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Leserstimmen (7)

Hendrik Berg: Deichmörder (Ein Fall für Theo Krumme) (1)

Deichmörder Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-47991-7

Erschienen:  17.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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NErvenkitzel

Von: Bücherliebe Datum : 15.11.2015

sarabuecherliebe.blogspot.de/

Der Deichmörder von H. Berg




Goldmann Verlag
TB 8,99€
352 Seiten

Inhalt:
"Vor den Nachstellungen eines gewissenlosen Triebtäters flüchtet die junge Eva mit ihrem Mann in aller Heimlichkeit aus Berlin nach Nordfriesland. Hier, in einem kleinen, aber wunderschönen Haus direkt am Rand der nordfriesischen Marsch will sie den Erinnerungen an die Bedrohung durch den skruppellosen Mario Stein entkommen, der geradezu besessen war von ihr – dem die Polizei jedoch nie etwas nachweisen konnte. Anfangs scheint das junge Paar in der Idylle Nordfrieslands seinen Frieden gefunden zu haben. Doch bald fühlt sich Eva erneut verfolgt und bedroht – und diesmal von weit mehr als nur von der eigenen Vergangenheit ..."

Meine Meinung:
Ein spannender nordfriesischer Krimi.
Eva flüchtet vor einem Stalker... oder ist es doch mehr als ein Stalker? In Friesland versucht sie Mario Stein zu entkommen, der sie in ihrer Vergangenheit beweislos terrorisiert hat.
Irgendwann jedoch holt Eva nicht nur ihre Vergangenheit in Friesland wieder ein.....
Till und Eva ziehen nach Friesland. Till unterstützt seine Frau wo er nur kann und versucht ihr beim Vergessen zu helfen.
Dann gibt es dort auch noch Herrn Stein.... Psychopat und Mörder.... oder doch nur ein harmloser Stalker? Diese Frage beschäftigt den Leser zunächst.
Berg sorgt für eine detaillierte Beschreibung der drei Protagonisten. Er bringt sie dem Leser auf erschreckende und faszinierende Weise näher.
Schauplätze, Handlungen und Gedanken sind so detailgetreu beschrieben, dass der Leser in die Welt des Buches eintaucht. Die spannenden Wendungen und rasanten Handlungen packen des Leser dermaßen, dass er diesen Krimi nicht aus der Hand legen kann.
Evas Visionen, die bis ins 19. Jahrhundert zurück reichen sind zunächst nur schwer mit der Geschichte in Verbindung zu bringen. Der Zusammenhang ergibt sich jedoch beim Lesen und baut noch mehr Spannung auf. Ebenso der Perspektivwechsel baut eine unheimlich energiegeladene Handlung auf, die einfach nur zum Weiterlesen zwingt.
Stalking und friesische Sagen sind wunderbar verbunden und geben dem Buch eine ganz eigene Atmosphäre, die ich so in noch keinem Krimi vorgefunden habe.
Da ich sonst eher weniger dieses Genre lese, war ich von diesem Buch umso überraschter und würde es jedem empfehlen, der auf Spannung und Nervenkitzel ohne dauerndes Gemetzel steht.
Ein klasse Krimi!!!!

5 von 5 Herzen
<3 <3 <3 <3 <3

Ganz okay, aber nicht gruselig

Von: Nadia Datum : 14.09.2015

nadias-cottage.blogspot.ch

Für diesen Krimi habe ich mich aufgrund des Klappentextes entschieden - logisch, wie soll man sich auch sonst für ein Buch entscheiden... Rezensionen lese ich nämlich nie, wenn ich zum Titel selber eine schreibe. :-)

Die Hauptperson der Geschichte ist Eva, die in Berlin gestalkt wurde und zusammen mit ihrem Mann Till in den kleinen nordfriesischen Ort namens Kleebüll geflüchtet ist. Dort leben die beiden nun in einem keinen, alten Häuschen am Ortsrand. Trotz der grossen Distanz zu Berlin lassen Eva die Erlebnisse nicht in Ruhe, schon bald fühlt sie sich wieder verfolgt und beobachtet und wird noch dazu von Albträumen heimgesucht. Ausserdem scheint das Häuschen, in dem sie wohnt, eine eigene, lebendige Vergangenheit zu haben, welche sich auf sonderbare Weise mit den heutigen Zeiten vermischt.

Die Geschichte liest sich gut und flüssig, hat mich aber nicht wirklich ans Buch zu fesseln vermocht. Richtig packende Spannung ist nicht aufgekommen, doch es war auch kein "Müssen", das Buch zu Ende zu lesen. Aber zugegeben: Die grösste Motivation war der Thriller, der auf meinem Nachttischchen als Nachfolge-Lesefutter bereitlag, bei dem ich schon in der Hälfte angelangt bin, den ich kaum noch aus der Hand legen kann und den ich euch demnächst vorstellen werde.

