Leserstimmen zu
Das Haus bei den fünf Weiden

Liz Balfour

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Sehr lange habe ich gebraucht um dieses Buch überhaupt zu beenden. Hier zeigte sich für mich wieder, dass ein vielversprechender Klapptext und ein passendes Cover, sowie ein Versprechen für ein Geheimnis nicht unbedingt fesselnde Geschichten hervorbringt. Wobei die Rezensionen auf bekannten Seiten hier auch eher positiv für dieses Buch sind. In dieser Geschichte finden wir zwei wichtige Protagonisten, zum einen in der Gegenwart die Anwältin Hanna, welche für ihre Mutter den Nachlass des verstorbenen Dr. Thomas Oliver sortieren soll. Dieser Dr. Thomas Oliver ist der zweite Hauptprotagonist, welcher meiner Meinung nach eine viel wichtigere Rolle spielt, als Hanna. In macher Hinsicht wäre es schön gewesen in sein Leben mehr einzutauchen, als es eh war. Er wird auch viel deutlicher dargestellt und letztendlich ist er mir sympathischer, als Hanna. Vielleicht viel es mir so schwer alles in Einklang zu bringen, weil es von Anfang an nicht so einfach war, die beiden Erzählstränge in die richtige Position zu bringen.Irgendwann wurden die beiden Seiten dann miteinander verknüpft und alles bei einem knappen Ende aufgelöst. Der gesamte Plot war insgesamt interessant, teilweise mit einer kurzweiligen Schreibweise verbunden. Leider hat mich dieses Buch weniger fesseln können, so dass ich mehrere Anläufe gebraucht habe, um es fertig zu lesen. Nur die Hoffnung, dass es irgendwann richtig Spannen werden würde, hat mich am Ball halten lassen. Was sehr interessant war, war der Einblick in die Geschichte Irlands.

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Inhalt: Hanna ist Rechtsanwältin, hat aber ihren Job verloren. Deshalb arbeitet sie jetzt im Antiquitätenladen ihrer Mutter. Als ein neuer Auftrag eingeht, schickt Hanna´s Mutter sie in das kleine irische Städtchen Cork um das Ganze zu übernehmen. Zuerst ist Hanna geschockt als sie das Haus des verstorbenen Dr. Thomas Oliver zum ersten Mal sieht. Alle Räume sind voll mit Büchern, Briefen, Zeitungsausschnitten, bis hin zu Einkaufszetteln. Alles ordentlich abgeheftet und vermerkt. Hanna soll nun diese ganzen Unterlagen sichten und den Hausstand auflösen. Anfangs ist Hanna von der Aussicht die nächsten Wochen in Cork zu verbringen wenig begeistert aber dann sieht sie es als Chance etwas Abstand in das Chaos ihres momentanen Lebens zu bringen. Und bald schon macht sie in den Aufzeichnungen von Thomas interessante Entdeckungen und wird von ihm mit in die Vergangenheit Irlands genommen. Meine Meinung: Dieses Buch war für mich zum einen eine absolute Cover Entscheidung. Das finde ich hier wirklich absolut gelungen. Außerdem interessiert mich der Handlungsort Irland wirklich sehr. Erzählt wird in diesem Buch in zwei Zeitebenen. Einmal der von Hanna und dann kommt auch Thomas Oliver zu Wort. Dadurch erfahren wir einiges über die Geschichte Irlands. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und war sehr spannend. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht so gut in das Buch hinein kam. Es ist nicht schlecht geschrieben und die Geschichte an sich finde ich auch gut aber ich bin mit diesem Buch nicht ganz warm geworden. Zum einen finde ich Hanna nicht so sympathisch und zum anderen denke ich, dass man Thomas Oliver mehr Platz in dem Buch hätte einräumen sollen. Eigentlich geht es um seine Geschichte aber es wird viel zu viel von Hanna erzählt. Dadurch wird vieles von Thomas nur angeschnitten oder wird nicht wirklich beantwortet. Das ist sehr schade. Die Sprache ist gut zu lesen und auch sehr bildlich. Das finde ich bei Büchern die in so tollen Landschaften spielen auch sehr wichtig. Das ist der Autorin wirklich gelungen. Auch die Geschichte von Thomas und seiner Familie hat einen guten Spannungsbogen und eröffnet uns nach und nach die Geheimnisse der Vergangenheit. Ich muss sagen, dass ich mir etwas mehr von diesem Buch versprochen habe. Noch einmal 50 Seiten mehr hätten der Geschichte gut getan. Man bleibt mit der ein oder anderen Frage zurück.

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