen sollte. Meine Tochter fand das Buch stellenweise etwas langweilig und langatmig, weil nicht so viel passiert, aber es muss auch erstmal „wirken“.

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