Leserstimmen zu
Bridget Jones - Verrückt nach ihm

Helen Fielding

Die Bridget-Jones-Serie (4)

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Inhalt Bridget ist zurück. Sie ist 51, hat zwei Kinder und ist alleinerziehend. Ihr Mann Mark Darcy ist bei einem Unfall ums Leben gekommen und Bridget muss ihre keine Familie nun alleine versorgen. Beruflich versucht sie sich gerade an einem neuen Projekt. Sie schreibt ein Drehbuch, doch so recht will es nicht voran gehen. Privat ist sie auf Datingkurs. Nachdem sie sich in diversen sozialen Netzwerken angemeldet hat, lernt sie Roxter kennen. Jung, eloquent und verdammt gutaussehend. Typisch Bridget läuft natürlich nicht immer alles rund und so einige Fettnäpfchen warten auf sie ... Meinung Eine wirklich gelungene Bridget Jones Fortsetzung auf die wir lange warten mussten. Der Tod von Mark Darcy war schockierend, denn eigentlich hatte man sich auf eine Fortsetzung dieser Liebesgeschichte gefreut. Doch das Leben hat seine eigenen Regeln und macht eben was es will. Dieser unerwartete Bruch verleiht der Geschichte und Bridget eine ganz neue Seite. Es ergeben sich sehr emotionale Szenen aus dieser Begebenheit, wenn sie beispielsweise mit ihren Kindern über deren Vater spricht. Ich glaube auch, dass dieses Buch viele Frauen anspricht, die ihre Kinder ebenfalls alleine großziehen müssen und die kleinen Hürden des Alltags nur all zu gut kennen. Helen Fielding schafft es mit ihrer typisch leichten Art dem Leser trotz dieser schlimmen Situation ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Denn das Leben geht weiter und es fordert Bridget auf ganzer Linie. Kinder, Karriere, Haushalt und natürlich auch die Liebe lassen eine lebhaft, spritzige Geschichte entstehen, die uns zeigt, dass Lebensfreude und Spaß nicht vom Alter abhängen. Auch der dritte Band ist wieder in Tagebuchform verfasst und zu Beginn vieler Einträge erfährt man in kurzen Stichpunkten Gewicht, Sporteinheiten, gegessene Kalorien oder auch erreichte bzw. unerreichte Tagesziele Bridgets. Der Leser taucht so komplett in Bridgets Gefühlswelt ein und ist mitten drin im Geschehen. Als einzigen Kritikpunkt habe ich einige Wiederholungen anzumerken. Immer wieder drehen sich Bridgets Erzählungen um die gleichen Probleme bzw. Situationen. Dies sorgte auf Dauer für ein paar langweilige Momente. Lange hielt die Langeweile aber nicht, weil Bridget schon für das nächste Schmunzeln sorgte. Fazit Alle Daumen hoch für ein Meisterwerk der Unterhaltung.

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Nachdem ich schon vor Jahren die ersten beiden Bridget Jones-Bücher "Schokolade zum Frühstück" und "Am Rande des Wahnsinns" begeistert verschlungen habe und auch von den Filmen sehr begeistert war, musste natürlich auch der neueste Roman über die sympathische und chaotische Bridget gelesen werden. Für mich war es, als würde ich eine alte Freundin wieder treffen. Bridget ist inzwischen Anfang 50 und hat zwei Kinder, die sie allein erziehen muss. Sie kämpft immer noch mit ihren Gewichtsproblemen, ebenso wie mit der Männerwelt. Helen Fielding hat mir einen kleinen Schock beschert, der Bridget gleich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Diesen möchte ich allerdings nicht schildern, da das eindeutig ein zu großer Spoiler wäre. Bridget ist immer noch eine Figur, mit der sich wohl so ziemlich jede Frau irgendwie identifizieren kann - egal in welchem Alter. Trotz ihrer chaotischen Art, der Sehnsucht nach der Liebe (und dem Sex) und ihrem ständigen Kampf gegen die Kilos merkt man doch, dass sie ihr Leben die meiste Zeit ganz gut im Griff hat. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Kinder, obwohl es ihr nicht immer leicht fällt, eine gute Mutter zu sein. Allen Widrigkeiten zum Trotz ist sie eine starke Frau, die versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Durch die Erzählung der Geschichte in Tagebuchform kann man sich noch viel besser in Bridgets Gefühlswelt hineinversetzen und es gibt immer wieder Momente, in denen man sie am liebsten einfach in den Arm nehmen und trösten möchte. Doch genau wie es diese Momente gibt, gibt es auch wieder viel zu lachen und mehr als einmal habe ich das während des Lesens lauthals getan (irritierte Blicke der anwesenden Personen inklusive). So ziemlich alle wichtigen Charaktere aus den vorangegangenen Büchern tauchen im Laufe der Geschichte wieder auf, was mir wirklich gut gefallen hat. Auch diese Nebenfiguren haben stellenweise überraschen können (und auch sie waren stellenweise kaum weniger chaotisch, als Bridget selbst). Helen Fielding schreibt mit unheimlich viel Witz, Gefühl und auch Sarkasmus und die Geschichte liest sich (genau wie die ersten beiden Bücher) unheimlich schnell weg. Ich persönlich würde mich sehr über eine Verfilmung dieses dritten Bandes freuen. Fazit: "Bridget Jones - Verrückt nach ihm" kommt gewohnt witzig, skurril und chaotisch daher. Trotzdem kommen die Gefühle nicht zu kurz und man lacht, weint, leidet und freut sich mit Bridget mit, wenn sie wieder einmal (oder immer noch) gegen zuviele Pfunde kämpft und sich auf der Suche nach der Liebe immer wieder in die peinlichsten Situationen bringt.