Aber zurück zum "Deichmörder": Der Autor kann zwar gut mit Worten umgehen, hat es aber nicht geschafft, mir auch nur eine einzige Person im Buch durchwegs sympathisch werden zu lassen. Selbst Eva, das eigentliche Opfer in der Geschichte, hat mich zeitweise echt genervt und ich habe mir gedacht "kein Wunder, wurde die zum Opfer"! Ganz übel fand ich den Charakter von Wiebke, einer Arbeitskollegin von Eva, und selbst Evas Mann Till schien je länger je weniger nett.

Rückblickend ist mir auch nicht klar, weshalb der Autor Wiebke doch recht viel Platz in der Geschichte einräumt, denn zu der eigentlichen Story trägt sie nicht wirklich etwas bei.

Mein Hauptproblem beim Buch war aber das Vermischen von verschiedenen Zeiten, von Heute und Vergangenheit, das Zusammenmixen von "Spökerkram" und Wahrheit. Das Ganze war aber für mich zu keinem Zeitpunkt gruselig, und vielleicht war genau das das Problem: Entweder richtig unheimlich oder gar nicht. Gute Geistergeschichten müssen für mich so sein, dass ich nach dem Lesen Angst habe, ohne Licht (oder noch besser: selbst mit Licht) einzuschlafen. ;-)

Wie auch immer: Das Buch liest sich einigermassen flüssig und leicht, ist eine gute Unterhaltung für zwischendurch.

Spökerkram mit alten Geschichten

Von: Wanastina Datum : 08.07.2015

wp.me/P4aIP9-1mm

Das Buchcover hat für mich Lust nach mehr gemacht. Es geht um Ostfriesland, und der Strandkorb passt für mich zum Deichmörder einfach dazu. Ich hatte wirklich sehr große Lust das Buch zu lesen. Ich kann aber nicht sagen, dass ich das Buch unendlich interessant vom Inhalt fand, als ich angefangen habe zu lesen.

Es handelt sich um ein junges Ehepaar namens Eva und Till Becker. Eva und Till wollen ins beschauliche Ostfriesland, in Kleebüll, untertauchen und ein neues Leben beginnen. Ganz ohne Sorgen und Ängste. Eva fühlte sich in Berlin nicht mehr wohl, nachdem sie von einem gewissen Herrn Stein belästigt wurde, und er ihr hinterher gestalkt ist.

Allerdings läuft zu Anfangs auch in Kleebüll alles schief und es dreht sich vermehrt doch wieder um die alten Ängste und zudem kommen noch Geistergeschichten dazu, die Eva allerdings nicht immer Angst machen, sondern sie auch zum Lächeln bringen.

Stein ist so fixiert auf Eva, dass er noch nicht mal bemerkt, dass Eva weggezogen ist. Als er das vom Komissar erfuhr, konnte er nicht anders, und ist ihr auf der Schliche. Er ist so fanatisch nach ihr, dass er viele Fehler zwischendurch begeht.

Auch Till ist sicherlich ein Herzensbrecher. Er ist hin und weg von seiner Chefin in Berlin, und findet sie sehr erotisch. Allerdings widersteht er ihr und auch einer Freundin von Eva in Kleebüll.

Das Ende der Geschichte nimmt einen dramatischen aber auch herzenserweichenden Lauf mit Geistern, emotionalen Menschen, die sich fühlen, als ob ein Geist sie führt.

Ich bin nicht ganz überzeugt von dem Buch, allerdings gibt es dazu sehr unterschiedliche Meinungen. Viele interessiert doch viel mehr die Geschichte von früher in Ostfriesland und von dem Watt und den gewaltigen Stürmen, die sich dort immer wieder finden.

Stalking und Spökerkram

Von: Sigrid Wink Datum : 10.03.2015

kiras-buecherwelt.blogspot.de/

Kurzbeschreibung:
Eva und ihr Mann Till ziehen von Berlin nach Nordfriesland in das beschauliche Örtchen Kleebüll. Dort wollen sie in ihrem Haus am Deich wieder Ruhe in ihren Alltag bekommen, denn Eva ist immer noch traumatisiert, da sie in Berlin von dem Psychopathen Mario Stein gestalkt und beinahe vergewaltigt wurde. Wird ihnen der Neuanfang gelingen oder holt die Vergangenheit sie ein?