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Bridget Jones ist inzwischen 51 Jahre alt, alleinerziehende Mutter von den zwei reizenden, aber anstrengenden Kindern Billy und Mabel und Witwe. Seit 4 Jahren ist sie nun allein und sie scheint in ihrem Leben gescheitert zu sein. Keinen Job, irgendwie auch keine Perspektive. Da besinnt sie sich, dass sie ja noch ein angefangenes Drehbuch zu liegen hat und macht sich an die Arbeit, es zu überarbeiten. Sie ist trotz der Kinder einsam, kein Mann an ihrer Seite, kein Sex. Da meldet sie sich eines Tages bei Twitter an und lernt den netten Roxter kennen. Die Sache hat nur einen Haken, Roxter ist 20 Jahre jünger als sie. Hat solch eine Beziehung überhaupt eine Chance? ... Mark lebt nicht mehr, Bridget ist seit ein paar Jahren Witwe, was sie noch immer schüttert. Er war die Liebe ihres Lebens und er fehlt, fehlt so sehr, dass es weh tut. Aber sie muss sich zusammenreißen, sind da doch ihre Kinder Billy und Mabel, die ihre Mutter brauchen. Aber auch Bridget braucht ein wenig Liebe und die versucht sie nun zu finden, indem sie sich bei Twitter anmeldet. Sie lernt Roxter kennen, der leider viel zu jung für sie ist, aber sie lassen sich trotzdem auf eine Beziehung ein. Er ist ihr Toyboy und mich erinnerte das immer an die Toyboys von Madonna, so dass ich da immer ein Bild vor Augen hatte. Bridget gelingt es auch in Band drei, von einer Katastrophe in die nächste zu schlittern, immer frei nach dem Motto, wo ist das nächste Fettnäpfchen. Sie ist noch immer liebenswert in ihrer Art. Aber sie wirkt auf mich auch ein wenig naiv. Mit 51 Jahren sollte man den Ernst des Lebens eigentlich auch erkannt haben und nicht alles durch die rosarote Brille sehen. Sie erscheint mir in vielerlei Hinsicht als blauäugig, als unwirklich. Was mich richtiggehend im Buch genervt hat, waren diese wiederholten Aufzählungen der hinzugekommenden bzw. verschwundenen Follower auf ihrem Twitteraccount. Jeder Tag brachte neue Bewegungen auf dem Account, der mitgeteilt werden musste. Bridget Jones ist wieder da. Wie habe ich mich gefreut, dass es eine Fortsetzung mit der liebenswerten, etwas schusseligen und chaotischen Protagonistin geben sollte. Aber ich bin wohl mit zu großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Bridget ist sich selbst treu geblieben, die Eigenarten, die man schon in den Vorgängebänden lieben lernte, hat sie beibehalten, man erkennt sie sofort wieder. Doch es sind viele Jahre ins Land gegangen. Sie muss sich um 2 Kinder kümmern, die sie brauchen. Aber ihr Gemüt ist noch das von vor fast 20 Jahren. Sie scheint nicht gereift zu sein, macht dieselben Fahler wie vor 20 Jahren und kommt mir nicht vor, als wäre sie älter und reifer geworden. Es scheint, als wäre die Zeit an ihr vorbei gerast, ohne Spuren oder Erkenntnisse hinterlassen zu haben. Als Leser wird man lange im Unklaren gelassen, wie Marc gestorben war. Ich dachte immer, ich hätte es überlesen, aber die Informationen zu seinem Tod erfährt man wirklich sehr spät. Ich bin mit dem Buch leider nicht wirklich warm geworden, die Story plätscherte so vor sich hin und verlor sich irgendwo. Ich habe sehr lange überlegt, welche Bewertung ich dem Buch geben soll. Meine Einschätzung schwankt zwischen 3 und 4 Pfötchen, aber da wir keine halben Pfoten vergeben, gilt hier wieder, zugunsten des Angeklagten.

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Inhalt: Es empfiehlt sich erst die zwei ersten Bände um Bridget Jones / Bridget Jones zu lesen. Bridget ist Ü50, Witwe und Mutter zweier quirliger Kinder. Nebenbei Drehbuchautorin, aktive Sexualpartnerin eines 29 Jährigen und völlig überfordertes Familienoberhaupt. Nach den Jahren der Trauer hat sie sich - dank ihrer Freunde - wieder ins Leben gestürzt und es geschafft ihren Garfield-Körper in eine Gazelle zu wandeln. Das alles geht natürlich nicht reibungslos und bei jemandem wie Bridget Jones auch nicht ohne mind. 1.000 Fettnäpfen. Aber sie hat es geschafft. Selbst ihre Freunde sind verblüfft. War sie eben noch die pure Verzweiflung vor dem Kabelsalat des TV-Gerätes, treibt sie jetzt ihr Unwesen bei Twitter und entert Online Dating-Portale. Hier hat sie auch ihren jungen 'Toyboy' kennengelernt. Roxster ist charmant, lustig und zudem auch noch ein echter Augenschmaus. Aber schon bald wird der Altersunterschied ein Problem und Bridget fällt in alte Gewohnheiten zurück. Was soll so ein junger Kerl auch mit so einer alten Schachtel? Meinung: Eigentlich kann man gar nicht wirklich etwas über den Inhalt sagen - es ist halt einfach Bridget Jones. Seit 'Schokolade zum Frühstück' haben wir Frauen endlich jemanden mit dem wir lachen und leiden können. Nur allzu lebhaft und anschaulich beschreibt die Autorin Helen Fielding den Wahn des Singlelebens und spricht dabei Millionen von Menschen aus der Seele. Die Gleichnamige Verfilmung mit Renée Sellweger in der Hauptrolle war das Tüpfelchen auf dem 'i' und alles schrie nach einer Fortsetzung. Mit 'Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns' kam Helen Fielding dem Wunsch nach. Für mich leider kein würdiger Nachfolger des ersten Bandes, da der Humor stark nachgelassen hatte und auch der Schauplatz nicht mehr meinen Erwartungen entsprach. Dennoch wurde auch die zweite Verfilmung ein Film für unterhaltsame Stunden. Schon seit Jahren kursierten die Gerüchte, die Autorin würde an einem dritten Band schreiben und damit Bridget Jones und Mark Darcy wieder zurück bringen. Nun ist es soweit und viele sind enttäuscht. Das Buch dreht sich in erster Linie um Bridgets Leben als Witwe und wie sie versucht wieder auf die Beine zu kommen. Auch ihre beiden Kinder spielen eine große Rolle und vielen fehlt einfach DER Mann an ihrer Seite. Auch ich war sehr skeptisch als ich das Buch in die Finger nahm. Die vielen sehr unterschiedlichen Meinungen haben es mir aber auch nicht leicht gemacht, mich auf die Geschichte einzulassen. Jetzt bin ich am Ende angelangt und muss sagen - so schlimm ist es doch gar nicht! Nach wie vor kann sich der Leser über Tagebucheinträge aller 'Alkoholeinheiten: 7 (schlecht!)' freuen und miterleben wie Bridget ein weiteres Mal 'erwachsen' wird. Die altbekannten Freunde samt ihrer Probleme sind wieder mit von der Partie und auch ihre Mutter treibt erneut ihr Unwesen. Es ist wie das Heimkommen nach einem langen Urlaub. Viele haben sich von dem Buch etwas völlig anderes erhofft, aber Helen Fielding hatte eigene Vorstellungen. Dazu muss man sagen, das zwischen Band I und Band III ganze 17 Jahre liegen. Wer keine Kinder mag, wird mit diesem Buch wohl nicht glücklich werden, da sich Bridgets Leben in erster Linie um ihre Kinder dreht. Bei einer alleinerziehenden Mutter aber nichts Ungewöhnliches. Direkt danach kommt ihr Liebesleben. Das kennen wir allerdings schon von den beiden Vorgängern und ganz ehrlich - wir haben es doch erwartet, oder nicht? Die ersten 100 Seiten waren ein wenig schleppend, aber so nach und nach habe ich mich auf das Buch eingelassen und mich am Ende gut unterhalten gefühlt. Es ist lustig, traurig, fröhlich und auch deprimierend. Rundherum eigentlich ein Buch für jede Stimmung. Was mir gefehlt hat war eine Rückblende. Was ist zwischen Band II und III passiert? So ein wenig mehr aus ihrer Vergangenheit wäre sicher nett gewesen. Hier erfährt der Leser aber nur kleine Bruchstücke zur rechten Zeit. Ich kann nicht sagen, dass das Buch der absolute Knüller ist, aber ich kann auch nicht behaupten, dass es unglaublich schlecht ist. Mir hat es ganz gut gefallen und durch die vielen kurzen und charmant betitelten Kapitel liest es sich auch recht schnell weg. Nun müsst ihr selbst entscheiden ob ihr ein weiteres Kapitel in Bridget Jones Leben lesen wollt oder ob ihr sie lieber so in Erinnerung behaltet, wie sie sich euch am Ende zu 'Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns' präsentiert hat.

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