Meinung / Fazit:
Ihre Arbeit als Kindergärtnerin füllt Eva aus, sie schließt Freundschaft mit ihrer Kollegin Wibke und sorgt sich um Haus und Garten. Doch irgendetwas scheint mit dem Haus nicht zu stimmen. Leider hat Eva noch immer Albträume und nun gesellen sich noch Tagträume dazu. Sie sieht eine junge Frau in ihrem Haus, die aus einer längst vergangenen Zeit zu kommen scheint. Was hat es mit dem Mann im schwarzen Mantel auf sich, der Eva zu verfolgen scheint?
Auch Till findet Anschluß an die Gemeinde. Sein Nachbar Harke scheint ihm etwas sonderlich, nennt er doch einen Hausgeist sein Eigen. Für Till ist dies alles "Spökerkram", denn als Städter hat er dafür nichts übrig. Liegt er da richtig?
Der Berliner Kommissar Krumme sorgt sich um Eva sogar aus der Entfernung, da er Mario Stein nicht traut. Sein Bauchgefühl führt ihn schließlich nach Kleebüll, was ihn fast das Leben kostet.

Nahtlos fügten sich die Kapitel aus früheren Zeiten, die "Geister", die der Autor lebendig werden ließ, in den Ablauf der Handlungen ein.

Durch die bildhaften Beschreibungen der Protagonisten, Handlungen und Landschaften, die stetig steigende Spannung die bis zum Ende anhielt, wurde das Lesen zum Erlebnis.

Ein guter Kriminalroman mit "Gänsehautfeeling".

Deichmörder

Von: dorli aus Berlin Datum : 24.04.2014

Kleebüll. Eva und Till Becker haben sich in dem kleinen Ort an der nordfriesischen Küste an ein Haus gekauft. Eva möchte die zurückliegenden Monate, in denen sie in Berlin von einem Psychopathen verfolgt wurde, endlich vergessen. Aber schon nach kurzer Zeit fühlt sie sich auch in Kleebüll beobachtet und findet nicht die erhoffte Ruhe…

Geister gibt es nicht. Ha! Natürlich nicht, alles Aberglaube… oder? Während des Lesens von „Deichmörder“ bekommt man hin und wieder Zweifel, ob da nicht doch irgendetwas sein könnte…

Dieser Krimi hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt und es gelingt Hendrik Berg hervorragend, Land und Leute darzustellen - Nordfriesland, wie ich es kenne und liebe, mit seiner unvergleichlichen Natur und ihren Gewalten, der Mentalität und den Eigenarten der Menschen und auch dem „Spökenkram“. Herrlich!

Hendrik Berg vermischt eine alte Begebenheit aus dem 19. Jahrhundert mit den aktuellen Vorgängen rund um die Flucht vor dem Stalker Stein und gibt eine kräftige Prise mystische Elemente dazu – für Eva wird dieses Gemisch aus der Angst vor ihrem Verfolger und den unerklärbaren Vorgängen in ihrem Häuschen zu einem kaum überwindbaren Problem, schreckliche Alpträume reißen ihr immer wieder den Boden unter den Füßen weg.

Ab und an wechselt die Perspektive auf den Stalker, man lernt ihn kennen und merkt schnell, dass er nicht bereit ist, sich mit Evas Verschwinden aus Berlin abzufinden. Stein lässt sich nicht so einfach ausbooten und macht sich auf die Suche nach „seiner“ Eva.

Die ganze Geschichte mündet in einem Strudel aus Gegenwart und Vergangenheit, rätselhaften Ereignissen und grausamer Realität.

Ein fesselnder Krimi, der mir ein paar sehr spannende Lesestunden beschert hat.

Sorgt für schlaflose Lesenächte

Von: Buchrättin aus hh Datum : 14.04.2014

Eva und Till. Sie leben in einem Haus in Kleebüll, ein kleiner Ort in Nordfriesland. Nachdem Eva in Berlin von einem Stalker verfolgt wurde, wollen die beiden hier einen Neuanfang wagen,. Doch wer ist der geheimnissvolle schwarze Mann, der immer wieder auftaucht? Und hat der Stalker Eva wirklich vergessen?

Das Buch fand ich absolut fesselnd zu lesen. Auch diese „ Geistererscheinungen“, die irgendwie mit dem Prolog und dem Ort Kleebüll in Verbindung zu stehen scheinen, das war wirklich gelungen. Spannend und gruselig, so eine Mischung kannte ich vorher nicht. Der Autor schafft es auf subtile Weise in mir Gänsehaut zu erzeugen. Allein dieser Stalker lässt einen schon Schauer über den Rücken laufen und dann in Verbindung mit den Geistererscheinungen.. uuhh super-Gänsehaut pur.

Diese ungute Gefühl im Nacken, die aufgestellten Härchen auf den Armen, der leichte Schauer beim Lesen… eine Art Geisterbahnfahrt beim Buchlesen. Cool.

Die Mischung aus Krimi, Mordfall, Stalking, das war schon spannend. Aber dann die Erscheinungen, das geheimnissvolle Medaillon- das war genial.

Dieses Verschwimmen der Realität mit Rückblenden in die Vergangenheit- richtig gruselig.

Eine absolut geniale Mischung aus leichten Grusel und spannendem Krimi. Vollste Leseempfehlung. Sorgt für schlaflose Lesenächte.